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November 16, 2008

BVG setzt Schutzfolien gegen Vandalismus ein

BVG setzt Schutzfolien gegen Vandalismus ein

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Veröffentlicht: 01:19, 16. Nov. 2008 (CET)
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Zerkratzte Fensterscheiben eines Berliner U-Bahn-Zuges

Berlin (Deutschland), 16.11.2008 – Fast neun Millionen Euro geben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) jährlich zur Behebung von Vandalismusschäden aus. Dem Zerkratzen der Scheiben, auch Scratching genannt, soll in Zukunft mit bedruckten Folien auf den Fenstern von U-Bahnen begegnet werden. Die mit dem Brandenburger Tor bedruckten Folien sollen den Vandalen den Spaß am Kratzen nehmen, weil die Kratzer durch den Aufdruck nicht mehr gut zu sehen sind. Die Fensterscheiben der Straßenbahnen der BVG sind seit kurzem mit grünen Folien beklebt. Durch den Tönungseffekt soll das Scratching schlechter sichtbar sein.

Kritik kommt vom Berliner Fahrgastverband IGEB, der diese Maßnahme als „Kapitulation“ vor den Randalierern sieht. Jens Wieseke fordert freie Sicht nach draußen. Die Muster seien unruhig und die Fahrgäste würden sich durch die schlechte Durchsicht eingesperrt fühlen, zudem sei der Effekt ähnlich einer zerkratzten Scheibe. Die BVG begegnet der Kritik mit dem Argument, die Zügen seien meist Unterirdisch unterwegs und es habe bisher erst eine Eingabe von einem Kunden gegen diese Maßnahme gegeben.

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October 23, 2008

Berlin: Rauchentwicklung in U-Bahn-Zug

Berlin: Rauchentwicklung in U-Bahn-Zug – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Berlin: Rauchentwicklung in U-Bahn-Zug

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Veröffentlicht: 17:02, 23. Okt. 2008 (CEST)
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U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße

Berlin (Deutschland), 23.10.2008 – In einem Zug der Linie 7 gab es heute Vormittag aufgrund eines technischen Defektes im U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße eine starke Rauchentwicklung. Der Fahrer evakuierte vorsichtshalber den U-Bahn-Zug. Einige Personen alarmierten die Feuerwehr, welche einen Brand als Grund für die Rauchentwicklung nannte. Dem entgegen steht die Aussage einer BVG-Sprecherin, die ein Feuer als Ursache ausschloss. Vermutlich sei eine defekte Bremse an der Qualmentwicklung schuld gewesen. Der Zug wurde zur genaueren Untersuchung zu einem Abstellgleis am Fehrbelliner Platz gebracht, wo die Ursache der Rauchentwicklung geklärt werden soll.

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September 20, 2008

Berliner Verkehrsbetriebe stellen neue Tram vor

Veröffentlicht: 19:01, 20. Sep. 2008 (CEST)
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Neue Straßenbahn „Flexity Berlin“

Neue Straßenbahn „Flexity Berlin“

Berlin (Deutschland), 20.09.2008 – Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben am gestrigen Freitag eine neue Niederflur-Straßenbahn vorgestellt. Das Modell heißt „Flexity Berlin“ und wurde extra für Berlin vom Hersteller Bombardier angepasst. Die neue Tram kann bis zu 250 Passagiere befördern, sie ist um 10cm breiter als das Vorgängermodell und verfügt über ein Spezialabteil für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Fahrräder. Zunächst hat die BVG nur vier neue Straßenbahnen geordert, die auf den Strecken M2 und M4 verkehren sollen. Bewährt sich das neue Modell in der Praxis, so will die BVG jedoch noch bis zu 206 weitere Bahnen kaufen.

Auf der Bahnmesse InnoTrans 2008 soll eine weitere Straßenbahn des neuen Typs vorgestellt werden.

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Quellen

  • tagesspiegel.de: „Neue Straßenbahn “Flexity” vorgestellt“ (20.09.2008)
  • tagesspiegel.de: „Gratisfahrten mit der neuen Tram durch Mitte“ (20.09.2008)
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June 27, 2008

Bündnis der Firmen Total und Enertrag zur Herstellung von Wasserstoff

Bündnis der Firmen Total und Enertrag zur Herstellung von Wasserstoff

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Veröffentlicht: 11:58, 27. Jun. 2008 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 27.06.2008 – Die mutmaßlich bevorstehende Umwälzung der Antriebsenergien für den Straßenverkehr bringt immer neue Bündnisse hervor. Nun arbeiten ein französischer Mineralölkonzern und ein Windenergiespezialist bei einer Machbarkeitsstudie zusammen. Das Ziel der Unternehmen Total und Enertrag: Mit Hilfe von Windenergie soll Wasserstoff produziert werden, der wiederum an die Tankstellen geliefert wird. Die Energie für Wasserstoffautos soll so CO2-neutral produziert werden. Die Pläne sehen eine Produktion in einer Elektrolyseanlage eines Hybridkraftwerks vor. Sollte sich die erste Phase als erfolgreich herausstellen, also der Nachweis der Durchführbarkeit gegeben sein, plant man, die Busse und Pkws der Berliner Verkehrsbetriebe mit diesem Wasserstoff anzutreiben.

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May 3, 2008

Der Tarifkonflikt bei der BVG wurde beigelegt

Der Tarifkonflikt bei der BVG wurde beigelegt

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Veröffentlicht: 16:45, 3. Mai 2008 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 03.05.2008 – Am Freitag, den 2. Mai wurde der Tarifkonflikt bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) beigelegt. Das teilten die Spitzen der Gewerkschaft ver.di, des Kommunalen Arbeitgeberverbandes und der BVG am Abend mit. Nach vorliegenden Informationen sollen die rund 12.000 BVG-Beschäftigten eine Gehaltserhöhung von 4,6 Prozent erhalten. Die BVG kostet der Tarifabschluss insgesamt 28,3 Millionen Euro. Die mit sogenannten Neu-Verträgen ausgestatteten BVG-Bediensteten, die seit dem Herbst 2005 eingestellt wurden und wesentlich weniger verdienen als die rund 10.000 altgedienten Mitarbeiter, sollen von dieser Summe rund 40 Prozent mehr zugesprochen bekommen als die große Mehrheit der Alt-Beschäftigten. Alle Mitarbeiter sollen außerdem eine Einmalzahlung von 500 Euro und eine einmalige Gutschrift von 36,5 Stunden Arbeitszeit auf ihrem Kurzzeitkonto erhalten.

Ab Montag, den 5. Mai sollen alle Busse und Bahnen wieder planmäßig fahren – sofern die Große Tarifkommission der Gewerkschaft ver.di dem Kompromiss zustimmt. Der Werkstättenstreik wird noch am Wochenende beendet. Der Tarifkonflikt dauerte seit dem 17. Januar an. Damit geht der längste Streik in der Geschichte der Berliner Verkehrsbetriebe zu Ende.

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  • Portal:Tarifpolitik

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April 1, 2008

Deutschland: Einigung in Tarifrunde 2008 im öffentlichen Dienst

Deutschland: Einigung in Tarifrunde 2008 im öffentlichen Dienst

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Veröffentlicht: 12:56, 1. Apr. 2008 (CEST)
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Potsdam (Deutschland), 01.04.2008 – In der Tarifrunde 2008 im öffentlichen Dienst in Deutschland konnte eine Einigung erzielt werden. Weitere Streiks konnten somit abgewendet werden.

Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst können sich über Erhöhungen ihrer Bezüge von rund acht Prozent bis 2009 freuen. Im Gegenzug erreichten die öffentlichen Arbeitgeber von Bund und Kommunen eine Verlängerung der Arbeitszeit in den westlichen Kommunen auf einheitlich 39 Stunden. Um die prozentuale Erhöhung der niedrigeren Gehaltsgruppen anzuheben, wurde ein Sockelbetrag von 50 Euro für alle Beschäftigten rückwirkend ab 1. Januar 2008 vereinbart. Dazu kommt dann eine prozentuale Erhöhung aller Einkommen um 3,1 Prozent für dieses Jahr mit dem 1. Januar als Stichtag im Tarifgebiet West und mit dem 1. April 2008 für das Tarifgebiet Ost. Für das laufende Jahr ergibt sich so ein Erhöhung von rechnerisch 5,1 Prozent. Für das kommende Jahr 2009 wurde dann eine weitere 2,8-prozentige Erhöhung der Bezüge vereinbart, zu der dann noch eine Einmalzahlung von 225 Euro kommt. Die Auszubildenden erhalten rückwirkend ab 1. Januar 70 Euro mehr. Ab April 2008 ist eine Anpassung der Einkommen der in den östlichen Bundesländern beschäftigten Bundesangestellten an das Westniveau vorgesehen. Eine entsprechende Anpassung bei den Beschäftigten der Kommunen soll Anfang 2009 erfolgen.

Die Freude über den errungenen Kompromiss wurde auf Arbeitgeberseite durch die Aussicht auf eine hohe Belastung der öffentlichen Haushalte getrübt. Thomas Böhle von der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) sprach von „erheblichen Belastungen“ in Höhe von 3,5 Milliarden Euro in diesem und sechs Milliarden Euro im kommenden Jahr, die vor allem die Kommunen zu tragen hätten. Als Konsequenz aus dem Abschluss werde an den Abbau von Stellen sowie die Privatisierung weiterer kommunaler Dienstleistungen gedacht.

Nachdem der Schlichterspruch am Donnerstag, den 27.März 2008, noch von den Gewerkschaften ver.di, dbb tarifunion und GEW verworfen wurde, begannen die erneuten Sondierungsgespräche am Samstagvormittag um zehn Uhr in Potsdam. Die öffentlichen Arbeitgeber von Bund und Kommunen (VKA) wollten offenbar einen langandauernden Streik im öffentlichen Dienst verhindern und signalisierten Entgegenkommen in der strittigen Frage der Arbeitszeit. Der Schlichterspruch hatte eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 39,5 Wochenstunden ab Juli 2008 vorgeschlagen. Die Wochenarbeitszeit beim Bund liegt ohnehin schon bei 39,0 Wochenstunden und in den ostdeutschen Kommunen bei 40,0 Wochenstunden.

Die letzte Runde der Tarifverhandlungen hatten am Samstag mit einem Sondierungsgespräch der Verhandlungsführer begonnen, nämlich Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, VKA-Verhandlungsführer Thomas Böhle, dem ver.di Vorsitzenden Frank Bsirske und dem Vorsitzenden der dbb-tarifunion, Frank Stöhr. Gegen 12:30 Uhr waren die Verhandlungen in einer um weitere Fachleute der Verhandlungskommission vergrößerten Runde fortgesetzt und am Samstagabend gegen 22 Uhr unterbrochen worden. Die Arbeitgeberseite hatte am Samstagabend offenbar einen konstruktiven Vorschlag gemacht, der anschließend in der Tarifkommission beraten wurde. Auch am Sonntag war bis spät in die Nacht weiterverhandelt worden, um dann eine Fortsetzung der Gespräche für Montagmorgen zu vereinbaren. Im Verlauf des Morgens wurde dann eine Einigung erzielt, die dann in den zuständigen Gremien der Arbeitgeber und Gewerkschaften zur Abstimmung vorgelegt werden musste. Die Arbeitgeber des Bundes stimmten bereits im Verlauf des Montagvormittags zu während die Tarifkommissionen der beteiligten Gewerkschaften dann schließlich um 14.15 Uhr ein zustimmendes Votum zu dem erzielten Kompromiss abgaben. Die kommunalen Arbeitgeber stimmten kurz danach um 15.00 Uhr ebenfalls zu.

Durch die Einigung können nun flächendeckende und langandauernde Arbeitskämpfe im öffentlichen Dienst abgewendet werden. Die Einigung könnte auch Signalwirkung auf die offenen Tarifkonflikte bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), im Lande Berlin und auf weitere Branchen haben.

Weitere Informationen

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March 5, 2008

Berliner Verkehrsbetriebe streiken ab 5. März 2008

Veröffentlicht: 10:26, 5. Mär. 2008 (CET)
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BVG-Straßenbahn

BVG-Straßenbahn

Berlin (Deutschland), 05.03.2008 – Den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) droht ab heute ein neuer unbefristeter Streik.

Das beschloss die große Tarifkommission der Gewerkschaft ver.di am Montag, nachdem die Urabstimmung in der letzten Woche eindeutig ausgefallen war. Die Busse und Bahnen der BVG sollen mit Beginn der Frühschicht am Mittwoch in ihren Depots bleiben. Die Streiks sollen zunächst bis Freitag, den 14. März 2008 andauern. Während der Osterfeiertage sollen die Arbeitskämpfe zunächst ausgesetzt werden, so verdi-Verhandlungsführer Frank Bäsler. Nach den Osterferien würden die Arbeitskämpfe weiter geführt, wenn die Arbeitgeber kein verbessertes Angebot vorlegten.

Der Senatssprecher Richard Meng kritisierte den harten Gewerkschaftskurs: Es sei bedauerlich, dass die Gewerkschaft nur auf Druck durch Streik setze, statt auf Gespräche. Das gehe zu Lasten der Berliner Bevölkerung. Claudia Pfeiffer, Geschäftsführerin des KAV-Berlin, erklärte, die Arbeitgeberseite werde auch längere Streikmaßnahmen durchstehen. Sie forderte die ver.di zu neuen Verhandlungen auf der Grundlage des bisherigen KAV-Angebotes auf.

Die Webseite der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) war am Dienstag zeitweise nicht erreichbar, weil sich tausende Fahrgäste über den bevorstehenden Arbeitskampf bei der BVG informieren wollten.

Die beiden anderen Gewerkschaften bei der BVG, die GDL Nahverkehr Berlin und die GVV-Betriebsgruppe BVG, beteiligen sich nicht an den ver.di-Streikmaßnahmen.

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February 22, 2008

Berliner Verkehrsbetrieben droht großer Streik im März 2008

Berliner Verkehrsbetrieben droht großer Streik im März 2008

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Veröffentlicht: 21:08, 22. Feb. 2008 (CET)
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Berlin (Deutschland), 22.02.2008 – Die Gewerkschaft ver.di erklärte die Tarifverhandlungen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und der Tochtergesellschaft Berlin Transport (BT) nach der dritten Verhandlungsrunde am 18. Februar 2008 für gescheitert.

Die Gewerkschaft fordert für die etwa 12.000 alten und neuen Beschäftigten Einkommenssteigerungen von zwölf Prozent, mindestens aber 250 Euro monatlich. Die Berliner Verkehrsbetriebe hatten über dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) Berlin am 31. Januar 2008 Einkommensverbesserungen nur für neue Beschäftigte, die ab 1. September 2005 zu den deutlich schlechteren Konditionen des Tarifvertrages Nahverkehr (TV-N) eingestellt worden waren, angeboten.

Nachdem der KAV-Berlin sein Angebot auch in der dritten Verhandlungsrunde am Montag nicht verbessert hatte, erklärte die ver.di-Tarifkommission das Scheitern der Tarifverhandlungen und leitete die Urabstimmung ein. Im Zeitraum vom 25. bis 28. Februar 2008 findet die Urabstimmung statt, bei denen sich mindestens 75 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder für Streikmaßnahmen entscheiden müssen, damit ein Streik durchgeführt werden kann. Die Arbeitskampfmaßnahmen könnten den Berliner Nahverkehr dann schon ab Anfang März 2008 lahm legen.

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February 15, 2008

Neuer Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben am Mittwoch

Neuer Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben am Mittwoch

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Veröffentlicht: 12:04, 15. Feb. 2008 (CET)
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Berlin (Deutschland), 15.02.2008 – Im festgefahrenen Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) droht Andreas Splanemann, Sprecher der Gewerkschaft ver.di, bereits für Mittwoch, den 13. Februar 2008, ganztägige Warnstreiks an. Es sollten vorrangig die Werkstätten und die BVG-Verwaltung bestreikt werden.

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February 9, 2008

Berliner Verkehrsbetrieben droht neuer Streik

Veröffentlicht: 17:01, 9. Feb. 2008 (CET)
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BVG-Straßenbahn

BVG-Straßenbahn

Berlin (Deutschland), 09.02.2008 – Den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) droht nach dem 35-stündigen Warnstreik der Beschäftigten am letzten Freitag und Samstag, den 1. und 2. Februar 2008, erneut ein großer Streik.

Die Gewerkschaft ver.di fordert für die zirka 12.500 Beschäftigten eine Entgelterhöhung von zwölf Prozent, mindestens aber 250 Euro pro Monat. Der Kommunale Arbeitgeberverband Berlin hatte am 31.Januar 2008 jedoch Einkommensverbesserungen nur für die ca. 1.200 neuen Beschäftigten, die ab 1. September 2005 eingestellt worden waren, angeboten. Ver.di hatte dieses Angebot zurückgewiesen und am 1. und 2. Februar 2008 den Nahverkehr in Berlin mit einem großen Streik stark beeinträchtigt.

Daraufhin haben ver.di-Sprecher Andreas Splanemann und ver.di-Verhandlungsführer Frank Bäsler dem KAV Berlin eine Frist bis Freitagmittag um 12.00 Uhr gesetzt, um ein akzeptables Angebot für alle Beschäftigten vorzulegen. Diese Frist ist ergebnislos verstrichen. Die Geschäftsführerin des KAV Berlin Claudia Pfeiffer erklärte jedoch am Freitagmittag, man wolle versuchen, mit dem Tarifpartner ver.di wieder ins Gespräch zu kommen. Am Verhandlungstisch wolle man nach einer einvernehmlichen Lösung suchen, die auch die Altbeschäftigten angemessen in die Entgeltrunde mit einbeziehe. Ein konkretes Angebot für die alten Beschäftigten machte der KAV Berlin jedoch nicht.

Ver.di Verhandlungsführer Frank Bäsler nannte das KAV-Schreiben daher auch enttäuschend. Er könne darin keine Kompromissbereitschaft der Arbeitgeber erkennen. Diese wolle die Öffentlichkeit mit einer Mogelpackung und angeblichen sechs Prozent Einkommenszuwachs täuschen. Die ver.di-Tarifkommission werde am Montagnachmittag über das weitere Vorgehen im BVG-Tarifkonflikt beraten. Das Aktionsspektrum reiche dabei von zeitlich befristeten Warnstreiks bis zur Einleitung der Urabstimmung über einen unbefristeten Streik, dem allerdings mindestens 75 Prozent der ver.di Mitglieder zustimmen müssten.

Wolfgang Sawusch, stellvertretender Vorsitzender der BVG-Betriebsgruppe der Gewerkschaft Verwaltung und Verkehr, die ebenfalls zahlreiche Beschäftigte bei den Berliner Verkehrsbetrieben vertritt, kritisiert ver.di in einem offenen Brief heftig für den Tarifstreit 2008.

Ver.di sei durch den Abschluss des Spartentarifvertrages Nahverkehr (TV-N) bei der BVG nach langer Tarifauseinandersetzung im Sommer 2005 selber für eine deutlich schlechtere Bezahlung der neuen Beschäftigten verantwortlich. Durch Anwendung des TV-N könnten die Arbeitgeber jetzt auch behaupten, die alten Beschäftigten der BVG würden erheblich übertariflich bezahlt. Die Fehler der Vergangenheit durch Anwendung des Tarifvertrages Nahverkehr wolle ver.di-Verhandlungsführer Frank Bäsler nunmehr durch eine hohe Tarifforderung wieder gut machen.

Der BVG-Vorstandsvorsitzende Andreas Sturmowski appellierte am Freitagnachmittag hingegen an ver.di, über das neue Tarifangebot mit 6 Prozent Einkommenszuwachs zu verhandeln. Die schwierige finanzielle Lage der BVG lasse höhere Angebote nicht zu. Er unterstrich, dass die BVG nach Abstimmung mit dem BVG-Aufsichtsratsvorsitzenden Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) nunmehr sogar bereit sei, den Kündigungsschutz für die BVG-Beschäftigten und den Bestandsschutz für das Unternehmen bis zum Jahre 2020 zu verlängern.

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