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January 28, 2008

Barack Obama gewinnt Vorwahlen in South Carolina

Barack Obama gewinnt Vorwahlen in South Carolina

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Veröffentlicht: 16:07, 28. Jan. 2008 (CET)
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Barack Obama beim Wahlkampf in South Carolina

South Carolina (Vereinigte Staaten), 28.01.2008 – Die Vorwahlen der Demokraten im US-Bundesstaat South Carolina hat Barack Obama mit einem großen Vorsprung vor Hillary Clinton gewonnen. Mit 55 Prozent der abgegebenen Stimmen erreichte er einen hohen Vorsprung vor der früheren First Lady, was vor allem auf etwa 80% der afroamerikanischen Wähler zurückzuführen ist, die in South Caroline etwa die Hälfte der demokratischen Wähler ausmachen. John Edwards, der im Jahr 2004 dort siegte, landete in seinem Heimatstaat abgeschlagen auf dem dritten Platz. Er erreichte nur 18 Prozent der Wählerstimmen. Beobachter bewerten das Abstimmungsergebnis als Absage der Wähler an Diffamierungen des politischen Gegners.

Senator Edward Kennedy (Massachusetts) hat inzwischen angekündigt, Obama unterstützen zu wollen. Dies könnte dem Wahlkampf Barack Obamas neue Impulse geben. Robert F. Kennedy jr., Umweltaktivist, und Kathleen Kennedy Townsend, frühere Vizegouverneurin von Maryland, die beiden Kinder des erschossenen Ex-Justizministers, unterstützen dagegen die Kandidatur Hilary Clintons. Die Demokraten richten nun ihr Hauptaugenmerk auf den Super Tuesday am 5. Februar und konzentrieren sich vor allem auf die bevölkerungsstarken Bundesstaaten New York und Kalifornien.

Themenverwandte Artikel

  • Vorwahlen der Demokraten in South Carolina stehen kurz bevor (26.01.2008)
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January 26, 2008

Vorwahlen der Demokraten in South Carolina stehen kurz bevor

Vorwahlen der Demokraten in South Carolina stehen kurz bevor

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Veröffentlicht: 17:20, 26. Jan. 2008 (CET)
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Columbia (Vereinigte Staaten), 26.01.2008 – Am heutigen Samstag stehen im US-Bundesstaat South Carolina die Vorwahlen der Demokratischen Partei zum Kandidaten für die US-Präsidentenwahl 2008 an.

Im Vorfeld der Wahlen hatten Radiospots der Kandidaten Barak Obama und Hillary Clinton für Aufregung gesorgt, in denen sich die beiden Demokraten gegenseitig angriffen. So warf ein Obama-Spot Clinton vor, den Irakkrieg unterstützt zu haben. Zudem wurde behauptet, Clinton verdrehe Obamas Aussagen, sie würde „alles sagen und nichts verändern“. In einem Spot Clintons wiederum wurde Obama vorgeworfen, er stehe der konkurrierenden Republikanischen Partei zu nahe und sei ein Sympathisant des Republikanischen Ex-Präsidenten Reagan. Beide Aussagen werden aber inzwischen nicht mehr weiterverbreitet, nachdem innerhalb der Partei kritisiert wurde, solche Aktionen könnten die Einheit der Partei gefährden. Inzwischen betonte Clinton auch, man wolle die Debatte nun wieder zu wichtigen Diskussionen lenken. Auch Clintons Ehemann, der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, der seine Frau bei ihrem Wahlkampf lautstark unterstützt, äußerte sich, er habe sich vielleicht etwas „mitreißen lassen“.

Politische Beobachter messen der Entscheidung im „Palmetto State“, so der Spitzname South Carolinas, der frei mit „Palmen-Staat“ übersetzt werden kann, eine hohe Bedeutung zu. So denkt der Journalist A. Sheinin der Zeitung ‘„Atlanta Journal-Constitution“’ aus Georgia, dass der Sieger in South Carolina mit einer erheblich höheren Medienpräsenz rechnen könnte, was auch seiner Kampagne neuer Dynamik verleihen könnte. Auch in Hinblick auf den „Super-Tuesday“ am 5.Februar, an dem in 24 Bundesstaaten Vorwahlen stattfinden, sei South Carolina wichtig. So könnte eine Niederlage Clintons im Südstaat South Carolina ein negatives Zeichen bezüglich ihrer Chancen in den anderen Südstaaten (wie etwa Georgia) sein, in dem die politische Situation teilweise vergleichbar ist.

Derzeit werden Obama die besten Chancen, die Wahlen in „SC“ zu gewinnen, beigemessen. So liegt er laut einer Umfrage von gestern 13 Prozent vor Clinton. South Carolina wird auch als der Staat gesehen, in dem die schwarze Bevölkerung erstmals eine wichtige Rolle spielen könnte. Im Gegenzug sicherte sich Hillary Clinton die Unterstützung zweier hoch angesehener schwarzer Frauen, einerseits Stacey Jones, einer College-Vorsitzende, und andererseits der Kreisrätin Bernice Scott. Scott hob hervor, bei dieser Wahl gehe es weder um Geschlecht noch um Rasse. Auch Jones sagte, obwohl viele Schwarze vermutlich größere Sympathien zu Obama hätten, würde sie dennoch die Wahl Clintons empfehlen, die die bessere Lösung sei.

An dritter Stelle in den Umfragen wird der ehemalige Senator von North Carolina, John Edwards, gesehen. (North Carolina ist ein Nachbarstaat von South Carolina.) Edwards wurde auch in South Carolina geboren. In einer Umfrage von Reuters, C-Span und Zogby erhielt er 21 Prozent der Stimmen. Er konnte dabei in letzter Zeit wesentlich aufhohlen.

Edwards hob noch bei einer Veranstaltung am heutigen Freitag hervor, dass er der Außenseiter bei dieser Wahl sei, da er es mit zwei Kandidaten aufnehmen müsse – Clinton und Obama –, die beide einen Wahlkampfetat von über 100 Millionen US-Dollar (etwa 68 Millionen Euro) zur Verfügung hätten. Gleichzeitig betonte er, er würde statt „persönlicher Angriffe“ sein Augenmerk auf die Dinge legen, die das Leben der Menschen von South Carolina wirklich betreffe. Damit spielte er wohl auf den oben erwähnten Disput über die Radiowerbung von Clinton und Obama an.

Die Vorwahlen der Republikaner in South Carolina fanden bereits letzte Woche statt. Hier siegte John McCain.

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January 20, 2008

Vorwahlen in Nevada und South Carolina mit Spannung erwartet

Vorwahlen in Nevada und South Carolina mit Spannung erwartet

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Veröffentlicht: 00:13, 20. Jan. 2008 (CET)
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Carson City / Columbia (Vereinigte Staaten), 20.01.2008 – In den Vereinigten Staaten stehen zwei weitere wichtige Entscheidungen für die Präsidentschaftswahl 2008 bevor: die Vorwahlen in den Bundesstaaten South Carolina und Nevada.

So sollten bereits gestern, ab 7:00 Uhr Ortszeit, die republikanischen Vorwahlen stattfinden, während dies bei den Demokraten erst in einer Woche der Fall sein wird. Dabei gibt es weder auf republikanischer noch auf demokratischer Seite einen klaren Favoriten. Der republikanische Kandidat John McCain setzt dabei große Hoffnungen auf die (ehemaligen) Millitärangehörigen, die McCain, der selber in der US-Navy aktiv war, bei seiner Abschlussveranstaltung auf dem Kriegsschiff USS Yorktown noch einmal besonders ansprach. Gute Chancen werden auch dem Kandidaten Mike Huckabee nachgesagt, der mit 26 Prozent bei letzten Umfragen vor den Vorwahlen nur ein Prozent vor McCain lag.

South Carolina gilt nicht nur als konservativer Staat, sondern sogar als konservativer „Musterstaat“. So wurde seit dem Jahr 1980 jeder Gewinner der republikanischen Vorwahlen in South Carolina auch Präsidentschaftskandidat seiner Partei.

Ein Unsicherheitsfaktor für die Republikaner dürfte das Wetter sein: So wurden in Teilen des Staates Regen und im Norden gar Schnee, der sich im Laufe des Tages verstärken sollte, beobachtet. Dies könnte eine nicht geringe Anzahl Wähler davon abgehalten haben, ihr Stimmrecht überhaupt zu nutzen.

Seitens der Demokraten richten sich die Blicke auf Nevada, wo gestern sowohl Vorwahlen der Demokraten als auch der Republikaner stattfinden sollten.

Hier hatte es vor den Wahlen einen Konflikt zwischen den demokratischen Kandidaten Clinton und Obama gegeben. Hintergrund des Streits war, dass in vielen Hotels in Las Vegas ebenfalls gewählt werden darf. Dagegen hatte sich jedoch Clinton bis zum Schluss gewehrt, da Beobachter erwarten, dass diese Wahlmöglichkeit von vielen Mitgliedern der Culinary Worker’s Union (etwa „Gewerkschaft der Beschäftigten in der Gastronomie“; diese hat mehr als 60.000 Mitglieder) genutzt werden dürfte. Diese Gewerkschaft wiederum unterstützt Obama. Trotz Clintons Protest ließ ein Gericht diese Wahlmöglichkeit schlussendlich zu. Dass dies wirklich ein entscheidender Nachteil für Hillary Clinton ist, wird vom Journalisten S. Rosenfeld von „alternet.org“ bezweifelt. So seien sich mehr als die Hälfte der Angestellten, mit denen er geredet hatte, sich nicht einmal sicher gewesen, ob sie überhaupt wählen wollen.

Überhaupt ist die demokratische Wahl in Nevada von Unsicherheiten geprägt. Dies einerseits, da es sehr viele unentschlossene Wähler gibt (ähnlich ist es auch in South Carolina), aber auch der Wahlbeteiligung wird eine wichtige Rolle zugemessen. Beim letzten Mal war diese äußerst niedrig, und viel dürfte davon abhängen, wie sie diesmal ausfällt. Somit lässt noch nicht einmal das recht eindeutig aussehende Umfrageergebnis von Reuters, C-Span und Zogby, dass 45 Prozent der Stimmen bei Clinton und nur 39 Prozent bei Obama sieht, einen klaren Rückschluss auf das Ergebnis zu.

In beiden Staaten sind die Wahlkämpfe derzeit von Wirtschaftsthemen geprägt, dies unter dem Eindruck einer möglicherweise drohenden Rezension und der US-Hypothekenkrise.

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