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August 3, 2014

Thailand: Zugwaggons nur für Frauen eingeführt

Thailand: Zugwaggons nur für Frauen eingeführt

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Veröffentlicht: 03.08.2014, 03:14 (CEST)
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Emblem der thailändischen Staatseisenbahn.

Bangkok (Thailand), 03.08.2014 – Die thailändische Eisenbahn hat am 1. August erneut Waggons, die nur für Frauen reserviert sind, eingeführt. Ein ähnliches Projekt in Zügen zwischen Bangkok und Chiang Mai war 2001 nach ein paar Monaten wieder eingestellt worden, da es nicht auf genügend Interesse stieß, um profitabel zu sein. Diesmal sind Züge auf jeder Fernverbindung mit entsprechenden Waggons ausgestattet. Die Maßnahme folgt der Vergewaltigung und dem Mord an einem 13-jährigen Mädchen in einem Zug auf der Fahrt nach Bangkok im Juni dieses Jahres. Ein Eisenbahnangestellter wurde als Haupttäter und ein weiterer als Mittäter verhaftet. Der Leiter der thailändischen Eisenbahn wurde, nachdem der Fall für großes öffentliches Aufsehen gesorgt hatte, entlassen.

Zug der Thailändischen Staatsbahn

Die Waggons, die auf ausgewählten Übernachtverbindungen eingesetzt werden, werden von weiblichen Eisenbahnangestellten betreut, und nur männliche Fahrgäste, die jünger als 10 Jahre und kleiner als 1,50 m sind, dürfen ebenfalls in ihnen reisen.

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January 22, 2014

Notstand in Bangkok

Notstand in Bangkok – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Notstand in Bangkok

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Veröffentlicht: 18:16, 22. Jan. 2014 (CET)
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Protesters on motorcycles in Bangkok, 1 December 2013.jpg

Bangkok (Thailand), 22.01.2014 – In Thailands Hauptstadt Bangkok halten die Massenproteste an. Die regierungskritische Opposition rund um den Protestführer Suthep Thaugsuban hält weiter Teile Bangkoks besetzt. Die thailändische Regierung reagierte am Dienstag mit der Ausrufung des Notstandes, um „der Lage gerecht zu werden und das Recht durchzusetzen“, so der Vize-Regierungschef Surapong Tovichakchaikul. Suthep kündigte jedoch bereits an, „dass wir [die Opposition] auf jeder Straße marschieren werden, von der Sie uns vertreiben wollen. Wir werden alles tun, was Sie uns verbieten wollen“.

Das für 60 Tage gültige Notstandsgesetz erlaubt der Armee weitreichende Befugnisse im Umgang mit den Demonstranten. Im Besonderen ist es der Armee nun gestattet, die Blockaden in Thailands Hauptstadt aufzulösen sowie jede verdächtige Person oder Handlung, die der allgemeinen Sicherheit schadet, zu verbieten. Bereits vorherige Versuche der thailändischen Regierung, das Notstandsgesetz auszurufen, scheiterten bisher an der Zustimmung des Militärs, welches eine Eskalation der Demonstrationen befürchtete. Nach mehreren Gewaltausbrüchen, bei denen sowohl Anhänger der Opposition als auch der Regierung verletzt wurden, stimmten nun auch die Militärs dem Dekret zu. Erst am letzten Sonntag warfen unbekannte Personen Granaten in die protestierende Menge. Dabei kamen 28 Personen zu schaden, sieben davon wurden schwer verletzt. Vize-Regierungschef Surapong äußerte sich, die Auflösung der Proteste sei nötig, um „den demokratische Prozess voranzutreiben.“.

Nach den heftigen Demonstrationen im November hatte die in der Kritik stehende Regierungschefin Yingluck Shinawatra vorgezogene Neuwahlen für den 2. Februar angekündigt. Ihr wird vorgeworfen, eine Marionettenregierung für Ihren im Exil lebenden Bruder und ehemaligen Ministerpräsident Thaksin Shinawatra installiert zu haben. Thaksin wurde nach dem Putsch 2006 in mehreren Korruptionsverfahren des Amtsmissbrauchs schuldig gesprochen und lebt derzeit im Ausland. Über ständige Verbindung mit den Vorsitzenden der Pheu-Thai-Partei soll er trotzdem weiterhin großen Einfluss auf die Politik in Thailand ausüben.

Die Opposition sieht in diesen Neuwahlen jedoch keine Chance für Reformen und rief Ihre Anhänger zum Boykott auf. Yingluck kann daher mit einer Wiederwahl rechnen – auch ohne Boykott. Denn trotz der massiven Proteste steht auch eine breite Schicht der Bevölkerung hinter der gewählten Regierung. Während die Opposition sich vor allem aus den wohlhabenden Schichten Thailands zusammensetzt, sind Yingluck und die Pheu-Thai-Partei in den ländlichen Gebieten Thailands beliebt. Yingluck wird unmittelbar mit der Politik Ihres Bruders Thaksin verbunden. Dieser hatte zu seiner Regierungszeit besonders die ländlichen Regionen mit Entwicklungs- und Infrastrukturprojekten unterstützt.

Das Land droht daher in eine tiefe Spaltung zu rutschen, mit Spannung wird daher der Wahlsonntag erwartet. Eines scheint sicher: Die Opposition wird auch bei einem Sieg Yinglucks ihre Demonstrationen fortsetzen.

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July 1, 2012

Thailand: Messerstecherei zwischen homosexuellen Freunden an der Strandpromenade von Pattaya

Thailand: Messerstecherei zwischen homosexuellen Freunden an der Strandpromenade von Pattaya

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Veröffentlicht: 23:31, 1. Jul. 2012 (CEST)
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Pattayas Strandpromenade

Pattaya (Thailand), 01.07.2012 – Vor den Augen neugieriger Passanten lieferten sich drei unter Drogen stehende homosexuelle Freunde eine Messerstecherei auf der beliebten Strandpromenade von Pattaya.

Nach Aussagen von Augenzeugen sollen die drei Männer über einen offensichtlich wohlhabenden Kunden in Streit geraten sein. Anscheinend hatte der Mann zu allen drei Männern im ständigen Wechsel Kontakt. Die drei Freunde waren eifersüchtig aufeinander. Der immer lauter werdende Streit geriet zum Schluss außer Kontrolle. Einer der drei Freunde zog ein Klappmesser aus der Tasche und attackierte die anderen beiden. Dabei ging einer der beiden blutüberströmt zu Boden. Darauf zog der Dritte auch ein Messer und ging auf den Angreifer los. Der 30 Jahre alte Angreifer bekam Angst und flüchtete.

Die beiden Freunde, die angegriffen wurden, wurden in ein Krankenhaus gebracht und ärztlich versorgt. Ein Drogentest, der von der Polizei angeordnet wurde, fiel bei beiden positiv aus. In einer Karaoke-Bar wurde der Angreifer zwei Stunden später gefasst und verhaftet. Ein Urintest, welcher auf der Polizeiwache erfolgte, zeigte dass auch dieser Mann unter Drogen stand. Der 30-jährige Messerstecher wurde in Untersuchungshaft genommen und hat nun eine Anklage wegen Körperverletzung und Drogenkonsum zu erwarten.

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May 6, 2012

München: Buddhistisches Vesakh-Fest im Westpark

München: Buddhistisches Vesakh-Fest im Westpark

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Veröffentlicht: 10:21, 6. Mai 2012 (CEST)
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Vesakh-Fest auf der Seebühne im Westpark München

München (Deutschland), 06.05.2012 – Im Münchner Westpark fand am Samstag das buddistische Vesakh-Fest statt. Als Ehrengast war der thailändische Botschafter mit seiner Frau aus Berlin angereist. Zahlreiche Besucher waren gekommen und ließen sich auch nicht vom Regen abschrecken, der am frühen Nachmittag einsetzte.

Die verschiedenen Veranstaltungen fanden auf der Seebühne, der nepalesischen Pagode, der thailändischen Sala und im japanischen Garten statt. Veranstalter des Festes, das seit Jahren in München stattfindet, sind verschiedene buddhistische Gruppen aus München.

Zur Eröffnung führte die vietnamesische buddhistische Gemeinde von der Pagode Tâm Giác eindrucksvoll den Löwentanz auf. Mit viel Aufmerksamkeit folgten die Zuschauer den Tänzerinnen der Sainampeung Schule aus Bangkok, sie sind zur Teilnahme an einem Tanzwettbewerb nach Europa gekommen. Philipp Stegmüller, ein Mantrasänger der schon mehrmals bei dem Fest auftrat, hatte die die Aufgabe die Zuschauer trotz den stärker werdenden Regens bei guter Laune zu halten. Nachdem er die Texte seiner Lieder verteilen ließ, forderte er zum Mitsingen auf und stellte in Aussicht so zusammen den Regen zu stoppen. Tatsächlich ging der Regen in ein Nieseln über und hörte dann ganz auf. Zahlreiche weitere Veranstaltungen folgten und verbreiteten gute Laune unter den Besuchern. An aufgebauten Ständen konnte sich der Besucher über den Buddhismus informieren, auch die verzweifelte Lage der Bevölkerung in Tibet wurde thematisiert. Mit asiatischem Essen konnte sich der Besucher noch tiefer in die Kultur versenken.

Das Vesahk-Fest ist der wichtigste buddhistische Feiertag. Eine Tradition ist es an diesem Festtag Vögel freizulassen, als ein Symbol zum Wohl aller Wesen zu wirken. Hintergrund des Festes ist die Suche der Gemeinsamkeiten und gemeinsamen Wurzeln der unterschiedlichen buddhistischen Traditionen in aller Welt.

020 Vesakh in Munich 2012.JPG

026 Vesakh in Munich 2012.JPG 004 Vesakh in Munich 2012.JPG

Commons-logo.svg Wikimedia Commons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema „Vesakh in Munich 2012“.

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November 12, 2011

Hochwasser in Thailand weicht zurück, doch Seuchengefahr steigt

Hochwasser in Thailand weicht zurück, doch Seuchengefahr steigt

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Veröffentlicht: 13:14, 12. Nov. 2011 (CET)
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Das Bild zeigt einen Helicopter der US Navy über den überschwemmten Gebieten im Großraum Bangkok

Foto: US Navy

Bangkok (Thailand), 12.11.2011 – Das Rekordhochwasser, das seit mehreren Monaten in Thailand herrscht und in den beiden letzten Wochen Teile der Hauptstadt Bangkok überschwemmt hatte, weicht langsam zurück. Es soll noch mindestens zehn Tage dauern, bis der Großteil des Wassers abgelaufen ist. Gleichzeitig steigt die Gefahr, dass in den Hochwassergebieten Seuchen ausbrechen können. Einige Staaten, darunter Australien, haben Reisewarnungen herausgegeben. Mindestens 529 Menschen sind in den Fluten ertrunken, die Ende Juli begonnen hatten, als die Ausläufer eines tropischen Sturmes im Norden und Nordosten Thailands zu erheblichen Starkregenfällen führten.

In Bang Phlat, einem Stadtbezirk auf dem westlichen Ufer des Chao Phraya (Aufnahme vom 31. Oktober)

Foto: Voice of America

Bei dem Hochwasser handelt es sich um das schwerwiegendste in Thailand seit fünf Jahrzehnten, und noch immer sind 24 Provinzen des Landes betroffen. Nach Angaben der Universität der Thailändischen Handelskammer kann der Sachschaden 33 Milliarden australische Dollar erreichen. Durch die Auswirkungen hätten etwa eine Million Thailänder ihren Job verloren.

Der internationale Flughafen der Stadt, Bangkok-Suhvanabhumi, wird von einer dreieinhalb Meter hohen Mauer aus Sandsäcken geschützt, doch der für den innerstaatlichen Flugverkehr genutzte Flughafen Don Muang ist seit Ende Oktober überflutet.

Die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und Wasser zu versorgen, wird immer schwieriger. Mineralwasser ist in den Läden seit Wochen häufig ausverkauft. Durch Überschwemmungen der Straßen reißen die Lieferketten ab. Betroffen ist seit kurzem auch eine Autobahn nach Bangkok, die aus dem Süden kommt.

Durch den Produktionsausfall bei Festplatten sind weltweit die Preise angestiegen. Preissteigerungen von 80 bis 100 Prozent waren zu verzeichnen.

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September 18, 2011

Wochenlange Überschwemmungen in weiten Teilen Thailands

Wochenlange Überschwemmungen in weiten Teilen Thailands

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Veröffentlicht: 17:12, 18. Sep. 2011 (CEST)
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Bangkok (Thailand), 18.09.2011 – Andauernde Überschwemmungen haben im Norden und Nordosten Thailands seit Juli mindestens 98 Menschenleben gefordert. Betroffen sind 29 der 76 Provinzen des Landes. Begonnen hatte die Naturkatastrophe im Juli, nachdem es im Zusammenhang mit dem Durchzug des Resttiefs von Taifun Nock-ten zu andauernden Regenfällen kam. Die Auswirkungen des früheren Wirbelsturmes, der auf den Phlippinen rund 50 Personen das Leben gekostet hat und dann über Vietnam hinweggezogen war, haben in Thailand zu hohem Sachschaden geführt.

Mehr als 300.000 Häuser wurden beschädigt oder zerstört, die Stadt Pattaya steht teilweise hüfthoch unter Wasser. Auch die Landwirtschaft ist betroffen, da etwa eine viertel Million Quadratkilometer Ackerland überschwemmt ist. Zahlreiche Straßen sind unterbrochen, im Eisenbahnverkehr kommt es zu erheblichen Verspätungen. Die Überschwemmungen sind auch ein Test für die neue thailändische Regierung unter Premierministerin Yingluck Shinawatra. Ihre Regierung hat bislang den betroffenen Privathaushalten 800 Millionen Baht zur Verfügung gestellt. Mehr als 760.000 Thailänder sind direkt von Hochwasser betroffen.

Seitdem sich die Reste Nock-tens über Nordthailand festgesetzt hatten, führte der jahreszeitlich bedingte Monsun stetig weiter sehr feuchte Luft in die Region. Die Regenzeit in Thailand dauert von August bis Oktober.

Nun befürchten die Behörden, dass manche Teile der thailändischen Hauptstadt, die zumeist nur zwei Meter über dem Meeresspiegel liegt, vom Hochwasser des Chao Phraya überschwemmt werden könnte. Die Hochwasserwelle erreicht nun Bangkok. Nach Angaben aus dem Innenministerium durchfließen in den nächsten Tagen bis zu 3.900 Kubikmeter pro Sekunde die Stauanlage des Flusses in Chai Nat. Das nationale Katastrophenwarnzentrum hat deswegen Bewohner von Bangkok und Samut Prakan aufgefordert, sich auf eine Überschwemmung vorzubereiten.

Einer Sturzflut zum Opfer fiel in dieser Woche auch ein 30-jähriger französischer Tourist, der in einem Nationalpark in der Provinz Prachinburi mit einem Fahrrad unterwegs war. Seine Leiche wurde etwa einen Kilometer von der Stelle gefunden, an der der Franzose von den Wassermassen mitgerissen wurde.

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August 1, 2011

Kronprinz Maha Vajiralongkorn will seine in München stehende Boeing 737 auslösen

Kronprinz Maha Vajiralongkorn will seine in München stehende Boeing 737 auslösen

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Veröffentlicht: 20:05, 1. Aug. 2011 (CEST)
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Kronprinz Maha Vajiralongkorn

München (Deutschland) / Bangkok (Thailand), 01.08.2011 – Der thailändische Kronprinz Maha Vajiralongkorn hat sich entschieden, die vom Landgericht Landshut verlangte Sicherheitsleistung von 20 Millionen Euro zu hinterlegen. Damit würde er seine am Münchner Flughafen stehende Boeing 737 zurückbekommen.

Die Maschine war wegen einer Forderung der insolventen Firma Walter Bau AG gepfändet worden. Ein internationales Schiedsgericht hatte festgestellt, dass Thailand Vertragsregeln verletzt hat und dem Baukonzern Entschädigung zugesprochen. Mit Zinsen und Gebühren beläuft sich diese inzwischen auf 36 Millionen Euro.

Der Kronprinz ließ verlauten, dass er das Geld aus seiner Tasche zahlen würde. Mit den Forderungen an den thailändischen Staat habe dies nichts zu tun. Das Außenministerium hatte bereits erklärt, das Flugzeug stehe nicht im Eigentum des Staates. Inhaber sei der Kronprinz. Der 59-jährige Vajiralongkorn fliegt den Jet häufig selbst. Ein Rechtsgutachten zu den Eigentumsverhältnissen wurde vom Landshuter Gericht in Auftrag gegeben.

Während das thailändische Außenministerium keine weitere Erklärung abgab, äußerte der Kronprinz, dass er Vertrauen zur Fairness der deutschen Gerichtsbarkeit habe.

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July 4, 2011

Machtwechsel in Thailand: Partei Pheu gewinnt 3/5 der Mandate

Machtwechsel in Thailand: Partei Pheu gewinnt 3/5 der Mandate

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Veröffentlicht: 06:53, 4. Jul. 2011 (CEST)
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Bangkok (Thailand), 04.07.2011 – Nach ersten Prognosen zur Wahl in Thailand hat die Oppositionspartei Pheu 299 bis 313 der 500 Mandate des Repräsentantenhaus des Königreichs Thailand gewonnen. Die regierende Demokratische Partei müsste sich bei nach dieser Wahlschlappe aus den Regierungsgeschäften zurückziehen.

Yingluck Shinawatra ist die Vorsitzende der Pheupartei und die Schwester des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra. Er lenkt die Partei von seinem Exil in Dubai. Seine Schwester gilt als politisch unerfahren.

Thaksin Shinawatra war vor fünf Jahren vom Militär gestürzt worden. Die ihm nahestehenden Parteien Thai Rak Thai und People’s Power Party wurden verboten. Mit diesem Hintergrund wurde die Pheupartei als Nachfolgepartei gegründet.

Die Anhänger sind als die „Rothemden“ bekannt, sie rekrutieren sich aus der armen Landbevölkerung. Sie organisierten die Unruhen in Bangkok 2010.

Vor der Wahl hatte sich der Armeechef Prayuth Chan-ocha für die Regierungspartei ausgesprochen. Gleichzeitig versicherte er, dass er sich keine Sorgen für die Zeit nach der Wahl machen würde.

Parlamentsgebäude in Bangkok

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June 3, 2011

Internationale Haftbefehle gegen zwei Deutsche in Thailand vollstreckt

Internationale Haftbefehle gegen zwei Deutsche in Thailand vollstreckt

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Veröffentlicht: 13:45, 3. Jun. 2011 (CEST)
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Pattaya

Würzburg (Deutschland) / Pattaya (Thailand), 03.06.2011 – Die verbesserte Zusammenarbeit mit der thailändischen Einwanderungspolizei führte zur Festnahme von zwei Deutschen in Thailand; gegen sie bestehen Haftbefehle aus Würzburg wegen Betrug und Steuerhinterziehung. Nach einem Bericht der Managerzeitung vom 3. Juni des Jahres wurden beide Gesuchte bereits am 30. Mai 2011 verhaftet.

Ein wegen Betrugs gesuchter 50-Jähriger wurde in der Provinz Si Sa Ket verhaftet, ein 51-Jähriger in Pattaya. Er stand wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 500.000 Euro auf der deutschen Fahndungsliste.

Die deutsche Botschaft in Bangkok: „Seit Wuthi Liptapallop den Chefposten bei der thailändischen Einwanderungspolizei hat, konnte die Zusammenarbeit erheblich verbessert werden, dies erleichtert die Suche nach ausländischen Kriminellen und Pädophilen“.

Die Verhafteten warten jetzt auf ihre Auslieferung nach Deutschland.

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April 23, 2011

Mekongstaudamm in Laos: Länderkonferenz findet keinen Konsens

Mekongstaudamm in Laos: Länderkonferenz findet keinen Konsens

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Veröffentlicht: 15:55, 23. Apr. 2011 (CEST)
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Mekong in Laos

Mekong system color.png

Vientiane (Laos), 23.04.2011 – Die zwischenstaatliche Mekong River Commission (MRC) konnte in der laotischen Hauptstadt Vientiane keine Einigung über die Zukunft des laotischen Staudammprojekts, des Xayaburi-Staudamms über den Mekong-Fluss erzielen. Vertreter der Länder Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam saßen am Verhandlungstisch. Jetzt sollen die Minister der Länder im Oktober oder November 2011 eine Entscheidung treffen.

Die MRC hat sich zur Aufgabe gestellt, die nachhaltige Entwicklung des Mekong und seiner Einzugsgebiete zu fördern. China, das mehrere Staudämme am Oberlauf baut, ist nicht in der Kommission vertreten. Eine verbindliche Entscheidung kann die MRC nicht treffen, deshalb kann Laos das Projekt auch ohne Zustimmung der Kommission verwirklichen. Bei einem Bau des Damms werden gravierende Umweltschäden und erhebliche Nachteile für die am Fluss lebenden Menschen befürchtet.

Die vietnamesische Seite forderte eine zehnjähre Verschiebung des Bauprojekts. Diese Zeit solle man nutzen, um die Folgen für Mensch und Natur genau zu erforschen. In dieser Zeit müssten Lösungen für die Fischer, Bauern sowie die zu erwartenden Umweltschäden gefunden werden. Martin Geiger vom World Wide Fund For Nature (WWF) geht davon aus, dass die Fischwanderung im Fluss unterbrochen wird, die Fischer der Region könnten dadurch ihre Einkommensquelle verlieren. Gleiches gelte für die landwirtschaftlichen Flächen am Mekong, die mit dem Wasser aus dem Fluss bewässert werden. Aviva Imhof von der Organisation International Rivers hält die Folgen für unabsehbar.

Der geplante Staudamm mit angeschlossenem Wasserkraftwerk soll 1260 Megawatt Strom liefern. Der Bau würde umgerechnet 3,5 Milliarden US-Dollar kosten. Der produzierte Strom soll hauptsächlich nach Thailand exportiert werden.

Der Mekong wird mit seiner Länge von 4.350 Kilometern auch die „Mutter aller Flüsse“ genannt. Das Wasser fließt dabei über einen Höhenunterschied von 5.200 Meter von der Quelle bis zur Mündung. Mehr als 1.200 Fischarten leben im Fluss.

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