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September 1, 2012

Cookinseln: Größte Meeresschutzzone der Welt geschaffen

Cookinseln: Größte Meeresschutzzone der Welt geschaffen

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Veröffentlicht: 14:52, 1. Sep. 2012 (CEST)
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Diskusfische

Avarua (Cookinseln), 01.09.2012 – Der winzige Staat Cookinseln hat mit 1,1 Millionen Quadratkilometern das größte Meeresschutzgebiet der Welt ausgerufen. Die kommerzielle Fischerei ist dort verboten.

Mit der Überwachung wird es schwierig werden. Es gibt nur ein Patrouillenboot; weil kein Treibstoff vorhanden ist, bleibt es meist im Hafen. Regierungschef Henry Puna sagte: „Die Meeresschutzzone schafft den Rahmen für nachhaltige Entwicklung, eine Balance zwischen Wirtschaftswachstum, etwa durch Tourismus, Fischerei und Rohstoffabbau im Meer, und dem Erhalt der Biodiversität sowie Riffen und Inseln.“ Die weniger als 20.000 Einwohner können sich jetzt über das Schutzgebiet freuen, auch wenn dieses wegen mangelnder Überwachung nur symbolischen Charakter hat.

Auf den Cookinseln findet gerade das Gipfeltreffen der Organisation der Pazifik-Staaten (Pacific Islands Forum) statt. Dem Forum gehören Inselstaaten wie Fiji, Tuvalu, Tonga und Papua-Neuguinea an. Es tritt seit 1971 zusammen, um die Zusammenarbeit der Staaten in kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen zu fördern. Die Cookinseln wurden vermutlich im 9. Jahrhundert durch Polynesier von den Gesellschaftsinseln und Samoa aus entdeckt und besiedelt. Der erste europäische Kontakt mit den heutigen Cookinseln wird auf das Jahr 1595 datiert, als der Spanier Alvaro de Mendaña de Neyra auf der nördlichen Insel Pukapuka landete. Die Briten waren erstmals im Jahr 1764 bei der Insel Pukapuka und nannten diese Danger Island, da es ihnen wegen der Brandung und Felsen nicht gelang, an Land zu gehen. Die Inseln wurden 1888 vom Vereinigten Königreich „unter Schutz gestellt“ und 1900 annektiert. Politisch sind sie in einer freien Assoziierung mit Neuseeland verbunden.

Rarotonga english version.png Rarotonga Island.jpg Rarotonga 67 km² 14.153 Einwohner Hauptinsel, am dichtesten besiedelte und größte der 15 Cookinseln

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Ozeane

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July 24, 2012

EU zahlt trotz Krise weiter Subventionen an Griechenland

EU zahlt trotz Krise weiter Subventionen an Griechenland

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Veröffentlicht: 12:22, 24. Jul. 2012 (CEST)
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Der Einsatz von Trawlern wird als rücksichtslose Ausbeutung der Meere betrachtet

Athen (Griechenland), 24.07.2012 – Während die „Troika“ aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) untersucht, wie weit das verschuldete Griechenland seinen Reformverpflichtungen nachkommt, fließen weiter Gelder aus Brüssel. Laut Informationen des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL hat der IWF angekündigt, keine finanzielle Hilfe mehr leisten zu wollen. Aus EU-Kreisen verlautete, dies sei nur Spekulation, es gebe jedoch bei einigen EU-Partnern Skepsis hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung in Griechenland. Im Vorfeld des heutigen Besuchs der „Troika“ in Athen hat der IWF jedoch keine öffentliche Stellungnahme abgegeben. „Der IWF unterstützt Griechenland dabei, seine wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu überwinden“, ließ ein IWF-Sprecher aus Washington kurz verlauten.

Hauptsitz des IWF in Washington

Am 20. August müsste die Griechenland 3,8 Milliarden Euro als erste Rate für die Kredite zurückzahlen. Bisher wurden Kreditbürgschaften im Gesamtumfang von 222 Milliarden Euro beschlossen. Eine aktuelle Schätzung beziffert die Staatsschulden Griechenlands auf 316 Milliarden Euro und damit rund 39 Milliarden weniger als noch vor einem halben Jahr. Der Schuldenstand Griechenlands lag schon im Jahr 2003 bei 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und war bis 2010 auf 121 Prozent gestiegen. Diese Situation war von den griechischen Regierungen bis 2009 verschleiert worden. Die EU erlaubt nur eine Verschuldung bis zu 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Vom morgigen Mittwoch an will die EZB keine weiteren Staatsanleihen Griechenlands als Sicherheiten akzeptieren, sondern nur noch die bestehende Notfallkreditlinie gewähren.

Inzwischen gehen die Zahlungen an den EU-Mitgliedsstaat zunächst weiter. Ein Beispiel: Die Fangflotte in Europa muss verkleinert werden, da es sonst bald keinen Fisch mehr gibt. Daher bekommen Fischer, die ihre Boote außer Betrieb setzen, Subventionen von der EU. So werden viele kleine traditionelle Fischerboote auch in Griechenland mit Hilfe von Geldern aus Brüssel stillgelegt. Dies geht zugunsten großer Trawler, die weiter Raubbau im Fischfang betreiben können, und widerspricht dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, dem gerade die handwerkliche Fischerei, wie sie vorwiegend in Griechenland betrieben wird, dient.

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April 3, 2011

Riss in einem Reaktorschacht im KKW Fukushima lässt sich nicht abdichten

Riss in einem Reaktorschacht im KKW Fukushima lässt sich nicht abdichten

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Veröffentlicht: 16:11, 3. Apr. 2011 (CEST)
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Ein Erdbeben der Stärke 5,4 vor der Küste von Fukushima wurde am Morgen gemeldet

Ōkuma (Japan), 03.04.2011 – Radioaktiv kontaminiertes Wasser aus Block II des havarierten Kernkraftwerks Fukushima I fließt auch weiterhin in den Pazifischen Ozean. Versuche, den Riss in einem Kabelschacht unterhalb des Reaktors abzudichten, sind bisher gescheitert. In der Grube soll radioaktives Wasser 20 Zentimeter hoch stehen. Das radioaktive Wasser strahlt mit einer Intensität von 1000 Millisievert pro Stunde.

Wie die Atomsicherheitsbehörde mitteilte, war versucht worden, den Riss mit chemischen Polymeren abzudichten. Der Versuch war bisher jedoch noch nicht erfolgreich. Ingenieure arbeiteten weiter daran. Der Riss in der Reaktorwand soll den Angaben zufolge etwa 20 Zentimeter lang sein. Zuvor war erfolglos versucht worden, das Leck mit Zement abzudichten.

Nach Einschätzung der japanischen Regierung wird der Kampf gegen die Emission von Radioaktivität aus dem Kraftwerk noch monatelang dauern. Am Morgen wurde gemeldet, dass ein Erdbeben der Stärke 5,3 erneut die Region Fukushima erschüttert hat. Das Hypozentrum des Bebens lag 57,3 Kilometer unter dem Meeresboden vor der japanischen Küste, 98 Kilometer östlich von Fukushima, meldet die US-amerikanische Erdbebenwarte USGS, das die Stärke des Bebens jedoch mit 5,4 angab.

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Quellen

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April 2, 2011

Fukushima: Durch Riss in der Reaktorwand sickert radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik

Fukushima: Durch Riss in der Reaktorwand sickert radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik

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Veröffentlicht: 20:13, 2. Apr. 2011 (CEST)
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Ōkuma (Japan), 02.04.2011 – Aus einem Leck unter Reaktor 2 des Kernkraftwerks Fukushima I läuft radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifischen Ozean. Das bestätigte heute der Kernkraftwerksbetreiber TEPCO. Das Wasser, das aus dem Leck auslaufe, weise einen Strahlungswert von 1000 Millisievert (mSv) pro Stunde auf. Ein Greenpeace-Sprecher bezeichnete eine solche Strahlung als „lebensbedrohlich“. [1][2]

In einer Entfernung von 40 Kilometern von der Reaktorruine wurde im Meer radioaktives Jod entdeckt, dessen Strahlung den zulässigen Grenzwert um das Doppelte übertrifft. Das gab das japanische Wissenschaftsministerium bekannt. Auf diese Nachricht reagierten japanische Fischer entsetzt. Ein Fischer wird von der japanischen Nachrichtenagentur Jiji Press mit den Worten zitiert: „Was soll nur aus unserem Leben nun werden?“

Der Riss in der Reaktorwand befindet sich in einer zwei Meter tiefen Grube für Stromkabel. TEPCO erklärte, man versuche zurzeit den Riss mit Beton abzudichten.

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Quellen

Fußnoten

  1. 100 mSv gelten als gefährlicher Grenzwert. Eine Dosis von 1000 mSv führt mit einer 20-prozentigen Wahrscheinlichkeit zu Krebs.
    Quelle: bazonline.ch: AKW unter Notkommando (15.03.2011)
  2. Der deutsche Internetauftritt der Kernenergieindustrie erläutert: „Zur Orientierung: Die mittlere natürliche Strahlendosis in Deutschland beträgt innerhalb eines Jahres 2,1 mSv (Millisievert), die maximale erlaubte Jahresdosis für beruflich strahlenexponierte Personen beträgt 20 mSv.“
    Zitiert lt. kernenergie.de: Fragen und Antworten zu den Ereignissen in Japan, 16.03.2011 (PDF)

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December 15, 2010

Fischfangquoten in der Europäischen Union: Weniger Seelachs und Kabeljau, mehr Hering und Scholle

Fischfangquoten in der Europäischen Union: Weniger Seelachs und Kabeljau, mehr Hering und Scholle

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Veröffentlicht: 18:59, 15. Dez. 2010 (CET)
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Lebensraum des Atlantischen Herings

Brüssel (Belgien), 15.12.2010 – Nach einer 17-stündigen Nachtsitzung einigten sich die für den Fischfang zuständigen Vertreter der Europäischen Union am Mittwochmorgen auf neue Fischfangquoten in Nordsee und Nordostatlantik. Diese sehen neue Höchstmengen für die wichtigsten Speisefischarten in den europäischen Fischgründen vor. Beim Kabeljau wurden die Fangquoten deutlich heruntergesetzt: um durchschnittlich 20 Prozent. Beim Seelachs beträgt die Reduzierung 13 Prozent. Im Gegenzug dürfen bis zu 22 Prozent mehr Heringe und 15 Prozent mehr Schollen aus dem Meer geholt werden.

Bezugspunkt der getroffenen Festlegungen sind nach Aussagen der Europäischen Kommission die Empfehlungen des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES), wobei sich die EU-Kommission für eine stärkere Reduzierung der Fangquoten eingesetzt hatte als die zuständigen EU-Minister.

Das Von-Thünen-Institut für Seefischerei in Hamburg begrüßte die Neuregelung, während die Nordseefischer schwierigere Zeiten auf sich zukommen sehen. Ein Sprecher der Erzeugergemeinschaft der Hochsee- und Kutterfischer in Cuxhaven rechnet mit vier Millionen Euro weniger Umsatz für die deutschen Nordseefischer. Ersten Berechnungen zufolge geht der Staatssekretär im Bundesagrarministerium, Robert Kloos, von einer Fangmenge von 2.900 Tonnen Kabeljau und 10.000 Tonnen Seelachs im kommenden Jahr aus.

Seit fünf Jahren wurden die Fangquoten der wichtigsten Speisefische immer wieder gesenkt. Hintergrund ist die systematische Überfischung der vorhandenen Bestände. In den europäischen Gewässern gelten 90 Prozent der Bestände als überfischt.

Greenpeace forderte in diesem Zusammenhang eine Einbeziehung der Größe der nationalen Fangflotten in die Fischereipolitik. Mindestens die Hälfte der europäischen Fangflotten müssten demzufolge wegen Überkapazitäten stillgelegt werden. Thilo Maack, Meeresbiologe von Greenpeace, erklärte: „Der Teufelskreis aus zu großen Fangflotten, absurden Subventionen und fehlendem politischen Willen hat zur maßlosen Überfischung der europäischen Meere geführt.“

Themenverwandte Artikel

  • Wissenschaftler: Kabeljaubestände trotz veränderter Fangquoten weiter bedroht (22.12.2006)
  • WWF: „Um die Zukunft der Nordsee ist es schlecht bestellt“ (04.05.2006)

Quellen

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December 15, 2008

WWF: „Zusammenbruch der kommerziellen Fischerei bis 2050“

WWF: „Zusammenbruch der kommerziellen Fischerei bis 2050“

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Veröffentlicht: 23:43, 15. Dez. 2008 (CET)
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Tiefseerotbarsch auf einer Briefmarke der Faröer

Frankfurt am Main (Deutschland), 15.12.2008 – Die Naturschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) schlägt – zum wiederholten Male – Alarm: Die Fischbestände der Weltmeere sind überfischt. Wenn die Entwicklung der letzten Jahre sich so fortsetzt, so prognostizieren Wissenschaftler, wird der kommerzielle Fischfang im Jahr 2050 nichts mehr zu fangen haben. In einer Studie zeichnet der WWF ein düsteres Bild von der gegenwärtigen Situation der Fischbestände und ihrer zukünftigen Entwicklung. Dabei legt die vom WWF Deutschland erstellte Studie besonderen Wert auf die Zusammenhänge zwischen den für die Fischbestände fatalen Konsumgewohnheiten, aus ökologischer Sicht verantwortungslosen Fangmethoden und den daraus folgenden sinkenden Zukunftschancen der Populationen der beliebtesten Speisefische der Deutschen.

Dornhai, zeichnerische Darstellung

Ein Fischkonsum der deutschen Bundesbürger von 16,4 Kilogramm Fisch pro Kopf und Jahr ist dabei ein Teil des Problems. Die Quantität des Fischkonsums als solche ist dabei aber nicht entscheidend, sondern ihre artenmäßige Zusammensetzung. So schlägt der WWF den Verbrauchern vor, auf den Konsum von Rotbarsch gänzlich zu verzichten. 32.600 Tonnen dieser einst als Edelfisch angesehenen Fischart gelangen in Deutschland jährlich auf den Teller. Warum ist der Verzehr dieser Fischart aus Sicht des WWF so problematisch? Der Grund liegt in den Fangmethoden. Die Nachfrage nach Rotbarsch führte zur explosiven Entwicklung der industriellen Tiefseefischerei. Diese gilt als ökologisch besonders bedenklich, weil durch die Schleppnetze die Laichgebiete vieler Fischarten nachhaltig zerstört werden. Zu Beginn war die Tiefseefischerei besonders lukrativ, weil kurzfristig hohe Fangquoten erzielt werden konnten. Die langsam wachsenden Bestände der Tiefsee erholen sich von solcher Überfischung jedoch nur sehr langsam, weil die Reproduktionsrate dieser Fischarten sehr niedrig ist. Viele Tiefseefischarten werden daher von Wissenschaftlern als eine „nicht erneuerbare Ressource“ angesehen. Ein anderes Beispiel: Schillerlocken. Dem Verbraucher ist häufig nicht bewusst, dass es sich bei „Schillerlocken“ um die Bauchlappen des Dornhais handelt. Dessen Bestände nähern sich seit Jahren kritischen Werten. Der Internationale Rat für Meeresforschung empfiehlt seit Jahren die Einstellung des Fangs von Dornhai. Im Nordostatlantik gilt der Dornhai bereits als vom Aussterben bedroht.

Tunfisch

Als dramatisch wird auch die Situation beim Tunfisch beschrieben, der in der Gunst der deutschen Fischesser auf Platz 4 steht. 90 Prozent der Tunfischbestände wurden in den letzten Jahren abgefischt. Fünf Tunfischarten stehen bereits auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Eine besondere Problematik bildet beim Tunfischfang der so genannte Beifang: 3,3 Millionen Haie verfangen sich in den Netzen der Tunfischtrawler, außerdem verenden so rund 300.000 Meeressäuger wie Wale und Delfine.

Die Liste bedrohter Fischarten durch den Raubbau an natürlichen Ressourcen ist lang. Der WWF stellt einige Forderungen auf, um einen schonenderen Umgang mit den Fischbeständen der Weltmeere zu ermöglichen. Erstens sollen die Seefangflotten auf die Verwendung selektiver Fanggeräte verpflichtet werden. Auf diese Weise könnte der Beifang, der wesentlich zur Überfischung der Meere beiträgt, eingeschränkt werden. Regionen, in den Jungfische heranwachsen, müssen zu Schutzgebieten erklärt werden, in denen kein Fischfang erlaubt ist. Für die Berechnung von Höchstfangquoten im Rahmen der Europäischen Union fordert der WWF die rechnerische Einbeziehung des Beifangs. Ähnlich wie in anderen Bereichen der Produktkennzeichnung muss nach Auffassung des WWF auch die Herkunft von Fisch im Kühlregal oder in der Ladentheke von Fischfachgeschäften zweifelsfrei zurück verfolgt werden können, um der „Fischpiraterie“, also der Umgehung der Fischfangquoten durch illegalen Fischfang, Einhalt zu gebieten. Den Verbrauchern empfiehlt der WWF, auf Zertifizierungssymbole zu achten. Der WWF befürwortet MSC-zertifizierte Fischereibetriebe und Bio-Produkte aus Zuchtbetrieben.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:WWF
  • Portal:Tiere
  • Welternährungsorganisation: Überfischung nimmt bedrohliche Ausmaße an (05.03.2007)

Quellen

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May 8, 2008

WWF mahnt zu vermehrten Anstrengungen zur Erhaltung der Artenvielfalt in Deutschland

WWF mahnt zu vermehrten Anstrengungen zur Erhaltung der Artenvielfalt in Deutschland

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Veröffentlicht: 22:28, 8. Mai 2008 (CEST)
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Nabu-Biotop im Erkelenzer Wahnenbusch

Frankfurt am Main (Deutschland), 08.05.2008 – Anlässlich des Umweltgipfels der Vereinten Nationen zum „Übereinkommen über die biologische Vielfalt“ (CBD), der vom 19. bis 30. Mai in Bonn stattfinden wird, legte der WWF (World Wide Fund For Nature) gestern eine neue Studie unter dem Titel „Naturschutz in Deutschland. Schutzgebiete und das Biodiversitätsziel 2010“ zur Situation in Deutschland vor. Darin zieht der renommierte Tierschutzverband eine negative Bilanz der Anstrengungen zum Schutz der Arten in Deutschland. Der Studie zufolge „ist die Zahl der bedrohten Biotope trotz aller Schutzbemühungen zwischen 1994 bis 2006 von 68,7 auf 72,5 Prozent gestiegen“. Die Hälfte aller Biotope in Deutschland sei langfristig bedroht.

Der Umwelt- und Tierschutzpolitik in Deutschland stellt der WWF ein schlechtes Zeugnis aus. Diese Politik habe zwar in den letzten Jahrzehnten für eine beeindruckende Zahl von ausgewiesenen Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten gesorgt, die über 7.000 Landschaftsschutzgebiete und knapp 100 großen Naturparks in Deutschland seien jedoch nahezu wirkungslos. Auch die 14 Nationalparks erreichten nicht alle die international gültigen Standards. Diese sehen vor, die darin befindlichen Flächen zu mindestens drei Viertel sich selbst zu überlassen. Dieses Kriterium sei jedoch nur in jedem vierten Nationalpark erreicht worden.

Seeadler am Greifswalder Bodden

Es gebe jedoch, so der WWF, auch einige Erfolge bei einzelnen bedrohten Tierarten zu verzeichnen. Die Situation der zuvor als stark bedroht geltenden Seeadler, Kraniche, Biber und Seehunde habe sich entspannt. Erfreulich sei auch die Rückkehr des Wolfes in Deutschland. Andererseits wird die Rote Liste der bedrohten Arten in Deutschland immer länger. Diese enthält inzwischen 39 Prozent aller bislang überhaupt untersuchten Arten, insgesamt 16.306 Tier- und Pflanzenarten. Nach Expertenschätzungen ist jede dritte Tierart vom Aussterben bedroht.

Wenn es Deutschland ernst meine mit seinen ehrgeizigen Naturschutzzielen, müssten zunächst bestimmte Industrieprojekte umgehend gestoppt werden, fordert der WWF. Dazu gehörten neue Ölbohrungen im Nationalpark Wattenmeer, der Bau eines Kohlekraftwerks am Rande des FFH-Gebietes Greifswalder Bodden und die Zerstörung geschützter Flusslandschaften in Elbe, Weser und Ems.

Weißdornblüten

Die Umweltminister der Länder und des Bundes setzten am Mittwoch bei ihrem Treffen zur Vorbereitung des UN-Umweltgipfels die Frage des Artenschutzes auf ihre Tagesordnung. Laut Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) gehe es, um „harte ökonomische Fragen“. So sei die pharmazeutische Industrie von der natürlichen Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten abhängig, weil neue Medikamente auf der Basis natürlich vorkommender Wirkstoffe entwickelt würden. Die Bedrohung der weltweiten Fischbestände ist nach den Worten Gabriels ein Problem der Welternährung. Gabriel wies darauf hin, dass ab dem Jahr 2050 kein kommerzieller Fischfang mehr möglich sei, wenn die dramatische Abnahme der Bestände nicht gestoppt werde.

„Biofrankfurt“, ein Zusammenschluss von zwölf Instituten des Forschungs-, Bildungs- und Naturschutzsektors weist darauf hin, dass weltweit jede fünfte Pflanzenart als Heilpflanze in Frage komme. Insgesamt gebe es auf der Erde etwa 80.000 Heilpflanzen. Die Erhaltung der Pflanzenvielfalt sei eine globale Herausforderung. Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Blüten- und Farnpflanzen beziffert das Netzwerk mit 15.000. Die medizinische Behandlung der Bevölkerung in den Ländern Afrikas sei zudem zum großen Teil direkt auf pflanzliche Wirkstoffe angewiesen. So werde in Burkina Faso jede dritte Pflanze medizinisch nutzbar gemacht. In Deutschland gehören Johanniskraut, Baldrian, Schlüsselblume und Weißdorn zu den am häufigsten verwendeten Naturheilkräutern.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Umwelt
  • Portal:WWF

Quellen

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March 18, 2008

US-Westküste: Rückgang des Königslachs-Bestandes existenzgefährdend

US-Westküste: Rückgang des Königslachs-Bestandes existenzgefährdend

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Veröffentlicht: 21:12, 18. Mär. 2008 (CET)
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Geschlechtsreifer Königslachs

Sacramento (Vereinigte Staaten), 18.03.2008 – Der Bestand an Königslachsen an der US-amerikanischen Westküste ist dramatisch zurückgegangen. Wurden im Jahr 2006 im Sacramento River noch 277.000 Exemplare beobachtet, wurden 2006 nur noch 90.000 Tiere gezählt. Nach drei Jahren des Rückgangs in Folge befürchtet der Pacific Fishery Management Council, dass die Zahl der Fische auf der Wanderung zu den Laichplätzen in diesem Jahr nur noch die Hälfte der zum Fortbestand der Art in diesem Gewässer notwendigen Höhe erreicht. Üblicherweise kommen fast neun Zehntel der vor Kalifornien gefangenen Köngislachse aus dem Flusssystem des Sacramento Rivers.

Einzugsgebiet des Sacramento Rivers.

Die genauen Ursachen für diesen Rückgang sind unklar. Experten machen sowohl die globale Erwärmung und damit die Erhöhung der Wassertemperatur im Pazifik als auch eine Reihe anderer Gründe verantwortlich. Umweltschützer schieben die Schuld auf die Wasserverschmutzung im Flussdelta von Sacramento River und San Joaquin River. Die örtlichen Fischer sehen die Schuld bei den Behörden. Diese hätten 2005 die Entnahme einer zu großen Wassermenge beziehungsweise zu einem falschen Zeitpunkt zur Bewässerung zugelassen. Dadurch seien mehr Fische als üblich Krankheiten und den natürlichen Feinden zum Opfer gefallen, oder die Fische seien in den Bewässerungskanälen verendet. Andere Stimmen sehen den Grund im Artenschutz der natürlichen Feinde, insbesondere der Seelöwen.

Der Meereswissenschaftler Bill Peterson von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hat festgestellt, dass die Wetterverhältnisse im Jahr 2005 ungewöhnlich waren. In diesem Jahr sind die meisten jetzt zur Paarung zurückkehrenden Lachse als Jungfische ins Meer gelangt. In jenem Jahr haben die Wasserströmungen, die Phytoplankton und Krill aus größeren Tiefen emportragen, später eingesetzt. „Die Aufwärtströmungen beginnen normalerweise im April und dauern bis zum September an. 2005 setzten sie nicht vor Juli ein.” Nach seiner Meinung seien die Jungfische des Jahres 2005 durch Nahrungsmittelknappheit vernichtet worden.

Es wird allgemein erwartet, dass die normalerweise vier Monate dauernde Fischereisaison für Königslachse in diesem Jahr gesperrt wird. Eine Entscheidung soll im April fallen. Es wäre die umfassendste Beschränkung der Fischereigeschichte an der US-Westküste. Für diesen Fall haben Gouverneur Arnold Schwarzenegger und seine Amtskollegen aus Oregon und Washington die US-Bundesregierung aufgefordert, den Ressourcen-Notstand auszurufen, damit Bundeshilfen freigegeben werden können.

Die Situation bedeutet auch für die betroffenen Fischer ein Existenzproblem. Ähnlich wie der Fang von Hummer an der Küste Neuenglands ist das Fischen der Lachse an der Westküste der Vereinigten Staaten Bestandteil der regionalen Kultur. Das Verschwinden der Fischfangboote aus den Häfen und damit verbundene Auswirkungen auf den Tourismus werden befürchtet.

„Unabhängig davon, welche Möglichkeit letztlich ergriffen wird – es ist klar, dass das Fischen von Lachsen an der amerikanischen Westküste streng beschränkt wird”, so ein Fischereiexperte der NOAA.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Tiere

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December 19, 2007

EU-Agrarminister senken die Fangquote für Kabeljau um 18 Prozent

EU-Agrarminister senken die Fangquote für Kabeljau um 18 Prozent

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Veröffentlicht: 22:38, 19. Dez. 2007 (CET)
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Im nächsten Jahr sollen weniger Fische gefangen werden

Brüssel (Belgien), 19.12.2007 – Die EU-Agrarminister einigten sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auf neue Fangquoten für die Fischerei in den europäischen Gewässern einschließlich der Nordsee.

Die neue Quote sieht vor, dass gegenüber dem Vorjahr 18 Prozent weniger Kabeljau gefangen werden soll. Damit blieb die Ministerrunde jedoch unter dem Vorschlag der EU-Kommission, die eine Absenkung der Quote um 25 Prozent für Kabeljau vorgesehen hatte. Der Beschluss war gefasst worden, nachdem Wissenschaftler eine leichte Erholung der Bestände festgestellt hatten. Je nach Meeresregion sehen die Fangquoten allerdings sehr unterschiedlich aus, nur im Durchschnitt ergibt sich eine Absenkung. Während die französischen Fischer den Fang von Kabeljau im Atlantik nur um neun Prozent einschränken müssen, ist in der irischen See und vor Westschottland, wo britische und irische Fischer ihre Fanggebiete haben, eine Quotensenkung von 18 Prozent vorgesehen. Deutsche und dänische Fischer dürfen in der Nordsee sogar elf Prozent mehr Fische der bedrohten Art fangen. Die Fangquoten für Heringe wurden dagegen um 41 Prozent auf knapp 19.000 Tonnen gesenkt. Bei der Scholle wurde eine um 15 Prozent niedrigere Höchstfangmenge vereinbart. Für Sardellen im Golf von Biskaya gilt weiterhin ein absolutes Fangverbot.

Der World Wide Fund For Nature (WWF) kritisierte den Beschluss daher als „eine neue Lizenz zum Plündern“. In diesem Zusammenhang weist der WWF darauf hin, dass der Bestand des Nordsee-Kabeljaus seit Beginn der 1970-er Jahre um vier Fünftel zurückgegangen ist. Nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation werden die Empfehlungen der Wissenschaft „zugunsten kurzfristiger wirtschaftlicher Interessen ignoriert“. Kritisiert wird bei den Zahlenvorgaben aus Brüssel, dass dabei unabsichtliche und illegale Fänge nicht berücksichtigt würden. Die Hälfte des Kabeljaufangs sei auf diese Weise zustande gekommen. Der WWF schätzt daher, dass im kommenden Jahr die tatsächliche Fangmenge „weit über 40.000 Tonnen“ betragen werde. Der WWF appelliert angesichts der Brüsseler Fischereipolitik an den Fischhandel, keine bedrohten Fischarten anzubieten. Ein positives Beispiel bieten nach Ansicht des WWF die Niederlande, wo sich die großen Handelsketten die WWF-Forderungen zu eigen gemacht haben und nur noch Fische anbieten, die nach dem Ökosiegel „Marine Stewardship Council“ (MSC) zertifiziert sind.

Einer Untersuchung von Greenpeace zufolge ist die Situation in Deutschland differenziert zu bewerten. Einige Discounter verzichten inzwischen darauf, gefährdete Fischarten in den Handel zu bringen. Positiv wurde von Greenpeace die Verkaufspolitik der Ketten Norma und Kaufland bewertet, auch Metro, Rewe und Lidl unternehmen Anstrengungen in dieser Richtung. Dr. Iris Menn, Meeresexpertin von Greenpeace, bemängelt jedoch, „dass wir in den Regalen der Supermärkte immer noch Kabeljau, Scholle und Rotbarsch gefunden haben. Diese Fischarten gehören nicht auf den Teller, da ihre Bestände bedroht sind.“

Außerdem beschlossen die EU-Agrarminister ein Verbot der Schleppnetzfischerei in den Korallenriffen westlich von Irland zum Schutz der dort lebenden Tiere. Bundesagrarminister Horst Seehofer regte außerdem an, einen Aktionsplan zum Schutz der in der Nordsee lebenden Haie auszuarbeiten. Die Fangquote für den bedrohten Dornhai wurde um 25 Prozent verringert. Zum Schutz des Thunfisches wurde ein Bewirtschaftungsplan beschlossen, der auf 15 Jahre angelegt ist und die Bestände sichern soll.

Themenverwandte Artikel

  • Welternährungsorganisation: Überfischung nimmt bedrohliche Ausmaße an (05.03.2007)
  • Wissenschaftler: Kabeljaubestände trotz veränderter Fangquoten weiter bedroht (22.12.2006)
  • Neue Fangquoten für die Fischerei in der Ostsee (25.11.2006)
  • Portal:Tiere
  • Portal:Umwelt

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October 25, 2007

Neue Fangquoten für die Fischerei in der Ostsee

Neue Fangquoten für die Fischerei in der Ostsee

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Veröffentlicht: 12:34, 25. Okt. 2007 (CEST)
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Luxemburg (Luxemburg), 25.10.2007 – Die EU-Staaten einigten sich am Dienstag in Luxemburg auf neue Höchstmengen für den Fang bestimmter Fischarten in der Ostsee.

Diese sehen eine Verringerung der Fangquoten für den Dorsch (Gadus morhua) in den östlichen Regionen der Ostsee auf 38.765 Tonnen (minus 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr) vor. Für die westlichen Bereiche der Ostsee wird die Fangquote für den Dorsch sogar um 19.221 Tonnen gesenkt, was einem Prozentsatz von 28 entspricht. Außerdem wird die Anzahl der Fangtage für die einzelnen Länderfangflotten gesenkt.

Diese Mengenbeschränkungen beim Fang dieser Fischart sollen zu einer Erholung der Bestände beitragen. Die EU-Kommission hält den Zustand dieser beiden Dorschbestände für „weiterhin besorgniserregend“. Die EU-Kommission stützt sich bei ihren Vorschlägen auf Gutachten der ICES (übersetzt etwa: „Internationaler Rat für die Erforschung der Meere“), einer wissenschaftlichen Kommission, die die Bestandsentwicklung akribisch erfasst und jährlich Vorschläge zur weiteren Bewirtschaftung der europäischen Meere vorlegt.

Mit ihren bereits im September vorgelegten Vorschlägen konnte sich die Kommission jedoch wegen des Widerstandes aus Deutschland und Dänemark nicht in vollem Umfang durchsetzen. Diese Länder sehen die wirtschaftlichen Überlebenschancen ihrer Fischfangflotten bedroht. Ernst-Wilhelm Rabius vom schleswig-holsteinischen Landwirtschaftsministerium bewertete die Beschlüsse mit den Worten: „Wir rechnen für das kommende Jahr insbesondere bei den kleinen Kutterbetrieben mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten.“

Kritik wurde vor allem an den polnischen Fischern geübt, denen vorgeworfen wird, sich nicht an die getroffenen Absprachen zu halten und falsche Zahlen über gefangene Fische angegeben zu haben. Sie seien damit wesentlich für die Überfischung der Dorschbestände in der Ostsee verantwortlich zu machen. Die EU will daher entsprechende Kontrollmechanismen verstärken. Im Juli war den polnischen Fischern der weitere Fang von Kabeljau in der Ostsee bis Jahresende untersagt worden.

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