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June 24, 2016

Großbritannien stimmt für den Brexit

Großbritannien stimmt für den Brexit – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Großbritannien stimmt für den Brexit

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Veröffentlicht: 19:04, 25. Jun. 2016 (CEST)
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Abstimmungsergebnisse in den Wahlkreisen Großbritanniens

Wahlzettel beim EU-Referendum

London (Großbritannien), 24.06.2016 – Der Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union (EU) wurde von den britischen Bürgen in einem Referendum am 23. Juni 2016 knapp abgelehnt. Für einen Austritt Großbritanniens aus der EU stimmten 51,9% der Bürger (entspricht rund 17,41 Mio. Stimmen), dagegen sprachen sich 48,1% aus (entspricht 16,14 Mio. Stimmen).

Die Wahlbeteiligung lag bei 72,2%.

Im Vergleich der Regionen zeigt sich, dass nur England (ohne London) und Wales mehrheitlich für den Austritt gestimmt haben, nämlich jeweils 53% zu 47%. In den weiteren Landesteilen haben die EU-Befürworter gewonnen:

  • London: 60% für EU, 40% für Austritt
  • Schottland: 62% für EU, 38% für Austritt
  • Nordirland: 56% für EU, 44% für Austritt
  • Gibraltar: 96% für EU, 4% für Austritt

Am Morgen nach dem Referendum kündigte der britische Premierminister David Cameron seinen Rücktritt im Oktober 2016 an. Er hatte sich für den Verbleib Großbritanniens in der EU ausgesprochen.

Die schottische Regionalregierung begann mit den Vorbereitungen für ein zweites Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands. In Schottland stimmte die Mehrheit für einen Verbleib Großbritanniens in der EU.

Aufgrund des sehr deutlichen Ausgangs in Gibraltar, bei einer gleichzeitig deutlich überdurchschnittlichen Wahlbeteiligung von 83%, hat der spanische Außenminister José Manuel García-Margallo einen Verbleib der Enklave in der EU gefordert und möchte langfristig eine Vereinigung mit dem Königreich Spanien erreichen.

Für die Verhandlungen über den Ausstritt Großbritanniens aus der EU ist der belgische Diplomat und Leiter des Ressorts für Verkehr, Telekommunikation und Energie im Europäischen Rat Didier Seuuws zuständig. Er wurde zum Leiter der “Brexit Task Force” ernannt.

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February 15, 2016

Costas Tore bringen FC Chelsea nach vorn

Filed under: London,Themenportal Sport,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Costas Tore bringen FC Chelsea nach vorn

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Veröffentlicht: 12:33, 15.02.2016
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Diego Costa aus Brasilien

London (Vereinigtes Königreich), 14.02.2016 – Am 24. Januar besiegte der in London beheimatete Fußball-Club FC Chelsea den Stadtrivalen FC Arsenal mit 1:0 im Auswärtsspiel. Der FC Arsenal spielte nur noch mit 10 Männern in der 18. Minute, nachdem Per Mertesacker die Rote Karte bekommen hatte. Es gab im Spiel vier Gelbe Karten und insgesamt 27 Fouls. Diego Costa erzielte in der 23. Minute das einzige Tor. Mathieu Flamini vom FC Arsenal bekam danach die Gelbe Karte für ein Foul angezeigt. In der 60. Minute wurde Nemanja Matić die Gelbe Karte gezeigt. Costa wurde während des Spiels verletzt und Loïc Rémy ersetzte ihn in der 68. Minute. John Obi Mikel bekam in der 72. Minute die Gelbe Karte.

Das Spiel zwischen FC Chelsea und FC Watford am 3. Februar endete 0:0. Hier bekam Costas Kontrahent Sebastian Prödl die Gelbe Karte. Im Spiel gegen Manchester United am 7. Februar schoss Costa das einzige Tor zum Ausgleich mit 1:1 in der 90. Minute. Insgesamt hat der Brasilianer im Jahre 2016 bisher fünf Tore in der englischen Premier League erzielt. Beim Spiel am vergangenen Samstag gegen Newcastle United schoss er das erste Tor bereits in der 5. Minute, und seine Mannschaft siegte mit einem überragenden 5:1. Sein nächster Einsatz wird am 16. Februar in der UEFA Champions League gegen den französischen Fußballklub Saint-Germain sein.

Der FC Chelsea wurde 2003 von dem russischen Öl-Milliardär Roman Abramowitsch aufgekauft und ist eine von insgesamt nur vier Mannschaften, die bisher alle drei Europapokalwettbewerbe gewonnen haben. Seit Beginn der Spielsaison 2014/15 ist der 1,86 m große Costa beim FC Chelsea unter Vertrag.

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February 11, 2016

Großbritannien kündigt Hilfe für Syrien an

Großbritannien kündigt Hilfe für Syrien an

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Veröffentlicht: 11:25, 11. Feb. 2016 (CET)
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Bildtext

London (Vereinigtes Königreich), 11.02.2016 – Der britische Premierminister David Cameron will 10 Milliarden US-Dollar als Unterstützung für das vom Bürgerkrieg geplagte Syrien organisieren. Eine Konferenz dazu wurde am 4. Februar in London einberufen. 7 Milliarden kommen von den Vereinten Nationen und rund 3 Milliarden von der Europäischen Union (EU). Die Vereinigten Staaten geben auch fast eine Milliarde dazu. Das Geld dient vorrangig für „Nahrung, medizinische Versorgung und Schutz“. Außerdem sollen Schulen für eine Million syrische Kinder bis zum Ende des nächsten Schuljahr eingerichtet werden. Cameron sagte, dies sei die größte finanzielle Hilfe, die jemals für eine internationale Krise an einem Tag gesammelt worden sei.

Aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen seit 2011 sind von den rund 21 Millionen Syrern, die 2010 im Lande lebten, rund 11,6 Millionen auf der Flucht. Davon haben mindestens vier Millionen das Land verlassen. Rund 1,9 Millionen flüchteten in die benachbarte Türkei und etwa 1,2 Millionen in den Libanon. Unter bestimmten Bedingungen will die EU eine Hilfe von bis zu 3 Milliarden Euro an Türkei gewähren.

Aktuell beklagt der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu, dass die syrische Regierung mit russischer Luftwaffenunterstützung weitere 75.000 Soldaten zum Angriff in nördliche Richtung schickt. Die syrischen Rebellen haben aus Protest gegen diese Offensive die Friedensgespräche in Genf verlassen.

Syrian refugees in the Middle East map.svg

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Wikinews-logo.svg   Deutsche Verteidigungsministerin nimmt syrischen Deserteur auf (23.12.2015)

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January 21, 2016

Anonymous hat einen weiteren Gegner

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Veröffentlicht: 15:48, 21. Jan. 2016 (CET)
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Keith Flint

London (Vereinigtes Königreich), 21.01.2016 – Der Rocksänger Keith Flint ist aktuell Zielscheibe von Aktivisten des Anonymous-Kollektivs. Flint habe sich einer reichen Elite angeschlossen und töte Tiere nur aus Spaß an der Jagd. Es wurde ihm das Ultimatum gestellt, innerhalb eines Jahres sein Verhalten zu ändern.

Der 46jährige Sänger hatte mehrere Jagdpferde gekauft und im Oktober an einem Rennen teilgenommen. Außerdem war er stolzer Besitzer eines alten Pubs aus dem 18. Jahrhundert geworden. Tracey Crouch, die britische Ministerin für Sport, bezeichnete vor kurzem die Parforcejagd als einen überholten Brauch der Vergangenheit.

Anonymous ist eine soziale Bewegung im Internet, die über das elektronische Netzwerk öffentliche Demonstrationen veranstaltet. Bei öffentlichen Kundgebungen treten die Aktivisten meist mit Gesichtsmasken auf,

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January 15, 2016

Alan Rickman stirbt mit 69 an Krebs

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Alan Rickman stirbt mit 69 an Krebs

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Veröffentlicht: 22:28, 15. Jan. 2016 (CET)
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London (England), 15.01.2016 – Der englische Schauspieler Alan Rickman ist im Alter von 69 in London von Krebs gestorben. Nach Aussagen seiner Familie war er zum Zeitpunkt des Todes von Angehörigen und Freunden umgeben.

Alan Rickman

Rickman begann seine Filmkarriere 1988 als Antagonist in Die Hard – er spielt darin die Rolle des Hans Gruber. Er war damals 41 Jahre alt. Er gewann den British Academy Film Award für seine Rolle als Sheriff von Nottingham in Robin Hood: König der Diebe im Jahr 1991. Außerdem spielte er den Geisterliebhaber von Juliet Stevenson in Truly Madly Deeply.

Er übernahm die Rolle von Professor Severus Snape in der Harry Potter-Reihe, einer Adaption der Roman-Serie von J.K. Rowling. Die Roman-Autorin schrieb auf Twitter: „Es gibt keine Worte, um auszudrücken, wie geschockt und am Boden zerstört ich bin, von Alan Rickman Tod zu hören. Er war ein großartiger Schauspieler und ein wunderbarer Mensch“.

Als bekannter Schauspieler in England führte er 2005 Regie bei dem preisgekrönten Theaterstück um Rachel Corrie, das auf E-Mails der im israelisch-palästinensischen Konflikts getöteten Menschrechtsaktivistin beruhen.

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October 11, 2015

Englischer Pendlerzug kam niemals pünktlich an

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Englischer Pendlerzug kam niemals pünktlich an

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Veröffentlicht: 15:46, 11. Okt. 2015 (CEST)
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Ein Pendler-Zug der Bahngesellschaft Southern

London (Vereinigtes Königreich), 11.10.2015 – Nach englischen Medienberichten kam der englische Pendlerzug 7:29 ab Brighton nach London Victoria (Ankunft: 8.35) der Southern im Jahre 2014 niemals pünktlich an. Der Zug ist als „Zug der Schande“ (englisch: train of shame) bekannt. Von 240 Fahrten sind alle Fahrten verspätet in London angekommen oder ausgefallen.

Auch die beiden zeitnahen Züge mit den Abfahrtszeiten 7:14 und 7:44 sind zu 98-99 % verspätet gewesen. Eine Jahreskarte für die Strecke Brighton–London kostet £ 4000 (ca. 5400 €). Das ist teurer als die Bahncard 100 (4090 €), eine Karte für das gesamte Netz der Deutschen Bahn.

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July 10, 2015

Großbritannien plant Sperrung von Internetdiensten

Großbritannien plant Sperrung von Internetdiensten

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Veröffentlicht: 00:57, 14. Juli 2015 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 10.07.2015 – Premierminister Cameron will mit einem neuen Gesetz gegen bestimmte Internetdienste vorgehen. Er begründete das damit, dass in seinem Land den Menschen nicht erlaubt werden solle, bestimmte Kommunikationstechniken zu benutzen, welche die Regierung nicht entziffern kann. Damit vertritt er offen die Ideologie eines Überwachungsstaates und nimmt den Bürgern das Recht auf eine geschützte private Kommunikation. Im Visier sind besonders WhatsApp, iMessage and Snapchat. Im äußersten Fall könnten alle drei Dienste in Großbritannien gesperrt werden. wenn das Gesetz wie geplant zum Herbst diesen Jahres in Kraft tritt, Hintergrund sind verstärkte Maßnahmen im Kampf gegen den Terrorismus. In Tunesien hatte ein Extremist 38 Menschen, darunter 30 Briten, erschossen, von denen er teilweise vorher verlangt hatte, sogenannte Selfies zu machen, um diese ins Internet zu stellen.

Seit längerem bieten Internetprovider verschiedene Möglichkeiten der Verschlüsselung von Nachrichten an, um das unbefugte Lesen vertraulicher Mitteilungen zu verhindern. Als besonders sicher gilt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Seit Ende 2014 war geplant, den Nutzern von WhatsApp diese Möglichkeit anzubieten. WhatsApp ist auf vielen Smartphones und iPhones bereits mit der Auslieferung installiert und hat sich zu einem der beliebtesten Kommunikationsprogramme entwickelt, da nicht nur Texte und Bilder, sondern auch Sprachnachrichten kostenlos verschickt werden können. Nach Angaben des kalifornische Unternehmens Whatsapp Inc. wurde diese Art der Kommunikatione im April 2015 von rund 800 Millionen Menschen weltweit genutzt. In Deutschland gab es im Januar 2014 rund 30 Millionen Nutzer. Die Verschlüsselungstechnik von WhatsApp wurde von Heise Online untersucht und aufgeklärt, sie gilt jedoch noch nicht als zuverlässig.

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Wikinews-logo.svg   Nach der Meinungsdiktatur in Kanada ist jetzt Spanien dran (09.07.2015)

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April 27, 2015

Occupy-Aktivistin kandidiert für die Bremische Bürgerschaft

Occupy-Aktivistin kandidiert für die Bremische Bürgerschaft

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Veröffentlicht: 13:03, 27. Apr. 2015 (CEST)
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Occupy-Demonstration am 30. September 2011 in New York

London (Vereinigtes Königreich), 27.04.2015 – Urspünglich wollte Kai Wargalla ein Semester in London studieren, schließlich wurde sie dort Mitbegründerin der weltweiten Protestbewegung Occupy und blieb eineinhalb Jahre. Anschließend half sie in New York bei der Organisation von Occupy Wall Street und nahm als Beobachterin an der Gerichtsverhandlung der Wikileaks-Whistleblowerin Chelsea Manning teil. Occupy Wall Street war seit 2011 die größte Protestbewegung in Nordamerika, die durch weltweite Aufrufe im Internet entstanden ist.

Bei der Kandidatenaufstellung am 29. November 2014 für die Landtagswahl in Bremen am 10. Mai 2015 wurde Kai Wargalla bei Bündnis 90/Die Grünen auf Platz 23 gesetzt. Ihre Mutter Elisabeth Wargalla war ebenfalls Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft gewesen. Gegenwärtig haben die GRÜNEN 21 Sitze im Landesparlament. Durch die Personenwahl, bei der fünf Stimmen abgegeben werden können, gibt es voraussichtlich – ähnlich wie bei der Wahl 2011 – einige Veränderungen, so dass die von den Parteien vorgegebenen Listenplätze keine Rückschlüsse darauf erlauben, wer tatsächlich einen Sitz im Landtag bekommt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Bremens Grüne Finanzsenatorin bewirbt sich für dritte Wahlperiode (16.12.2014)

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April 24, 2015

Britischer Börsenhändler ergaunerte 40 Millionen Dollar

Britischer Börsenhändler ergaunerte 40 Millionen Dollar

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Veröffentlicht: 13:13, 25. Apr. 2015 (CEST)
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Der DJIA seit 3. Januar 2000 (logarithmische Version)

Die Börse an der New Yorker Wallstreet

London (Vereinigtes Königreich), 24.04.2015 – Ein 37jähriger Börsenhändler aus London soll dafür verantwortlich gewesen sein, dass der Dow-Jones-Index im Jahre 2010 innerhalb von fünf Minuten um 600 Punkte einbrach – das entspricht einem Börsenkapital von einer Billion US-Dollar. Außerdem habe er seitdem rund 40 Millionen Dollar (37 Millionen Euro) durch Spekulationsgeschäfte und Marktmanipulationen gewonnen. Zuletzt sei er am 6. April dieses Jahres in dieser Hinsicht aktiv gewesen. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen wurde er verhaftet, die USA fordern sogar seine Auslieferung. Das US-amerikanische Justizministerium hat in 22 Punkten Verstöße festgestellt, allein zehn davon betreffen die Marktmanipulation. Außer dem Dow-Jones-Index sei auch der Aktienindex Standard & Poor’s 500 betroffen.

Der Dow-Jones-Index stellt die Entwicklung des US-amerikanischen Aktienmarktes dar und wurde 1884 begründet. Es ist ein Kursindex und umfasst die 30 größten US-amerikanischen Unternehmen an der New Yorker Börse. Am 6. Mai 2010 kam es – nach Punkten gemessen – zum massivsten Einbruch des Dow-Jones-Index in seiner Geschichte. Der Index fiel innerhalb von 15 Minuten um 998,50 Punkte auf 9.869,62 und erholte sich danach wieder. Er schloss am Ende des Handelstages bei 10.520,32 Punkten, was einem Minus von 3,20 Prozent entspricht. Die Aufsichtsbehörden Commodity Futures Trading Commission und United States Securities and Exchange Commission kamen in ihrem gemeinsamen Untersuchungsbericht zu dem Ergebnis, dass ein einzelner Händler 75.000 E-Mini-Kontrakte im Wert von 4,1 Milliarden Dollar mit einem Computerprogramm gesteuert und damit den Einbruch maßgeblich verursacht hatte.

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April 2, 2015

E-Mail in die Freiheit

Filed under: London,Vermischtes,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

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E-Mail in die Freiheit

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Veröffentlicht: 19:29, 4. Apr. 2015 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 02.04.2015 – Auch eines der bestgesicherten Gefängnisse im Vereinigten Königreich war nicht sicher genug: Einem Häftling, der wegen Betrugs verurteilt wurde, gelang es, sich per selbst verfasster E-Mail aus dem Gefängnis freizulassen.

Hierzu soll er sich lediglich eine E-Mail-Adresse eingerichtet haben, die der amtlichen Adresse besonders ähnlich war. Diesen Account habe er dann dazu genutzt, die gefälschten Entlassungspapiere per Smartphone, welches er vorher in die Strafanstalt geschmuggelt haben soll, an das Gefängnis zu schicken. Dies reichte, um in die Freiheit entlassen zu werden. Wenige Tage später stellte sich der Flüchtige jedoch der Polizei.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Artikelname (Datum)

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