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August 21, 2012

Höhenflug der Apple-Aktie: Marktwert des US-Konzerns steigt auf 623 Milliarden US-Dollar

Höhenflug der Apple-Aktie: Marktwert des US-Konzerns steigt auf 623 Milliarden US-Dollar

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Veröffentlicht: 22:41, 21. Aug. 2012 (CEST)
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New York (Vereinigte Staaten), 21.08.2012 – Der Produktstart des iPhone 5 wirft seine Schatten voraus. Die Erwartung steigender Umsätze des US-Technologiekonzerns sorgte am Freitag für einen Kursanstieg der Apple-Aktie an der New Yorker Wall Street auf 648,11 US-Dollar. Am heutigen Dienstag stieg der Kurs der Aktie sogar noch weiter auf 653,75 US-Dollar. Schlechte Quartalszahlen hatten im Juli noch für einen Kurssturz auf 575 US-Dollar gesorgt. Für die Wende sorgte nach Ansicht von Branchenkennern die Erwartung des „größten Smartphone-Launchs der Geschichte“ (so ein Analyst) im September. Zeitgleich soll von Apple auch ein neues iPad, eine Miniversion dieses Tablet-PCs, vorgestellt werden. Der Kurs der Aktie wird offenbar auch von der Meldung beeinflusst, Apple arbeite an einer Empfangsbox fürs US-Kabelfernsehen. Für diese Meldung gibt es bisher jedoch keine offizielle Bestätigung von Apple.

Angesichts des historischen Höchststandes der Apple-Aktie errechneten Börsenkenner einen Börsenwert des US-Unternehmens von etwa 623 Milliarden US-Dollar. Apple überflügelt damit die bisherige Rekordmarke, die von dem US-Softwarehersteller Microsoft 1999 aufgestellt wurde. Der nominelle Vergleich beider Werte lässt jedoch die Abwertung der US-Währung durch die Inflation außer Acht. Viele Medien hatten berichtet, Apple sei nun das wertvollste Unternehmen aller Zeiten. Als zweitwertvollstes Unternehmen gilt zurzeit der US-Mineralölkonzern ExxonMobil. Der Börsenwert von Microsoft wird zurzeit auf 257 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Im zurückliegenden Quartal, das am 30. Juni endete, erzielte der US-Konzern einen Umsatz von 35 Milliarden US-Dollar und machte dabei einen Netto-Quartalsgewinn von 8,8 Milliarden US-Dollar.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Apple

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April 29, 2011

Daimler: Konzernabsatz im ersten Quartal um 15 Prozent gestiegen

Daimler: Konzernabsatz im ersten Quartal um 15 Prozent gestiegen

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Veröffentlicht: 14:37, 29. Apr. 2011 (CEST)
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Stuttgart (Deutschland), 29.04.2011 – Das Geschäftsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der Daimler AG lag im ersten Quartal 2011 nach eigenen Angaben bei 2.031 Millionen Euro (1,18 Milliarden Euro nach Steuern). Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 71 Prozent. Der Konzern verweist auf einen „Aufwärtstrend in nahezu allen Geschäftsfeldern“. Die Aktiengesellschaft konnte im ersten Quartal 15 Prozent mehr Fahrzeuge verkaufen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Damit liegt das Quartalsergebnis des Autobauers im Bereich des von Analysten erwarteten Rahmens. Arndt Ellinghorst, ein Analyst bei Credit Suisse sagte: „Im Vergleich zum Wettbewerb ist Daimler weiterhin schwach unterwegs.“ Da auf den Konzern erhebliche Belastungen durch die Erdbeben-Katastrophe in Japan sowie steigende Rohstoffpreise zukommen, gab der Aktienkurs des Daimler-Konzerns um 1,3 Prozent nach. Daimler beziffert die Mehrkosten durch das Erdbeben in Japan auf 78 Millionen Euro. Hier betreibt Daimler über seine Tochtergesellschaft Fuso, an der Daimler 89 Prozent der Anteile[1] hält, ein Werk für Lastwagen. Auch die Wirbelstürme in den Vereinigten Staaten der letzten Tage setzten dem Konzern zu. Die Automobilproduktion in Tuscaloosa musste gestoppt werden. Die Wiederaufnahme der Produktion ist für den kommenden Montag geplant.

Weltweit beschäftigt der Konzern 261.718 Mitarbeiter, davon in Deutschland 164.131.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Daimler AG

Einzelnachweise

  1. reuters.com: Daimler erhöht Anteil an Sorgenkind Fuso (11.01.2011)

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November 23, 2010

Software-Unternehmen Novell wird verkauft

Software-Unternehmen Novell wird verkauft

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Veröffentlicht: 17:56, 23. Nov. 2010 (CET)
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Waltham (Vereinigte Staaten), 23.11.2010 – Das amerikanische Software-Großunternehmen Novell soll für 2,2 Milliarden Dollar an das Unternehmen Attachmate verkauft werden. Damit bestätigen sich Gerüchte über einen bevorstehenden Verkauf, die sich in den letzten Monaten verstärkt hatten.

Novell ist ein Urgestein der Computerindustrie. Das Unternehmen wurde 1979 gegründet und dominierte bis in die 1990er-Jahre mit seinem Server-Betriebssystem NetWare den Markt für lokale Firmennetze. Mit Aufkommen des Internets und des offenen Standards TCP/IP verlor es die Vormachtstellung an seinen Gegenspieler Microsoft und dessen Betriebssystem Windows NT.

Novell präsentiert SUSE Linux auf dem Linuxtag 2004.

2003 überraschte das Unternehmen, das vorher auf eine proprietäre Software-Strategie setzte, durch die Übernahme des deutschen Unternehmens SUSE, das mit SUSE Linux eine der ältesten und damals in Europa am weitest verbreiteten Linux-Distributionen entwickelte. Ein Abkommen mit Microsoft im Jahr 2007, das Kunden von Novell Schutz vor Patentklagen von Microsoft gewährte, andere Benutzer der Software aber davon ausschloss, wurde in weiten Teilen der Freie-Software-Gemeinschaft als Verstoß gegen den Geist, wenn auch nicht unbedingt den Wortlaut, der Freie-Software-Lizenz GPL kritisiert und führte zu Änderungen in der Version 3 der GPL, die solche Patentabkommen explizit ausschließen.

Novell leidet unter sinkenden Umsätzen, wurde aber unter anderem aufgrund seines Standbeins im Linux-Markt als attraktiver Übernahmekandidat angesehen. Im dritten Quartal 2010 betrug der Umsatz 199 Millionen Dollar, 7,9 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr.

Der Käufer Attachmate ist ein Anbieter von Firmenlösungen zur Integration von Legacy-Systemen. Vom Kauf ausgeschlossen sind bestimmte Rechte von Novell, die für 450 Millionen Dollar an ein von Microsoft geführtes Konsortium verkauft werden. Nähere Details zu diesen Rechten, die mit dem Oberbegriff „Geistiges Eigentum“ bezeichnet wurden, wurden nicht bekannt gegeben. Es handelt sich vermutlich um Patente. Der Verkauf von Novell soll Anfang nächsten Jahres abgeschlossen werden.

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April 19, 2010

Auch ohne Aschewolke: Eurostar meldet Umsatzsteigerung

Auch ohne Aschewolke: Eurostar meldet Umsatzsteigerung

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Veröffentlicht: 22:13, 19. Apr. 2010 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich) / Paris (Frankreich), 19.04.2010 – Schon von der Aschewolke war der Eurostar-Zug offenbar beliebt: Das britisch-belgisch-französische Betreiberunternehmen meldete für das erste Quartal 2010 eine Umsatzsteigerung von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf aktuell 204 Millionen Euro. Vor allem bei Touristen erfreut sich der Schnellzug steigender Beliebtheit: So nutzten im ersten Quartal 2010 zwei Millionen Menschen aus Freizeitgründen den Zug von Frankreich nach Großbritannien.

Seitdem in Europa große Teile des Flugverkehrs aufgrund des Vulkanausbruchs auf Island eingestellt ist, kommt auf den Eurostar eine erhöhte Nachfrage zu. So wurden bereits vergangene Woche Donnerstag, den 15. April 10.000 zusätzliche Buchungen registriert. Am Freitagabend fiel dann die Entscheidung der Gesellschaft, zusätzliche Züge einzusetzen. Tatsächlich bietet die französische Staatsbahn SNCF in dieser Woche 80.000 zusätzliche Plätze in den Zügen an. Eine einfache Fahrkarte kostet 96 Euro, Last-Minute-Tickets kosten ansonsten bis zu 245 Euro. Gemäß einem Bericht der Badischen Zeitung haben aber auch zehn zusätzliche Züge nicht ausgereicht, um den Ansturm zu bewältigen. So seien die Warteschlangen in den Stationen London St. Pancras und Paris Gare du Nord länger statt kürzer geworden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wirtschaft
  • Portal:Eisenbahn

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March 9, 2010

EADS verliert Milliardenauftrag für US-Luftwaffe

EADS verliert Milliardenauftrag für US-Luftwaffe

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Veröffentlicht: 23:00, 9. Mär. 2010 (CET)
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Paris (Frankreich), 09.03.2010 – Der europäische Rüstungs- und Raumfahrtkonzern EADS und sein US-Partner Northrop Grumman zogen am Donnerstag ihr Angebot für den Bau von Tankflugzeugen für das US-Verteidigungsministerium zurück.

In den Medien war der Großauftrag aus dem Pentagon überschwenglich schon als „Geschäft des Jahrhunderts“ bezeichnet worden. Es ging um den Bau von 179 Tankflugzeugen mit einem Gesamtvolumen von rund 35 Milliarden US-Dollar. Vor fast genau zwei Jahren schien EADS den Deal schon in der Tasche zu haben (Wikinews berichtete). Doch dann kam alles anders. Der US-Flugzeugbauer Boeing betrieb intensive Lobbyarbeit. Der Rechnungshof des US-Kongresses erklärte die Ausschreibung daraufhin für fehlerhaft, der Auftrag wurde neu ausgeschrieben. Das Rennen schien wieder offen. Nach Einschätzung des Airbus-Vorstandsvorsitzenden Thomas Enders wurden die Bedingungen nun jedoch so geändert, dass sie genau auf das Angebot des US-Konkurrenten Boeing zugeschnitten waren. Nach bisher unbestätigten Berichten wurde der Firma Boeing außerdem Einsicht in das Angebot von EADS und seines US-Partners Northrop Grumman gewährt und konnte sein Angebot darauf abstimmen.

Am Dienstag zog der US-Partner von EADS, Northrop Grumman, der als Generalunternehmer fungierte, das Angebot beim Pentagon mit der Begründung zurück, dieses habe die Ausschreibung voll auf Boeing zugeschnitten. Der Airbus-Vorstandsvorsitzende Enders schloss sich dieser Einschätzung mit den Worten an: „Wenn unser Partner Northrop Grumman überzeugt ist, dass wir in dem derzeitigen Umfeld keine Chance haben zu gewinnen – egal wie gut unser Angebot ist -, dann kann ich mich dieser Einschätzung nur anschließen.“

Für EADS bedeutet der Verlust dieses Großauftrages nach Einschätzung von Marktbeobachtern einen Tiefschlag. EADS-Vorstandsvorsitzender Louis Gallois kommentierte das Ende des Tankflugzeugprojekts mit den Worten: „Fest steht nur, dass die Amerikaner nun zum ersten Mal seit Jahrzehnten nicht das beste Verteidigungsmaterial haben werden, denn alle wissen, dass der A330 das modernere und leistungsfähigere Flugzeug ist.“

Die Börsianer zeigten sich enttäuscht. Die EADS-Aktie verlor in Paris und Frankfurt um rund fünf Prozent. Im Gegenzug profitierte Boeing von der neuen Situation, die Boeing-Aktie gewann ein Prozent.

Den Großauftrag aus den USA hätte der Konzern EADS gut gebrauchen können. Unter anderem wegen der Finanzierungsprobleme beim Militärtransporter A400M verbuchte der Konzern für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Nettoverlust von 763 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor konnte EADS noch einen Gewinn von 1,572 Milliarden Euro verbuchen. Aber auch die Mehrkosten beim Bau des Großraumflugzeugs A380 machten dem Konzern zu schaffen.

EU-Kommission und Bundesregierung äußerten indessen Zweifel, ob bei der Vergabe von Aufträgen im Rüstungsbereich der Vereinigten Staaten alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Der deutsche Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) warf den USA vor, den Konkurrenten Boeing bevorzugt zu haben. Brüderle sieht die Gefahr der Einschränkung des freien Wettbewerbs.

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February 19, 2010

Daimler machte 2009 2,6 Milliarden Euro Verlust

Daimler machte 2009 2,6 Milliarden Euro Verlust

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Veröffentlicht: 20:38, 19. Feb. 2010 (CET)
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Stuttgart (Deutschland), 19.02.2010 – Mit tiefroten Zahlen schließt der deutsche Automobilhersteller Daimler das Geschäftsjahr 2009 ab. Das geht aus dem Geschäftsbericht des Daimler-Konzerns hervor, der am Donnerstag in Stuttgart auf der Hauptversammlung vorgelegt wurde. Mit einem Minus von 2,644 Milliarden Euro schloss Daimler das vergangene Jahr so schlecht ab, dass in diesem Jahr die Auszahlung einer Dividende an die Aktionäre eingespart werden soll. Die Anleger reagierten schockiert. Die Aktie verlor zeitweise bis zu zehn Prozent, im Tagesverlauf um insgesamt 6,3 Prozent. Die Unternehmensführung macht für die Milliardenverluste vor allem den Rückgang der Fahrzeugabsätze im abgelaufenen Geschäftsjahr verantwortlich, die durch die weltweite Absatzkrise im Automobilbereich bedingt seien. Der Absatz sank 2009 um rund 25 Prozent auf 1,6 Milliarden Fahrzeuge. Am stärksten gingen die Absatzzahlen bei Lastwagen und Transportern zurück: 40 Prozent. 2009 wurden von den Modellen Mercedes-Benz, Maybach und Smart 1.093.900 Fahrzeuge abgesetzt (im Vorjahr waren es noch 1.273.000) Der Konzernumsatz lag laut dem Geschäftsbericht bei 78,9 Milliarden Euro. Die tariflich Beschäftigten erhalten als „Anerkennung des Vorstands gegenüber der Belegschaft für ihren Einsatz in schwierigem Umfeld“ eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von 500 Euro.

Der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche will den Konzern im Jahr 2010 wieder in die Gewinnzone steuern. Seiner Einschätzung zufolge wird für das laufende Jahr wieder mit einer steigenden weltweiten Automobilnachfrage in Höhe von drei bis vier Prozent gerechnet. Nach den Worten Zetsches hat die Automobilbranche in Deutschland jedoch noch nicht die Absatzkrise überwunden. Gefahren für die Rendite drohten beispielsweise durch Rabattschlachten der konkurrierenden Automobilfirmen. Für Verluste bei Daimler könnte auch die Beteiligung beim Flugzeug- und Rüstungskonzern EADS sorgen. Wegen der Verzögerungen bei dem Militärtransporter A400M kommen möglicherweise Milliardenverluste auf die EADS-Eigentümer zu.

Auf der Kostenseite will sich der Konzern weiter verschlanken. Die Zahl der Beschäftigten wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr sechs Prozent verringert, so dass konzernweit per 31. Dezember 2009 256.407 Menschen bei Daimler beschäftigt sind. Mit Abfindungen sollen weitere Mitarbeiter zum Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis bewegt werden.

Dieter Zetsche wird den Konzern auch weiterhin führen. Am Mittwoch hatte der Aufsichtsrat die Verträge für Zetsche, der zugleich Mercedes-Benz Cars leitet sowie Thomas Weber, Vorstand für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung, bis zum 31. Dezember 2013 verlängert. Dem Vorstand wird künftig außerdem Wolfgang Bernhard angehören. Er wird künftig für Produktion und Einkauf von Mercedes-Benz Cars sowie für das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans verantwortlich sein.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Daimler AG

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January 26, 2010

Apple fährt Rekordgewinn ein: 3,4 Milliarden US-Dollar im letzten Quartal

Apple fährt Rekordgewinn ein: 3,4 Milliarden US-Dollar im letzten Quartal

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Veröffentlicht: 23:04, 26. Jan. 2010 (CET)
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Cupertino (Vereinigte Staaten), 26.01.2010 – „Macs“ und „iPhones“ verkauften sich im letzten Quartal 2009, das am 26. Dezember 2009 endete, offensichtlich hervorragend. Apple veröffentlichte heute seine jüngsten Quartalszahlen. Danach fuhr das US-Unternehmen im letzten Quartal einen Nettogewinn von 3,38 Milliarden US-Dollar ein – laut Apple der höchste Quartalsgewinn aller Zeiten. Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn bei 2,3 Milliarden US-Dollar gelegen. 58 Prozent seines Gewinns im letzten Quartal erzielte die Firma im Ausland.

Beim iPhone, einem Mobiltelefon mit erweitertem Funktionsumfang, gelang es Apple, die Verkaufszahlen zu verdoppeln. 8,7 Millionen Stück verkaufte Apple davon. Macintosh-Computer trugen ebenfalls zu dem hohen Gewinn bei. 3,36 Millionen Macs wurden im vergangenen Quartal verkauft. Nicht so gut entwickelten sich die Verkaufszahlen des iPod, dessen Absatz um acht Prozent zurückging. Damit konnte sich Apple deutlich besser am Markt behaupten als andere Unternehmen der Branche. Die Computerbranche musste in der ersten Hälfte des abgelaufenen Jahres 2009 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Im vierten Quartal belebte sich die Nachfrage allerdings wieder.

Die Veröffentlichung der Quartalszahlen durch Apple Inc. erfolgte kurz vor der mit Spannung erwarteten Vorstellung eines neuen Apple-Produkts, das für Mittwoch angekündigt wurde. Branchenkenner spekulieren, dass es sich dabei um einen neuen Tablet PC handeln könnte, der über einen Touchscreen gesteuert wird. Apple-Geschäftsführer Steve Jobs, heizte die Spekulation mit den Worten an: „Die neuen Produkte, deren Markteinführung wir dieses Jahre planen, sind sehr stark. Wir beginnen diese Woche mit einem wichtigen neuen Produkt, auf das wir schon richtig gespannt sind.“ [1]

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  1. Englisches Originalzitat: The new products we are planning to release this year are very strong, starting this week with a major new product that we’re really excited about.

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January 23, 2010

Google machte 2009 einen Gewinn von 4,6 Milliarden Euro

Google machte 2009 einen Gewinn von 4,6 Milliarden Euro

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Veröffentlicht: 11:49, 23. Jan. 2010 (CET)
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Mountain View (Vereinigte Staaten), 23.01.2010 – Der Internet-Suchmaschinen-Betreiber Google Inc. weist für das abgelaufene Jahr einen Gewinn von umgerechnet 4,6 Milliarden Euro aus. Damit konnte der Marktführer in diesem Segment seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Milliarden Euro steigern. Der Umsatz des Unternehmens betrug 6,67 Milliarden US-Dollar. Bei den Internet-Suchmaschinen hat Google inzwischen einen Marktanteil von rund 90 Prozent. Google beschäftigt weltweit etwa 20.000 Mitarbeiter. Der Frankfurter Aktienkurs des Internet-Riesen gab trotz der guten Gewinnsituation um drei bis vier Prozentpunkte nach. Die Gewinnerwartungen der Analysten hatten noch höher gelegen.

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  • Portal:Google

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January 22, 2010

Google machte 2009 4,6 Milliarden Euro Gewinn

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Mountain View (Vereinigte Staaten), 22.01.2010 – Der Internet-Suchmaschinen-Betreiber Google Inc. weist für das abgelaufene Jahr einen Gewinn von umgerechnet 4,6 Milliarden Euro aus. Damit konnte der Marktführer in diesem Segment seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Milliarden Euro steigern. Der Umsatz des Unternehmens betrug 6,67 Milliarden US-Dollar. Bei den Internet-Suchmaschinen hat Google inzwischen einen Marktanteil von rund 90 Prozent. Google beschäftigt weltweit etwa 20.000 Mitarbeiter. Der Frankfurter Aktienkurs des Internet-Riesen gab trotz der guten Gewinnsituation um drei bis vier Prozentpunkte nach. Die Erwartungen der Analysten lagen noch höher.

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February 16, 2009

Bezahlsender Premiere fährt Rekordverlust ein

Bezahlsender Premiere fährt Rekordverlust ein

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Veröffentlicht: 21:30, 16. Feb. 2009 (CET)
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München (Deutschland), 16.02.2009 – Die Verluste des Medienkonzerns Premiere AG, der in Deutschland und Österreich[1] ein Pay-TV-Unternehmen betreibt, stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr von 51,6 Millionen Euro auf 269,4 Millionen Euro im Vergleich zum Jahr davor. Als Ursache der hohen Verluste gab ein Konzernsprecher Probleme mit der Verschlüsselung und die hohen internen Programmkosten an. Der Umsatz lag mit einer Steigerung von 937,2 auf 941,1 Millionen Euro zwar leicht im Plus, die Zahl der Abonennten ging jedoch von 2,534 Millionen im Vorjahr auf 2,399 Millionen zurück. Allein im 4. Quartal des Jahres 2008 verlor der Sender nach eigenen Angaben 12.000 Kunden. Dieser Rückgang wird ursächlich mit den Verschlüsselungsproblemen in Zusammenhang gebracht, die erst zum 10. November 2008 behoben werden konnten, wie aus einer Pressemitteilung des Senders hervorgeht. Die Aufwendungen des Konzerns stiegen auf 998,1 Millionen Euro gegenüber 853,6 Millionen Euro im Jahr 2007. Für das Jahr 2009 rechnet Premiere mit einem negativen Cashflow (Abfluss liquider Mittel) in Höhe von 250 bis 275 Millionen Euro. Insbesondere erwartete Mehraufwendungen für die Übertragungsrechte von Sportveranstaltungen stellt der Sender hier in Rechnung.

Im Dezember war der Medienkonzern nur knapp einer Insolvenz entgangen. Es gelang dem Vorstand des Konzerns jedoch mit dem Hauptinvestor Rupert Murdoch, dem 29 Prozent der Premiere-Aktien gehören, und den Banken eine neue Finanzierung auszuhandeln. Außerdem stehen offenbar laut Focus auch zwei zum Konzern gehörende Dokumentationskanäle (Discovery und Animal Planet) zur Disposition. Für das laufende Halbjahr rechnet der Sender mit einer Stabilisierung der Kundenzahl.

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  • Portal:Medien
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  1. info.premiere.de

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