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July 2, 2008

Die Lebensmittelkette Edeka übenimmt Discounterkette Plus

Die Lebensmittelkette Edeka übenimmt Discounterkette Plus

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Veröffentlicht: 19:55, 2. Jul. 2008 (CEST)
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Bonn (Deutschland) / Hamburg (Deutschland), 02.07.2008 – Das Bundeskartellamt hat eine Übernahme der Discounterkette Plus durch Edeka genehmigt. „Wir freuen uns, dass wir die Bedenken des Kartellamtes ausräumen konnten und es grünes Licht für mehr Wettbewerb im deutschen Discount gibt“, sagte Markus Mosa, Vorstandssprecher der Edeka AG am Dienstag, den 1. Juli in Hamburg. Spätestens Anfang des nächsten Jahres will der Konzern die Filialen von Plus in sein Ladennetz integriert haben. Edeka möchte alle 25.000 Mitarbeiter vom Discounter Plus übernehmen und bis zum Jahr 2010 weitere 2.500 Arbeitsplätze schaffen, betonte ein Sprecher des Unternehmens. In 18 Monaten sollen 1.750 der 2.500 Plus-Filialen auf das Konzept der Edeka-Tochter Netto Marken-Discount umgestellt werden. Die anderen 750 Filialen sollen unter ihrem jetzigen Namen „Plus“ weiter existieren, aber mit dem neuen „City-Discount-Markt-Konzept“ arbeiten.

Quellen

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September 16, 2006

Baden-Württemberg: EDEKA nimmt US-Reis aus den Regalen

Baden-Württemberg: EDEKA nimmt US-Reis aus den Regalen

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Artikelstatus: Fertig 20:32, 16. Sep. 2006 (CEST)
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Hamburg (Deutschland), 16.09.2006 – Nach Funden der gentechnisch veränderten Reissorte [[w:Bayer_CropScience#Genver%E4nderter%20Reis%20in%20Reisimporten|LL601]] in Reisprodukten aus den USA, die im deutschen Lebensmitteleinzelhandel in den Verkauf gelangt ist, hat die Hamburger Zentrale der Supermarktkette EDEKA jetzt Konsequenzen gezogen. Wie heute bekannt gegeben wurde, würden „bis auf weiteres“ Reisprodukte, die aus den USA kommen, nicht mehr verkauft.

Edeka habe sich zu dieser Maßnahme entschlossen, da „derzeit nicht eindeutig geklärt werden kann, wie es zu Verunreinigungen von herkömmlichem Reis mit dem gentechnisch veränderten Reis aus den USA“ komme, so ein Sprecher. Diese Aussage wurde vom Bundesverbraucherministerium bestätigt. Die Kontaminationswege seien immer noch unbekannt.

Eine bestimmte Sorte des US-amerikanischen Langkornreises war bereits in der vergangenen Woche aus dem Handel genommen worden, weil darin Beimengungen der gentechnisch veränderten Sorte „LL 601“ nachgewiesen worden waren. In sieben untersuchten Reisprodukten Baden-Württembergs waren von der amtlichen Lebensmittelüberwachung Spuren dieser Sorte gefunden worden. Der Anteil dieser gentechnisch veränderten Sorte soll aber unter 0,05 Prozent liegen. Weitere 39 Proben waren ohne Befund, so das baden-württembergische Landwirtschaftsministerium.

In der Schweiz haben ebenfalls zwei Handelsketten (Migros und Coop) den Verkauf von US-Reis eingestellt. Auch in Frankreich haben die Behörden den Lebensmittelhandel dazu aufgefordert, den Verkauf von US-Reis zu stoppen.

Zuerst waren in den Vereinigten Staaten Ende August Spuren von LL601-Reis in Reiscontainern gefunden geworden. Die auch in den USA noch nicht zugelassene Reissorte, deren Rechte Bayer CropScience besitzt, war im Jahre 2001 in Freilandversuchen von der Louisiana State University getestet worden. Die gentechnisch veränderte Sorte soll herbizidresistent sein. Eine gesundheitliche Gefährdung durch den Genuss dieser Reissorte haben die US-Behörden bisher ausgeschlossen.

In den Rotterdamer Häfen werden noch drei von 23 Frachten mit kontaminierten Reisladungen festgehalten (ungefähr 20.000 Tonnen). Nach Angaben der EU-Kommission haben Unternehmen des Verbandes der europäischen Reismühlen in 33 von 162 Proben aus Reisimporten Spuren der gentechnisch veränderten Sorte LL601 gefunden.

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Quellen

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February 8, 2006

Dach eines Supermarktes in Töging bei Altötting eingestürzt

Dach eines Supermarktes in Töging bei Altötting eingestürzt

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Artikelstatus: Fertig 12:42, 8. Feb. 2006 (CET)
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Töging am Inn (Deutschland), 08.02.2006 – Im oberbayerischen Töging am Inn nahe Altötting ist am Dienstag, den 7. Februar gegen 11:00 Uhr das Dach eines Supermarktes eingestürzt.

Es handelt sich um einen vor fünf Jahren neu erbauten Netto-Einkaufsmarkt, einem Tochterunternehmen der Handelskette Edeka. Ein 19-jähriger Auzubildender hörte ein Knistern in der Decke. Er forderte umgehend seine vier Kollegen und sieben Kunden zur Flucht aus dem Gebäude auf. Innerhalb kürzester Zeit war das Gebäude geräumt.

Nach den bisherigen Ermittlungen brach das Flachdach in der Größe von rund 20 mal 40 Metern zusammen. Teile des Daches, welches aus einer Stahlkonstruktion bestand, blieben auf den Regalen des Marktes liegen. In der Region schneite es seit den Nachtstunden.

Die Rettungskräfte aus der Region eilten mit einem Großaufgebot an den Unfallort. 40 Polizisten, das Technische Hilfswerkes (THW), die 120 Feuerwehrleute und 60 Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) waren vor Ort. Sie mussten anfangs mit verschütteten Personen rechnen.

Erst vor rund vier Wochen waren bei dem Einsturz der Eissporthalle von Bad Reichenhall 15 Menschen ums Leben gekommen, im tschechischen Ort Ostrava brach die Decke eines Lidl-Discounters zusammen, und im polnischen Katowice stürzte eine Messehalle während einer Ausstellung zusammen. Dort starben über 60 Menschen.

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Quellen

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