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August 24, 2016

Pfizer: Poker in der Pharma-Industrie

Pfizer: Poker in der Pharma-Industrie

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Deutsche Firmenzentrale des Pharmakonzerns Pfizer

New York City (Vereinigte Staaten), 24.08.2016 – Das US-amerikanische Pharmaunternehmen Pfizer war bis 2012 das größte in seiner Branche auf dem Weltmarkt. Es hat 90 000 Mitarbeiter, davon etwa 3 000 in Deutschland. In die Forschung werden jährlich mehrere Milliarden US-Dollar investiert. Ein Schwerpunkt ist die Krebsforschung. Jetzt ist dem Unternehmen ein strategischer Schachzug bei den Arzneimitteln gelungen: Für 14 Milliarden Dollar wurde die Spezialfirma Medivation erworben, die zum Beispiel Mittel gegen Alzheimer entwickelt und mit Xtandi ein Spezialpräparat für Prostatakrebspatienten anbietet. Xtandi ist seit 2013 auch in Deutschland zugelassen.

Senator Bernie Sanders kritisiert die Preispolitik der Pharmakonzerne

Der unabhängige US-Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders kritisiert die Übernahme, weil mit dem Medikament Xtandi sehr viel Geld verdient werden kann. In den USA kostet die Behandlung eines Patienten mit Xtandi 129 000 US-Dollar, was sich nur wenige privilegierte Menschen leisten können. Im Vergleich dazu koste die Behandlung in Schweden 39 000 US-Dollar. Sanders fordert daher eine Änderung des Gesundheitssystems in den Vereinigten Staaten.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Chemie-Industrie: Weltkonzerne pokern um die Macht 10.08.2016

Quellen[Bearbeiten]

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August 23, 2016

Erdbeben in Südperu zerstört tausende Häuser

Erdbeben in Südperu zerstört tausende Häuser

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Chivay im Colca-Tal

Chivay (Peru), 23.08.2016 – Am Abend des 14. Augusts 2016 wurde der Süden Perus von einem Erdbeben der Stärke 5,2 erschüttert. Das Zentrum des Beben befand sich nahe des Dorfes Chivay in der Region Arequipa. Vier Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, viele weitere wurden verletzt.

Chivay liegt inmitten des Colca-Tals, das als beliebte Urlaubsregion gilt und jedes Jahr tausende von Touristen anzieht. Mehr als 60 Nachbeben mit wechselnder Stärke folgten dem Erstbeben.

Das Epizentrum lag auch unweit der Siedlung Maca, die sich auf schlammigem Boden zwischen geologischen Störungslinien befindet und schon des Öfteren von Erdstößen heimgesucht wurde.

Während des Erdbebens wurde in der Provinz Caylloma gerade das wichtige Mariä-Himmelfahrt-Fest gefeiert. Die christliche Webseite Aleteia berichtet, wie erfreut viele Teilnehmer des Festes darüber waren, dass sie sich zum Zeitpunkt des Bebens nicht in ihren Häusern aufhielten.

„Die Einwohner von Chivay danken ihrer Schutzherrin, dass sie sie [während des Erdbebens] von ihren Häusern fernhielt. Stunden vor der Erdbewegung […] wurde unter freiem Himmel mit Musik und Tanz gefeiert… [Für einige] war es überraschend mit anzusehen, dass die Dorfbewohner für kurze Zeit nicht an den Zustand ihrer Häuser dachten, sondern weiterhin versuchten ihren Glauben durch Tanzen auszudrücken.“

Nach Berichten in den sozialen Medien erlitten andere Nachbarorte wie Yanque und Ichupampa ebenfalls große Schäden. So wurden in Ichupampa die Kirche und fast 160 Häuser zerstört, mehr als 600 Betroffene mussten die Nacht bei frierenden Temperaturen überstehen.

Für die Unterstützung der Opfer wurden von der Regierung mehrere humanitäre Hilfsprogramme eingerichtet.

Viele wichtige Hauptstraßen waren durch Erdrutsche, die von den Beben ausgelöst wurden, versperrt. Wasser und Nahrung wurden knapp, der Zugang zu den Ortschaften gestaltete sich schwierig. Viele Betroffene mussten bei frierenden Temperaturen draußen schlafen; Familien standen hilflos neben den Überresten ihrer Häuser und warteten ungeduldig auf Hilfe.

Der geplante Wiederaufbau der zerstörten Städte wird voraussichtlich bis Ende diesen Jahres dauern. Insgesamt kamen 693 Häuser zum Einsturz, 1.358 wurden für unbewohnbar erklärt. Unter diesen sind auch viele Kolonialzeitbauten, die unter Denkmalschutz stehen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Erdbeben
Wikinews-logo.svg   Portal:Peru

Quellen[Bearbeiten]

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Gesetzgeber plant neue Maßnahmen im Bereich der Prostitution

Gesetzgeber plant neue Maßnahmen im Bereich der Prostitution

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Kondom mit der Geschmacksrichtung „Banane“

Bremerhaven (Deutschland), 23.08.2016 – Die Bundesregierung schätzt die Zahl der Prostitutierten in Deutschland auf 200 000, anderen Untersuchungen zufolge sollen es bis zu 500 000 sein. Dabei ist die Fluktuation sehr hoch. Jedes Jahre kommen schätzungsweise 50 000 neue hinzu, zugleich steigen aber auch etwas genausoviele auch wieder aus. Seit 2001 gilt Prostitution hierzulande nicht mehr als sittenwidrig, und 2002 wurden die gesetzlichen Kranken- und Sozialversicherungen für diese Tätigkeit geöffnet.

Gleichwohl ist die Kriminalität auf diesem Gebiet hoch. Insbesondere die Zwangsprostitution ist ein häufig verfolgter Straftatbestand. Hierzu hieß es in einer soziologischen Untersuchung im jahre 2012: „Im Vergleich zur bisherigen administrativen Regulation der Prostitution kann diese staatsfeministisch inspirierte Machttechnologie als entscheidender sozialpolitischer und juristischer Paradigmenwechsel betrachtet werden. Die Rollen in diesem gesellschaftlichen Drama sind in Gestalt des Freiers als männlicher (Gewalt-)Täter und der Sexarbeiterinnen als hilfloses weibliches Opfer unwiderruflich festgelegt.“

Strafverfahren wegen sexueller Ausbeutung sind sehr zeitraubend und für alle Beteiligten psychisch belastend. Wie weit die Ausbeutung gehen kann, zeigt ein Fall in Bremerhaven, der gegenwärtig beim Landgericht verhandelt wird. Es geht darum, dass zwei junge Frauen zur Prostitution gezwungen wurden, teilweise sollten sie mit den Freiern ohne Kondom verkehren, die Kundschaft wurde mit Dumpingpreisen ab 15 Euro umworben.

Ein neues Prostituiertenschutzgesetz soll am 1. Juli 2017 in Kraft treten. Es sind weitreichende Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit geplant. Auch die Freier können sich in Zukunft strafbar machen, wenn sie zum Beispiel die Dienste von Zwangsprostituierten annehmen oder gegen die Kondompflicht verstoßen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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Erstes Nacktrestaurant der Welt ist eröffnet

Erstes Nacktrestaurant der Welt ist eröffnet

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Veröffentlicht: 15:04, 23. Aug. 2016 (CEST)
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Das Gemälde von Carl Larsson (1853-1919) zeigt eine nackte Frau beim Schreiben

Paris (Frankreich), 23.08.2016 – In der DDR war das Nacktbaden an offenen Badeseen und auch beispielsweise an der Ostsee seit den 1970er Jahren weit verbreitet. In vielen Ländern der Erde gibt es gekennzeichnete Badestrände für das Nacktbaden. Oft wird in diesem Zusammenhang eine eigene Kultur propagiert, die kurz als FKK – als Freikörperkultur bezeichnet wird.

Im Juni diesen Jahres hatte in London das erste öffentliche Restaurant eröffnet, in dem alle Gäste nackt speisen können. Der Andrang war schon vor der Eröffnung riesengroß: Presseberichten zufolge gab es eine Warteliste von mehr als 40.000 Menschen, die bis Mitte September als Gäste erwartet werden.

Infolge des heißen Wetters gab es allerdings einige Probleme, da keine Klima-Anlage in dem Londoner Lokal eingebaut war. Der Betreiber hatte jedoch unabhängig davon schon ein zweites Restaurant in Paris geplant und konnte dieses bereits Ende Juli eröffnen, nachdem er die Filiale in London vorübergehend geschlossen hatte. Demzufolge wurden die Gäste, die sich bisher für London angemeldet hatten und dort keinen Einlass mehr fanden, nunmehr auf den Standort in Paris verwiesen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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Politiker fordern Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei

Politiker fordern Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei

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Horst Seehofer (CSU)

Brüssel (Belgien), 23.08.2016 – Nach einem Umsturzversuch in der Türkei fordern Politiker verschiedener Parteien einen Abbruch der Verhandlungen zum EU-Beitritt des Landes. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) erklärte: „Die Türkei entfernt sich immer weiter von den europäischen Mindeststandards, auf die sie sich als Mitglied des Europarats ausdrücklich verpflichtet hat.“

Horst Seehofer, Ministerpräsident von Bayern, sagte zu den EU-Beitrittsverhandlungen: „Wenn man sieht, wie die Türkei nach dem gescheiterten Militärputsch den Rechtsstaat abbaut, müssen diese Verhandlungen sofort gestoppt werden.“

Cem Özdemir (GRÜNE)

Der grüne Politiker Cem Özdemir schlägt weitergehende Sanktionen gegen die Türkei vor: „Wenn Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte weiterhin außer Kraft gesetzt werden, müssen wir auf EU-Ebene auch über Sanktionen für das direkte Umfeld der Machthaber nachdenken, beispielsweise indem man Konten und Vermögen einfriert.“

Christian Lindner (FDP)

Christian Lindner von der FDP sagte zu der politischen Situation in der Türkei: „Wir erleben einen Staatsputsch von oben wie 1933 nach dem Reichstagsbrand.“ Er zog damit Vergleiche zum Verhalten der Nationalsozialisten in Deutschland. 1934 hatte es den sogenannten Röhmputsch gegeben, bei dem Hitler einige politische Konkurrenten auf seinem Weg zur Diktatur beseitigte.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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August 22, 2016

EU-Kommission verklagt Kolumbien bei WTO

Filed under: Artikelstatus: Im Entstehen, Brüssel, Unveröffentlicht — admin @ 5:00 am

EU-Kommission verklagt Kolumbien bei WTO

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Whisky aus Schottland wird in Kolumbien benachteiligt

Brüssel (EU), 22.08.2016 – Die EU-Kommission hat heute eine Klage bei der Welthandelorganisation WTO gegen den südamerikanischen Staat Kolumbien vorgebracht. Laut EU-Kommission wird der Absatz von Spirituosen aus der EU in Kolumbien benachteiligt. So wird eine höhere Steuer auf Spirituosen aus den Mitgliedsstaaten verlangt, als auf die kolumbianischen Gegenstücke, darüber hinaus ist gibt ein Verkaufsverbot in einigen Provinzen.

Kolumbien hatte bis zum 1. August diesen Jahres Zeit, diese Diskriminierung aufzuheben, dies ist bislang aber ausgeblieben.

Die EU exportierte im Jahr 2014 Spirituosen im Wert von 43 Mio. €, das entspricht 77% der gesamten Spirituoseneinfuhren Kolumbiens. Hauptsächlich Whisky (36 Mio. €) und Liköre (4 Mio. €) werden exportiert.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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August 21, 2016

Sensationsfund in Bulgarien stützt These der Donauschrift

Sensationsfund in Bulgarien stützt These der Donauschrift

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Das Wassereinzugsgebiet der Donau und die heutige Staatengliederung

Sofia (Bulgarien), 21.08.2016 – Die Donauschrift ist ein Oberbegriff für Symbole und Schriftzeichen aus der alteuropäischen Zeit im Donauraum um 5300–3200 v. Chr. Bisher war der Status dieses Zeichensystems als Schrift noch umstritten.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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Wikinews:Artikelschmiede

Filed under: Artikelstatus: Im Entstehen — admin @ 5:00 am

Wikinews:Artikelschmiede

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Artikelschmiede Seite aktualisieren!
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Du bist hier in der Artikelschmiede von Wikinews. Das ist die zentrale Seite, auf der neue Artikel vorbereitet werden können. Nähere Infos findest du auf den Wikinews-Hilfeseiten:

Schreibe einen Artikel · Erste Schritte · Zweite Schritte · Musterartikel.

Du kannst hier …

… einen neuen Artikel anlegen

Wenn du einen neuen Artikel anlegen willst, kannst du im nachfolgenden Feld den Titel eingeben und danach auf „Artikel erstellen“ klicken. Um doppelte Artikel zu vermeiden, wirf gegebenenfalls vorher einen Blick in den nächsten Abschnitt!

Benutze gegebenenfalls die Anführungszeichen und sowie den Halbgeviertstrich .

Sonderzeichen: É é · À à È è Ù ù ·  â Ê ê Î î · Ä ä Ë ë Ö ö Ü ü · Ā ā Ē ē Ī ī Ō ō Ū ū · Æ æ Œ œ Å å Ø ø · Ç ç · Ñ ñ · € ß · ′ – „“ ‚‘ …

… sehen, welche Artikel gerade entstehen – Liste aktualisieren!

Artikel im Entstehen[Bearbeiten]

Diese Artikel werden gerade gemeinschaftlich erstellt. Beteilige dich und beachte die jeweiligen Artikeldiskussionsseiten. Artikel, die ohne Text und ohne Quellen neu eröffnet werden, können nach sechs Stunden per Schnelllöschantrag gelöscht werden. Artikel, die nicht fertig gestellt werden, werden laut Meinungsbild nach vier Wochen per Schnelllöschung gelöscht. Wenn ein Artikel mindestens zwei Stunden den Status „Im Entstehen“ hatte und den Richtlinien der Wikinews entspricht, kann er veröffentlicht werden. Eine vollständige Liste aller Artikel im Entstehen findest du .

Die folgenden Artikel befinden sich ebenfalls im Artikelstatus „Im Entstehen“, enthalten aber einen Mängelhinweis. Du kannst a) die Berechtigung des Mängelhinweises selbst prüfen oder b) versuchen, den festgestellten Mangel zu beseitigen:

Liste aktualisieren!

… sehen, welche Artikel heute bereits veröffentlicht wurden:

Unser Ziel ist, mindestens fünf Artikel pro Tag zu veröffentlichen.

Veröffentlicht wurden heute, Sonntag, 21.08.2016, bereits folgende Artikel:

  1. Rio de Janeiro: Gourmetköche kochen mit Lebensmitteln aus dem olympischen Dorf kostenloses Essen für Arme
… sehen, welche angelegten Artikel zur Löschung vorgeschlagen wurden:

Löschanträge[Bearbeiten]

Über folgende Löschanträge wird derzeit diskutiert: Liste aktualisieren!

  • 31. März 2016: Sexualisierte Gewalt in Deutschland ist kein “Importproblem”

Für folgende Artikel wurde ein Schnelllöschantrag gestellt: Liste aktualisieren!

Außerdem ist noch wichtig …

„Breaking News“[Bearbeiten]

Artikel mit „Artikelstatus: Im Entstehen und aktuell“

Hier werden Artikel aufgeführt, die zwar noch im Entstehen sind, aber – wegen ihrer besonderen Aktualität – bereits auf der Hauptseite unter +++ Wikinews TOP-Meldungen +++ aufgeführt werden. Diese Artikel werden laufend aktualisiert. Jeder Benutzer ist herzlich eingeladen, bei der Weiterentwicklung und Aktualisierung dieser Artikel mitzuarbeiten.

Ein wichtiger Artikel, an dessen Inhalt sich voraussichtlich in den nächsten zwei Stunden nichts ändern wird, ist keine „Breaking News“ in diesem Sinne.

Der Breaking-News-Schalter[Bearbeiten]

Gibt es einen Artikel mit dem „Artikelstatus: Im Entstehen und aktuell“, so kann man den Eintrag auf der Hauptseite hier „freischalten“: Einfach in die Vorlage den Namen einer existierenden Seite eintragen (z. B. Hauptseite).
Gegebenenfalls dann den Schalter wieder umlegen, indem in die Vorlage eine nicht existierende Seite (z. B. Haupt-seite) eingetragen wird.

Aufmacher der Hauptseite[Bearbeiten]

Wenn mehrere Tage lang immer der gleiche Aufmacher auf der Hauptseite steht, sollte dort ein neuer Artikel verlinkt werden. Wenn das einmal nicht möglich erscheint, kann die Vorlage mit diesem Schalter ausgeblendet werden.

Zitat des Tages[Bearbeiten]

Zum Ein- und Ausblenden des Zitats des Tages auf der Hauptseite gibt es ebenfalls einen Schalter.

Artikelvorschläge[Bearbeiten]

Hier können Artikelvorschläge gemacht werden. Vielleicht hat ein Benutzer Lust, den Vorschlag aufzugreifen und schreibt zu dem vorgeschlagenen Thema einen Artikel. Oder du?

Zukünftige Ereignisse[Bearbeiten]

  • Auf der Seite „Zukünftige Ereignisse“ kannst du Artikelvorschläge einstellen, die sich auf zukünftige Ereignisse beziehen.

Hinweis: Dies hier ist kein Veranstaltungskalender.


Terminierte Aktionen[Bearbeiten]

Zur Erinnerung an alle Benutzer: Es gibt im Jahreslauf bestimmte feste Termine von allgemeiner Bedeutung, die unsererseits etwas Aktivität erfordern. Solche Anlässe sind:

  • Neujahr
    erledigt
  • Zeitumstellung Winter/Sommerzeit
    erledigt
  • Ostern
    erledigt
  • die Zeitumstellung Sommer/Winter
    erledigt
  • Fasching (wird jedes Jahr vergessen)
  • Weihnachten
  • Silvester
  • und noch andere

Für diese Ereignisse wurden entsprechende entwickelt, die hier freigeschaltet werden müssen. Zuvor müssen die Vorlagen in die Vorlage:Hauptseite Spezial eingebunden werden. Einer muss nur mal dran denken!

Nützliche interne Links[Bearbeiten]

Interessante Informationen zu Vorgängen in diesem Projekt:
Alle Artikel · Chronik · Kategorien · Löschkandidaten · Meinungsbild · Pläne · Vorlagen

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German Open 2016 im Inline-Alpin fanden in Chammünster statt

German Open 2016 im Inline-Alpin fanden in Chammünster statt

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Veröffentlicht: 22:31, 21. Aug. 2016 (CEST)
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Sieger der German Open und Deutscher Meister 2016 (Slalom)

Sieger der Deutschen Meisterschaft 2016 (Slalom)

Chammünster (Deutschland), 21.08.2016 – Am Samstag den 6. und Sonntag den 7. August 2016 richtete der Verein FC Chammünster auf der Pfarrer-Mandl-Straße die German Open Inline-Alpin und den Bambini Inline Cup aus. Die Rennen fanden in folgenden Klasseneinteilungen statt: Kinder U10, Kinder U12, Schüler, Jugend, Aktive und Senioren. Am Start waren an beiden Tagen rund 80 Athleten aus fünf europäischen Nationen, darunter auch Claudia Wittmann und Katharina Hoffmann vom FC Chammünster, die im ersten Teil der Weltmeisterschaft im Juni dieses Jahres in Unterensingen Weltmeister wurden.

Am Samstag wurde der erste Durchgang im Riesenslalom um 13 Uhr mit 78 Athleten gestartet. Der zweite Durchgang sollte um 15:30 Uhr losgehen, wurde aber auf 16 Uhr verschoben. Die Zuschauer sahen in beiden Durchgängen spannende Rennen. Am Abend nach der Siegerehrung spielte die Band Take Off Your Shirts auf der großen Bühne. Sie mussten nach ihrem Gitarrengewitter um 22 Uhr ihren Auftritt mit Rücksicht auf die nachbarlicher Ruhe beenden. Danach versuchten die DJs CAT und Ben noch für gute Stimmung zu sorgen.

Am Sonntag startete der erste Durchgang um 10 Uhr mit 84 Athleten, der zweite Durchgang ging um 13:30 Uhr los. Auch dieses Slalomrennen verfolgten die Zuschauer bei strahlendblauem Himmel mit Spannung in jeder Klasseneinteilung. Der Topfavorit Sigi Zistler stürzte im zweiten Durchgang und kam in seiner Klasseneinteilung Senioren durch die Addition beider Durchgängen auf den fünften Platz.

German Open Samstag (Riesenslalom)

Klasseneinteilung Erster Zweiter Dritter
Kinder U10 weiblich Johanna Kolbeck (GER) Melanie Lohberger (GER) Gina-Maria Hupf (GER)
Kinder U10 männlich Georgs Smalcs (LAT) Pauls Peteris Prancans (LAT) Christoph Gruber (GER)
Kinder U12 weiblich Marie Prinzing (GER) Sophia Moser (GER) Carolin Rettenberger (GER)
Kinder U12 männlich Tymofii Balakin (UKR) Kerem Fischer (GER) Alexander Kroiss (GER)
Schüler weiblich Luzia Gruber (GER) Anna-Sophie Münch (GER) Julia Hübert (GER)
Schüler männlich Moritz Waibel (GER) Maximilian Schödlbauer (GER) Christoph Silberbauer (GER)
Jugend weiblich Magdalena Gruber (GER) Lara Kögel (GER) Franziska Ries (GER)
Jugend männlich Moritz Doms (GER) Jonas Börsig (GER) Noah Sing (GER)
Aktive weiblich Manuela Schmohl (GER) Mona Sing (GER) Claudia Wittmann (GER)
Aktive männlich Benedikt Heudorfer-Merz (GER) Patrick Stimpfle (GER) -
Senioren weiblich Natalia Balakina (UKR) - -
Senioren männlich Jindrich Krydl (CZE) Sigi Zistler (GER) Michael Merz (GER)

German Open Sonntag (Slalom)

Klasseneinteilung Erster Zweiter Dritter
Kinder U10 weiblich Melanie Lohberger (GER) Johanna Kolbeck (GER) Gina-Maria Hupf (GER)
Kinder U10 männlich Georgs Smalcs (LAT) Christoph Gruber (GER) Leon Obermeier (GER)
Kinder U12 weiblich Marie Prinzing (GER) Amelie Strehle (GER) Sophia Moser (GER)
Kinder U12 männlich Tymofii Balakin (UKR) Kerem Fischer (GER) Alexander Kroiss (GER)
Schüler weiblich Luzia Gruber (GER) Anna-Sophie Münch (GER) Hannah Merk (GER)
Schüler männlich Moritz Waibel (GER) Maximilian Schödlbauer (GER) Florian Rabenbauer (GER)
Jugend weiblich Magdalena Gruber (GER) Katharina Hoffmann (GER) Lisa Schmid (GER)
Jugend männlich Sven Ortel (GER) Moritz Doms (GER) Noah Sing (GER)
Aktive weiblich Manuela Schmohl (GER) Claudia Wittmann (GER) Mona Sing (GER)
Aktive männlich Marco Walz (GER) Ricco Walz (GER) Benedikt Heudorfer-Merz (GER)
Senioren weiblich Almut Aschenbrenner-Schultze (GER) Natalia Balakina (UKR) -
Senioren männlich Jindrich Krydl (CZE) Michael Merz (GER) Sven Wiesler (GER)

Deutsche Meisterschaft Samstag (Riesenslalom)

Klasseneinteilung Erster Zweiter Dritter
Schüler weiblich Luzia Gruber (GER) Anna-Sophie Münch (GER) Julia Hübert (GER)
Schüler männlich Moritz Waibel (GER) Maximilian Schödlbauer (GER) Christoph Silberbauer (GER)
Jugend weiblich Magdalena Gruber (GER) Lara Kögel (GER) Franziska Ries (GER)
Jugend männlich Moritz Doms (GER) Jonas Börsig (GER) Noah Sing (GER)
Aktive weiblich Manuela Schmohl (GER) Mona Sing (GER) Claudia Wittmann (GER)
Aktive männlich Benedikt Heudorfer-Merz (GER) Patrick Stimpfle (GER) -
Senioren männlich Sigi Zistler (GER) Michael Merz (GER) Stefan Kroiss (GER)

Deutsche Meisterschaft Sonntag (Slalom)

Klasseneinteilung Erster Zweiter Dritter
Schüler weiblich Luzia Gruber (GER) Anna-Sophie Münch (GER) Hannah Merk (GER)
Schüler männlich Moritz Waibel (GER) Maximilian Schödlbauer (GER) Florian Rabenbauer (GER)
Jugend weiblich Magdalena Gruber (GER) Katharina Hoffmann (GER) Lisa Schmid (GER)
Jugend männlich Sven Ortel (GER) Moritz Doms (GER) Noah Sing (GER)
Aktive weiblich Manuela Schmohl (GER) Claudia Wittmann (GER) Mona Sing (GER)
Aktive männlich Marco Walz (GER) Ricco Walz (GER) Benedikt Heudorfer-Merz (GER)
Senioren weiblich Almut Aschenbrenner-Schultze (GER) - -
Senioren männlich Michael Merz (GER) Sven Wiesler (GER) Walter Obermeier (GER)

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Sport

Quellen[Bearbeiten]

Originäre Berichterstattung
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Rio de Janeiro: Gourmetköche kochen mit Lebensmitteln aus dem olympischen Dorf kostenloses Essen für Arme

Rio de Janeiro: Gourmetköche kochen mit Lebensmitteln aus dem olympischen Dorf kostenloses Essen für Arme

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Veröffentlicht: 19:33, 21. Aug. 2016 (CEST)
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Das Olympische Dorf in Rio

Rio de Janeiro (Brasilien), 21.08.2016 – Olympische Athleten nehmen viel mehr zu sich als nur Powerriegel und Proteindrinks. Für die Versorgung von 11.000 Sportlern bei den Sommerspielen in Rio wird ein fast 250 Tonnen schwerer Berg an Lebensmitteln verarbeitet.

Wie bei anderen großen Veranstaltungen stellt die Nahrungsmittelversorgung bei der Olympiade eine schwierige logistische Herausforderung dar. Um nahrhafte Mahlzeiten zuzubereiten muss gut abgeschätzt werden können, welche und wieviel Lebensmittel und Zutaten benötigt werden.

Zwangsläufig kann es zu Überschüssen kommen, sei es an zerdrücktem Obst und Gemüse oder übrig gebliebenen Paletten mit Kartoffeln und Reis.

Massimo Bottura (links) auf dem Congresso Italiano di Cucina D’autore 2010

Eine internationale Gruppe von Chefköchen und Anti-Hunger-Aktivisten, die sich selbst RefettoRio Gastromotiva nennt (refettorio ist italienisch und bedeutet „Speisesaal“), hat sich nun eingeschaltet, um olympisches Essen vor dem Verderben zu retten. Das Unternehmen, überschüssiges, für das olympische Dorf vorgesehene Essen in neue schmackvolle Mahlzeiten für Hungrige zu verwandeln, wird von zwei Chefköchen angeführt, dem Italiener Massimo Bottura und dem Brasilianer David Hertz. Ziel sei es „Menschen Essen und Würde zu geben, die sich in einer gefährdeten sozialen Lage befinden“.

In den letzten beiden Wochen servierten Chefköche von RefettoRio jede Nacht für 108 ausgesuchte Gäste Abendessen aus überschüssigen Zutaten, gespendet von der Catering-Firma, die das olympische Dorf verpflegt. Dabei handelt es sich nicht um Speisereste oder Tischabfälle.

„RefettoRio arbeitet nur mit Zutaten, die kurz davor sind in den Müll zu wandern… wie hässliches Obst und Gemüse, oder Joghurt, der kurz vorm Verfallsdatum steht,“ sagt Chefkoch Hertz.

Das Restaurant wurde im Stadtteil Lapa nahe des olympischen Dorfes eröffnet.

„Es wirkt überhaupt nicht wie ein normales Restaurant,“ sagt Alexandra Forbes, eine brasilianische Gastrokritikerin, die bei der Organisation von RefettoRio mithalf. „Die Gäste sind ganz anders. Für viele ist es das erste Mal, dass sie von einem großen Chefkoch ein Drei-Gänge-Menü zubereitet bekommen, das auch noch so köstlich ist. Es ist ein besonderes Erlebnis.“ Ein Restaurantbesucher erzählte der New York Times, für ihn wäre es das beste Essen gewesen, dass er je in seinen 40 Lebensjahren bekommen hätte.

Obdachlose auf einer Straße in Rio

Örtliche Nachbarschaftsorganisationen, die die Unterpriviligierten versorgen, wählen die Restaurantgäste sorgfältig aus allen Gesellschaftsschichten Brasiliens aus. Zu ihnen können Obdachlose gehören, die ihr Essen aus Mülltonnen picken, Straßenkinder, die Abfall durchstöbern oder misshandelte Mütter.

„Sie sind es nicht gewohnt mit soviel Fürsorge und Respekt behandelt zu werden,“ sagt Forbes und fügt hinzu, dass „sie aus Dankbarkeit für das Essen manchmal klatschen und einen Freudentanz ausführen“.

Jeden Tag übernimmt ein anderer Koch die Chefrolle. „Zum Beispiel machte Chefkoch Massimo Bottura an einem Tag eine Pasta, eine Carbonara, die eigentlich mit Pancetta oder Speck zubereitet wird. Er hatte nur sehr wenig Speck und verwendete dann Bananenschalen, die vorher auf dem Grill geräuchert wurden und vermischte diese mit dem Speck. Sie waren genauso rauchig wie Speck und schmeckten köstlich.“

Gourmetessen aus einer ungewöhnlichen Zutatenliste zu erschaffen kann schon herausfordernd genug sein. Das wahre Ziel für das RefettoRio-Team aus Köchen, Bäckern und Kellnern, sagt Forbes, sei jedoch „Vorurteile abzubauen, Vorurteile gegen arme Menschen oder gegen Menschen, die Probleme haben.“

„Verprügelte Frauen oder Menschen, die mit Drogenmissbrauch kämpfen“, sagt sie, „sind Menschen wir wir, einfach zu zeigen, dass sie mit Respekt behandelt werden und eine klasse Mahlzeit serviert bekommen können, ist denke ich wichtig.“

Gleichzeitig möchte RefettoRio ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen. Mehr als 30 Prozent aller produzierten Lebensmittel weltweit werden nie gegessen, weil sie nach der Ernte oder während des Transports verderben oder von Verkäufern und Verbrauchern weggeworfen werden. Bislang gehen nach UN-Zahlen fast 800 Millionen Menschen weltweit jede Nacht hungernd ins Bett.

„Veranstaltungen wie die Olympiade erzeugen besonders viel Abfall. Es müssen so viele Menschen versorgt werden, dass es schwer fällt den genauen Bedarf zu berechnen, Überschüsse lassen sich dabei nicht vermeiden. Bisher hat aber noch niemand richtig mit dem Finger auf dieses Problem gezeigt.“

Bis zu diesem Zeitpunkt.

Aufbauend auf dem bisherigen Erfolg plant RefettoRio Gastromotiva einen bezahlten Essensdienst einzuführen. Die Erlöse sollen helfen, die Kosten für das Angebot freier Abendmahlzeiten aufzufangen. Geplant sei auch, die Idee von RefettoRio in Montreal, Los Angeles und New York zu erproben.

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