WikiNews de

March 9, 2008

Barack Obama hat die Vorwahlen in Wyoming gewonnen

Barack Obama hat die Vorwahlen in Wyoming gewonnen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:18, 9. Mär. 2008 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Cheyenne (Vereinigte Staaten), 09.03.2008 – Bei den gestrigen Vorwahlen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei in den USA hat Barack Obama einen weiteren Sieg errungen.

So konnte Obama die dortigen Vorwahlen insgesamt mit 61 zu 38 Prozent, und damit mit 23 Prozentpunkten Vorsprung gewinnen. Bei den gestrigen Vorwahlen ging es lediglich um insgesamt zwölf Parteitagsdelegierte, was bei einer Zahl von 2025 Delegierten, die der Sieger beim Parteitag später in diesem Jahr brauchen wird um sich durchzusetzen, keine sehr hohe Zahl zu sein scheint. Dennoch wurde der Wahl ein hoher Symbolcharakter zugewiesen, denn mit diesem Sieg konnte Obama in den Augen vieler Beobachter zeigen, dass seine Bewegung trotz zuletzt drei Vorwahlniederlagen (Ohio, Texas und Rhode Island) noch aktiv und lebendig ist. Clinton dagegen habe mit ihrer Niederlage die Chance vertan unter Beweis zu stellen, dass ihre kürzlichen Gewinne der Beginn einer längeren Serie sind.

Viele sehen bei diesem Symbolwert dann auch der Grund dafür, dass bei den gestrigen Wahlen eine ungewöhnlich hohe Wahlbeteiligung verzeichnet wurde: So kamen zum Beispiel laut „Herald Tribune“ in Laramie County dieses Jahr über 1500 Wähler statt 160 bei den Wahlen vor vier Jahren. Die Zahlen werden auch insofern als bemerkenswert eingestuft, als dass Wyoming traditionell ein Bundesstaat ist, der von der Republikanischen Partei geprägt ist.

Während der Leiter der Kampagne Obamas in Wyoming, David Plouffe, das Ergebnis als „großen Sieg“ bezeichnete, wies die Seite von Hillary Clinton darauf hin, dass Obama ledigich zwei Delegierte (nämlich sieben) mehr als Clinton erringen konnte.

Dies ist auch einer der Gründe, warum die Nominierung eines Kandidaten auf Seiten der Demokratischen Partei immer noch nicht abgeschlossen ist, während auf Seiten der Republikaner bereits John McCain als solcher feststeht. Grund für diese Entwicklung ist laut Beobachtern dabei das Verhältniswahlrecht auf demokratischer Seite. Dies sorgt dafür, dass ein Sieger bei einer Vorwahl nicht etwa alle Delegiertenstimmen im entsprechenden Staat zugesprochen bekommt – so ist es auf republikanischer Seite üblich –, sondern lediglich die Anzahl an Mandaten, die dem Stimmenverhältnis entspricht.

Dass sich auf demokratischer Seite somit immer noch kein endgültiger Kandidat etabliert hat, werten Analysten als nicht unerheblichen Nachteil im Wahlkampf gegen die Republikaner.

Folglich haben seitens der Demokratischen Partei bereits Diskussionen über eine Lösung des Problems begonnen. So wird es diskutiert, die demokratischen Vorwahlen in den Staaten Florida und Michigan erneut durchzuführen. Die dortigen Ergebnisse wurden verworfen, da die Wahlen dort von der regionalen Parteileitung ohne Rücksprache mit der Parteizentrale vorgezogen wurden.

Am nächsten Dienstag stehen nun die Vorwahlen im Südstaat Mississippi an. Auch dort liegt Barack Obama derzeit laut einer Umfrage von „Rasmussen Reports“ mit 53 Prozent gegenüber 39 Prozent für Clinton vorne.

Themenverwandte Artikel

  • Heute finden weitere Vorwahlen in Wyoming statt (08.03.2008)
  • Portal:Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 8, 2008

Heute finden weitere Vorwahlen in Wyoming statt

Heute finden weitere Vorwahlen in Wyoming statt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 20:23, 8. Mär. 2008 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Cheyenne (Vereinigte Staaten), 08.03.2008 – Am heutigen Samstag sollen im US-Bundesstaat Wyoming, der im Westen des Landes liegt, weitere Vorwahlen um den Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei stattfinden.

Dabei ist diese Wahl, was die reinen Zahlen angeht, keine sehr wichtige. Sie wird häufig eher als relativ unwichtig bezeichnet. So ist Wyoming der bevölkerungsärmste Bundesstaat im ganzen Land. Entsprechend wenig Parteitagsdelegierte können die beiden Kandidaten Hillary Clinton und Barack Obama dort gewinnen.

Dennoch stehen diese Wahlen, die als „Caucuses“ abgehalten werden sollen, dieses Jahr besonders im Fokus, denn ihnen wird ein erhöhter symbolischer Wert zugemessen. Bei einem Sieg Barack Obamas könnte, so vermuten Beobachter, dies der Öffentlichkeit signalisieren, dass trotz seiner Niederlagen in den Staaten Ohio, Texas und Rhode Island seine Kampagne weiterhin von großem Erfolg begleitet wird. Obama hatte vor den eben erwähnten Niederlagen bei den Vorwahlen am 4. März elf Vorwahlen in Folge gewinnen. Hillary Clinton dagegen könnte beweisen, dass ihre Siege in Ohio, Texas und Rhode Island keine einmaligen Erfolge sind, sondern sich das Blatt weiterhin zu ihren Gunsten wendet.

Clinton forderte auf ihrer Abschlusskundgebung in Wymoing die Wähler nochmals auf, darüber nachzudenken, wohin das Land geleitet werden sollte und welche schwierigen Entscheidungen anliegen. Dies wertet der Journalist Rick Pearson in einem Weblog der liberalen „Baltimore Sun“ als Reaktion auf Clintons Schwäche in Staaten, in denen per Caucus gewählt wird. Ein Caucus ist keine Wahl, wie sie in Europa bekannt ist, sondern eine Versammlung, bei der oft zunächst debattiert wird und die Wähler dann in manchmal offener Wahl sich etwa hinter dem Namensschild oder einem Vertreter, der für ihren Wunschkandidat steht, versammeln. Der Ablauf ist jedoch nicht einheitlich.

Wer Wyoming gewinnen wird, ist derzeit jedoch nicht leicht vorherzusehen, so berichtet topnews.in mit Berufung auf die Nachrichtenagentur Associated Press, es lägen keine Meinungsumfragen für diesen Staat vor. Dennoch erwarten die meisten Experten derzeit einen Sieg Obamas, auch wenn dieser nicht der klare Favorit ist.

Für Aufregung hatte kürzlich die Obama-Beraterin Samantha Power gesorgt, die eine Politologie-Professorin an der Havard-Universität ist und Clinton als „Monster“ bezeichnet hatte. Power hat sich in der Zwischenzeit entschuldigt und ihren Rückzug aus der Kampagne angekündigt. Ihre Aussage sei nicht vereinbar gewesen mit dem Geiste der Obama-Kampagne und ihrer eigentlichen Einstellung zu Clinton.

Auf republikanischer Seite steht inzwischen John McCain als Präsidentschaftskandidat 2008 fest. McCains Wahlkampf ist dennoch nicht endgültig beendet. So dürfte es nun laut politischen Analysten eine seiner Sorgen sein, nicht aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zu verschwinden. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert dazu den McCain-Berater Charlie Black, dies sei ein Thema, über das man besorgt sein müsse. McCain hat über die nächsten Monate so weiterhin Reisen durch das Land, verbunden mit Reden, angekündigt.

Nächste Woche sollen dann Vorwahlen im Bundesstaat Mississippi stattfinden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 6, 2005

Zwei Tote bei Flugzeugabsturz in Wyoming

Zwei Tote bei Flugzeugabsturz in Wyoming

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Cheyenne (Wyoming) (USA), 06.10.2005 – Suchmannschaften haben am Mittwoch ein Kleinflugzeug vom Typ „Beechcraft“ gefunden, das am Dienstag in einer Gebirgsgegend zwischen Worland und Casper zerschellt ist.

Die zwei Insassen der Maschine, ein Mann und eine Frau, haben nach Behördenangaben den Absturz nicht überlebt. Der Sheriff der Gegend, Gary Mitchell, glaubte wegen der schwierigen Lage des Flugzeugs und der Schlechtwetterlage an der Absturzstelle nicht an eine baldige Bergung der Leichen. Zwei Flugzeuge, die am Mittwoch die Suche begannen, mussten unverrichteter Dinge wieder umkehren.

Am Dienstagmorgen ging ein Notruf von der Maschine aus, der von vereisten Tragflächen berichtete. Dadurch habe die Maschine an Höhe verloren. Die Identität der beiden Flugzeuginsassen konnte nicht sofort geklärt werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.