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March 17, 2012

Japans Polizei meldet Erfolg gegen die Yakuza

Japans Polizei meldet Erfolg gegen die Yakuza

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Veröffentlicht: 05:10, 17. Mär. 2012 (CET)
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Verbot für Träger von Tätowierungen in einem Badehaus. Tätowierungen sind typische Kennzeichen für Mitglieder der Yakuza

Tokio (Japan), 17.03.2012 – Die nationale Polizeibehörde Japans teilte am Donnerstag mit, dass die Zahl der Yakuza Mitglieder um mehr als zehn Prozent gesunken ist. Das bedeute einen Rückgang innerhalb von zwölf Monaten um 8.000 Personen, die der Jahrhunderte alten kriminellen Organisation Japans zugerechnet werden. Die verbleibende Zahl von 70.000 ist die niedrigste seit Einführung der Kriminalstatistik 1958 in Japan.

Damit haben sich die Zeiten für das Verbrechersyndikat, das von offizieller Seite Bōryokudan (dt. „gewalttätige Gruppe“) genannt wird geändert. Früher war es nicht unüblich, einfach wegzusehen. Seit einiger Zeit gehen die lokale Regierungen verstärkt gegen die Verbrecherorganisationen vor. Firmen distanzieren sich und machen keine Geschäfte mehr mit Unternehmen, denen eine Nähe zur japanischen Mafia nachgesagt wird. Somit wird das Geld knapp in den Kassen der Yakuza. Dies habe viele Mitglieder veranlasst, aus Geldnot die Organisation zu verlassen, so ein Ermittler gegenüber der Nachrichtenagentur Jiji Tsūshinsha. Seit 1992 sank die Zahl der Yakuza-Mitglieder um 20.000, in diesem Jahr wurden schärfere Gesetze zur Bekämpfung der Kriminalität erlassen.

Früher hatte sich das Syndikat hauptsächlich mit Glücksspiel und Prostitution beschäftigt, später kamen Erpressung und Bestechung hinzu. Damit nahmen die Akzeptanz, das Stillhalten von Behörden und Bevölkerung ab.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Organisierte Kriminalität

Quellen[Bearbeiten]

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February 14, 2011

„Ora basta!“: Massenprotest in Italien

„Ora basta!“: Massenprotest in Italien

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Veröffentlicht: 23:58, 14. Feb. 2011 (CET)
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Silvio Berlusconi

Rom (Italien), 14.02.2011 – Mehr als eine Million Menschen demonstrierten am Sonntag nach Angaben der Organisatoren in 230 italienischen Städten gegen den Ministerpräsidenten des Landes, Silvio Berlusconi. Die Teilnehmer skandierten: „Jetzt! Weg mit Berlusconi, es ist genug.“ Auslöser der Proteste ist der Antrag der Mailänder Staatsanwaltschaft auf ein Schnellverfahren wegen Amtsmissbrauchs und Begünstigung von Prostitution mit Minderjährigen gegen Berlusconi.

Die Frauen, die bisher als Befürworter des italienischen Ministerpräsidenten galten, sind zahlreich auf den Demonstrationen vertreten. Es geht den Demonstranten nicht mehr nur um die Sex-Affären des Präsidenten, sondern um das Bild, das durch das Verhalten und die Äußerungen des italienischen Ministerpräsidenten gezeichnet wird: Es geht um Sexismus. Auf Berlusconis Aufforderung, Frauen sollten sich möglichst früh einen reichen Mann angeln, reagierten sie mit Rufen wie „Mehr Brot, weniger Spiele!“ und „Italien ist kein Bordell“. Frauen und Männer, die an den Demonstrationen teilnahmen, sehen die Probleme vor allem in der hohen Verschuldung des Landes, einer hohen Jugendarbeitslosigkeit und illegaler Einwanderung.

Auf zahlreichen Plakaten wird der Rücktritt Berlusconis gefordert. Auffällig war, dass die Menschen, die sich unter dem Motto „Wann, wenn nicht jetzt“ zusammengefunden hatten, auf der Demonstration keine Parteisymbole zeigten, der Protest wollte überparteilich sein.

Anhänger des italienischen Ministerpräsidenten bewerteten die Demonstranten als Angehörige einer kleinen Minderheit der „radikal schicken Linken“. Berlusconi bezeichnet sich selbst als von der Justiz meistverfolgte Person der Welt. Tatsächlich gibt es eine lange Liste von Verfahren gegen den italienischen Regierungschef. In den meisten Fällen lautete die Anklage auf Bilanzfälschung oder Richterbestechung. Aktuell laufen vier Verfahren wegen Verstoßes gegen das Anti-Trust-Gesetz, Schmiergeldzahlungen, Bilanzfälschung, Steuerbetrug, Veruntreuung.

Themenverwandte Artikel

Quellen

  • Reuters: „Frauen-Demo gegen Berlusconi – “Italien ist kein Bordell”“ (13.02.2011)
  • Süddeutsche ZeitungcZeitungchuheip?d#822 lösen Flüchtlingsstrom nach Italie_ den Demonstranten nicht mehr nur um die Sex-Affären des Präsidenten, sondern um das Bild, das durch das Verhalten und die Äußerungen des italienischen Ministerpräsidenten gezeichnet wird: Es geht um Sexismus. Auf Berlusconis Aufforderung, Frauen sollteYakuza�e-fe Sex-ren d-b Präside-1cla59511 um die Sexren des Präsideten und die Äußerungen des italieniw alss-pubcript>nisterpräsidenten gezeichnet wird: Es geht um Sexismus. Auf Berlusconiw Bi2>zsterpr.at/inews.aspx?tabID=386":".svgas as=wzo:".svg"ob=54322327542s Präside droht-GesetFluteldzacategp seial:Rten und di0 Äußerungen des italHamburWeltA) gblr äsidenten gezeichnet wird: Es geht um Sexismus. Auf Berlusconia) gblr ng, Frauen s title="talie_ 1782515/Echtliste-Ftal-s Präside-übe-es-einer-indft-1.27542Echtliste:spares Präsidenüberwikeiner indten und di0 Äußerungen des italTan blr äsidenten gezeichnet wird: Es geht um Sexismus. Auf Berlusconitan blr .luow" class="exink r/"/w/enueneg-in- das Bi-1874721027542"/w/enuenegs/idDEBEE71ten und d29 1ußerungen des italconis Aufforderung,äsidenten gezeichnet wird: Es geht um Sexismus. Auf Berlusconis Aufforderung, Frauen ssng vo-b Präside-ass-bix-lr-rwandnoprrdafole=afozchrum-1c360">Be542ung von Prostitutn BeIerbbem Mottrwandss-prdafunterrgen ver‘ten und di0 lass="external textalconifocusng,äsidenten gezeichnet wird: Es geht um Sexismus. Auf Berlusconifocusng,x1" alt=""j> (15.03.2012)
  • www.rp-online.de: Kategorien:
    • 17.03.2012

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