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November 26, 2012

Oberfranken: Haft wegen Schmuggels von 20 Gramm Crystal Speed

Oberfranken: Haft wegen Schmuggels von 20 Gramm Crystal Speed

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Veröffentlicht: 20:33, 26. Nov. 2012 (CET)
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Illegales Methamphetaminlabor in den Vereinigten Staaten.

Marktredwitz (Deutschland), 26.11.2012 – Am Donnerstag wurde in einem Zug aus Tschechien ein 25-jähriger Mann mit seiner 18-jährigen Freundin von den Schleierfahndern der Polizei kontrolliert. Am Körper der Frau wurden 20 Gramm der Droge Crystal Speed aufgefunden.

Die Drogen wurden sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft in Hof beantragte Haftbefehle wegen illegaler Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, sie wurden vom Ermittlungsrichter erlassen. Das Paar befindet sich in Untersuchungshaft. „Crystal Speed“ wurde erstmals 1893 durch den japanischen Chemiker Nagayoshi Nagai in flüssiger Form hergestellt. 1919 wurde die Substanz erstmals in Reinform von Akira Ogata kristallisiert und 1921 patentiert. Vor drei Jahren begann der Aufstieg der Droge. Der bayrische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sprach in Nürnberg von einer Zunahme von 40 Prozent der Delikte bis Oktober diesen Jahres zum Vergleichszeitraum 2011. Dabei geht es um den Handel, den Schmuggel und die illegale Einfuhr der Amphetamine in Bayern. Verkauft wird die Droge häuptsächlich in Tschechien, unter anderem an den grenznahen Märkten, die von Vietnamesen betrieben werden. Das Gesetz in Tschechien sieht vergleichsweise harmlose Strafen für den Umgang mit Crystal Speed vor, so ist der Besitz zum Eigenkonsum lediglich eine Ordnungswidrigkeit.

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December 21, 2009

Tod einer Bremer Lehrerin: Amtsgericht erlässt Haftbefehl wegen Mordes

Tod einer Bremer Lehrerin: Amtsgericht erlässt Haftbefehl wegen Mordes

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Veröffentlicht: 02:13, 21. Dez. 2009 (CET)
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Bremen (Stadt) (Deutschland), 21.12.2009 – Das Amtsgericht Bremen erließ am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Mordes aus niederen Beweggründen gegen den 21-jährigen ehemaligen Schüler Gero S., der vermutlich am Freitagnachmittag eine 35-jährige Lehrerin mit über 20 Messerstichen getötet hatte (Wikinews berichtete). Der Täter hatte nach seiner Tat selbst die Polizei verständigt.

Nach Polizeiangaben hat der 21-jährige ehemalige Schüler des Gymnasiums in Osterholz-Scharmbek, an dem die Lehrerin unterrichtete, die Tat gestanden. Inzwischen konnte die Polizei die Motive des Täters aufklären. Offenbar hat der Mann aus verschmähter Liebe gehandelt. Die Polizei gab an, der Beschuldigte habe mehrere tausend Fragen vorbereitet, die er der Lehrerin stellen wollte. Dazu kam es jedoch nicht. Nach Darstellung des Täters hatte dieser die Lehrerin bereits seit Monaten verfolgt. Zu diesem Zweck hatte er einen GPS-Sender an ihrem Fahrzeug befestigt. Anhand der GPS-Daten hatte er die Lehrerin am Freitag bis zu ihrer Wohnung in Bremen verfolgt. Weil sie sich nicht auf ein Gespräch mit ihm einlassen wollte, griff der Täter zum Messer und stach mindestens 20 Mal auf die Frau ein, die kurz darauf ihren schweren Verletzungen erlag.

Die Lehrerin Heike B. hatte die Polizei bereits 2008 auf den Schüler aufmerksam gemacht. Dieser sei ihrer Ansicht nach selbstmordgefährdet gewesen. Wie der Leiter der Polizeidirektion Verden/Osterholz, Uwe Jorden, sagte, hätten die Nachforschungen der Polizei jedoch keine „konkrete Gefährdung für die Lehrerin“ ergeben.

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March 12, 2009

Haftbefehl gegen John Demjanjuk

Haftbefehl gegen John Demjanjuk – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Haftbefehl gegen John Demjanjuk

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Veröffentlicht: 21:50, 12. Mär. 2009 (CET)
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Demjanjuks Ausweis konnte ihm bei dem Verfahren in Israel (hier 1988 bei der Verkündung des Todesurteils) noch nicht zugeordnet werden, weshalb er 1993 vom Obersten Gerichtshof Israels freigesprochen wurde.

München (Deutschland), 12.03.2009 – Das Amtsgericht München hat gegen John Demjanjuk einen internationalen Haftbefehl erlassen. Dem heute 88-Jährigen wird Beihilfe zu 29.000 Morden vorgeworfen.

Die Jagd auf einen der meistgesuchten NS-Kriegsverbrecher könnte sich schon bald ihrem Ende nähern: Nachdem ein Gutachten bestätigt hat, dass ein umstrittener SS-Ausweis tatsächlich John Demjanjuk gehörte und er somit mit dem NS-Kriegsverbrecher „Iwan der Schreckliche“ identisch ist, hat das Amtsgericht München am 11. März 2009 gegen John Demjanjuk einen internationalen Haftbefehl erlassen. Demjanjuk hält sich derzeit in den Vereinigten Staaten auf, soll aber nach dem Willen der Staatsanwaltschaft nach Deutschland ausgeliefert werden. Danach soll Anklage vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts München erhoben werden.

Demjanjuk soll als Angehöriger der SS-Spezialeinheit Trawniki im Vernichtungslager Sobibór beim Mord an 29.000 Juden mitgewirkt haben. Er soll dabei besonders grausam vorgegangen sein.

Die Vereinigten Staaten, in denen sich Demjanjuk derzeit aufhält, haben ihre Kooperation mit der Bundesrepublik zugesagt.

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March 5, 2009

Nach Den Haager Haftbefehl gegen den sudanesischen Präsidenten: Hilfsorganisationen des Landes verwiesen

Nach Den Haager Haftbefehl gegen den sudanesischen Präsidenten: Hilfsorganisationen des Landes verwiesen

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Veröffentlicht: 23:40, 5. Mär. 2009 (CET)
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Den Haag (Belgien) / Khartum (Sudan), 05.03.2009 – Nach dem Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen den sudanesischen Staatschef Umar Hasan al-Baschir wurden zehn ausländische Hilfsorganisationen, die in der Krisenregion Darfur tätig waren, des Landes verwiesen. Eine Regierungsbehörde hatten laut der Nachrichtenagentur Reuters behauptet, Hilfsorganisationen hätten Informationen an den Strafgerichtshof weitergeleitet, mit denen der Haftbefehl begründet worden sei. Zu den betroffenen Hilfsorganisationen gehören unter anderem Oxfam, Save The Children, Care, Ärzte ohne Grenzen und das International Rescue Committee. Ärzte ohne Grenzen war bereits vor dem Erlass des Haftbefehls aufgefordert worden, bis zum 4. März das Land zu verlassen. Angesichts des bevorstehenden Haftbefehls gegen den Präsidenten könne für die Sicherheit der Mitarbeiter der Hilfsorganisation keine Garantie übernommen werden. Laut einer Erklärung der Hilfsorganisation wird der erzwungene Abzug des medizinischen Personals von Ärzte ohne Grenzen die Bevölkerung des Landes schwer treffen. Mehrere Projekte der Organisation, in denen medizinische und allgemeine humanitäre Hilfe geleistet wurde, müssten nun aufgegeben werden. In einigen Gebieten wird die Bevölkerung nun keinerlei medizinische Hilfe mehr erhalten können. Die Organisation betont, dass politische Neutralität und Unabhängigkeit von staatlichen Institutionen zu den Grundsätzen ihrer Arbeit gehöre.

Hintergrund des Haftbefehls gegen den sudanesischen Präsidenten ist eine Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in der Region Darfur. Umar Hasan al-Baschir soll persönliche Verantwortung für Morde, Vertreibungen, Folterungen und Vergewaltigungen tragen. Der Antrag des Chefanklägers Luis Moreno Ocampo, Umar Hasan auch wegen Völkermordes anzuklagen, fand jedoch nicht die Unterstützung des Den Haager Gerichtshofes. Die Regierung des Sudans wurde aufgefordert, den Haftbefehl zu vollstrecken. Es war das erste Mal, dass der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl gegen einen amtierenden Präsidenten eines Staates ausstellte.

Weblinks

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „den Darfur-Konflikt“.

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  • Portal:Sudan

Quellen

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May 29, 2008

Düsseldorf: Polizei ermittelt fünf Fluchthelfer

Düsseldorf: Polizei ermittelt fünf Fluchthelfer

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Veröffentlicht: 23:23, 29. Mai 2008 (CEST)
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Düsseldorf (Deutschland), 29.05.2008 – Nachdem am Dienstag ein 27-Jähriger aus dem Landgericht Düsseldorf geflohen war (Wikinews berichtete), hat die Polizei fünf Verdächtige im Alter von 19 bis 24 Jahren im Visier, die dem Mann bei der Flucht geholfen haben sollen. Ein bereits vorliegender Haftbefehl gegen einen 19-Jährigen wurde wieder in Vollzug gesetzt. Mittwochnacht wurde er festgenommen, wobei er keinen Widerstand leistete. Die fünf Verdächtigen schweigen zum Aufenthaltsort des Flüchtigen.

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March 13, 2008

Fürstliches Landgericht Liechtensteins erlässt Haftbefehl gegen BND-Informanten

Fürstliches Landgericht Liechtensteins erlässt Haftbefehl gegen BND-Informanten

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Veröffentlicht: 22:23, 13. Mär. 2008 (CET)
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Vaduz (Fürstentum Liechtenstein), 13.03.2008 – Das Fürstliche Landgericht des Fürstentums Liechtenstein hat am 29. Februar 2008 Haftbefehl gegen den 42-jährigen Liechtensteiner Heinrich Kieber erlassen, der im Verdacht steht, als Angestellter bei der fürstlichen LGT-Bank Kundendaten gestohlen zu haben und für über vier Millionen Euro an den deutschen Bundesnachrichtendienst verkauft zu haben.

Quellen

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December 25, 2007

Verdächtige nach Überfall auf Rentner gefasst

Verdächtige nach Überfall auf Rentner gefasst

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Veröffentlicht: 23:10, 25. Dez. 2007 (CET)
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München (Deutschland), 25.12.2007 – Der Überfall auf den Rentner in einer Münchener U-Bahn (Wikinews berichtete) ist möglicherweise aufgeklärt. Bei der Tat schlugen und traten zwei Täter auf einen am Boden liegenden, wehrlosen 76-Jährigen ein. Einer der Täter soll den Rentner dabei mit den Worten „Scheiß Deutscher“ beschimpft haben. Während der Tat soll es ein Telefonat gegeben haben. Dabei soll der 17-jährige Verdächtige „Jetzt wirst Du gerade Zeuge, wie ich einen Deutschen umbringe“ gesagt haben. Die Täter nahmen anschließend den Rucksack des Opfers mit. Inzwischen befindet sich der 76-Jährige außer Lebensgefahr. Er erlitt Gehirneinblutungen und einen mehrfachen Schädelbruch.

Die Polizei hat zwei Tatverdächtige festgenommen, gegen die Haftbefehl wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung erlassen wurde. Es handelt sich um einen 17 Jahre alten Griechen und einen 20-jährigen Türken. Dem 20-Jährigen wurde zum Verhängnis, dass er mit einem kurz zuvor in der U-Bahn gestohlenen Handy telefoniert hatte. Durch ein Handy-Ortungsverfahren stellte die Polizei seinen Aufenthaltsort fest. In seiner Vernehmung nannte er den 17-Jährigen als Mittäter. Die beiden Verdächtigen haben nach Polizeiangaben ein Geständnis abgelegt, dabei jedoch keine Reue gezeigt. Sie hätten angegeben, betrunken gewesen zu sein und sich provoziert gefühlt zu haben. Ein Sprecher der Mordkommission gab an, dass der 17-Jährige bei seinem Geständnis sinngemäß folgendes gesagt haben soll: „Was labert mich der [Rentner] an, der muss doch gesehen haben, dass wir besoffen sind. Da sind doch alle aggressiv.“ Ebenso gab die Mordkommission an, dass es sich bei den beiden um Serientäter handele, die schon mehrere Dutzend Straftaten begangen hätten. Vor dem Überfall sollen die beiden Verdächtigen Alkohol und Drogen zu sich genommen haben.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) forderte, „die Bevölkerung künftig vor solchen Gewalttätern [zu] schützen“. Nachsicht, nur weil es sich um Jugendliche handele, sei unangebracht. Der Politiker forderte die Erhöhung der Höchstjugendstrafandrohung von zehn auf 15 Jahren und bemängelte, dass mit den beiden Verdächtigen in früheren Verfahren zu mild verfahren worden sei. Den türkischen Straftäter wolle er ausweisen lassen, falls dies rechtlich möglich sei. Der Grieche sei EU-Bürger, wodurch keine derartige Handhabe gegen ihn bestehe, so der bayerische Innenminister.

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March 5, 2007

Jakarta möchte keine weiteren Untersuchungen im Fall der „Balibo Five“ zulassen

Jakarta möchte keine weiteren Untersuchungen im Fall der „Balibo Five“ zulassen

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Artikelstatus: Fertig 20:27, 5. Mär. 2007 (CET)
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Die zwischen Indonesien und Timor-Leste geteilte Insel Timor

Jakarta (Indonesien), 05.03.2007 – Ein Sprecher des indonesischen Außenministeriums gab am vergangenem Freitag bekannt, dass die Todesumstände der „Balibo Five“ nicht weiter untersucht werden. Im Oktober 1975, nur wenige Wochen vor dem Einmarsch indonesischer Truppen in die ehemalige Kolonie Portugiesisch-Timor, starben fünf Journalisten, die für australische Nachrichtensender in der dortigen Grenzregion unterwegs waren.

„Der Fall ist abgeschlossen. Wir sehen momentan keine neuen Fakten oder Beweise, um ihn wieder zu öffnen“, sagte Kristiarto Legowo gegenüber der indonesischen Nachrichtenagentur ANTARA als Reaktion auf die Frage, ob Yunus Yosfiah, der dort zur Zeit des Zwischenfalls Offizier einer Spezialeinheit war, in einer Anhörung aussagen könne. Die indonesische Regierung geht weiterhin davon aus, dass die fünf Journalisten in einem Kreuzfeuer ums Leben kamen.

Kürzlich waren neue Forderungen aufgekommen, die Todesumstände von Brian Peters noch einmal genauer zu untersuchen. Dessen Familie glaubt, die fünf seien von indonesischen Soldaten ermordet worden. In Australien kann der Tod eines Staatsangehörigen untersucht werden, wenn dieser unnatürlich war oder die Umstände unklar sind, unabhängig davon, wo sich der Fall ereignete.

Mehrere Personen hatten letzten Monat behauptet, dass Yosfiah seinen Männern befohlen hatte, auf die Journalisten zu schießen und die Leichen später verbrennen zu lassen. Im australischen Bundestaat New South Wales wurde am 1. März ein Haftbefehl gegen Yosfiah erlassen, da er mehrere Anfragen nach einer Zeugenaussage unbeantwortet ließ.

Yosfiah selber weist diese Anschuldigungen als Lügen zurück. Der spätere indonesische Informationsminister und derzeitiges Mitglied des Parlamentes in Jakarta hatte schon im Jahr 2001 bestritten, die Journalisten jemals getroffen zu haben. Auf die Frage, ob er wegen des Haftbefehls besorgt sei, entgegnete er: „Nein, warum soll ich besorgt sein? Ich fühle mich nicht schuldig. […] Ich bin indonesischer Bürger.“

Die Regierung in Canberra könne den Mord ihrer Bürger nicht einfach so ignorieren, entgegnet derweil die australische Presse. Aber inzwischen gibt es genügend Anhaltspunkte dafür, dass der damalige Premierminister Gough Whitlam genau dies getan hatte. Es scheint, Whitlam sei zu dieser Zeit bestens über die Hintergründe der Tat informiert gewesen, was dieser in der Vergangenheit allerdings bestritten hatte.

Indonesien hatte im Herbst 1975 mit der Besetzung Osttimors begonnen und das Land erst 1999 nach einer Volksabstimmung, die eine Selbstbestimmung des Gebietes befürwortete, aufgegeben. Im Jahr 2002 wurde Timor-Leste von der UN-Verwaltung in die Unabhängigkeit entlassen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Indonesien
  • Portal:Australien
  • Portal:Timor-Leste

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January 3, 2007

Nach der Tötung einer 49 Jahre alten Heimbewohnerin wurde ein 20-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

Nach der Tötung einer 49 Jahre alten Heimbewohnerin wurde ein 20-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

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Artikelstatus: Fertig 16:17, 3. Jan. 2007 (CET)
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Rövershagen (Deutschland), 03.01.2007 – Gestern wurde ein 20-jähriger Tatverdächtiger festgenommen, der beschuldigt wird, einer 49 Jahre alten Frau tödliche Kopfverletzungen zugefügt zu haben. Nach ersten Ermittlungen der Polizei hat es in der Silvesternacht eine Auseinandersetzung zwischen der Frau, ihrem Lebensgefährten und vier weiteren Männern gegeben. Für heute ist eine Obduktion angeordnet. Gegen den 20-Jährigen wurde Haftantrag gestellt. Die anderen Beteiligten sind auf freiem Fuß.

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November 28, 2006

Babyleichenfund von Gräfenhainichen – Haftbefehl gegen die Mutter

Artikelstatus: Fertig 20:39, 28. Nov. 2006 (CET)
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Gräfenhainichen (Deutschland), 28.11.2006 – Die Obduktion einer Babyleiche, die am Samstag in einer Tiefkühltruhe in Gräfenhainichen (Sachsen-Anhalt) gefunden worden war, hat ergeben, dass das Kind nach der Geburt bereits gelebt hat. Die Mutter hatte bei der Vernehmung behauptet, das Kind sei tot zur Welt gekommen. Gegen die Mutter wurde nun Haftbefehl erlassen.

Der Haftbefehl wurde heute jedoch vom Amtsgericht Wittenberg außer Vollzug gesetzt. Gegen diesen Gerichtsbeschluss legte die Staatsanwaltschaft Dessau Beschwerde ein.

Mit dem Fund des toten Babys von Gräfenhainichen steigt die Zahl der in Sachsen-Anhalt gefunden Babyleichen auf sechs in diesem Jahr. Sozialministerin Gerlinde Kuppe (SPD) erneuerte ihre Absicht, in Sachsen-Anhalt ein Frühwarnsystem zum Schutz vor Kindesmisshandlung aufzubauen. In diesem Zusammenhang soll insbesondere die Stellung von Familienhebammen gestärkt werden, die die Familien auch nach der Geburt eines Kindes weiter betreuen sollen. Zurzeit gibt es in Sachsen-Anhalt zehn Familienhebammen. Künftig soll ihre Zahl auf 28 erhöht werden. Die Zahl ergibt sich aus der Zahl der Landkreise: Pro Landkreis sollen dann zwei Hebammen zur Verfügung stehen. Tragender Bestandteil eines Frühwarnsystems soll darüber hinaus die Zusammenarbeit von DRK, sozialen Beratungsverbänden, Ämtern, Erziehern und den Schulen sein.

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  • Frau soll neun Neugeborene ermordet haben (01.08.2005)
  • Portal:Politik in Sachsen-Anhalt
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