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February 27, 2011

Studie zeigt: Rauchen bei Jugendlichen out

Studie zeigt: Rauchen bei Jugendlichen out

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Veröffentlicht: 13:16, 27. Feb. 2011 (CET)
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No Smoking - American Cancer Society's Great American Smoke Out.JPG

Berlin (Deutschland), 27.02.2011 – Am Donnerstag veröffentlichte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine Studie, derzufolge 87 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Nichtraucher sind. Damit hat sich die Zahl der Raucher in dieser Gruppe seit 2001 mehr als halbiert. 14 Prozent der Jungen und 12 Prozent der Mädchen machen den Raucheranteil aus. 68 Prozent der Jugendlichen gaben an, noch nie geraucht zu haben, 2001 waren es 41 Prozent.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP) sieht darin einen Erfolg der Maßnahmen der Tabakprävention [1]. Seit 2003 führt die BZgA die Aktion „rauchfrei“ durch. Eine Aussage bei der Vorstellung der Studie: „Nichtrauchen hat sich in unserer Gesellschaft vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen fest etabliert und gehört zu einem positiven Lebensstil“.

Innerhalb von zwei Jahren fiel bei den 18- bis 20-Jährigen der Anteil der Raucher um fünf auf 38 Prozent.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Gesundheit

Einzelnachweise

  1. http://www.bzga.de/infomaterialien/foerderung-des-nichtrauchens/

Quellen

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December 22, 2008

Leichte Zigaretten schädigen stärker als normale

Leichte Zigaretten schädigen stärker als normale

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Veröffentlicht: 14:19, 22. Dez. 2008 (CET)
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Riverside (United States), 22.12.2008 – In einer Studie der University of California wurde im Rauch von sogenannten leichten Zigaretten mehr Schadstoffe gemessen als im Rauch von herkömmlichen Zigaretten. Stammzellen von Mäusen wurden dem Tabakrauch ausgesetzt und durch den Rauch von vermeintlich leichten Zigaretten besonders stark geschädigt. Dieses Ergebnis scheint sich bei ersten Versuchen an menschlichen Zellen zu bestätigen. Am schädlichsten war der Rauch der als Leichtzigaretten bezeichneten Tabakprodukte, und zwar sowohl bei dem Rauch, der inhaliert wird, als auch bei dem an der Zigarettenspitze entsteigenden Rauch.

Schwangere sollten auf keinen Fall rauchen, so der Rat der Forscher. Das Inhalieren des Rauchs kann zu Entwicklungsstörungen des Embryos führen.

Bereits im Jahr 2001 fanden britische Wissenschaftler vom Imperial Cancer Research Fund bei der Untersuchung von 2031 Rauchern heraus, das so genannte Leichtzigaretten bis zu achtmal mehr Teer und Nikotin abgeben als auf den Packungen angegeben wird. Raucher, die auf sogenannte Leichtzigaretten umsteigen, ändern ihre Rauchgewohnheiten. Bei herkömmlichen Zigaretten liegt dieser Wert etwa 1,5-mal höher. Die aufgenommenen Nikotinwerte schwankten bei Rauchern der gleichen Marke.

Um Raucher nicht dazu zu verleiten, sorglos zu rauchen, sind die Bezeichnungen „Light“ und „Mild“ für Zigaretten seit dem Jahr 2003 in der Europäischen Union verboten, dies bezieht sich nicht auf Exportwaren. Zigaretten mit geringerem Nikotin, Kohlenmonoxid und Tabakgehalt sind weiterhin im Handel. Das Design der Verpackungen hat ist abgesehen vom geänderter Namen gleichgeblieben, muss allerdings mit einem Warnhinweis versehen werden.

Im Jahr 2006 veröffentlichten Experten der Universität von Kalifornien in Riverside im Fachmagazin „Human Reproduction“ (Band 24, No 1), das so genannte „Leichtzigaretten“ nicht gesünder sind als herkömmliche. Der Rauch wird stärker inhaliert, und es werden mehr Zigaretten geraucht.

Quellen

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September 15, 2008

Bundesärztekammer fordert Anerkennung von Rauchen als Krankheit

Bundesärztekammer fordert Anerkennung von Rauchen als Krankheit

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Veröffentlicht: 19:36, 15. Sep. 2008 (CEST)
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Deutschland, 15.09.2008 – Vor dem Hintergrund der heutigen Expertenanhörung der Bundesregierung fordert die Bundesärztekammer eine Anerkennung von Tabakabhängigkeit als Krankheit. „Eine Bewertung als Lifestyle-Problem, das durch reine Willensanstrengungen oder Gruppengespräche zu beheben wäre“, werde dem Problem nicht gerecht, heißt es in der Stellungnahme. Es soll laut den „Ruhr Nachrichten“ über Nationale Aktionsprogramme zur Tabak- und Alkoholprävention beraten werden.

Laut dem Blatt will die Bundesärztekammer auch, dass vor allem an Haupt- und Berufsschulen mehr über die Gefahren von Rauchen aufgeklärt wird. Es werde verkannt, dass Raucher Abhängigkeitserkrankte seien.

Quellen

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March 1, 2007

Neue nikotinfreie Pille soll Rauchern das Aufhören erleichtern

Neue nikotinfreie Pille soll Rauchern das Aufhören erleichtern

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Artikelstatus: Fertig 16:12, 1. Mär. 2007 (CET)
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Die letzte Zigarette dank „Champix“?

Vareniclin

Karlsruhe (Deutschland), 01.03.2007 – Unter dem Namen „Champix“ bringt das Pharmaunternehmen Pfizer heute ein neues nikotinfreies Medikament auf den deutschen Markt, das Rauchern das Aufhören erleichtern soll. Der pharmakologisch wirksame Bestandteil von „Champix“, das Vareniclin, besetzt im Gehirn dieselben Rezeptoren wie Nikotin. Durch die Stimulation der Rezeptoren auch ohne Nikotin werden die Entwöhnungssymptome abgemildert. Da Vareniclin darüber hinaus die Rezeptoren dauerhaft blockiert, bleibt die zusätzliche stimulierende Wirkung durch Nikotin aus. Hierdurch soll die Rückfallwahrscheinlichkeit verringert werden.

In einer Metastudie – das ist eine vergleichende und zusammenfassende Auswertung anderer, bereits vorliegender Studien – haben Wissenschaftler von der Universität Oxford untersucht, ob Vareniclin wirklich das langersehnte Wundermittel ist. Zu diesem Zweck werteten sie sechs verschiedene klinische Studien aus, an denen 4.924 Probanden teilgenommen hatten. 2.451 von ihnen erhielten Vareniclin, der Rest ein anderes Medikament zur Tabakentwöhnung oder ein Placebo. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Chance einer langfristigen erfolgreichen Entwöhnung mit Vareniclin etwa dreimal so groß ist wie ohne medikamentöse Unterstützung.

Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg sagte gegenüber stern.de, dass die Erfolge mit Vareniclin durchaus beachtlich seien, aber mit Nikotinersatzprodukten oder einer Verhaltenstherapie ähnliche Ergebnisse erzielt werden könnten. „Für eine erfolgreiche Entwöhnung kommt es vor allem auf die Behandlung der psychischen Abhängigkeit durch Fachleute und natürlich auch auf die Motivation des einzelnen Anwenders an“, sagte auch Sabine Jackel-Büsching, Unternehmenssprecherin von Pfizer, gegenüber stern.de.

„Champix“ muss vom Arzt verordnet werden. Die Kosten für eine zwölfwöchige Therapie belaufen sich auf 330 Euro; das sind etwa 40 Euro mehr, als im gleichen Zeitraum in Nikotinpflaster oder -kaugummi investiert werden müssten. Eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen ist nicht möglich. Wie jedes Medikament hat auch Vareniclin verschiedene Nebenwirkungen. Am häufigsten klagten Studienteilnehmer über Kopfschmerzen, Übelkeit und Schlaflosigkeit. Eine abschließende Beurteilung von „Champix“ steht noch aus, da bisher noch keine Ergebnisse aus Langzeitstudien vorliegen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Medizinforschung

Quellen

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August 22, 2006

Allen Carr, Bestsellerautor von Nichtraucherbüchern, hat Lungenkrebs

Artikelstatus: Fertig 23:33, 22. Aug. 2006 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 22.08.2006 – Allen Carr, 73, der Autor des weltweit erfolgreichen Buches „Endlich Nichtraucher“, hat Lungenkrebs. Der Krebs wurde bei einer Routineuntersuchung entdeckt. „Es war ein Schock, aber ich bleibe optimistisch“, wird Allen Carr auf „20min.ch“ zitiert. Carr hat mit 16 Jahren angefangen zu rauchen und jahrzehntelang 100 Zigaretten täglich geraucht. Nach eigenen Angaben hörte er vor 23 Jahren mit dem Rauchen auf und hilft seitdem mit Seminaren und Büchern anderen Rauchern, ebenfalls das Rauchen aufzugeben. Allen Carr: „Seit ich das Rauchen aufgegeben habe, bin ich der glücklichste Mensch gewesen – und fühle mich immer noch so.“

Ein Sprecher der von Carr gegründeten, kommerziell arbeitenden Selbsthilfeorganisation Easyway sagte, vermutlich habe Carr den Krebs durch das Passivrauchen auf den von ihm veranstalteten Seminaren, in denen viel geraucht werde, bekommen. Carrs Ärzte sagten, es sei nicht feststellbar, ob Carrs lange Zeit als Kettenraucher den Krebs ausgelöst habe.

Carr schrieb neben vielen Selbsthilfebüchern für Raucher auch zum Thema Flugangst, Alkohol und Ernährung. Nach eigenen Angaben wurden über zehn Millionen Bücher, Videos, DVDs und CDs von Carr verkauft.

Carr will nicht aufgeben, sondern mit seiner Arbeit weitermachen.

Themenverwandte Artikel

  • Jugendschutz: 100.000 Zigarettenautomaten werden entfernt (07.05.2006)
  • Rauchen auf dem Flughafen Brüssel seit Karsamstag verboten (19.04.2006)
  • Nichtraucherschutz in Deutschland nicht auf EU-Standard (13.04.2006)
  • WHO: Keine Jobs mehr für Raucher (02.12.2005)
  • Norwegische Studie: Auch leichtes Rauchen kann tödlich sein (22.09.2005)
  • Bayerische Schüler dürfen ab 2006 an Schulen nicht mehr rauchen (05.10.2005)
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December 2, 2005

WHO: Keine Jobs mehr für Raucher

WHO: Keine Jobs mehr für Raucher – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

WHO: Keine Jobs mehr für Raucher

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Artikelstatus: Fertig 18:31, 2. Dez. 2005 (CET)
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Genf (Schweiz), 02.12.2005 – Seit dem 1. Dezember stellt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) keine Raucher mehr ein. Dies sagte die WHO-Sprecherin Fadela Chaïb am Freitag gegenüber einem Schweizer Rundfunksender.

Die WHO, die an ihrem Hauptsitz in Genf etwa 2.400 Mitarbeiter beschäftigt, will die neue Regelung auf alle Neueinstellungen anwenden. Bewerber, die auf Nachfrage angeben, Raucher zu sein, werden von der Bewerbungsliste gestrichen. Auch auf Stellenanzeigen wird darauf aufmerksam gemacht, dass keine Raucher eingestellt werden. Bereits fest angestellte Mitarbeiter sind von der neuen arbeitsrechtlichen Klausel nicht betroffen. Das Suchtverhalten der Mitarbeiter wird auch nicht durch Tests überprüft.

Die WHO ist damit die erste Unterorganisation der UNO, die solche drastischen Regeln für ihre Mitarbeiter eingeführt hat. Die WHO ist Vorreiter einer weltweiten Kampagne gegen das Rauchen in öffentlichen Gebäuden. Diese Norm wurde von den Mitgliedsstaaten der WHO zum Standard erklärt. Die Mehrheit der WHO-Vertragsstaaten hat diese Norm verbindlich übernommen. Dieser Standard sieht auch ein Verbot der Werbung für Tabakwaren in bestimmten Bereichen vor.

Themenverwandte Artikel

Quellen

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