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August 15, 2014

Fotostrecke: Nisei Week 2014

Fotostrecke: Nisei Week 2014 – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Fotostrecke: Nisei Week 2014

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Veröffentlicht: 00:23, 15. Aug. 2014 (CEST)
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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 15.08.2014 – Die 74. Nisei Week findet von 8. bis 17. August in Little Tokyo, einem Stadtteil von Los Angeles, statt. Das Festival ist der japanischen Kultur in den Vereinigten Staaten gewidmet. Nisei bezeichnet einen Amerikaner japanischer Abstammung der zweiten Generation.

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June 9, 2014

Japanische Stadträte wegen Bestechung festgenommen

Japanische Stadträte wegen Bestechung festgenommen

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Veröffentlicht: 11:09, 9. Jun. 2014 (CEST)
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Hirakawa (Japan), 09.06.2014 – Neun von 20 Mitgliedern des Stadtrats von Hirakawa wurden wegen Verstoß gegen das Wahlgesetz im Zusammenhang mit der Bürgermeisterwahl vom Januar 2014 festgenommen. Gegen weitere Mitglieder des Stadtrates wurden Ermittlungen eingeleitet. Bereits am 19. Februar waren fünf Mitglieder wegen Teilnahme an einer Verschwörung festgenommen worden. Es sollen 200.000 Yen in bar als Bestechungsgelder gezahlt worden sein. Bei ähnlichen Vorfällen waren elf von 22 Stadträten in Hiraka, das jetzt zu Yokote gehört, im Jahre 2001 und zehn von 16 Stadträten 2004 in Mutsuzawa (Chiba) verhaftet worden.

Nach Aussage von Ryoichi Kimura, emeritierter Professor für Politikwissenschaften an der Aomori Chuo Gakuin Universität, seien solche Vorfälle in der Präfektur Aomori nicht ungewöhnlich. Er sagte, die Beteiligten würden denken: „Na ja, alle anderen tun es – wir hatten zufällig das Pech, erwischt zu werden.“ Und er fügte hinzu: „Offenbar haben sie kein starkes Schuldgefühl bei diesem Vorfall.“

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Politik

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March 29, 2014

Japan wird nukleares Material in die USA exportieren

Japan wird nukleares Material in die USA exportieren

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Veröffentlicht: 01:32, 29. März 2014 (CET)
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Den Haag (Niederlande), 29.03.2014 – Japan hat zugestimmt, einen Teil seines hochangereicherten Urans und waffenfähigen Plutoniums in die USA zu exportieren, um damit einen Beitrag zu den weltweiten Bemühungen um die Sicherheit von Spaltmaterial zu leisten. Das ist ein Ergebnis der dritten internationalen Konferenz zur nuklearen Sicherheit, die am 24. und 25. März in Den Haag stattfand. Andere Länder wurden auch gedrängt, überschüssiges nukleares Material in den USA zu lagern. Die Konferenz selbst stand gegenüber der aktuellen politischen Diskussion um die Zukunft der Halbinsel Krim eher im Hintergrund der Berichterstattung. Es ist das dritte Zusammentreffen dieser Art, das kurz als „Atomgipfel“ bezeichnet wird. Die erste Konferenz fand 2010 mit 50 Regierungsvertretern statt. Ziel dieser Konferenzen ist es, die weltweite Weiterverbreitung nuklearen Sprengmaterials besser zu kontrollieren, um insbesondere der Gefahr terroristischer Anschläge vorzubeugen.

Teilnehmerstaaten (grün) am Nuclear Security Summit in Den Haag auf der Weltkarte

Nach Schätzungen des Energieministeriums der USA sind weltweit rund 1000 t Plutonium verfügbar, wovon etwa ein Viertel waffenfähig ist. Die traditionellen Atommächte USA, Russland, Großbritannien und Frankreich haben den größten Anteil daran, aber auch Deutschland und Japan haben inzwischen einen wesentlichen Bestand. Durch den 1968 ausgehandelten und seit 1970 gültigen Atomwaffensperrvertrag wollten Großbritannien, die damalige Sowjetunion (heute Russland) und die USA verhindern, dass waffenfähiges Spaltmaterial (Uran und Plutonium) in die Hände anderer Staaten gelangt. Inzwischen sind insgesamt rund 15 Staaten im Besitz der entsprechenden Technologie zur Herstellung von atomwaffenfähigem Material oder haben Zugang dazu. Eines dieser Länder ist Indien, das nicht nur an seiner Westküste das größte Kernkraftwerk der Welt mit 9900 MW plant, sondern auch über die Technologie zur Produktion von waffenfähigem Material verfügt. Indien hat den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet.

Wie wichtig die Konferenz von den 58 Staaten, die in diesem Jahr daran teilnehmen, genommen wird, zeigen die Personen, die auf der Teilnehmerliste zu finden sind. Deutschland wurde von Angela Merkel vertreten, während Russland seinen Außenminister Sergej Lawrow schickte. Auch Indien ließ sich nur durch seinen Außeminister Salman Khurshid vertreten. Die Atommächte China, Frankreich, Großbritannien und die USA waren jeweils durch ihren Regierungschef vertreten.

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February 8, 2014

Der Physiker Sebastian Pflugbeil berichtet aus Fukushima

Der Physiker Sebastian Pflugbeil berichtet aus Fukushima

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Veröffentlicht: 15:45, 8. Feb. 2014 (CET)
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Die Evakuierungszone im März 2011 um das Kernkraftwerk Fukushima I

Bremen (Deutschland), 08.02.2014 – Ganz aktuell von der Situation in Japan – fast drei Jahre nach der Katastrophe in Fukushima – berichtete der Physiker Sebastian Pflugbeil im vollbesetzten Saal des Bremer Kulturzentrums Paradox, das sich in der Bernhardstraße neben der Lila Eule befindet. Pflugbeil hatte bereits nach der Tschernobyl-Katastrophe 1986 im Auftrag des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR an einer Studie über Probleme der Kernenergiepolitik in der DDR mitgearbeitet. In seinem gestrigen Vortrag beschrieb er die restrikte Informationspolitik der japanischen Regierung. Auch auf mehrmalige Nachfrage aus dem Publikum musste er betonen, dass es kaum Informationen gebe. Die Statistiken der Krankenhäuser über Missbildungen bei Kindern seien ab 2011 nicht weitergeführt worden, so dass es keine Erkenntnisse darüber gebe. Aus vergleichenden Studien nach der Katastrophe von Tschernobyl ließen sich Vermutungen über die Folgen für die japanische Bevölkerung herleiten. So gebe es Hinweise, dass die Zahl der Totgeburten und die Fälle von Schilddrüsenkrebs zunehmen würden. Leider sei auch in Deutschland die Datengrundlage unzureichend. In Bayern gebe es mehrere Statistiken nach der Katastrophe von Tschernobyl.

Pflugbeil war mehrmals in Japan und hat in mehreren Orten die Radioaktivität gemessen. Einige hochrangige Vertreter in Politik und Wissenschaft würden die Situation verharmlosen und ähnlich wie damals in Tschernobyl einen Fortschrittsglauben an die Atomenergie propagieren. Über die Folgen der Radioaktivität werde die betroffene Bevölkerung nicht aufgeklärt – im Gegenteil gebe es abstruse Aussagen, dass die Strahlung einem gesunden Menschen nicht schaden könne oder Krankheiten durch eine „Strahlenphobie“ ausgelöst würden. In Japan selbst sei es schwierig, mit kritischen Ärzten oder Politikern in Kontakt zu kommen.

Wie die Zukunft in Japan aussehe, sei ungewiss. Aufgrund der hohen Strahlung ist kein Zugang zu den Brennpunkten möglich. Gegenwärtig werde fieberhaft an einer Lösung gearbeitet. Doch die Kommunikation zwischen den teilweise internationalen Beratern sei problematisch. Gleichzeitig werde vom Landwirtschaftsminister propagiert, weiterhin Lebensmittel aus der Region um Fukushima zu kaufen – eine Werbung dazu wurde mit dem Auftritt von Schönheitsköniginnen begleitet. Pflugbeil vergleicht die Stimmung in Japan mit seinen eigenen Erfahrungen aus der DDR, wo es als unpatriotisch galt, wenn ein Kind sich weigerte, die von der Schule gespendete Milch zu trinken, nachdem die Eltern es gewarnt hatten, weil der Verdacht der radioaktiven Belastung bestand – 1986 war es Tschernobyl – heute sei es Fukushima.

Die Veranstaltung schloss mit dem Appell, die Wahrheit über die Atomenergie unter allen Menschen zu verbreiten und auf Alternativen hinzuweisen. Eine solche Alternative sei der Ausbau der erneuerbaren Energien. Dabei könne jeder Bürger vor Ort seinen Beitrag leisten. Am kommenden Freitag soll ein 75-minütiger Film gezeigt werden, der die Geschichte der Anti-Atombewegung in Deutschland dokumentiert.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Fukushima: Bergung von Brennstäben beginnt (08.11.2013)

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Originäre Berichterstattung
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February 5, 2014

Japanischer Publizist leugnet Kriegsverbrechen

Japanischer Publizist leugnet Kriegsverbrechen

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Veröffentlicht: 05.02.2014, 20:25 (MEZ)
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Tokio (Japan), 05.02.2014 – Mit dem japanischen Schriftsteller und Publizisten Naoki Hayakuta hat innerhalb weniger Tage zum zweiten Mal ein Angehöriger des japanischen Rundfunksenders NHK japanische Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg geleugnet. Zuvor hatte schon Katsuto Momii, der Leiter der Rundfunkanstalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders und im Januar erst in die Leitung berufen, in einem öffentlichen Kommentar die Zwangsprostitution von mehreren hunderttausend vor allem koreanischen Frauen als nicht ungewöhnlich bezeichnet. Viele der überlebenden Frauen leiden noch heute unter den Erlebnissen in Bordellen der japanischen Armee und mussten lange für eine offizielle Entschuldigung durch die japanische Regierung und eine Entschädigung kämpfen. Nun hat Naoki Hayakuta, der im Aufsichtsgremium der Rundfundanstalt NHK sitzt, öffentlich bezweifelt, dass die Massaker an der Bevölkerung von Nanjing, bei denen 300.000 Menschen im Winter 1937/38 getötet wurden, stattgefunden haben. Die Morde wurden von ihm als Erfindung von Chiang Kai-shek, die die Vereinigten Staaten nach dem Krieg aufgriffen, um eigene Kriegsverbrechen zu verdrängen, bezeichnet.

Die japanische Regierung hat beide Äußerungen als rein private Äußerungen bezeichnet, obwohl Hayakutas Äußerungen im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung zu regionalen Wahlen in Tokio gemacht wurden. Die Rundfunkanstalt ist zu politischer Neutralität verpflichtet, und beiden, Hayakuta wie auch Momii, ist es nach japanischem Recht verboten, politische Ämter zu übernehmen. Trotzdem können sie sich für politische Parteien betätigen.

Die Kriegsverbrechen der japanischen Armee sorgen immer wieder für Spannungen in der Region, vor allem, wenn es Besuche des Yasukuni-Schreins gibt, in dem auch höchstbelasteten japanischen Kriegsverbrechern aus dem Zweiten Weltkrieg neben anderen Toten von Kriegen seit dem 19. Jh. gedacht wird. Der britische Botschafter in Japan kritisierte dazu indirekt den Besuch von Premierminister Shinzō Abe im Schrein am 26. Dezember 2013. Er rief Japan dazu auf, das eigene Fehlverhalten einzugestehen, um einen Weg zu einem besseren Verhältnis der betroffenen Länder zu ebnen. Die jüngsten Äußerungen und Ereignisse haben besondere Brisanz vor dem Hintergrund des 2013 vehement aufgeflammten Streits um die Senkaku-Inseln zwischen Japan und China.

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November 8, 2013

Fukushima: Bergung von Brennstäben beginnt

Fukushima: Bergung von Brennstäben beginnt

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Veröffentlicht: 08.11.2013, 06:29 (MEZ)
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Brennstabeinheiten während
ihrer Produktion

Fukushima (Japan), 08.11.2013 – Die Tokyo Electric Power Company (Tepco), der Betreiber des 2011 durch eine Tsunami schwer beschädigten Kernkraftwerks in Fukushima, hat bekannt gegeben, dass die Bergung von Brennstäben aus Reaktorblock 4 des Kraftwerkes nun beginnen kann. Block 4 war zur Zeit des Unglücks für Wartungsarbeiten abgeschaltet, und seine Brennstäbe waren in einem wassergekühlten Lagerbecken im Reaktorgebäude untergebracht. Das Gebäude von Reaktor 4 wurde durch eine Wasserstoffexplosion 2011 schwer beschädigt und war einsturzgefährdet. Das Gebäude wurde nun gesichert und ein neuer Kran wurde installiert, der an der Stelle des eigentlichen Krans der Anlage die Brennstäbe bergen wird. Der neue Kran ersetzt nicht nur den alten bei der Explosion beschädigten Kran, er verfügt auch über besondere Sicherheitsvorrichtungen, die den problemlosen Ablauf der Bergung sicherstellen sollen.

Das Entfernen der Brennstäbe ist eigentlich ein Routinevorgang, der regelmäßig auch in Fukushima durchgeführt wurde, bei dem die Brennstäbe zur Kühlung ständig unter Wasser gehalten werden. Die jetzige Bergungsaktion ist aber nicht ungefährlich, denn obwohl Tepco davon ausgeht, dass die Brennstäbe keinen Schaden durch nach der Explosion herabfallende Gebäudeteile genommen haben, gibt es darüber keine letzte Gewissheit, und man hofft, dass auch Gebäudetrümmer kein Hindernis mehr darstellen.

Die 1533 Brennstäbe werden in Einheiten von 22 Stück geborgen. Die Bergung einer jeden Einheit dauert zwischen sieben und zehn Tagen. Wenn die Brennstabeinheit aus dem jetzigen Wassertank entfernt wurde, wird sie in einen neuen Tank auf dem Gelände des Kraftwerks eingelagert. Der neue Tank ist mit einem neuen Kühlsystem ausgestattet und gegen Erdbeben und Tsunamis besonders gesichert, denn er soll für eine Zeit von 10 bis 20 Jahren für die Lagerung benutzt werden.

Das Entfernen der Brennstäbe wird als erster Schritt zur endgültigen Stilllegung des Kraftwerks bezeichnet. Wenn diese Bergungsaktion vorraussichtlich Ende 2014 erfolgreich abschlossen sein wird, wird man sich der wesentlich schwierigeren dauerhaften Lösung der Probleme der Blöcke 1, 2 und 3 zuwenden, die zum Zeitpunkt des Unglücks in Betrieb waren und deren Brennstäbe dementsprechend im Reaktor plaziert waren, was zu einer teilweisen Kernschmelze führte, als die Anlage außer Kontrolle geriet. Auch in diesen Blöcken ist eine Bergung der Brennstäbe bzw. des radioaktiven Abfalls soweit möglich geplant. Die geschmolzenen Teile der Brennstäbe werden sich nach heutigem Stand der Technik nicht bergen lassen. Die wesentliche höhere Strahlung in diesen Reaktorblöcken wird diese Aufgabe aber auch so bereits deutlich schwieriger machen als die jetzige Bergung in Block 4, weil diese Bereiche für Menschen teilweise ganz unzugänglich sind. Der Beginn dieser nächsten Phase der Aufräumarbeiten wird für 2015 erwartet und wird 30–40 Jahre in Anspruch nehmen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Tepco bekommt havariertes Atomkraftwerk in Fukushima nicht unter Kontrolle (08.08.2013)

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August 8, 2013

Tepco bekommt havariertes Atomkraftwerk in Fukushima nicht unter Kontrolle

Tepco bekommt havariertes Atomkraftwerk in Fukushima nicht unter Kontrolle

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Veröffentlicht: 15:33, 8. Aug. 2013 (CEST)
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Fukushima (Japan), 08.08.2013 – Gestern gab das Industrieministerium in Tokio bekannt, dass wahrscheinlich schon seit zwei Jahren radioaktiv belastetes Grundwasser aus den Reaktoren des Kernkraftwerkes Fukushima Daiichi unkontrolliert in den Pazifik fließt. Täglich gelangen rund 300 Tonnen verstrahltes Wasser über Lecks aus den unterirdischen Gängen und Leitungsschächten in den Pazifischen Ozean. Der Bau eines Sperrwalls, der im Oktober 2015 fertig sein soll, werde vom Staat finanziert werden, sagte ein Sprecher der Regierung. Täglich dringen rund 400 Tonnen Grundwasser in die Gebäude der Reaktoren ein (Jahresvolumen: 150 000 Tonnen) und vermischen sich mit den 300 bis 400 Tonnen kontaminierten Wassers, mit denen die Brennstäbe gekühlt werden. 300 000 Tonnen belastetes Wasser lagern derzeit bereits in Containern und Tanks auf dem Betriebsgelände in Fukushima. In den nächsten zwei Jahren will Tepco die Kapazität auf 700 000 Tonnen erhöhen. Trotz der wiederkehrenden Sicherheitsmängel beim Betreiber Tepco soll dieser für die Beseitigung der Schäden und Dekontamination verantwortlich bleiben, allerdings jetzt mit Unterstützung des japanischen Industrieministeriums METI. Dem atomfreundlichen METI ist die Atomaufsicht in Japan unterstellt und nicht dem japanischen Umweltministerium.

Um eine unabhängige flächendeckende Erfassung der Strahlenbelastung sicherzustellen, startete nach der Harvarie von Fukushima-Daiichi mit dem Crowdsourcing-Projekt Safecast, dessen Messungen gerade die Anzahl von 10 Millionen Datensätzen überschritten haben. Die Daten werden der internationalen Öffentlichkeit über die Webseite zur Verfügung gestellt.

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September 4, 2012

Tokio: 31-jähriger Mann in Diskothek zu Tode geprügelt

Tokio: 31-jähriger Mann in Diskothek zu Tode geprügelt

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Veröffentlicht: 11:12, 4. Sep. 2012 (CEST)
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Night Club in Roppongi

Tokio (Japan), 04.09.2012 – In der Nacht zum beginnenden 2. September ist in der Diskothek Flower in Roppongi, einem Stadtteil der japanischen Metropole, ein Gast von einer zehnköpfigen Bande so schwer zusammengeschlagen worden, dass er an den Folgen der Verletzungen starb. Nach Augenzeugenberichten dauerte der Überfall in dem Nachtlokal, in dem sich zwei große Tanzsäle befinden, nur ein bis ähriucing gegen _unterhriucing6="" width="1" height="1" style="border: none; polden, nur einu" data-file-wi4Ksimedia.org" />a-bofm ate

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  • Tokio Electric Power Company: 2m Nachtlmmons/thumb/e/ef/ISO_639_Icon_en.svg/60px-ISO_639_Icon_en.svg.png 2x" data-file-width="400" data-file-height="180" />
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    September 4, 2012

    Tepco bekommt havariertes Atomkraftwerk in Fukushima nicht unter Kontrolle

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