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January 2, 2006

Baby kommt in Flugzeugtoilette zur Welt

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Baby kommt in Flugzeugtoilette zur Welt

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Boeing 777

Saint-Denis (Frankreich), 02.01.2006 – Eine 25-jährige Frau bekam in der Silvesternacht während des Fluges in einer Flugzeugtoilette ihr Baby.

Die Frau stammt aus französischen Überseegebiet Réunion, sie war mit einer Maschine des Typs Boeing 777 der Réunionischen Fluggesellschaft Air Austral unterwegs. Die Maschine mit 170 Passagieren an Bord flog von Lyon nach Réunion im Indischen Ozean. In Wirklichkeit waren es jedoch 171 Passagiere.

Die 25-Jährige hatte Glück, dass sich unter den Fluggästen ein Arzt befand. Er schnitt die Nabelschnur durch und eine Flugbegleiterin wickelte das Baby in eine Decke. Den Beiden geht es gut. Das Baby ist ein Junge und heißt Elfayed.

Dass die Frau trotz ihrer hohen Schwangerschaft an Bord gehen durfte, lag daran, dass das Bodenpersonal einen Flugschein ausgefüllt hatte. Die Angestellten dachten, die Frau sei vollschlank. Dass sie schwanger war, bemerkten sie nicht.

Der Pilot der Maschine erklärte nach der Landung, er habe so etwas während seiner 20-jährigen Dienstzeit noch nicht erlebt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt

Quellen

  • Märkische Allgemeine Online: „Französin brachte Kind in Flugzeugtoilette zur Welt“ (01.01.2006, 20:54 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • Tirol Online: „Französin brachte Kind in Flugzeugtoilette zur Welt“ (01.01.2006, 18:50 Uhr)
  • Clicanoo.com: „Naissance en plein ciel“ (französischsprachige Quelle) (02.01.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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July 27, 2005

Todesfall nach verweigerter Bluttransfusion

Todesfall nach verweigerter Bluttransfusion

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Landau an der Isar (Deutschland), 27.07.2005 – In Landau ist eine 33-jährige Frau bei der Geburt ihres Kindes verstorben. Sie ist verblutet, weil sie aufgrund einer schriftlich niedergelegten Patientenverfügung eine Bluttransfusion verwehrt hatte. Die Frau gehörte den Zeugen Jehovas an, die aufgrund ihres religiösen Verständnisses bestimmte medizinische Behandlungen ablehnt.

Aus medizinischer Sicht wäre der Tod der Frau vermeidbar gewesen. Zwei oder drei Blutkonserven hätten ausgereicht um das Leben der Frau zu retten. Die Ärzte und Krankenschwestern waren jedoch verpflichtet, den Willen der Frau zu respektieren. Sie mussten tatenlos das Sterben der Frau mit ansehen. Die emotionale Belastung für das Krankenhauspersonal war hoch und wird psychologische Nachsorge nötig machen.

Auf dem Totenschein wurde eine nichtnatürliche Todesursache angegeben. Dies bedeutet automatisch die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens durch die zuständige Staatsanwaltschaft Landshut. Die Frau wurde inzwischen obduziert. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass kein Fremdverschulden vorliegt. Der amtshabende Oberstaatsanwalt Alfons Obermeier hat dem Krankenhauspersonal trotz aller widrigen Umstände vorbildliches Verhalten attestiert.

Quellen

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May 30, 2005

Junge Frau erwartet erneut Vierlinge

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Junge Frau erwartet erneut Vierlinge

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Brisbane (Australien), 30.05.2005 – Die 26-jährige Dale Chalk aus Brisbane in Australien wird zum zweiten Mal Mutter von Vierlingen. Die junge Frau hatte dank künstlicher Befruchtung bereits im August 2004 zwei Jungen und zwei Mädchen das Leben geschenkt. Im Dezember 2005 erwartet sie schon wieder Vierlinge. Das teilte die Firma Queensland Fertility Group mit, welche die künstliche Befruchtung vorgenommen hatte.

Ein Arzt von Queensland Fertility Group erklärte, es könne sich um den weltweit ersten Fall handeln, in dem eine Frau zweimal Vierlinge bekomme. Allerdings bestehe die Gefahr von Totgeburten oder schweren Missbildungen.

Der Kinderarzt David Wood aus dem Brisbane Mater Hospital meinte, das Risiko von Frühgeburten und einem geringen Geburtsgewicht sei sehr hoch, ebenso die Gefahr, dass die Kinder chronische Lungenkrankheiten oder Hirnblutungen erlitten.

David Wood wies auf weitere gesundheitliche Risiken hin: Sobald einer der Vierlinge eine Infektion habe, würden sich die anderen meistens ebenfalls anstecken. Bei durchschnittlich drei bis zwölf Infekten im ersten Lebensjahr könnte man sich ausrechnen, was das bei vier Kindern bedeute – ganz zu schweigen bei insgesamt acht.

Die kinderreichste Mutter Deutschlands, Barbara Stratzmann (um 1448-1503), geborene Schmotzer, aus Bönnigheim im Kreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg), brachte insgesamt 53 Kinder zur Welt – aber keine Vierlinge. Die Kinder dieser gebärfreudigen Frau, die man wegen ihres Mädchennamens “Schmotzerin” nannte, starben aber alle früh.

1498 erzählte die „Schmotzerin“, wie sich die Zahl ihrer 53 Kinder zusammengesetzt hat: Demnach war sie 29 Mal schwanger und gebar 18 Einlinge, fünf Zwillinge, vier Drillinge und jeweils einmal Sechs- und Siebenlinge.

Irgendwann zwischen 1500 und 1525 entstand das spätgotische Gemälde in der evangelischen Stadtkirche von Bönnigheim, das unter der Geburt Jesu im Stall zu Bethlehem die “Schmotzerin” und ihren Gatten Adam mit ihren insgesamt 53 Kindern darstellt. Links vom Betrachter aus knien der Vater und die 38 Söhne, rechts die Mutter und die 15 Töchter. Spruchbänder nennen das Todesjahr von Adam Stratzmann und Barbara “Schmotzerin”, und ein Gedicht preist den Kinderreichtum.

Trotz ihrer 53 Kinder gilt Barbara Schmotzer nicht als die kinderreichste Frau der Welt. Denn eine russische Bäuerin (1707–1782) gebar 69 und eine Frau in Chile, die in den 1990-er Jahren noch lebte, 55 Kinder.

Quellen

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