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July 24, 2015

Planet Kepler-452b: NASA gibt Entdeckung eines „Cousins“ der Erde bekannt

Planet Kepler-452b: NASA gibt Entdeckung eines „Cousins“ der Erde bekannt

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Veröffentlicht: 09:16, 24. Juli 2015 (CEST)
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Größenvergleich zwischen Erde und „Kepler-452b“

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 24.07.2015 – Die NASA hat gestern um 18 Uhr (MESZ) auf einer Pressekonferenz die Entdeckung eines erdähnlichen Planeten bekanntgegeben. Er erhielt den Namen „Kepler-452b“ und ist seiner Fläche nach etwa 2,7-mal so groß wie die Erde. Der Planet, der sich im Sternbild Schwan befindet, ist etwa 1.400 Lichtjahre von der Erde entfernt und ungefähr 6 Milliarden Jahre alt. Die Entfernung von „Kepler-452b“ zu seinem Mutterstern liegt in einer Größenordnung, dass auf ihm im Prinzip Leben möglich wäre. Bei dem Mutterstern „Kepler-452“ handelt es sich um einen Stern vom Typ G2, was bedeutet, dass dieser Ähnlichkeit mit unserer Sonne besitzt. Ein Planetenjahr dauert auf „Kepler-452b“ mit 385 Tagen etwas länger als auf der Erde.

Das Kepler-Weltraumteleskop durchsucht das Universum nach weiteren, erdähnlichen Planeten, die in einer Entfernung zu ihrer Sonne liegen, die das Vorhandensein von flüssigem Wasser möglich erscheinen lassen. Wie die NASA mitteilte, wurden seit 2009 im Rahmen der Keplermission 1.030 Planeten und fast 4.700 weitere Himmelskörper entdeckt, die ebenfalls Planeten sein könnten. Diese Planeten hätten jedoch, bis auf wenige Ausnahmen, ganz andere Abmessungen als unsere Erde.

Themenverwandte Artikel

Wikinews-logo.svg   Weltraumteleskop „Kepler“ soll erdähnliche Planeten suchen (09.03.2009)

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March 29, 2013

Flug der Besatzung zur ISS: Ankunft mit Sojus-Kapsel in Rekordzeit

Flug der Besatzung zur ISS: Ankunft mit Sojus-Kapsel in Rekordzeit

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Veröffentlicht: 14:55, 29. Mär. 2013 (CET)
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Derzeitige Besatzung der ISS (v.l.n.r.): Alexander Missurkin, Pawel Winogradow, Christopher Cassidy, Roman Romanenko, Chris Hadfield, Tom Marshburn (Archivbild vom 26.07.2012)

Baikonur (Kasachstan), 29.03.2013 – Drei neue Besatzungsmitglieder haben die Internationale Raumstation ISS in Rekordzeit erreicht. Für den Flug in einer Sojus-Kapsel benötigten die zwei russischen Kosmonauten Pawel Winogradow und Alexander Missurkin und der US-amerikanische Astronaut Christopher Cassidy nur fünf Stunden und 46 Minuten. Die Raumfahrer dockten heute um 3.29 Uhr MEZ an der Raumstation an. Im russischen Fernsehen wurden Live-Bilder des Fluges vom Weltraumbahnhof Baikonur zur ISS gezeigt. Die bisherigen Flüge mit einer Sojus-Kapsel dauerten mindestens zwei Tage.

Während die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos das neue Flugschema jetzt für alle Flüge zur ISS übernehmen möchte, bemängelt die NASA, dass die Besatzung während des gesamten Fluges angeschnallt bleiben muss. Außerdem gebe es technische Probleme bei einem verkürzten Flugplan. Möglich wurde die kurze Anreise, da der Bordcomputer nun unabhängig vom Flugleitzentrum in Koroljow bei Moskau arbeitet. Ein ständiger Funkkontakt mit der Bodenstation ist so nicht mehr nötig. Im August 2012 erfolgten zunächst Tests zu dem Schnellflug mit drei verschiedenen unbemannten Raumfrachtern. Seit die Vereinigten Staaten im Jahr 2011 ihr Shuttle-Programm eingestellt haben, ist der Flug mit einer Sojus-Kapsel die einzige Möglichkeit, die Raumstation zu erreichen. Etwa 53 Milliarden Euro will Russland bis 2020 in sein Raumfahrtprogramm investieren und damit seine Position auf dem „Weltraummarkt“ festigen.

Die drei Raumfahrer ergänzen die bisherige Besatzung, die aus dem Russen Roman Romanenko, dem US-Amerikaner Thomas Marshburn und dem Kanadier Chris Hadfield besteht, die seit Dezember 2012 für etwa sechs Monate auf der ISS ist.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Raumfahrt
  • Portal:Bemannte Raumfahrt
  • Portal:Internationale Raumstation

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April 16, 2012

Letzte Reise der Raumfähre Discovery führt nach Washington, DC

Letzte Reise der Raumfähre Discovery führt nach Washington, DC

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Veröffentlicht: 14:30, 16. Apr. 2012 (CEST)
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Dieses Archivbild zeigt die Discovery mit der Transport-Boeing nach der Mission STS-128 im Jahr 2009 unter der Montage- und Demontageanlage

Foto: NASA / Kim Shiflett

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 16.04.2012 – Insgesamt 39-mal war die US-Raumfähre Discovery im Weltall, nun wurde sie das letzte Mal von einer umgebauten Boeing 747 Huckepack genommen, um ein letztes Mal den Standort zu wechseln. Das ausgemusterte Space Shuttle wird am Steven F. Udvar-Hazy Center der Smithsonian Institution in Chantilly, Virginia, aufgestellt.
Techniker der NASA haben die Discovery am Sonntag (15. April 2012) auf die Boeing 747 montiert. Ursprünglich sollte die Montage des 75.300 Kilogramm schweren Raumfahrzeugs bereits am Samstag erfolgen, doch wurde dies durch böigen Wind verhindert. Die NASA-Boeing soll, sofern die Wetterverhältnisse günstig sind, morgen vom Kennedy Space Center in Florida abheben und den Tandemflug nach Norden antreten. Dort soll sie dann auf dem Dulles International Airport in Washington DC landen.
Zunächst wurde die Discovery 18 Meter hoch angehoben, um die Boeing 747 unter ihr zu positionieren. Wenn alles klappt, wird am Dienstagmorgen das Flugzeug mit dem aufmontierten Space Shuttle aus der Verladeeinrichtung gezogen. Die Boeing 747 ist dasselbe Flugzeug, das am 9. November 1983 die Discovery zum ersten Mal nach Florida gebracht hatte. Seitdem wurde die Discover 18-mal per Huckepack vom Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien zurück nach Florida oder zur Wartung nach Palmdale transportiert, davon 14-mal mit NASA 905, eben dieser Boeing.

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January 27, 2012

Starker Sonnensturm verursacht Polarlichter über Nordeuropa

Starker Sonnensturm verursacht Polarlichter über Nordeuropa

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Veröffentlicht: 07:52, 27. Jan. 2012 (CET)
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Washington D.C. (USA), 27.01.2012 – Am Dienstag erreichte die Erde der stärkste Sonnensturm seit einigen Jahren. Dadurch konnte man in Nordeuropa Polarlichter sehen; diese wurden von vielen Beobachtern als wunderschön beschrieben. Schäden an Satelliten sind durch den Sonnensturm nicht aufgetreten. Eigentlich sorgte die Sonne für zwei Stürme, einen Protonensturm und einen geomagnetischen Sturm. Die Polarlichter, die durch den geomagnetischen Sturm ausgelöst wurden, waren ungewöhnlicherweise sogar über England gesehen worden. Polarlichter entstehen durch das Erdmagnetfeld, das elektrische Teilchen aus Sonnenstürmen abwehrt. Wenn diese in die Atmosphäre eindringen und dort auf Gasmoleküle treffen, glühen sie und es entstehen Polarlichter. Dadurch, dass die elektrischen Teilchen in Richtung magnetische Pole wandern, sind diese in der Regel nur dort zu sehen.


Polarlicht 2005

 

Die NASA-Animation zeigt, was bei einem Sonnensturm geschieht.


Aufnahme vom 25.Januar 2012 Finnland

   
Southern Lights.jpg

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  • Sonnensturm bedroht Satellitenempfang (09.06.2011)

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November 5, 2011

Antarktis: Gewaltiger Riss im Pine-Island-Gletscher

Antarktis: Gewaltiger Riss im Pine-Island-Gletscher

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Veröffentlicht: 14:32, 5. Nov. 2011 (CET)
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Die Spalte im Eis von oben.

Foto: NASA

Antarktika, 05.11.2011 – Wissenschaftler der National Aeronautics and Space Administration (NASA) entdeckten im Pine-Island-Gletscher eine mindestens 30 Kilometer lange Spalte mit einer Tiefe von 50 Metern. Der Riss, der in der Mitte 80 Meter breit ist, deutet darauf hin, dass sich in den nächsten Monaten ein riesiger Eisberg vom Gletscher lösen wird.

Eine Spalte erstreckt sich über etwa 30 km über das Schelfeis.

Foto: NASA

Michael Studinger vom NASA-IceBridge-Projekt sagt: „Die Spalte wird täglich um zwei Meter länger. Wenn das Eis abbricht, wird ein gewaltiger Eisberg mit einer Fläche von 880 Quadratkilometern entstehen.“ Die NASA geht davon aus, dass es sich um ein regelmäßig wiederkehrendes Ereignis handelt. Ein Zusammenhang mit der Erderwärmung wird nicht gesehen. Der letzte große Eisberg entstand im Jahr 2001.

Bis ins Jahr 2009 hat die NASA die Veränderungen im Eis mit dem Ice, Cloud and Land Elevation Satellite (ICESAT) überwacht. Er ist abgeschaltet und wird voraussichtlich im Jahr 2016 durch den ICESAT 2 ersetzt. Bis dahin erfolgt die Überwachung mit Flugzeugen.

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  • Portal:Antarktika

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March 18, 2011

NASA-Sonde Messenger erreicht den Planeten Merkur

NASA-Sonde Messenger erreicht den Planeten Merkur

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Veröffentlicht: 19:51, 18. Mär. 2011 (CET)
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Künstlerische Darstellung der Merkur-Sonde Messenger

Vereinigte Staaten, 18.03.2011 – Seit 3. August 2004 ist die NASA-Raumsonde MErcury Surface, Space ENvironment, GEochemistry and Ranging (MESSENGER) unterwegs zum Planeten Merkur. Am 18. März 2011 schwenkte sie in einen elliptischen Orbit um den Planeten ein. 7,9 Milliarden Kilometer hat die Sonde in sechseinhalb Jahren zurückgelegt.

Zwischen 200 und 15.000 km wird die Entfernung zum Planeten und Raumsonde auf der Umlaufbahn betragen. Dabei werden zahlreiche Aufnahmen von der Planetenoberfläche, zum Teil in Farbe gefertigt, das Vorhandensein von Elementen wie Sauerstoff (O), Silizium (Si), Schwefel (S), Eisen (Fe), Wasserstoff (H), Kalium (K), Thorium (Th) und Uran (U) geprüft, die Zusammensetzung der Atmosphäre festgestellt und weitere wissenschaftliche Experimente durchgeführt.

1974 und 1975 hatte die NASA-Sonde „Mariner 10“ den Merkur passiert, war jedoch nicht in eine Umlaufbahn eingeschwenkt. John Finnegan von der Johns Hopkins University in Maryland, der geistige Vater des Projekt sprach von einem bisher „nahezu perfekten Verlauf“ der Mission.

Die Kosten der Projekts belaufen sich auf 427 Millionen US-Dollar.

Themenverwandte Artikel

  • Hinweise für Vulkanismus auf dem Merkur entdeckt (05.07.2008)
  • Portal:Unbemannte Raumfahrt
  • Portal:Astronomie

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February 26, 2011

„Discovery“ auf ihrer letzten Reise

„Discovery“ auf ihrer letzten Reise – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

„Discovery“ auf ihrer letzten Reise

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Veröffentlicht: 14:31, 26. Feb. 2011 (CET)
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Space Shuttle Discovery

Cape Canaveral (Vereinigte Staaten), 26.02.2011 – Am Donnerstag, dem 24. Februar 2011, um 22.53 Uhr deutscher Zeit ist die Raumfähre Discovery unter dem Jubel von 40.000 Zuschauern zum letzten Mal gestartet. Sechs Astronauten sind an Bord. Ziel ist die Internationale Raumstation ISS, dort soll das Modul Leonardo die Station vergrößern. Neben dem Modul ist der humanoide Roboter R2 im Gepäck. Es ist der 39. und letzte Flug des „NASA-Oldtimers“, der seinen ersten Auftrag am 30. August 1984 ausführte. Damals brachte er drei Satelliten ins All. Nach der Rückkehr wird das Shuttle 230 Millionen Kilometer zurückgelegt haben, dabei 5.300-mal um die Erde gereist sein. 246 Astronauten, darunter die erste Frau als Pilot, Eileen Collins, die später Kommandantin eines Shuttlefluges wurde, transportierte sie ins All.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Bemannte Raumfahrt
  • Themenportal Spaceshuttle

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December 16, 2010

Voyager-Sonde erreicht Grenze des Sonnensystems

Voyager-Sonde erreicht Grenze des Sonnensystems

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Veröffentlicht: 23:02, 16. Dez. 2010 (CET)
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Künstlerische Darstellung der Voyager-Sonde im All

Pasadena (Vereinigte Staaten), 16.12.2010 – Die im Jahr 1977 ins All geschossene Raumsonde Voyager 1 hat nach 33 Jahren die Grenze unseres Sonnensystems erreicht. Die Sonde ist mit einer Entfernung von mehr als 17 Milliarden Kilometern zur Sonne das am weitesten von der Erde entfernte von Menschenhand geschaffene Objekt im Weltall.

Wie die NASA am 13. Dezember mitteilte, befindet sich Voyager 1 nun in einer Zone, in der die Geschwindigkeit des Sonnenwinds auf Null abgesunken ist. Diese auch Heliopause genannte Zone stellt die Grenze zwischen dem Sonnensystem und dem interstellaren Raum dar. Zwar hatte die NASA bereits vor einigen Monaten den Wert Null gemessen, aber wegen Schwankungen in der Geschwindigkeit des Sonnenwinds waren noch weitere Messungen nötig, damit sich die Wissenschaftler wirklich sicher waren.

Voyager 1 wurde zusammen mit ihrer kurz vorher gestarteten Schwestersonde Voyager 2 von der NASA ins All geschickt, um das äußere Sonnensystem zu erkunden. Voyager 1 flog an den Planeten Jupiter und Saturn vorbei und sendete Bilder zurück an die Erde. Um ein nahes Vorbeifliegen am Saturnmond Titan und den Ringen des Saturn zu erreichen, wurde eine Flugbahn gewählt, die die Sonde danach aus der Ebene der Planetenbahnen ablenkte und sie zuerst die Grenze des Sonnensystems erreichen ließ. Voyager 2 hingegen besuchte auch noch die weiter außen gelegenen Planeten Uranus und Neptun.

Die jetzige Entfernung der Voyager 1 von der Sonne beträgt 17,4 Milliarden Kilometer. Es dauert fast 13 Stunden, bis ein von der Sonde geschicktes Signal auf der Erde empfangen wird. Die Sonde fliegt mit einer Geschwindigkeit von 17 Kilometern pro Sekunde. Neben Untersuchungen der Heliopause mit ihren Partikeldetektoren macht die Sonde auch Ultraviolettaufnahmen des Sternenhimmels.

Die Wissenschaftler erwarten, dass Voyager 1 in etwa fünf Jahren die Heliopause verlassen und endgültig in den interstellaren Raum eintreten wird. Voyager 2 wird ein paar Jahre später folgen. Es wird erwartet, dass beide Sonden noch mindestens ein Jahrzehnt lang Daten senden werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Unbemannte Raumfahrt

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December 5, 2010

Die NASA entdeckt neue Lebensform: Bakterienstamm GFAJ-1

Die NASA entdeckt neue Lebensform: Bakterienstamm GFAJ-1

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Veröffentlicht: 21:00, 5. Dez. 2010 (CET)
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GFAJ-1-Bakterien auf arsenathaltigem Medium

Vereinigte Staaten, 05.12.2010 – US-amerikanische Wissenschaftler haben in einer von der NASA finanzierten Arbeit einen neuartigen Bakterienstamm entdeckt, der die Fähigkeit zu haben scheint, in seinem biochemischen Aufbau Arsen statt Phosphor zu verwenden. Von Astrobiologen wird die Entdeckung als ein Meilenstein gewertet, da sie die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass außerirdisches Leben existiert. Es gibt aber auch Zweifel an der Zuverlässigkeit des Forschungsergebnisses.

Der neuartige Bakterienstamm mit dem Namen GFAJ-1 wurde von der Geobiologin Felisa Wolfe-Simon vom NASA Astrobiology Institute zusammen mit Forscherkollegen bei einer Untersuchung der Mikroorganismen im kalifornischen Mono Lake entdeckt. Mono Lake ist ein alkalischer Salzsee und besitzt eine der höchsten natürlich vorkommenden Konzentrationen an Arsen.

Alles bisher bekannte Leben auf der Erde besteht aus Verbindungen von sechs Elementen: Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor und Schwefel. Arsen hingegen ist für die meisten Lebewesen giftig. Es ähnelt chemisch dem Phosphor, durch seine hohe Reaktivität wirkt es aber auf organische Moleküle zerstörend. Als jedoch die Forscher die Bakterien aus dem Mono Lake in einer ausschließlich arsenhaltigen Umgebung züchteten, waren diese in der Lage, Arsen statt Phosphor auf stabile Weise in ihre DNA einzubauen.

Küste des Mono Lake

Die Arbeit wurde am 2. Dezember auf der Website der Fachzeitschrift Science veröffentlicht. Carl Pilcher, Direktor des NASA Astrobiology Institute, sagte, dass zum ersten Mal ein Beweis gelungen sei, dass Leben auch auf Grundlage einer alternativen Biochemie existieren könne. Ed Weiler vom Hauptquartier der NASA erklärte, die Entdeckung werde auch Auswirkungen auf die Suche von Leben auf anderen Planeten unseres Sonnensystems haben.

Von manchen Wissenschaftlern wird die Entdeckung jedoch in Zweifel gezogen. Steven Benner von der Foundation for Applied Molecular Evolution in Gainesville, Florida, gab zu bedenken, dass bei einer Ersetzung allen Phosphors durch Arsen die DNA hätte zerstört werden müssen. Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Bakterien Spuren von Phosphor im Nährmedium für den Aufbau der DNA verwendet und das Arsen woanders in den Zellen deponiert hätten. Johann Heider vom Laboratorium für Mikrobiologie der Universität Marburg sprach in einem Interview mit dem Deutschlandfunk sogar von Fehlern bei der Datenauswertung. „Ich würde es nicht unbedingt so hart nennen, dass die geschummelt haben, sie haben zumindest nicht sehr gewissenhaft ihre Daten ausgewertet“, so Heider.

Themenverwandte Artikel

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August 8, 2010

Internationale Raumstation: Reparatur des defekten Kühlsystems erweist sich als schwierig

Filed under: ISS,NASA,Themenportal Wissenschaft,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Internationale Raumstation: Reparatur des defekten Kühlsystems erweist sich als schwierig

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Veröffentlicht: 21:12, 8. Aug. 2010 (CEST)
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ISS, 08.08.2010 – Die Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) brachten am Samstag eine anstrengende achtstündige Außenbord-Mission hinter sich. Ziel war die Reparatur des defekten Kühlsystems. Bei dem Einsatz traten jedoch unerwartete Schwierigkeiten auf. Beim Entfernen defekter Leitungen trat giftiges Ammoniakgas aus. Mindestens zwei weitere Weltraumspaziergänge werden erforderlich sein, um die Reparatur zu Ende zu führen, teilte die NASA mit. Der nächste Außeneinsatz ist für frühestens Mittwoch geplant.

Die ISS verfügt über zwei Kühlsysteme, so dass durch den Ausfall des einen Systems keine Gefahr für die Mannschaft der ISS besteht. Eine 350 Kilogramm schwere Ersatzpumpe wird etwa zehn Meter außerhalb der ISS gelagert und ist für den Fall vorgesehen, dass ein defektes Aggregat notfalls ausgetauscht werden muss. Eigentlich wurde der Ausfall eines Kühlsystems erst in ein paar Jahren erwartet. Nach dem Ausfall des Kühlsystems am 31. Juli wurden einige Energiesparmaßnahmen an Bord der Raumstation beschlossen, um eine Überhitzung der Elektronik zu vermeiden.

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