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September 3, 2007

Fettleibigkeit: US-Wirtschaft gefährdet – Mitverursacher sind Paarungsverhalten und ein Schnupfenvirus

Fettleibigkeit: US-Wirtschaft gefährdet – Mitverursacher sind Paarungsverhalten und ein Schnupfenvirus

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Veröffentlicht: 16:16, 3. Sep. 2007 (CEST)
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New York City (Vereinigte Staaten) / Aberdeen (Vereinigtes Königreich), 03.09.2007 – Die Folgen von Fettleibigkeit bedrohen zunehmend die Wirtschaftsleistung der Vereinigten Staaten, weil Zweidrittel der Erwachsenen dort übergewichtig sind und dadurch oft nur bedingt leistungsfähig und oft auch gesundheitlich eingeschränkt sind. Bereits 25 Millionen Kinder in den Vereinigten Staaten sind übergewichtig. Ein Grund für die Fettleibigkeit bei Kindern ist einer schottischen Studie zufolge die Partnerwahl. Viele Übergewichtige wählen einen übergewichtigen Partner, dadurch werden dann viele Gene an das Kind weitergegeben, die ein Dickwerden begünstigen.

Das Schnupfenvirus Adenovirus-36 (Ad-36) kann zu Übergewicht beitragen, weil ruhende Stammzellen im Fettgewebe durch das Virus zu Fettzellen umgewandelt werden können. Nicht jeder Infizierte wird auch übergewichtig, aber das Risiko steigt laut Magdalena Pasarica von der Staatlichen Universität von Louisiana auf ein Vielfaches an. Bei einer Untersuchung von übergewichtigen Menschen wurde bei einem Drittel das Virus entdeckt, bei Normalgewichtigen trugen es lediglich elf Prozent in sich. Untersuchte Patienten, die sich einer Liposuktion, einer Fettabsaugung, unterzogen, trugen sogar zu 50 Prozent das Virus in sich. Der genaue Mechanismus, mit dem die Umwandlung in Fettzellen geschieht, ist nicht bekannt, aber klar ist, dass auch infizierte Tiere zu Fettleibigkeit neigen können.

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June 28, 2006

Autorin der Harry-Potter-Romane wird Ehrendoktorin

Autorin der Harry-Potter-Romane wird Ehrendoktorin

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Artikelstatus: Fertig 19:39, 28. Jun. 2006 (CEST)
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London / Aberdeen (Vereinigtes Königreich), 28.06.2006 – Für ihre Unterstützung der Erforschung der Multiplen Sklerose (MS) soll die englische Schriftstellerin Joanne K. Rowling den Ehrendoktor-Titel der schottischen Universität Aberdeen erhalten. Diese Nachricht erhielt die Schriftstellerin am vergangenen Donnerstag. Die Übergabe findet am 7. Juli in Aberdeen statt. Rowling ist die Präsidentin der schottischen Multiple-Sklerose-Gesellschaft (Multiple Sclerose Society of Scotland). Sie wurde vor allem durch ihre Harry-Potter-Romane international bekannt.

Rowling war im Jahr 1990 mit dieser Krankheit in Berührung gekommen, als ihre Mutter daran im Alter von 45 Jahren verstarb. Die jetzt 40-jährige Tochter engagiert sich seitdem stark für dieses Thema und hat auch bereits mehrfach große Geldspenden überreicht. Über die bevorstehende Verleihung der Ehrendoktorwürde hat sich Rowling sehr gefreut: „Ich fühle mich durch diese Auszeichnung extrem geehrt.“

Wie die Multimillionärin Rowling mehrfach bekräftigte, wurde sie durch den frühen Tod ihrer Mutter zur Schriftstellerin. Die Inspiration zu den Harry-Potter-Romanen bekam sie durch dieses Erlebnis mit der Mutter. Seitdem schrieb Rowling sieben Harry Potter-Bücher und hat über 270 Millionen Bücher in aller Welt verkauft. Am gestrigen Montag hat Rowling in einem Interview im britischen Fernsehen angedeutet, im siebten und letzten Roman der Reihe von Harry Potter könnten zwei Hauptdarsteller sterben. Unter anderem wäre der Tod von Harry Potter möglich. So deutlich hatte Rowling nie zuvor über den möglichen Tod des berühmten Zauberlehrlings gesprochen. Sie sähe das als ganz normal an, wenn Helden in Romanen sterben würden.

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