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September 25, 2009

„Beko BBL“ – Basketballiga mit Namenssponsor und neuem Fernsehpartner

„Beko BBL“ – Basketballiga mit Namenssponsor und neuem Fernsehpartner

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Veröffentlicht: 19:43, 25. Sep. 2009 (CEST)
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Köln (Deutschland), 25.09.2009 – Nachdem am Sonntag bereits bekannt wurde, dass die BBL mit dem türkischen Hersteller von Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik Beko kooperieren und ab nächster Saison unter dem Namen „Beko BBL“ auftreten wird, konnte die deutsche Basketballliga inzwischen weitere Neuigkeiten vermelden. Ab nächster Saison wird das DSF von mindestens 50 Spielen der Liga live im FreeTV berichten.

Sowohl Fans als auch Funktionäre äußerten sich positiv über die neuen Entwicklungen. Der Geschäftsführer der BBL, Jan Pommer, sagte zu dem Deal: „Wir haben immer gesagt, dass es unser Ziel sein muss, die Basketball-Bundesliga seriell mit einem Live-Spiel im Free-TV zu positionieren. Dies ist uns nun gelungen – und das mit einem Partner, der hohe Übertragungsstandards garantiert und für Basketballkompetenz bürgt.“ Das DSF hat sich die nationalen und internationalen Ton- und Bildrechte langfristig gesichert – mindestens bis zur Saison 2011/2012 will man die Basketballspiele übertragen. Eine weitere Verlängerung des dreijährigen Kontraktes schließen beide Seiten ausdrücklich nicht aus.

Auf der DSF-Seite heißt es dazu: „Regelmäßiger Sendeplatz ist Freitag Abend, alternativ hat das DSF die BBL am Samstag oder Sonntag im Programm.“ Ab dem 3. Oktober sollen Interessierte dann mit Live-Spielen (mindestens eins je Spieltag) als auch Zusammenfassungen versorgt werden. Der Champions Cup zwischen Meister und Vize-Meister zu Beginn der Saison wird zudem auch online verfügbar gemacht.

In den letzten Jahren waren die Spiele nur über den Bezahl-Spartensender sportdigital zu sehen, welcher eine nur geringe Verbreitung in Deutschland hat. Gleichzeitig waren verschiedene Teams der Liga immer wieder in finanzielle Notlagen geraten: Die Bayer Giants Leverkusen verloren die Unterstützung von Bayer und zogen als Giants Düsseldorf in die Hauptstadt von NRW. Die Köln 99ers mussten nach dem Verlust ihres Hauptsponsors RheinEnergie den Spielbetrieb sogar komplett einstellen. In der Öffentlichkeit wurde dafür oft die mangelnde Medienpräsenz der Liga verantwortlich gemacht.

Einen Namenssponsor hatte die Liga zuletzt mit dem Modeunternehmen s.Oliver von 2001 bis 2003.

Zu den Verträgen mit Beko und dem DSF sind keine Zahlen bekannt, dennoch gilt es als sicher, dass diese die finanzielle Lage der Liga und ihrer Vereine verbessern werden. Basketball ist unter Amateuren schon lange eine der beliebtesten Sportarten und gleichzeitig nach Verbandsmitgliedern die „beliebteste amerikanische Sportart“ in Deutschland, welches im starken Widerspruch zur Popularität des Profi-Sports steht.

Quellen

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June 16, 2007

Bamberg und Quakenbrück im BBL-Finale

Bamberg und Quakenbrück im BBL-Finale – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Bamberg und Quakenbrück im BBL-Finale

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Veröffentlicht: 09:06, 16. Jun. 2007 (CEST)
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Köln / Bamberg / Quakenbrück (Deutschland), 16.06.2007 – Nachdem sich der Meisterfavorit aus Bamberg bereits am 12. Juli gegen EnBW Ludwigsburg für das Finale der Basketball-Bundesliga qualifizieren konnte, setzten sich nun auch überraschend die Artland Dragons aus Quakenbrück gegen den Vorjahresmeister RheinEnergie Köln durch. Beide Mannschaften treffen nun im BBL-Finale am 17. Juni 2007 aufeinander. Die Artland Dragons hatten erst vor kurzem im Pokalfinale gegen Köln verloren, welche damit zum dritten Mal nacheinander den Pokal gewannen.

Die Artland Dragons hatten bereits im Viertelfinale Alba Berlin mit 3:0 besiegt und nun gegen den Vorjahresmeister Köln das fünfte Spiel erkämpft. Im mit 3.100 Zuschauern ausverkauften Kölner EnergyDome konnten sich die Quakenbrücker gleich zu Beginn mit einem 20:6-Lauf absetzen. Ein 9:0-Lauf der Kölner brachte diese zurück ins Spiel, doch die Dragons gaben ihre nun knappe Führung bis zur Halbzeit nicht mehr ab. Vor allem dank der guten Verteidigung der Dragons schafften es die Kölner nicht, wieder heran zu kommen und versuchten am Ende verzweifelt, gegen die zeitweise überlegenen Gastgeber zu agieren. Die Artland Dragons gewannen das Spiel 84:60.

Übersicht über die Halbfinalserie „RheinEnergie Köln – Artland Dragons“:

Spiel Datum Heimteam Auswärtsteam Ergebnis Stand
1 03. Juni Köln Quakenbrück 83:70 1:0
2 07. Juni Quakenbrück Köln 85:75 1:1
3 10. Juni Köln Quakenbrück 85:82 2:1
4 12. Juni Quakenbrück Köln 87:70 2:2
5 14. Juni Köln Quakenbrück 60:84 2:3

Im Gegensatz zu den Dragons konnten sich die Bamberger in vier Spielen qualifizieren. Nachdem sie noch das dritte Spiel vor fremder Kulisse 74:65 verloren hatten, setzten sie sich im vierten und somit letzten Spiel mit 65:60 durch. 6.900 Zuschauer sahen in der Bamberger Arena ein abwechslungsreiches Spiel: Nach einem 9 Punkte Rückstand erkämpfte sich Ludwigsburg zur Halbzeit eine 34:30 Führung. Erst kurz vor Ende des dritten Viertels konnten sich die Bamberger eine 53:48 Führung verdienen. Diese gaben sie bis zum Ende nicht mehr ab. Wichtig für den Sieg war vor allem der Point Guard Steffen Hamann, der im Januar 2007 vom italienischen Verein Climamio Bologna zu seinem alten Verein zurückgekehrt war, welchen er am Anfang der Saison erst verlassen hatte. Er erzielte im Spiel 21 Punkte und war damit vor Gordon Scott (Ludwigsburg, 16 Punkte), Darren Fenn (Bamberg, 13 Punkte) und Nate Harris (Ludwigsburg, 12 Punkte) bester Werfer des Spiels.

Übersicht über die Halbfinalserie „EnBW Ludwigsburg – Brose Baskets Bamberg“:

Spiel Datum Heimteam Auswärtsteam Ergebnis Stand
1 03. Juni Ludwigsburg Bamberg 83:85 0:1
2 07. Juni Bamberg Ludwigsburg 67:51 2:0
3 10. Juni Ludwigsburg Bamberg 74:65 1:2
4 12. Juni Bamberg Ludwidsburg 65:60 3:1

Quellen

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May 20, 2007

Vorzeitiges Saisonende für Deutsche Bank Skyliners

Vorzeitiges Saisonende für Deutsche Bank Skyliners

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Artikelstatus: Fertig 11:46, 20. Mai 2007 (CEST)
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Frankfurt am Main (Deutschland), 20.05.2007 – Die Saison der von Verletzungspech verfolgten Deutsche Bank Skyliners innerhalb der ersten Basketball-Bundesliga ist am Samstagabend, dem 12. Mai, zu Ende gegangen. Der Sieg gegen Tübingen 65:62 eine Woche zuvor konnte nach vier Niederlagen in Folge die hohen Verluste nicht mehr wettmachen, was das vorzeitige Aus in der BBL bedeutete: Die Qualifikation für die Playoffs wurde zum zweiten Mal in Folge verpasst. Somit hätte dieses Spiel bestenfalls Ergebniskosmetik werden können.

Das letzte, nicht mehr wichtige Spiel der Saison gegen den TBB Trier endete mit einer neuerlichen Niederlage. Die starke Leistung der Trierer verbunden mit der schwachen Verwertung der Korbmöglichkeiten erklärt auch die hohe Punktdifferenz von 75:90 Punkten. Nach Meinung von Fans braucht das Team Deutsche Bank Skyliners neue Spieler, die als Team zusammenstehen, volle Leistung bringen und sich weniger zu Fouls hinreissen lassen. Gestützt wird dies dadurch, dass der Trainer seiner Mannschaft kurz vor der eigenen Entlassung “Disziplinlosigkeit” vorgeworfen hat. Didin, der aktuelle Coach der Mannschaft, redet von “Problemen mit der Einstellung”. Einzig Travon Bryant fiel mit 22 Punkten und 19 Rebounds auf Seiten der Skyliners positiv auf. Nach dem Spiel wurde von vielen Frankfurter Fans kritisiert, dass das Spiel zu hart gewesen sei und die Schiedsrichter gegen Frankfurt gepfiffen hätten. Laut Aussagen der Frankfurter Rundschau ist ein radikaler Schnitt in der Mannschaft zu erwarten.

Quellen

Originäre Berichterstattung
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