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May 20, 2012

Champions League: FC Chelsea besiegt FC Bayern München nach Elfmeterschießen

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Es gibt deutliche Einwände gegen den Artikel. Der Artikel sollte (so) nicht veröffentlicht werden. Hier soll noch ein Spielbericht hin. Wer will kann schreiben. Wenn keiner will ich mache später. –ChrGermany (Diskussion) 11:05, 20. Mai 2012 (CEST)

München (Deutschland), 20.05.2012 –

FC Bayern München 3 : 4 FC Chelsea

Tore: 1:0 Müller (83.), 1:1 Drogba (88.)
Gelbe Karten: Schweinsteiger (2.), Cole (81.), Luiz (86.), Drogba (94.), Torres (120.)

Aufstellungen:

FC Bayern München: Neuer – Lahm, Timoschtschuk, Boateng, Contento – Schweinsteiger, Toni Kroos – Robben, Thomas Müller (87. van Buyten), Ribery (97. Olic) – Gomez

FC Chelsea: Cech – Bosingwa, David Luiz, Cahill, Cole – Mikel – Lampard – Kalou (84. Torres), Mata, Bertrand (73. Malouda) – Drogba

Schiedsrichter: Pedro Proenca (Portugal)

Zuschauer: 62.500 (ausverkauft)

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May 19, 2012

Reggio Calabria: Justiz beschlagnahmt Vermögen im Wert von 330 Millionen Euro von einstigem Glückspielkönig

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Veröffentlicht: 14:02, 19. Mai 2012 (CEST)
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Geldspielautomat

Reggio Calabria (Italien), 19.05.2012 – Der 72-jährige Gioacchino Campolo wurde im Januar 2011 wegen seinen Verbindungen zur ’Ndrangheta zu 18 Jahren Haft verurteilt. Jahrelang hatte er den Glücksspielmarkt in Reggio Calabria kontrolliert. Jetzt hat die Justiz auf sein angehäuftes Vermögen zugegriffen und ihn um 330 Millionen Euro ärmer gemacht.

Aus Polizeikreisen wurden berichtet, man habe vier der Unternehmen von Campolo beschlagnahmt. In Rom, Mailand und Paris wurden 250 Wohnungen, Geschäfte, Luxusautos, 27 Bankkonten und über 100 Bilder, darunter von den bekannten Malern Salvador Dalí und Giorgio de Chirico, konfisziert. Die Wertgegenstände waren schon Juli 2010 vorläufig beschlagnahmt worden.

Die ’Ndrangheta hatte dem „Pokerkönig“ geholfen ein Monopol aufzubauen. Mitbewerber wurden aus dem Markt gedrängt. Geschäftsleute wurden gezwungen die Geldspielautomaten der Firmen von Campolo aufzustellen. Seine Gewinnmargen erhöhte er durch gezielte Eingriffe in die Automaten.

Die ’Ndrangheta ist eine der Mafiaorganisationen Italiens und hat ihren Ursprung in Kalabrien, zwischenzeitlich agiert sie weltweit und verdient Milliarden mit dem Handel von Drogen. Daneben gibt es weitere Organisationen der Mafia in Italien, die Camorra in Neapel, die Cosa Nostra, die Stidda auf Sizilien und die Sacra Corona Unita in Apulien.

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  • Portal:Organisierte Kriminalität

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May 17, 2012

Kriegsverbrecher Ratko Mladic steht vor dem UN-Tribunal in Den Haag

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Veröffentlicht: 15:21, 17. Mai 2012 (CEST)
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Gebäude des ICTY in Den Haag

Den Haag (Niederlande), 17.05.2012 – Am Mittwoch hat in Den Haag vor dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) der Kriegsverbrecherprozess gegen Ratko Mladić begonnen. 57 Verbrechen werden dem Ex-Serbengeneral vorgeworfen, darunter, Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Vergewaltigung und Deportationen. In elf Fällen wurde Anklage erhoben. In dem umfangreichen Verfahren müssen 413 Zeugen gehört werden.

Ratko Mladić

Ein gewaltiger Zeitdruck liegt auf dem Gericht. Mladić hat die Verbrechen nicht selbst begangen, er hat sie befohlen. Im Verfahren müssen daher die Befehlsketten lückenlos dargelegt werden, um die Schuld des Ex-Generals zu beweisen. Das Mandat des Gerichts läuft am 1. Juli 2013 ab. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte es vor 19 Jahren ins Leben gerufen. Damals dachte niemand, dass es so lange Bestand haben würde, mehrmals wurde das Mandat verlängert. Der Prozess gegen Mladić wird sicher länger als bis 2013 dauern und darf bis 2015 fortgesetzt werden. Die finanziellen Mittel des UN-Tribunals werden ab 2013 jedoch stark reduziert.

Die Verteidigung hatte alles versucht, um den Prozessbeginn hinauszuschieben. Zuletzt hatte der Vorsitzende des ICTY, Theodor Meron, einen Befangenheitsantrag der Verteidigung gegen den Richter Alphons Orie zurückgewiesen. Der Ankläger Groome verlas sechs Stunden lang, was Mladić vorgeworfen wird, schreckliche Details wurden genannt, darunter das Massaker an 8.000 jungen Männern in Srebrenica und die Belagerung von Sarajevo bei der über 11.500 Menschen ums Leben kamen, die ethnische Säuberung in Kljuc, die Deportation in Foca. 400.000 Menschen wurden im Krieg der Serben gegen Bosnien vertrieben. Die Tötungen am 11. und 12. Juli 1995 in Srebrenica gelten als der größte Massenmord in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.

Als Mladić am Dienstag den Gerichtssaal betrat, streckte er seinen Daumen in die Richtung der Zuhörer, er weiß dass dort die Opfer sitzen, die noch heute an den Folgen zu leiden haben. Unter den Zuhörern befanden sich auch bosnische Serben, die Mladić noch heute für einen Kriegshelden halten, sie applaudierten. Bei der Verlesung der Anklage am Mittwoch war Mladić abwechselnd regungslos oder lächelte spöttisch. Als ihm nach seiner Festnahme sein Haftbefehl eröffnet worden war sagte er: „Ich habe mein Land und mein Volk verteidigt und keine Muslime und keine Kroaten umgebracht“.

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May 16, 2012

Relegationsspiel im Chaos – Düsseldorf steigt auf

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Veröffentlicht: 21:53, 16. Mai 2012 (CEST)
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Vor dem Spiel werden letzte Vorbereitungen getroffen; noch ahnt niemand, dass es während und nach dem Spiel zu Krawallen kommt, die Fußball-Deutschland so noch nicht gesehen hat.

Düsseldorf (Deutschland), 16.05.2012 – Ein 2:2 beim Rückspiel im Fußballbundesliga-Relegationsduell zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC besiegelte den Abstieg der Berliner in die zweite Bundesliga. Fortuna Düsseldorf ist damit nach 15 Jahren wieder in die oberste deutsche Herrenspielklasse aufgestiegen. Das Hinspiel in Berlin hatten die Düsseldorfer mit 2:1 gewonnen. Überschattet wurde das Spiel von zwei Spielunterbrechungen in der zweiten Halbzeit, zum ersten Mal, nachdem Berliner Fans Bengalisches Feuer entzündet und auf das Spielfeld geworfen hatten und zum zweiten Mal in der Nachspielzeit, nachdem Düsseldorfer Anhänger einen Pfiff des Schiedsrichters als Schlusspfiff interpretiert und das Spielfeld gestürmt hatten.

Die Fortuna war vor 51.000 Zuschauern mit einem frühen Tor in das Spiel gestartet. In der ersten Minute hatte Maximilian Beister nach 25 Sekunden den Führungstreffer erzielt. Änis Ben-Hatira erzielte in der 25. Minute den verdienten Ausgleich der Berliner, die trotz des frühen Rückstandes offensiv nach vorne spielten. Ben-Hatira sah jedoch nach wiederholtem Faulspiel Gelb-Rot. Die Fortuna nutzte die Situation aus und ging in der 59. Minute durch Ranisav Jovanović erneut in Führung.

Kurz darauf flogen aus dem Berliner Fanblock Feuerwerkskörper auf das Spielfeld. Polizisten gingen in Stellung. Schiedsrichter Wolfgang Stark unterbrach daraufhin die Partie für mehrere Minuten. Die Düsseldorfer waren, nachdem das Spiel fortgesetzt worden war, nun weniger aktiv und beschränkten sich auf Konter. In der 81. Minute verpasste der Düsseldorfer Adam Matuschyk die Gelegenheit, seine Mannschaft deutlicher in Führung zu bringen. Vier Minuten später erzielte Raffael den erneuten Ausgleichstreffer.

Aufgrund der Spielunterbrechung wollte Schiedsrichter Stark sieben Minuten nachspielen lassen. In der fünften Minute der Nachspielzeit interpretierten hunderte von Zuschauern einen Pfiff von Schiedsrichter Stark falsch und liefen feiernd aufs Spielfeld. Schiedsrichter und Spieler flüchteten in die Kabinen des Stadions. Nach der Räumung des Spielfelds kamen zunächst das Schiedsrichtergespann und die Düsseldorfer Spieler zurück, die Berliner verblieben zunächst in den Kabinen. Sie hätten Todesangst gehabt, wird Christoph Schickhardt, der Anwalt von Hertha BSC am nächsten Tag im ZDF-Morgenmagazin sagen. Als die Berliner nach etwa 20 Minuten auf den Platz zurückkehrten, ließ Schiedsrichter Stark noch etwa 90 Sekunden spielen, dann fiel, rund eine halbe Stunde nach dem Ende der regulären Spielzeit wirklich der Schlusspfiff.

„Die Begleitumstände dieses Spiels waren eine Katastrophe. Ich habe so etwas noch nicht erlebt und konnte mir überhaupt nicht vorstellen, dass so etwas in Düsseldorf möglich ist. Es kann nicht sein, dass Zuschauer meinen, da Einfluss nehmen zu müssen. Da ist es ein Gebot der Medien, mal nicht nur zu berichten, sondern auch diese Leute mal härter anzufassen“, sagte Hertha-Trainer Otto Rehhagel nach dem Spiel in der Pressekonferenz. „Ich bin erschüttert, was abgelaufen ist“, äußerte sich Düsseldorfs Manager Wolf Werner. „Ich weiß nicht, ob ich nach diesen Bildern froh sein soll. Ich hätte nicht gedacht, dass so etwas bei uns möglich wäre“, sagte Fortuna-Vorstandsvorsitzender Peter Frymuth.

Am Mittwochnachmittag hat Hertha BSC beim Deutschen Fußballbund Protest gegen die „irregulär zustande gekommene Spielwertung“ eingelegt. Das sei man den Fans schuldig, sagte Manager Michael Preetz. „Der Schiedsrichter hat die Mannschaft nicht wegen des Fußballs auf den Platz zurückgeführt, sondern nur auf Bitten der Polizei, um eine Eskalation – man hat von einem Blutbad gesprochen – zu verhindern… Gestern ging es nur darum, Schlimmeres für den deutschen Fußball zu verhindern.“ sagte Hertha-Anwalt Schickhardt: „Die Spieler saßen leichenblass mit Todesangst in der Kabine.“

Fortuna Düsseldorf 2 : 2 Hertha BSC

Tore: 1:0 Maximilian Beister (1.), 1:1 Änis Ben-Hatira (22.), 2:1 Ranisav Jovanovic (59.), 2:2 Raffael (85.)
Gelbe Karten: Andreas Lambertz (39.), Ranisav Jovanovic (60.), Johannes van den Bergh (85.) / Christoph Janker (24.), Ronny (25.), Änis Ben-Hatira (40.), Patrick Ebert (76.), Andre Mijatovic (88.), Levan Kobiashvili (94.)
Gelb-Rote Karten: Ben-Hatira (54.)

Aufstellungen:

Fortuna Düsseldorf: Tor: Michael RatajczakAbwehr: Tobias Levels, Assani Lukimya, Jens Langeneke, Johannes van den BerghMittelfeld: Adam Bodzek, Oliver Fink, Thomas Bröker, Ken Ilsö (45. Ranisav Jovanovic), Andreas Lambertz (90. Juanan)Angriff: Maximilian Beister (77. Adam Matuschyk)

Hertha BSC: Tor: Thomas KraftAbwehr: Christoph Janker (72. Christian Lell), Roman Hubnik, Andre Mijatovic, Levan KobiashviliMittelfeld: Peter Niemeyer, Ronny (94. Felix Bastians), Nikita Rukavytsya (72. Patrick Ebert), Raffael, Änis Ben-HatiraAngriff: Adrián Ramos

Schiedsrichter: Wolfgang Stark

Zuschauer: 51.000

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  • Portal:Fußball

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May 15, 2012

Felicitas Hoppe erhält den Georg-Büchner-Preis 2012

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Veröffentlicht: 20:07, 16. Mai 2012 (CEST)
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Felicitas Hoppe (2012)

Darmstadt (Deutschland), 15.05.2012 – Die Schriftstellerin Felicitas Hoppe wird in diesem Jahr mit dem renommierten Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: „In einer Zeit, in der das Reden in eigener Sache die Literatur immer mehr dominiert, umkreist Felicitas Hoppes sensible und bei allem Sinn für Komik melancholische Erzählkunst das Geheimnis der Identität.“ Hoppe erkunde seit 1991 in ihrer Prosa „die Welt der Abenteurer und der Hochstapler, der Entdecker und Taugenichtse“. Sie habe in einer lakonischen und lyrischen, eigensinnigen und uneitlen Prosa ein erzählerisches Universum erfunden, „in dem Grundfragen eines ,postmodernen‘ Daseins mit freier und befreiender Phantasie durchgespielt werden“. Die Preisverleihung soll am 27. Oktober 2012 in Darmstadt erfolgen.

Hoppe reagierte dankbar, wies aber auch auf die Ambivalenz der Preisverleihung hin: „Das ist wirklich eine sehr große Freude und Ehre. Aber es ist auch eine Last“, sagte sie mit Blick auf die bedeutenden Autoren, die vor ihr ausgezeichnet wurden. „Es gibt ja inzwischen Preise wie Sand am Meer, aber dieser ist doch der schönste und renommierteste Literaturpreis in Deutschland.“ Sie sei „absolut überrascht und überwältigt“.

Die Preisvergabe wurde in den Feuilletons allgemein begrüßt. Felicitas von Lovenberg schreibt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „… so vielseitig und beweglich ihr Werk anmutet, so geschlossen und vor allem eigenständig ist es, bemerkenswert unbeeindruckt von geistigen Moden.“ In ihren Büchern gehe es „um das Ur-Abenteuer der Identität: Wer bin ich, wer war ich und wer könnte ich noch sein?“, die taz meint, Hoppe werde „mit Recht als eine der klügsten und einfallsreichsten der Gegenwart gelobt“. Der Spiegel lobt die „glänzende Entscheidung“ der Akademie und den „frühen Zeitpunkt“ der Auszeichnung im Lebensalter von 51 Jahren.

Hoppe neigt zum Unkonventionellen. Zu Beginn ihres neues Buchs „Hoppe“, in dem sie eine fiktive und erlogene Autobiographie entwirft, zitiert sie den Anfang ihres Wikipedia-Artikels: „Felicitas Hoppe, *22. Dezember 1960 in Hameln, ist eine deutsche Schriftstellerin.“ Das Preisgeld, das sie 1996 für den Ernst-Willner-Preis erhielt, der im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Preises vergeben wird, verwendete sie für eine Weltreise in einem Containerschiff, die sie in ihrem Roman Pigafetta verarbeitete, der 1999 erschien. Während der Reise verfasste sie sieben Texte, die in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht wurden. Damals gab es noch kein Internet auf See, deshalb wurden die Berichte von Bord des Schiffes an die Redaktion in Frankfurt gefaxt, erinnert sich der Journalist Hubert Spiegel im Deutschlandfunk: „Reisen und Schreiben gehört für sie zusammen.“ Der Romanautor, so Hubert Spiegel, sei für Felicitas Hoppe einerseits ein Eroberer, aber er sende mit seinen Texten auch ein Päckchen auf die Reise, von dem er weder den Absender noch den Empfänger noch den Inhalt noch den Zielort kenne.

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  • Portal:Literatur

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Landtagswahl in NRW 2012: Rot-Grün jetzt mit eigener Mehrheit

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Veröffentlicht: 20:16, 16. Mai 2012 (CEST)
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NRW-Landtagswahl 2012


Partei Ergebnis
SPD 39,1%
CDU 26,3%
Die Grünen 11,3%
FDP 8,6%
Piraten 7,8%
Linke 2,5
Sonstige 4,4%
Vorläufiges amtl. Endergebnis
Quelle: Die Landeswahlleiterin

Düsseldorf (Deutschland), 15.05.2012 – Hannelore Kraft, die Spitzenkandidatin der SPD, kann ihre Koalition mit den Grünen weiterführen. Die SPD schaffte es bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 13. Mai 2012, mit 39,1% stärkste Partei zu werden. Ihr Koalitionspartner Bündnis 90/Die Grünen mit Sylvia Löhrmann erhielt 11,3% der Stimmen. Die CDU mit dem Umweltminister und gleichzeitigem Spitzenkandidaten Norbert Röttgen erlebte einen Absturz auf 26,3%. Die FDP, angeführt von Christian Lindner, hat es auf 8,6% geschafft. Auch die Piraten ziehen mit 7,8% in den Landtag ein. Die Piraten sind somit schon in vier Landtagen vertreten. Schlecht gelaufen ist es dagegen für die Partei Die Linke. Sie stürzte auf 2,5% ab und kam somit nicht mehr in den Landtag. Röttgen kündigte am Wahlabend seinen Rücktritt als Vorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen an.

13,2 Millionen Bürger konnten am Sonntag abstimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,6 Prozent.

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  • NRW-Haushalt 2012 findet keine Mehrheit – Neuwahlen stehen bevor (14.03.2012)

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DFB-Pokal: Borussia Dortmund schlägt den FC Bayern München mit 5:2

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Veröffentlicht: 21:49, 15. Mai 2012 (CEST)
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DFB-Pokal

Berlin (Deutschland), 15.05.2012 – Zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte gewinnt die Borussia Dortmund den DFB-Pokal. Die Borussia Dortmund schug den FC Bayern München mit 5:2. Für die Borussia Dortmund ist es der erste Double in der 103-jährigen Vereinsgeschichte. Die Borussia gewinnt den DFB-Pokal nach 1965 und 1989 nun zum dritten Mal. Für die Münchener ist das Champions-League-Finale am 19. Mai im eigenem Stadion die letzte Chance in dieser Saison noch einen Titel zu gewinnen.

Schon in der dritten Minute brachte Kagawa die Führung für die Dortmunder. Nach einem Foulelfmeter in der 25. Minute konnte Robben den Ausgleich erzielen. In der 41. Minute erzielte Hummels für die Dortmunder das 2:1 via Foulelfmeter. Lewandowski erhöhte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit noch auf 3:1. In der 58. Minute schoss Lewandowski das 4:1 für die Borussia. Mit drei Toren Vorsprung müsste die Borussia jetzt als Sieger feststehen. Ribéry erzielte für die Bayern noch das 4:2. Anschließend fiel in der 81. Minute erneut durch Lewandowski das 5:2.

Unter den 75.708 Zuschauern waren auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck.

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  • Portal:Fußball

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Rom: Grab eines Mafioso wurde im Fall eines vor 29 Jahren verschwundenen Mädchens geöffnet

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Veröffentlicht: 20:49, 15. Mai 2012 (CEST)
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Innenraum der Kirche Sant’Apollinare

Rom (Italien), 15.05.2012 – Nach anonymen Hinweisen sollten sich im Grab eines berüchtigten Mafioso Hinweise auf einen 29 Jahre zurückliegenden Vermisstenfall befinden. Damals war die 15-jährige Emanuele Orlandi, Tochter eines Vatikanangestellten, spurlos auf dem Weg zur Musikstunde verschwunden. Jetzt wurde das Grab mit Genehmigung des Heiligen Stuhls geöffnet.

Bei dem Mafioso, der in seiner Totenruhe gestört wurde, handelt es sich um Enrico De Pedis, er wurde am 2. Februar 1990 erschossen. Damals war er Chef der Magliana-Bande, getötet wurde er von einem konkurierenden Mafiaclan. Der Magliana-Clan war bekannt für Mord, Raub, Erpressungen und Entführungen. Eine Aussage der früheren Lebensgefährtin von De Pedis bestätigte die anonymen Anrufe, danach soll der Mafioso an der Entführung des Mädchens beteiligt gewesen sein. Auch gab es Mutmaßungen, der Fall stehe in Verbindung mit dem Attentat auf Johannes Paul II. durch Ali Agca.

Bei der Exhumierung wurde neben dem Sarg eine Kassette mit Knochen gefunden. Zwischenzeitlich geht man aber davon aus, dass diese 200 oder 300 Jahre alt sind. In der Basilika werden sonst nur ranghohe Kirchenmänner zur letzen Ruhe gelegt. Wie der Mafiaboss dort seine Grabstätte erhalten hat, wirft Fragen auf. Im Sarg lag De Pedis, das bestätigten Spezialisten, die den Leichnam untersucht hatten. Der Bruder der Vermissten ist weiter bemüht, ihr Schicksal aufzuklären: Es sei ein Akt der Liebe gegenüber seiner Schwester, die Unrecht erlitten habe: „Sie haben ihr nicht erlaubt, ihr Leben zu leben.“

Bild der am 22. Juni 1983 verschwundenen 15-jährigen Emanuele Orlandi

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  • Portal:Organisierte Kriminalität

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Pastor Maldonado gewinnt den Großen Preis von Spanien

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Veröffentlicht: 20:56, 15. Mai 2012 (CEST)
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Pastor Maldonado 2011 Malaysia.jpg

Montmeló (Spanien), 15.05.2012 – Pastor Maldonado hat nach 66 Runden den Großen Preis von Spanien gewonnen. Zweiter wurde Fernando Alonso im Ferrari. Lotus-Fahrer Kimi Räikkönen wurde Dritter. Das Williams-Team gewann mit Juan Pablo Montoya zuletzt einen Grand Prix, den Großen Preis von Brasilien 2004. In bisher fünf Rennen gewannen jeweils fünf verschiedene Fahrer einen Grand Prix.

Am Samstag wurde Lewis Hamilton, der im Qualifying Erster wurde, nachträglich von den Stewards disqualifiziert und musste von Platz 24 ins Rennen gehen. Hamilton parkte sein Auto vor der Boxenausfahrt, da sich im Tank nur noch 1,3 Liter Sprit befanden. Mindestens ein Liter sollte am Ende des Qualifyings für mögliche Kontrollen übrig bleiben.

Beim Start konnte Alonso schon in der ersten Kurve den zum ersten Mal von der Pole Position gestarteten Maldonado überholen. In der 13. Runde krachte Michael Schumacher ins Heck von Bruno Senna und schied danach aus. Senna schied nach einigen weitergefahrenen Metern ebenfalls aus. Eine spätere Untersuchung der Stewards ergab, dass Schumacher beim Großen Preis von Monaco fünf Plätze nach hinten strafversetzt wird. Sebastian Vettel, der vor dem Aufprall von Schumacher Sechster war, reagierte zu spät auf die Gelben Flaggen, bekam anschließend eine Durchfahrtsstrafe und fiel auf Platz 10 zurück. Auch Felipe Massa bekam wegen Nichtbeachtung der Gelben Flagge eine Durchfahrtsstrafe. Alonso behielt die Führung bis zum ersten Boxenstopp. Diese übernahm dann Maldonado und gab sie außer einer kurzen Zeit um den zweiten und den dritten Boxenstopp nicht mehr ab. Alonso konnte zwar seinen Rückstand auf Maldonado bis auf eine halbe Sekunde verkürzen, jedoch schaffte er es nicht mehr ihn zu überholen. Am Ende betrug der Vorsprung von Maldonado auf Alonso drei Sekunden. Auf Platz 4 schaffte es Romain Grosjean im Lotus. Vettel wurde am Ende noch Sechster. Hamilton schaffte es auf Platz 8 vor Teamkollege Button, der Neunter wurde.

Alonso und Vettel sind in der WM-Tabelle mit 61 Punkten punktgleich. Dahinter folgen Hamilton mit 53 Punkten, Räikkönen mit 49 Punkten, Webber mit 48 Punkten und Button mit 45 Punkten.

Eineinhalb Stunden nach dem Rennen brach in der Box des Williams-Team ein Feuer aus. Neun Menschen wurden dabei verletzt. Vermutungen zufolge ist das Feuer durch eine Explosion in der Betankungsanlage entstanden. Auch Mitarbeiter des Team Caterham sowie des Team Force India waren betroffen.

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Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Großer Preis von Spanien 2012“

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May 14, 2012

Indien: Polizei stoppt Eltern beim Versuch, Säugling lebendig zu begraben

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Veröffentlicht: 06:23, 14. Mai 2012 (CEST)
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Kinder auf dem Weg zur Schule in einer Rikscha

Pilakhuwa (Indien), 14.05.2012 – Am Donnerstag berichtete der indische Nachrichtensender NDTV von einem Ehepaar aus dem Ort Pilakhuwa, das seine 45 Tage alte Tochter lebendig begraben wollte. Das Baby wurde gerettet, die Eltern sind wegen des Verdachts, sich wegen versuchten Mordes schuldig gemacht zu haben, festgenommen worden.

Die Mutter hatte sich an einen Guru gewandt, weil eines ihrer Kinder zuvor gestorben war. Der hatte ihr den Rat gegeben, die kleine Tochter lebendig zu begraben, dann würden ihre anderen Kinder gesund bleiben. Als sie auf einem Friedhof zur Tat schritten, hörte ein Friedhofswärter den Säugling schreien und verständigte die Polizei. Diese nahm die Eltern fest. Der Guru wurde bislang nicht gefunden.

Mädchen leiden in Indien unter Diskriminierung. Ein Sprichwort besagt dort: „Ein Mädchen großzuziehen ist, wie den Garten des Nachbarn zu bewässern“. Bei Hochzeiten müssen die Eltern der Braut eine hohe Mitgift an die Familie des Bräutigams zahlen. Dies ist ein Grund für die hohe Zahl an Abtreibungen weiblicher Föten in Indien.

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  • Portal:Indien

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