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March 16, 2009

Einsturz des Kölner Stadtarchivs: Grundwasserverstöße waren wahrscheinlich schuld

Einsturz des Kölner Stadtarchivs: Grundwasserverstöße waren wahrscheinlich schuld

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Veröffentlicht: 23:50, 16. Mär. 2009 (CET)
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Köln (Deutschland), 16.03.2009 – Zwei Wochen nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs steht nach Angaben der Ermittlungsbehörden fest, dass Baufirmen sich nicht an die Vorgaben hinsichtlich der Grundwasserförderung und Brunnenerrichtung gehalten haben. Diese Tatsache hat wahrscheinlich zu dieser verheerenden Unglückskette geführt.

Baufirmen hätten dem Vernehmen nach die Stadt Köln arglistig getäuscht, so dass diese von falschen Zahlen ausgehen musste. So soll in der Nähe der Unglücksstelle mit Hilfe von nicht vier, sondern insgesamt 15 Brunnen wesentlich mehr Grundwasser abgepumpt worden sein als ursprünglich genehmigt. So geht aus den Brunnen-Tagebüchern hervor, dass beispielsweise am 21. Februar 2009 in einer Stunde statt 450 Kubikmetern ganze 750 Kubikmeter Wasser gefördert wurden. Ein unabhängiger Sachverständiger soll nun prüfen, ob durch das vermehrte Abpumpen von Grundwasser auch Erdreich entfernt wurde, was dazu geführt haben könnte, dass das Gebäude des Kölner Stadtarchivs in die entstandene Bresche rutschte.

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March 13, 2009

Kölner Stadtarchiv: Zweite Leiche gefunden und identifizert

Kölner Stadtarchiv: Zweite Leiche gefunden und identifizert

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Veröffentlicht: 20:46, 13. Mär. 2009 (CET)
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Köln (Deutschland), 13.03.2009 – Eine Woche nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs ist die zweite Leiche in den Abendstunden des 12. März geborgen worden. Sie wurde unmittelbar zur Gerichtsmedizin transportiert. Die Obduktion und auch die Identifizierung durch den Vater bestätigten die Erwartungen, dass es sich um den zweiten vermissten jungen Mann, Khahil K., aus der Dachgeschosswohnung des Nachbarhauses handelte. Der Leichnam werde noch am selben Tag nach Marokko überführt. Bei dem nun Gefundenen bestanden keine Überlebenschancen, da er fast einundzwanzig Meter in die Tiefe gestürzt ist und obendrein von Gebäudeteilen erdrückt wurde.

Somit können die Bergungs- und Aufräumarbeiten ungehindert anlaufen, da alle Personen aus der Gefahrenzone gebracht worden sind. Die Bergungsarbeiten hinsichtlich der Überreste aus dem Archivgut haben nun oberste Priorität, nun kommt auch schweres Gerät zum Einsatz. Die Unglücksstelle ist eingezäunt und wird ständig überwacht. Dennoch würden sich die Bergungsarbeiten noch monatelang hinziehen, schätzt die Feuerwehr die Lage ein. Die zweite Leiche wurde ohne den Einsatz schwerer Maschinen in 9,5 Meter Tiefe unter Fahrbahnniveau ausgegraben.

Die Kölner Verkehrsbetriebe bedauerten den Unfalltod des weiteren jungen Mannes durch den Hauseinsturz zutiefst. Der Bau der Nord-Süd-Stadtbahn ist möglicherweise der Auslöser des Unglücks, dies ist aber noch nicht zweifelsfrei geklärt. Gemäß Aussage des Oberbürgermeisters Fritz Schramma hat die Stadt zu leichtfertig dem Bau zugestimmt und nicht kritisch genug die Sache durchleuchtet.

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March 9, 2009

Leiche in den Trümmern des Kölner Stadtarchivs geborgen

Leiche in den Trümmern des Kölner Stadtarchivs geborgen

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Veröffentlicht: 06:27, 9. Mär. 2009 (CET)
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Blick auf das Trümmerfeld des ehemaligen Stadtarchivs der Stadt Köln (3. März 2009)

Köln (Deutschland), 09.03.2009 – In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde unter den Trümmern des am vergangenen Dienstag eingestürzten Kölner Stadtarchivs die Leiche eines der Vermissten geborgen. Ein Leichenspürhund der Polizei hatte gegen 1:50 Uhr angeschlagen, daraufhin konnte mit Hilfe eines Baggers die Leiche eines jungen Mannes geborgen werden. Die Ermittlungen der Polizei in Verbindung mit einer gerichtsmedizinischen Untersuchung führten inzwischen zur Identifizierung der Leiche. Es handelt sich um den 17 Jahre alten Bäckerlehrling Kevin K., der in einem ebenfalls eingestürzten Nachbarhaus wohnte. Er wurde laut Obduktionsergebnis durch Trümmerteile des einstürzenden Hauses erschlagen, laut Kriminaldirektor Tobias Clauer vermutlich im Schlaf. Er sei sofort tot gewesen. Die Feuerwehr gab an, dass die Leiche in einem nur schwer zugänglichen Bereich, etwa drei bis vier Meter unterhalb des Straßenniveaus, gelegen habe. Die Suche nach einem weiteren Vermissten, einem 23-jährigen Design-Studenten, wird unterdessen unter sehr schwierigen Bedingungen fortgesetzt.

Die Staatsanwaltschaft erweiterte ihre laufenden Ermittlungen um den Tatbestand der fahrlässigen Tötung. Bisher war nur wegen Baugefährdung und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt worden. Die Vorwürfe gegen die Kölner Verkehrs-Betriebe werden immer lauter. Medienberichten zufolge sollen bereits fünf Jahre zuvor Mängel auf der U-Bahn-Baustelle festgestellt worden sein. Ob und inwieweit es hier zu Nachbesserungen gekommen ist, sei noch unklar.

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March 5, 2009

Stadtarchiv in Köln – Die Bergungsarbeiten laufen

Stadtarchiv in Köln – Die Bergungsarbeiten laufen

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Veröffentlicht: 17:35, 5. Mär. 2009 (CET)
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Eingestürztes Gebäude in der Severinstraße.
Foto: Raimond Spekking

Köln (Deutschland), 05.03.2009 – Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs am 3. März 2009 laufen die Bergungsarbeiten an. Das Ausmaß des Unglücks ist auch Tage nach dem Einsturz des Gebäudes noch unklar.

Nach bisherigem Kenntnisstand waren Bodenverschiebungen im U-Bahn-Schacht mit einem bislang unerklärlichen Wassereinbruch die Ursache des Unglücks. Dies führte zu einem Erdrutsch in ein Gleiswechselbauwerk mit 28 Meter Tiefe, das noch keinen Boden hat und dessen Seitenwand sich wenige Meter vor dem Archivgebäude befand. Das Gebäude sackte zur Straße hin ab und brach ein. Dabei riss es die beiden Nachbarhäuser größtenteils mit. Die Trümmer des Gebäudes und das Archiv befinden sich nun in dem Erdkrater neben dem Gleiswechselbauwerk, Teile durchschlugen den Betondeckel und fielen in die Tiefe und nur Teile der obersten Geschosse liegt auf Straßenniveau. Damit ist die Baustelle als eine Ursache identifiziert.

Mitarbeiter und Besucher des Archivs, Bewohner der Nachbarhäuser und Passanten konnten durch Bauarbeiter rechtzeitg gewarnt werden. Nach Polizeiangaben werden noch zwei Männer, die im Dachgeschoss des linken Nachbarhauses wohnten, vermisst. Weiterhin ist unklar, ob sich noch Personen unter den Trümmern befinden, die die gesamte Breite des Straßenraums bedecken.

Als Sofortmaßnahme wurden über eintausend Kubikmeter Beton in das Bauwerk gefüllt, um weiteres Nachrutschen von Erde zu verhindern. Die Bergungsarbeiten werden von der Rückseite des Gebäudes aus durchgeführt. Dazu wurden mehrere Garagen abgerissen.

Dokumente aus den Räumen und Kellern der hofseitigen Anbauten, die nicht mitgerissen wurden, konnten bereits gesichert werden. Das Stadtarchiv enthält nicht nur unwiederbringliche Dokumente zur Geschichte Kölns, sondern auch des gesamten nordwesteuropäischen Raums. Historiker schätzen den Verlust der Dokumente und Artefakte höher ein als die beim Brand der Weimarer Herzogin Anna Amalia Bibliothek.

Der Gesamtschaden wird ersten Informationen zufolge in dreistelliger Millionenhöhe beziffert. Allein den Versicherungswert des Archivs schätzt der Kölner Kulturdezernent auf über 400 Millionen Euro.

Das Gebäude soll nicht gegen Elementarschäden versichert sein, so soll nur Versicherungsschutz gegen Sturm, Feuer und Explosion bestanden haben. Die Kölner Verkehrsbetriebe als Bauträger sind mit maximal 30 Millionen Euro pro Einzelschaden versichert.

Durch die Verschleppung der Bekämpfung von Rissen an der Gebäudeunterseite (Wikinews berichtete) hatte sich der Zustand des Gebäudes verschlechtert. Das war als mögliche Ursache des Einsturzes diskutiert worden. Ein Ende des vergangenen Jahres erstelltes Gutachten soll jedoch die „Unbedenklichkeit“ von beobachteten Mauerrissen im Gebäude bescheinigt haben. Diese durch den U-Bahnbau entstandenen Setzrisse in dem Gebäude waren offenbar nicht ursächlich für den Einsturz des Gebäudes. Die Kölner Verkehrsbetriebe halten an der Fortführung der Baumaßnahmen fest.

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March 3, 2009

Stadtarchiv in Köln eingestürzt

Stadtarchiv in Köln eingestürzt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Stadtarchiv in Köln eingestürzt

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Veröffentlicht: 23:54, 3. Mär. 2009 (CET)
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Eingestürztes Gebäude in der Severinstraße.
Foto: Raimond Spekking

Köln (Deutschland), 03.03.2009 – In Köln sind heute Nachmittag gegen 14 Uhr mehrere Gebäude, unter anderem auch das Gebäude des historischen Archivs der Stadt Köln in der Severinstraße eingestürzt. Mehrere Autos wurden verschüttet.

Ersten Berichten zufolge gab es nur einige Leichtverletzte. Inzwischen gelten drei Personen (ursprünglich waren es neun) aus benachbarten Häusern als vermisst. Nach Informationen des WDR waren Besucher und Angestellte von Bauarbeitern einer nahe gelegenen U-Bahn-Baustelle gewarnt worden und konnten das Gebäude noch rechtzeitig verlassen.

Inwieweit die Bauarbeiten an der Nord-Süd-Stadtbahn mit dem Einsturz in Zusammenhang stehen, ist zur Stunde noch nicht bekannt. Unterdessen erhebt ein ehemaliger Abteilungsleiter des Stadtarchivs schwere Vorwürfe gegen die amtierende Leitung. Er sprach von Rissen im Keller des Gebäudes, vor denen gewarnt wurde, auf die aber nicht reagiert worden sei. Das Gebäude ist offenbar in den Schacht der U-Bahn wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen.

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May 17, 2006

Baunatal: Gesundheitsämter warnen nach Brand im VW-Werk

Baunatal: Gesundheitsämter warnen nach Brand im VW-Werk

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Artikelstatus: Fertig 09:35, 17. Mai 2006 (CEST)
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Brand im Volkswagenwerk Kassel, 13. Mai 2006

Baunatal (Deutschland), 17.05.2006 – Nach der Explosion und dem anschließenden Brand im Volkswagenwerk in Baunatal warnten am 16. Mai die Gesundheitsämter vor möglichen Schäden.

Der Brand erfolgte letzten Samstag, am 13. Mai. Ersten Meldungen zufolge gab es keine Verletzten, und es entstand nur Sachschaden. Die Feuerwehr gab während des Brandes unbedenkliche Schadstoffwerte für die Bevölkerung bekannt.

Heute wendete sich die Sachlage. Möglicherweise sind durch die verbrannten Magnesiumteile Schadstoffe in die Luft gelangt. Weiße Flocken und braune Flecken wurden auf den Blättern von Pflanzen in der unmittelbaren Umgebung des VW-Werkes gefunden. Gartenbesitzer sollten laut Gesundheitsamt lieber auf den Verzehr von Salat aus den Gärten verzichten. Noch liegen keine Ergebnisse aus den Untersuchungen der Erde vor. Sobald Ergebnisse Klarheit verschaffen, melden sich die Behörden wieder.

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February 8, 2006

Dach eines Supermarktes in Töging bei Altötting eingestürzt

Dach eines Supermarktes in Töging bei Altötting eingestürzt

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Artikelstatus: Fertig 12:42, 8. Feb. 2006 (CET)
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Töging am Inn (Deutschland), 08.02.2006 – Im oberbayerischen Töging am Inn nahe Altötting ist am Dienstag, den 7. Februar gegen 11:00 Uhr das Dach eines Supermarktes eingestürzt.

Es handelt sich um einen vor fünf Jahren neu erbauten Netto-Einkaufsmarkt, einem Tochterunternehmen der Handelskette Edeka. Ein 19-jähriger Auzubildender hörte ein Knistern in der Decke. Er forderte umgehend seine vier Kollegen und sieben Kunden zur Flucht aus dem Gebäude auf. Innerhalb kürzester Zeit war das Gebäude geräumt.

Nach den bisherigen Ermittlungen brach das Flachdach in der Größe von rund 20 mal 40 Metern zusammen. Teile des Daches, welches aus einer Stahlkonstruktion bestand, blieben auf den Regalen des Marktes liegen. In der Region schneite es seit den Nachtstunden.

Die Rettungskräfte aus der Region eilten mit einem Großaufgebot an den Unfallort. 40 Polizisten, das Technische Hilfswerkes (THW), die 120 Feuerwehrleute und 60 Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) waren vor Ort. Sie mussten anfangs mit verschütteten Personen rechnen.

Erst vor rund vier Wochen waren bei dem Einsturz der Eissporthalle von Bad Reichenhall 15 Menschen ums Leben gekommen, im tschechischen Ort Ostrava brach die Decke eines Lidl-Discounters zusammen, und im polnischen Katowice stürzte eine Messehalle während einer Ausstellung zusammen. Dort starben über 60 Menschen.

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February 1, 2006

Experte: Falscher Leim ist für den Einsturz der Eissporthalle verantwortlich

Experte: Falscher Leim ist für den Einsturz der Eissporthalle verantwortlich

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Artikelstatus: Fertig 00:46, 1. Feb. 2006 (CET)
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Bad Reichenhall (Deutschland), 01.02.2006 – Heute kamen erste Erkenntnisse über die Einsturzursache der Eissporthalle in Bad-Reichenhall ans Tageslicht. Es wurde vermutlich ein falscher Leim für die Verklebung der Dachkonstruktion verwandt.

Dies gab heute – nach eingehenden Untersuchungen der Berliner Baustofftechnologen – Professor Bernd Hillemeier bekannt. Hillemeier arbeitet an der Technischen Universität Berlin.

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January 30, 2006

Brand im Ilmenauer Stadtzentrum

Brand im Ilmenauer Stadtzentrum – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Brand im Ilmenauer Stadtzentrum

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Artikelstatus: Fertig 14:46, 30. Jan. 2006 (CET)
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Ilmenau (Deutschland), 30.01.2006 – Die Kälte hat nun auch in Ilmenau ein Opfer gefordert. Ein Vater wollte am vergangenen Freitag in seinem Haus in der Ilmenauer Innenstadt mit einem Propangaskocher eine eingefrorene Leitung auftauen. Als er gegen 23:00 Uhr den Kocher ausschaltete, kam es zu einer Gasverpuffung, durch die er schwer verletzt wurde. Das Haus geriet in Brand. Trotz eingeleitetem Großeinsatz der Ilmenauer Feuerwehr brannte das Haus vollständig aus. Der eineinhalbstündige Einsatz verhinderte jedoch ein Übergreifen auf angrenzende Häuser.

Die Familie konnte sich retten, so dass es nur bei der Verletzung des Mannes blieb. Jedoch verbrannten Sachen der Familie, so dass sie nun auf Hilfe Dritter angewiesen ist.

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January 29, 2006

Katowice: Dach der Messehalle eingestürzt

Katowice: Dach der Messehalle eingestürzt

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Artikelstatus: Fertig 11:10, 29. Jan. 2006 (CET)
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Lage Katowices in Polen

Katowice (Polen), 29.01.2006 – Im südpolnischen Chorzów (Königshütte) bei Katowice (Kattowitz) ist am Samstag das Dach einer Messehalle eingestürzt. In der Halle sollen sich zur Zeit des Unglücks mehr als 500 Menschen aufgehalten haben. Als wahrscheinlichen Grund gab ein Polizeisprecher die Schneelast auf dem Dach an.

Seit Samstag laufen die Rettungsarbeiten. Etwa 100 Besucher der dort stattfindenden Brieftaubenmesse wurden in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert, andere waren auch am Sonntag noch in der Halle eingeschlossen.

Laut BBC, Spiegel Online und dem polnischen Rundfunk, der sich auf Aussagen der Rettungskräfte beruft, sind bisher 66 Tote bestätigt worden. Allerdings sollen sich laut Berichten von Eingeschlossenen noch weitere Tote in der eingestürzten Halle befinden.

Vertreter des Krisenstabes meldeten, dass sich unter den Verletzten Deutsche, Tschechen und Belgier befinden. Das Auswärtige Amt erklärt, es gebe noch keine Erkenntnisse über deutsche Opfer.


Commons-logo.svg Wikimedia Commons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema „Halleneinsturz in Katowice“.

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