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March 9, 2016

Eklat in Bremen um Integrationsklassen an Privatschulen

Eklat in Bremen um Integrationsklassen an Privatschulen

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Veröffentlicht: 19:42, 9. März 2016 (CET)
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Motschmann, Bundestagsabgeordnete der CDU aus Bremen

Bremen (Deutschland), 09.03.2016 – Für Entrüstung sorgte die ideologische Haltung der Bremer SPD hinsichtlich der Integration von Flüchtlingskindern. Presseberichten zufolge sind in Bremen rund 600 dieser Kinder schulpflichtig, doch gibt es für sie noch keinen entsprechenden Platz in einer staatlichen Schule, damit sie am Unterricht teilnehmen können. Ein diesbezügliches Angebot einiger Privatschulen wurde von der zuständigen Bildungsbehörde zunächst begrüßt. Vom Parlamentsausschuss, der in Bremen Deputation für Bildung heißt, kam jedoch eine Ablehnung. Der bildungspolitische Sprecher der SPD–Bürgerschaftsfraktion begründete dies wie folgt: „Die Trennung von Staat und Religion ist ein hohes Gut. Privatschulen sind durch das Grundgesetz geschützt, aber sie sollten freiwillig besucht werden“. Elisabeth Motschmann, die für die CDU das kleinste Bundesland im Bundestag vertritt, erklärte, die ablehnende Haltung sei skandalös: „Die konfessionellen Schulen und Waldorfschulen in Bremen dürfen keine Integrationsklassen einrichten.“ Auch die anderen Partei reagierten mit Unverständnis.

Bremen geht – insbesondere was den Religionsunterricht an Schulen anbelangt – seit Jahrzehnten einen Sonderweg, der als Bremer Klausel bekannt ist. So heißt es in der Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen: „Die allgemeinbildenden öffentlichen Schulen sind Gemeinschaftsschulen mit bekenntnismäßig nicht gebundenem Unterricht in Biblischer Geschichte auf allgemein christlicher Grundlage.“ Die praktische Umsetzung wurde – auch in Anbetracht eines gewandelten gesellschaftlichen Verständnisses – auf Drängen der GRÜNEN im Jahre 2014 grundlegend geändert, ohne an der Verfassung zu rütteln. Das Fach heißt jetzt einfach „Religion“.

Vier Tage nach der Erklärung des bildungspolitischen Sprechers der SPD, der auch für den Landesvorsitz der Partei kandidiert, zeichnete sich – wohl auch aufgrund der öffentlichen Kritik – ein Meinungsumschwung in der Bremer SPD ab. Fraktionssprecher Matthias Koch sagte: „Die Fraktion begrüßt es, wenn auch Privatschulen Vorkurse anbieten und hat die Bildungssenatorin heute aufgefordert, Gespräche zu führen.“ Die konfessionellen und freien Schulen hatten rund 110 Vorkurs-Plätze angeboten.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Religion

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October 21, 2014

Internationale Tagung in Hildesheim zur Sexuellen Revolution und zum Missbrauch

Internationale Tagung in Hildesheim zur Sexuellen Revolution und zum Missbrauch

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Veröffentlicht: 21.10.2014, 12:08 (CET)
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Hildesheim (Deutschland), 21.10.2014 – Unter der Überschrift „Zwischen notwendiger Enttabuisierung und problematischer Entgrenzung“ beschäftigte sich in der Zeit vom 29. September bis 1. Oktober eine internationale und fachübergreifende wissenschaftliche Tagung mit der Sexuellen Revolution und den Auswirkungen bis heute. Die Vorträge deckten eine große Bandbreite von Themen ab, wie etwa die Aufklärungsbücher für Kinder um 1970 oder sehr fachspezifische Fragen wie „Wilhelm Reich, die Psychoanalyse und die deutsche Neue Linke“. Veranstalter war eine Gruppe von Hochschullehrern der Universitäten Trier, Frankfurt am Main und Hildesheim zusammen mit dem Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung.

Unter dem Begriff Sexuelle Revolution wird der Wandel der öffentlichen Sexualmoral in den westlichen Industrieländern während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verstanden. Dieser Wandel steht im Zusammenhang mit einer in links-libertären Kreisen propagierten Befreiung der Gesellschaft. In den letzten Jahren wurden auch zahlreiche Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern damit in Verbindung gebracht. Die Tagung diente dazu, eine wissenschaftlich fundierte Sichtweise zu erarbeiten.

Meike Sophia Baader, Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität Hildesheim und Mitglied der Ethikkommission „Nähe und Distanz in pädagogischen Beziehungen“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, erklärte dazu: „Sexualisierte Gewalt war in pädagogischen Einrichtungen bis zum öffentlichen Bekanntwerden von Missbrauchsvorfällen in pädagogischen Institutionen 2010 mit einem Tabu versehen. Derzeit ist es eher mit Angst und Verunsicherung verbunden, wie Forschungsergebnisse zum Umgang von pädagogischen Einrichtungen mit der Thematik zeigen.“ Seit Sommer 2014 läuft ein dreijähriges Forschungsprojekt, bei dem Kinder und Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren sowie Betreuungspersonen von Wissenschaftlern bundesweit befragt werden. Eine dieser Befragungen ist anonym und läuft im Internet bis Mitte November. Dabei soll unter anderem ermittelt werden, welche Vorstellungen die Jugendlichen in Wohngruppen, Internaten und Kliniken haben und wie die Betreuungspersonen die eigenen Qualifikationen bei den Themen Gewalt und Grenzüberschreitung einschätzen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Sexueller Missbrauch: Ehemalige Schüler erheben Vorwürfe gegen Odenwaldschule (06.03.2010)

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February 22, 2013

Aschaffenburg: Ermittlungen gegen Mutter von zwei getöteten Mädchen eingeleitet

Aschaffenburg: Ermittlungen gegen Mutter von zwei getöteten Mädchen eingeleitet

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Veröffentlicht: 15:53, 22. Feb. 2013 (CET)
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Stadtteil Damm in Aschaffenburg

Aschaffenburg (Deutschland), 22.02.2013 – Am Donnerstagabend wurden in einer Wohnung im Stadtteil Damm in Aschaffenburg im Regierungsbezirk Unterfanken die Leichen von zwei Schwestern im Alter von zwei und drei Jahren aufgefunden. Zwischenzeitlich steht fest, dass die Mädchen getötet wurden, Einzelheiten zur Todesursache werden nach der Obduktion erwartet. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft von Aschaffenburg führen Ermittlungen gegen die 32-jährige Mutter.

Der Vater der Kinder hatte am Donnerstag um 17:40 Uhr den Notruf der Polizei verständigt. Beamte der Polizeiinspektion Aschaffenburg hatten die Mädchen in der Wohnung aufgefunden. Reanimationsmaßnahmen hatten keinen Erfolg, so dass vom Arzt nur noch der Tod festgestellt werden konnte. Die Mutter war ebenfalls in der Wohnung. Sie war schwer verletzt und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort musste sie umgehend operiert werden und liegt jetzt unter Bewachung auf der Intensivstation.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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February 11, 2013

London: Fuchs will Säugling aus der Wiege ziehen

London: Fuchs will Säugling aus der Wiege ziehen

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Veröffentlicht: 20:56, 11. Feb. 2013 (CET)
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Rotfuchs

London (Vereinigtes Königreich), 11.02.2013 – Am vergangenen Mittwoch wurde eine Mutter in London durch die Schreie ihres vier Monate alten Säuglings aufgeschreckt. Als sie ins Zimmer des Kindes lief, sah sie einen Fuchs, der das Kind an der Hand gepackt und aus der Wiege gezogen hatte.

Eine Sprecherin der Tierschutzgruppe Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals (RSCPA) gab an, dass in London tausende von Füchsen leben. Sehr selten komme es vor, dass Menschen von den Tieren angegriffen würden. Der Bürgermeister von Londen, Boris Johnson, äußerte sich zu dem Vorfall und zur Ausbreitung der Tiere in den Städten: „Sie ähneln manchmal Plüschtieren, aber die Füchse sind auch eine Plage, insbesondere in unseren Städten.“ Das Kleinkind, dem ein Finger abgetrennt wurde, kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Dort musste es operiert werden.

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  • Portal:Vereinigtes Königreich

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December 30, 2012

Russischer Präsident Putin unterzeichnet Gesetz zu Adoptionsverbot durch US-Bürger

Russischer Präsident Putin unterzeichnet Gesetz zu Adoptionsverbot durch US-Bürger

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Veröffentlicht: 22:00, 31. Dez. 2012 (CET)
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Moskau (Russland), 30.12.2012 – Der russische Präsident Wladimir Putin hat am 28. Dezember 2012 ein Gesetz unterzeichnet, durch das es US-Bürgern ab dem 1. Januar 2013 verboten ist, russische Kinder zu adoptieren. Zuvor hatte das Gesetz das russische Parlament erfolgreich passiert. Per Dekret ordnete der russische Präsident Maßnahmen zur Unterstützung verwaister Kinder an. Das wurde vom Presseamt des Kremls am 28. Dezember bekannt gegeben. Die Adoptionsverfahren sollen vereinfacht werden und Adoptiveltern Steuererleichterungen bekommen.

Betroffen von dem Gesetz sind 52 russische Kinder, die in der nächsten Zeit adoptiert werden sollten und ihre Adoptiveltern schon kennengelernt hatten. Der russische Kinderbeauftragte Pawel Astachow teilte mit, dass die russischen Gouverneure persönlich die Verantwortung für das Wohl der Kinder tragen würden. Unter den Kindern sollen sich auch schwer kranke und behinderte, unter anderem solche mit Downsyndrom und spastischer Lähmung, befinden.

Das Gesetz ist eine Reaktion auf den Tod des zweijährigen Dima Jakowlew im Juli 2008. Er war gestorben, nachdem sein US-amerikanischer Adoptivvater ihn bei 50 Grad Hitze für neun Stunden im Auto eingesperrt hatte. Der Vater war anschließend von einem Gericht vom Verdacht der fahrlässigen Tötung freigesprochen worden.

In der russischen Öffentlichkeit ist das Gesetz umstritten. Während die Parlamentarier breite Unterstützung gaben, schätzte der Menschenrechtsbeauftragte Wladimir Lukin das Gesetz als Verletzung der Kinderrechte ein. Auch der russische Außenminister Sergei Lawrow sprach sich gegen das Adoptionsverbot aus und sagte, das neue Gesetz könne internationale Absprachen verletzen. Der Präsidentenrat für Menschenrechte stufte das Gesetz als verfassungswidrig ein, und das UN-Kinderhilfswerk UNICEF rief Russland auf, das Adoptionsverbot nicht durchzusetzen. Gegner des Gesetzes verweisen auf die oft verheerenden Zustände in russischen Kinderheimen. Bereits zuvor hätten US-Bürger nur solche Kinder adoptieren können, die in Russland niemand hätte haben wollen.

Beobachter sehen in dem Gesetz eine Reaktion auf ein amerikanisches Gesetz, den „Magnitski Act“, der nach dem Anwalt Sergej Magnitski benannt wurde, der am 16. November 2009 in einem Moskauer Untersuchungsgefängnis starb. Magnitski hatte Angehörige des russischen Innenministeriums massiver Korruption beschuldigt, wurde dann wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung festgenommen. Aber auch nach fast einem Jahr Untersuchungshaft konnten ihm die Vorwürfe nicht nachgewiesen werden. Ergebnis einer privaten Untersuchung nach dem Tode Magnitskis war, dass ihm die ärztliche Versorgung verwehrt worden war, nachdem er zuvor zusammengeschlagen worden war. Der in dem Zusammenhang angeklagte Gefängnisarzt Dimitri Kratow wurde am 28. Dezember 2012 freigesprochen, da die Moskauer Richter keine Beweise für eine fahrlässige Tötung finden konnten.

Neben dem Adoptionsverbot für US-Bürger enthält das Gesetz auch eine Liste von US-Staatsangehörigen, die in Russland als unerwünscht gelten. Sie sollen Rechte russischer Bürger verletzt haben. Diese Liste existiere bereits, werde aber nicht veröffentlicht, teilte ein Kreml-Sprecher mit. Weiterhin ist es durch das Gesetz politischen Organisationen in Russland verboten, durch Geld aus den USA finanziert zu werden.

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November 28, 2012

Polsdorf: Polizeihund verletzt sechs Kinder

Polsdorf: Polizeihund verletzt sechs Kinder

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Veröffentlicht: 15:48, 28. Nov. 2012 (CET)
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Bayrischer Polizeihund mit seinem Hundeführer bei einer Vorführung

Polsdorf (Deutschland), 28.11.2012 – In der Gemeinde Polsdorf in Mittelfranken wurden am Sonntag sechs Kinder zwischen fünf und neun Jahren von einem Polizeihund angefallen und gebissen. Die Kinder wurden erheblich verletzt.

Der zweijährige Belgische Schäferhund befand sich noch in der Ausbildung. Er war von der 41-jährigen Hundeführerin nicht angeleint worden, und die Beamtin war zum Zeitpunkt des Unglücks privat unterwegs. Gegen sie wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Möglich sind auch disziplinar-rechtliche Konsequenzen. Der Hund ist bei der zentralen Diensthundestaffel Mittelfranken untergebracht worden. Fachleute prüfen, ob er eingeschläfert werden muss. Der bayrische Innenminister Herrmann äußerte sich: „Wir haben bei der Polizeihundeausbildung ganz klare Regeln, um solche Vorfälle zu verhindern“, so etwas dürfe nicht passieren.

Bereits im Mai 2012 war es im oberpfälzischen Waldmünchen zu einer Beißattacke eines Polizeihundes gekommen. Das Opfer, eine 75-jährige Rentnerin, wurde ins Bein gebissen. Gegen den 50-jährigen Hundeführer wird ebenfalls wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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November 17, 2012

Ägypten: Mindestens 40 Kinder sterben bei Unfall an einem Bahnübergang

Ägypten: Mindestens 40 Kinder sterben bei Unfall an einem Bahnübergang

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Veröffentlicht: 14:15, 17. Nov. 2012 (CET)
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Beschrankter Bahnübergang in Deutschland

Manfalut (Ägypten), 17.11.2012 – Im Süden Ägyptens kam es an einem Bahnübergang in der Stadt Manfalut in der Provinz Asyut zu einem folgeschweren Zusammenstoß eines Busses mit einem Zug (Bild). Im Bus befanden sich Kindergartenkinder, mindestens 40 von ihnen wurden getötet, weitere werden vermisst. Angehörige suchten entlang der Schienen nach Überlebenden und nach Leichen.

Die Schranken des Bahnübergangs sollen zum Unglückszeitpunkt offen gewesen sein, die Ursache ist noch unklar. Nach einem Bericht des ägyptischen Staatsfernsehens hat der Transportminister Mohammed Raschad al-Matini seinen Rücktritt eingereicht. Nach einem Bericht des Bayrischen Rundfunks käme es in Ägypten häufig zu Bahnunfällen, als Folge der Unfälle sterben jedes Jahr zahlreiche Menschen. Allein im Jahr 2010 sollen über 7.000 Menschen bei Zugunfällen ums Leben gekommen sein.

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October 18, 2012

München: Kleinkind von S-Bahn erfasst

München: Kleinkind von S-Bahn erfasst – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

München: Kleinkind von S-Bahn erfasst

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Veröffentlicht: 23:40, 18. Okt. 2012 (CEST)
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S-Bahnhof Harras in München

München (Deutschland), 18.10.2012 – Am Mittwochnachmittag wurde in München ein 2-jähriges Mädchen von der S-Bahn erfasst und schwer verletzt. Das Kleinkind war mit zwei weiteren aus einer Kindertagesstätte ausgebüchst. Zusammen hatten sie sich zum Spielen auf die Gleise der S-Bahn begeben.

Insgesamt 19 Kinder im Alter zwischen zwei und drei Jahren spielten auf einem Parkplatz, beaufsichtigt von zwei Erzieherinnen. Unbemerkt verließen drei der Kinder die Gruppe und begaben sich zu den 200 Meter entfernten Gleisen der S 7. Als der Zugführer der herannahenden S-Bahn die Kinder auf dem Gleis bemerkte, leitete er eine Schnellbremsung ein und gab ein akustisches Signal. Zwei der Kinder konnten das Gleis rechtzeitig verlassen. Dem 2-jährigen Mädchen gelang dies nicht, es wurde vom Triebwagen erfasst und zur Seite geschleudert. Ein 34-jähriger Mann, der den Unfall vom Bahnsteig aus beobachtet hatte, lief zu dem verletzten Kind und trug es zu den Erzieherinnen. Vom Rettungsdienst wurde es in eine Klinik gebracht, wo es stationär behandelt wird.

Der Helfer, die Erzieherinnen und die verständigten Eltern erlitten einen Schock und wurden vom Kriseninterventionsteam (KIT) betreut. Die S-Bahnstrecke war eine Stunde gesperrt.

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  • Portal:München

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October 14, 2012

Pakistan: Viele Tote durch Selbstmordanschlag

Pakistan: Viele Tote durch Selbstmordanschlag

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Veröffentlicht: 01:53, 14. Okt. 2012 (CEST)
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Pakistans Präsident Asif Ali Zardari (2009)

Islamabad (Pakistan), 14.10.2012 – Bei einem Selbstmordanschlag auf einem Markt im Nordwesten Pakistans, welcher sich am gestrigen Samstag ereignete, starben mindestens 16 Menschen. Wie Behörden mitteilten, waren wahrscheinlich Mitglieder der Pro-Regierungsmiliz, welche sich in dem Ort Darra Adam Khel befanden, das Ziel des Attentats. Die Pro-Regierungsmiliz kämpft seit langem gegen die radikal-islamischen Taliban in Pakistan.

Zur Zeit befinden sich noch einige der 25 Verletzten in einem lebensbedrohlichem Zustand, weshalb die Anzahl der Toten noch weiter steigen kann. Augenzeugen zufolge soll sich der Selbstmordattentäter in einem Auto auf dem Marktplatz in die Luft gesprengt haben. Es wurden auch fünfzehn Geschäfte und acht Autos durch die Explosion zerstört. Der Anschlag wurde von Asif Ali Zardari, Pakistans Präsident, und Raja Pervez Ashraf, Pakistans Ministerpräsident, scharf verurteilt.

Vor fünf Tagen hatten Angehörige der Taliban die 14-jährige Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai im Swat-Tal überfallen, als sie auf dem Weg von der Schule nach Hause war, und ihr schwere Schussverletzungen an Kopf und Hals zugefügt. Das junge Mädchen befindet sich derzeit immer noch auf der Intensivstation. Für die Taliban waren Yousafzais Bemühungen für die Einführung des Bildungsrechts für Mädchen der Grund für diese Tat. Die pakistanische Armee startete in Waziristan, dem Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan, mehrere Offensiven gegen die Taliban und andere terroristische Gruppierungen. Doch bislang schlugen alle Offensiven fehl.

Aufgrund der wenigen Erfolge begrüßt die pakistanische Regierung die Aufstellung traditioneller Milizen, um die pakistanische Armee im Kampf gegen die Taliban zu unterstützen. Jedoch konnten auch die Miliz-Gruppen bis jetzt kaum Siege erringen.

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Dallas: Mutter wegen schwerer Misshandlung ihrer 2-jährigen Tochter zu 99 Jahren Haft verurteilt

Dallas: Mutter wegen schwerer Misshandlung ihrer 2-jährigen Tochter zu 99 Jahren Haft verurteilt

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Veröffentlicht: 12:52, 14. Okt. 2012 (CEST)
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Dallas (Vereinigte Staaten), 14.10.2012 – Die fünffache Mutter Elizabeth Escalona (Bild) aus Dallas in Texas wurde am Freitag zu 99 Jahren Haft verurteilt, weil sie die Hände ihrer 2-jährigen Tochter Jocelyn mit Sekundenkleber an die Wand geklebt und das Kind dann ins Koma geprügelt hatte.

Die 23-jährige Escalona hatte sich im Prozess schuldig bekannt und auf eine Bewährungsstrafe gehofft. Die Staatsanwaltschaft forderte 45 Jahre Haft. Wegen der extremen Brutalität hatte der Richter eine Haftstrafe von 99 Jahren verhängt. Debbie Denmon, Sprecherin des Dallas County Staatsanwaltschaft: „Wir sind sehr zufrieden mit der Entscheidung des Richters.“ Denmon betonte, der Mutter habe es nicht leid um ihr Kind getan, Mitleid habe sie nur mit sich selbst gehabt. Nach diesem Urteil kann Escalona erst nach 30 Jahren auf Bewährung entlassen werden.

Die Misshandlung ihrer Tochter geschah im September 2011. Die Mutter hatte die Hände des Mädchens an die Wand geklebt, sie in den Bauch getreten und mit einem Milchkrug geschlagen. Die Zweijährige wurde schwer verletzt, eine Hirnblutung und mehrere gebrochene Rippen waren unter anderem die Folgen. An ihren Händen waren Teile der Haut abgerissen und an der Wand kleben geblieben. Das Kleinkind hatte blaue Flecken von Kopf bis Fuß, Kopfhaar war ausgerissen, Blutergüsse waren auf Stirn und Nase zu sehen. Bisswunden waren am ganzen Körper verteilt. Der Bezirksstaatsanwalt in Dallas, Eren Price sagte: „Nur ein Monster klebt die Hände seiner Tochter an die Wand.“

Escalona war bei der Tat schwanger. Sie hat keine einfache Kindheit hinter sich. Sie war Mitglied einer Gang, hat im Alter von Elf angefangen, Marihuana zu rauchen. Ihr Anwalt sagte, sie sei auf einer kindlichen Entwicklungsstufe stehen geblieben.

Die kleine Jocelyn hat sich nach dem Krankenhausaufenthalt mittlerweile überraschend gut erholt und lebt jetzt mit ihren Geschwistern bei der Großmutter.

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  • Portal:Vereinigte Staaten

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