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April 29, 2006

Übernahme des US-Konzerns Engelhard durch BASF in Gefahr

Übernahme des US-Konzerns Engelhard durch BASF in Gefahr

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BASF

Ludwigshafen am Rhein (Deutschland), 29.04.2006 – Die Übernahme des US-Konzerns Engelhard durch das deutsche Chemieunternehmen BASF ist akut in Gefahr geraten. BASF möchte das US-Unternehmens Engelhard übernehmen. Die Engelhard Corporation, ansässig in Iselin im US-Bundesstaat New Jersey, ist ein Spezialanbieter für den Katalysatormarkt und Oberflächenveredelung mit 4,2 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2004. Engelhard möchte jedoch nicht übernommen werden. Dies lässt sich aus einer Erklärung Engelhards ablesen, in der die US-Firma am Mittwoch in Iselin bekannt gab, sie wolle etwa rund 20 Prozent der Engelhard-Aktien an der Börse aufkaufen, die sich derzeit im freien Umlauf befänden. Die 20 Prozent entsprechen 26 Millionen Aktien der Engelhard Corporation. Jede Aktie hat momentan einen Wert von rund 45 US-Dollar.

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Quellen

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January 5, 2006

Deutscher Aktienindex DAX über 5.500 Punkte

Deutscher Aktienindex DAX über 5.500 Punkte

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Frankfurt am Main (Deutschland), 05.01.2006 – Nach ausgezeichneten US-Vorlagen hat der DAX erstmals seit viereinhalb Jahren am Mittwochmittag, dem 4. Januar, die magische 5.500-Punkte-Marke wieder überschritten. An der Wall Street hatten die Kurse im späten Geschäft nach weiteren Hinweisen auf ein Ende des Zinserhöhungszyklus deutlich angezogen. Zwischenzeitlich hatte der Index sogar mit 5.515 Punkten ein 52-Monatshoch markiert.

Der Chemiekonzern BASF war Tagesverlierer und musste nach dem Bekanntwerden des feindlichen Übernahmeversuches gegen das amerikanischne Spezielchemieunternehmen Engelhard leichte Verluste in Kauf nehmen. Ein Großaktionär von Engelhard, die Citigroup, stufte die Aktien des Unternehmens aus Ludwigshafen inzwischen auf „Verkaufen“. Tagesgewinner mit 4,1 Prozent war die MAN AG aus Nürnberg.

Für dieses Jahr sehen die Prognosen einiger Banken für den Deutschen Aktien Index eine Steigerung bis zu 6.100 Punkten vor, was einer Steigerung von zehn Prozent entspräche. Experten erwarten ein spannendes Börsenjahr 2006 in Frankfurt, nach einer Steigerung des DAX von 27 Prozent für das vergangene Jahr. Wichtige Impulse für die Zukunft der deutschen Wirtschaft sind die Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land und die 2007 anstehende Mehrwertsteuererhöhung um drei Prozentpunkte.

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Quellen

  • FAZ.net: „DAX um 5.500 Punkte weiter freundlich – BASF leiden“ (04.01.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • ARD.de: „Dax knackt 5500-Punkte-Marke“ (04.01.2006)

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January 4, 2006

BASF plant Übernahme des US-Konzerns Engelhard

BASF plant Übernahme des US-Konzerns Engelhard

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BASF

Ludwigshafen am Rhein (Deutschland), 04.01.2006 – Der deutsche Chemiegigant BASF ist an der Übernahme des US-Unternehmens Engelhard interessiert. Die Engelhard Corporation, ansässig in Iselin im US-Bundesstaat New Jersey, ist ein Spezielanbieter für den Katalysatormarkt und Oberflächenveredelung mit 4,2 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2004.

Es sei beabsichtigt, ein Barangebot zum Erwerb sämtlicher Aktien in Höhe von 37,00 US-Dollar je Aktie abzugeben, teilte BASF am Dienstag in Ludwigshafen mit. Dies entspreche einem Gesamtkaufpreis in Höhe von 4,9 Milliarden US-Dollar und wäre die erste bedeutende feindliche Übernahme eines deutschen Unternehmens in Übersee.

Der Börsenkurs der Engelhard-Papiere legte bereits drastisch zu. Kurz nach dem Bekanntwerden des Übernahmeangebotes stieg der Kurs zeitweise um 28 Prozent auf 38,41 US-Dollar. Zeitgleich büßten BASF-Aktien 1,45 Prozent ein; ihr Wert fiel auf 63,90 Euro.

Vorstandschef Jürgen Hambrecht hatte dem Aufsichtsrat des amerikanischen Unternehmens, das einen geschätzten Weltmarktanteil von über 30 Prozent hält, kontaktiert und ein Angebot unterbeitet. Hauptanteilseingner von Engelhard sind die Citigroup, die Fondgesellschaft Fidelity Investments und die Wellington Management Company aus Boston.

Quellen

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October 4, 2005

Fusion in Japan bringt weltgrößte Bank hervor

Fusion in Japan bringt weltgrößte Bank hervor

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Artikelstatus: Fertig 09:36, 7. Okt. 2005 (CEST)
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Tōkyō (Japan), 04.10.2005 – Die „Mitsubishi UFJ Financial Group“ (MUFG) ist, gerechnet an ihrer Bilanzsumme von 1,4 Billionen Euro, die größte Bank der Welt vor UBS und der Citigroup. Sie entstand am 1. Oktober 2005 durch den Zusammenschluss der „Mitsubishi Tokyo Financial Group“ und der „UFJ Holdings“.

Der eigentliche Zusammenschluss findet aber erst zum Jahreswechsel 2006 statt. Nach Problemen mit der Koppelung der Computersysteme bei einer Bankenfusion im Jahr 2002 hatten die japanischen Aufsichtsbehörden dies gefordert. Erst dann wird sich die neue Bank der nach Aussage von Analysten größten Herausforderung stellen können, Kosten zu sparen. 170 ihrer 900 Filialen will die MUFG schließen. Belastend ist die Tatsache, dass die UFJ dem Staat über eine Billion Yen (etwa 8 Milliarden Euro) schuldet, mit der ihr Überleben gesichert worden war.

Die jetzt zusammengeschlossenen Banken konnten aber bereits ihre Gewinnprognosen für das erste Halbjahr 2005 erhöhen. Statt insgesamt 280 Milliarden Yen werden nun 565 Milliarden Yen (4,1 Milliarden Euro) erwartet. Angeblich will die Gruppe bis 2008 einen Nettogewinn von 1,1 Billionen Yen (8,1 Milliarden Euro) erreichen und die Gewinne im Privatkundenbereich bis 2009 verdreifachen. Dann soll sie auch vom bislang niedrigen Börsenwert her zu einer der fünf weltgrößten Banken zählen.

Die Analysten sind sich nicht einig, ob damit das Ende der Bankfusionen in Japan gekommen ist. Neben der MUFG sind noch zwei Großbanken verblieben: die „Sumitomo Mitsui Financial Group“ und die „Mizuho“, die 2002 aus der Fusion dreier Banken entstand.

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  • Portal:Japan

Quellen

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