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February 6, 2011

Hotelbrand in Schmallenberg

Hotelbrand in Schmallenberg – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Hotelbrand in Schmallenberg

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Veröffentlicht: 22:34, 6. Feb. 2011 (CET)
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Hotelbrand in Schmallenberg

Schmallenberg (Deutschland), 06.02.2011 – Am 05.02.2011 kam es in Schmallenberg-Rimberg zu einem Hotelbrand. Drei Hotelgäste wurden mit Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Gegen 3.17 Uhr ging am Samstagmorgen bei der Einsatzleitstelle der Feuerwehr der erste Notruf ein. Das Dachgeschoss des über 130-Jahre alten 4-Sterne-Hotels brannte beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte lichterloh. Von den 60 Personen die sich in dem Hotel befanden, musste die Feuerwehr sieben über eine Drehleiter retten. Drei Personen kamen anschließend mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Die restlichen Hotelgäste brachte man in den umliegenden Skihütten unter. Dort wurden sie von Polizeinotfallseelsorgern, Helfern des DRK und einem psychosozialen Unterstützungsteam betreut.

Die Löscharbeiten wurden durch starke Winde erschwert. Aufgrund der Hotellage war auch die Wasserversorgung schwierig. Die eingesetzten Wehren nutzten zunächst das Wasser des Hotelschwimmbads und eines nahe gelegenen Teiches. Später brachten zum Teil Landwirte das Löschwasser in Güllefässern herbei. Während der Löscharbeiten war die Landstraße 776 gesperrt. Insgesamt waren über 200 Rettungskräfte im Einsatz. Ersten Schätzungen zufolge liegt der Schaden in Millionenhöhe. Die Brandursache ist bisher ungeklärt.

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September 21, 2008

Bombenanschlag auf das Marriott-Hotel in Islamabad

Bombenanschlag auf das Marriott-Hotel in Islamabad

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Veröffentlicht: 19:17, 21. Sep. 2008 (CEST)
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Islamabad (Pakistan), 21.09.2008 – Am Abend des 20. September 2008, Samstag, wurde auf das Marriott-Hotel in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad mit mindestens einer großen Autobombe ein Terroranschlag verübt. Zu dem Zeitpunkt befanden sich außer den Hotelgästen viele Teilnehmer am Fastenbrechen nach dem diesjährigen Ramadan in dem 290-Zimmer-Hotel. Das Gebäude wurde durch den Anschlag und den folgenden Brand weitgehend zerstört.

Das Marriott-Hotel liegt etwa 500 Meter vom Parlament und von den Residenzen des Staatspräsidenten Asif Ali Zardari und des Premierministers Yousaf Raza Gilani entfernt. Nach Behördenangaben soll auch der tschechische Botschafter Ivo Zdarek bei dem Anschlag getötet worden sein. Ein Angehöriger der dänischen Botschaft wird noch vermisst. Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, dass auch sieben Deutsche unter den Vermissten seien.

Nach einem Bericht des pakistanischen Fernsehsenders Geo-TV und nach Polizeiangaben soll ein mit etwa 1.000 Kilogramm Sprengstoff beladener Lastwagen vor dem Eingang zur Explosion gebracht worden sein, nachdem ein kleineres Fahrzeug an der Sicherheitsabsperrung vor dem Komplex explodiert sei. Durch die Explosion soll eine Gasleitung beschädigt worden sein, die dann den Brand des Luxushotels auslöste. Aus den oberen Stockwerken sollen Menschen in ihrer Verzweiflung aus dem Fenster gesprungen sein, um sich vor den Flammen zu retten.

Die Lösch- und Rettungsarbeiten wurden in dem fünfstöckigen Komplex erschwert, weil der Einsturz des Gebäudes befürchtet wurde. Am frühen Sonntagmorgen war das Feuer gelöscht und nur die Gebäuderuine stand noch. Etwa 260 Personen seien verletzt geborgen worden und mindestens 52 Menschen ums Leben gekommen. Es wird mit einem weiteren Anstieg der Opferzahlen gerechnet.

Pakistans Justizminister sprach am Sonntag davon, dass Pakistan damit seinen „11. September“ erlebt habe. Der Präsident Pakistans, Asif Ali Zardari, kündigte Vergeltung wegen des Terroranschlages an. Den Terrorismus in Pakistan bezeichnete er als „ein Krebsgeschwür in Pakistan, das wir ausrotten werden“. Er rief alle alle demokratischen Kräfte des Landes dazu auf, den Kampf gegen den Terrorismus zu unterstützen. Die pakistanische Regierung macht die Taliban für den Anschlag verantwortlich. Alle Spuren führten, so der pakistanische Innenminister Rehman Malik, ins pakistanisch-afghanische Grenzgebiet, das als Rückzugsgebiet der Taliban und Al-Quaida gilt und wo die pakistanische Armee im August dieses Jahres eine militärische Offensive gestartet hatte.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sowie der US-Präsident George W. Bush verurteilten den Anschlag. Entsprechende Erklärungen wurden auch von der Europäischen Union und Regierungen ihrer Mitgliedsstaaten abgegeben.

Weblinks

  • Islamabad Marriott Hotel bombing englischsprachige Quelle

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March 19, 2007

Bad Aibling: Historisches Ludwigsbad brennt aus

Artikelstatus: Fertig 21:23, 19. Mär. 2007 (CET)
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Das Ludwigsbad vor dem Brand

Das Ludwigsbad vor dem Brand

Bad Aibling (Deutschland), 19.03.2007 – Am Nachmittag des 17. März 2007 wurde der Dachstuhl des historischen Kurhotels „Ludwigsbad“ in Bad Aibling ein Raub der Flammen. Nach ersten Erkenntnissen könnten zwei Jugendliche, die sich Zutritt zu dem leerstehenden Gebäude verschafft hatten, für den Brand verantwortlich sein. Es wird befürchtet, dass die sanierungsbedürftigen Gebäude nicht erhalten werden können. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Im Ludwigsbad, dem ersten „salinischen Moorheilbad“ Bayerns, hatte Mitte des 19. Jahrhunderts das Kurwesen in Bad Aibling seinen Anfang genommen. Die von Desiderius Beck gegründete Anstalt wurde später zu einem Grand Hotel ausgebaut, bevor sie Ende des 20. Jahrhunderts aus wirtschaftlichen Gründen ihren Betrieb einstellte. Immer wieder waren Stimmen laut geworden, das geschichtlich bedeutsame Gebäude zu erhalten und wiederzubeleben.

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February 4, 2007

Zehn Menschen sterben bei Brand einer Touristenpension in Chile

Zehn Menschen sterben bei Brand einer Touristenpension in Chile

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Artikelstatus: Fertig 23:28, 4. Feb. 2007 (CET)
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Punta Arenas (Chile), 04.02.2007 – Zehn Menschen verloren bei einem Hotelbrand in der chilenischen Stadt Punta Arenas ihr Leben. Unter den Opfern sind vermutlich vier deutsche Urlauber und zwei Niederländer sowie eine argentinische Familie mit zwei Kindern. Die Opfer wurden vom Rauch im Schlaf überrascht, da in dem Gebäude keine Rauchmelder vorhanden waren. Sechs Touristen konnten sich durch einen Sprung aus dem oberen Stockwerk retten.

Die Identität der europäischen Opfer ist bislang nicht bekannt. Das verbrannte Hotelregister sowie die verbrannten Ausweise erschweren die Identifizierung, eventuell müssen hierzu DNA-Analysen vorgenommen werden.

Was den Brand im Hotel der südlichsten Stadt der Welt ausgelöst hat, ist bislang nicht klar. Die Pension mit ihren 14 Zimmern war nicht für eine Gastronomie zugelassen, da das Gebäude über keine Notausgänge verfügte.

Laut der chilenischen Internetzeitung „El Mercurio“ sind die Deutschen identifiziert worden. Es handelt sich nach dieser Quelle um zwei deutsche Paare, die 1983 und 1979 beziehungsweise 1951 und 1955 geboren wurden.

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June 24, 2006

Hotelbrand in Passau

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Hotelbrand in Passau

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Artikelstatus: Fertig 22:54, 24. Jun. 2006 (CEST)
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Passau (Deutschland), 24.06.2006 – Im bayerischen Passau ist gestern ein Hotel ausgebrannt. 153 Gäste wurden evakuiert. Für die Passauer Feuerwehr und Rettungsdienste wurde Großalarm ausgerufen. Es entstand ein Sachschaden von rund 300.000 Euro, zwei Personen wurden leicht verletzt.

Der Brand wurde gegen fünf Uhr heute Morgen in der Kapuzinerstraße in der Passauer Innenstadt bemerkt, als bereits riesige Flammen aus der Wohnung unter dem Dach schlugen. Der 57-jährige Hoteldirektor und seine 54-jährige Ehefrau weckten die schlafenden Gäste und brachten einen Großteil von ihnen ins Freie. Den beiden gehört die ausgebrannte Wohnung, sie erlitten leichte Rauchverletzungen. Die restlichen Gäste befreite die Feuerwehr aus den Betten.

Die Passauer Innenstadt musste während der Löscharbeiten komplett gesperrt werden. Ursache für den Brand ist vermutlich ein technischer Defekt an einem Ventilator. Das gesamte Obergeschoss ist ausgebrannt. An den Löschungen waren acht Feuerwehren aus der Passauer Region beteiligt .

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August 7, 2005

Brand in Schloss Elmau im bayerischen Krün

Brand in Schloss Elmau im bayerischen Krün

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Feuerwehr bei Löscharbeiten am Schloss Elmau

Krün (Deutschland), 07.08.2005 – Am Sonntagmorgen ist ein Brand im Schloss Elmau in Krün in den bayerischen Alpen ausgebrochen.

Um 05:30 Uhr bemerkte der ehemalige Geschäftsführer des Hotels einen Defekt an seiner Heizdecke. Als die herbeigerufene Betreuerin zu Hilfe eilte, war das Feuer in seinem Zimmer bereits ausgebrochen. Die sofort alarmierten Feuerwehrleute aus der gesamten Umgebung kämpften kurz darauf bereits gegen die Flammen.

Rund 400 Gäste und Angestellte wurden aus dem lichterloh brennenden Nobelhotel mit 170 Zimmern, Suiten und Appartementes gerettet. Sie wurden in einer nahegelegenen Kaserne und im Gut Elmau vorübergehend untergebracht. Vier der Gäste mussten mit einer leichten Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden, konnten dieses aber wenig später schon wieder verlassen.

Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Gegen Mittag glaubten die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr, der Brand wäre unter Kontrolle, die Flammen loderten jedoch erneut auf. Der Brand konnte erst im Laufe des Nachmittags vollkommen gelöscht werden. Es waren rund 300 Feuerwehrmänner im Einsatz, auch die Münchener Wehren kamen den örtlichen Einsatzkräften zu Hilfe.

Der Schaden geht in die Millionen. Durch das Löschwasser, das über das Dach in die darunter gelegenen Stockwerke lief, ist das gesamte Gebäude einsturzgefährdet. Obwohl das Hotel brandschutztechnisch gut ausgerüstet war und über die vorgeschriebenen Brandschutzwände verfügte, war der Brand dennoch nicht aufzuhalten. Der derzeitige Geschäftsführer, Dietmar Müller-Elmau, spricht von einem „Totalschaden“ seines Hauses.

Die genaue Brandursache ist noch unklar, Brandstiftung wird ausgeschlossen. Erste Vermutugen, die Heizdecke im Wohnraum des 91-jährigen ehemaligen Geschäftsführeres des Hotels im Dachstuhl könnte den Brand ausgelöst haben, werden derzeit untersucht. Die Ermittlungen dauern an.

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June 11, 2005

Hotelbrand in China fordert 30 Menschenleben

Hotelbrand in China fordert 30 Menschenleben

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Shantou (China) / Victoria City (Hongkong), 11.06.2005 – Ein Brand am Freitagmittag (Ortszeit) im Hotel Huanan im Zentrum der südchinesischen Stadt Shantou hat mindestens 30 Menschenleben gefordert. 15 weitere Personen wurden verletzt, vier davon schwer.

Das Feuer in dem vierstöckigen Gebäude hat sich sehr schnell auf den obereren drei Etagen ausgebreitet. Bis der Brand gelöscht werden konnte, vergingen drei Stunden. Die eingesetzte Feuerwehr hat bis Samstagmorgen in den Trümmern des Gebäudes 30 Leichen gefunden.

Wieviele Personen sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches im Hotel befanden ist noch unklar. Nach Angaben der Feuerwehr sind zahlreiche Zimmer komplett ausgebrannt. Auch die Brandursache konnte noch nicht ermittelt werden.

Besitzer des Hotels ist eine Firma in Hongkong. Die Leitung des Hotels war nach Brandausbruch nicht erreichbar. Die Stadt Shantou liegt etwa 300 Kilometer nordöstlich von Hongkong in der Provinz Guangdong.

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April 19, 2005

Überraschende Wende beim Großbrand in Paris

Überraschende Wende beim Großbrand in Paris

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9. Bezirk in Paris

Paris (Frankreich), 19.04.2005 – Im Fall des Großbrandes in einem Hotel im 9. Bezirk in Paris vom 15. April ist eine Festnahme erfolgt.

Die Ermittlungsbehörden sind ursprünglich von einem tragischen Unglücksfall ausgegangen. Angenommen wurde ein Kurzschluss in den maroden Elektroleitungen des veralteten Hotelgebäudes. Dann erreichte die französische Polizei eine anonyme Anzeige. Anschließend wurde eine Frau festgenommen, die die Brandkatastrophe im Hotel versehentlich ausgelöst hatte.

Es handelt sich um die Freundin des Nachtwächters. Die Frau befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam und wird verhört. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung.

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April 18, 2005

Brandkatastrophe in Paris löst heftige Debatte aus

Brandkatastrophe in Paris löst heftige Debatte aus

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Feuerwehr in Paris

Paris (Frankreich), 18.04.2005 – Am Tag nach der Brandkatastrophe in einem Hotel im 9. Bezirk in Paris hatte sich die Zahl der Toten auf 20 erhöht, darunter sind zehn Kinder. 55 Personen wurden verletzt, elf davon schwer. Sieben Hotelgäste sprangen in Panik aus den Fenstern des Hotels.

Bei den Bergungsarbeiten wurden anschließend zwei weitere Leichen gefunden wurde, dadurch hatte sich die Zahl der Toten dieser Brandkatastrophe auf 22 erhöht. Dann wurden weitere Einzelheiten bekannt. Das sehr alte Gebäude ist völlig ausgebrannt. Nach Angaben der Feuerwehr scheint der Brand im ersten Stock ausgebrochen zu sein, in einem Raum, in dem die Kochgelegenheiten wie Mikrowelle und Wasserkocher untergebracht waren. Die elektrischen Leitungen des Gebäudes waren veraltet, dadurch kam es oft zu Stromausfällen. Die französische Justiz glaubt daher an einen Kurzschluss: „Nichts deutet auf eine kriminelle Handlung hin“.

Offenbar war das Hotel deutlich überbelegt. Nach dem Ausbruch des Brandes ist eine Panik unter den Hotelgästen ausgebrochen. Das Hotel hatte nur einen einzigen Ausgang.

Die Staatsanwaltschaft in Paris hat angekündigt, Ermittlungen wegen Totschlags einzuleiten. Obwohl zum jetzigen Zeitpunkt nach wie vor alles auf einen Unglücksfall hindeutet, wird eine rasche Untersuchung stattfinden. Dabei soll auch geklärt werden, warum nach einer kürzlichen Begutachtung des Hotels am 24. März durch die Behörden zwar Mängel festgestellt wurden wie lose Kabel, aber keine Schutzmaßnahmen ergriffen wurden.

In Frankreich gibt es nun eine Debatte darüber, ob die Sozialbehörden weiterhin mittellose Menschen, wie diese Asylbewerber aus Afrika in Billighotels unterbringen sollen.

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April 15, 2005

Großbrand in Pariser Hotel

Großbrand in Pariser Hotel – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Großbrand in Pariser Hotel

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9. Bezirk in Paris

Paris (Frankreich), 15.04.2005 – Heute in den Nachtstunden gegen 02:20 Uhr ist ein Brand in einem Pariser Innenstadthotel im neunten Stadtbezirk ausgebrochen. Das Hotel befindet sich direkt hinter dem Kaufhaus Galeries Lafayette.

Nach Polizeiangaben kamen dabei 15 Menschen ums Leben. Etwa 60 Hotelgäste des „Paris-Opéra“ wurden verletzt. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs hielten sich rund 75 Personen im Hotel auf, die meisten davon schliefen. Bewohnt wurde das Hotel überwiegend von afrikanischen Großfamilien.

Das Hotelgebäude wurde bei dem Brand komplett zerstört. Die Brandursache ist bisher nicht bekannt. Bei dem Löscheinsatz waren über 250 Pariser Feuerwehrleute im Einsatz.

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