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December 28, 2011

Weihnachtsstürme in Skandinavien und Australien

Weihnachtsstürme in Skandinavien und Australien

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Veröffentlicht: 11:18, 28. Dez. 2011 (CET)
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Canberra (Australien) / Stockholm (Schweden), 28.12.2011 – Der Sturm Dagmar sorgte dafür, dass etwa 270.000 schwedischen und norwegischen Haushalten der Strom fehlt. In Nordaustralien tobte Zyklon Grant mit Windgeschwindigkeiten von 130 km/h und starken Niederschlägen. Ein mit Chemikalien beladener Zug wurde von den Wassermassen des angeschwollenen Edith Rivers von den Schienen geschwemmt.

In Schweden entschied die Transportbehörde aufgrund des Sturms Dagmar, den gesamten Schienenverkehr am 1. Weihnachtstag ab acht Uhr abends stillzulegen. Zehn bereits abgefahrene Züge konnten ihren Zielbahnhof nicht erreichen und 400 Passagiere mussten in den Zügen übernachten. Umgefallene Bäume blockierten, nachdem Dagmar durchgezogen war, Gleise und Straßen. Der Zugverkehr im Süden des Landes wurde am Montagmorgen wieder aufgenommen, am frühen Nachmittag fuhren auch in Nordschweden die ersten Züge wieder. Am Montagmorgen waren noch etwa 154.000 Haushalte ohne Strom.

In Norwegen waren am Montagnachmittag noch etwa 100.000 Haushalte ohne Strom und Heizung.

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  • Portal:Wetter

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February 12, 2011

Australien: Geheimdienst richtet Zentrum zur Abwehr von Cyberangriffen ein

Australien: Geheimdienst richtet Zentrum zur Abwehr von Cyberangriffen ein

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Veröffentlicht: 15:19, 12. Mär. 2011 (CET)
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Robert McClelland

Canberra (Australien), 12.02.2011 – Die Australian Security Intelligence Organization (ASIO) hat eine Sondereinheit zur Bekämpfung von Cyber-Angriffen eingerichtet. Der Justizminister Robert McClelland will damit dem Geheimdienst eine Möglichkeit geben, Angriffe anderer Staaten aus dem Internet abzuwehren. Eine enge Zusammenarbeit mit dem australischen Computer Emergency Response Team (CERT) und der Cybersicherheitsstelle des militärischen Geheimdiensts Defence Signals Directorate (DSD) ist geplant.

Grund für die Einrichtung war das 2009 entdeckte „GhostNet“, ein Spionagenetzwerk das 1295 Rechner in 103 Ländern ausgespäht hatte, zahlreiche Daten wurden gestohlen. Das Netzwerk arbeitet hauptsächlich über Rechner in China. Ein Hauptziel waren die Rechner in Büros des Dalai Lama. Ein weiterer Grund die Denial-of-Service-Attacke (DDoS) auf Server der estnischen Regierung im Jahr 2007. Cyber-Angriffe häuften sich und rücken mehr und mehr in den Blick der Öffentlichkeit.

Robert McClelland; „Angesichts solcher massiver Angriffe sowie der terroristischen Bedrohungen für das Netz kann die Regierung nicht die Hände in den Schoss legen. Man wird darauf hinarbeiten, internationale Vereinbarungen für Cyberuntersuchungen zu verbessern. Beschlossene Sache ist der Beitritt zur Cybercrime-Konvention des Europarats“. Diese wurde bereits am 8. November 2001 beschlossen und regelt unter anderem den Datenaustausch zwischen den Ländern zur Abwehr von Cyber-Angriffen.

Erst vor kurzem wurde durch den „Telecommunications Interception and Intelligent Services Act“ die Befugnisse der ASIO bei der Internetüberwachung erweitert.

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  • Portal:Computer

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August 26, 2010

Labour-Partei verliert bei Wahl in Australien Mehrheit

Labour-Partei verliert bei Wahl in Australien Mehrheit

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Veröffentlicht: 12:35, 26. Aug. 2010 (CEST)
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Canberra (Australien), 26.08.2010 – Bei den Parlamentswahlen in Australien am vergangenen Samstag, dem 22. August, hat die Labour-Regierung unter Julia Gillard ihre absolute Mehrheit eingebüßt.

Julia Gillard (Labour-Partei)

Tony Abbott (Liberal Party of Australia)

Nach Auszählung der am Samstag abgegebenen Stimmen erhielt die Labour-Partei 72 Sitze. Das konservative Koalitionsbündnis (Liberal Party of Australia, Liberale Nationalpartei, Nationale Partei Australiens) unter Tony Abbott kam auf 73 Sitze, die Grünen auf einen Sitz und unabhängige Kandidaten auf vier Sitze. Zu einer Mehrheit im Parlament werden 76 Sitze benötigt. Obwohl sich die Zahlen noch leicht ändern können, da noch nicht alle Briefwahlstimmen ausgezählt sind, ist es sicher, dass weder die konservative Opposition noch die Labour-Partei mit Unterstützung der Grünen eine Mehrheitsregierung bilden können.

Julia Gillard hatte die vorgezogenen Parlamentswahlen einberufen, da sie selbst nicht gewählt worden war, sondern ihr Amt im Juni dieses Jahres von Kevin Rudd übernommen hatte. Kontroverse Themen im Wahlkampf waren unter anderem Klimaschutz, Einwanderung und die Beteiligung am Afghanistan-Krieg.

Die großen Parteien haben Gespräche mit den Unabhängigen begonnen, die zum Teil konservative, zum Teil linke und grüne Positionen vertreten und bereits mit Neuwahlen gedroht haben, wenn ihre Reformabsichten nicht ernst genommen würden.

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  • Portal: Australien

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February 7, 2009

Ein Schiff der Umweltschutzorganisation „Sea Shepherd“ mit japanischem Walfänger kollidiert

Ein Schiff der Umweltschutzorganisation „Sea Shepherd“ mit japanischem Walfänger kollidiert

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Veröffentlicht: 13:02, 7. Feb. 2009 (CET)
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Flagge der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd

Tōkyō (Japan) / Canberra (Australien), 07.02.2009 – Ein Schiff der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd Conservation Society kollidierte gestern in antarktischen Gewässern mit der „Yushin Maru No.2“, einem Walfangschiff aus Japan. Die Tierschützer wollten verhindern, dass die japanischen Walfänger einen toten Wal an Bord hieven. Ein anderes Schiff der Walfangflotte soll nach Angaben von Sea Shepherd versucht haben, den Umweltschützern den Weg abzuschneiden. Dabei seien die beiden Schiffe zusammengestoßen. Das japanische „Institut für Walforschung“ verurteilte das Vorgehen der Umweltschützer. Diese hätten den Zwischenfall absichtlich provoziert.

Seit Dezember versuchen die Aktivisten von Sea Shepherd mit ihrem Schiff „Steve Irwin“ die japanische Walfangflotte bei ihrer Jagd auf Wale zu stören. Mehrfach ist es dabei bereits zu Auseinandersetzungen mit den Walfängern gekommen. Das in Japan angesiedelte „Institut für Walforschung“ warf den Tierschützern vor, sie hätten den Zwischenfall absichtlich herbeigeführt. Japan will in diesem Jahr 935 Zwergwale und 50 Finnwale zu „wissenschaftlichen Zwecken“ fangen. Die Internationale Walfangkommission erlaubt den Walfang zu wissenschaftlichen Zwecken. Tierschützer gehen jedoch davon aus, dass der japanische Walfang kommerzieller Natur ist und den Walfang zu so genannten wissenschaftlichen Zwecken nur als Vorwand benutzt. Das Verbot des kommerziellen Walfangs besteht seit 1986.

Ende Januar war bekannt geworden, dass die Bush-Regierung in den letzten Tagen ihrer Amtszeit eine Verschärfung des Walfangverbots in die Wege leiten wollte. Der Washington Post lagen Dokumente vor, wonach Japan die Fangquote in antarktischen Gewässern verringern wollte, im Gegenzug aber der kommerzielle Walfang in Japans Küstengewässern wieder erlaubt sein sollte. Ralf Sontag, Meeresbiologe der Lobbygruppe International Fund for Animal Welfare (IFAW, Internationaler Tierschutzfond), kommentierte die Pläne mit den Worten: „Das ist ein Skandal. Die internationale Gemeinschaft sollte Japan, Island und Norwegen auffordern, den Walfang zu beenden, anstatt fragwürdige Absprachen zu treffen, die den Walfang festschreiben und das Walfang-Moratorium faktisch aufheben. Diese Pläne helfen den Walen überhaupt nicht. Der einzige Profiteur davon ist Japan.“ Die Tierschutzorganisation hofft, dass die neue US-Regierung unter Barack Obama den Kurswechsel der US-Politik in der Frage des Walfangmoratoriums rückgängig macht.

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  • Portal:Umwelt

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June 2, 2008

Australien beendet sein militärisches Engagement im Irak

Australien beendet sein militärisches Engagement im Irak

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Veröffentlicht: 22:10, 2. Jun. 2008 (CEST)
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Canberra (Australien), 02.06.2008 – Der seit November 2007 amtierende australische Premierminister Kevin Rudd erfüllt mit dem heute verkündeten Rückzug einer 500 Mann starken australischen Kampfeinheit aus dem Irak ein zentrales Wahlversprechen seiner Partei. Die Soldaten sollen in den nächsten Wochen nach Hause zurückkehren. Etwa 200 Soldaten sollen jedoch in dem Land zum Schutz der australischen Botschaft bleiben. Umfragen zufolge lehnen 80 Prozent der Australier den Krieg im Irak ab. Australien war unter der Vorgängerregierung eines der ersten Länder, die Truppen zur Unterstützung der US-Armee in den Irak entsandten.

Während des dreijährigen australischen Einsatzes im Irak gab es auf australischer Seite keine Toten, sechs Soldaten der australischen Militäreinheiten wurden verletzt. Der australische Verteidigungsminister Joel Fitzgibbon erklärte, die australische Armee habe „im eigenen Hinterhof“ andere Sicherheitsprobleme zu lösen, denen man jetzt die volle Aufmerksamkeit widmen werde. Durch das Engagement im Irak sei die australische Armee bereits zu sehr beansprucht worden. Fitzgibbon betonte, die australische Armee habe seit April 2005 wesentlich zur Ausbildung von 33.000 irakischen Soldaten beigetragen. Die beiden Provinzen, in denen australische Einheiten stationiert waren, al-Muthanna und Dhi Qar, seien die ersten gewesen, in denen die Überwachung der Sicherheit erfolgreich an die irakischen Sicherheitskräfte übergeben worden sei. Diese Regionen seien im Vergleich zu Bagdad und der Umgebung als eher ruhig einzuschätzen. Die militärische Führung in der Region soll nach dem Abzug der australischen Kampfeinheiten an die US-Armee übergehen. Der Oberbefehlshaber der australischen Truppen im Irak, Air Chief Marshal Angus Houston, hatte im Februar gesagt, auch nach dem Truppenrückzug würden zwei Überwachungsflugzeuge der Marine und ein Kriegsschiff zur Bewachung der irakischen Ölplattformen zurückbleiben. Auch zivile Polizeikräfte würden zur Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte und als Berater der irakischen Regierung ebenfalls im Land bleiben.

Nach Angaben des Verteidigungsministers hat Australien in dem Gebiet, für das es die Verantwortung getragen habe, neun Millionen australische Dollar in Infrastrukturmaßnahmen investiert.

Wie heute außerdem bekannt wurde, soll der ehemalige australische Premierminister John Howard wegen Kriegsverbrechen im Zusammenhang mit dem Irak-Einsatz angeklagt werden. Eine Gruppe von Rechtsanwälten, Akademikern und Politikern beschuldigt ihn australische Soldaten in einen Kriegseinsatz geschickt zu haben, der von der UNO nicht beschlossen worden war. Die Anklage soll dem Internationalen Strafgerichtshof (IStG) in Den Haag zugestellt worden sein.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Australien

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February 21, 2007

Australien plant Glühbirnenverbot

Australien plant Glühbirnenverbot – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Australien plant Glühbirnenverbot

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Artikelstatus: Fertig 15:32, 21. Feb. 2007 (CET)
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herkömmliche Glühlampe

Kompaktleuchtstofflampe

Canberra (Australien), 21.02.2007 – Als Beitrag zum Klimaschutz sollen in Australien ab dem Jahr 2010 statt der herkömmlichen Glühbirnen nur noch Kompaktleuchtstofflampen, umgangssprachlich als Energiesparlampen bezeichnet, verwendet werden. Dies kündigte der australische Umweltminister Malcolm Turnbull am Dienstag gegenüber dem Fernsehsender Nine Network an. Mit einem solchen Schritt wäre Australien das erste Land der Welt, das diesen Weg geht.

Die Umstellung auf Energiesparlampen führe nicht nur zu niedrigeren Stromrechnungen für die privaten Haushalte, sondern könne auch die Emission von Treibhausgasen um vier Millionen Tonnen jährlich reduzieren, sagte Turnbull. Für einzelne Verwendungszwecke soll es aber auch nach 2010 noch Glühbirnen geben. So soll ihre Verwendung in medizinischen Geräten oder für die Backofenbeleuchtung weiterhin erlaubt sein. Energiesparlampen haben bei gleicher Energiezufuhr eine wesentlich höhere Lichtausbeute als herkömmliche Glühbirnen, bei denen ein großer Teil der zugeführten Energie nicht in Licht, sondern in Wärmestrahlung umgewandelt wird.

Während der Umweltminister betonte, dass auch ein kleiner Schritt eine große Wirkung haben könne, kritisierten Umweltschützer, dass die Verringerung der Emission um vier Millionen Tonnen durch die geplante Maßnahme lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein sei. 2004 gab Australien zirka 565 Millionen Tonnen klimaschädlicher Gase – im wesentlichen Kohlendioxid – in die Atmosphäre ab.

Der konservative Ministerpräsident John Howard, der erst kürzlich eingeräumt hatte, dass die globale Erwärmung Folge der industriellen Lebensweise sei, sagte, dass ein Glühbirnenverbot es jedem Einwohner Australiens ermögliche, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Wie die Vereinigten Staaten gehört Australien zu den Ländern, die das Klimaschutzprotokoll von Kyoto aus wirtschaftlichen Gründen nicht ratifiziert haben. Australien ist einer der größten Kohleproduzenten der Welt und gewinnt den größten Teil seiner Energie aus Kohle.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Klimaerwärmung
  • Portal:Australien

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September 4, 2006

„Crocodile Hunter“ Steve Irwin starb bei Dreharbeiten unter Wasser

„Crocodile Hunter“ Steve Irwin starb bei Dreharbeiten unter Wasser

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Artikelstatus: Fertig 16:50, 4. Sep. 2006 (CEST)
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Steve Irwin

Port Douglas / Canberra (Australien), 04.09.2006 – Der australische Dokumentarfilmer Steve Irwin, nach seiner gleichnamigen Fernsehsendung auch „Crocodile Hunter“ genannt, ist heute gegen 11:00 Uhr Ortszeit (03:00 Uhr MESZ) bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Der 44-Jährige war für Unterwasser-Dreharbeiten am Great Barrier Reef vor der Nordostküste Australiens bei Port Douglas (Bundesstaat Queensland) unterwegs, als ihn ein Stachelrochen in die Brust stach. Er war bereits tot, als die Rettungskräfte per Hubschrauber eintrafen. Er wurde zur Identifizierung nach Cairns geflogen.

Australische Politiker äußerten ihre Betroffenheit. Premierminister John Howard sagte, er sei schockiert von Irwins plötzlichem und unerwarteten Tod und nannte ihn eine „einmalige Persönlichkeit“.

Nach Angaben seines Managers John Stainton sammelte Irwin zwischen anderen Drehs Material für eine Sendung seiner achtjährigen Tochter Bindi über das Great Barrier Reef. Neben seiner Tochter hinterlässt er seine Frau Terri und seinen dreijährigen Sohn Bob.

Irwins international erfolgreiche Sendung „Crocodile Hunter“ lief auch im deutschen Fernsehen. Die Produktion wurde eingestellt, nachdem Irwin kritisiert worden war, bei Dreharbeiten in der Antarktis Tiere übermäßig gestört zu haben.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Verstorbene Persönlichkeiten

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June 20, 2006

Walbeobachtung schafft Arbeitsplätze

Walbeobachtung schafft Arbeitsplätze – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Walbeobachtung schafft Arbeitsplätze

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Artikelstatus: Fertig 22:59, 20. Jun. 2006 (CEST)
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Glattwal

Basseterre (St. Kitts und Nevis) / Canberra (Australien), 20.06.2006 – Während das 58. Jahrestreffen der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) heute im karibischen Basseterre zwar ohne substantielles Ergebnis, aber doch mit einem ernstzunehmenden Signal in Richtung Aufweichung oder gar Abschaffung des Walfang-Moratoriums zu Ende ging (Wikinews berichtete), geraten auch lukrative Alternativen zum Abschlachten der großartigen Meeressäuger ins Blickfeld. Wie das Wirtschaftsforschungsinstitut Ecolarge mitteilte, haben allein im Jahre 2005 110.000 Menschen für einen Boom in den Zweigen der Tourismusindustrie gesorgt, die das Beobachten von Walen organisiert.

Das Institut berichtete für den Zeitraum von 1998 und 2005 über einen Anstieg des Publikumsinteresses für diese Form von Tourismus um 45 Prozent. Der australische Umweltminister Ian Campbell, der gerade von einer Rundreise durch einige Pazifikstaaten zurückgekehrt ist, bestätigte diese Tendenz: „Das Whale-Watching sorgt für Wohlstand, weil dadurch Arbeitsplätze geschaffen werden.“ Dieser Zweig des Tourismusgeschäfts blüht nach den Worten Campbells vor allem im pazifischen Raum, speziell nannte der Minister die Cookinseln, Guam (Mikronesien) und Französisch-Polynesien, zu der auch Tahiti gehört.

Ein Sprecher der International Fund for Animal Welfare (IFAW) nannte den Waltourismus eine „Alternative zum Walfang im 21. Jahrhundert – und das ist eine wirklich nachhaltige Nutzung zugunsten der Wale.“

Den Ausgang der 58. Jahrestagung der Walfang-Kommission beurteilte der Schweizer Delegationsleiter mit zurückhaltendem Optimismus. Aufgrund des erreichten Patts zwischen Walfang-Befürwortern und Gegnern halte er einen Kompromiss zwischen den gegnerischen Positionen für erreichbar. Die Gefahr einer vollständigen Abschaffung des geltenden Walfang-Moratoriums sehe er jedoch nicht, da die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit für so einen Beschluss die Anwerbung mindestens weiterer 50 Länder erfordern würde. Ein solches Ziel sei jedoch unrealistisch.

Die gegenwärtige Situation gibt für Walschützer trotz des geltenden Walfang-Moratoriums keineswegs Anlass zur Freude. Die internationale Walfang-Kommission kann die geltenden Verträge nicht wirklich durchsetzen. Trotz Verbots setzt Norwegen den kommerziellen Walfang fort. Japan und Island berufen sich zur Rechtfertigung ihres Walfangs auf „wissenschaftliche Zwecke“. Die Fangflotten der drei Staaten töten jährlich zusammengerechnet rund 2000 Wale.

Greenpeace zieht eigene Schlussfolgerungen aus dem Verlauf der IWC-Tagung. Zwar stelle der Stimmenkauf durch Japan, das Entwicklungsländer durch finanzielle Hilfezusagen zur Unterstützung der japanischen Position im IWC geworben habe, ein Problem dar. Die Umweltorganisation werde sich jedoch weiter auf Japan als hauptverantwortliches Land für die anhaltende Gefährdung der Wale konzentrieren. In diesem Zusammenhang weist Greenpeace auf eine Gallup-Umfrage hin, nach der „77 Prozent der Japaner gegen einen Walfang in der Antarktis“ seien.

Themenverwandte Artikel

  • Walfang-Kommission: Walfang-Befürworter erzielen ersten Teilerfolg (20.06.2006)

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May 27, 2006

Internationale Truppe soll Lage in Timor-Leste stabilisieren

Internationale Truppe soll Lage in Timor-Leste stabilisieren

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Artikelstatus: Fertig 23:55, 27. Mai 2006 (CEST)
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Timor-Leste liegt nördlich von Australien

Dili (Timor-Leste), 27.05.2006 – In Timor-Leste, dessen Hauptstadt seit Ende April immer wieder von schweren Gewaltausbrüchen erschüttert wird, soll jetzt eine internationale Truppe für Ruhe sorgen. Allein in dieser Woche kamen bei der Unruhe über 20 Menschen ums Leben.

Premierminister Marí Alkatiri vermutet einen Militärputsch. Hintergrund sind Unstimmigkeiten und Rangeleien um Beförderungen und andere Missstände innerhalb der bewaffneten Streitkräfte von Osttimor, die etwa 1500 Soldaten und etwa die gleiche Anzahl an Reservisten unterhalten.

Anfang Februar waren über 400 Soldaten des in Baucau stationierten 1. Bataillons in die Hauptstadt gezogen und hatten den Rücktritt des Kommandenten Colonel Falur gefordert. Nach zwei Treffen mit dem Präsidenten Xanana Gusmão in Dili, der sie zur Rückkehr in ihre Kasernen bewegen wollte, was ihm auch anfänglich gelang, desertierten die aufmüpfigen und bewaffneten Soldaten endgültig und schlugen ihr Lager im benachbarten Aileu auf. Schon Mitte Januar hatten sie ihm eine Petition mit ihren Klagen geschickt. Am 14. Februar wurden die insgesamt 591 Männer offiziell durch Brigade-General Taur Matan Ruak aus dem Dienst entlassen, während sich der Präsident auf einer Afrikareise befand. Eine am 23. März veröffentliche Nachricht von Gusmão an abtrünnige Einheiten und auch spätere Verhandlungen brachten keine Lösung.

Ende April gab es dann nach einer Demonstration die ersten Verletzten und insgesamt fünf tote Menschen (Wikinews berichtete). Australiens Außenminister Alexander Downer hatte ein militärisches Eingreifen seines Landes zunächst ausgeschlossen, nachdem er am 20. April schon mehrere hundert Soldaten und Polizisten auf die Solomonen geschickt hatte, um Ausschreitungen nach der Ernennung des inzwischen wieder zurückgetretenen Premierministers Snyder Rini zu beenden.

Osttimors Außenminister José Ramos-Horta erklärte Mitte Mai in New York, dass die nationale Polizei PNTL unfähig sei, die Lage zu kontrollieren, und dass den verbleibenden Einheiten der Armee nicht mehr vollständig vertraut werden könne. Nur Tage später, nach dem vierten Jahrestag der Unabhängikeit des Landes, flammten die Unruhen wieder auf. Jugendliche Krawallmacher verbündeten sich mit den Streikenden, zündeten Gebäude an und warfen mit Steinen.

Mit Pistolen und Macheten bewaffnet zog eine Menschenmenge randalierend durch Dili und setzte Häuser in Brand. Der neuseeländische Botschafter musste nach ernsthafter Bedrohung sein Gebäude räumen und sucht seitdem in der australischen Botschaft Zuflucht. Erst am Freitag starben bei einem absichtlich gelegten Feuer in einem Gebäude die Frau und fünf Kinder eines Kabinettmitglieds. Vergangenen Dienstag erschossen regierungstreue Soldaten neun Polizisten, die angeblich mit Aufständischen kollaboriert hatten.

Das kleine ostasiatische Land befindet sich im Moment in einer ersthaften Krise. Inzwischen sind viele Ausländer evakuiert worden, und die Grenze zu Indonesien, das eine militärische Beteiligung an der Mission ablehnt, wurde geschlossen. Human Rights Watch hatte im April einen traurigen Bericht über Folter im Land veröffentlicht, nachdem die gewalttätigen Übergriffe gegenüber der Zivilbevölkerung mit der Zeit überhand genommen hatten.

Harte Lebensbedingungen sind für die Bevölkerung Alltag. 45 Prozent der Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze. Mit einem durchschnittlichen Tagesverdienst von weniger als drei Euro und einer Arbeitslosenrate von 40 Prozent in der ländlichen Region teilt sich Timor-Leste Platz 158 mit Ruanda auf einem UN-Entwicklungsindex, in dem 185 Länder aufgelistet sind. Nach einer Studie der UNO gehen nur 30 Prozent der Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren überhaupt zur Schule.

Lage der Erdölfelder in der Timorsee zwischen Timor und Australien

Die einheimische Wirtschaft ist stark vom Ausland abhängig. Das amerikanische Unternehmen Starbucks hat dem Land den Großteil seiner Kaffeebohnenproduktion abgekauft. Die im Januar erzielte Einigung mit der australischen Regierung in Canberra über die Aufteilung des Erdöls, das sich in dem so genannten Timor Gap befindet, könnte eine finanzielle Zukunft für das Land sein.

Auch Premierminister Alkatiri, ein Muslim, ist zum ersten Mal in einer tiefen politischen Krise in dem vorwiegend von Christen bewohnten Land. Sein Führungsstil stößt auf massive Kritik seitens der Kirche im Land und des UN-Botschafters von Osttimor, Jose Luis Guterres.

Die UN hat vor ein paar Tagen in der Nähe der Hauptstadt Dili ein neues Flüchtlingslager eröffnet, obwohl ihre Mission eigentlich ab dem 11. Mai beendet werden sollte. Am 12. Mai hatte der Sicherheitsrat die UNOTIL-Mission als Reaktion der Geschehnisse Ende April bis zum 20. Juni verlängert. Jetzt will man zur Sicherheit erst einmal den Großteil seiner Leute abziehen und nur 50 Angestellte in Osttimor belassen, die UNMISET aufrecht erhalten sollen. Das Rote Kreuz schätzt die Zahl der Flüchtlinge auf 50.000 und hat zu Spenden aufgerufen.

Ein erstes australisches Vorauskommando, das am Donnerstag im Rahmen der Operation Astute landete, patroulliert durch die Stadt und hat inzwischen den Flughafen von Dili und andere Schlüsselobjekte gesichert. Australien stellt mit insgesamt 1.800 am Einsatz beteiligten Männern, wie schon 1999 bei dem Abzug plündernder proindonesischer Milizen in den Westteil der Insel Timor, die Mehrheit der Eingreiftruppe und entsendete mehrere Kriegsschiffe in die Region. Über 100 zusätzliche Soldaten der früheren Kolonialmacht Portugal sollen bald folgen.

Die HMAS Manoora liegt im Hafen von Dili vor Anker

Eine malaysische Spezialeinheit – das Land hat etwa 200 Soldaten geschickt – erreichte das Gebiet am frühen Samstag. Ihre Stellung wurde nach drei Stunden von einer unbekannten Partei beschossen. Nach Meldungen der malaysischen Nachichtenagentur Bernama richtete sich die Einheit zwanzig Minuten von Dili entfernt in einer Polizeischule ein. Ein Vorauskommando war schon am Dienstag in das Land geflogen. Zwei mit Transportfahrzeugen und anderem Material beladene Schiffe hatten schon am Freitag einen Hafen in Nordmalaysia Richtung Timor verlassen.

Auch neuseeländische Truppen sind inzwischen gelandet. Sie erreichten Timor am späten Abend, sollen die Botschaft sichern und die restlichen Mitarbeiter in Sicherheit bringen. Premierministerin Helen Clark sagte weitere finanzielle Hilfe zu. Die australische Luftwaffe ist mit vier Black Hawk Hubschraubern und der HMAS Manoora vor Ort.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Timor-Leste

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January 4, 2006

Der Emir von Dubai ist tot

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Der Emir von Dubai ist tot

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Canberra (Australien), 04.01.2006 – Scheich Maktum bin Raschid Al Maktum, der Emir von Dubai, ist tot. Er starb am 4. Januar im Alter von 62 Jahren in Australien, während er das Land besuchte, um Rennpferde zu verkaufen. Forbes schreibt bezüglich des Todestages in Abweichung von den anderen Medien „yesterday afternoon“, das wäre dann der 3. Januar.

Der Emir war auch Vizepräsident und Regierungschef der Vereinigten Arabischen Emirate, das Emirat Dubai ist ein Teil dieses Staatengebildes. Australische Medien berichteten, dass er in dem Luxus-Hotel „Palazzo Versace“ an der Goldküste im nordwestlichen Queensland einen Herzanfall erlitt. Eine Ambulanz wollte ihn noch in das Gold Cost Hospital bringen, doch als er gegen 12:55 Uhr ankam, war er verstorben. Eine private Boeing 747-400 soll ihn später wieder in seine Heimat Dubai überführen.

Themenverwandte Artikel

  • Themenportal Boeing
  • Themenportal Verstorbene Persönlichkeiten

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