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October 14, 2012

Dallas: Mutter wegen schwerer Misshandlung ihrer 2-jährigen Tochter zu 99 Jahren Haft verurteilt

Dallas: Mutter wegen schwerer Misshandlung ihrer 2-jährigen Tochter zu 99 Jahren Haft verurteilt

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Veröffentlicht: 12:52, 14. Okt. 2012 (CEST)
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US Senate new gavel.jpg

Dallas (Vereinigte Staaten), 14.10.2012 – Die fünffache Mutter Elizabeth Escalona (Bild) aus Dallas in Texas wurde am Freitag zu 99 Jahren Haft verurteilt, weil sie die Hände ihrer 2-jährigen Tochter Jocelyn mit Sekundenkleber an die Wand geklebt und das Kind dann ins Koma geprügelt hatte.

Die 23-jährige Escalona hatte sich im Prozess schuldig bekannt und auf eine Bewährungsstrafe gehofft. Die Staatsanwaltschaft forderte 45 Jahre Haft. Wegen der extremen Brutalität hatte der Richter eine Haftstrafe von 99 Jahren verhängt. Debbie Denmon, Sprecherin des Dallas County Staatsanwaltschaft: „Wir sind sehr zufrieden mit der Entscheidung des Richters.“ Denmon betonte, der Mutter habe es nicht leid um ihr Kind getan, Mitleid habe sie nur mit sich selbst gehabt. Nach diesem Urteil kann Escalona erst nach 30 Jahren auf Bewährung entlassen werden.

Die Misshandlung ihrer Tochter geschah im September 2011. Die Mutter hatte die Hände des Mädchens an die Wand geklebt, sie in den Bauch getreten und mit einem Milchkrug geschlagen. Die Zweijährige wurde schwer verletzt, eine Hirnblutung und mehrere gebrochene Rippen waren unter anderem die Folgen. An ihren Händen waren Teile der Haut abgerissen und an der Wand kleben geblieben. Das Kleinkind hatte blaue Flecken von Kopf bis Fuß, Kopfhaar war ausgerissen, Blutergüsse waren auf Stirn und Nase zu sehen. Bisswunden waren am ganzen Körper verteilt. Der Bezirksstaatsanwalt in Dallas, Eren Price sagte: „Nur ein Monster klebt die Hände seiner Tochter an die Wand.“

Escalona war bei der Tat schwanger. Sie hat keine einfache Kindheit hinter sich. Sie war Mitglied einer Gang, hat im Alter von Elf angefangen, Marihuana zu rauchen. Ihr Anwalt sagte, sie sei auf einer kindlichen Entwicklungsstufe stehen geblieben.

Die kleine Jocelyn hat sich nach dem Krankenhausaufenthalt mittlerweile überraschend gut erholt und lebt jetzt mit ihren Geschwistern bei der Großmutter.

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  • Portal:Vereinigte Staaten

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July 1, 2012

Thailand: Messerstecherei zwischen homosexuellen Freunden an der Strandpromenade von Pattaya

Thailand: Messerstecherei zwischen homosexuellen Freunden an der Strandpromenade von Pattaya

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Veröffentlicht: 23:31, 1. Jul. 2012 (CEST)
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Pattayas Strandpromenade

Pattaya (Thailand), 01.07.2012 – Vor den Augen neugieriger Passanten lieferten sich drei unter Drogen stehende homosexuelle Freunde eine Messerstecherei auf der beliebten Strandpromenade von Pattaya.

Nach Aussagen von Augenzeugen sollen die drei Männer über einen offensichtlich wohlhabenden Kunden in Streit geraten sein. Anscheinend hatte der Mann zu allen drei Männern im ständigen Wechsel Kontakt. Die drei Freunde waren eifersüchtig aufeinander. Der immer lauter werdende Streit geriet zum Schluss außer Kontrolle. Einer der drei Freunde zog ein Klappmesser aus der Tasche und attackierte die anderen beiden. Dabei ging einer der beiden blutüberströmt zu Boden. Darauf zog der Dritte auch ein Messer und ging auf den Angreifer los. Der 30 Jahre alte Angreifer bekam Angst und flüchtete.

Die beiden Freunde, die angegriffen wurden, wurden in ein Krankenhaus gebracht und ärztlich versorgt. Ein Drogentest, der von der Polizei angeordnet wurde, fiel bei beiden positiv aus. In einer Karaoke-Bar wurde der Angreifer zwei Stunden später gefasst und verhaftet. Ein Urintest, welcher auf der Polizeiwache erfolgte, zeigte dass auch dieser Mann unter Drogen stand. Der 30-jährige Messerstecher wurde in Untersuchungshaft genommen und hat nun eine Anklage wegen Körperverletzung und Drogenkonsum zu erwarten.

Quellen[Bearbeiten]

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October 7, 2011

Oberhausen: Drei Polizeibeamte nach wilder Schießerei durch Messer verletzt

Oberhausen: Drei Polizeibeamte nach wilder Schießerei durch Messer verletzt

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Veröffentlicht: 19:59, 7. Okt. 2011 (CEST)
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Oberhausen (Deutschland), 07.10.2011 – Am Donnerstag um 01.15 Uhr kam es im Rotlichtviertel von Oberhausen zu einem Schusswechsel zwischen der Polizei und einem 30-jährigen unter Drogen stehenden Mann. Bei der Festnahme zückte dieser ein Messer und verletzte damit drei Polizeibeamte.

Wie sich später herausstellte, hatte der psychisch labile Mann mit einer Gaspistole, die von einer scharfen Waffe äußerlich nicht zu unterscheiden war, geschossen. Polizeibeamte eröffneten das Feuer auf ihn und gaben mindestens zehn Schüsse ab. Dabei wurde der Mann, der sich hinter einer Litfaßsäule verschanzt hatte, in die Beine getroffen. Als die Beamten auf den zusammengesackten 30-Jährigen zugingen, kam es wieder zum Schusswechsel, dabei wurde der Mann in den Unterleib getroffen.

Bei der Festnahme gelang es dem Täter ein Messer zu ziehen, einen 32-jährigen Beamten trifft er an der Schulter, sein 38-jähriger Kollege wird in der Magengegend getroffen, eine Polizistin wird leicht verletzt. Einer der Beamten liegt noch am Freitag im Krankenhaus. Die Mordkommission berichtete inzwischen, dass bei dem Angreifer zwei Gaspistolen und zwei Messer gefunden wurden. Der Mann ist kein Unbekannter bei der Polizei.

Der 30-jährige Täter wurde in ein künstliches Koma versetzt. Sein Zustand ist kritisch. Es wird spekuliert, er könnte die Situation bewusst herbeigeführt haben, um von der Polizei erschossen zu werden.

Das Risiko von Polizeibeamten in Ausübung der Arbeit verletzt zu werden ist gestiegen, das zeigen Erhebungen in verschiedenen Bundesländern.

Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet.

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July 21, 2011

München-Neuperlach: Raubüberfall in Methadonpraxis

München-Neuperlach: Raubüberfall in Methadonpraxis

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Veröffentlicht: 18:35, 21. Jul. 2011 (CEST)
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München (Deutschland), 21.07.2011 – Am Sonntagmittag raubten zwei Männer aus einer Arztpraxis in München-Neuperlach den Heroin-Ersatzstoff Methadon. Sie bedrohten eine 21-jährige Arzthelferin mit einem Messer und möglicherweise einer Schusswaffe. So zwangen sie die Frau zu Boden und fesselten sie.

Nachdem sie eine Überwachungskamera außer Betrieb gesetzt hatten, eigneten sie sich das Methadon aus der Praxis an und flüchteten. Als sich die Arzthelferin befreien konnte, verständigte sie ihren Arbeitgeber, der die Polizei alarmierte. Arzt und Helferin konnten der Polizei die Personalien eines der Täter benennen; es handelte sich um den ersten Patienten, der am gleichen Tag versorgt worden war. Der mutmaßliche Täter, ein 31-jähriger gebürtiger Kasache, wurde in seiner Wohnung festgenommen.

Vom zweiten Täter liegt eine Beschreibung vor:

Ca. 25 bis 35 Jahre alt, maximal 170 cm groß, korpulente, dickliche Figur, schwarze, nackenlange, gelockte Haare (möglicherweise Perücke), südländisches Aussehen, sprach akzentfrei Deutsch. Er war bekleidet mit einer schwarzen Lederjacke und trug eine auffällige schwarze Armani-Sonnenbrille.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 84, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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June 27, 2011

München: Angreifer wird von einem Taxi überrollt

München: Angreifer wird von einem Taxi überrollt

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Veröffentlicht: 16:47, 27. Jun. 2011 (CEST)
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München (Deutschland), 27.06.2011 – Am Sonntagmorgen wurde ein 29-jähriger Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes im Münchner Westend von einem unter Drogeneinfluss stehenden 33-jährigen Radio- und Fernsehtechniker attackiert. Der Angegriffene lief zu einem Taxi und wollte fliehen. Beim Versuch, das im Taxi sitzende Opfer zu schlagen, ging der Techniker zu Boden und wurde vom Taxi überrollt.

Zunächst hatte der 33-Jährige auf den uniformierten Sicherheitsangestellten wirr eingeredet, dabei wurde er zusehends aggressiver. Um einer Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen, lief der 29-Jährige zu einem Taxi und nahm darin Platz. Durch die halb geöffnete Seitenscheibe versuchte der Techniker einen Faustschlag anzubringen. In diesem Moment fuhr der Taxifahrer an, was den Angreifer von den Beinen riss. Vom rechten Hinterreifen des Fahrzeugs wurde er im Brustbereich überrollt, wodurch er lebensgefährlich verletzt wurde.

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  • Portal:München

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April 12, 2011

Deutschland: Gefährliche Drogen in Kräutermischungen

Deutschland: Gefährliche Drogen in Kräutermischungen

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Veröffentlicht: 16:23, 12. Apr. 2011 (CEST)
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München (Deutschland), 12.04.2011 – Lava Red[1], Spice, Bonzai Winterboost[2], Bonzai Citrus[3], King Kong[4] sowie weitere fantasievolle Namen stehen für Kräutermischungen, denen synthetische Cannabinoide zugesetzt sind. Der Wirkungsgrad ist deutliche höher und unvorhersehbarer als bei Tetrahydrocannabinol (THC), dem berauschenden Wirkstoff aus der Cannabispflanze. Angeboten werden die Tütchen als Räucherzeug zur Meditation: entweder unter der Ladentheke oder offen im Internet.

Begonnen hat der Trend vor wenigen Jahren mit der „Kräutermischung“ Spice. Es dauerte Monate bis die berauschenden Wirkstoffe CP-47, 497, JWH-018 und HU-210 festgestellt waren und im Jahr 2009 als Betäubungsmittel eingestuft wurden.

Das Bayerische Landeskriminalamt warnt vor dem zunehmenden Missbrauch der schwer im Blut nachweisbaren Drogen. Stephan Prückner ist leitender Notarzt im Klinikum Großhadern in München. Er kennt die Auswirkungen der Droge aus der Notaufnahme: „In einigen Fällen hatten wir Patienten, die völlig orientierungslos waren, die bewusstlos wurden und erbrochen haben. Das kann lebensbedrohlich sein. Weitere Nebenwirkungen sind je nach Dosierung extremer Speichelfluss, Wahrnehmungsstörungen, Angstzustände und ein stark beschleunigterHerozrollt&.ngPolizist Frank Grobecker erklärt: „Das Risiko ist so groß wie beim russischen Roulette. Welche Stoffe und welche Menge in einer Kräutermischung enthalten ist, weiß man nicht.ngEs gab bereits Fälle, in denen Konsumenten der Droge wiederbelebt werden mussten.

Die Drogenfahnder haben das übliche Problem, wie es bei Designerdrogen auftritt. Jürgen Harle, der Leiter des Kommissariats für Arzneimittelmissbrauch in München, sagte hierzu: „Kaum ist eine Mischung im Labor getestet, analysiert und verboten, verändern die Produzenten das Produkt geringfügig, die Jagd geht von vorne los. Wenn die Inhaltsstoffe gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen, kann es per Gesetz verboten werden.ngDie Hersteller hingegen legen Zertifikate vor, wonach in den Produkten keine Stoffe enthalten sind, die unter das Betäubungsmittelgesetz oder das Arzneimittelgesetz fallen.

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Quellen[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. http://www.legal-highs.info/lava-red/
  2. http://www.legal-highs.info/bonzai-winter-boost/
  3. http://www.herbal-discounter.de/product_info.php?info=p47_bonzai-3g.html&gclid=CNfUncvBlqgCFYu-zAod0VXdCg
  4. http://www.legal-highs.info/?s=king+kong

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March 23, 2011

Deggendorf: Drogensüchtiger schlägt und beraubt seinen Großvater

Deggendorf: Drogensüchtiger schlägt und beraubt seinen Großvater

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Veröffentlicht: 12:52, 23. Mär. 2011 (CET)
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Deggendorf (Deutschland), 23.03.2011 – Ein 23-Jähriger beraubte am Sonntagnachmittag, dem 20. März 2011, seinen eigenen Großvater, mit dem er zusammen ein Haus bewohnt. Nachdem der 67-Jährige der Geldforderung seines Enkels nicht nachgegeben hatte, wurde er von diesem mehrfach mit der Faust auf den Hinterkopf geschlagen. Als sich der ältere Herr nicht mehr wehren konnte, wurde er von seinem Verwandten um einen zweistelligen Geldbetrag „erleichtert“, den er in der Kleidung trug.

Am Montag begab sich der 63-Jährige in ärztliche Behandlung und erstattete Anzeige. In seiner Vernehmung gab er an, dass es sich nicht um den ersten Angriff seines drogenabhängigen Enkels gehandelt habe und in der Vergangenheit bereits Ermittlungsverfahren wegen Nötigung und Körperverletzung eingeleitet worden seien. Motiv für den Raub am Sonntag waren Schulden, die der Enkel bei seinem Drogenlieferanten hatte.

Der 23-Jährige wurde festgenommen und befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt. Der Ermittlungsrichter hatte einen Haftbefehl erlassen.

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  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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January 5, 2011

Gerry Rafferty mit 63 Jahren verstorben

Gerry Rafferty mit 63 Jahren verstorben – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Gerry Rafferty mit 63 Jahren verstorben

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Veröffentlicht: 20:10, 5. Jan. 2011 (CET)
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Gerry Rafferty (1980)

Poole (Vereinigtes Königreich), 05.01.2011 – Am gestrigen Dienstag, den 4. Januar 2011 verstarb der britische Folk-Rock-Musiker Gerry Rafferty (eigentlich Gerald Rafferty) im Alter von 63 Jahren in seinem Haus in Poole (ehemals Grafschaft Dorset). Das teilte sein Agent am Dienstagabend mit. Rafferty ist vielen Menschen vor allem durch einen einzigen großen Hit bekannt geworden – „Baker Street“. Besonders ein Saxophonsolo in diesem Stück, gespielt von Raphael Ravenscroft, hatte sich zum Ohrwurm entwickelt und war so zu einer Art Markenzeichen von Rafferty geworden. „Baker Street“ aus seinem Album „City To City“, das fünf Millionen Mal verkauft wurde, ist auch der Name einer U-Bahnstation der London Underground. Raffertys Stück gleichen Namens ist auch eine Erinnerung an seine Anfangszeit als Straßenmusiker in der Londoner U-Bahn.

Neben „Baker Street“ aus dem Jahr 1978 landete Gerry Rafferty mit „Stuck In The Middle With You“ (1972) aus seiner Anfangszeit einen Hit mit der Folkrock-Band „Stealers Wheel“, bevor er eine Solokarriere startete. Seine melancholische Art und seine Abneigung vor öffentlichen Auftritten mögen zwei der Faktoren gewesen sein, die eine größere Karriere als Musiker verhinderten. Immerhin sorgten die geschätzten Tantiemen für „Baker Street“ in Höhe von 80.000 Pfund (rund 94.000 Euro) jährlich für ein sicheres Auskommen.

Alkohol und die dadurch entstehenden Probleme waren auch schon in seinem Welthit „Baker Street“ gegenwärtig und ein Thema, mit dem er sich immer wieder auseinandersetzte: „Du läufst die Baker Street entlang – ein neuer, harter Tag liegt vor dir. Dann säufst du dich durch die Nacht und versuchst, alles zu vergessen.“

Wie verlautete, starb Rafferty an den Folgen eines Leberschadens, den er sich durch jahrelangen exzessiven Alkoholgenuss zugezogen hatte. Anfang November vergangenen Jahres musste er sich wegen akutem Leberversagen ins Krankenhaus begeben. Bei seinem Tod soll seine Tochter Martha bei ihm gewesen sein.

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October 12, 2010

DAK-Studie: Rauschtrinken breitet sich unter Jugendlichen in Deutschland immer stärker aus

DAK-Studie: Rauschtrinken breitet sich unter Jugendlichen in Deutschland immer stärker aus

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Veröffentlicht: 16:13, 12. Okt. 2010 (CEST)
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Lüneburg (Deutschland), 12.10.2010 – Das so genannte Rauschtrinken („Komasaufen“) unter Jugendlichen in Deutschland nimmt zu. Dabei gibt es einen signifikanten Zusammenhang zwischen der jeweiligen Schulform und der Neigung zum Rauschtrinken. Gymnasiasten sind besonders gefährdet. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Lüneburger Leuphana-Universität, die sie im Auftrag der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) durchgeführt hat.

42,6 Prozent der Schüler beteiligen sich demnach mindestens einmal monatlich an solchen Trinkgelagen, bei denen definitionsgemäß mindestens fünf Gläser Alkohol direkt hintereinander konsumiert werden. Jeder Dritte dieser Gruppe, also 14,6 Prozent aller Befragten, gibt sich sogar dreimal oder öfter im Monat diesem Rauschtrinken hin. Über 70 Prozent der regelmäßigen Rauschtrinker gaben an, auch außerhalb kollektiver Besäufnisse regelmäßig Alkohol zu konsumieren.

Im Durchschnitt fangen – der Studie zufolge – Jugendliche im Alter zwischen 15 und 16 Jahren (der genaue Wert beträgt 15,6) mit dem Alkoholtrinken an. Viele beginnen jedoch auch schon zwischen 12 und 13 Jahren damit, ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol zu sammeln. Signifikante Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind dabei kaum festzustellen. 36,6 Prozent der Schüler trinken bereits regelmäßig Alkohol, also ein Getränk pro Woche. Der Alkoholkonsum steigt zwischen 13 und 15 Jahren stetig an, dabei ist der Anteil der Jungen etwas höher als der von Mädchen. Zwischen einem Alter von 16 und 18 Jahren trinken etwa 70 Prozent der Jugendlichen regelmäßig Alkohol. Mädchen trinken dabei eher „Mixgetränke“, bei denen eine Limonade mit Alkohol versetzt wird. Jungen haben eine Präferenz für Bier. 36,2 Prozent der Jungen trinken wöchentlich Bier, 29,3 Prozent von ihnen nehmen ein Mixgetränk zu sich.

Die Autoren der Studie stellten außerdem einen erkennbaren Zusammenhang zwischen dem erlebten Leistungsdruck in der Schule und dem Alkoholkonsum fest. Etwa jeder dritte Gymnasiast gab an, regelmäßig Alkohol zu trinken im Vergleich zu jedem vierten Schüler auf anderen Schulformen der Mittelstufe. Auch der Anteil der Rauschtrinker liegt bei Gymnasiasten mit 36,7 Prozent höher als der entsprechende Anteil in den anderen Schulformen (32,9 Prozent). Schülerinnen und Schüler, die angaben, mit ihren schulischen Leistungen nicht zufrieden zu sein, griffen häufiger zur Flasche als andere. Ein ähnlicher Zusammenhang besteht auch zwischen Schulunlust und den Trinkgewohnheiten. Wo da jeweils Ursache und Wirkung liegen, ist noch unklar: Ob also der erhöhte Alkoholkonsum zu schulischen Problemen führt oder umgekehrt die schulischen Probleme zur Steigerung des Alkoholkonsums führen, bleibt zunächst offen.

Auch regionale Unterschiede wurden festgestellt. So liegt das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern an der Spitze der Alkoholkonsumstatistik bei Jugendlichen in Deutschland, sagte Rainer Siedelberg von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung in Schwerin gegenüber dem NDR. Einschränkend muss gesagt werden, dass nicht alle Bundesländer an der Studie teilnahmen. Die Erhebung fand an Schulen in Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Thüringen statt. Für die Untersuchung wurde eine Stichprobe von 4116 Schülerinnen und Schülern zwischen 10 und 18 Jahren aus 17 Schulen befragt. Die Erhebung fand zwischen Mai 2009 und Mai 2010 im Rahmen der Initiative der DAK „Gemeinsam gesunde Schule entwickeln“ statt.

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August 11, 2010

Mexiko: Debatte über Legalisierung von Drogen

Mexiko: Debatte über Legalisierung von Drogen

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Veröffentlicht: 10:27, 11. Aug. 2010 (CEST)
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Grafik über die Intensität von Drogenkonflikten in Mexiko (rot: heftige Konflikte)

Mexiko-Stadt (Mexiko), 11.08.2010 – Der Ex-Präsident Vicente Fox forderte auf seinem Blog die Legalisierung von Produktion, Verkauf und Verteilung von Drogen in Mexiko. Damit soll die mit dem Drogenhandel einhergehende Kriminalität eingedämmt werden. Seit Amtsantritt des derzeitigen Präsidenten Felipe Calderón im Jahre 2006 sind 28.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel ermordet worden.

Vicente Fox sieht in der Legalisierung von Drogen die einzige Möglichkeit, die Macht der Drogenkartelle zu brechen und der Gewalt im Land ein Ende zu bereiten. Fox, der ebenso der konservativen Partei PAN angehört wie der amtierende Präsident Calderón, hat während seiner Amtszeit von 2000 bis 2006 ebenfalls eine restriktive Drogenpolitik verfolgt. Heute hingegen ist er der Meinung, dass der Preis für eine solche Politik zu hoch sei. Zwar war ein Großteil der 28.000 Opfer der letzten dreieinhalb Jahre selbst am Drogenhandel beteiligt, doch sind auch Unschuldige, Polizisten und Beamte umgekommen. Fox betont weiter, dass auch das Ansehen Mexikos im Ausland auf dem Spiel stehe, der Tourismus bereits unter der Situation im Land leide, Auslandsinvestitionen zurückgingen und die Kosten für die Bekämpfung des Drogenhandels enorm seien. Stattdessen solle der Staat die Drogen legalisieren und besteuern. Die zusätzlichen Einnahmen sollen wiederum in Programme für Drogensüchtige investiert werden.

Präsident Calderón hingegen lehnt die Legalisierung von Drogen strikt ab. Seiner Meinung nach würde das Millionen von Menschen in die Abhängigkeit treiben. Calderóns Vorbild ist Kolumbien, das den Kampf gegen den Drogenhandel durch entschiedenes Handeln gewonnen habe. Er bestätigt aber auch, dass in Mexiko der Verdacht auf Mittäterschaft und Korruption seitens der Polizei besteht. Er habe auch schon über eine Reform der Polizei nachgedacht.

Wouter Jan Lok von der holländischen Botschaft in Mexiko teilte mit, dass die Situation in Holland nicht mit den Gegebenheiten in Mexiko oder einem anderen Land verglichen werden könne. In seinem Heimatland sei seit der Legalisierung von Haschisch und Marihuana der Drogenkonsum der Inländer zurückgegangen, jedoch das neue Phänomen eines „Drogentourismus“ entstanden.

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