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August 24, 2010

ARD und Chaos Computer Club: Elektronischer Personalausweis unsicher

ARD und Chaos Computer Club: Elektronischer Personalausweis unsicher

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Veröffentlicht: 23:59, 24. Aug. 2010 (CEST)
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Neuer deutscher Personalausweis ab 1. November 2010, Vorderseite (Muster).jpg

Berlin (Deutschland), 24.08.2010 – Der neue elektronische Personalausweis, welcher am 1. November 2010 offiziell eingeführt werden soll, ist nach Ansicht des ARD-Magazins Plusminus und des Chaos Computer Clubs (CCC) unsicher. Die Lesegeräte seien unzureichend geschützt, Betrüger könnten sensible Daten auslesen. Eine Million Testgeräte, sogenannte „Starter Kits“, werden momentan an die Bürgerinnen und Bürger verteilt. Der CCC nahm sich eines dieser Geräte genauer unter die Lupe.

Schwachstelle dieser Lesegeräte ist das fehlende Display. Die PIN-Eingabe erfolgt nicht geschützt am Kartenlesegerät, sondern direkt über die PC-Tastatur. Sogenannte Keylogger, also Trojanische Pferde, welche die Tastatureingaben aufzeichnen, könnten die PIN mitlesen und diese so Betrügern zugänglich machen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière sieht im „Plusminus“-Interview jedoch keinen Bedarf an einer Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hält den Ausweis für sicher.

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November 8, 2005

Automobilclub von Deutschland warnt vor Reisen nach Frankreich per Auto

Automobilclub von Deutschland warnt vor Reisen nach Frankreich per Auto

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Artikelstatus: Fertig 18:20, 8 November 2005 (CET)
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Frankfurt am Main (Deutschland) / Paris (Frankreich), 08.11.2005 – Der Automobilclub von Deutschland (AvD) in Frankfurt warnt deutsche Bürger vor der Fahrt nach Frankreich mit dem eigenen Auto.

Insbesondere wird davon abgeraten, in die französischen Ballungszentren zu reisen. Die Touristen sollten wegen der anhaltenden nächtlichen Krawalle, die derzeit von den Vorstädten auf die Stadtzentren übergreifen, ihr Auto am Besten zuhause lassen.

Möchte der Tourist trotzdem per PKW reisen, weist der AvD darauf hin, dass es ratsam wäre, Wohnmobile und Wohnwagen nicht irgendwo am Straßenrand abzustellen. Sicherer wäre ein Aufenthalt auf einem offiziell ausgeschilderten Campingplatz. Auch bei Privat-PKW ist Vorsicht angesagt. Der AvD rät grundsätzlich dazu, Autos nachts in Frankreich in Garagen oder bewachten Parkhäusern unterzubringen.

Andernfalls kann es laut AvD für den Wagenbesitzer teuer werden. Schäden durch Vandalismus bei “Umsturz und öffentlichem Aufruhr” oder Brandstiftung sind in den meisten Kasko-Versicherungen nicht enthalten. Der derzeitige Zustand in Frankreich sei derzeit mit einem öffentlichem Aufruhr sicherlich vergleichbar.

Der AvD weist ebenfalls auf verstärkte Polizeikontrollen in Frankreich hin. Überwiegend junge Reisende und Schüler müssten mit Ausweiskontrollen rechnen.

Themenverwandte Artikel

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November 1, 2005

Ab heute biometrischer Reisepass

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Ab heute biometrischer Reisepass

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Berlin (Deutschland), 01.11.2005 – Ab heute gibt es in Deutschland den biometrischen Reisepass (ePass). Damit ist Deutschland eines der ersten Länder der Europäischen Union (EU), das den neuen Pass einführt.

Der neue Reisepass enthält einen RFID-Chip mit dem digitalen Bild des Passinhabers. Ab März 2007 werden auch die Fingerabdrücke der beiden Zeigefinger des Passinhabers als weiteres biometrisches Merkmal aufgenommen. Die RFID-Technik ermöglicht dabei das drahtlose Auslesen der Daten aus dem Pass.

Durch die Aufnahme der biometrischen Merkmale soll die Fälschungssicherheit der Pässe erhöht werden. Dazu Bundesinnenminister Otto Schily (SPD): „Der neue ePass ist ein Sicherheitsgewinn für Deutschland. Er ist noch stärker gegen Fälschungsversuche geschützt und unterstützt künftig die Identitätsfeststellung bei der Grenzkontrolle. Bei der Konzeption der neuen Pässe waren Datenschutz und Datensicherheit ein wichtiges Anliegen. Die Daten auf dem Chip sind sicher gegen unberechtigte Zugriffe geschützt.“

Der Preis des neuen Passes verdoppelt sich: Anstatt der bisherigen 26 Euro kostet der ePass 59 Euro – 37,50 Euro für Personen unter 26 Jahren. Wer noch einen alten Pass besitzt, muss ihn nicht umtauschen. Die alten Pässe behalten ihre Gültigkeit.

Wiederholt hatten Kritiker, darunter der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar, die Einführung der neuen Pässe angegriffen. In einer Pressemitteilung erkärte Schaar: „Mir ist es besonders wichtig, dass die biometrischen Daten tatsächlich nur im Pass selbst und nicht in externen Dateien gespeichert werden. Bisher fehlen internationale Regelungen, die dies sicherstellen.“

Im Hinblick auf den vom Bundesinnenministerium nicht veröffentlichten Teil der Bio-P II-Studie zur System- und Überwindungssicherheit biometrischer Verfahren griff Schaar nochmals Schily an: „Ich halte es nicht für zielführend, dass die Ergebnisse der vom Bundesinnenministerium veranlassten Tests zur System- und Überwindungssicherheit der biometrischen Verfahren weitgehend unter Verschluss gehalten werden. Eine nachvollziehbare Bewertung, ob und wie viel mehr Sicherheit die Biometriepässe bringen, ist deshalb nicht möglich.“

Desweiteren wird in Frage gestellt, ob die neue Technik überhaupt Vorteile bringt. Eine vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) durchgeführte Studie am Frankfurter Flughafen kam zu folgendem Ergebnis: Eine hohe Rückweisungsquote in den am Frankfurter Flughafen durchgeführten Testläufen lässt befürchten, dass der ePass zunächst die Abfertigung verzögert, anstatt sie zu vereinfachen.

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October 29, 2005

Verleihung der deutschen BigBrotherAwards 2005

Verleihung der deutschen BigBrotherAwards 2005

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Artikelstatus: Fertig 13:19, 29. Okt. 2005 (CEST)
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Bielefeld (Deutschland), 29.10.2005 – Am gestrigen Freitag wurden in Bielefeld die deutschen BigBrotherAwards 2005 verliehen. Unter den diesjährigen Preisträgern sind auch wieder einige Politiker: Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), Hessens Innenminister Volker Bouffier (CDU) und Bundesinnenminister Otto Schily (SPD), der den „Lifetime Award“ für sein „Lebenswerk“ erhielt.

Otto Schily erhielt den Preis insbesondere für die Art und Weise, mit der er und seine Berater den biometrischen Reisepass unter Umgehung des Deutschen Bundestages, unter Missachtung der gesellschaftlichen Debatte und unter Verletzung des deutschen Passgesetzes auf dem Wege einer EU-Verordnung durchgesetzt haben.

Staunend vernahm das Publikum die Begründung in der Kategorie „Wirtschaft“: Wie eine Saatgutlobby sich daran macht, eine kopiergeschützte Landwirtschaft zu entwickeln, in der der Bauer bei jeder Ernte Lizenzgebühren nachzahlen muss.

Aber auch die inquisitorischen Fragen, die 700 Handybesitzer beantworten mussten, die sich in einer Funkzelle aufhielten, als eine Restpostenbörse von Brandstiftern abgefackelt wurde, sorgte für Staunen – und brachte Erhard Rex, Generalstaatsanwalt Schleswig-Holstein, den BigBrotherAward 2005 in der Kategorie „Kommunikation“.

Die Preisträger im Einzelnen

  • Lifetime: Otto Schily (SPD), Bundesinnenminister
    „Aktuell für die undemokratische Einführung des biometrischen Reisepasses, dessen Technik unausgereift und unsicher ist und der zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung der gesamten Bevölkerung führt“
    „Für sein Lebenswerk, nämlich für den Ausbau des deutschen und europäischen Überwachungssystems auf Kosten der Bürger- und Freiheitsrechte und für seine hartnäckigen Bemühungen um die Aushöhlung des Datenschutzes unter dem Deckmantel von Sicherheit und Terrorbekämpfung“
  • Wirtschaft: Saatgut-Treuhand Verwaltungs GmbH
    „Für Datensammlung über Bauern; Verklagen von mehreren tausend auskunftsunwilligen Landwirten; Beschaffung der Kundendaten von Genossenschaften und verdeckte Testeinkäufe bei Bauern; Aufbau einer zentralen Kontrollstruktur zum Eintreiben der so genannten Nachbaugebühren im Dienste der Saatgutindustrie“
  • Behörden & Verwaltung: Christian Wulff (CDU), Ministerpräsident des Landes Niedersachsen
    „Für die Zerschlagung der Datenschutzaufsicht in Niedersachsen“
  • Kommunikation: Erhard Rex, Generalstaatsanwalt Schleswig-Holstein
    „Für die großflächige Suche nach Zeugen mittels Handy-Ortung ohne fundierte Begründung und für die Verweigerung, die dazugehörigen Unterlagen den Datenschützern des Landes Schleswig-Holstein zur Einsicht zur Verfügung zu stellen“
  • Technik: Diverse Kandidaten
    „Für die schleichende Degradierung von Menschen zu überwachten Objekten und Verharmlosung von Tendenzen zu flächendeckender Überwachung“
  • Verbraucherschutz: FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006 Organisationskomitee Deutschland im DFB
    „für die inquisitorischen Fragebögen zur Bestellung von WM-Tickets, für die geplante Weitergabe der Adressen an die FIFA und deren Sponsoren und für die Nutzung von RFID-Schnüffelchips in den WM-Eintrittskarten und damit den Versuch, eine Kontroll- und Überwachungstechnik salonfähig zu machen zum Nutzen des WM-Sponsors und RFID-Herstellers Philips“
  • Politik: Volker Bouffier (CDU), Innenminister des Landes Hessen
    „Für das neue Hessische Polizeigesetz, mit dem das Fernmeldegeheimnis weiter beschnitten, die informationelle Selbstbestimmung zunehmend ausgehöhlt und der öffentliche Raum fortschreitend zu einer komplett zu überwachenden Zone degradiert wird“
  • Regionalpreis: Grundschule Ennigloh in Bünde, Volksbank Herford und Sparkasse Herford
    „Für die Weitergabe und Nutzung von Adressdaten von Schulanfängern“

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October 25, 2005

Jenaer Bürgeramt vollkommen überlaufen

Filed under: Ausweis,Jena,Politik in Thüringen,Themenportal Europa — admin @ 5:00 am

Jenaer Bürgeramt vollkommen überlaufen

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Jena (Deutschland), 25.10.2005 – Zur Zeit ist das Bürgeramt in Jena vollkommen überlaufen. Mit Wartezeiten von einer Stunde und mehr ist zu rechnen.

Der Ansturm hat drei Hauptursachen. Zum einen ist vor zehn Jahren die Frist zum Umtausch der Ausweise ausgelaufen, so dass nun die Personen wieder neue beantragen müssen. Des Weiteren sind wieder neue Studenten nach Jena gekommen, die sich ummelden wollen. Der dritte Grund ist, dass seit diesem Monat bei einer Zulassung neue, EU-konforme Kfz-Briefe ausgestellt werden müssen. Ungünstigerweise kommt hinzu, dass einige Mitarbeiter im Urlaub oder krank sind.

Um dem Bürger entgegenzukommen, wurden spezielle Schalter für Studenten an der Universität eingerichtet. Weiterhin gibt es Sonderschalter für Ausweisbeantragungen im Bürgeramt. Zusätzlich weist man darauf hin, das sich in der Lobedaer Richard-Sorge-Straße ein weiterer Bürgerservice befindet.

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October 15, 2005

Einbrecherwerkzeug im Maisfeld gefunden

Einbrecherwerkzeug im Maisfeld gefunden – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Einbrecherwerkzeug im Maisfeld gefunden

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Artikelstatus: Fertig 21:57, 8. Nov. 2005 (CET)
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Klagenfurt (Österreich), 15.10.2005 – Die Kärntner Polizei konnte zwei Erfolge vermelden. Betroffen sind der Einbruch in Klagenfurt und der Tresordiebstahl in Feistritz/Drau.

Im Fall des Einbruchs in das Klagenfurter Elektronikgeschäft Majdic konnten die Ermittler inzwischen das Fluchtauto und die Einbruchswerkzeuge finden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich wahrscheinlich um Täter, die im Auftrag ausländischer Krimineller arbeiteten. Die Beamten schließen dies aus der Tatsache, dass die Gegenstände im Geschäft nicht wahllos mitgenommen wurden, sondern die Täter sorgsam auswählten, was sie mitnahmen: Handys und Videokameras. Sie wandten auch nicht die Methode von Blitzeinbrechern an. Dies konnten die Ermittler anhand der Videoaufzeichnung im Ladenlokal feststellen.

Vor diesem Einbruch in Klagenfurt stahlen die Täter in Fischl einen silberfarbenen Mercedes 230. Aufgefunden wurde er nach der Tat in Klagenfurt in der Nähe des Schlosses Freyenthurn. Eindeutige Beweise identifizierten den Wagen als das Fluchtfahrzeug der Einbrecher. Die Tatwerkzeuge für den Einbruch fand die Polizei in einem naheliegenden Maisfeld.

Der Fall des Tresordiebstahl in Feistritz/Drau ist inzwischen aufgeklärt. Einer der beiden Einbrecher, ein 46-jähriger Slowene, wurde mittlerweile in Haft genommen. Die Polizei geht davon aus, den Anführer der beiden gefaßt zu haben. Bei einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle auf der Autobahnauffahrt Spittal sah ein Polizist im Kofferraum des Autos den noch verschlossenen Tresor liegen. Auch in Deutschland liegt ein Haftbefehl gegen den Mann vor, dort wird er wegen Menschenhandel gesucht.

Der zweite Täter, ein 23-jähriger Kroate, flüchtete nach dem Diebstahl zu Fuß. Sein Reisepass wurde gefunden, und inzwischen läuft eine internationale Fahndung nach ihm.

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August 31, 2005

Bitte nicht lächeln: Neue Richtlinien für Reisepass-Bilder

Bitte nicht lächeln: Neue Richtlinien für Reisepass-Bilder

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Berlin / Jena (Deutschland), 31.08.2005 – Am 1. November soll die neue Version des deutschen Reisepasses eingeführt werden.

Neben den bisherigen Daten wird dieser auch biometrische Daten auf einem Microchip enthalten. Der neue Reisepass bringt auch neue Richtlinien für das Passbild mit sich. Der Passinhaber muss ab sofort frontal abgelichtet werden, nicht mehr wie bisher im Halbprofil. Die abgebildete Person darf auch nicht mehr lächeln und die Kopfgröße auf dem Foto muss zwischen 32 und 36 Millimeter betragen.

Begründet wird dieses damit, dass die Bilder einheitlich aussehen sollen, um besser die biometrischen Daten auslesen zu können.

Ein Jenaer Fotoladen zeigte jedoch schon in einem Aushang den Unterschied zwischen dem alten und dem geforderten neuen Passbild. Das geforderte Bild sähe nach Meinung des Fotografen mehr aus wie ein Fahndungsfoto.

Bürger aus Jena, die sich nicht den neuen Richtlinien beugen wollen, können sich dennoch einen vorläufigen Reisepass mit einem Passbild nach alten Richtlinien ausstellen lassen. Dieser kann jedoch ab dem 26. Oktober 2006 nicht mehr für die Einreise in die USA verwandt werden.

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July 5, 2005

Bundeskabinett stimmt der Einführung biometrischer Reisepässe zu

Bundeskabinett stimmt der Einführung biometrischer Reisepässe zu

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Berlin (Deutschland), 05.07.2005 – Das Bundeskabinett hat am 22. Juni die Einführung der Biometrie-gestützten EU-Reisepässe zum 1. November 2005 abgesegnet. Voraussetzung war die Zustimmung der Kabinettsmitglieder zu einem entsprechenden Entwurf einer Verordnung zur Änderung passrechtlicher Vorschriften.

Nach der Kabinettssitzung sagte Bundesinnenminister Schily: „Der heutige Beschluss ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Nutzung der großen Fortschritte der Biometrie für die innere Sicherheit. Nachdem aus technischer Sicht der Ausgabe biometriegestützter Pässe nichts mehr im Wege steht, schafft die geplante Änderung der Verordnungen zum Passgesetz den rechtlichen Rahmen für die neuen Passmuster und die Anpassung der Gebühren.“

Schily hatte Anfang Juni das Gesamtprojekt zur Einführung der neuen Reisepässe vorgestellt. Deutschland ist damit eines der ersten Länder, das diesen neuen Ausweis einführt. Um die Einführung endgültig verabschieden zu können, ist nun noch die Zustimmung des deutschen Bundesrates erforderlich.

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June 18, 2005

Washington verlängert Frist für biometrischen Pass

Washington verlängert Frist für biometrischen Pass

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Berlin (Deutschland) / Washington D.C. (USA), 18.06.2005 – Ursprünglich hätten Touristen aus den meisten europäischen Ländern ab dem 26. Juni 2005 nicht mehr ohne biometrischen Pass in die USA einreisen dürfen. Washington hat diese Frist um über ein Jahr verlängert. Als neuer Termin wurde der 26. Oktober 2006 bekannt gegeben. Nachdem diese Information schon länger bekannt war, wurde sie nun offiziell bestätigt.

Neben Deutschland dürfen nun auch Bürger von 26 weiteren so genannten Visa-Waiver-Staaten mit ihren bisherigen Ausweisen einreisen. Dies sind Andorra, Australien, Belgien, Brunei, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Island, Irland, Italien, Japan, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco, die Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Singapur, Slowenien, Spanien, Schweden und die Schweiz.

Die Verschiebung kam zustande, weil mehrere EU-Staaten erklärten, sie könnten aufgrund technischer und organisatorischer Probleme die gesetzte Frist nicht einhalten. Datenschützer haben diese Entscheidung begrüßt. Nun solle nochmals über Details der neuen Pässe nachgedacht werden.

Wegen dem ursprünglichen Termin im Juni 2005 hatte die deutsche Bundesregierung in Deutschland den Einführungszeitpunkt auf den 1. November 2005 gelegt. Jetzt ist kein Zeitdruck mehr vorhanden.

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June 6, 2005

Biometrischer Reisepass kommt ab November 2005

Biometrischer Reisepass kommt ab November 2005

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Berlin (Deutschland), 06.06.2005 – In Deutschland wird ab dem 1. November 2005 der so genannte biometrische Reisepass ausgegeben. Am vergangenen Mittwoch hat Bundesinnenminister Otto Schily das neue Ausweisdokument der Presse vorgestellt.

Die Besonderheit dieses neuen Passes ist eine digitaler Chip mit Gesichtsmerkmalen des Passinhabers, der die Fälschungssicherheit deutlich verbessern soll. Der Preis des Passes steigt ab 1. November von bisher 26 Euro auf künftig 59 Euro, gültig ist er jeweils für zehn Jahre. Zusätzlich erhält der biometrische Reisepass ab März 2007 zwei Fingerabdrücke. Sie werden auf dem Chip im Passdeckel abgespeichert.

Die Bundesbürger können allerdings ihren bisherigen Reisepass behalten, ein Umtausch in den neuen biometrischen Reisepass ist nicht zwingend erforderlich.

Die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder haben bereits gegen die schnelle Einführung der neuen “ePässe” protestiert. Sie forderten ein umfassendes Konzept für den Datenschutz der Bürger.

Nach den Anschlägen in den USA vom 11. September 2001 hatte sich die EU im Dezember 2004 auf ein gemeinsames Vorgehen in Sachen Ausweisdokumente verständigt. Die EU-Regelung sieht vor, die biometrischen Reisepässe europaweit bis Mitte 2006 auf nationaler Ebene umzusetzen. Der zusätzliche Fingerabdruck muss bis Ende 2008 in allen EU-Ländern auf den Pässen vorhanden sein.

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