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March 30, 2005

Offiziell: Montoya pausiert – de la Rosa Ersatzmann

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Juan Pablo Montoya

Woking (Großbritannien), 30.03.2005 – Jetzt ist es offiziell: Nachdem die Spatzen es in den letzten Tagen immer lauter von den Dächern pfiffen, hat sich McLaren-Mercedes heute in einer Pressemitteilung zu Juan Pablo Montoyas Verletzung geäußert: Aufgrund einem Haarriß in der Schulter, den er sich am letzten Samstag beim Tennis zugezogen hat, muss der Kolumbianer beim Großen Preis von Bahrain am kommenden Wochenende pausieren. Er wird sich das Rennen in seiner Privatwohnung in Miami angucken.

In zwei Wochen wird es eine weitere Untersuchung geben, bei der entschieden werden soll, ob der Kolumbianer beim übernächsten Rennen in Imola wieder teilnehmen kann. Zum Ersatzmann wurde Pedro de la Rosa bestimmt. Alexander Wurz, der in seinem Vertrag eine Klausel hat, wonach er für den Fall, dass ein Stammfahrer ausfällt, dessen Silberpfeil übernehmen darf, war mit seiner Körpergröße von 1,86 Meter zu groß für den MP 4-20. Obwohl McLaren-Mercedes inzwischen, früher als geplant, eine Langversion des Autos fertiggestellt hat, wird er nicht zum Einsatz kommen, da Pedro de la Rosa bereits über 2.000 Testkilometer mit dem Auto gefahren ist. Alexander Wurz wird am Freitag als Testfahrer in Bahrain ins Geschehen eingreifen, es werden seine ersten Meter in diesem Auto sein.

Juan Pablo Montoya zeigte sich enttäuscht über seine Nichtteilnahme am Rennen: „Ich bin natürlich enttäuscht, nicht am Rennen teilnehmen zu können. Aber ein F1-Auto zu fahren ist harte Arbeit, und es wäre unmöglich dies mit meiner Verletzung zu machen. Deshalb müssen wir den Ratschlägen der Ärzte folgen. Ich werde es einige Wochen ruhig angehen lassen und das Team vor dem Fernseher unterstützen. Ich freue mich aber schon darauf, so schnell wie möglich wieder im Auto zu sitzen. Zumindest ist es noch früh in der Saison, weswegen viel passieren kann. Somit glaube ich nicht, dass meine Meisterschaftschancen schon vorüber sind.“

Ersatzmann Pedro de la Rosa wünschte gute Besserung: „Zuerst möchte ich Juan Pablo gute Besserung wünschen. Als einer der Testfahrer des Teams ist dies eine echte Erweiterung meiner Verantwortung an der Rennstrecke. Ich freue mich auf die Herausforderung, in Bahrain zu fahren und werde mein Bestes geben. Es wird eine neue Erfahrung sein, da ich noch nie in Bahrain gefahren bin. Ich kenne das Team und das Auto sehr gut und hoffe, dass wir eine starke Leistung zeigen können. Ich werde diese Möglichkeit auf alle Fälle genießen. “

Testfahrer Alexander Wurz sagte zu der Situation: „Natürlich hätte ich es vorgezogen, selbst das Rennen zu bestreiten. Aber das Team und ich haben uns darauf geeinigt, dass es die beste Lösung für dieses Rennen ist, und ich bin aufgeregt den MP4-20 am Freitag fahren zu dürfen. Wie der Rest des Teams, wünsche ich Juan Pablo natürlich alles Gute.“

Teamchef Ron Dennis hofft, Montoya bald wieder dabei zu haben: „In Situationen wie diesen werden die Rollen von Pedro und Alex noch wichtiger, und ich bin zuversichtlich, dass beide Fahrer eine starke Leistung zeigen werden. Wir werden Juan Pablos Zustand überwachen und möchten ihn so schnell wie möglich wieder im zweiten Auto sehen.“

Mercedes-Sportchef Norbert Haug baut auf Pedro de la Rosa: „Leider kann Juan Pablo nicht in Bahrain fahren. Ich wünsche ihm eine schnelle Genesung, damit er schon beim Rennen in Imola wieder mitfahren kann. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass Pedro gute Arbeit leisten wird, nachdem er bereits mehr als 2.000 Testkilometer mit dem MP4-20 hinter sich hat. Er und Kimi werden von Alex unterstützt, der in den freien Trainings am Freitag erstmals das neue Auto fahren wird.“

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Quellen

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March 21, 2005

Ayrton Senna wäre 45 geworden

Ayrton Senna wäre 45 geworden – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Ayrton Senna wäre 45 geworden

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São Paulo (Brasilien), 21.03.2005 – Er war einer der größten Rennfahrer aller Zeiten: Ayrton Senna da Silva, der Formel 1 Weltmeister von 1988, 1990 und 1991 auf McLaren-Honda. Heute würde er 45 Jahre alt werden.

Es war der 25. März 1984, als der junge Brasilianer auf Toleman-Hart erstmals in der Königsklasse auftauchte. Er startete zwar nur von Platz 16 und schied mit Turboladerschaden vorzeitig aus, doch seine Karriere sollte groß werden: Nach einem Jahr wechselte er zu Lotus, wo er in drei Jahren insgesamt sechs Rennen gewann. Zwar konnte er in dem Team, das seit dem Tod Colin Chapmans auf dem absteigenden Ast war noch nicht um die Weltmeisterschaft kämpfen, doch McLaren-Honda Chef Ron Dennis wurde auf ihn aufmerksam. 1988 begann seine Zeit bei McLaren, als er zum Einstand gleich seine erste Weltmeisterschaft gewann. Legendäre Duelle mit Alain Prost fanden ihren Höhepunkt 1989 und 1990 jeweils in Suzuka, als die Weltmeisterschaften durch Rammstöße entschieden wurden.

Mit dem Honda-Ausstieg 1992 sank auch der Stern von McLaren. Als er 1993 in Adelaide seinen letzten Grand Prix gewann, war das auch der 104. Sieg für McLaren, das Team um Ron Dennis zog damit sogar kurzzeitig an Ferrari vorbei. Nach seinem Wechseln zu Williams-Renault gab es für 1994 keine Zweifel daran, wie der Weltmeister heißen sollte: Nachdem Alain Prost seine Karriere beendet hatte, schien die Saison zum Spaziergang zu werden. Doch nachdem er die ersten beiden Rennen nicht beenden konnte, stand es am 1. Mai 1994 20:0 nach Punkten für den jungen Michael Schumacher, als in der sechsten Runde das Unfaßbare geschah: Die Lenkachse von Sennas blauem Williams-Renners brach; in der Tamburello-Kurve fuhr er ungebremst in die Mauer. Ayrton Senna wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht, wachte dort nochmal kurzzeitig auf und verstarb. Für die Formel 1 brachte der Tag, an dem die Sonne vom Himmel fiel, eine existenzbedrohende Krise, die in grotesken Sicherheitsvorschriften mündete. Nach dem Tod Ayrton Sennas war die Formel 1 nicht mehr dieselbe.

Wenige Monate nach seinem Tod starb auch das Team, das ihn groß gemacht hat: Lotus verschwand am Ende der Saison 1994, weil kein Geld mehr da war. Als er McLaren den Rücken kehrte, gab es eine Vereinbarung zwischen Ron Dennis und Ayrton Senna: Er wollte seine Karriere bei McLaren beenden. Ende 1996 wäre er zu McLaren zurückgekehrt, die inzwischen eine erfolgreiche Partnerschaft mit Mercedes-Benz eingegangen sind. Senna im Silberpfeil… .

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Quellen

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