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December 16, 2010

Blizzard legt Mittleren Westen der Vereinigten Staaten lahm

Blizzard legt Mittleren Westen der Vereinigten Staaten lahm

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Veröffentlicht: 17:36, 16. Dez. 2010 (CET)
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Downtown Minneapolis (Minnesota) am 12.12.2010
Quelle: Flickr

Minneapolis / Chicago (Vereinigte Staaten), 16.12.2010 – Ein Blizzard ist am dritten Adventwochenende (10. bis 12. Dezember) über die Staaten im amerikanischen Mittleren Westen hinweggefegt und hat zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Mindestens 15 Menschen sind durch den Schneesturm gestorben.

In Minneapolis fielen während des Blizzards rund 45 Zentimeter Schnee, andernorts in Minnesota waren es bis zu 70 Zentimeter Neuschnee. Der Flughafen der Hauptstadt des Bundesstaates musste geschlossen werden. Außer Minnesota waren besonders die Bundesstaaten Illinois, Michigan und Wisconsin betroffen. Zahlreiche Interstate-Autobahnen und andere Fernstraßen mussten gesperrt werden. Auf den beiden internationalen Flughäfen von Chicago, O’Hare und Midway, kam es zur Streichung von mehr als 1.400 Flügen. In Chicago wurde zwar geringerer Schneefall als in Minneapolis verzeichnet, doch erreichte der Sturm hier Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometer pro Stunde.

Die New York Giants hätten am Sonntag ein Spiel in der NFL gegen die Minnesota Vikings im Metrodome austragen sollen, doch die Schließung des Flughafens von Minneapolis führte dazu, dass die New Yorker Mannschaft in Kansas City strandete. Das Spiel musste schließlich nach Detroit verlegt werden, weil das Dach des Stadions unter der Schneelast teilweise eingebrochen war. Justin Tuck, ein Defensive Lineman der Giants, kommentierte die Situation mit den Worten: „Es ist, als ob man einen schlechten Weihnachtsfilm nachstellt.“

Der Nationale Wetterdienst gab bekannt, dass die 43,5 Zentimeter Neuschnee in der Zeit von Freitagnacht bis Samstagnacht in Minneapolis die fünftgrößte Schneefallmenge innerhalb von 24 Stunden seit 1891 darstellten. Seit einem dreitägigen Blizzard an Halloween 1991, an dem 72 Zentimeter Schnee gefallen waren, ist in Minneapolis nicht mehr so viel Schnee gefallen.

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  • Portal:Vereinigte Staaten
  • Portal:Naturkatastrophen

Quellen

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May 27, 2008

Tornados in den Vereinigten Staaten fordern acht Tote

Tornados in den Vereinigten Staaten fordern acht Tote

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Veröffentlicht: 21:36, 27. Mai 2008 (CEST)
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Minneapolis (Vereinigte Staaten), 27.05.2008 – Nur wenige Tage nach dem letzten Tornadoausbruch ist der Mittelwesten der USA erneut von Tornados heimgesucht worden. In Iowa wurden sieben Personen in zwei Städten etwa 130 Kilometer nordöstlich von Des Moines, Illinois, getötet. In Parkersburg starben fünf Menschen, in New Hartford zwei. In Minnesota starb ein Kleinkind in der Stadt Hugo bei St. Paul.

Situation in Hugo, Minnesota

Die Tornados waren Teil eines Unwettersystems, das von Texas bis nach Minnesota reichte. In diesem Jahr ist die Zahl der durch Tornados getöteten US-Amerikaner besonders hoch. Im Vergleich zum Durchschnitt zwischen 1997 und 2006 (mit 54 Opfern jährlich) kamen 2008 bislang bereits mehr als einhundert Menschen durch die Wirbelstürme um ihr Leben. In der Tornadogasse zwischen Texas und dem oberen Mittelwesten wurden nach Angaben des Storm Prediction Centers dieses Jahr schon etwa 1.000 Tornados beobachtet, im Gegensatz zum üblichen Wert von 500 bis 600.

Erst vor drei Tagen, am 24. Mai, wütete ein Tornado in Oklahoma, und einen Tag zuvor war Kansas betroffen. Drei leichte Tornados hatten Auswirkung auf das Texas Panhandle, ohne Schäden zu hinterlassen.

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October 25, 2005

Bergsportausrüstung wächst auf Maisfeld: Die Ingeo-Faser

Artikelstatus: Fertig 09:04, 3. Nov. 2005 (CET)
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Aschheim (Deutschland) / Minneapolis (Vereinigte Staaten), 25.10.2005 – Bekleidung für Wanderer und Bergsteiger muss besonderen Ansprüchen genügen. Bisher wurden die Fasern für derartige Kleidungsstücke aus Erdöl hergestellt. Jetzt bietet eine Firma für Outdoor-Sportbekleidung aus dem bayerischen Ort Aschheim Funktionskleidung an, die aus pflanzlichen Quellprodukten erstellt wurde, die Ingeo-Faser. Rohstoff der Produkte ist Mais, angebaut auf US-amerikanischen Maisfeldern.

Der Vorteil der neuartigen Bekleidung liegt in der Feuchtigkeitsaufnahme dieser alternativen Fasern. Während Stoffe aus Baumwolle Körperschweiß aufsaugen, transportiert die pflanzliche Alternative aus Mais die Flüssigkeit vom Körper weg.

Für die Herstellung der Ingeo-Faser sind mehrere Bearbeitungsabschnitte notwendig. Nach der Ernte der Maisfelder wird die Stärke aus den Maiskörnern isoliert und durch Enzyme in Zucker zerlegt. Durch Umwandlung in Milchsäure entsteht eine Vorstufe der Ingeo-Faser. Die weitere Herstellung bringt dann einen Grundstoff hervor, das Polylactid (PLA).

Weltweit gibt es bisher erst eine Firma, die PLA herstellt. Diese Firma aus Minneapolis erzeugt pro Jahr rund 140.000 Tonnen PLA in einer hochwertigen Qualität. Die Firma hat eine Methode zur technischen Großproduktion entwickelt, gibt aber keine Einzelheiten über den genauen Herstellungsvorgang bekannt.

Ingeo-Fasern kosten im Einkauf derzeit rund dreißig Prozent mehr als Polyesterstoff. Der Preis richtet sich nach der jeweiligen Produktionsmenge, je mehr erzeugt wird, umso niedriger wird der Herstellungspreis. Die Kunststoffproduktion auf Erdölbasis ist hingegen vom jeweiligen Erdölpreis abhängig.

Verwendet werden diese neuartigen Fasern nicht nur für Bekleidung, sondern auch im Bereich Heimtextilien für Kopfkissen und Bettdecken. Hersteller von Sonnenrollos schätzen die Ingeo-Faser wegen ihrer langen Haltbarkeit.

Auch in Deutschland sind Wissenschaftler bereits damit beschäftigt, die Herstellung des PLA’s zu erkunden. Naturfreunde können damit rechnen, in absehbarer Zeit ihre komplette Bekleidung aus Naturstoffen erhalten zu können.

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Themenportal Mais, Kraut und Rüben

Quellen

  • Berliner Zeitung: „Ein T-Shirt aus Zucker“ (25. Oktober 2005)
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October 22, 2005

Der „Kleine Strolch“ Gordon Lee ist tot

Der „Kleine Strolch“ Gordon Lee ist tot

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Artikelstatus: Fertig 21:12, 27. Okt. 2005 (CEST)
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Minneapolis (USA), 22.10.2005 – Der gebürtige Texaner Gordon Lee ist tot. Er spielte in seiner Kinderzeit den „Porky“ in der Kurzfilmserie „Die kleinen Strolche“.

Bereits im Alter von zwei Jahren zogen seine Eltern nach Hollywood. Kurz darauf bekam er im Jahr 1935 die Rolle in der beliebten TV-Serie. Sie handelt von einer frechen Kinderbande. Lee spielte den Porky, der stets ein kleiner dicker Junge war, vier Jahre lang. Insgesamt trat er in 40 Episoden-Teilen auf. Dann wuchs er zu schnell, wurde zu groß für die Rolle und wurde ausgemustert. Porky war der kleine Bruder des Bandenanführers Spanky.

Nach der TV-Serie war Lees Schauspielkarriere zu Ende. Er erlernte den Beruf des Lehrers. Im Laufe der Zeit lebte er in Texas, Colorado und Minnesota. Lee starb am vergangenen Wochenende in Minneapolis an Krebs. Er wurde 71 Jahre alt.

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Quellen

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September 15, 2005

Versorgung der USA mit Grippeimpfstoff nicht sicher, Impfung bei niedrigem Risiko erst ab Ende Oktober

Versorgung der USA mit Grippeimpfstoff nicht sicher, Impfung bei niedrigem Risiko erst ab Ende Oktober

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Artikelstatus: Fertig 12:35, 15. Sep 2005 (CEST)
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Grippeschutzimpfung. Quelle: U.S. Navy

Minneapolis (USA), 15.09.2005 – Vertreter US-amerikanischer Gesundheitsbehörden haben erneut die Bemühungen um ausreichende Versorgung der USA mit Impfstoffen gegen Grippe dargestellt. Nach Schätzungen der Experten reichen die von den Impfstoffherstellern voraussichtlich angebotenen Mengen in diesem Winter aus. Dennoch wird den Ärzten empfohlen, bis zum 24. Oktober nur Personen zu impfen mit hohem Risiko, an Grippe oder an einem schweren Verlauf der Grippe zu erkranken, weil einige Hersteller die Produktion neu aufgenommen haben und noch keine ausreichenden Vorräte eingelagert sind. Außerdem hoffen die Behörden auf eine höhere Impfrate, die mit 40 Prozent bei medizinischem Personal als zu niedrig eingeschätzt wird. Auch werden Flüchtlinge aus den vom Hurrikan Katrina betroffenen Gebieten, die in Massenunterkünften untergebracht sind, der Hochrisikogruppe zugerechnet und sollen frühzeitig kostenlos geimpft werden.

Vor einem Jahr, im Herbst 2004, war es zu Versorgungsengpässen gekommen, kanadische Ärzte hatten zahlreiche US-Amerikaner geimpft, und Reiseunternehmen hatten Pauschalreisen mit Grippeimpfung nach Kanada angeboten. Zuvor hatte Chiron, einer der wichtigsten Hersteller des Grippeimpfstoffs, wegen Kontamination seine Produktionsanlage in Liverpool, England schließen müssen.

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June 19, 2005

US-Flugzeug in Teheran notgelandet

US-Flugzeug in Teheran notgelandet – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

US-Flugzeug in Teheran notgelandet

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Archivbild einer DC-10 der Northwest Airlines

Teheran (Iran) / Amsterdam (Niederlande) / Minneapolis (USA), 19.06.2005 – Ein US-amerikanisches Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Northwest Airlines aus Minneapolis ist am Sonntag um 01:30 Uhr MESZ in Teheran notgelandet.

Die Maschine vom Typ DC-10 mit 255 Passagieren und Crewmitgliedern an Bord befand sich auf dem Weg von Mumbai (Bombay) nach Amsterdam. Der Pilot hatte die Flugsicherung von Teheran wegen technischer Probleme an der Ladeklappe im Frachtraum um Landeerlaubnis auf dem Teheraner Flughafen MehrAbad International Airport gebeten

Die Notlandung ist nach Angaben der iranischen Behörde für Zivilluftfahrt ohne Probleme verlaufen, es gab keinen Personenschaden. Alle Passagiere mussten das Flugzeug verlassen und wurden in die Transit-Lounge gebracht. Iranische Techniker reparierten umgehend die Maschine. Das Flugzeug musste für die Reparaturarbeiten komplett entladen werden.

Eine Verzögerung gab es nach Angaben der Fluggesellschaft beim Auftanken des Flugzeuges. Es hatte eine Weile gedauert, bis ein US-amerikanisches Unternehmen Kerosin in der iranischen Hauptstadt kaufen durfte. Die Beziehungen der beiden Länder sind seit der Besetzung der US-Botschaft 1979 angespannt. Seitens der USA gibt es seit damals Wirtschaftssanktionen gegen Teheran. Zwischen den beiden Ländern bestehen keine Flugverbindungen, es landen keine US-Passagierflugzeuge mehr im Iran. Eine Ausnahme gab es im Dezember 2003 nach einem schweren Erdbeben, als US-Militärmaschinen Hilfsgüter in die Katastrophenregion fliegen durften.

Die Maschine ist nach knapp sieben Stunden Wartezeit in Teheran mittlerweile nach Amsterdam geflogen und dort sicher gelandet.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt

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