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August 9, 2006

Der FC Basel in der Krise: zweite Niederlage in Folge nach 2:3 gegen die Grasshoppers

Der FC Basel in der Krise: zweite Niederlage in Folge nach 2:3 gegen die Grasshoppers

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Artikelstatus: Fertig 00:07, 9. Aug. 2006 (CEST)
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Basel (Schweiz), 09.08.2006 – Der FC Basel findet auch im vierten Spiel der Saison 2006/07 nicht in die Spur und unterliegt am 5. August einem keineswegs übermächtigen GC mit 2:3 (1:1).

Im zweiten und letzten Geisterspiel dieser Saison setzte Basels Trainer Christian Gross beinahe auf die selben Protogonisten wie im Spiel in St. Gallen in der Vorwoche, nur Neuzugang Franz Burgmeier musste Malick Ba weichen. Der verletzte Stürmer Eduardo wurde durch Sterjovski ersetzt.

Beide Mannschaften begannen vor der tristen Kulisse des leeren St.-Jakob-Parcs durchaus dynamisch, Ivan Ergic auf Basler Seite versuchte bereits nach zwei Minuten mit einem Schuss aus der Distanz sein Glück, verfehlte das Ziel aber doch deutlich. Die Antwort der Grasshoppers nach fünf Minuten war bereits präziser: Renggli traf mit seinem Kopfball aus kurzer Distanz nur das Außennetz. Chipperfield und Dos Santos hatten in der Folge der Startviertelstunde weitere Möglichkeiten für Ihre Clubs, konnten das Score allerdings ebenfalls nicht eröffnen.

Einen auch nach Konsultation der Fernsehbilder noch umstrittenen Foulelfmeter nutzte Daniel Majstorovic in der 26. Minute zur 1:0 Führung für den Heimclub, eine zu diesem Zeitpunkt zwar nicht unverdiente Führung, aber dennoch etwas glücklich. Die Antwort des Rekordchampions kam prompt, einen Schuss von Langkamp konnte Costanzo im Tor der Rotblauen aber halten. In der 37. Minute war aber der Vorsprung des FC Basel egalisiert: Sreto Ristic, Neuzugang bei den Grasshoppers und aus Stuttgart gekommen, köpfte einen Eckball von Dos Santos ins Basler Tor zum verdienten 1:1.

Nach der Pause erwischte vor allem der neue argentinische Goalie des FC Basel einen schlechten Start: In der 47. und 49. Minute sah er bei Schüssen von Dos Santos (Schuss aus 25 Metern in den Torwinkel) und Renggli (Schuss in die untere Torecke) sehr unglücklich aus und unterstützte damit die Vorentscheidung zum 1:3. Die direkte Antwort des Platzclubs blieb aus, auch wenn sich die Bebbi Chancen erspielen konnten (Möglichkeit für Petric in der 74. Minute), jedoch am gut aufgelegten Goalie der Grasshoppers, Coltorti, scheiterten.

Mladen Petrics Anschlusstreffer in der 80. Minute half nur noch als Ergebniskorrektur, zu mehr sollte des der jungen Mannschaft um Trainer Christian Gross nicht mehr reichen.

Wenn es am kommenden Sonntag gegen den FC Thun erneut zu einem Heimspiel für den FCB kommt, dürfte die Unterstützung durch die Zuschauer ein erstes Mal auf die Probe gestellt werden: Der Support und die immerwährende Anfeuerung durch die Muttenzer Kurve wird für die kommenden Spiele weiterhin ausgesperrt sein und damit die kritischen Besucher in der deutlichen Überzahl. Spätestens dann wird sich auch für die Clubleitung des FC Basel zeigen, wozu die Mannschaft in diesem Jahr fähig ist und wie es um das Nervenkostüm bestellt ist. Fakt ist, dass auch gestandene Spieler, die Trainer Gross als Leistungsträger sieht, gegen die Grasshoppers um Sicherheit rangen und ihrer Form hinterherliefen.

Statistik:

FC Basel 1893 – GC 2:3 (1:1)

Stadion: St. Jakob Parc

Zuschauer: keine (nur Offizielle)

Schiedsrichter: Kever

Tore: 30. Majstorovic 1:0, 37. Ristic 1:1, 47. Dos Santos 1:2, 49. Renggli 1:3, 81. Petric 2:3

FC Basel

Costanzo, Zanni, Majstorovic, Nakata, Berner (61. Burgmeier); Ba (73. Rakitic), Kuzmanovic, Ergic, Chipperfield; Sterjovski (83. Kavelashvili), Petric.

Grasshoppers Club

Coltorti, Langkamp, Sutter, Weligton, Jaggy, Seoane (76. Salatic), Renggli, Biscotte (66. Pinto), Eduardo (83. Toure), Dos Santos; Ristic

Bemerkungen

FC Basel ohne Dzombic, Carignano, Eduardo, Smiljanic (alle verletzt), Sommer (kein Aufgebot).

Gelbe Karten: 45. Petric, 70. Sutter, 81. Coltorti.

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January 5, 2006

Latour ist neuer Trainer des Fußballvereins 1. FC Köln

Latour ist neuer Trainer des Fußballvereins 1. FC Köln

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Artikelstatus: Fertig 10:08, 5. Jan. 2006 (CET)
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Köln (Deutschland), 05.01.2006 – Der 1. FC Köln hat vorgestern den Schweizer Hanspeter Latour als neuen Trainer eingestellt. Die Vereinsführung einigte sich am Dienstag mit dem 58-Jährigen darauf, dass er beim FC bis zum 30. Juni 2007 tätig sein wird. Er ist damit Nachfolger von Uwe Rapolder, der am 18. Dezember 2005 beurlaubt wurde.

Hanspeter Latour war zuvor Trainer bei den Schweizer Vereinen Grasshoppers Zürich und FC Thun. Beim FC Basel war Latour als Assistent von Trainer Christian Gross angestellt.

Quellen

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May 23, 2005

Marcel Koller wird neuer Trainer beim VfL Bochum

Marcel Koller wird neuer Trainer beim VfL Bochum

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Bochum (Deutschland), 23.05.2005 – Der zukünftige deutsche Fußballzweitligist VfL Bochum hat heute Marcel Koller als neuen Trainer vorgestellt.

Der Schweizer erhält einen Vertrag für zwei Jahre und ersetzt damit Peter Neururer als Chefcoach des Vereins. Der VfL Bochum, der in der vorvergangenen Saison noch im UEFA-Cup spielte, machte in letzter Zeit eine sportliche Talfahrt durch, die mit dem Abstieg in die zweite Liga gipfelte. Der neue Trainer, der dem Verein zum direkten Wiederaufstieg verhelfen soll, war zuletzt von November 2003 bis Juni 2004 beim 1. FC Köln beschäftigt, konnte den Klub aber nicht vor dem Abstieg retten. Auf der Internetseite der ARD wird Koller zu seiner neuen Aufgabe wie folgt zitiert: „Ich bin richtig heiß. Ich hatte ein Jahr lang Pause. Der Fußball hat mir sehr gefehlt.“

Er wurde 2000 mit dem FC St. Gallen und 2003 mit den Grashoppers Zürich Schweizer Meister.

Quellen

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May 21, 2005

Axpo Superleague: Der müde Meister unterliegt den Grasshoppers

Axpo Superleague: Der müde Meister unterliegt den Grasshoppers

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Zürich (Schweiz), 21.05.2005 – Offensichtlich mit noch sehr bzw. zu schweren Beinen gastierten die Basler Meisterkicker beim großen Rivalen in Zürich. Die 35. Runde der AXPO Superleague wollte es, dass der neuerkorene Schweizermeister FC Basel zum vermeintlich letzten Auftritt der Grasshoppers im Stadion Hardturm gegen die dieses Jahr oftmals enttäuschenden Gastgeber spielte, gut 10 Tage nach der rauschenden Meisterfeier auf dem Barfi mit zehntausenden Fans.

Während die Basler den Meistertitel bereits in trockenen Tüchern haben, geht es bei den Hoppers noch um die Qualifikation zum UEFA Cup 2005/06 bzw. um das Erreichen des dritten Tabellenplatzes, um den sie mit den Berner Young Boys streiten.

Die blauweissen Gastgeber kontrollierten das Spielgeschehen von Beginn an und kamen durch Cabanas und Rogerio früh zu guten Einschussmöglichkeiten, wobei letzterer in der 7. Minute bereits das 1:0 erzielen konnte (Vorarbeit C. Spycher). Im Gegensatz zu früheren Duellen der beiden Rivalen konnte der FC Basel in der Folge das Tempo der Gastgeber nicht auch nur Ansatzweise mitgehen und so erhöhten Cabanas in der 29. Minute und Chihab in der 42. Minute noch vor der Halbzeitpause auf 3:0, was zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient erschien.

Auch nach der Pause standen die Basler mehrheitlich neben den Schuhen, einzig Torhüter Thomas Mandl – in seinem ersten Einsatz in der ASL für den FC Basel – war es zu verdanken, dass der Rekordmeister nicht noch höher in Führung ging. Delgado erzielte in einer kurzen Druckphase des FCB in der 72. Minute das 3:1, jedoch blieb auch dieses kurze Aufflammen ohne Wirkung. Touré erzielte kurz vor dem Abpfiff noch das nicht unverdiente 4:1 für die Grasshoppers (86. Minute).

Trainer Gross sprach nach dem Spiel von Nachwirkungen der Feierlichkeiten vor Wochenfrist und dem Vorteil der Gastgeber, dass es für sie noch um das Erreichen des Saisonziels ginge, jedoch war auch ihm die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Als positive Höhepunkte aus Basler Sicht bleiben von diesem Samstag Nachmittag lediglich eine grossartige Choreografie der Fans vor dem Anpfiff und eine Velotour von 300 Basler Anhängern nach Zürich, die Zürcher Grasshoppers ihrerseits können nun aus eigener Kraft noch den dritten Tabellenplatz erreichen.

Telegramm

Grasshoppers Club – FC Basel 4:1 (3:0)

Tore: 7. Rogerio 1:0, 29. Cabanas 2:0, 42. Chihab 3:0, 72. Delgado 3:1, 86. Touré 4:1

Stadion Hardturm, 11’500 Zuschauer

Schiedsrichter: Tudor

Gelbe Karten: 77. Zanni

FC Basel: Mandl; P. Degen (46. D. Degen), M. Yakin, Müller, Kléber; Smiljanic (75. Ergic); Zanni, Delgado, Sterjovski; Rossi, Gimenez (63. Mesbah)

GC: Jakupovic; Lichtsteiner, Denicola, Mitreski, Jaggy; Spycher, Chihab, Salatic; Cabanas; Touré (90. Da Silva), Rogerio (84. Hleb)

Bemerkungen: FC Basel ohne Huggel, Petric, Carignano (alle verletzt), Chipperfield (geschont)

Quellen

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March 21, 2005

ASL: Der „Z“ spielt gegen den amtierenden Meister FC Basel

ASL: Der „Z“ spielt gegen den amtierenden Meister FC Basel

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Zürich / Basel (Schweiz), 21.03.2005 – Auch im vierten Auftritt auf fremdem Platz im Kalenderjahr gibt es für den FC Basel keine drei Punkte zu holen, jedoch zeigten sich die „Bebbi“ zumindest kämpferisch verbessert und mussten den Sieg erst in der Schlussminute aufgeben.

Während die Mehrheit der Basler Fans nicht mit ins Letzigrund Stadion gereist war und eine Protestveranstaltung unter dem Titel „Heimspiel im Joggeli“ lancierten, verfolgten in Zürich dennoch offiziell 13.400 Zuschauer das Spiel, eine Zahl, die etwas zu hoch gegriffen scheint. Die erste Viertelstunde des Spiels im Traditionsduell gehörte dem FC Basel, der durch Carignano zu einer guten Chance kam, Torhüter Taini konnte aber den Schuss aus zehn Metern parieren – auch Kleber und Chipperfield konnten nicht reüssieren. In der Folge verflachte das Geschehen, die Basler kamen etwas aus dem Tritt und die Zürcher konnten ihrerseits optische Vorteile gewinnen. Kurz vor der Halbzeit drehte der FC Zürich auf und kam durch Keita und den agilen Di Jorio (35. Minute) zu zwei sehr guten Einschusschancen, die jedoch ungenutzt blieben und die Teams daher mit dem Pausenstand von 0:0 in die Kabinen gingen.

Nach der Halbzeit war es wieder der FC Basel, der die Akzente setzte, jedoch waren Delgados Chancen nicht gefährlich fürs Zürcher Tor, die ihrerseits nach knapp einer Stunde durch einen Hinterhaltschuss von Margairaz zum 1:0 scoren konnen (60. Minute). Durch den Rückstand aufgeweckt rannten die in rotblau gekleideten Spieler des FCB in der Folge vehement gegen das Tor der Gastgeber, Chipperfields Volleyschuss zog knapp am Tor vorbei, Zwyssigs Kopfball konnte der starke Taini noch aus dem Lattenkreuz fischen. In der 76.ten Minute dann die Erlösung für Basel, als Spielmacher Delgado das Leder aus knapp 25 Metern unhaltbar für den Zürcher Hüter im Tor versenken konnte. In der 87.ten Minute kamen die in der Schlussphase aktiveren Basler dann noch zum nicht unverdienten 1:2 durch Huggel nach einem Eckstoss von Chipperfield und wähnten sich hernach bereits als Sieger – ohne jedoch die Rechnung mit Schiedsrichter Martin Salm gemacht zu haben, der in der Nachspielzeit einen sehr fragwürdigen Handelfmeter für den „Z“ pfiff, als der eingewechselte Ilie den Basler Verteidiger Philipp Degen an die Hand köpfte: Cesar verwandelte den unberechtigten Elfmeter sicher zum 2:2 (93. Minute).

Kommenden Samstag trifft der FC Basel zu Hause auf den FC Aarau, der am Nachmittag gegen die Grasshoppers Zürich mit 2:3 unterlag.

Telegramm
FC Zürich – FC Basel 2:2 (0:0)
Letzigrund – Sr. Salm – 13′200 Zuschauer
Tore: 59. Margairaz 1:0, 76. Delgado 1:1, 87. Huggel 1:2 (Chipperfield), 93. Cesar 2:2 (Handspenalty)

FC Zürich:

Taini; Nef, Schneider, Filipescu, Cesar; Tararache, Dzemaili; Di Jorio (79. Akhalaia), Gygax;Margairaz; Keita (79. Ille)

FC Basel:

Zuberbühler; Philipp Degen, Zwyssig, Müller, Kléber; Huggel; Zanni (75. Sterjovski), Chipperfield; Delgado (91. Barberis), Carignano Gimenez (49. D. Degen)

Bemerkungen:

FCB ohne Petric, M. Yakin, Smiljanic und Rossi (alle verletzt). FCZ ohne Capria, Stanic, Petrosyan, Hohl und Tarone (alle verletzt).

Gelbe Karten: 61. Kléber, 65. Zwyssig, 81. P. Degen, 91. Sterjovski

Quellen

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March 8, 2005

ASL: Die Grasshoppers gastieren beim FC Basel

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Basel (Schweiz), 08.03.2005 – Nach drei eher enttäuschenden Auftritten des Schweizer Meisters FC Basel nach der Winterpause und dem Ausscheiden aus dem UEFA-CUP gegen den OSC Lille ging es gegen den Rekordmeister Grasshoppers um sehr viel mehr als nur drei Punkte: Es galt zu zeigen, dass die Mannschaft nicht so schlecht ist, wie die letzten Ergebnisse haben ahnen lassen.

Obwohl der Gegner kein geringerer als der Erzfeind aus Zürich war, fanden sich lediglich etwas über 21.000 Zuschauer im St. Jakob Park ein, dessen Rasen aufgrund der Rasenheizung den Umständen entsprechend doch relativ gut zu bespielen war. Im Vergleich zu den letzten Partien hatte FCB Trainer Christian Gross das System gewechselt – wohl auch als Reaktion auf öffentliche Kritik – und wieder auf ein 4-4-2 umgestellt. Durch Huggels Ausfall wegen einer Sperre wurde Müller auf dessen Position im defensiven Mittelfeld positioniert und Quennoz vertrat den Neuzugang aus Mallorca in der Innenverteidigung.

Schon nach 180 Sekunden herrschte helle Aufregung auf dem Rasen, Schiedsrichter Massimo Busacca hatte Seoane nach einem rüden Foul gegen Kleber wieder mit der Roten Karte versehen in die Kabine geschickt, was die Taktik des Gästetrainers Hanspeter Latour sichtlich durcheinander warf. In der Folge spielt das Heimteam druckvoll nach vorne und kam zu einigen Abschlüssen vor dem gegnerischen Tor – allerdings waren alle Versuche erfolglos. So konnte Muff (19. Minute) das Score nach einem verunglückten Kopfball von Philipp Degen eröffnen, Zwyssig und Zuberbühler konnten nicht eingreifen.

Entgegen der letzten Auftritte in diesem Jahr zeigte sich der FC Basel dieses mal nicht geschockt und spielte auch fortan offensiv und drückte auf den Ausgleich, den Carignano in der 26. Minute nach schönem Zuspiel von Zanni erzielen konnte. In der Folge kam Basel durch Carignano und Zanni zu weiteren Chancen, ehe der Schiedsrichter zum Pausentee pfiff.

Der Auftakt der zweiten Hälfte war ebenfalls hektisch, da der Referee dem Basler Chipperfield nach einem Zweikampf mit Lichtsteiner die berechtigte Rote Karte zeigte (51. Minute) – und von da an numerische Ausgeglichenheit herrschte, doch nur numerisch: denn es war auch fortan der FC Basel, der das Spiel bestimmte und in der 53. Minute durch einen Handspenalty von Gimenez in Führung gehen konnte – Stepanovs hatte den Ball in Extremis mit der Band berührt und so eine Torchance verhindert.

Die Vorentscheidung konnte Zwyssig mit einem Kopfball aus kurzer Distanz herbeiführen, der herauseilende Gästegoalie Jehle hatte am Ball vorbeigefaustet. Rossi mit einem schönem Treffer in der 87. Minute konnte das Score noch auf 4:1 erhöhen, zuvor hatte Zuberbühler zweimal reaktionsstark retten können gegen Muffs Kopfbälle.

Durch das torlose Unentschieden zwischen Zürich und Xamax hat der FC Basel nun wieder sechs Punkte Vorsprung vor der Konkurrenz und kehrt somit wieder in ruhigere Fahrwasser zurück.

Telegramm

FC Basel – GC 4:1 (1:1) Tore: 19. Muff 0:1, 26. Carignano (Zanni) 1:1, 53. Gimenez (Handspenalty) 2:1, 58. Zwyssig 3:1, 87. Rossi (Zanni) 4:1 Joggeli – Sr. Busacca – 21’078 Zuschauer

FC Basel:

Zuberbühler; Degen P, Quennoz, Zwyssig, Kléber; Müller (46. Rossi); Zanni, Chipperfield, Delgado (82. D. Degen); Gimenez (76. Barberis), Carignano

Grasshoppers:

Jehle; Lichtsteiner, Mitreski, Stepanovs, Jaggy; Senesie (61. Hleb), Seoane, Chihab (48. Denicola), Cabanas, Muff, Rogerio (5. Salatic)

Bemerkungen:

FCB ohne Huggel (gesperrt), Petric, Sterjovski, Yakin M, Smiljanic (alle verletzt), Ergic (krank). GC ohne Spycher (gesperrt). Rote Karte: 3. Seoane, 51. Chipperfield; Gelbe Karten: 16. Quennoz, 51. Lichtsteiner, 52. Stepanovs, 56. Muff, 63. Hleb

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