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July 29, 2007

Alkohol am Steuer – im Weltraum

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Alkohol am Steuer – im Weltraum

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Veröffentlicht: 09:59, 29. Jul. 2007 (CEST)
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Cape Canaveral (Florida), 29.07.2007 – Nicht nur am Steuer von Kraftfahrzeugen ist Alkohol ein Problem. Einem Bericht der US-amerikanischen Fachzeitschrift Aviation Week & Space Technology zufolge sind US-amerikanische Astronauten in zwei Fällen alkoholisiert zu ihren Reisen in den Weltraum aufgebrochen. Die Zeitschrift beruft sich auf eine von der NASA beauftragte Expertengruppe. Danach hätten die Weltraumfahrer bis zwölf Stunden vor dem Start der Raumfähre „erhebliche Mengen Alkohol“ zu sich genommen. Zu diesem Ergebnis kam eine Umfrage, die auf Geheiß von NASA-Direktor Michael Griffin im Zuge der Ermittlungen gegen die ehemalige US-Astronautin Lisa Nowak durchgeführt worden war und bei der 16 Astronauten sowie fünf ihrer Angehörigen anonym befragt worden waren. Dies bestätigte jetzt die NASA-Verwaltungschefin, Shana Dale. Sie kündigte auch eine interne Untersuchung der Vorkommnisse an.

Eine Gefahr für die Besatzung und das Raumfahrzeug bestand angeblich nicht, da der Startvorgang vollautomatisch abläuft und nicht von der Reaktionsfähigkeit der Piloten abhängt. Die Expertengruppe beruft sich dabei auf Ärzte der US-amerikanischen Weltraumorganisation. Welche Missionen genau betroffen waren, wurde in dem Bericht nicht genannt.

Mehrere hochrangige NASA-Mitarbeiter äußerten sich überrascht zu den Berichten. So sagte die frühere Kommandantin der US-Raumfähre Eileen Collins, diese Berichte passten nicht zu dem, was sie selbst erlebt habe.

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December 5, 2006

NASA plant permanent bemannte Mondstation

NASA plant permanent bemannte Mondstation

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Artikelstatus: Fertig 22:48, 5. Dez. 2006 (CET)
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Der Mond im August 2003

Houston (Vereinigte Staaten), 05.12.2006 – Die NASA macht einen neuen Vorstoß in Sachen Mondforschung. Sie plant eine internationale Mondstation und sucht dazu nun adäquate Partner. Die Ankündigung erfolgte durch Shana Dale, eine NASA-Sprecherin, in Houston. Die permanent bemannte Forschungsstation soll später als Zwischenstopp für interplanetare Flüge dienen, so zum Beispiel für ein bemanntes Unternehmen zum Nachbarplaneten Mars.

Ob der Nord- oder der Südpol des Erdtrabanten als Standort benutzt werden soll, ist noch unklar. Beide Pole bieten jedoch gegenüber den interpolaren Zonen den Vorteil, dass hier die Sonneneinstrahlung am intensivsten sein soll. Das ist wichtig, weil die geplante Station mit Hilfe von Solarzellen mit Strom versorgt werden soll. Im Vergleich zu anderen Gebieten des Mondes sind außerdem die Temperaturen an den Polen etwas gemäßigter. Die Entscheidung über den endgültigen Standort wird von weiteren Untersuchungen abhängen. Es sollen Wasserstoff und Sauerstoff vor Ort erzeugt werden, um so den Raketentreibstoff für weitere Missionen herzustellen. In der Nähe der möglichen Station sollten auch Bodenschätze vorhanden sein.

Die Weltraumbehörde will die Pläne aus ihrem Etat finanzieren. Nach Planungen aus dem Jahr 2005 wird die Rückkehr zum Mond bis zum Jahr 2020 insgesamt 78 Milliarden Euro kosten. Die Finanzierung einer permanent bemannten Station ist hingegen noch ungeklärt. Aus eigener Kraft kann die NASA das Projekt zurzeit nicht realisieren. Daher bemüht sie sich um Partner aus der Wirtschaft. Diese versucht die NASA mit der Aussicht auf möglicherweise lukrative Projekte und Aufträge zu locken. Als Beispiel nannte die NASA die Ausbeutung von Gasen.

Die Realisierung dieses Vorhabens ist bis zum Jahr 2024 geplant. Dazu sollen im Jahr 2009 und im Jahr 2014 erste Testflüge stattfinden. Bei der erstmaligen Ankündigung durch den US-Präsidenten George W. Bush hatte er das Jahr 2020 genannt. In diesem Jahr sollen erstmals wieder bemannte Mondflüge stattfinden.

Nach dem Stand der gegenwärtigen Vorüberlegungen soll zunächst mit kleinen Teams von vier Astronauten begonnen werden, die zu Kurzflügen von sieben Tagen Dauer zum Mond aufbrechen sollen. Diese sollen die Infrastruktur auf dem Mond für längere Mondmissionen vorbereiten. Ab 2020 sollen dann 180-Tage-Missionen beginnen, deren Aufgabe es ist, eine interplanetare Mission zum Mars vorzubereiten. Bereits im Jahr 2007 sollen die Pläne für den Aufbau einer Mondarchitektur vorangetrieben werden. Vor der Entsendung bemannter Missionen sind Missionen geplant, die sich ausschließlich auf automatisierte Systeme stützen sollen. Ihre Aufgabe ist es, mögliche Standorte sowie natürliche Ressourcen im Boden erkunden und allgemein das technologische Risiko für bemannte Missionen zu verringern.

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