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May 20, 2010

Reisewarnung für Thailand wegen Bürgerkriegs

Reisewarnung für Thailand wegen Bürgerkriegs

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Veröffentlicht: 18:28, 20. Mai 2010 (CEST)
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Bangkok (Thailand), 20.05.2010 – Teile der Stadt brennen. Thailändische Rothemden der verbotenen Protest-Partei UDD und das thailändische Militär liefern sich Straßenschlachten. „Die Lage kommt einem Bürgerkrieg immer näher“, hatte am 15. Mai Jatuporn Prompan, einer der Anführer der Proteste, folgerichtig vorhergesagt: Die Regierungsgegner seien bereit, die Kämpfe unvermindert fortzusetzen. Zunächst wurden Demonstranten beschossen und angegriffen. Die seit Jahren schwelenden Unruhen kommen in der Region nur temporär zur Ruhe, branden dann aber umso heftiger wieder auf. Immer wieder werden Zivilisten und vor allem Touristen angegriffen, was zuletzt vor einiger Zeit in der Erstürmung von Hotels durch die Aufständischen gipfelte. Es soll bereits am Freitag, dem 14. Mai 2010, zu Explosionen gekommen sein. Fahrzeuge der Polizei wurden durch Demonstranten in Brand gesteckt. Demonstranten hatten sich Mittwoch hinter Stapeln von teils brennenden Autoreifen verbarrikadiert. Ausgelöst wurden die neuerlichen Unruhen durch den Tod eines Demonstranten, der im Zuge gewalttätiger Auseinandersetzungen mit der Polizei zum Opfer wurde. Nachdem die Rothemden zur Aufgabe gezwungen worden waren, herrscht gespannte Ruhe.

Teile der Stadt wurden durch die Armee des Landes bereits am 12. Mai zur Sperrzone erklärt; dort wird seitdem scharf geschossen. Die englischsprachige, in Bangkok erscheinende Bangkok Post sprach am 13. Mai bereits von 22 Toten und 172 Verletzten seit Donnerstag dieser Woche durch die Auseinandersetzungen, die deutschsprachige Zeitung die Zeit korrigiere diese Zahlen auf 25 Tote und rund 200 Verletzte (am 16. Mai) nach oben. Thailändisches Militär hat das Geschäftsviertel der Stadt vollständig abgeriegelt. Verschärft wird die Lage durch den Tod eines Oppositionellen, der im Kugelhagel gefallen sein soll. Den 5.000 bis 8.000 Demonstranten der Partei der “Vereinigten Front für Demokratie gegen Diktatur” (UDD), im Volksmund “Rothemden” genannt, war ein Ultimatum gestellt worden, welches Montagnachmittag 15:00 Uhr (Ortszeit) ungenutzt verstrich. Wie inzwischen bekannt, wurde das Ultimatum ungestimmt verlängert, nachdem der Regierugn ein Formfehler unterlaufen sei. Schwarze Rauchschwaden steigen ataatedessen über dem „Lumpini Park“ auf. Nachdem in der Nacht von Sonntag auf Montag eine Granate im 14. Stock des [Hotels] „Dusit Tani“ einschlug, wurden Hotels und Tourismuszentren evakuiert. Alle Botschaften wurden ebenfalls evakuiert oder bleiben geschlossen, über dem Stadtgebiet in der “Roten Zone” kreisen die Hubshrauber – die einer Geisterstädt ähnelt. Rauchschwaden steigen über dem Stadtzentum auf. Mehr als 60 Tote und rund 2.000 Verletzte sollen seit Beginn der Kämpfe vor rund zwei Monaten zu beklagen gewesen sein. (Stand: 17. Mai 2010)
Seit diesem Zeitpunkt hat auch die Hochbahn im Zentrum der Stadt den Betrieb eingestellt. Dort ist jetzt Kriegsschauplatz. Die Armee überrollte am 19. Mai Straßensperren mit Panzern, als Rache zündeten die Freischerler mehrere Einkaufszentren, Hochhäuser und ähnliches an. Dass die Straßen fast menschenleer waren läge an einer Ausgangssperre. Auch nach erfolgreicher Überwältigung der Demonstranten bleibt diese weitere zwei Tage bestehen, verlautbart das Auswärtige Amt.

Das Auswärtige Amt in Berlin hat daher eine bereits abgelaufene Reisewarnung vom 16. Mai 2010 erneuert, abermals ausgeweitet und rät von Thailand-Reisen in nunmehr mehreren Regionen des Landes bis auf weiteres dringend ab. Durch das Notstandsrecht bestehe in diesen Regionen Lebensgefahr. Auch bleibe die Grenze nach Kambodscha bis auf Weiteres Militärisches Sperrgebiet. Auch ins Grenzgebiet zu Myanmar sollten Reisen vermieden werden. Diese Reisewarnung besteht bis auf weiteres fort. Seit dem 19. Mai rät das Auswärtige Amt von Reisen nach Bangkok dringend ab, siehe aktualisierte Reisewarnung vom 19.05.2010. Zudem wird auch auf die bestehende, amtliche Ausgangssperre in der Nacht vom 19. auf den 20. Mai hingewiesen. Am 20. Mai wurde sie auf den 22. Mai verlängert. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie zwischen 23:00 Uhr und 05:00 Uhr entgegen ersten Meldungen auch für Fahrten zwischen Flughafen und Innenstadt bestehe. Rechtliche Folge: Wegen der Reisewarnung des auswärtigen Amtes besteht grundsätzlich ein Sonderkündigungsrecht von Reiseverträgen. Das bedeutet: Reisende, die Flüge zu diesen Zielen gebucht hatten, können kostenlos auf ein anderes Ziel umbuchen oder von ihrem Reiserücktrittsrecht Gebrauch machen. Dabei dürfen Veranstalter und Reisegebüros keine Umbuchungs- oder Stornogebühren verlangen.

Nicht nur deutsche Fluglinien stornierten kurz nach Bekanntwerden der Ereignisse die Flüge in die thailändische Hauptstadt, da sie um ihre eigene Sicherheit und die ihrer Passagiere fürchteten. Der Reiseveranstalter TUI sagte Reisen in die Region Bangkok ab. Der Konzern reagiert damit auf die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Die meisten anderen Ziele innerhalb des Landes, für die keine Reisewarnung besteht, und Zwischenlandungen zu anderen Staaten sind nicht betroffen. Der Internationale Flughafen von Bangkok bleibt „nur für Transitflüge“ weiter geöffnet.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Politische Krise in Thailand seit 2008“.

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December 2, 2008

Bangkok: Thailands Regierung wegen Wahlbetrugs aufgelöst

Bangkok: Thailands Regierung wegen Wahlbetrugs aufgelöst

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Veröffentlicht: 17:36, 2. Dez. 2008 (CET)
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Bangkok (Thailand), 02.12.2008 – Das thailändische Verfassungsgericht hat die Regierungsparteien auflösen lassen und damit auch Ministerpräsident Somchai die Regierungsberechtigung entzogen. Des Weiteren wird angenommen, dass der Grund für die monatelangen Blockaden damit weggefallen ist. Als Grund gab das Gericht an, dass es sich um Wahlbetrug handele.

Die zahlreichen Demonstranten des thailändischen Oppositionsbündnisses Volksallianz für Demokratie (PAD), die neben anderen Akteuren seit Monaten den Sitz der Regierung besetzt halten, hatten angekündigt, sie würden als Verstärkung zu den ebenfalls besetzten Flughäfen ziehen und dort weiter für die Absetzung von Premierminister Somchai kämpfen. Nach den Vorfällen am Wochenende, als eine neben einer Bühne explodierende Granate 46 Menschen zum Teil schwer verletzte, sei dies notwendig geworden, hieß es.

Am Montag durften 30 von rund 90 Flugzeugen, die sich noch auf einem Flughafen befanden, am Morgen leer starten, weitere 50 durften im Tagesverlauf noch folgen. Noch immer säßen etwa 350.000 Touristen in Bankok fest und warten darauf nach Hause fliegen zu können. Dies ist momentan nur von umliegenden Flughäfen, vorrangig und behelfsweise von einem kleinen Militärflughafen möglich. Unterdessen sind am Montagabend bei einer Granatenexplosion am internationalen Don-Muang Flughafen ein Mensch getötet und 22 weitere verletzt worden.

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Thailand: Demonstranten beenden Blockade der Flughäfen Bangkoks

Thailand: Demonstranten beenden Blockade der Flughäfen Bangkoks

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Veröffentlicht: 23:49, 2. Dez. 2008 (CET)
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Bangkok (Thailand), 02.12.2008 – Nach dem wegen Wahlbetrugs durch Stimmenkauf verhängten Verbot der People’s Power Party, PPP, der Partei des thailändischen Ministerpräsidenten Somchai Wongsawat, sowie dem gegen insgesamt 109 führende PPP-Mitglieder verhängten fünfjährigen politischen Betätigungsverbot durch das oberste Gericht Thailands erklärte die außerparlamentarische Bewegung „People’s Alliance for Democracy“ (PAD) das Ende der Blockade der beiden Flughäfen der Stadt, Suvarnabhumi und Don Mueang, zum kommenden Donnerstag, 10 Uhr. In welchem Umfang und wie schnell der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden kann, hängt davon ab, wie schnell die technischen Einrichtungen des Flughafens wieder in Betrieb genommen werden können. Möglicherweise kann der reguläre Flugbetrieb auch erst wieder in vollem Umfang zum 15. Dezember aufgenommen werden. Zurzeit sitzen rund 350.000 Flugreisende in der thailändischen Hauptstadt fest. Seit dem Beginn der Flughafenbesetzung konnten keine Auslandsflüge mehr abgefertigt werden, der Flugbetrieb war vollständig zum Erliegen gekommen.

Ziel der Blockade war der Rücktritt von Ministerpräsident Somchai Wongsawat, den die PAD als eine Marionette des 2006 durch einen Militärputsch entmachteten ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra betrachtet. Auch die von Thaksin gegründete Partei „Thai Rak Thai“ war durch ein Gerichtsurteil wegen Wahlbetrugs verboten worden. Thaksin war von einem Gericht wegen Korruption zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt worden. Er lebt im Exil.

Im Parlament besitzt die PPP trotz des fünfjährigen Betätigungsverbots für viele ihrer führenden Funktionäre weiterhin eine Mehrheit der Stimmen. Es wird erwartet, dass sie in Kürze erneut einen ihrer Parteigänger zum Ministerpräsidenten küren wird. Zurzeit führt Chaovarat Chanweerakul, Stellvertreter des abgesetzten Somchai, die Amtsgeschäfte als geschäftsführender Ministerpräsident weiter. Die Führung der verbotenen PPP hat angekündigt, sie werde sich zusammen mit den Mitgliedern zweier ebenfalls verbotener Koalitionsparteien zu einer neuen Partei konstituieren. Einen Namen für die neue Partei gibt es auch bereits: „Puea Thai“ (Für Thais). Die Demonstranten der PAD haben bereits erklärt, dass sie zurückkehren werden, sollte sich erneut ein Marionettenregime à la Somchai der Regierung Thailands bemächtigen. In einer Erklärung der PAD von heute heißt es: „Die nächste Regierung muss ernsthaft der Einführung einer neuen Politik zustimmen und darf kein Marionettenregime von Thaksin Shinawatra sein.“ Andernfalls könnte der Flughafen erneut besetzt und geschlossen werden, heißt es in der Erklärung weiter.

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November 30, 2008

Tausende Touristen sitzen in Bangkok fest

Tausende Touristen sitzen in Bangkok fest

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Veröffentlicht: 12:39, 30. Nov. 2008 (CET)
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Demonstranten der „People’s Alliance for Democracy“ (PAD) (Bild vom 2. August 2008)

Bangkok (Thailand), 30.11.2008 – Über die Flughäfen der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist der Ausnahmezustand verhängt worden. Tausende Touristen wurden in Militärstützpunkten untergebracht, weil Regierungsgegner der „People’s Alliance for Democracy“ (Volksallianz für Demokratie, PAD), einer außerparlamentarischen Sammlungsbewegung, die beiden Flughäfen besetzt haben und angedroht haben, zum Selbstschutz menschliche Schutzschilde zu benützen. Einen Gerichtsbeschluss vom Mittwoch, in dem die Räumung des Flughafens gefordert wurde, ist von den Demonstranten bisher ignoriert worden. In der thailändischen Hauptstadt kursieren Gerüchte über einen angeblich bevorstehenden Militärputsch gegen die Regierung des Landes. Die Militärführung hatte am Donnerstag erklärt, sie plane keinen solchen Schritt.

In einer Fernsehansprache am Freitag sagte der thailändische Ministerpräsident Somchai Wongsawat, die Regierung werde friedliche Mittel einsetzen, um den Flughafen wieder in Betrieb nehmen zu können. Laut Berichten von Medienvertretern verstärkt die Polizei ihre Präsenz um die beiden belagerten Flughäfen. Auf der Hauptzufahrtsstraße zum Flughafen Suvarnabhumi wurden Straßenblockaden errichtet. Am Donnerstag hatte Somchai auch die Anwendung von gewaltsamen Methoden zur Räumung des Flughafens nicht ausgeschlossen. Die zögerliche Haltung der Regierung wird von Beobachtern als Hinweis darauf gedeutet, dass die Regierung nicht die volle Unterstützung von Polizei und Militär besitzt. Eine solche Interpretation wird durch die Tatsache gestützt, dass der nationale Polizeichef, Pacharawat Wongsuwan, am Freitag vom Ministerpräsidenten abgesetzt wurde.

Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung sollen in Bangkok 90.000 Touristen wegen ausgefallener Flüge festsitzen. Die Zeitung beruft sich dabei auf Angaben des thailändischen Tourismusministers Weerasak Kowsurat. Die thailändische Luftfahrtbehörde gab bekannt, dass versucht werde, die Situation zu entspannen, indem Touristen über den Militärflughafen „U-Tapao“ nach und nach ausgeflogen werden. Der Militärflughafen liegt etwa 190 Kilometer südöstlich von Bangkok in der Nähe von Phuket.

Unter anderem strich die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin laut eigener Darstellung am Donnerstag mehrere Flüge nach Bangkok, auch die Lufthansa hat einen Hin- und Rückflug mit 600 Passagieren abgesagt. Andere Flüge wurden nach Phuket umgeleitet. Von dort aus können sie auf dem Landweg mit Bussen ins etwa 190 km entfernte Bangkok gelangen.

Unterdessen spitzt sich die Lage aktuell zu, nachdem die Sperren der Militäreinheiten von den Regierungsgegnern durchbrochen werden konnten. Bei der Explosion einer Granate an dem seit Wochen von Regierungsgegnern besetzten Amtssitz von Ministerpräsident Somchoi Wongsawat wurden nach Angaben von Rettungskräften mindestens 46 Menschen verletzt. Sämtliche Reiseveranstalter sind im Moment dabei, sukzessive alle Reisenden über Phuket auszufliegen. Die Militärrevolte ist nun in greifbare Nähe gerückt.

Touristen, die eine Reise nach Thailand in der nächsten Zeit antreten würden, können diese kostenlos stornieren oder auf andere Ziele umbuchen, da das Auswärtige Amt eine Reisewarnung geschaltet hat.

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November 26, 2008

Dramatische Lage in Thailand: Demonstranten blockieren Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok

Dramatische Lage in Thailand: Demonstranten blockieren Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok

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Veröffentlicht: 23:12, 26. Nov. 2008 (CET)
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Lage von Bangkok in Thailand

Bangkok (Thailand), 26.11.2008 – Die politische Lage in Thailand erfuhr gestern und heute erneut eine dramatische Zuspitzung, als die regierungsoppositionelle Bewegung „People’s Alliance for Democracy“ (Volksallianz für Demokratie, PAD) sich zur Durchsetzung ihrer Forderungen zum Rücktritt der Regierung unter dem amtierenden Ministerpräsidenten Somchai Wongsawat dazu entschloss, den internationalen Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok zu besetzen. Hunderte Flüge mussten abgesagt werden, tausende Touristen sitzen in Bangkok fest. Das Auswärtige Amt in Deutschland rät deutschen Touristen davon ab, den Flughafen Suvarnabhumi zu benutzen sowie andere symbolträchtige Regierungsgebäude aufzusuchen. In Bangkok müsse in den nächsten Wochen mit weiteren gewaltsamen Demonstrationen gerechnet werden.

Hintergrund der jüngsten Zuspitzung ist der Versuch der PAD, die Regierung durch anhaltenden Druck zum Rücktritt zu zwingen. Dem gegenwärtigen Ministerpräsidenten werfen sie vor, eine Marionette des vom Militär im Jahr 2006 entmachteten ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra zu sein. Somchai ist ein Schwager des im Exil lebenden Thaksin Shinawatra, der vom höchsten Gericht Thailands wegen Korruption zu einer Haftstrafe verurteilt worden war. Die thailändischen Streitkräfte sprachen sich angesichts der politischen Krise für Neuwahlen aus. Unmittelbar vor der Besetzung des Flughafens waren die Streitkräfte von der Regierung gebeten worden, die Polizei des Flughafens bei der Abwehr der drohenden Besetzung zu unterstützen, hatten jedoch keine Antwort erhalten.

Die PAD lehnt Neuwahlen zum gegenwärtigen Zeitpunkt ab. Sie verlangt den sofortigen und bedingungslosen Rücktritt der „Marionetten-Regierung“ unter Somchai Wongsawat. Gestern hatte die PAD eine Erklärung veröffentlicht, die der Regierung ein Ultimatum für ihren Rücktritt stellte. Andernfalls werde man den Flughafen besetzen. Somchai hielt sich zu diesem Zeitpunkt anlässlich des APEC-Treffens in Peru auf. Durch die Besetzung des Flughafens sollte die Rückkehr des Premiers nach Thailand verhindert werden. Inzwischen ist Somchai in Thailand eingetroffen, seine Maschine landete auf einem Militärflughafen im Norden des Landes. Er erklärte, er werde das Sicherheitskabinett einberufen, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Auch die Verhängung des Ausnahmezustandes steht Medienberichten zufolge zur Debatte. Bisher hatte die Polizei auf die Anwendung von Gewalt verzichtet, um den Flughafen wieder in Betrieb zu nehmen. Das Militär hatte erklärt, man plane zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinen Militärputsch.

Die Belagerung des Bangkoker Flughafens Suvarnabhumi trifft die thailändische Wirtschaft hart. Der Flughafen gilt als Rückgrat des Tourismus in Thailand, der wesentlich zum Bruttosozialprodukt des Landes beiträgt.

Während des gestrigen Tages kam es in Bangkok zu teilweise gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der PAD und regierungsfreundlichen Demonstranten. Dabei wurden zwölf Menschen verletzt. PAD-Anhänger feuerten der Bangkok Post zufolge gestern früh Schüsse auf wütende Taxifahrer ab, die auf die PAD-Demonstranten mit Knüppeln losgehen wollten.

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September 29, 2006

Bangkoks neuer Flughafen Suvarnabhumi eröffnete mit Problemen

Bangkoks neuer Flughafen Suvarnabhumi eröffnete mit Problemen

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Artikelstatus: Fertig 21:48, 29. Sep. 2006 (CEST)
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Bangkok (Thailand), 29.09.2006 – Bangkoks neuer Flughafen Suvarnabhumi, 25 Kilometer außerhalb der Stadt gelegen, nahm gestern den Betrieb ohne offizielle Eröffnungszeremonie auf. Dabei traten teilweise erhebliche Probleme, insbesondere beim Gepäckhandling, auf.

Innenhofgarten des Flughafens Suvarnabhumi

Die von Thai Airways International (THAI) betriebene Gepäckabfertigung sorgte bei vielen Passagieren für Unmut. Das Problem begann bei einigen verspätet gelandeten Flugzeugen, deren Gepäck über eine Stunde verschwunden schien. Hilfe vom Flughafenpersonal fehlte dabei offenbar auch. Probleme gab es auch beim Check-in-System, die zu Verspätungen bei 17 von 19 für den Morgen geplanten Flügen führten, die von THAI abgewickelt wurden. Überlastungen des Computersystems führten dazu, dass Bordkarten teilweise per Hand ausgegeben werden mussten. Offizielle von „Airports of Thailand Plc“ (AoT) entschuldigten die aufgetretenen Schwierigkeiten mit normalen Problemen bei der Übergabe vom alten zum neuen Flughafen, die in den nächsten Tagen behoben würden. Am heutigen Freitag waren die Probleme bezüglich des Handlings des Gepäcktransports jedoch immer noch nicht behoben, wie die Bangkok Post heute berichtete. Die Flughafenmanager entließen daraufhin heute einen der verantwortlichen Leiter für den in die Kritik geratenen Bereich der Flugabfertigung, so THAI-Präsident Apinan Sumanaseni. Ein Teil der technischen Ausrüstung für den Gepäcktransport sei immer noch nicht am Flughafen eingetroffen. Am Freitagnachmittag soll es den Berichten zufolge keine weiteren Probleme mit der Gepäckabfertigung gegeben haben.

Die Übergabe vom einen zum anderen Flughafen stellte eine besondere logistische Herausforderung dar. Nachdem kurz vor drei Uhr am Morgen die letzte Maschine vom alten Flughafen Don Muang gestartet war, landete wenige Minuten später die erste Maschine auf dem neuen Flughafen Suvarnabhumi. Ein Großteil des technischen Geräts musste vom einen zum anderen Flughafen transportiert werden. Zur Meisterung des Umzugs hatten sich die Flughafenverantwortlichen Hilfe bei der Flughafengesellschaft des Münchener Flughafens geholt, die 1992 einen ähnlichen Mammutumzug bewältigen mussten und seitdem gefragte Ratgeber bei solchen Flughafenumzügen sind.

Die Eröffnung des Flughafens, der um drei Uhr früh den Flugverkehr vom bisherigen internationalen Flughafen Bangkoks (Don Muang) übernahm, vollzog sich völlig unspektakulär. Der vom Militär abgesetzte Ministerpräsident Thaksin Shinawatra hatte den seit 40 Jahren betriebenen Flughafenbau als politisches Prestigeobjekt vorangetrieben. Das drei Milliarden Euro teure Bauvorhaben war von Korruptionsvorwürfen überschattet, die von politischen Beobachtern als Hauptgrund für die verspätete Eröffnung angesehen werden. Ursprünglicher Eröffnungstermin war der 29. September 2005.

Der neue Bangkoker Flughafen fordert die Großflughäfen Hongkong, Kuala Lumpur und Singapur als weiteres Drehkreuz für den Flugverkehr Asiens heraus. Im Endausbau des Flughafens sollen jährlich 120 Millionen Passagiere und 6,4 Millionen Tonnen Fracht abgefertigt werden. Auch architektonisch hat Suvarnabhumi (zu Deutsch: „Das goldene Land“) einige Glanzlichter zu bieten. Das Dach über der siebenstöckigen Anlage des mit 553.000 Quadratmetern größten Passagierterminals der Welt wird von gigantischen Stahlträgern getragen, die den ganzen Stolz des deutschen Architekten Helmut Jahn darstellen. Eine solche Konstruktion sei einzigartig in der Weltarchitektur, so Jahn.

Am ersten Betriebstag wurden nach Informationen der Bangkok Post unter Berufung auf den THAI-Präsidenten Apinan Sumanaseni 813 Flüge abgefertigt. Der als veraltet geltende Flughafen Don Muang hatte seit 1972 alle internationalen Flüge nach Bangkok abgewickelt.

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September 24, 2006

Bangkok: Flughafen Suvarnabhumi soll wie geplant eröffnet werden

Bangkok: Flughafen Suvarnabhumi soll wie geplant eröffnet werden

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Artikelstatus: Fertig 20:01, 24. Sep. 2006 (CEST)
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Suvarnabhumi Airport, Außenansicht

Bangkok (Thailand), 24.09.2006 – Der neue Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok, der den alten Flughafen Don Muang ablöst, soll wie geplant am kommenden Donnerstag, dem 28. September 2006, eröffnet werden. Nach dem Staatsstreich vom Wochenanfang war zunächst noch unklar, ob der Termin für die Neueröffnung eingehalten werden würde.

Dies bestätigte heute der Militärrat „Demokratische Reform unter dem Rat der Monarchie“ (CDRM), der am Dienstag die Macht in Thailand übernommen hat. Eine offizielle Einweihungszeremonie ist jedoch nicht geplant, sagte Chotisak Asapaviriya, Präsident von „Airports of Thailand Plc“ (AoT). Chotisak gab außerdem an, das Militär werde die Flughafeneröffnung logistisch durch die Bereitstellung von 500 Soldaten unterstützen. Diese sollen vor allem beim Transport von Ausrüstungsgegenständen vom alten Flughafen Don Muang zum neuen Flughafen helfen.

Der Chef der zivilen Luftfahrt Thailands, Chaiyasak Angsuwa, sagte, die Sicherheitsstandards auf dem neuen Flughafen entsprächen den von der Internationalen Luftfahrtbehörde (ICAO) gestellten Anforderungen.

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July 29, 2006

Bangkok: Erfolgreiche Testlandung auf dem neuen Flughafen Suvarnabhumi

Bangkok: Erfolgreiche Testlandung auf dem neuen Flughafen Suvarnabhumi

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Artikelstatus: Fertig 18:47, 29. Jul. 2006 (CEST)
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Bangkok (Thailand), 29.07.2006 – Am Samstagmorgen (Ortszeit) landete das erste Flugzeug im Rahmen eines kommerziellen Testfluges auf dem neuen Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi, dessen offizielle Eröffnung in zwei Monaten geplant ist und der dann den bisherigen Flughafen Don Muang (IATA-Code:BKK) ablösen soll.

Für den heutigen Tag sind insgesamt 20 Flüge geplant, die von den thailändischen Fluggesellschaften Thai Airways International, Bangkok Airways, Thai AirAsia, One-Two-Go Airlines, Nok Air und PBair durchgeführt werden. Das erste Flugzeug, eine Boeing vom Typ 747-400 der Thai Airways mit dem noch amtierenden Premierminister Thaksin Shinawatra und weiteren Kabinettsmitgliedern an Bord, landete sicher um 8:09 Uhr Ortszeit. Die Liste der Abflughäfen der für heute geplanten Flüge liest sich wie eine Aufstellung aller Flughäfen Thailands: Chiang Mai, Lampang, Udon Thani, Nakhon Phanom, Trat, Samui, Hat Yai, Phuket und Narathiwat. Bereits seit dem 3. Juli werden alle Einrichtungen des Flughafens getestet, angefangen von der Klimaanlage des achtstöckigen Gebäudekomplexes, der eine Gesamtfläche von 563.000 Quadratmetern umfasst, über die Passagierabfertigung bis hin zu den Bombendetektoren.

Am Vorabend hatte die International Civil Aviation Organization (ICAO) noch 93 Sicherheitsmängel festgestellt, darunter auch Sicherheitsmängel am Ende der Landebahnen. Der noch amtierende thailändische Transportminister Pongsak Raktapongpaisal sagte, diese Mängelliste beruhe auf einer inzwischen überholten Datenbasis, auf die sich der Bericht der ICAO stütze. Die kritisierten Sicherheitsstandards bezüglich der Landebahn sind jedoch noch nicht erfüllt. Die ICAO hatte 2004 neue Standards erlassen, die eine Länge von 90 Metern für die Sicherheitszone am Ende der Landebahnen verlangen. Nach Aussage des Generaldirektors der Luftfahrtabteilung im Transportministerium, Chaisak Angkasuwan, sei hinter den Landebahnen noch genügend freie Fläche verfügbar, um die Kriterien der ICAO zu erfüllen. Zurzeit besitzt der Flughafen nur eine zeitweilige Betriebserlaubnis, die den heutigen Test ermöglicht. Für die Aufnahme des regulären Flugbetriebs am 28. September muss jedoch eine dauerhafte Betriebsgenehmigung erteilt werden. Ursprünglich war die Inbetriebnahme zum 60. Krönungsjubiläum des thailändischen Königs am 12. Juni 2006 geplant gewesen.

Der neue Flughafen gilt als ausgesprochenes Prestigeprojekt, dessen Gesamtkosten auf vier Milliarden US-Dollar geschätzt werden. Allein fünf Gates sind für die Abfertigung des neuen Großraumflugzeugs von Airbus, des Airbus A-380, ausgelegt. Die Kapazität des Flughafens ist auf jährlich 45 Millionen Passagiere und drei Millionen Tonnen Luftfracht ausgerichtet. In der Endausbaustufe sind vier Start- und Landebahnen geplant. Der Flughafen soll in Design und Technik modernsten Ansprüchen genügen und als Aushängeschild des Königreiches nach außen dienen. Außerdem wird der Flughafen nach seiner Inbetriebnahme der größte Flughafen im südostasiatischen Raum sein. Ein deutsch-amerikanischer Architekt, Helmut Jahn, zeichnet für die Konstruktion des Stahldachtragwerkes des Abfertigungsgebäudes verantwortlich.

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May 25, 2006

Flughafen in Bangkok in der Kritik

Flughafen in Bangkok in der Kritik – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Flughafen in Bangkok in der Kritik

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Bangkok (Thailand), 25.05.2006 – Der Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok steht in der Kritik und muss nur drei Monate nach der Eröffnung teilweise geschlossen werden. Unter anderem gibt es zu wenig Toiletten, die Wege sind zu lang und die Informationstafeln unzuverlässig. Außerdem laufe, so die „Bangkok Post“, aufgrund fehlender Abflussrinnen Wasser in die Aufzugsschächte. Die Nationalversammlung (nach dem Militärputsch in Thailand eingesetzt) kritisiert, dass an den Verträgen ein Missmanagement festzumachen sei.

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September 30, 2005

Bangkoks neuer internationaler Flughafen der Presse präsentiert

Bangkoks neuer internationaler Flughafen der Presse präsentiert

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Artikelstatus: Fertig 00:09, 30. Sep. 2005 (CEST)
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Dies ist ein Artikel, der für einen Wettbewerb eingereicht wurde. Falls ein Einspruch eingelegt wird, bitte Schiedsrichter Cyper davon unterrichten.

Bangkok (Thailand), 30.09.2005 – Thailands Ministerpräsident Thaksin Shinawatra ließ es sich gestern nicht nehmen, mit großem Aufwand einen Flughafen in Bangkok der Öffentlichkeit vorzustellen, dessen Fertigstellung erst in einigen Monaten zu erwarten ist.

„Suvarnabhumi“ soll das neue Schmuckstück der Flugverkehrsinfrastruktur Thailands heißen, „goldenes Land“ – ein Name, den König Rama IX. persönlich ausgesucht haben soll. Der neue Flughafen soll den völlig überlasteten internationalen Flughafen Bangkoks (Don Muang) ablösen und von ihm auch das IATA-Kürzel BKK übernehmen. Der Flughafen Bangkoks muss jährlich 38 Millionen Passagiere abfertigen.

Der Premierminister vollzog mit einem Flug vom (aktuellen) Flughafen Bangkok zum neuen Flughafen mit 200 geladenen Gästen und amtlichen Würdenträgern eine Art Eröffnungslandung. Er wollte damit ein Signal der Entschlossenheit der Behörden für die Öffentlichkeit geben, dass mit Hochdruck an der Fertigstellung gearbeitet werde. Der ursprünglich geplante Eröffnungstermin war nämlich am gestrigen 29. September 2005 vorgesehen.

Ursache für die Überschreitung des zeitlichen Planungsrahmens waren Korruptionsvorwürfe, die im Zusammenhang mit dem Bau des 150-Milliarden-Baht-Großprojektes immer wieder erhoben worden waren. Zuletzt entzündete sich der Unmut der Öffentlichkeit an den Kosten für Bombendetektoren auf dem zukünftigen Flughafen, deren Beschaffung mit allein zwei Milliarden Baht zu Buche schlagen sollen.

Die geladenen Journalisten waren trotzdem von den Dimensionen und vom futuristischen Design des neuen Flughafens Suvarnabhumi beeindruckt. „Obwohl noch eine Menge Arbeit zu tun ist, ist der Flughafen optisch überwältigend. Er hat auch das weltweit größte einzelne Passagierterminal mit 500.000 Quadratmetern zu bieten“, lobte IATA-Vizepräsident Andrew Drysdale. Die IATA ist die Dachorganisation von 217 Fluggesellschaften weltweit.

Der gesamte internationale Flugverkehr nach Bangkok soll später auf den neuen Flughafen verlegt werden, der mit einer Startkapazität von 45 Millionen Passagieren und drei Millionen Tonnen Fracht konzipiert ist.

Die endgültige Fertigstellung des Flughafens ist in einem halben Jahr vorgesehen.

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