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August 23, 2016

Erstes Nacktrestaurant der Welt ist eröffnet

Erstes Nacktrestaurant der Welt ist eröffnet

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Veröffentlicht: 15:04, 23. Aug. 2016 (CEST)
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Das Gemälde von Carl Larsson (1853-1919) zeigt eine nackte Frau beim Schreiben

Paris (Frankreich), 23.08.2016 – In der DDR war das Nacktbaden an offenen Badeseen und auch beispielsweise an der Ostsee seit den 1970er Jahren weit verbreitet. In vielen Ländern der Erde gibt es gekennzeichnete Badestrände für das Nacktbaden. Oft wird in diesem Zusammenhang eine eigene Kultur propagiert, die kurz als FKK – als Freikörperkultur bezeichnet wird.

Im Juni diesen Jahres hatte in London das erste öffentliche Restaurant eröffnet, in dem alle Gäste nackt speisen können. Der Andrang war schon vor der Eröffnung riesengroß: Presseberichten zufolge gab es eine Warteliste von mehr als 40.000 Menschen, die bis Mitte September als Gäste erwartet werden.

Infolge des heißen Wetters gab es allerdings einige Probleme, da keine Klima-Anlage in dem Londoner Lokal eingebaut war. Der Betreiber hatte jedoch unabhängig davon schon ein zweites Restaurant in Paris geplant und konnte dieses bereits Ende Juli eröffnen, nachdem er die Filiale in London vorübergehend geschlossen hatte. Demzufolge wurden die Gäste, die sich bisher für London angemeldet hatten und dort keinen Einlass mehr fanden, nunmehr auf den Standort in Paris verwiesen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Frankreich

Quellen[Bearbeiten]

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March 2, 2015

PEGIDA demonstriert auch in Großbritannien

PEGIDA demonstriert auch in Großbritannien

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Veröffentlicht: 09:12, 5. März 2015 (CET)
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Newcastle (Vereinigtes Königreich), 02.03.2015 – In England gibt es Nachahmungen der in Deutschland entstandenen Demonstrationen von PEGIDA. Diese haben jedoch nicht den erwarteten Zulauf, den sich die Veranstalter erhofften. Am vergangenen Samstag, dem 28. Februar, marschierten etwa 300 Demonstranten in Newcastle unter dem Namen „Pegida United Kingdom“. Auch kam es zu einer Gegendemonstration von rund 2.000 Menschen, die von der Polizei entsprechend abgeschirmt wurden, um gewalttätige Zusammenstöße zwischen den unterschiedlichen politischen Gruppen zu verhindern.

Neben dem Union Jack und England-Fahnen waren die israelische Flagge und eine Regenbogenfahne bei den Pegida-Demonstranten zu sehen. Kathleen Dietze sollte als Vertreterin der deutschen Pegida-Bewegung eine Rede halten, konnte sich – auch aufgrund unzureichender Sprachkenntnisse – gegen den Lärm der ungeduldigen Zuhörer jedoch nicht durchsetzen. Pegida-UK-Sprecher Matthew Pope rief die Menge dazu auf, das Lied „Land of Hope and Glory“ zu singen. Einige Teilnehmer waren alkoholisiert. Als die Stimmung sehr aufgeheizt war und zu kippen drohte, trat Veteran Robert Gray ans Mikrofon, um die teilweise brüllende Masse zur Ruhe zu bringen. Die Pegida-Ordner schienen in dieser Situation überfordert, so dass die Polizei einschreiten musste.

Themenverwandte Artikel

Wikinews-logo.svg   SPD zerstritten im Umgang mit PEGIDA (28.01.2015)

Quellen

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October 9, 2014

Easyjet erwartet Gewinnsprung

Easyjet erwartet Gewinnsprung – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Easyjet erwartet Gewinnsprung

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Veröffentlicht: 23:29, 9. Okt. 2014 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 09.10.2014 – Die britische Fluglinie Easyjet erwartet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013/2014 einen Gewinnsprung von 20 Prozent auf 741 Mio. Euro. Dieses Ergebnis ist hauptsächlich auf den Pilotenstreik bei Air France zurückzuführen, da während des Streiks, vor allem im September, Fluggäste der französischen Airline unter anderem auf Easyjet umgestiegen sind. Laut Easyjet ist dies bereits der vierte Rekordgewinn in Folge. Die Flugzeuge waren im Schnitt zu 92,2 Prozent ausgelastet und damit um 2,5 Prozentpunkte besser als im Vorjahr. Easyjet bedient das Segment der sogenannten Billigflieger, welche durch günstige Ticketpreise und moderne Flotten die angestammten europäischen Fluggesellschaften zunehmend in Bedrängnis bringen.

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September 29, 2014

Fährverbindung Harwich – Esbjerg eingestellt

Fährverbindung Harwich – Esbjerg eingestellt

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Veröffentlicht: 29.09.2014, 06:40 (CEST)
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Die Sirena Seaways (2010 noch in den Farben der DFDS Tor Line)

Kopenhagen (Dänemark), 29.09.2014 – Mit dem Ende des Sommerfahrplans stellt die Reederei DFDS die letzte Personenfährverbindung, die bis dahin England und Skandinavien miteinander verband, ein. Die Fähre von Harwich nach Esbjerg am 29. September wird das Ende einer Ära sein, heißt es dazu von der Reederei. Die Verbindung von Dänemark nach England wurde 1875 eröffnet und ist, so sagte ein Sprecher der Reederei, von historischer Bedeutung für das Unternehmen gewesen. Doch sinkende Passagierzahlen bei steigenden Kosten lassen für die Reederei keine Alternative mehr zu, als die Verbindung einzustellen, wird gesagt. In Spitzenzeiten beförderte die Fährverbindung 300.000 Personen zwischen beiden Häfen pro Jahr, doch zuletzt waren es nur noch 80.000. DFDS versuchte, die Route gewinnbringend zu halten, indem ein kombinierter Fracht- und Passagierverkehr eingeführt wurde, und auch Einschnitte im Personalbereich hatte es gegeben. Ausschlaggebend für die jetzige Einstellung war der EU-Beschluss zur Einführung von schwefelarmem Schiffstreibstoff zum 1. Januar 2015, die die Kosten für die Fährverbindung um zwei Millionen britische Pfund steigen lassen würden, was nicht mehr tragbar ist, sagt die Rederei.

Das Fährschiff – die Sirena Seaways –, das seit 2003 auf der Route verkehrt, soll von der Reederei auf anderen Verbindungen eingesetzt werden; ebenso werden die 110 Personen des Schiffspersonals weiterbeschäftigt. Es wird jedoch erwartet, dass acht Arbeitsplätze in Harwich und sechs in Esbjerg gestrichen werden.

DFDS betreibt trotz der Einstellung der Personenfähre weiterhin eine reine Frachtverbindung zwischen Esbjerg und Immingham im Norden Englands. Die Reederei Regina Lines hat unterdessen angekündigt, dass sie ab dem Frühjahr 2015 die Strecke Esbjerg–Harwich wieder mit einer Personenfähre betreiben möchte.

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September 3, 2014

China beschuldigt Großbritannien der Einmischung in innere Angelegenheiten

China beschuldigt Großbritannien der Einmischung in innere Angelegenheiten

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Veröffentlicht: 03.09.2014, 05:36 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 03.09.2014 – In den Tagen vor der Entscheidung über die Wahlrechtsreform in Hongkong schien es nur eine leere Phrase der chinesischen Presse zu sein, die andere Länder davor warnte, sich in innerchinesische Angelegenheiten einzumischen, bzw. die Gruppen in Hongkong der Zusammenarbeit mit ausländischen Mächten beschuldigte. Doch wie die BBC jetzt erfahren hat, gibt es einen konkreten Hintergrund.

Chinas Warnungen und Beschuldigungen zielen demnach auf Großbritannien. Der Auswärtige Ausschuss des britischen Unterhauses hat eine Untersuchung der Entwicklungen in Hongkong auf seiner Tagesordnung. Am 22. Juli wurde beschlossen, dass eine entsprechende Sitzung am 14. Oktober stattfinden soll. Es sollen die Umsetzung der Vereinbarungen des Vereinigten Königreichs mit China über Hongkong und die Umsetzung der Verfassung der chinesischen Sonderverwaltungszone – das sogenannte Hong Kong Basic Law – routinemäßig behandelt werden. Der britische Außenminister berichtet dem Parlament alle sechs Monate über die Entwicklungen in Hongkong, da man sich als ehemalige Kolonialmacht und Vertragspartner Chinas dazu verpflichtet sieht. Auch die Themen Handel und Kulturaustausch auf der Tagesordnung des Ausschusses sind eigentlich nicht von Brisanz. Doch der Ausschuss hat sich diesmal ebenfalls die spezielle Aufgabe gestellt, die Entwicklung des Wahlrechts in Hongkong genauer zu untersuchen, um festzustellen, ob und wie sich eine Entwicklung zur Demokratie in der ehemaligen Kolonie vollzieht.

Liu Xiaoming

Der Auswärtige Ausschuss des chinesischen Parlaments hat einen sehr energisch formulierten Brief an den britischen Ausschuss geschickt, in dem dieses Vorhaben als „höchst unangemessen“ bezeichnet wird, da es eine Einmischung in innerchinesische Angelegenheiten sei. Die chinesischen Parlamentarier warnen vor negativen Auswirkungen auf die britisch-chinesischen Beziehungen, sollte der Ausschuss an seinem Vorhaben festhalten, und schreiben, dass dies der Entwicklung Hongkongs schaden könne. Liu Xiaoming, der chinesische Botschafter in London, hat sich ebenfalls an die Parlamentarier gewandt und versucht, die Untersuchung des Themas zu verhindern.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Richard Ottaway, erklärte gegenüber der BBC, dass er von den Anschuldigungen in keiner Weise irritiert sei. Der Ausschüsse beider Länder täten nur ihre Arbeit. Es könnte ja durchaus sein, dass die Untersuchung ergebe, dass China alle seine Verpflichtungen und alle Regeln, die im Übergabevertrag Hongkongs festgelegt wurden, erfülle. Ohne der Arbeit des Ausschusses dabei vorgreifen zu wollen, sagte er allerdings auch, dass es auf den ersten Blick so aussehe, als ob China mit seinem Vorhaben, nur eine beschränkte Auswahl an Kandidaten zur Wahl des nächsten Chief Executives von Hongkong zuzulassen, die Übereinkünfte gebrochen habe.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Entscheidung zu neuem Wahlrecht verschärft Konflikt in Hongkong (02.09.2014)
Wikinews-logo.svg   Britische Abgeordnete beschließen, Debatte zu Kashmir abzuhalten (06.08.2014)

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August 30, 2014

Großbritannien sieht sich erhöhter Terrorgefahr ausgesetzt

Großbritannien sieht sich erhöhter Terrorgefahr ausgesetzt

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Veröffentlicht: 30.08.2014, 15:36 (CEST)
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Theresa May (2010)

London (Vereinigtes Königreich), 30.08.2014 – Nach dem zuletzt ein Mann, der aus London stammend für die Terrorgruppe Islamischer Staat kämpft, als wahrscheinlicher Mörder von James Foley ermittelt wurde und im Zusammenhang mit dieser Hinichtung Warnungen gegen westliche Länder ausgesprochen wurden, hat die britische Innenministerin Theresa May am Freitag erklärt, dass die Terrorwarnstufe in Großbritannien heraufgesetzt würde. Die Warnstufe wurde von „erheblich“ um eine Stufe auf „ernst“ – die zweithöchste der fünf Stufen umfassenden Skala – heraufgesetzt. Die Entscheidung wurde vom Joint Terrorism Analysis Centre, in dem verschiedene Geheimdienste und Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten, vorbereitet und anschließend von der Regierung beschlossen.

Es sollen sich nach Angaben von Scotland Yard rund 200 Männer in London befinden, die zwischenzeitlich am Bürgerkrieg in Syrien teilgenommen haben. Von diesen zurückgekehrten und weiteren zurückkehrenden Kämpfern sieht May die größte Gefahr ausgehen. Sie betonte, dass es keine Anhaltspunkte für einen unmittelbar bevorstehenden Anschlag gebe, dass die Erhöhung der Warnstufe lediglich bedeute, dass ein Anschlag sehr wahrscheinlich sei. Sie rief die Öffentlichkeit zu erhöhter Wachsamkeit auf. Islamische Bevölkerungsgruppen und Familien sollten Personen, die möglicherweise für extremistische Propaganda empfänglich seien, den Behörden melden.

Von Premierminister David Cameron wurden neue Regeln angekündigt, nach denen als mögliche islamistische Kämpfer eingestufte Personen an der Ausreise aus Großbritannien gehindert werden können. Zwar gibt es bereits Möglichkeiten, den Reisepass einer Person für ungültig zu erklären, aber Cameron stellte besorgt fest, dass dies nur 23-mal im letzten Jahr geschehen sei. Er warnte vor der Errichtung eines Terrorstaates in der Nähe des Mittelmeers und kündigte eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich der Geheimdienste im Land selbst wie auch in ihrer Zusammenarbeit mit den USA an, um dies zu verhindern. Er erklärte, dass weder eine andere westliche Außenpolitik noch mehr Hilfe für die betroffenen Regionen allein das Problem würden lösen können.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Hinrichtung von James Foley: Terrorist möglicherweise identifiziert (26.08.2014)

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August 26, 2014

Hinrichtung von James Foley: Terrorist möglicherweise identifiziert

Hinrichtung von James Foley: Terrorist möglicherweise identifiziert

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Veröffentlicht: 26.08.2014, 04:09 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 26.08.2014 – Die britische Zeitung Sunday Times und der amerikanische Nachrichtensender Fox News berichten, dass der Terrorist, der in einen Video als Mörder von James Foley zu sehen ist, identifiziert sei. Der Mann, der sich in dem Bekennervideo als „John“ selbst identifiziert, ist mittlerweile unter dem Spitznamen „Jihadi John“ bekannt und soll den Kampfnamen „Abu Kalashnikov“ tragen. Es soll sich bei ihm um den in London als Rapmusiker bekannten Abdel-Majed Abdel Bary handeln.

Mittlerweile wurden jedoch Zweifel laut, ob die Hinrichtung die im Video zu sehen ist, tatsächlich authentisch ist. Die Täterschaft bliebe damit unklar. Dass Foley enthauptet wurde, wird hingegen als sicher angesehen.

Der Nachrichtensender CNN führt zur Frage der Identifizierung des Terroristen den britischen Botschafter in Washington Peter Westmacott an. Während er sagte, man sei dem Mörder sehr nahe, er könne seine Identität aber nicht bestätigen, vermelden Fox News und die Sunday Times dies als Tatsache, die von den britischen Geheimdiensten MI5 und MI6 bestätigt worden sei.

Bary soll zusammen mit Abu Hussain Al-Britani und Abu Abdullah al-Britani – ohne verwandtschaftliche Beziehungen – eine als „Beatles“ bei IS bekannte Gruppe bilden. Die drei Männer haben sich auf die Entführung von westlichen Geiseln zur Erpressung von Lösegeld spezialisiert und sollen dafür bereits angeblich Millonensummen erhalten haben. Bary, der aus Maida Vale in West-London kommt, ist der Sohn von Adel Abdel Bary, der 2012 von Großbritannien zur Strafverfolung an die USA ausgeliefert wurde, weil er an Bombenattentaten auf US-Konsulate in Ost-Afrika im Jahr 1998 beteiligt gewesen sein soll.

Die drei im Zusammenhang mit dem Mord an Foley identifizierten Männer sollen England im Oktober letzten Jahres zusammen mit zwei weiteren Männern verlassen haben. Einer der fünf ist nach Angaben seines Vaters inzwischen in Syrien getötet worden, während ein weiterer – Mashadur Choudhury – nach wenigen Wochen aus dem Nahen Osten nach England zurückkehrte, wo er im Mai dieses Jahres als erster Brite wegen seines Engagements in Syrien als Terrorist verurteilt wurde.

Mittlerweile sollen sich Einheiten einer britischen Spezialeinheit im Nordirak befinden, die auf der Jagd nach den Verdächtigen sind.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   James Foley durch britischen Islamisten hingerichtet (22.08.2014)

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Tilbury: Haftbefehl für LKW-Fahrer wegen Menschenschmuggels

Tilbury: Haftbefehl für LKW-Fahrer wegen Menschenschmuggels

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Veröffentlicht: 26.08.2014, 04:04 (CEST)
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Tilbury (Vereinigtes Königreich), 26.08.2014 – Die LKW-Fahrer Timothy Murphy und Stephen McLaughlin wurden am 23. August einem Richter in Chelmsford vorgeführt, der einen Haftbefehl für die beiden wegen des Verdachts des Menschenschmuggels erließ. Die Männer, die beide aus Derry in Nordirland kommen, werden beschuldigt den Container, in dem am 16.August 35 Menschen im Hafen von Tilbury entdeckt wurden, auf die P&O Fähre Norstream gebracht zu haben. McLaughlin war am 19. August in Nordirland verhaftet worden, und Murphy stellte sich am 20. August selbst auf einer Polizeistation in Essex. Vom Richter wurde beim Erlassen des Haftbefehls nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Personen an dem Schmuggel beteiligt sind. Die beiden Verdächtigen werden zunächst bis November in Haft bleiben.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Großbritannien: Menschenschmuggel im Schiffscontainer fordert Todesopfer (19.08.2014)
Wikinews-logo.svg   Herkunft der Flüchtlinge von Tilbury bestätigt (20.08.2014)

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August 22, 2014

James Foley durch britischen Islamisten hingerichtet

James Foley durch britischen Islamisten hingerichtet

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Veröffentlicht: 22.08.2014, 10:58 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 22.08.2014 – Bereits bei der Veröffentlichung des Videos, das die Tötung des amerikanischen Journalisten James Foley zeigt, wurde über die Identität des Mörders spekuliert. Es wurde direkt auf den britischen Akzent des Mannes hingewiesen, und nachdem das Video mittlerweile von US-Experten als authentisch bestätigt wurde, wurde klar, dass es sich bei dem Mann um einen Briten handeln muss. Sprachexperten haben den Akzent des Mannes auf das East End von London, möglicherweise auch den Süd-Osten Englands, eingegrenzt und nehmen auch an, dass er eine zweite Sprache fließend spricht. Gleichzeitig wird aber auch darauf hingewiesen, dass die Sprache nur ein Puzzleteil in der Identifizierung des Mannes ist.

Polizei und Geheimdienstexperten versuchen, die Identität des Mannes zu klären. Es wird vermutet, dass sich ungefähr 400 Männer britischer Abstammung unter den Kämpfern des IS befinden. Der Mann, der jetzt wegen des Mordes an James Foley gesucht wird, ist den Behörden bereits seit Längerem bekannt. Doch weil nicht nur Geheimdienstexperten, sondern auch Scotland Yard sich um die Identifizierung bemühen, könnte der Mann bereits in England wegen islamistischer Aktivitäten aufgefallen sein. Bekannt ist auch, dass der Mann, der sich selbst „John“ nennt, leitender Unterhändler für die Freilassung ausländischer Geiseln in der nordsyrischen Stadt ar-Raqqa war. Von einer damaligen Geisel wird er als intelligent, gut gebildet und fanatischer Anhänger islamistischer Koranauslegungen beschrieben. Er soll zu einer dreiköpfigen Gruppe von Briten gehören, die beim IS als „Die Beatles“ bekannt sind und dementsprechend die Spitznamen „John“, „Paul“ und „Ringo“ haben.

Die Rolle des Mannes in dem Video wird als besonderer Propagandaschachzug interpretiert. Durch die offensichtlich westliche Herkunft des Mannes soll der Film als Rekrutierungsmedium in den USA und Großbritannien dienen und diesen Zweck auch deutlich an die betreffenden Regierungen vermitteln. Der Besitz oder die Vorführung des Videos ist in Großbritannien unter Anti-Terrorismusgesetzen verboten, verschiedene Medien bringen aber trotzdem Auszüge aus der Ansprache in gedruckter Form oder als Soundbites.

Der britische Premierminister David Cameron unterbrach seinen Urlaub für 24 Stunden, um eine Krisensitzung der Regierung zur Situation im Irak zu leiten. Er sei sehr geschockt davon, dass es sich bei dem Mörder um einen Mann britischer Herkunft handele, erklärte er. Der britischen Regierung und den Geheimdiensten ist die Rekrutierung durch Islamisten in Großbritannien seit Langem bekannt, doch wolle man keine übereilten Maßnahmen treffen, dieses jetzt zu stoppen, hieß es dazu von der Regierung.

Die Identifizierung der Männer, die als Kämpfer tätig sind, wird als wichtig angesehen, da sie sehr wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt versuchen werden, in ihre Heimat zurückzukehren, wo sie dann ggf. mit einer Strafverfolgung rechnen müssen. Sollten sie ihren Kampf in Syrien und dem Irak verlieren und anschließend in ihre Heimatländer zurückkehren, geht man auch davon aus, dass sie, nachdem sie dort extrem gewalttätig geprägt wurden, diese Gewalt auch in die Heimatländer zurücktragen, wenn man sie nicht identifiziert und damit kontrollieren kann.

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August 20, 2014

Herkunft der Flüchtlinge von Tilbury bestätigt

Herkunft der Flüchtlinge von Tilbury bestätigt

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Veröffentlicht: 20.08.2014, 03:55 (CEST)
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Tilbury (Vereinigtes Königreich), 20.08.2014 – Die Menschen, die am 16. August im Hafen von Tilbury in einem Schiffscontainer entdeckt wurden, kommen tatsächlich, wie von ihnen selbst angegeben, aus Afghanistan. Es handelt sich nach Angaben der Polizei um 15 Familien aus Kabul, die der Sikh-Religion angehören. Auch der Tote, der gefunden wurde, konnte identifiziert werden; seine Todesursache ist aber noch immer Gegenstand einer Untersuchung.

Da es in Afghanistan nur noch eine sehr kleine Gruppe von Sikhs gibt, hatte es zunächst Zweifel an der Behauptung gegeben, es handele sich um Afghanen, und man hatte sehr viel mehr eine Herkunft aus dem indischen Bundeststaat Punjab vermutet. Die afghanischen Sikhs sind Diskriminierungen im Alltag ausgesetzt, was ihre Zahl ständig sinken lässt und sie in die Hände von Menschenschmugglern treibt. Dies ist aber ein weitgehend unbekannter Umstand, wie Bhai Amrik Singh, der Vorsitzende der Sikh Federation der Interessenvertretung der Sikhs in Großbritannien, sagte. In Indien, das zunächst als Ursprungsland der Flüchtlinge vermutet wurde, sind die Sikhs im Gegensatz zu Afghanistan vollständig in die Gesllschaft integriert. Die in Tilbury entdeckten Menschen werden nun von den örtlichen Behörden als Flüchtlinge versorgt, und ein Asylverfahren wurde eröffnet.

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