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September 21, 2012

Göttingen: Wegen Kindesmissbrauchs zehn Jahre Haft für Patenonkel

Göttingen: Wegen Kindesmissbrauchs zehn Jahre Haft für Patenonkel

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Veröffentlicht: 10:31, 21. Sep. 2012 (CEST)
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Göttingen (Deutschland), 21.09.2012 – Das Landesgericht Göttingen hat am Donnerstag einen 44 Jahre alten Mann zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der Mann wurde in 30 Fällen schuldig gesprochen, seine Patentochter sexuell missbraucht zu haben. Zudem soll der Mann, aufgrund einer schweren seelischen Abartigkeit, anschließend in die Psychiatrie eingewiesen werden.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich der Mann über Jahre hinweg an seiner Patentochter, welche bei dem ersten Missbrauch sechs Jahre alt war, sexuell verging und sie dabei schwer erniedrigte und misshandelte. Der 44-Jährige hatte seine Taten auf Videos festgehalten, welche von den Behörden sichergestellt wurden. Von Seiten der Staatsanwaltschaft und der Nebenklagevertreter wurden jeweils elf Jahre Freiheitsstrafe gefordert. Die Verteidigung plädierte auf neun Jahre Gefängnisstrafe.

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September 14, 2011

Mann soll Tochter 34 Jahre lang vergewaltigt haben

Mann soll Tochter 34 Jahre lang vergewaltigt haben

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Veröffentlicht: 15:03, 14. Sep. 2011 (CEST)
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Nürnberg (Deutschland), 14.09.2011 – Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat Anklage gegen einen Mittelfranken erhoben: Ihm wird vorgeworfen, seine Tochter 34 Jahre lang vergewaltigt zu haben. Außerdem soll er drei Söhne mit ihr gezeugt haben, die alle behindert zur Welt kamen. Seit März sitzt der Rentner in Untersuchungshaft.

Mit 12 oder 13 Jahren soll die heute 46-Jährige erstmals von ihrem Vater zum Geschlechtsverkehr gezwungen worden sein. Er habe sie damals mit Schlägen bedroht. Überhaupt sei der Mann laut der Staatsanwaltschaft sehr autoritär gewesen, habe seine Tochter kontrolliert und ihr den Kontakt zu anderen Menschen verboten. Mehrmals wöchentlich habe es sexuelle Übergriffe im Kinderzimmer und im Schlafzimmer der Eltern gegeben.

Zwei der drei Kinder sollen noch im Kindesalter gestorben sein. Der Fall wurde bekannt, weil das mutmaßliche Opfer die Ehefrau eines Arztes nach dem Tod ihres jüngsten Sohnes erpressen wollte. Sie wurde deshalb zu einer Bewährungsstrafe verurteilt und vertraute sich der Bewährungshelferin an.

Die Staatanwaltschaft erhebt nun unter anderem Anklage wegen Vergewaltigung in 497 Fällen, die noch nicht verjährten. Der Mann selbst gebe sexuelle Kontakte zu seiner Tochter zu, spreche aber von Einvernehmlichkeit. Für den Prozess sind dreizehn Zeugen und drei Sachverständige geladen.

Die Mutter der 46-Jährigen soll zwar einige Übergriffe mitbekommen haben, diese Taten seien aber laut der Oberstaatsanwältin Antje Gabriels-Gorsolke schon verjährt. Daher wurde ein Verfahren gegen die Frau eingestellt.

Ende August war in Österreich ein neuer Inzest-Fall bekannt geworden: Ein heute 80-Jähriger soll seine beiden Töchter und seine Frau regelmäßig sexuell missbraucht und misshandelt haben. Die Anschuldigungen wurden aber nun zurückgenommen; die beiden Frauen hätten die Vorwürfe gegen ihren Vater nicht bestätigt. Die Taten hätte ein anderer Mann verübt. Problematisch sei bei den Befragungen gewesen, dass die Frauen geistige Defizite aufweisen. Der Mann ist nun wieder auf freiem Fuß; die Anklage wegen Körperverletzung und gefährlicher Drohung bleibe aber bestehen. Die Frauen hatten angegeben, dass der Vater sie geschlagen hatte; es wird momentan geprüft, ob diese Vorwürfe bereits verjährt sind.

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August 26, 2011

Österreich: Zwei Töchter 41 Jahre lang vom Vater missbraucht

Österreich: Zwei Töchter 41 Jahre lang vom Vater missbraucht

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Veröffentlicht: 13:09, 26. Aug. 2011 (CEST)
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St. Peter am Hart (Österreich), 26.08.2011 – Seit 1970 soll ein jetzt 80-jähriger aus St. Peter am Hart im Bezirk Braunau seine beiden Töchter sexuell missbraucht haben. Vergewaltigungen und Misshandlungen sollen regelmäßig stattgefunden haben.

Die Opfer sind 53 und 45 Jahre alt. Bei den Ermittlungsbehörden sagten sie aus, ihr Vater habe sie mit dem Tod bedroht und soziale Kontakte untersagt. Auf einer schmalen Holzbank in einem Raum mit ihrem Peiniger hätten sie schlafen müssen. So eingeschüchtert waren sie, dass sie sich nicht getraut hätten zur Polizei zu gehen. „Geistige Defizite“ der mutmasslichen Opfer begünstigten den Täter, spielten eine Rolle, dass die Grausamkeiten so lange nicht ans Tageslicht kamen. Anfang Mai 2011, als der Vater versuchte die ältere der beiden Schwestern zu vergewaltigen, wehrte sich diese. Der greise Mann stürzte und wurde verletzt, ohne Hilfe gelang es ihm nicht mehr aufzustehen. Zwei Tage ließen ihn seine Töchter liegen; erst als routinemäßig eine Sozialarbeiterin kam, entdeckte diese den Verletzen und verständigte die Polizei.

Jetzt ist der Täter im Gefängnis von St. Hart; zuvor war er in einem Krankenhaus behandelt worden und anschließend in einem Pflegeheim in Braunau untergebracht worden. Der Tyrann soll auch seine 2008 verstorbene Frau schwer misshandelt haben.

Der Fall erinnert an Josef Fritzl, der zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, weil er seine Tochter im Keller seines Hauses gefangen hielt, sie sexuell missbrauchte und mehrere Kinder mit ihr gezeugt hatte.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren
  • Portal:Österreich

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March 17, 2011

Landgericht Frankfurt: Kindermörder Gäfgen fordert Schadenersatz und Schmerzensgeld

Landgericht Frankfurt: Kindermörder Gäfgen fordert Schadenersatz und Schmerzensgeld

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Veröffentlicht: 21:21, 17. Mär. 2011 (CET)
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Frankfurt am Main (Deutschland), 17.03.2011 – Der wegen Mord an dem Jungen Jakob von Metzler verurteilte Gäfgen fordert 10.000 Euro Schmerzensgeld und Schadenersatz in nicht bekannter Höhe vom hessischen Staat. Er macht traumatische Spätfolgen geltend. Er sei von einem Vernehmungsbeamten mit Schmerzen, Vergewaltigung, einem Wahrheitsserum und mit dem Tod bedroht worden.

Markus Gäfgen verbüßt seit dem Jahr 2002 eine lebenslange Freiheitsstrafe im nordhessischen Schwalmstadt. Da im Urteil eine „schwere Schuld“ festgestellt wurde, kann 2017, nach 15 Jahren, noch nicht geprüft werden, ob eine Haftentlassung in Betracht kommt.

Der frühere Frankfurter Vizepolizeipräsident Wolfgang Daschner hatte einen Vernehmungsbeamten beauftragt den festgenommenen Gäfgen auf Wahrheitsserum und mögliche Schmerzen durch einen einfliegenden SEK-Beamten „vorzubereiten“. Seine Anordnung hatte er in einem Vermerk festgehalten und öffentlich gemacht. Man dachte damals, das Leben des entführten Jungen so retten zu können, nicht wissend, dass dieser schon Tage zuvor von Gäfgen getötet worden war.

Der Vernehmungsbeamte stand am Donnerstag als Zeuge vor dem Gericht und bestritt die Vorwürfe von Gäfgen im Detail. Er sagte aus: „Um Gottes Willen. Der strahlte so eine Kälte aus. Ich habe den in meinem Leben noch nicht berührt.“ Auch weitere Vorwürfe des Kindermörders seien weit überzogen.

Der Prozess dauert an, so soll noch ein medizinischer Gutachter und Wolfgang Daschner gehört werden.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Daschner-Prozess“.

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March 2, 2011

Entführungsopfer Natascha Kampusch fordert Schadenersatz vom österreichischen Staat

Entführungsopfer Natascha Kampusch fordert Schadenersatz vom österreichischen Staat

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Veröffentlicht: 07:48, 2. Mär. 2011 (CET)
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Wien (Österreich), 02.03.2011 – Von 1998 bis 2006 war sie in den Händen ihres Entführers Wolfgang Priklopil. Dann gelang ihr die Flucht. Ihr Peiniger beging Selbstmord. Jetzt reichte sie Klage ein mit der Begründung: Hätten die Behörden nicht so schlecht ermittelt, wäre ihr die jahrelange Gefangenschaft erspart geblieben. 323 Euro für jeden Tag fordert sie, dies ergäbe knapp eine Million Euro.

Kurz bevor jeder Anspruch verjährt wäre, wurde die Forderung eingereicht. Die Erfolgsaussichten sind gering. Der Nachweis schuldhaften Fehlverhaltens der Behörden ist schwer zu führen. Frau Kampusch hatte nie eine offizielle Stellungnahme oder gar eine Entschuldigung zu den Ermittlungspannen bekommen. Im Falle einer Klage werden die Behörden sich äußern müssen, ein mögliches Motiv für die Einbringung der Ansprüche bei der zuständigen Finanzprokuratur in Wien. Acht Jahre und sechs Monate war sie dem Täter ausgeliefert, die meiste Zeit im Keller eingesperrt. Eine Untersuchungskommission hatte Fehler bei der Fahndung nach ihr aufgezeigt. Der Täter war schnell in Verdacht geraten, den Hinweisen wurde nicht in letzter Konsequenz nachgegangen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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March 8, 2008

Paris: Erneute antisemitische Greueltat

Paris: Erneute antisemitische Greueltat – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Paris: Erneute antisemitische Greueltat

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Veröffentlicht: 16:34, 8. Mär. 2008 (CET)
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Paris (Frankreich), 08.03.2008 – Nach Meldung französischer Medien vom vergangenen Mittwoch wurde bereits vor zwei Wochen ein 19-jähriger Jude auf brutale Art und Weise in einem Pariser Vorort gefoltert. Die Täter wurden vergangene Woche festgenommen und behaupteten zur Gang der „Barbaren“ zu gehören. Eine gleichnamige Gruppierung hatte vor zwei Jahren den ebenfalls jüdischen Franzosen marokkanischer Herkunft, Ilan Halimi, grausam gefoltert. Halimi erlag damals seinen Verletzungen.

Für einen antisemitischen Hintergrund spricht die Vorgehensweise der Täter. Nach Angaben von „Le Parisien“ schrieben die Täter dem Opfer die Worte „dreckiger Jude“ auf die Stirn. Nach Angaben des Dachverbandes der Juden in Frankreich (CRIF) wurden in Frankreich im vergangenen Jahr 73 antisemitische Gewaltakte registriert.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Tötungsdelikte

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June 20, 2007

Siebenjährige von der Mutter gefangen gehalten

Siebenjährige von der Mutter gefangen gehalten

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Veröffentlicht: 07:20, 20. Jun. 2007 (CEST)
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Ursberg (Deutschland), 20.06.2007 – Auf einem verlassen wirkenden Bauernhof in der schwäbischen Gemeinde Bayersried wurde ein siebenjähriges Mädchen seit seiner Geburt von der Mutter versteckt. Polizeibeamte entdeckten das kleine Kind in seinem verwahrlosten Elternhaus nach einem Hinweis aus einer Nachbargemeinde.

Die 45-jährige Mutter sperrte das Mädchen in einem Zimmer voller Unrat ein. Das Bett des Kindes war nicht zu sehen. Für das Mädchen bedeutete die Gefangenschaft ein Leben im ständigen Halbdunkel, ein kahles großes Fenster, die Rollläden versperrten die Sicht. Die Ermittlungen dauern noch an.

Die Ermittler versuchen herauszufinden, was sich sieben Jahre lang hinter diesem Fenster zugetragen hat. Als alles bekannt wurde, brach die Mutter völlig in sich zusammen. Am 18. Juli 1999 war das Kind hier auf die Welt gekommen. In dem 600-Seelen-Ort hat niemand etwas bemerkt.

Die Mutter muss sehr zurückgezogen gelebt haben. „So wie wir das sehen, hat die Kleine niemals das Tageslicht gesehen“, sagte der Memminger Kripochef Wolfgang Sauter. Warum die Mutter das Kind versteckte, ist noch unklar. Allem Anschein nach wurde das Kind nicht misshandelt.

Wie es dem Kind gesundheitlich geht, weiß keiner so genau. Es hatte keinen Namen und wurde jetzt von Amts wegen Anja genannt. Das Mädchen sei nirgendwo behördlich gemeldet „und ist nie irgendwo aufgetaucht“, sagte der Memminger Oberstaatsanwalt Johannes Kreuzpointner.

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June 10, 2007

Bloomfield: Entführtes Mädchen nach einem Jahr bei Hausdurchsuchung gefunden

Bloomfield: Entführtes Mädchen nach einem Jahr bei Hausdurchsuchung gefunden

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Veröffentlicht: 13:50, 10. Jun. 2007 (CEST)
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Bloomfield (Vereinigte Staaten), 10.06.2007 – Fast ein Jahr lang fehlte von einem verschwundenen Mädchen im US-Bundesstaat Connecticut jede Spur. Die 15-jährige Danielle Erica Cramer wurde in einem Haus in Bloomfield gefangen gehalten. Am 14. Juni 2006 ist der Teenager nach einem Streit von zu Hause ausgerissen und hatte sich zu Bekannten geflüchtet. Das Mädchen habe offenbar geglaubt, bei Freunden gelandet zu sein, sagte ein Polizeisprecher.

Die Verdächtigen, der 41-jährige Hausbesitzer Adam Gault und seine 40-jährige Lebensgefährtin Ann Murphy, sind Freunde der Eltern des vermissten Mädchens. Sie wurden festgenommen, ebenso die 26-jährige Kimberly Cray, eine weitere Bewohnerin des Hauses. Dem Paar werden Freiheitsberaubung und Gefährdung einer Minderjährigen zur Last gelegt. Von Anfang an bestand Verdacht gegen das Paar. Adam Gault wurde im Zusammenhang mit dem Verschwinden des Mädchens mehrfach von der Polizei verhört, hatte aber jede Verwicklung in den Fall bestritten.

Die Polizei bekam erst jetzt zwei Durchsuchungsbefehle für das Haus. Während Fahnder nach DNA-Spuren und anderen Beweisen suchten, schob ein Polizist einen Kleiderschrank unter der Treppe zur Seite. Dahinter wurde ein Verschlag vorgefunden, in dem sich das Mädchen befand. Die Kammer, 90 Zentimeter hoch und anderthalb Meter breit, war an der Treppe positioniert. Das Mädchen lebte offenbar nicht permanent in dem Versteck, allerdings sei sie auch nie außerhalb des Hauses gesehen worden.

Danielle Erica Cramer wurde blass, aber lebend aus ihrem engen Gefängnis befreit. Sie kam sofort in ein Krankenhaus und muss psychologisch betreut werden. Dass der Teenager freiwillig in das Haus kam, schließt die Polizei auch nicht aus. Die Umstände des Verschwindens und des anschließenden Aufenthalts sind aber noch zu klären.

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March 3, 2007

Rheinland-Pfalz: Start des ersten Frühwarnsystems gegen Kindesmisshandlungen in Kaiserslautern

Rheinland-Pfalz: Start des ersten Frühwarnsystems gegen Kindesmisshandlungen in Kaiserslautern

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Artikelstatus: Fertig 09:00, 3. Mär. 2007 (CET)
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Kaiserslautern (Deutschland), 03.03.2007 – Zum Schutz von Kindern vor Gewalt wird ein Netzwerk von Hilfs- und Einsatzorganisationen geschaffen, so der Kaiserslauterer Oberbürgermeister Bernhard Deubig. Dadurch sollen Kindesmisshandlungen rasch entdeckt oder ganz verhindert werden. Auch die Städte Trier und Ludwigshafen hätten bereits vergleichbare Ansätze.

Dem System sollen neben der Stadtverwaltung und der Polizei besonders die Kirchen, Ärzte, der Kinderschutzbund und einige andere Partner angehören. Diese sollen mögliche Gefahren erkennen und dem Jugendamt melden. Als Beispiel nannte Deubig einen eventuellen Feuerwehreinsatz, bei dem die Einsatzkräfte verdächtige Beobachtungen machen. Hier sei bislang die Zuständigkeit nicht geklärt gewesen, und niemand habe gewusst, an wen er sich mit einer Verdachtsmeldung hätte wenden können. Künftig sei das Jugendamt der Ansprechpartner; die Behörde entscheide dann auch über die weiteren Aktivitäten.

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January 13, 2007

Gesuchtes Mädchen aus Nordrhein-Westfalen identifiziert

Gesuchtes Mädchen aus Nordrhein-Westfalen identifiziert

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Artikelstatus: Fertig 11:05, 13. Jan. 2007 (CET)
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Gießen (Deutschland), 13.01.2007 – Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden hat im Falle des mutmaßlich missbrauchten Mädchens einen schnellen Fahndungserfolg erzielt. Es handelt sich um eine 13-Jährige aus Nordrhein-Westfalen. Die Ermittlungen zur Tataufklärung seien aber noch nicht abgeschlossen, hieß es. Von dem Kind waren Ende 2005 sechs verschiedene Fotos auf pornografischen Internetseiten verbreitet und von der Zentralstelle für Kinderpornografie des Bundeskriminalamtes entdeckt worden. Die aus dem Juni 2004 stammenden Bilder wurden mit hoher Wahrscheinlichkeit im Kinderzimmer eines Dachgeschosses aufgenommen.

In der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ sind am Donnerstagabend die Bilder des Kindes ausgestrahlt worden. Dabei waren mehrere Hinweise auf das mutmaßlich missbrauchte Mädchen eingegangen, berichtete der Sprecher der Staatsanwaltschaft Gießen, Reinhard Hübner. Seit September vergangenen Jahres hatten die Behörden in dem Fall ermittelt. Auf den Aufnahmen sind Gegenstände zu sehen, die darauf hindeuten, dass die Bilder aus Deutschland stammen. Für Hinweise zur Ergreifung der Täter setzte die Staatsanwaltschaft eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro aus. Weitere Einzelheiten teilte die Behörde zunächst nicht mit.

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