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April 18, 2015

Großsegler „Alexander von Humboldt“ kommt nach Bremen

Filed under: Bremerhaven,Tourismus,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Großsegler „Alexander von Humboldt“ kommt nach Bremen

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Veröffentlicht: 23:30, 18. Apr. 2015 (CEST)
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In einem Werbespot war Joe Cockers Lied „Sail Away“ lange mit dem Bild der Alexander von Humboldt verbunden

Der Großsegler im Jahre 2005 in Bremerhaven

Bremerhaven (Deutschland), 18.04.2015 – Den heutigen Namen Alexander von Humboldt trägt das Segelschiff seit 1988. Nach dem Umbau zu einem Hotel- und Gastronomieschiff auf einer Bremerhavener Werft soll der Großsegler mit dem fast 110 Jahre alten Schiffsrumpf zu einem Liegeplatz in der Innenstadt von Bremen gebracht werden. Am heutigen Nachmittag erreichte das Schiff nach einer Manöverfahrt von rund zehn Stunden zunächst den Europahafen. Im nächsten Jahr geht es dann weiter Richtung City, sobald der vorgesehene Liegeplatz und die entsprechenden Anschlüsse für die landseitige Versorgung mit Wasser und Strom eingerichtet sind. Die Verhandlungen um ein Hotel- oder Kreuzfahrtschiff in der Nähe von Bremens City liefen schon seit einigen Jahren und finden nun damit ihren glücklichen Abschluss. Die Kosten für die Herrichtung des Liegeplatzes, welche zum Teil von der Stadt Bremen getragen werden, belaufen sich auf insgesamt zwei Millionen Euro.

Ursprünglich war der Großsegler als Feuerschiff gebaut worden. Bekannt wurde das Schiff nach seinem ersten großen Umbau 1988 vor allem als Werbeträger für die traditionsreiche Bremer Brauerei Brauerei Beck GmbH & Co. KG und als Teilnehmer bei internationalen Regatten. Zukünftig bietet das Schiff 40 Hotelbetten an Bord und Sitzplätze für bis zu 120 Personen auf dem Deck.

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October 17, 2014

Tödliche Wetterkapriolen in Nepal

Tödliche Wetterkapriolen in Nepal – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Tödliche Wetterkapriolen in Nepal

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Veröffentlicht: 17.10.2014, 14:10 (CEST)
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Nepal

Blick auf den Thorong La Pass

Kathmandu (Nepal), 17.10.2014 – Oktober ist die Haupttrekkingsaison in Nepal kurz vor dem Einbruch des Winters. Seit Anfang der Woche aber führten ungewöhnlich starker Wind verbunden mit sehr frühem starkem Schneefall entlang von Trekkingrouten und in Weidegebieten zu mindestens 26 Toten, darunter sind auch ausländische Touristen. Besonders betroffen sind Distrikte im Nord-Westen des Landes die sich rund 200 km westlich von Kathmandu und nördlich von Pokhara im Gebiet um den Annapurna befinden. Im Distrikt Manang starben ein indischer und vier kanadische Wanderer beim Abgang einer Lawine. Auch drei nepalesische Hirten starben dort durch den Einfluss des Wetters. Im Distrikt Mustang kamen in einem Schneesturm zwei polnische und ein israelischer Wanderer sowie ihr nepalesicher Begleiter am Thorong La Pass ums Leben. Der Pass liegt im Verlauf der bei Wanderern beliebten Rundstrecke um das Annapurna Massiv. Fünf deutsche, fünf polnische und vier israelische Wanderer wurden von der nepalesischen Armee gerettet, nachdem sie vom Schnee im gleichen Gebiet eingeschlossen worden waren. Ein deutscher Tourist hatte sich ein Bein gebrochen, andere Wanderer wurden mit Erfrierungen nach Kathmandu ins Krankenhaus gebracht. In Mustang starben dazu noch acht Nepalesen in Folge des Wettereinbruchs, der als Folge des Zyklons Hudhud gilt, der zuvor an der Ostküste Indiens gewütet hatte. Klimaexperten weisen aber auch darauf hin, dass durch den Klimawandel die Zahl der Lawinen im Himalaya generell gestiegen ist.

Die Behörden gehen davon aus, dass mit einer Wetterbesserung noch weitere Tote entdeckt werden. So werden nach einem Lawinenabgang, der das Basislager des Dhaulagiri in der Nachbarschaft des Annapurna traf noch zwei slowakische Bergsteiger und drei nepalesische Bergführer vermisst, ohne das Hoffnung besteht. Genaue Zahlen über die Wanderer und Bergsteiger, die sich in den betroffenen Gebieten aufhalten, liegen den Behörden nicht vor, üblicherweise sind tausende an Touristen zu dieser Zeit dort unterwegs. Man geht aber von mindestens 85 noch vermissten Personen aus.

Dies ist bereits das zweite große tödliche Ereignis in den Bergen Nepals in diesem Jahr. Im April waren durch eine Lawine auf der nepalesischen Seite des Mount Everest 16 nepalesische Bergführer getötet worden, dies war die grösste Zahl an Toten, die bisher in einem einzelnen Ereignis im Zusammenhang mit dem Tourismus in den Bergen Nepals verzeichnet wurde. Aus Respekt waren damals viele Touren im Everest Gebiet abgesagt worden, was die lokale Wirtschaft, die vom Tourismus lebt nicht unerheblich getroffen hat.

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August 3, 2014

Thailand: Zugwaggons nur für Frauen eingeführt

Thailand: Zugwaggons nur für Frauen eingeführt

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Veröffentlicht: 03.08.2014, 03:14 (CEST)
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Emblem der thailändischen Staatseisenbahn.

Bangkok (Thailand), 03.08.2014 – Die thailändische Eisenbahn hat am 1. August erneut Waggons, die nur für Frauen reserviert sind, eingeführt. Ein ähnliches Projekt in Zügen zwischen Bangkok und Chiang Mai war 2001 nach ein paar Monaten wieder eingestellt worden, da es nicht auf genügend Interesse stieß, um profitabel zu sein. Diesmal sind Züge auf jeder Fernverbindung mit entsprechenden Waggons ausgestattet. Die Maßnahme folgt der Vergewaltigung und dem Mord an einem 13-jährigen Mädchen in einem Zug auf der Fahrt nach Bangkok im Juni dieses Jahres. Ein Eisenbahnangestellter wurde als Haupttäter und ein weiterer als Mittäter verhaftet. Der Leiter der thailändischen Eisenbahn wurde, nachdem der Fall für großes öffentliches Aufsehen gesorgt hatte, entlassen.

Zug der Thailändischen Staatsbahn

Die Waggons, die auf ausgewählten Übernachtverbindungen eingesetzt werden, werden von weiblichen Eisenbahnangestellten betreut, und nur männliche Fahrgäste, die jünger als 10 Jahre und kleiner als 1,50 m sind, dürfen ebenfalls in ihnen reisen.

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September 2, 2012

Yosemite-Nationalpark: Schon zwei Tote durch Hantaviren

Yosemite-Nationalpark: Schon zwei Tote durch Hantaviren

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Veröffentlicht: 08:47, 2. Sep. 2012 (CEST)
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Hantaviren

El Capitan im Yosemite-Nationalpark

Kalifornien (Vereinigte Staaten), 02.09.2012 – Weißfußmäuse haben im Curry Village im Yosemite-Nationalpark die gefährlichen Hantaviren an Besucher des Parks übertragen, die in den dortigen Zelten genächtigt hatten. Sechs Personen sind erkrankt, zwei davon an den Folgen der Virusinfektion gestorben.

Gäste, die zwischen Juni und August in „Signature“-Zelten im Curry Village übernachtet haben, müssen fürchten, sich angesteckt zu haben. In Zwischenräumen wurden dort Mäusenester gefunden. Die Parkverwaltung hat 2.600 Personen angeschrieben, um sie über eine mögliche Infektion zu informieren. Die Symptome, Fieber, stecknadelkopfgroße Blutungen kleiner Gefäße der Haut und übermäßige Ausscheidung von Eiweiß über den Urin, zeigen sich erst nach sechs Wochen. Bei einem Drittel der Erkranken zeigen sich grippeähnliche Symptome. Ein tödlicher Verlauf, insbesondere wenn nicht rechtzeitig behandelt wird, ist möglich.

Die Zelte im betroffenen Berich wurde gesäubert und desinfiziert. Für die Übertragung der Viren sorgen verschiedene Nager. Mit dem Speichel, den Fäkalien und dem Urin scheiden sie den Erreger aus. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist nur in einem einzigen Fall in Südamerika bekannt geworden. Auch in Deutschland gab es in der Vergangenheit Fälle, in denen sich Personen mit dem Virus infiziert haben.

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  • Portal:Vereinigte Staaten

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September 1, 2012

Cookinseln: Größte Meeresschutzzone der Welt geschaffen

Cookinseln: Größte Meeresschutzzone der Welt geschaffen

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Veröffentlicht: 14:52, 1. Sep. 2012 (CEST)
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Diskusfische

Avarua (Cookinseln), 01.09.2012 – Der winzige Staat Cookinseln hat mit 1,1 Millionen Quadratkilometern das größte Meeresschutzgebiet der Welt ausgerufen. Die kommerzielle Fischerei ist dort verboten.

Mit der Überwachung wird es schwierig werden. Es gibt nur ein Patrouillenboot; weil kein Treibstoff vorhanden ist, bleibt es meist im Hafen. Regierungschef Henry Puna sagte: „Die Meeresschutzzone schafft den Rahmen für nachhaltige Entwicklung, eine Balance zwischen Wirtschaftswachstum, etwa durch Tourismus, Fischerei und Rohstoffabbau im Meer, und dem Erhalt der Biodiversität sowie Riffen und Inseln.“ Die weniger als 20.000 Einwohner können sich jetzt über das Schutzgebiet freuen, auch wenn dieses wegen mangelnder Überwachung nur symbolischen Charakter hat.

Auf den Cookinseln findet gerade das Gipfeltreffen der Organisation der Pazifik-Staaten (Pacific Islands Forum) statt. Dem Forum gehören Inselstaaten wie Fiji, Tuvalu, Tonga und Papua-Neuguinea an. Es tritt seit 1971 zusammen, um die Zusammenarbeit der Staaten in kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen zu fördern. Die Cookinseln wurden vermutlich im 9. Jahrhundert durch Polynesier von den Gesellschaftsinseln und Samoa aus entdeckt und besiedelt. Der erste europäische Kontakt mit den heutigen Cookinseln wird auf das Jahr 1595 datiert, als der Spanier Alvaro de Mendaña de Neyra auf der nördlichen Insel Pukapuka landete. Die Briten waren erstmals im Jahr 1764 bei der Insel Pukapuka und nannten diese Danger Island, da es ihnen wegen der Brandung und Felsen nicht gelang, an Land zu gehen. Die Inseln wurden 1888 vom Vereinigten Königreich „unter Schutz gestellt“ und 1900 annektiert. Politisch sind sie in einer freien Assoziierung mit Neuseeland verbunden.

Rarotonga english version.png Rarotonga Island.jpg Rarotonga 67 km² 14.153 Einwohner Hauptinsel, am dichtesten besiedelte und größte der 15 Cookinseln

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  • Portal:Ozeane

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June 15, 2012

Mallorca: Alkoholverbot am Ballermann

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Mallorca: Alkoholverbot am Ballermann

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Veröffentlicht: 07:18, 15. Jun. 2012 (CEST)
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Balneario 6

Palma de Mallorca (Spanien), 15.06.2012 – Der Strandabschitt Balneario 6 steht für das Eimersaufen von Sangria. Damit soll jetzt Schluss sein. Nach einer Verordnung der Inselhauptstadt Palma werden bei Zuwiderhandlungen bis zu 3.000 Euro fällig. Die neue Verordnung verbietet Alkoholkonsum auf öffentlichen Straßen, wenn dadurch die öffentliche Ordnung gestört wird oder Minderjährige zur Teilnahme verleitet werden.

Zunächst werden 30 Plakate aufgestellt, die auf die neuen Verbote hinweisen. Neben dem Trinken und Rauchen ist auch das Hinterlassen von Müll und die Mitnahme von Hunden zum Strand verboten. Später sind polizeiliche Kontrollen geplant, spätestens dann werden auch die angekündigten Bußgelder bei Verstößen fällig.

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  • Portal:Spanien

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March 24, 2012

TGV Duplex fährt nun auf der Strecke Frankfurt–Marseille – ICE nach London verzögert sich

TGV Duplex fährt nun auf der Strecke Frankfurt–Marseille – ICE nach London verzögert sich

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Veröffentlicht: 03:26, 24. Mär. 2012 (CET)
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TGV Duplex auf der Premierefahrt von Frankfurt nach Marseille. In der Nähe von Mörfelden-Walldorf

TGV Duplex im Bahnhof von Marseille

Frankfurt am Main (Deutschland), 24.03.2012 – Mit vier Minuten Verspätung fuhr er um 16.02 Uhr auf Gleis 1 des Frankfurter Hauptbahnhofs ein: der TGV Duplex, der Frankfurt mit Marseille in acht Stunden verbinden werden wird. Der Zug und die Fahrgäste wurden mit einem kleinem Feuerwerk am Hauptbahnhof begrüßt. Die Fahrzeit mit der Bahn zwischen Frankfurt am Main und Marseille hat sich seit dem 23. März 2012 um 1½ Stunden verkürzt.

Seitdem es zwischen den beiden Städten eine Direktverbindung gibt, fährt man mit dem doppelstöckigen TGV Duplex aus der deutschen Bankenmetropole in etwas weniger als acht Stunden direkt ans Mittelmeer. Um 8.14 Uhr wird der Zug in Marseille abfahren und erreicht Frankfurt um 15.58 Uhr. Um 14 Uhr kann man ab Frankfurt in der Gegenrichtung starten und erreicht die Mittelmeerstadt um 21.46 Uhr. Zwischen Mulhouse und Dijon wird auf der neuen Trasse LGV Rhin-Rhône eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 320 km/h erreicht.

Ein reguläres Ticket soll 142 Euro kosten. Zunächst ist täglich nur eine Fahrt pro Richtung geplant.

Zwischenhalte gibt es in Mannheim, Karlsruhe, Baden-Baden, Straßburg, Mulhouse, Belfort, Besançon, Charlon-sur-Saone, Lyon, Avignon und Aix-en-Provence. Zielgruppe der neuen Strecke sind weniger Geschäftsreisende, die eher das Flugzeug bevorzugen dürften, als vielmehr Touristen, die auch daran interessiert sind, auf dem Weg ans Mittelmeer noch einen Zwischenstopp einzulegen.

Derweil musste ein anderes Projekt von der Deutschen Bahn auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Die Aufnahme des Regelbetriebs der neuen ICE-Verbindung nach London, der bis 2013 zustande kommen sollte, muss voraussichtlich auf 2015 verschoben werden, weil Siemens die hierfür bestellten Züge nicht früher liefern kann.

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April 29, 2011

Bombenanschlag in Marrakesch: Zahl der Toten auf 16 gestiegen

Bombenanschlag in Marrakesch: Zahl der Toten auf 16 gestiegen

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Veröffentlicht: 14:34, 29. Apr. 2011 (CEST)
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Marrakesch (Marokko), 29.04.2011 – Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur MAP ist die Zahl der Todesopfer bei dem Bombenanschlag auf das vor allem von Touristen besuchte Café Argana in der marokkanischen Hauptstadt Marrakesch auf 16 gestiegen. Zwei schwerverletzte Opfer des Anschlags verstarben in der Nacht im Krankenhaus.

Angaben zur Nationalität der Opfer wurden von den marokkanischen Behörden noch nicht gemacht. Aus französischen Regierungskreisen wurde jedoch bestätigt, dass mindestens sechs Franzosen unter den Opfern sind. Das Außenministerium der Niederlande gab bekannt, dass eine Niederländerin unter den Toten ist.

Der Anschlag ist international verurteilt worden. Ob es sich tatsächlich um einen „terroristischen Akt“ handelte, wie der marokkanische Kommunikationsminister Khalid Naciri gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärt hatte, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Vor acht Jahren waren in der marokkanischen Stadt Casablanca bei mehreren Anschlägen insgesamt 45 Menschen durch Selbstmordattentäter getötet worden.

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April 28, 2011

Bombenanschlag auf Touristencafé in Marrakesch: 15 Tote

Bombenanschlag auf Touristencafé in Marrakesch: 15 Tote

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Veröffentlicht: 23:34, 28. Apr. 2011 (CEST)
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Der idyllisch gelegene Marktplatz Djemaa el Fna, ein beliebtes touristisches Ziel

Marrakesch (Marokko), 28.04.2011 – 15 Menschen, überwiegend Touristen, starben heute bei einem Bombenanschlag auf ein beliebtes Touristencafé in der Altstadt von Marrakesch. 20 weitere Menschen wurden verletzt. Unter den Toten sind zwölf Ausländer, darunter 6 Franzosen sowie drei Marokkaner. Kommunikationsminister Khalid Naciri sprach gegenüber der Presseagentur AFP von einem „terroristischen Akt“.

Ein Vertreter der Präfektur von Marrakesch bestätigte diesen Verdacht. In einem der Opfer seien Nägel gefunden worden. Diese könnten von einem Sprengsatz stammen, die ein Selbstmordattentäter gezündet hat.

Das Café Argana, wo sich die Explosion ereignete, liegt an dem mittelalterlichen Marktplatz Djemaa el Fna. Aus der ersten Etage, die fast vollständig zerstört wurde, genossen die Besucher gerne den Blick auf Schlangenbeschwörer und Gaukler auf dem davor liegenden Marktplatz.

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  • Portal:Arabische Welt

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April 2, 2011

Überschwemmungen in Thailand: Situation weiterhin kritisch

Überschwemmungen in Thailand: Situation weiterhin kritisch

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Veröffentlicht: 23:12, 2. Apr. 2011 (CEST)
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Bangkok (Thailand), 02.04.2011 – Die Überschwemmungen in zehn Provinzen im Süden Thailands haben bisher mindestens 35 Todesopfer gefordert. Zu dem Hochwasser war es durch die für die Jahreszeit außergewöhnlich starken Regenfälle in den letzten Tagen gekommen. Insgesamt sind zwei Millionen Menschen von den Auswirkungen betroffen, darunter zahlreiche Touristen. Die Regenfälle haben inzwischen nachgelassen, so dass eine leichte Entspannung der Lage eingetreten ist.

Minister Sathit Wongnongtoey von der Kanzlei des Ministerpräsidenten erklärte, die Lage bleibe dennoch weiterhin „kritisch“. Flutwarnungen wurden für weitere acht Provinzen ausgesprochen. Rund hundert Rettungskräfte, darunter auch Soldaten, sind weiterhin auf der Suche nach Vermissten in Gebieten, die unter Schlammlawinen begraben wurden. Mehrere Distrikte in der Provinz Nakhon Si Thammarat und Surat Thani mussten evakuiert werden. Der Fluss Tapi, der bei Surat Thani ins Meer mündet, ist über die Ufer getreten und überflutete ein Krankenhaus in der Stadt. Am schlimmsten hat es den Distrikt Phunphin in der Provinz Surat Thani getroffen, sagte Provinzgouverneur Thirayuth Iamtrakul.

Auf der bei Touristen beliebten Insel Koh Samui entspannt sich die Lage wieder. Hunderte Touristen hatten zuvor auf der Insel festgesessen, weil die Flugverbindungen zum Festland wegen des Hochwassers eingestellt werden mussten. Die thailändische Armee setzte zwei Fregatten und einen Flugzeugträger zur Evakuierung der Touristen ein. Seit Freitag funktionieren Flug- und Fährverbindungen wieder.

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