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July 10, 2010

Deutschland: Regierungskoalition plant Erhöhung des Krankenkassenbeitragssatzes auf 15,5 Prozent ab dem Jahre 2011

Deutschland: Regierungskoalition plant Erhöhung des Krankenkassenbeitragssatzes auf 15,5 Prozent ab dem Jahre 2011

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Veröffentlicht: 17:11, 10. Jul. 2010 (CEST)
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Philipp Rösler (2009)

Berlin (Deutschland), 10.07.2010 – Die Regierungskoalition in Berlin hat sich in der vergangenen Woche auf ein Modell zur Finanzierung des Gesundheitssystems geeinigt. Teil der Reform werde auch die Erhöhung des Krankenkassenbeitragssatzes für die gesetzlich Krankenversicherten ab Januar 2011 auf 15,5 Prozent sein, teilte Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler am Dienstag, dem 6. Juli, mit. Das sind 0,6 Prozentpunkte mehr als bisher.

Der Arbeitgeberbeitrag soll auf 7,3 Prozent steigen und auf diesem Niveau festgeschrieben werden. (Der Unterschied zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitrag beträgt somit im nächsten Jahr weiterhin 0,9 Prozent.) Weitere Ausgabensteigerungen der Krankenkassen, die sich nicht vermeiden lassen, sollen durch Zusatzbeiträge der Versicherten abgedeckt werden. Dabei soll auch die bisherige Höchstgrenze von einem Prozent des Einkommens – mit einer Deckelung des Beitrags auf 37,50 Euro monatlich – zu Fall kommen. Die neue Höchstgrenze soll bei zwei Prozent des Einkommens liegen. Für alles darüber Hinausgehende soll ein Ausgleich aus Steuermitteln geschaffen werden.

Die neuen Beitragssätze sollen zukünftig jährlich vom Bundesversicherungsamt festgelegt werden.

Insgesamt möchte die Regierungskoalition durch die Reform des Gesundheitssystems im kommenden Jahr 3,5 Milliarden Euro einsparen, unter anderem bei Arzneimittelausgaben oder Krankenhäusern. Für das Jahr 2012 sind dann Einsparungen in Höhe von vier Milliarden Euro geplant.

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March 22, 2010

US-Repräsentantenhaus stimmt für Gesundheitsreform

US-Repräsentantenhaus stimmt für Gesundheitsreform

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Veröffentlicht: 16:29, 22. Mär. 2010 (CET)
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Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 22.03.2010 – Nach fast zwölfstündiger Debatte gewann US-Präsident Barack Obama mit einer Mehrheit von drei Stimmen die Abstimmung über sein wichtigstes innenpolitisches Reformvorhaben, die Gesundheitsreform. Das Gesetzeswerk war in der US-amerikanischen Öffentlichkeit tief kontrovers diskutiert worden. Selbst innerhalb der Fraktion der Demokratischen Partei des Präsidenten stimmten am Ende noch 34 Abgeordnete gegen das Gesetz. Insgesamt stimmten 219 von 431 Abgeordneten, die ihre Stimme abgegeben hatten, dafür.

Das Repräsentantenhaus war vor der entscheidenden Abstimmung von Reformgegnern regelrecht belagert worden. Für Obama sichert die gewonnene Abstimmung wahrscheinlich dessen politisches Überleben, urteilten politische Beobachter. Die Zustimmungswerte des Präsidenten sind seit seinem Amtsantritt im Januar 2009 von 70 auf unter 50 Prozent gesunken.

Für 32 Millionen US-Bürger ermöglicht die Reform erstmals die Mitgliedschaft in einer Krankenversicherung. Dann werden 95 Prozent der US-Bevölkerung krankenversichert sein, bisher waren es 85 Prozent. Bisher gab es in den Vereinigten Staaten im Gegensatz zu den meisten Industriestaaten der westlichen Welt keine allgemeine staatliche Krankenversicherung. Wer sich nun nicht versichert, dem droht ein Bußgeld. Krankenkassen können Patienten nun nicht mehr den Versicherungsschutz aufgrund von Vorerkrankungen verweigern oder bei schweren Erkrankungen Leistungen kürzen.

Die Gegner der Reform dachten vor allem an die horrenden Kosten, die ein solcher staatlicher Zwang zur Krankenversicherung für die öffentlichen Haushalte verursacht. Berechnungen zufolge belaufen sich die erwarteten Kosten auf 940 Milliarden US-Dollar in den nächsten zehn Jahren. Diese Berechnungen waren vom Congressional Budget Office, einer Art Bundesrechnungshof, geprüft worden. Das Nicht-Überschreiten der 1-Billion-Dollar-Grenze war wichtiger Teil eines Kompromisses mit Gegnern der Reform. Im Gesundheitswesen werden aufgrund der Reform im gleichen Zeitraum Ausgabeneinsparungen in Höhe von 138 Milliarden US-Dollar erwartet. In den darauffolgenden zehn Jahren werden weitere Kostensenkungen im Gesundheitswesen in Höhe von 1,2 Billionen US-Dollar erwartet.

In einer anderen zentralen Frage erreichten Reformgegner ein wichtiges Zugeständnis des Präsidenten. Abtreibungsgegner rangen Obama im Gegenzug für ihre Zustimmung zu dem Gesetz die Regelung ab, dass Abtreibungen nicht durch Steuermittel bezahlt werden.

Nach der gewonnenen Abstimmung nannte Obama die Zustimmung des Repräsentantenhauses zu dem Gesetzentwurf einen „Sieg für das amerikanische Volk“.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „das Gesundheitssystem der Vereinigten Staaten“.

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August 24, 2009

Deutsche Pharmafirma soll mit Leichenteilen aus der Ukraine handeln

Deutsche Pharmafirma soll mit Leichenteilen aus der Ukraine handeln

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Veröffentlicht: 19:45, 24. Aug. 2009 (CEST)
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Forchheim (Deutschland), 24.08.2009 – Eine Pharmafirma aus dem Landkreis Forchheim soll mit Leichenteilen aus der Ukraine handeln. Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in einem Vorabbericht vom 22. August 2009 berichtet, soll die Pharmafirma „Tutogen Medical“ im Geschäftsjahr 2000/2001 mindestens 1.152 Leichen aus der Ukraine genutzt haben. Dabei werden in der Gerichtsmedizin in Kiev Knochen, Sehnen und Gewebe entnommen. Diese werden von Tutogen gereinigt und zu Knochenprodukten für die Orthopädie, Unfallchirurgie und Dentalchirurgie verarbeitet. Wie der Spiegel berichtet, wurden die Leichen ohne Wissen und Zustimmung der Angehörigen ausgenommen. Dabei soll es 42,90 Euro für einen Oberarmknochen gegeben haben. Die Knochenprodukte werden überwiegend in die Vereinigten Staaten verkauft. Die Firma Tutogen wollte zu dem Spiegel-Bericht keine Stellung nehmen.

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February 11, 2008

Mobile Arztpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis unterwegs

Mobile Arztpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis unterwegs

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Veröffentlicht: 13:18, 11. Feb. 2008 (CET)
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Witten / Schwelm (Deutschland), 11.02.2008 – Das Diakonische Werk Ennepe-Ruhr / Hagen betreibt seit Oktober 2007 ein Arzt-Mobil für Obdachlose. Das Angebot soll ab Februar 2008 auch auf Hagen und den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis ausgedehnt werden.

Das Diakonische Werk will mit dem Arzt-Mobil vor allem Obdachlose erreichen, die häufig den Besuch bei Hausärzten scheuen. Dennoch haben sie oft gesundheitliche Probleme, wie offene Beine, Hauterkrankungen oder Läuse. Sie schämen sich auch, ihre kranken Körper einem Hausarzt zu präsentieren. Daher soll das Arzt-Mobil auch ein Angebot sein, um den dringend benötigten Arztbesuch dennoch zu ermöglichen. Das Diakonische Werk wird mit seinem Arzt-Mobil auch regelmäßig die Orte ansteuern, an denen sich die Obdachlosen aufhalten.

Das Angebot des Arzt-Mobils, das bereits seit Oktober 2007 in Witten umher fährt, soll ab Februar 2008 nunmehr auch in Hagen und im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis sein Angebot an die Obdachlosen erbringen. Die Beratungsstelle für Wohnungslose schätzt die Anzahl der Obdachlosen im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis auf etwa 700 Menschen.

Das Fahrzeug, ein 15 Jahre alter Mercedes 609D, wurde dem Diakonischen Werk von der Gesellschaft für soziale Dienstleistungen Essen, die ein neues Fahrzeug für ihre soziale Arbeit in Essen angeschafft hat, geschenkt. Es wurde dann zu einem ärztlichen Behandlungsraum ausgebaut. Die Fixkosten für das Arzt-Mobil für Versicherung, Benzinkosten, Reparaturen und Sanitätsmaterial von etwa zehntausend Euro jährlich sollen vor allem durch Spenden zusammen kommen.

Das Diakonische Werk sucht nunmehr freiwillige Helfer, insbesondere zwei Ärtze und zwei medizinische Assistentinnen. Interessenten können sich bei Birgit Bucholz vom Diakonischen Werk unter Telefon 0 23 31 / 38 09 12 melden.

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January 29, 2008

Marburger Bund sieht positive Signale in Tarifrunde

Marburger Bund sieht positive Signale in Tarifrunde

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Veröffentlicht: 14:48, 29. Jan. 2008 (CET)
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Franziskushospital Bielefeld

Düsseldorf (Deutschland), 29.01.2008 – Bei den Tarifverhandlungen für die zirka 55.000 Klinikärzte an den etwa 700 kommunalen Kliniken forderte die Ärztegewerkschaft Marburger Bund zum Auftakt der zweiten Runde in Düsseldorf ein konkretes Angebot der Arbeitgeber. Der Marburger Bund hatte deutliche Einkommensverbesserungen von durchschnittlich 10,2 Prozent gefordert.

Manfred Hoffmann, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), hält Entgeltsteigerungen von über zehn Prozent für nicht verkraftbar und hat auch in der zweiten Runde kein Angebot vorgelegt.

VKA-Verhandlungsführer Finklenburg äußerte sich, den Krankenhäusern seien durch die Vorgaben des Gesetzgebers die Hände gebunden. „Unsere Kosten dürfen in diesem Jahr nicht mehr als 0,64 Prozent steigen. Davon haben wir sowohl die Sanierungsabgabe für die Krankenkassen in Höhe von 0,5 Prozent als auch die sonstigen Kostensteigerungen wie Verbraucherpreise und Energiekosten zu tragen. Die Krankenhäuser sind beim wirtschaftlichen Aufschwung außen vor.“

Außerdem fordern die Arbeitgeber die Einführung eines Leistungsentgelts auch für Ärzte. Sie kündigten für die dritte Verhandlungsrunde am 20. und 21. Februar in Offenbach am Main ein konkretes Angebot an.

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October 8, 2007

Ärztemangel in Westdeutschland

Ärztemangel in Westdeutschland – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Ärztemangel in Westdeutschland

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Veröffentlicht: 10:15, 8. Okt. 2007 (CEST)
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Deutschland, 08.10.2007 – Vom Osten Deutschlands ist schon seit längerer Zeit bekannt, dass dort ein Mangel an Ärzten herrscht. Aber auch der Westen scheint gefährdet zu sein, insbesondere die ländlichen Regionen in Niedersachsen, Westfalen oder Oberfranken. Das geht aus unveröffentlichten Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hervor. Demnach kommt es voraussichtlich auch zu einem Mangel von Augenärzten, Gynäkologen, Hautärzten und Neurologen.

Den Grund sieht der Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe darin, dass die Mediziner in andere Bereiche oder ins Ausland wechseln, weil sie mit den Bedingungen in Deutschland (Sparzwang und Bürokratie) nicht zufrieden seien. Auch hat sich die Zahl der Studienabsolventen verringert.

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September 18, 2007

Eröffnung der Therme Bad Aibling

Eröffnung der Therme Bad Aibling – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Eröffnung der Therme Bad Aibling

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Veröffentlicht: 11:18, 18. Sep. 2007 (CEST)
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Eröffnung der Therme Bad Aibling auf der Karte von Deutschland
Eröffnung der Therme Bad Aibling
Bad Aibling

Bad Aibling (Deutschland), 18.09.2007 – Am 13. September 2007 fand die Eröffnung der Therme Bad Aibling statt. Über 250 Gäste und auch Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider waren anwesend.

Der architektonisch herausragende Bau bietet auf 18.000 Quadratmetern eine vielfältige Badelandschaft mit acht Kabinetten und mehr als 250 Wasserattraktionen. Entworfen wurde das Gelände von dem weltberühmten Architekten Günther Behnisch.

Für die Bevölkerung wurde die Therme am 17. September 2007 um 10 Uhr eröffnet.

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September 14, 2007

Peru: Infektionen durch HIV-verseuchte Blutkonserven

Peru: Infektionen durch HIV-verseuchte Blutkonserven

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Veröffentlicht: 19:39, 14. Sep. 2007 (CEST)
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Lima (Peru), 14.09.2007 – In der peruanischen Hafenstadt Callao haben sich mindestens vier Personen durch eine Bluttransfusion mit dem HI-Virus infiziert. Unter den Betroffenen befindet sich auch ein elf Monate altes Baby. Eine 44-jährige Frau, die ebenfalls eine Transfusion mit verseuchtem Blut erhielt und sich infizierte, ging an die Öffentlichkeit und leitete rechtliche Schritte ein.

Nachdem die Regierung in Lima gründliche Kontrollen eingeleitet hatte, wurden bereits mehrere der 240 peruanischen Blutbanken geschlossen.

Die Panamerikanische Gesundheitsorganisation, die ihren Sitz in Washington hat, kritisierte, dass ein großer Teil der Blutkonserven in Peru nicht gründlich genug untersucht würde. Gesundheitsminister Carlos Vallejos weist diese Kritik zurück. Perus Blutbanken entsprächen internationalen Standards, sagte er.

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March 19, 2007

Bad Aibling: Historisches Ludwigsbad brennt aus

Artikelstatus: Fertig 21:23, 19. Mär. 2007 (CET)
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Das Ludwigsbad vor dem Brand

Das Ludwigsbad vor dem Brand

Bad Aibling (Deutschland), 19.03.2007 – Am Nachmittag des 17. März 2007 wurde der Dachstuhl des historischen Kurhotels „Ludwigsbad“ in Bad Aibling ein Raub der Flammen. Nach ersten Erkenntnissen könnten zwei Jugendliche, die sich Zutritt zu dem leerstehenden Gebäude verschafft hatten, für den Brand verantwortlich sein. Es wird befürchtet, dass die sanierungsbedürftigen Gebäude nicht erhalten werden können. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Im Ludwigsbad, dem ersten „salinischen Moorheilbad“ Bayerns, hatte Mitte des 19. Jahrhunderts das Kurwesen in Bad Aibling seinen Anfang genommen. Die von Desiderius Beck gegründete Anstalt wurde später zu einem Grand Hotel ausgebaut, bevor sie Ende des 20. Jahrhunderts aus wirtschaftlichen Gründen ihren Betrieb einstellte. Immer wieder waren Stimmen laut geworden, das geschichtlich bedeutsame Gebäude zu erhalten und wiederzubeleben.

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December 5, 2006

Proteste gegen Gesundheitsreform: Bundesweit zehntausende Arztpraxen geschlossen

Proteste gegen Gesundheitsreform: Bundesweit zehntausende Arztpraxen geschlossen

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Artikelstatus: Fertig 07:20 Uhr 05.12.2006 (CET)
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Berlin (Deutschland), 05.12.2006 – In der bundesweiten konzertierten Aktion „Patient in Not – diese Reform schadet allen“ blieben am 4. Dezember 2006 zahlreiche Arztpraxen geschlossen. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte wollten mit dieser Aktion gegen die geplante Gesundheitsreform protestieren. Die Ärzte wurden von einer Allianz aus Zahnärzten, Apothekern, Kliniken und insgesamt 40 Berufsverbänden unterstützt.

Unterdessen warf die Bundesgesundheitsministerin den Ärzten vor, mit der Aktion Patienten in „Geiselhaft“ zu nehmen.

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