WikiNews de

March 23, 2011

Pipe Dreams – Eine Chronik des Lebens entlang der Pipeline

Pipe Dreams – Eine Chronik des Lebens entlang der Pipeline

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:35, 23. Mär. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Chemnitz (Deutschland), 23.03.2011 – Die Neue Sächsische Galerie in Chemnitz beherbergt seit 1. März 2011 eine Ausstellung der 1977 in Baku/Aserbaidschan geborenen Rena Effendi. Ihre in der Galerie gezeigte Fotoserie fängt den Alltag der Menschen ein, die an der Pipeline Baku-Tiflis-Ceyhan leben.

Der Bau der Pipeline, der 1994 zwischen der Azerbaijan State Oil Company und einem Konsortium großer Ölkonzerne unter Führung der BP beschlossen wurde, sollte „die Grundlage für eine wirtschaftlich blühende und gerechte Gesellschaft“ in der Region schaffen. Von diesem Versprechen des damaligen US-Präsidenten George Bush ist nicht viel übrig geblieben.

Die Fotos zeigen auf bedrückende Weise das Elend der Menschen entlang einer Lebensader, die den Energiehunger unserer westlichen Gesellschaft stillen hilft. Die Asymmetrie der Globalisierung wird sichtbar – eine Geschichte von Umweltzerstörung und sozialen Abgründen bei den Verlierern, die unseren Wohlstand bezahlen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Mai 2011 geöffnet. Der dazu gehörende Bildband erzählt diese Geschichte der Globalisierung in aller Ausführlichkeit.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 1, 2010

20. Jahrestag der Rückbenennung von Karl-Marx-Stadt in Chemnitz

Veröffentlicht: 10:15, 1. Jun. 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Chemnitz (Deutschland), 01.06.2010 – Heute jährt sich zum 20. Mal der Tag, seit dem Chemnitz wieder Chemnitz heißt. Die Rückbenennung von Karl-Marx-Stadt in Chemnitz trat auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 1. Juni 1990 um 20:30 Uhr in Kraft. Vorausgegangen war ein Bürgerentscheid, der vom 17. bis 21. April 1990 stattfand und bei dem sich die Mehrheit für Chemnitz entschied. Von damals 251.962 Stimmberechtigten gaben 75,9 Prozent ihre Stimme ab; 76,1 Prozent votierten für den ursprünglichen Namen der Stadt.

Schon einmal – 37 Jahre zuvor, am 10.05.1953 – wurde die Stadt umbenannt, und zwar von Otto Grotewohl, dem damaligen Ministerpräsidenten der DDR: „Ich erfülle darum hiermit den Beschluss der Regierung. Ich vollziehe den feierlichen Akt der Umbenennung dieser Stadt und erkläre: Von nun an trägt diese Stadt den stolzen und verpflichtenden Namen ‚Karl-Marx-Stadt‘.“

Chemnitz feiert dieser Tage: Verschiedene Veranstaltungen wie das jährlich stattfindende Kulturfestival „Begegnungen“, eine Open-Air-Party am Karl-Marx-Monument, ein Theaterfest sowie die Veranstaltungsreihe „Chemnitzer Köpfe“ stehen im Zeichen der Rückbenennung von Karl-Marx-Stadt in Chemnitz.

[Bearbeiten] Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 1, 2010

Chemnitzer Museumsnacht 2010: 8. Mai 2010

Chemnitzer Museumsnacht 2010: 8. Mai 2010

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 20:44, 1. Mai 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Chemnitz (Deutschland), 01.05.2010 – Die Stadt Chemnitz lädt zum elften Mal zur Chemnitzer Museumsnacht ein. Wissbegierige können sich in 60 Ausstellungen an 27 Standorten mit besonderen Erkenntnissen und Erlebnissen überraschen lassen.

Ein Programmpunkt ist das Fossil des Jahres 2010, der größte versteinerte Schachtelhalm aus dem Perm, der in den archäologischen Fundstätten der gastgebenden Stadt, dem Versteinerten Wald, ausgegraben wurde.

Weitere Höhepunkte sind z.B. Führungen durch die Baustelle des künftigen Museums für Archäologie im ehemaligen Kaufhaus „Schocken“, „60 Jahre Städtische Musikschule Chemnitz“, Aktzeichnen in den Städtischen Kunstsammlungen, „125 Jahre Wanderer Werke“, „125 Jahre Diamant Werke“ sowie Führungen und Vorträge in der Chemnitzer Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde. Es besteht die Möglichkeit, in ausgewählten Kopien der Stasi-Akten zu lesen.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 13, 2010

6. Sächsisches Theatertreffen in Chemnitz eröffnet

Veröffentlicht: 06:37, 13. Apr. 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Chemnitz (Deutschland), 13.04.2010 – Das 6. Sächsische Theatertreffen wurde am 10. April 2010 in Chemnitz mit der Kinderoper „Erwin, das Naturtalent“ von Mike Svoboda eröffnet. Vor Beginn des ausverkauften Stücks ließen Kinder Luftballons auf dem Platz vorm Opernhaus gen Himmel steigen.

Bevor sich die Pforten am Abend des 17. Aprils 2010 im Schauspielhaus schließen werden, stehen Stücke sämtlicher sächsischer Bühnen ebenso auf dem Programm wie Gastspiele aus der Partnerstadt Düsseldorf, Mannheim, Prag, Luxemburg und Helsinki.

[Bearbeiten] Quellen

  • Städtische Theater Chemnitz gGmbH im Auftrag des Deutschen Bühnenvereins, Landesverband Sachsen: „Webseite des Theatertreffens“ (10.04.2010)
  • Freie Presse: „Kinder werden oft nur als Staffage benutzt“ (10.04.2010)
This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 2, 2007

Sächsisches Landesarbeitsgericht hebt Streikverbot im Fern- und Güterverkehr auf

Sächsisches Landesarbeitsgericht hebt Streikverbot im Fern- und Güterverkehr auf

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 22:03, 2. Nov. 2007 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Chemnitz (Deutschland), 02.11.2007 – Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) darf ab sofort auch den Güterverkehr und den Fernverkehr in der Personenbeförderung bestreiken. Das Sächsische Landesarbeitsgericht mit Sitz in Chemnitz teilte heute nach mündlicher Verhandlung mit, eine durch das Arbeitsgericht Chemnitz erlassene einstweilige Verfügung des Verbots von Arbeitskämpfen in diesem Bereich sei aufgehoben.

Richter Werner Leschinger erklärte, ein Streikverbot sei nicht zulässig, weil das Grundgesetz das Recht auf Koalitionsfreiheit ausdrücklich garantiere. Den Tarifparteien sei es überlassen, welche Kampfmittel dabei zum Einsatz kämen. Eine entsprechende Ausweitung des Streiks sei nicht von vornherein für unzulässig zu erklären. Streiks könnten nur dann als unzulässig angesehen werden, „wenn eine Arbeitskampfmaßnahme offensichtlich ungeeignet und unverhältnismäßig ist“. Davon sei im vorliegenden Fall jedoch nicht auszugehen.

Das Gericht stellte in seiner Urteilsbegründung auch fest, der Grundsatz der Tarifeinheit stehe dem Nebeneinander mehrerer konkurrierender Gewerkschaften nicht entgegen. „Dementsprechend ist es einer Koalition unbenommen, sich um den Abschluss eines spezielleren, einen konkurrierenden Tarifvertrag verdrängenden Tarifvertrag zu bemühen.“

Mit dem heutigen Urteil stehen der Gewerkschaft der Lokomotivführer ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung Druck auf den Arbeitgeber, die Deutsche Bahn AG, auszuüben, mit dem sie sich seit Monaten in Tarifauseinandersetzungen befindet. Experten gehen davon aus, dass ein Streik im Güterverkehr zu erheblichen volkswirtschaftlichen Folgewirkungen führen wird: „Wenn der Güterverkehr auf der Schiene in Deutschland mehr als zwei Tage lang ausfällt, können die Streikenden damit ganze Produktionsketten lahmlegen“, sagte ein Wissenschaftler von der Freien Universität Berlin der Zeitung „Die Welt“, die einen entsprechenden Bericht in ihrer Internetausgabe „Welt online“ veröffentlichte. Ein Streik im Güterverkehr kostet die Bahn pro Tag nach Schätzungen von Wissenschaftlern des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) 80 Millionen Euro.

Der volkswirtschaftliche Schaden kann aber – vor allem bei einer längeren Streikdauer – noch wesentlich höher liegen, da ganze Wirtschaftsbereiche von den notwendigen Zulieferungen abgeschnitten werden könnten. Schätzungen besagen, dass der volkswirtschaftliche Schaden bis zu 50 Millionen Euro täglich betragen würde. Vor allem der Fahrzeugbau und die Stahlindustrie seien in hohem Maße von termingerechten Zulieferungen abhängig. Wenn ein solcher Streik länger als eine Woche dauere, so vervielfachen sich nach Angaben der Abteilungsleiterin im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Claudia Kemfert, gegenüber der Frankfurter Rundschau die Streikkosten auf bis zu 500 Millionen Euro pro Tag. Eine solche Größenordnung sei „volkswirtschaftlich nicht mehr zu verkraften“, sagte sie weiter.

Vor dem heutigen Urteil waren die Verhandlungspositionen beider Parteien verhärtet. Während die Deutsche Bahn AG erklärte, sie werde kein neues Angebot vorlegen, besteht die GDL nach wie vor auf einem eigenständigen Tarifvertrag für die Lokomotivführer, die sie vertritt.

Themenverwandte Artikel

Wikisource-logo.svg Wikisource: Texte im Original zu „Artikel 9 des Grundgesetzes: Koalitionsrecht“.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 27, 2006

Barbara Ludwig gewann die Oberbürgermeisterwahlen in Chemnitz

Artikelstatus: Fertig 07:38, 27. Jun. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Chemnitz (Deutschland), 27.06.2006 – Die Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz wurde am 26. Juni entschieden. Die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Barbara Ludwig (SPD), wird das Amt des Oberbürgermeisters von Chemnitz von Peter Seifert (SPD) übernehmen. Der 65-jährige Seifert geht am 1. August 2006 in den Ruhestand.

Mit 49,65 Prozent der abgegebenen Stimmen setzte sie sich gegen die anderen Bewerber durch. Auf Platz zwei kam der Kämmerer der Stadt Chemnitz Detlef Nonnen (CDU) mit 20,15 Prozent. Der parteilose Stadtwerkechef Uwe Barthel errang 16,79 Prozent, Karl-Friedrich Zais (Die Linke.PDS) 12,10 Prozent und der Student Mike Bräutigam 1,31 Prozent.

Mit nur 30,78 Prozent (63.890 von 207.567 Wahlberechtigten) war die Wahlbeteiligung noch einmal gut acht Prozentpunkte niedriger als bei der Wahl am 11. Juni 2006.

Themenverwandte Artikel

  • Wahlen zum Oberbürgermeister von Chemnitz gehen in die zweite Runde (14.06.2006)
This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 14, 2006

Wahlen zum Oberbürgermeister von Chemnitz gehen in die zweite Runde

Wahlen zum Oberbürgermeister von Chemnitz gehen in die zweite Runde

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 16:40, 14. Jun. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Chemnitz (Deutschland), 14.06.2006 – Die Wahlen zum Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz werden erst am 25. Juni entschieden. In der ersten Runde am 11. Juni konnte sich keiner der fünf Bewerber durchsetzen.

Mit nur 80.001 Stimmen bei 207.622 Wahlberechtigten lag die Wahlbeteiligung bei nur 39 Prozent. Von den abgegebenen Stimmen entfielen 38,3 Prozent auf Staatsministerin Barbara Ludwig (SPD), Platz zwei ging mit 23,06 Prozent an Detlef Nonnen (CDU), dem amtierenden Kämmerer der Stadt Chemnitz. Der parteilose Stadtwerkechef Uwe Barthel errang 19,62 Prozent, Karl-Friedrich Zais (Die Linke.PDS) 16,68 Prozent und der Student Mike Bräutigam 2,34 Prozent.

Da keiner der Kandidaten mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erringen konnte, findet eine Nachwahl statt. Bei dieser wird derjenige gewählt, der die meisten Stimmen erhält. Die Kandidaten der Wahl vom 11. Juni sind dabei automatisch zugelassen. Um nicht erneut auf dem Wahlzettel zu erscheinen, bedarf es deren Rücktritt. Es können aber auch neue Kandidaten vorgeschlagen werden.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 17, 2005

Wetterchaos in Mitteldeutschland

Wetterchaos in Mitteldeutschland – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Wetterchaos in Mitteldeutschland

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 09:58, 17. Dez. 2005 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Dresden / Erfurt / Magdeburg (Deutschland), 17.12.2005 – Eine Sturmfront traf gestern Mitteldeutschland und hinterließ hohe Sachschäden. Der Verkehr kam weitgehend zum Erliegen, Veranstaltungen wurden abgesagt oder verlegt, und sogar die Weihnachtsmärkte in Dresden, Chemnitz und Plauen mussten wegen orkanartiger Sturmböen zeitweise schließen.

Im thüringischen Altenburger Land und im Kyffhäuser Kreis sowie in den sächsischen Kreisen Kamenz und Bautzen fiel der Strom aus. Auf den Autobahnen wurden Fahrzeuge und Bäume durch Windböen auf die Fahrbahnen geschleudert, so dass diese blockiert waren. Vielerorts knickten Strommasten und Bäume um, und es wurden Dächer abgedeckt.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 9, 2005

In Chemnitz wurden Autos in Brand gesetzt

In Chemnitz wurden Autos in Brand gesetzt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Chemnitz (Deutschland), 09.11.2005 – In der vergangenen Nacht gingen in Chemnitz drei Autos in Flammen auf. Ein viertes Auto wurde auf Grund der Hitzeentwicklung beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von 20.000 Euro.

Laut Angaben der Polizei wurden zwei Fahrzeuge aufgebrochen und mit Benzin in Brand gesetzt. Das Feuer griff in einer Art Kettenreaktion auf ein nebenstehendes Auto über und beschädigte danach ein viertes. In der Nähe wurden außerdem ein Müllhaufen und ein Abrisshaus in Brand gesetzt. Im Zusammenhang mit den Brandanschlägen verhaftete die Polizei zwei Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren. Die Polizei konnte aber bisher nicht angeben, ob es sich bei den Brandstiftungen um Nachahmungstaten der Unruhen in Frankreich handelt. Die Polizei sucht noch Zeugen für die Brandanschläge.

Auch in weiteren Orten in Deutschland gab es Randale. So hat, laut dem MDR, eine Jugendgruppe in Bad Liebenstein randaliert und bei mehreren Autos die Scheiben eingeschlagen. Gestohlen wurde jedoch nichts. In Altenburg gab es einen Brandanschlag gegen eine Schule. Es wurden mehrere Flaschen mit brennbarer Flüssigkeit gegen die Hauswand geworfen. Jedoch erloschen die Flammen beim Aufprall, so dass nur Rußflecken zurückblieben.

In Berlin wurden sechs Autos und ein Motorroller in Brand gesetzt. In Köln gab es vier Autobrände. Zeugen haben mehrere Jugendliche fortrennen sehen, und später wurden weitere sechs Fahrzeuge gefunden, die zwar mit Benzin übergossen wurden, aber nicht angezündet wurden. Kleine Brandanschläge gab es auch in Bremen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Unruhen in Frankreich 2005

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 26, 2005

NPD: Wir unterwandern Linkspartei / Grüne: folgerichtig

NPD: Wir unterwandern Linkspartei / Grüne: folgerichtig

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Chemnitz (Deutschland), 26.06.2005 – Der Bundesvorsitzende der NPD Udo Voigt sagte auf einem Landesparteitag im sächsischen Chemnitz, Mitglieder seiner Partei würden gegenwärtig systematisch eine verdeckte Doppelmitgliedschaft in der sich zur Zeit aus WASG und PDS bildenden neuen Linkspartei anstreben und hätten damit bereits auch Erfolg gehabt.

Vertreter der PDS wie auch der WASG sagten, diese Doppelmitglieder seien in ihrer Formation unerwünscht und würden im Falle des Bekanntwerdens ausgeschlossen.

Die Bundesgeschäftsführerin von Bündnis ’90/DIE GRÜNEN Steffi Lemke bezeichnete den Vorgang indes als „folgerichtig“ und verwies in diesem Zusammenhang auf die Verwendung des Begriffs „Fremdarbeiter“ durch den angehenden Linkspartei-Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine im Zusammenhang mit der Lohndumping-Problematik im Zuge der Osterweiterung der Europäischen Union.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Deutsche Bundestagswahl 2005
  • Portal:Die Linke
  • Portal:NPD

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »