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October 20, 2010

Astrium stellt ersten Satelliten des „Swarm“-Projekts zur Vermessung des Erdmagnetfeldes vor

Astrium stellt ersten Satelliten des „Swarm“-Projekts zur Vermessung des Erdmagnetfeldes vor

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Veröffentlicht: 19:42, 20. Okt. 2010 (CEST)
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Simulation des Erdmagnetfeldes, das mit dem Sonnenwind interagiert

Friedrichshafen (Deutschland), 20.10.2010 – Der Satellitenbauer Astrium stellte heute in Friedrichshafen den ersten von drei Satelliten des Projekts SWARM vor, die im Jahr 2012 zu einer Erdorbitmission aufbrechen sollen. Ziel der Mission ist die Gewinnung von präzisen Daten über den Aufbau des Erdmagnetfeldes. So können Karten von magnetisierten Gesteinen und Sedimenten erstellt werden.

Die Satelliten zwei und drei des Trios sollen im Februar und April 2011 fertiggestellt werden. Alle drei Satelliten sollen Mitte 2012 gleichzeitig vom Raketenstartplatz Plessezk in Russland (800 Kilometer östlich von Moskau) in eine polare Umlaufbahn in einer Höhe von rund 490 Kilometern gebracht werden. Nach vier Jahren ist geplant, zwei der Satelliten auf eine niedrigere Umlaufbahn zu bringen, wobei sie die Erde als Tandem in einer Höhe von etwa 300 Kilometern umkreisen werden. Der Kurs des dritten Satelliten soll dann so geändert werden, dass er die Bahn der beiden anderen Satelliten in einem Winkel von 90 Grad kreuzt.

Die Forscher bei Astrium ließen sich bei der Entwicklung ihrer Projektidee von Jules Vernes „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ inspirieren. Durch die modernen Technologien ist es jedoch nicht mehr erforderlich, Tunnel und Löcher in die Erde zu graben um das Erdinnere zu beobachten. Das Stichwort des Swarm-Projekts lautet dagegen: „satellite remote sensing“, übersetzt etwa „Satellitenfernerkundung“. Die Sensoren der Satelliten ermöglichen die Erfassung feinster Schwankungen der Stärke und Orientierung des Erdmagnetfeldes. Zusammen mit Daten über Schwankungen der elektrischen Feldintensität und der Schwerkraft über verschiedenen Regionen der Erde ermöglichen diese Daten die Aufstellung von Modellen über die zugrundeliegenden Prozesse im Erdinnern. Dabei erhoffen sich die Forscher Aufschlüsse über die Ursprünge und die Dynamik der geologischen Prozesse im Erdinnern, die zur Erzeugung des Erdmagnetfeldes beitragen.

Die wissenschaftliche Koordination des Programms liegt beim Deutschen Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam. „SWARM“ ist dabei Bestandteil des Living Planet Programms der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Das Verständnis des Magnetfeldes kann bei der Erforschung der geologischen Geschichte der Erde hilfreich sein. Als praktischer Nutzen des Projekts denken die Forscher daran, die gewonnenen Daten auch zur Erkundung von Erzlagerstätten und Fundstellen von Mineralien sowie zur Verbesserung der vorhandenen Navigationssysteme zur Orientierung auf der Erdoberfläche heranzuziehen.

Darüberhinaus können auch Wasserströmungen in den Ozeanen mit Hilfe der magnetischen Sonden des Satellitentrios erfasst werden. Denn die elektrisch leitenden Teilchen des Salzwassers erzeugen durch ihre Bewegung ebenfalls ein schwaches Magnetfeld. Das Verständnis der Dynamik der ozeanischen Wasserströmungen kann auch die Klimaforschung positiv befruchten, da die Meeresströmungen in den Ozeanen den globalen Wandel des Klimas wesentlich beeinflussen.

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May 7, 2006

Baden-Württemberg: Fortsetzung der CDU-FDP-Koalition auf Landesparteitagen beschlossen

Baden-Württemberg: Fortsetzung der CDU-FDP-Koalition auf Landesparteitagen beschlossen

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Artikelstatus: Fertig 18:11, 7. Mai 2006 (CEST)
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Villingen-Schwenningen / Friedrichshafen (Deutschland), 07.05.2006 – Auf ihren beiden Landesparteitagen am 6. Mai haben die Delegierten von CDU und FDP der Koalitionsfortführung zugestimmt. Auf dem Landesparteitag der CDU in Villingen-Schwenningen haben von 322 anwesenden Stimmberechtigten bei vier Enthaltungen zwei mit Nein gestimmt. Auf dem außerordentlichen Landesparteitag der FDP in Friedrichshafen enthielten sich von den knapp 400 Delegierten sechs, während sieben mit Nein stimmten.

Bei der Landtagswahl am 26. März hatte sich eine Mehrheit für eine schwarz-gelbe Koalition ergeben. Die beiden Koalitionspartner regieren in Baden-Württemberg seit 1996.

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March 13, 2006

Zwei Verhaftungen auf dem Flughafen Friedrichshafen

Zwei Verhaftungen auf dem Flughafen Friedrichshafen

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Artikelstatus: Fertig 13. Mär. 2006 (CET)
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Friedrichshafen (Deutschland), 13.03.2006 – Aufregung herrschte am Freitagabend auf dem Flughafen Friedrichshafen am Bodensee. Zwei Männer türkischer Herkunft hatten dafür gesorgt. Sie befanden sich um 19:20 Uhr an Bord einer Boeing 737 nach Antalya, die sich bereits auf der Rollbahn befand und kurz darauf starten sollte. Die Boeing war von der türkischen Fluggesellschaft Sun Express gechartert worden.

In der Annahme, es handele sich um eine Bombendrohung, ließ die Polizei das Flugzeug räumen. Die Fluggäste wurden zum Flughafen zurückgebracht. Die Durchsuchung der Boeing und des Gepäcks war gegen 22:00 Uhr beendet. Zwei Spürhunde fanden keinen Sprengstoff. Das Flugzeug mit rund 60 Passagieren – andere Quellen berichten von 182 Personen – startete mit etwa vier Stunden Verspätung um Mitternacht Richtung Türkei. Allerdings war für den Start um diese Uhrzeit eine Ausnahmegenehmigung des Regierungspräsidiums notwendig.

Am Samstagmorgen wurden dann Details zu dem Vorgang bekannt. Auslöser war ein 44-jähriger Türke. Er fiel im Flugzeug aufgrund seines Verhaltens einer Stewardess auf, als er nachträglich noch einen Plastiksack wegräumte. Auf ihre Frage hin, um was es sich im dem Sack handele, erwiderte er: „Eine Bombe!“ Auch wenn das nicht ernst gemeint gewesen sein sollte, so hatte diese Antwort doch drastische Folgen.

Der Mann wurde mitsamt seinem 49-jährigen Begleiter verhaftet. Der Polizei gegenüber rechtfertigte sich der Mann, er habe nur einen Scherz gemacht. Den 44-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige und ein Gerichtsverfahren, aus dem eine mehrjährige Haftstrafe werden kann. Zudem kommen auf ihn eventuell Rechnungen der Polizei für den Einsatz von 15 Beamten sowie der Fluggesellschaft wegen der Verspätung zu.

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December 16, 2005

Propellermaschine der österreichischen Fluggesellschaft InterSky musste notlanden

Propellermaschine der österreichischen Fluggesellschaft InterSky musste notlanden

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Artikelstatus: Fertig 22:49, 16. Dez. 2005 (CET)
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Dash 8-300

Linz (Österreich), 16.12.2005 – Am Freitagvormittag musste eine Dash 8-300 der österreichischen Fluggesellschaft InterSky auf dem „blue danube airport“ in der Nähe von Linz notlanden. Die fünfzigsitzige Maschine ist mit zwei Motoren ausgestattet. Sie befand sich mit 44 Personen an Bord auf dem Weg von Friedrichshafen nach Wien.

Das Propellerflugzeug startete ohne Probleme planmässig um 10:20 Uhr in Friedrichshafen. Während des Fluges vereisten nach Angaben einiger Passagiere die Turbinen, das linke Triebwerk fiel anschließend aus. Im Cockpit zeigten die Instrumente ebenfalls Probleme an. Der Pilot entschloss sich daraufhin zu einer Notlandung, die einwandfrei vonstatten ging. Es gab keine Verletzten. Die Passagiere wurden mit dem Bus nach Wien weiter transportiert.

Renate Moser, Sprecherin von InterSky, machte anfangs keine Angaben über die tatsächliche Ursache der technischen Probleme. Es wird jedoch eine wetterbedingte Ausfallursache angenommen. Flugbetriebsleiter Rolf Seewald schloss später nicht aus, dass vielleicht das Triebwerk ausgetauscht werden müsse. Um den Flugbetrieb aufrechterhalten zu können, hat InterSky eine Ersatzmaschine geordert. Die Fluggesellschaft InterSky aus Bregenz im Bundesland Vorarlberg gehört zu den so genannten Billigfluglinien.

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August 27, 2005

Maxim Iglinskiy der Schnellste in Singen

Maxim Iglinskiy der Schnellste in Singen

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Friedrichshafen / Singen (Hohentwiel) (Deutschland), 27.08.2005 – Der Radrennfahrer Maxim Iglinskiy hat am 20.08.2005 die Überführungsetappe der Deutschland-Tour 2005 aus den Alpen zurück nach Deutschland von Friedrichshafen nach Singen gewonnen.

Er konnte sich auf der Zielgeraden gegen seine acht Kollegen der Ausreißergruppe durchsetzen. In der Gesamtwertung bleibt indes alles beim Alten.

Levi Leipheimer führt weiterhin mit 18 Sekunden vor seinen Teamkollegen Georg Totschnig und Jan Ullrich.

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Bennati entscheidet auch die fünfte Etappe für sich

Bennati entscheidet auch die fünfte Etappe für sich

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Artikelstatus: Fertig 14:45, 27. Aug 2005 (CEST)
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Friedrichshafen (Deutschland) / Sölden (Österreich), 27.08.2005 – Der Radrennfahrer Daniele Bennati hat am 19.08.2005 in Friedrichshafen am Bodensee seinen zweiten Etappensieg bei der Deutschland-Tour 2005 feiern können.

Nachdem erst alle Zeichen auf einen Erfolg der Ausreißergruppe, in der sich unter anderen Jens Voigt befand, deuteten, konnte das Hauptfeld sie 500 Meter vor dem Ziel stellen. Im Massensprint hatte dann zum zweiten Mal Bennati die besten Beine. Er übernahm durch seinen Sieg das rote Trikot des besten Sprinter von Filippo Pozzato.

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May 2, 2005

General Electric an MTU interessiert

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Friedrichshafen (Deutschland), 02.05.2005 – In den Bieterwettstreit um den Motorenhersteller Motoren -und Turbinen Union Friedrichshafen (MTU) will jetzt der amerikanische Technologiekonzern General Electric (GE) einsteigen. An dem zum DaimlerCrysler-Konzern gehörenden Unternehmen sind auch MAN (Nutzfahrzeuge, Maschinenbau) und verschiedene Finanzinvestoren (KKR, Carlyle und Permira) interessiert. Die Gründerfamilien Maybach und Zeppelin stehen einem Verkauf an Finanzinvestoren skeptisch gegenüber. Der Jahresumsatz von MTU beträgt 1,3 Milliarden Euro. Zu MTU gehört der weltweit fünftgrößte Triebwerkshersteller MTU Aero Engines.

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