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July 9, 2018

Dutzende Tote durch Unwetter in Japan

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Dutzende Tote durch Unwetter in Japan – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Dutzende Tote durch Unwetter in Japan

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Veröffentlicht: 11:51, 9. Jul. 2018 (CEST)
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Das Satellitenbild vom 8. Juli zeigt Westjapan unter einer dicken Wolkendecke und verdeutlicht, dass in den nächsten Tagen keine Wetterbesserung zu erwarten ist

Hiroshima (Japan), 09.07.2018 – Mindestens 81 Menschen wurden in Japan durch die Auswirkungen schwerer Unwetter getötet und mindestens 56 weitere werden noch vermisst. Besonders betroffen von Überschwemmungen und Erdrutschen ist die Präfektur Hiroshima mit der gleichnamigen Millionenstadt, in der mindestens 27 Personen umkamen und noch 21 weitere vermisst werden. Auf der Hauptinsel Shikoku im Südwesten Japans starben 19 Menschen. In der Präfektur Okayama sind 200 Personen in einem Krankenhaus abgeschnitten.

Die japanischen Behörden haben 3,6 Millionen Einwohner von 18 Präfekturen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen – die Hälfte davon in der Stadt Hiroshima. Zwei Millionen Japaner sollen ihre Häuser verlassen haben.

Die Japan Meteorological Agency teilte mit, dass in den Präfekturen Kyoto und Gifu die „noch nie da gewesenen Niederschläge“ anhalten und warnte für die Hauptinseln Kyūshū und Shikoku vor neuen Extremregenfällen. Die Regenfälle hatten am 5. Juli eingesetzt. In manchen Teilen Westjapans ist seitdem das dreifache dessen an Niederschlag gefallen, was sonst im gesamten Monat Juli fällt. In der Stadt Motoyama sind zwischen Freitag früh und Samstagmorgen 583 Millimeter Niederschlag gefallen.

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September 1, 2016

50 Tote bei Bombenanschlag auf kurdische Hochzeitsparty in der Türkei

50 Tote bei Bombenanschlag auf kurdische Hochzeitsparty in der Türkei

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Veröffentlicht: 09:46, 1. Sep. 2016 (CEST)
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Lage der Provinz Gaziantep in der Türkei

Istanbul (Türkei), 01.09.2016 – In Gaziantep, einer Stadt nahe der syrischen Grenze, fand eine Hochzeitsparty am 21. August ein blutiges Ende. Eine jugendliche Person mischte sich unter die Gäste und führte ein Selbstmordattentat aus. Dabei starben 50 Menschen, 90 weitere wurden verletzt.

Die Nacht war bereits fortgeschritten, und die ersten Gäste hatten die Feier verlassen. Während die Musik weiterspielte, kam eine Selbstmordattentäterin hinzu, deren Alter nach Medienberichten auf 14 Jahre geschätzt wird. Der türkische Präsident Erdogan bezeichnete die Tat als Terroranschlag und machte die Organisation „Islamischer Staat“ verantwortlich.

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August 31, 2016

Schnellverbindung der Bahn von München nach Berlin

Schnellverbindung der Bahn von München nach Berlin

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Ein ICE bei Nürnberg

Berlin (Deutschland), 31.08.2016 – Nach 25 Jahren Planungs- und Bauzeit ist die Schnellverbindung der Deutschen Bahn zwischen Berlin und München eröffnet wurden. Die Reisezeit veringert sich dadurch um zwei auf nur noch vier Stunden. Die Kosten betragen rund zehn Milliarden Euro. In der Zeit von 1999 bis 2006 wurden die Bauarbeiten im wesentlichen unterbrochen, das Vorhaben war ein Verkehrsprojekt Deutsche Einheit mit der Nr. 8 und wurde aus verschiedenen Gründen kritisiert.

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EU-Kommission verklagt Kolumbien bei WTO

EU-Kommission verklagt Kolumbien bei WTO

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Veröffentlicht: 19:59, 31. Aug. 2016 (CEST)
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Whisky aus Schottland wird in Kolumbien benachteiligt

Brüssel (EU), 31.08.2016 – Die EU-Kommission hat am 22. August eine Klage bei der Welthandelsorganisation (WTO) gegen den südamerikanischen Staat Kolumbien vorgebracht. Laut EU-Kommission wird der Absatz von Spirituosen aus der EU in Kolumbien benachteiligt. So wird eine höhere Steuer auf Spirituosen aus den Mitgliedsstaaten verlangt als auf die kolumbianischen Produkte. Darüber hinaus gibt es ein Verkaufsverbot in einigen Provinzen.

Kolumbien hatte bis zum 1. August diesen Jahres Zeit, diese Diskriminierung aufzuheben, dies ist bislang aber ausgeblieben.

Die EU exportierte im Jahr 2014 Spirituosen im Wert von 43 Mio. €, das entspricht 77% der gesamten Spirituoseneinfuhren Kolumbiens. Hauptsächlich Whisky (36 Mio. €) und Liköre (4 Mio. €) werden exportiert.

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August 30, 2016

Sensationsfund in Bulgarien stützt These der Donauschrift

Sensationsfund in Bulgarien stützt These der Donauschrift

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Das Wassereinzugsgebiet der Donau und die heutige Staatengliederung

Sofia (Bulgarien), 30.08.2016 – Die Donauschrift ist ein Oberbegriff für Symbole und Schriftzeichen aus der alteuropäischen Zeit im Donauraum um 5300–3200 v. Chr. Bisher war der Status dieses Zeichensystems als Schrift noch umstritten. Ein neuer Funde scheint die Theorie zu bestätigen, dass es sich bei dem Zeichensystem um eine der ältesten Schriften der Welt handelt. Auf dem Teil eines Tongefäßes, welches in der bulgarischen Stadt Plewen gefunden wurde, befinden sich Schriftzeichen, die wahrscheinlich 5000 Jahre alt sind. Der Direktor des dortigen Museums, Wolodja Popow, bezeichnete es als „Entdeckung des Jahrhunderts“.

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Neue Diskussion in Deutschland um ein Kopftuchverbot

Neue Diskussion in Deutschland um ein Kopftuchverbot

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Veröffentlicht: 11:02, 30. Aug. 2016 (CEST)
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Frau mit Kopftuch gemäß islamischer Tradition

Berlin (Deutschland), 30.08.2016 – Im Januar 2015 hatte das Bundesverfassungsgericht ein pauschales Kopftuchverbot in öffentlichen Schulen als nicht mit dem Grundrecht auf Glaubens- und Bekenntnisfreiheit vereinbar erkannt. Ein Verbot sei nur dann gerechtfertigt, wenn durch das Tragen eine „hinreichend konkrete Gefahr“ für den Schulfrieden oder die staatliche Neutralität ausgehe. Eine abstrakte Gefahr reiche jedoch nicht aus.

In einem ähnlichen Fall hatte das Augsburger Verwaltungsgericht ein Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen als unzulässig erachtet. Dagegen will das Bundesland Bayern Berufung einlegen. Justizminister Winfried Bausback begründet dies wie folgt: „Ich will nicht, dass Rechtsreferendarinnen auf der Richterbank, beim staatsanwaltschaftlichen Sitzungsdienst oder bei sonstigen hoheitlichen Tätigkeiten ein Kopftuch tragen.“ In einigen Bundesländern gibt es Überlegungen, ein Kopftuchverbot gesetzlich zu verankern. Baden-Württembergs Justizminister Guido Wolf (CDU) kündigte bereits entsprechende Vorbereitungen an. Jens Gnisa, der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, sagte: „Für die Bürger ist es wichtig, dass die Justiz erkennbar unvoreingenommen über ihren Fall entscheidet.“

Inzwischen meldete sich der Bund Deutscher Verwaltungsrichter zu Wort. Nach seiner Meinung würden Richterinnen mit Kopftuch im Widerspruch zur Unparteilichkeit der Justiz stehen. Mecklenburg-Vorpommerns Justizministerin Uta-Maria Kuder erklärte dazu: „Weil im Gerichtssaal ein besonders striktes Gebot staatlicher Neutralität besteht, sollte jeder äußere Anschein mangelnder Objektivität vermieden werden.“ Auch Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sprach sich für ein Kopftuchverbot aus, verteidigte aber das christliche Kreuzsymbol im Gerichtssaal.

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August 29, 2016

Nach Erdbeben in Italien verspricht Styliandies umfassende Hilfe

Nach Erdbeben in Italien verspricht Styliandies umfassende Hilfe

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Veröffentlicht: 22:37, 29. Aug. 2016 (CEST)
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EU-Kommissar für Krisenmanagement Christos Styliandis

Brüssel (EU), 29.08.2016 – Als Reaktion auf das Erdbeben am Morgen des 24.08.2016 in der italienischen Stadt Amatrice versprach der EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement Christos Stylianides umfassende Unterstützung von der Europäischen Union und ihren Behörden. Laut Stylianides steht das Koordinationszentrum für Notfallmaßnahmen der EU-Kommission im engen Kontakt mit den Behörden vor Ort. Darüber hat der EU-Kommissar angekündigt, sofort Hilfsmaßnahmen für die betroffene Region zu organisieren, wenn diese von den dortigen Behörden benötigt werden.

Das Erdbebenbeobachtungsprogramm der EU, Copernicus, stellte Italien auf Anfrage hin bereits Satellitenkarten der Erdbebenregion zur Verfügung, damit die durch das Erdbeben verursachten Schäden abgeschätzt werden können.

Neben EU-Kommissar Stylianides sprach auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sein Beileid mit den Betroffenen aus.

Bei dem Erdbeben wurden nach bisherigen Angaben mindestens 120 Menschen getötet. Die betroffene Region befindet sich ca. 140 km nördlich von Rom in Zentralitalien.

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August 28, 2016

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders fordert Entislamisierung

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders fordert Entislamisierung

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Geert Wilders, Vorsitzender der PVV

Den Haag (Niederlande), 28.08.2016 – Geert Wilders fordert die Schließung aller Moscheen und ein Verbot des Korans. Er ist seit 1998 Mitglied der Zweiten Kammer der Generalstaaten. Seine Partei PVV ist gegenwärtig die drittstärkste politische Kraft in den Niederlanden. Zeitweise war er das einzige Mitglied dieser Partei, so dass er die absolute Kontrolle hat, was nach niederländischem Recht ausnahmsweise möglich ist.

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Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev expandiert weiter

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Standorte in Bremen, Verwaltung und Produktion

Löwen (Belgien), 28.08.2016 – Anheuser-Busch Inbev ist der größte Brauereikonzern der Welt, die Deutschlandzentrale residiert in Bremen. Die Unternehmenszusammenschlüsse in der Branche sind vielfälig. 1987 schlossen sich Artois und Piedboeuf zusammen und es entstand Interbrew. 1981 fusionierten die Bremer Beck & Co. und die Haake-Beck Brauerei Aktiengesellschaft. Bekannt wurde dieses Unternehmen durch seinen Werbespot mit einem Lied, das von Joe Cocker gesungen wurde, und in dem das Schiff Alexander von Humboldt mit grünen Segeln fährt. 2002 wurde das Bremer Unternehmen wiederum von der belgischen Interbrew-Gruppe aufgekauft. 2004 entstand InBev und aus dem Zusammenschluss von InBev und Anheuser-Busch wurde Ende 2008 die Firma Anheuser-Busch InBev. Dieser Konzern hat weltweit über 150 000 Mitarbeiter.

Alexander von Humboldt mit grünen Segeln in dem bekannten Werbefilm

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Aufklärung eines Mordes nach 322 Jahren

Aufklärung eines Mordes nach 322 Jahren

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Die Gräfin von Platen gilt als Drahtzieherin in der Königsmarck-Affäre

Hannover (Deustschland), 28.08.2016 – Der Graf Christoph von Königsmarck hatte eine Liebesaffäre mit der Frau des späteren Königs Georg I. von Großbritannien und wurde dehalb Anfang Juli 1694 ermordet. Sein Tod löste eine Staatsaffäre aus. Am 10. August 2016 wurde bei Bauarbeiten am Leineschloss offenbar seine Leiche entdeckt. Eine erste Begutachtung fand in der Medizinischen Hochschule Hannover statt. Letzte Gewissheit über die Identität des Toten sollen DNA-Analysen bringen.

Wer die Täter waren, lässt sich wahrscheinlich nach so langer Zeit nicht mehr ermitteln. Fest steht bisher nur, dass eine Mätresse des späteren Königs, die Gräfin Elisabeth von Platen, maßgeblich an dem Mordkomplott beteiligt war. Der Tod des Grafen wurde damals vertuscht, er galt zunächst als verschollen. Die Gräfin von Platen soll ein Geständnis auf ihrem Totenbett gemacht haben, wonach sie ihre Mitschuld an Königsmarcks Tod eingestand.

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