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September 5, 2008

Gericht verurteilt französischen Bauernführer José Bové zu einer Geldstrafe

Gericht verurteilt französischen Bauernführer José Bové zu einer Geldstrafe

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Veröffentlicht: 12:29, 5. Sep. 2008 (CEST)
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José Bové (2007)

Toulouse (Frankreich), 05.09.2008 – Das Strafgericht von Toulouse hat den französischen Bauernführer und Globalisierungskritiker José Bové gestern wegen der Zerstörung von Genmaisfeldern zu einer Geldstrafe von 18.000 Euro (180 Tagessätzen zu 100 Euro) verurteilt. 40 Mitangeklagte befand das Gericht ebenfalls für schuldig, im Jahr 2006 eine Parzelle zerstört zu haben, auf der die gentechnisch veränderte Maissorte MON810 angebaut worden war. Die Aktion der Gentechnikgegner fand am 30. Juli 2006 bei Saint-Hilaire im Département Haute-Garonne statt. Bei einer weiteren Aktion „mähte“ die Gruppe um Bové ein Versuchsfeld mit gentechnisch verändertem Saatgut in der Nähe des nördlich von Toulouse gelegenen Daux.

Im Falle Bovés entsprach das Gericht den Forderungen der Anklage. Laut Nachrichtenagentur AFP erhielten andere Beschuldigte zum Teil Bewährungsstrafen von bis zu zwei Monaten. Marie-Christine Etelin, eine der Anwältinnen der militanten Gentechnikgegner, sagte, die Strafe sei „überaus hart“. François Roux, ein anderer Anwalt der Aktivisten schloss sich der Kritik an der Strafe an und machte darauf aufmerksam, dass der Anbau der einzigen zugelassenen Genmaissorte MON810 im Januar wegen ungeklärter Risiken bis auf Weiteres verboten hatte. „Man kann nicht einerseits laut an der Staatsspitze behaupten, dass der Anbau von Genpflanzen gefährlich für die Umwelt ist und andererseits so harte Strafen verhängen, die sich diesem Anbau zu Recht widersetzen“, zitiert AFP Roux weiter. Die Gegenseite spricht dagegen von einer angemessenen Strafe. Ob die Angeklagten Berufung gegen das Urteil einlegen werden, steht noch nicht fest.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Gentechnik
  • Portal:Landwirtschaft

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June 16, 2008

Drei Tote bei Absturz eines Kleinflugzeuges in Bayern

Drei Tote bei Absturz eines Kleinflugzeuges in Bayern

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Veröffentlicht: 19:37, 16. Jun. 2008 (CEST)
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Regenstauf (Deutschland), 16.06.2008 – Drei Menschen starben am Sonntagnachmittag beim Absturz einer einmotorigen Propellermaschine des Typs „Beechcraft Bonanza V 35“ Der Pilot des Flugzeugs versuchte eine Landung auf dem Flugplatz von Oberhub bei Regenstauf. Unter den Opfern befinden sich der 58-jährige Pilot und Eigentümer der Maschine, sein vier Jahre jüngerer Bruder und seine 51-jährige Schwägerin. Die Polizei spricht hingegen von einem 49-Jährigen Mann aus Schwandorf, der als Pilot im Cockpit.

Die Maschine raste aus noch ungeklärter Ursache um zirka 15.20 Uhr (nach Polizeiangaben zirka 15.30 Uhr) über die Landebahn hinaus in ein Maisfeld zwei Kilometer westlich des Flugplatzes und brannte vollständig aus. Der als erfahren geltende Pilot kehrte gerade von einem zirka 20-minütigen Rundflug zurück und setzte zur Landung an, als er ein Notsignal absetzte. Etwa 100 Rettungskräfte waren im Einsatz, um die Opfer zu bergen und den Brand zu löschen. Spezialisten des Luftfahrtbundesamts Braunschweig untersuchen nun den Vorfall. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg stellt ebenfalls Ermittlungen an. Auch am Montagmittag war die Ursache des Unglücks unklar. Mit Ergebnissen der Gutachter wird in den nächsten Tagen gerechnet.

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  • Klein-Flugzeug stürzt in ein Maisfeld (25.09.2005)
  • Portal:Luftfahrt
  • Portal:Mais, Kraut und Rüben

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December 7, 2006

Nachgewiesen: Pflanzliche Kommunikation im Maisfeld

Nachgewiesen: Pflanzliche Kommunikation im Maisfeld

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Artikelstatus: Fertig 19:25, 7. Dez. 2006 (CET)
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Maisfeld in Lichtenstein

Neuenburg (Schweiz), 07.12.2006 – Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Ted Turlings, eines Professors an der Schweizer Université de Neuchâtel hat nachgewiesen, dass Maispflanzen, die von pflanzenfressenden Raupen befallen sind, duftende Moleküle absondern und dadurch benachbarte gesunde Pflanzen vor der Gefahr eines Schädlingsbefall „warnen“. Durch die Absonderung von flüchtigen organischen Verbindungen (engl. „volatile organic compounds“, VOC) werden die Nachbarpflanzen in die Lage versetzt, sich auf die Attacke der Schädlinge „vorzubereiten“.

Schon länger war bekannt, dass kurze Zeit nach dem Befall natürliche Feinde der Raupen, wie beispielsweise die Kohlweißlings-Schlupfwespe, angeflogen kommen und ihre Eier in die Raupe legen und diese so schneller zum Absterben bringen. Aber woher wissen die Wespen, dass die Pflanze von eine Raupe befallen wurde? Der gebürtige Niederländer Turlings beschäftigt sich mit dieser Frage schon über 15 Jahre.

Das jetzt neu entdeckte Phänomen zeigt, dass Pflanzen in der Lage sind, sich untereinander zu warnen, und so dem drohenden Schädlingsbefall durch die erhöhte Produktion toxischer Stoffe, die auf die Fressfeinde einwirken, vorbeugen können. Es wurde auch gezeigt, dass die chemischen Signale die Pflanze dazu veranlassen, ausgelöst durch eine bestimmte Anzahl von Genen, in erhöhter Konzentration Abwehrstoffe herzustellen. Maispflanzen, die durch die chemischen Signale „vorgewarnt“ waren, wurden weniger von pflanzenfressenden Raupen befallen als solche, die auf den Angriff „unvorbereitet“ waren.

Raupe des Großen Kohlweißling

„Vorgewarnter“ Mais ist in der Lage, im Fall eines Befalls durch den Schädling, den aromatischen Cocktail schneller abzusondern und so eine weitaus größere Anziehungskraft auf die Wespenweibchen auszuüben, als Pflanzen, die von der drohenden Gefahr „nichts wissen“. Mit der Absonderung dieser flüchtigen organischen Verbindungen, ausgelöst durch den Speichel der Raupe, werden nicht nur andere Pflanzen „gewarnt“, sondern auch gleichzeitig natürliche Feinde der für sie schädlichen Raupen angelockt. Es ist bekannt, dass die Pflanzen verschiedene Duftstoffe herstellen können, abhängig von der Art des Schädlings, und so den Wespen „mitteilen“, dass sie von einer bestimmten Raupenart befallen sind. Junge Maispflanzen produzieren viel mehr „Notruf“-Aromen als alte Pflanzen.

Bei Bohnen, Wüstenbeifuß und wildem Tabak konnten Wissenschaftler eine ähnliche Art der „Kommunikation“ zur Verbesserung des pflanzeneigenen Schädlingsabwehrmechanismus untereinander feststellen. Die Forschungsergebnisse werden in der Fachzeitschrift „The Plant Journal“ veröffentlicht.

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November 4, 2006

Maisfeld durchpflügt: Strafverfahren gegen zwölf Mitglieder einer Jugendclique

Maisfeld durchpflügt: Strafverfahren gegen zwölf Mitglieder einer Jugendclique

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Artikelstatus: Fertig 18:47, 4. Nov. 2006 (CET)
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Uttenweiler (Deutschland), 04.11.2006 – Es war eine von vielen „Aktivitäten“ einer Jugendclique aus Uttenweiler und Umgebung. Sie stahlen im August dieses Jahres ein Auto, durchpflügten damit ein Maisfeld und stellten das Fahrzeug auf dem Parkplatz an einem Freibad ab. Nicht ganz zufällig an dieser Stelle, denn dort hatten die jungen Leute zwischen 14 und 22 Jahren vorher ihr Unwesen getrieben. Nachts in ein Freibad einzusteigen, ist zwar verboten, wäre aber noch nicht so schlimm gewesen, wenn die Jugendlichen nicht auch noch auf die Idee gekommen wären, in den Kiosk einzubrechen. Dort stahlen sie dann Süßigkeiten, Kleingeld und Getränke.

Nun werden sich die Mitglieder der Clique dafür verantworten müssen, in welcher Form müssen die Jugendrichter entscheiden. Auch wollen die Polizei und Vertreter der Gemeinde gemeinsam überlegen, wie man in Zukunft vorbeugend tätig werden kann.

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December 31, 2005

Sexualstraftäter in der Umgebung von Krefeld gesucht

Sexualstraftäter in der Umgebung von Krefeld gesucht

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Krefeld (Deutschland), 31.12.2005 – Nachdem sich mit Hilfe eines DNA-Spurenvergleichs herausgestellt hat, dass es sich bei dem Mann, der vor drei Jahren ein neunjähriges Mädchen in einem Maisfeld bei Kalkar missbraucht hatte, und demjenigen, der sich am 31.10.2005 in Oberhausen an einem achtjährigen Mädchen vergangen hatte, um dieselbe Person handelte, fahndet die Polizei Krefeld nun mit Nachdruck nach dem Täter.

Die Tatorte sind zwar 50 Kilometer voneinander entfernt, jedoch erschien der Täter jeweils mit seinem Fahrrad am Tatort. Daher vermutet die Polizei, die ein Sondereinsatzkommando eingerichtet hat, das auch über die Weihnachtsfeiertage unterwegs war, dass der Mann am Niederrhein oder im Ruhrgebiet wohnt. In diesem Gebiet leben jedoch fast vier Millionen Menschen, so dass sich die Suche schwierig gestaltet. Zwar haben sich bereits ungefähr 200 überprüfte Männer mit einer Speichelprobe einverstanden erklärt, und es gab mehr als 200 Hinweise aus der Bevölkerung, der Täter konnte dadurch aber noch nicht gefunden werden.

Die Polizei möchte daher noch einmal eine Beschreibung des Täters in Erinnerung rufen. Der Täter fuhr mit einem schwarzen Mountainbike mit blauer Aufschrift und Gepäckträger an der Sattelstütze. Bekleidet war er mit einer schwarzen Käppimütze und einer blauen Jeans, die hinten weit war und herunterhing. Außerdem trug er eine Brille. Als Oberteil hatte er ein schwarzes Shirt mit rot-weißer Aufschrift angezogen. Der Mann ist 20 bis 30 Jahre alt und 170 bis 175 cm groß. Bilder und weitere Informationen zu den Vorfällen sind auf der Internetseite der Polizei Krefeld unter www.polizei-krefeld.de zu finden.

Vertrauliche Hinweise können bei der Polizei Krefeld (Telefon: 02151-6340) oder jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden.

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November 12, 2005

Flucht ins Maisfeld nach Schlecker-Überfall in Neuhaus am Inn

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Neuhaus a.Inn (Deutschland), 12.11.2005 – Ein unbekannter Täter überfiel am vergangenen Donnerstag in Neuhaus am Inn einen Schlecker-Drogeriemarkt.

Der Mann betrat gegen 17:30 Uhr als Kunde den Laden und ging mit einem Kosmetikprodukt an die Kasse. Er fasste die 48-jährige Verkäuferin an den Hals und täuschte vor, im Besitz einer Waffe zu sein. Dann bedrohte er die Frau. Er forderte sie auf, die Kasse zu öffnen und bediente sich am Bargeld. Er erbeutete eine Summe von 560 Euro und verließ den Laden. Zu Fuß flüchtete er in ein Maisfeld, welches unmittelbar hinter dem Drogeriemarkt liegt.

Unmittelbar daraufhin leitete die Polizei eine Großfahndung nach dem Unbekannten ein. Der Täter konnte bisher nicht gefasst werden, die Ermittlungen laufen.

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November 11, 2005

Unfall im Maisfeld: Jäger schießt versehentlich auf Mähdrescherfahrer

Unfall im Maisfeld: Jäger schießt versehentlich auf Mähdrescherfahrer

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Halle (Saale) (Deutschland), 11.11.2005 – Ein Jäger aus der Region Halle (Saale) muss sich demnächst wegen fahrlässiger Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Am Freitag, den 4. November waren mehrere Jäger auf einer Fuchsjagd zwischen den Orten Görzig und Glauzig unterwegs. In einem Maisfeld wollten sie einen Fuchs erlegen. Dabei wurde ein 39-jähriger Landwirt von einer Kugel getroffen. Er war gerade mit dem Mähdrescher bei der Ernte des Maisfeldes unterwegs, als die Kugel in sein Knie einschlug. Er sagte aus: „Plötzlich zersprang die Frontscheibe meines Mähdreschers, und ich spürte einen starken Schmerz im Knie.“ Weitere Informationen konnte er der Polizei nicht geben. Er musste zur stationären Behandlung ins Krankenhaus nach Halle gebracht werden. Dort wurde die Kugel operativ aus seinem Knie entfernt.

Der Ermittlungen der Kriminalpolizei sind sind noch am gleichen Tag angelaufen. Der Jäger aus der Gruppe, der den Schuss abgab, ist der Polizei namentlich bekannt.

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November 10, 2005

Sexualdelikt an 13-Jährigem im Südlohner Maisfeld aufgeklärt – Täter stellt sich der Polizei

Sexualdelikt an 13-Jährigem im Südlohner Maisfeld aufgeklärt – Täter stellt sich der Polizei

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Artikelstatus: Fertig 00:01, 11. Nov. 2005 (CET)
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Südlohn (Deutschland), 10.11.2005 – Wie bereits am 14.10.2005 berichtet kam es am Donnerstag, den 13.10.2005 in der Nähe von Südlohn zu einem sexuellen Missbrauch eines 13-Jährigen. Er wurde gegen 14:15 Uhr an einer Bushaltestelle von einem Fremden angesprochen, der ihm anbot, ihn mitzunehmen. Er würde ihn mit seinem Mercedes nach Hause fahren.

Der Junge vertraute dem Fremden und ließ sich von ihm mitnehmen. Der Fahrer fuhr die B 70 Richtung Südlohn, bog dann jedoch nach rechts in die Robert-Bosch-Straße ein und fuhr anschließend in eine Sackgasse, die in einem Maisfeld endete.

Der Fahrer berührte den Jungen während der Fahrt unsittlich und bot ihm Geld für sexuelle Handlungen an. Als der Mann anhielt, tat der Junge zunächst so, als würde er sich darauf einlassen. Dann nutzte er aber die Gelegenheit zur Flucht und rannte weg.

Die Kriminalpolizei Borken leitete eine Fahndung nach dem Täter ein. Da der Täter kurz nach dem Vorfall mit seinem Wagen von einem Zeugen gesehen wurde, dem sich der Junge anvertraut hatte, und die Kripo eine genaue Beschreibung sowohl der Person als auch des Wagens liefern konnte – so waren z.B. auch Teile des Kennzeichens bekannt –, meldete sich nun der Rechtsanwalt eines 43-jährigen Mannes aus dem Kreis Borken bei der Polizei: Sein Mandant gebe den Vorfall zu. Offensichtlich war der Fahndungsdruck und der Druck durch die öffentliche Berichterstattung zu groß gewesen.

Bislang wurde von der Staatsanwaltschaft kein Haftbefehl gegen den 43-Jährigen beantragt.

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November 9, 2005

Regisseurin von „Mord im Maisfeld“ spendet Porträt für Sonderauktion

Regisseurin von „Mord im Maisfeld“ spendet Porträt für Sonderauktion

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Mindelheim / Bad Wörishofen (Deutschland), 09.11.2005 – Die Bad Wörishofener Künstlerin Isolde Egger hat ein von ihr gemaltes Portrait einer Kunstauktion gespendet. Egger ist seit vielen Jahren eine anerkannte Malerin und Innenausstatterin. Vor einiger Zeit begann sie, auch als Regisseurin und Autorin von Bühnenstücken zu arbeiten. Insbesondere ihre beiden Bauernschwänke „Mord im Maisfeld“ sowie „Die Therme“ begeisterten die Zuschauer.

Isolde Egger ist in der Kulturszene im gesamten Schwäbischen Raum ein Begriff. Kaum eine Kunstausstellung in dieser Region findet ohne die Künstlerin statt. So ist sie regelmäßig bei der „Kunstnacht“ in Irsee genauso wie bei der „Mittelschwäbischen“ in Türkheim anzutreffen.

Die Kunstausstellung „Kartei der Not“, für die Egger das von ihr erschaffene Portrait zur Verfügung stellt, findet ab November in Mindelheim statt. Auf dem Gemälde hat Egger das Gesicht von Marylin Monroe wiedergegeben. Egger hat eine Vorliebe für Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, und versucht, in ihren Arbeiten auch hinter die äußere Fassade dieser Personen zu blicken. Auf die Idee, dieses Portrait zu malen, kam Egger durch den US-amerikanischen Künstler Andy Warhol. In ihrem Marylin-Portrait sind Elemente und Maltechniken Warhols wiederzufinden. Anfang Dezember wird das Gemälde dann im Rahmen einer Auktion versteigert.

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November 8, 2005

Endstation Maisfeld: Ausbrecherkönig legt Beschwerde gegen Haftbedingungen ein

Endstation Maisfeld: Ausbrecherkönig legt Beschwerde gegen Haftbedingungen ein

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Carinola (Italien), 08.11.2005 – Wenn der Ausbrecherkönig Max Leitner wieder einmal eine Beschwerde an die Öffentlichkeit schreibt, so wie vor kurzem wieder geschehen, ist das für die Justiz nichts Ungewöhnliches mehr. Denn es war eine seiner vielen Staftaten, als der Schwerverbrecher Max Leitner aus Elvas bei Brixen im Jahr 2003 eine Raiffeisen-Filiale in der Stadt Taufers überfiel. Tagelang wurde er gesucht, schließlich konnte man den Mann in einem Maisfeld stellen. Für diese Tat wurde er dann zu sieben Jahren Haft verurteilt. Bereits zuvor sollte er wegen eines Überfalls auf einen Geldtransporter im Jahr 1990 zwölf Jahre ins Gefängnis.

Doch wie schon in einigen Fällen zuvor gelang ihm die Flucht, diesmal im Oktober 2004 aus dem Gefängnis in Bergamo. Aber schon gegen Ende des Jahres wurde er in Marokko wieder eingefangen und kam dort wieder ins Gefängnis. Nachdem er zu Anfang von einer Auslieferung nichts wissen wollte, besann er sich dann doch eines Besseren. In Briefen an die Medien sprach er davon, möglicherweise an verseuchtem Essen zu sterben, also wurde er dann doch in ein Hochsicherheitsgefängnis von Carinola bei Caserta in Süditalien überführt.

Nun aber beschwerte er sich in Briefen an die Öffentlichkeit schon wieder, die Wächter würden ihn angeblich schikanieren. Er sei nun bereit, mit der Justiz zusammenarbeiten, wenn sich seine Haftbedingungen verbessern würden. Wie eine solche Zusammenarbeit zum Wohle der Allgemeinheit aussehen könnte, stand in dem anwaltlichen Schreiben allerdings nicht.

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