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August 14, 2011

Russland: Kampfansage an Millionen Raucher

Russland: Kampfansage an Millionen Raucher

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Moskau (Russland), 14.08.2011 – 44 Millionen Raucher in Russland, das sind 40 Prozent der Bevölkerung. Russische Medien berichteten am Samstag, dass Gesetze in Planung sind, die das Rauchen nur noch auf der Straße oder zu Hause zulassen.

Wladimir Putin hatte Gesetze mit starken Einschränkungen für Raucher bereits 2010 angeregt. Nun scheint es ernst zu werden. Es gibt einen Gesetzeseinwurf der nur noch von der Staatsduma verabschiedet werden muss. Es ist vorgesehen, den Verkauf und die Werbung für Tabakwaren deutlich einzuschränken. Der Preis von Zigaretten soll deutlich nach oben gehen. Billigzigaretten, die Schachtel zu 40 – 50 Cent wird es dann nicht mehr geben. 2014 kommen Rauchverbote in Fernzügen, auf Flughäfen und Schiffen hinzu. 2015 wird das Verbot auch in Restaurants, Cafés und Nachtclubs gelten. Widerstand der Tabak-Lobby ist zu erwarten.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Portal:Nichtraucherschutz

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August 11, 2007

Baden-Württemberg: Wirt protestiert mit Bierzelt im Festsaal gegen das Rauchverbot

Baden-Württemberg: Wirt protestiert mit Bierzelt im Festsaal gegen das Rauchverbot

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Veröffentlicht: 09:35, 11. Aug. 2007 (CEST)
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Seit 1. August ist das Rauchen in Baden-Württembergs Gaststätten verboten

Karlsruhe (Deutschland), 11.08.2007 – Seit dem 1. August ist in Baden-Württemberg das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft, das das Rauchen außer in öffentlichen Einrichtungen auch in Restaurants verbietet. Der Karlsruher Wirt Waldemar Fretz versucht jetzt, das Gesetz durch das Aufstellen eines rund zehn Quadratmeter großen Bierzelts im Festsaal seines Restaurants zu umgehen. In diesem Zelt dürfen seine Gäste und Angestellten rauchen. Restaurantbesitzer Fretz beruft sich dabei auf die im Gesetz festgeschriebene Ausnahmeregelung, nach der das Rauchen in Bier- und Festzelten weiterhin erlaubt bleibt.

Trotz einer Abmahnung durch die städtischen Behörden will der Wirt das Zelt nicht entfernen. Er habe durch das Rauchverbot bereits einen Umsatzrückgang von 20 Prozent zu verzeichnen. Fretz, der Vorsitzender der Kreisgruppe Mittelbaden des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes ist, will notfalls vor Gericht ziehen.

Das baden-württembergische Sozialministerium stellte gegenüber dem SWR klar, dass Paragraph 7, Absatz 1 des neuen Nichtraucherschutzgesetzes Wein-, Bier- und Festzelte zwar vom Rauchverbot ausnehme, dennoch könne sich der Wirt nicht auf diesen Paragraphen berufen. Im Anhang zu dem Gesetzeswerk werde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Ausnahmeregelung nur für Einrichtungen gelte, die nach kurzer Zeit wieder abgebaut werden. Ein Zelt, mit dem innerhalb eines Restaurants das Rauchverbot dauerhaft umgangen werden soll, sei daher gesetzwidrig und müsse entfernt werden.

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April 17, 2007

Christian Wulff vollzieht Kehrtwende beim Nichtraucherschutz

Christian Wulff vollzieht Kehrtwende beim Nichtraucherschutz

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Artikelstatus: Fertig 22:16, 17. Apr. 2007 (CEST)
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Hannover (Deutschland), 17.04.2007 – Die niedersächsische Landesregierung vollzieht nach einer heute abgegebenen Erklärung ihres Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) eine Wende in der Frage des Nichtraucherschutzes. Wie Wulff heute in Hannover mitteilte, will das Bundesland in dem geplanten Gesetzentwurf die Regelungen für den Nichtraucherschutz deutlich verschärfen. Bisher hatte das Bundesland in dieser Frage einen Sonderweg verfolgt und wollte insbesondere das allgemeine Rauchverbot im gastronomischen Bereich gegenüber der auf Bundesebene getroffenen Einigung zwischen den Ministerpräsidenten der Länder lockern. Gastwirte sollten die Möglichkeit erhalten, selbst darüber zu entscheiden können, ob sie ihr Lokal zum Raucherlokal erklären wollten.

Jetzt soll auch in Gaststätten die schärfere Richtlinie anderer Bundesländer gelten, wonach das Rauchen in Gaststätten nur in abgetrennten Raucherräumen gestattet sein soll. Die Landesregierung will auch die Verhängung von Bußgeldern bei Verstößen gegen das Rauchverbot ermöglichen. Über die Höhe der Bußgelder sollen die Kommunen entscheiden. An eine „gesonderte Bußgeldpolizei“ sei jedoch nicht gedacht, sagte Wulff.

Die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich – auf der Grundlage eines Vorschlages der Länder-Gesundheitsminister vom 23. Februar – am 22. März auf eine neue gesetzliche Regelung des Nichtraucherschutzes geeinigt, die das Rauchen in öffentlichen Einrichtungen wie Behörden und öffentlichen Verkehrsmitteln, aber darüber hinaus auch in Diskotheken und Gaststätten verbieten soll. Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen hatten sich die Möglichkeit von Sonderregelungen bei Gaststätten offen gehalten.

Wulff hatte seine veränderte Haltung damit begründet, die Anhörung von Verbänden hätte gezeigt, dass viele Bürger klare Verbote und einheitliche Regelungen wünschten. Die SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag begrüßte den Richtungswechsel des Ministerpräsidenten. SPD-Fraktionschef Wolfgang Jüttner zog angesichts der radikalen Kehrtwende in der Nichtraucherpolitik jedoch die Verlässlichkeit des Ministerpräsidenten in Zweifel: „Der Ministerpräsident hat sich innerhalb von drei Wochen vom Raucher-Saulus zum Nichtraucher-Paulus gewandelt.“

Auch Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) begrüßte die neue Position Wulffs.

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April 3, 2007

Christian Wulff und die Tabaklobby: Vorwurf der Käuflichkeit erhoben

Christian Wulff und die Tabaklobby: Vorwurf der Käuflichkeit erhoben

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Artikelstatus: Fertig 21:22, 3. Apr. 2007 (CEST)
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Christian Wulff

Hannover (Deutschland), 03.04.2007 – Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sieht sich mit Korruptionsvorwürfen im Zusammenhang mit dem Sonderkurs des Bundeslandes in der Frage des Rauchverbotes in Gaststätten konfrontiert. Eine Anfrage der Grünen im Landtag brachte den Stein ins Rollen. 15 Veranstaltungen der Landesregierung sollen danach von der Tabaklobby gesponsert worden sein.

SPD-Fraktionschef Wolfgang Jüttner kommentierte den Vorgang in der „Bild am Sonntag“ mit den Worten: Es stelle „sich schon die Frage nach Käuflichkeit“. Ein Sprecher der Landesregierung wies die Vorwürfe zurück. Wie das Boulevardblatt berichtete, wurde 2006 beispielsweise das Sommerfest der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin vom Verband der Zigarettenindustrie mit 2.500 Euro bezuschusst. Ein anderes Beispiel sind ganzseitige Werbeanzeigen des Tabak-Konzerns Reemtsma im CDU-Blättchen „Magazin für Niedersachsen“.

Die Einigung der Bundes- und Landesinnenminister auf einen bundesweiten Nichtraucherschutz hatte Niedersachsen zwar grundsätzlich mitgetragen, sich allerdings eine Ausnahmeregelung für die so genannte „Eckkneipe“ vorbehalten. Durch eine Kennzeichnung als Raucherlokale könnten sich solche gastronomischen Einrichtungen eine Sondergenehmigung verschaffen. Wulff hatte den niedersächsischen Sonderweg mit den Worten verteidigt: „Wir dürfen die Kunden nicht entmündigen.“

Wenig Verständnis für die Verquickung der niedersächsischen Landespolitik mit der Tabaklobby äußerten Parteifreunde des Ministerpräsidenten. Karl-Heinz Florenz, der für die CDU als Gesundheitsexperte im EU-Parlament sitzt, sagte: „50 Prozent aller langjährigen Raucher sterben frühzeitig an den Folgen ihrer Sucht. Vor diesem Hintergrund sollten sich Regierungen und Politiker keine Veranstaltungen von der Tabaklobby bezahlen lassen.“

Den Vorwurf der SPD, die CDU habe sich von Zuwendungen der Tabaklobby abhängig gemacht, wies Regierungssprecher Andreas Krischat zurück: „Die Landesregierung entscheidet nach sachlichen Kriterien und nicht nach Lobbyinteressen.“ Im Übrigen sei das Sponsoring unter der Vorgängerregierung unter SPD-Führung sogar noch höher gewesen, „ohne dass nennenswerte Aktivitäten zum Nichtraucherschutz gezeigt wurden.“

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February 28, 2007

Kabinett: Ab Herbst gilt Rauchverbot für Jugendliche in der Öffentlichkeit

Kabinett: Ab Herbst gilt Rauchverbot für Jugendliche in der Öffentlichkeit

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Artikelstatus: Fertig 19:35, 28. Feb. 2007 (CET)
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Berlin (Deutschland), 28.02.2007 – Das deutsche Bundeskabinett verabschiedete heute einen Gesetzentwurf zum Nichtraucherschutz auf Bundesebene. Danach soll das Rauchen in Einrichtungen, für die der Bund zuständig ist, verboten werden. Nach den Angaben der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wirkt sich das Gesetz auf 450 Behörden und Einrichtungen des Bundes aus. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln wird ein vollständiges Rauchverbot gelten. Jugendliche müssen sich darauf einstellen, dass sie ab Herbst – wenn das neue Gesetz vermutlich in Kraft tritt – nicht mehr in der Öffentlichkeit rauchen dürfen. Drastische Bußgelder drohen im Falle eines Verstoßes gegen das Gesetz. Auch der Erwerb von Tabakwaren wird erschwert: Jugendliche ab 16 Jahren dürfen nicht mehr wie bisher Zigaretten oder andere Tabakprodukte kaufen, die Altersgrenze für den Erwerb von Tabakwaren wird auf 18 Jahre angehoben. Bis zum Sommer will die Bundesregierung ihren Gesetzentwurf durch den Bundestag bringen.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt kündigte an, die Arbeitsstättenverordnung werde dahingehend erweitert, dass Arbeitgeber ein „allgemeines oder auf einzelne Bereiche der Arbeitsstätte beschränktes Rauchverbot“ erlassen könnten.

Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU), der die Gesetzesinitiative gemeinsam mit der Gesundheitsministerin vorstellte, bezeichnete den Gesetzentwurf als „Riesensprung nach vorne“. Seehofer stellte außerdem fest, nach zehnjähriger Diskussion dieses Themas sei das Prinzip der Freiwilligkeit gescheitert.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Nichtraucherschutz
  • Portal:Gesetzgebung

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February 23, 2007

Deutsche Gesundheitsminister einigen sich auf Rauchverbot auch in Gaststätten

Deutsche Gesundheitsminister einigen sich auf Rauchverbot auch in Gaststätten

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Artikelstatus: Fertig 23:35, 23. Feb. 2007 (CET)
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Hannover (Deutschland), 23.02.2007 – Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern einigten sich heute in Hannover im Rahmen einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zum Thema „Nichtraucherschutz“ auf ein Rauchverbot nicht nur in öffentlichen Räumen wie Schulen, Krankenhäusern, Behörden und so weiter, sondern auch in allen gastronomischen Einrichtungen. Der Beschluss erfolgte einstimmig; eine Hintertür ließen sich lediglich die Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Form einer Protokollnotiz zu der getroffenen Vereinbarung offen. Sie wollen im gastronomischen Bereich Ausnahmeregelungen ermöglichen.

Die Beschlussvorlage wird der Ministerpräsidentenkonferenz am 22. März in Berlin vorgelegt, die darüber endgültig entscheiden wird. Auf Bundesebene wird wahrscheinlich am kommenden Mittwoch im Bundeskabinett ein Gesetzentwurf für den Geltungsbereich der Bundesbehörden beschlossen. Bestandteil des Gesetzentwurfes soll eine Bußgeldregelung sein, die bei Zuwiderhandeln gegen das Rauchverbot Bußgelder bis zu 1.000 Euro vorsieht.

Für Diskussionen hatte bis zuletzt ein Rauchverbot für Gaststätten gesorgt. Nach der heutigen Einigung wird nicht mehr zwischen Restaurants und „Kneipen“ (laut GastG auch „Schankwirtschaft“) unterschieden. Das Rauchverbot soll einheitlich gelten. Darunter fallen auch Diskotheken. In Gaststätten soll es jedoch möglich sein, in besonderen vom übrigen Publikumsbetrieb abgetrennten Räumen das Rauchen zuzulassen. Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wollen prüfen, ob Gaststätten sich als reine Raucherlokale definieren können, in denen dann das Rauchen erlaubt wäre.

Die teilnehmenden Minister zeigten sich zufrieden mit dem erzielten Kompromiss. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) sagte zu, sich dafür einzusetzen, dass die Arbeitsstättenverordnung entsprechend geändert werde.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Nichtraucherschutz

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December 9, 2006

Vorerst keine bundeseinheitliche Regelung zum Nichtraucherschutz

Vorerst keine bundeseinheitliche Regelung zum Nichtraucherschutz

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Artikelstatus: Fertig 13:03, 9. Dez. 2006 (CET)
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Berlin (Deutschland), 09.12.2006 – Die Einigung einer Arbeitsgruppe der großen Koalition in Berlin vom 1. Dezember auf eine bundeseinheitliche Regelung zur Verbesserung des Nichtraucherschutzes in Deutschland ist hinfällig. Wegen verfassungsrechtlicher Bedenken, die vom Bundesjustiz- und Bundesinnenministerium vorgetragen worden seien, wurde das Vorhaben, den Nichtraucherschutz in Deutschland auf eine bundeseinheitliche Grundlage zu stellen, aufgegeben. Das teilte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Freitag mit. Der Bund sei nicht zuständig, das Gaststättenrecht sei Ländersache, ebenso wie die Zuständigkeit für Schulen und Kindergärten bei den Ländern liege.

Auf einer Kabinettssitzung in der kommenden Woche soll nun ein abgespecktes Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht werden, das einen Nichtraucherschutz lediglich in den Bundesbehörden vorsieht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will bereits am kommenden Mittwoch mit den Länderministerpräsidenten darüber sprechen, ob ein koordiniertes Vorgehen auf Länderebene erreicht werden könne, um dennoch einen erweiterten Nichtraucherschutz durchzusetzen.

Das überraschende Aus für die Nichtraucherinitiative der Koalition stieß in der interessierten Öffentlichkeit auf Unverständnis. Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, Karl Lauterbach, sprach ebenso wie Ernst-Günther Krause, Geschäftsführer des Vereins „Nichtraucherinitiative“, von einem Einknicken vor der Tabaklobby. Die Entscheidung der Koalition, ihre Initiative zurückzuziehen, sei „nur der Versuch, das Gesetz auf die lange Bank zu schieben, es den Ländern aufzuhalsen, damit es die Tabaklobby dort noch einfacher torpedieren kann“, so Krause. Ähnlich äußerte sich der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe. Die Bundesregierung sei „durch die Propaganda der Tabaklobby offenbar völlig vernebelt.“

Krause ist ebenso wie der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach der Meinung, die gesetzgeberische Kompetenz liege nach wie vor bei der Bundesebene. Beide verwiesen auf den Arbeitsschutz als entscheidendem Hebel, um auf bundesgesetzlicher Ebene einen effektiven bundeseinheitlichen Nichtraucherschutz durchzusetzen. Lauterbach: „Es gibt keine Substanz am Arbeitsplatz, die so gefährlich ist, wie der Tabakrauch.“ Krause erklärte das Dilemma der Koalitionsarbeitsgruppe so: „Der Bund hat sich aber deshalb nicht auf den Arbeitsschutz berufen, weil er dann keine Ausnahmen für bestimmte Berufsgruppen hätte machen können. Diese Mutlosigkeit fällt dem Bund jetzt auf die Füße.“ Das Bundesarbeitsministerium will aber offenbar über den Weg der Arbeitsstättenverordnung keine weiteren Initiativen ergreifen, wie ein Ministeriumssprecher mitteilte.

Einige Bundesländer erwägen nun, eigene Gesetze zum Nichtraucherschutz zu entwickeln. Laut einer ddp-Umfrage äußerten sich in diesem Sinne die zuständigen Landesministerien in Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Berlin.

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December 2, 2006

Rauchen verboten – in öffentlichen Gebäuden und Restaurants, aber nicht in Kneipen

Rauchen verboten – in öffentlichen Gebäuden und Restaurants, aber nicht in Kneipen

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Artikelstatus: Fertig 20:31, 2. Dez. 2006 (CET)
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Aschenbecher könnten in Gaststätten bald der Vergangenheit angehören

Berlin (Deutschland), 02.12.2006 – Große Aufmerksamkeit erregte gestern die Einigung einer Arbeitsgruppe der Regierungskoalition in Berlin auf einen Kompromissvorschlag zum Nichtraucherschutz. Die Einigung sieht vor, den Schutz von nichtrauchenden, aber unter dem Zigarettenrauch anderer leidenden „Passivrauchern“ durch eine Reihe von Rauchverboten in der Öffentlichkeit zu verbessern. Dazu gehört das Verbot des Rauchens in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Behörden, Theatern, Kindergärten und Sportstätten. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln soll das Rauchen nur noch mit Einschränkungen gestattet sein. Die Einschränkung besagt, dass geraucht werden darf, wenn besondere Räume für Raucher vorhanden sind, die vom Nichtraucherbereich abgetrennt sind.

Die Einigung enthält außerdem eine weitere Einschränkung, die den Kompromisscharakter des Koalitionsvorschlages deutlich macht und bereits gestern für Diskussionsstoff sorgte: In „Schankwirtschaften“ – der Volksmund nennt diese Örtlichkeiten „Kneipen“ – soll weiterhin geraucht werden dürfen. Die Ausnahme gilt auch für Bierzelte, Bars und Nachtclubs, nicht jedoch für Diskotheken.

Als weitere Maßnahme, insbesondere zum Schutz der Jugendlichen, soll die Schwelle vom Nichtrauchen zum Rauchen durch eine Anhebung der Altersgrenze zum Erwerb von Tabakwaren angehoben werden. Diese Altersgrenze soll künftig bei 18 Jahren liegen, bisher galt ein Mindestalter von 16 Jahren.

Laut Mikrozensus 2005 rauchen in Deutschland 23 Prozent aller Erwachsenen regelmäßig, weitere vier Prozent bezeichnen sich als „Gelegenheitsraucher“. Nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft haben 82 Prozent der erwachsenen Raucher vor ihrem 20. Lebensjahr mit dem Rauchen angefangen.

Reaktionen von Parteien und Verbänden

Die Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag lehnten den Koalitionskompromiss aus unterschiedlichen Gründen ab. Die FDP hatte sich zuletzt mit einem FDP-Bundestagsfraktionsbeschluss vom 2. November 2006 positioniert. Dort beklagte sie, die Diskussion um das Rauchverbot habe „fast missionarische Züge“ angenommen und die Bereitschaft steige mehr und mehr, den Menschen vorzuschreiben, wie sie zu leben hätten. Die Bundestagsfraktion sei grundsätzlich der Meinung, dass Eigenverantwortlichkeit, Freiwilligkeit und Selbstverpflichtung gesetzgeberischen Maßnahmen vorzuziehen seien. Einrichtungen von Kindern und Jugendlichen will aber auch die FDP gesetzlich schützen. In der aktuellen Diskussion meldete sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christoph Meyer zu Wort. Laut dem Tagesspiegel hat er sich dahingehend geäußert, dass ein generelles Rauchverbot für das Unternehmertum eine Einschränkung bedeute.

Die Grüne Jugend hat auf der zurzeit laufenden 26. Ordentlichen Bundesdelegiertenkonferenz einen Antrag gestellt, in dem sie sich für die „Förderung von Drogenmündigkeit“ einsetzt. Demnach soll den Konsumenten die Entscheidung über Konsum oder Abstinenz gelassen werden. In dem umfangreichen Antrag spricht sie sich aber auch für Verbesserungen beim Passivraucherschutz aus. „Technische und organisatorische Maßnahmen“ seien da am sinnvollsten. Im Gegensatz zu ihrer Jugendorganisation sprach die Bundestagsfraktion der Grünen von einem „Kniefall vor dem Verband der Zigarettenindustrie“. Sie kritisierte, dass in Kneipen weiter geraucht werden dürfe, so zumindest Birgitt Bender und Ulrike Höfken. In der Gastronomie arbeiteten 8.000 schwangere und stillende Frauen, die so fahrlässig in ihrer Gesundheit gefährdet würden.

In einer Pressemitteilung begrüßte Martina Bunge (Linkspartei), Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, den Gesetzesentwurf weitestgehend. Dabei kritisierte sie jedoch die Ausnahmen, die im Entwurf zum Tragen kommen sollen. Dies ließe befürchten, dass die Union die Tabaklobby unterstütze, so Bunge.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) sieht „in vielen Punkten noch Gesprächsbedarf“, so die Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. Demnach sei der vorgelegte Kompromiss besser als ein generelles Rauchverbot. Der Pressemitteilung ist weiter zu entnehmen, dass sich der Verband prinzipiell mit einer gesetzlichen Regelung des Nichtraucherschutzes abgefunden hat. „Der DEHOGA wird sich weiterhin konstruktiv in die Debatte einbringen“, heißt es dort. Auf der Homepage des Verbands der Zigarettenindustrie (vdc) war bis Freitagabend 20:00 Uhr keine Stellungnahme ersichtlich. Auch beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) findet sich zur aktuellen Diskussion keine Veröffentlichung. Die Deutsche Krebshilfe erneuerte am 25. Oktober ihre Forderung nach einem Rauchverbot in der Gastronomie. In einer Pressemitteilung heißt es: „Länder wie Italien oder Irland zeigen uns, wie gut solche Rauchverbote von der Bevölkerung angenommen werden.“ Die Deutsche Krebsgesellschaft findet zum Gesetzentwurf sehr harte Worte. In ihrer Pressemitteilung bezeichnet sie die Vorstellungen der Bundesregierung als „Farce“. In der Unterüberschrift heißt es sogar: „Entscheidungsträgheit der Politik kostet Menschenleben“.

Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, kritisiert an dem Koalitionskompromiss vor allem die fehlende Berücksichtigung der schutzwürdigen Belange der Arbeitskräfte, die in Kneipen, Diskos, Bierzelten und so weiter arbeiteten, da diese Bereiche ja vom Nichtraucherschutz ausgenommen würden. Er forderte ein Rauchverbot in allen Gaststätten. Eine Mitwirkende der Arbeitsgruppe, Annette Faße (SPD), die den Koalitionskompromiss erarbeitete, gestand ein, dass eine arbeitsschutzrechtliche Argumentation einen Kompromiss mit der CDU unmöglich gemacht hätte.

Nichtraucherschutz im europäischen Ausland

Neben dem bereits erwähnten Irland, das als erstes europäisches Land ein umfassendes Rauchverbot erließ, gelten auch in anderen europäischen Ländern bereits jetzt weitergehende gesetzliche Regelungen zum Nichtraucherschutz als in dem Koalitionskompromiss vorgesehen sind. In Finnland, Irland, Italien, Spanien, Norwegen, Schottland, Schweden ist auch in Kneipen das Rauchen verboten. In Luxemburg ist das Rauchen in Restaurants ganz verboten und in Kneipen zu verschiedenen Uhrzeiten, wenn kleine Malzeiten angeboten werden. Ausnahme sind Restaurants mit speziellen Raucherabteilen, die über eigene Rauchabzugsvorrichtungen verfügen müssen.

Von Interesse für die Diskussion in Deutschland dürfte auch das Ergebnis von Untersuchungen sein, die in Irland nach der Einführung des Rauchverbots in Kneipen durchgeführt wurde. Im Auftrag der Tabak-Kontroll-Behörde wurden etwa 100 wissenschaftlichen Studien zur Frage der Auswirkungen des Rauchverbots auf Umsatz und Zahl von Arbeitsplätzen im Gastronomiebereich analysiert. Das für manchen vielleicht überraschende Ergebnis: In irischen Restaurants, Bars und Pubs hat sich die Umsatzsituation im Vergleich zur Situation ohne Rauchverbot eindeutig verbessert. Die Zahl der Beschäftigten sank zunächst, konnte sich danach jedoch wieder stabilisieren und stieg dann sogar an.

Untersuchungen zu Belastungsfaktoren der Raumluft durch Tabakrauch

Befürworter eines uneingeschränkten Rauchverbots auch in Kneipen, Diskos, Bierzelten und so weiter können sich auf Studien stützen, die das gesundheitliche Gefährdungspotential in solchen Örtlichkeiten untersucht haben, in denen das Rauchen ohne Einschränkungen erlaubt war. In Studien, die in Bayern durchgeführt wurden, konnten zwischen 30 und 220 Mikrogramm Nikotin pro Kubikmeter Raumluft gemessen werden. Als gesundheitsschädlich gelten nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits Konzentrationen ab zehn Mikrogramm pro Kubikmeter. Als weitere Parameter wurden auch die Feinstaubbelastung sowie die Konzentrationen an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) erfasst. Die Feinstaubbelastung lag um ein 50-faches höher als in rauchfreien Gaststätten. Feinstäube wirken sich nicht nur auf die Bronchien negativ aus, sondern belasten auch Herz und Kreislauf sowie das Immunsystem. Die PAK-Werte liegen 180-fach höher als in den entsprechenden Räumlichkeiten für Nichtraucher. Diese Kohlenwasserstoffe werden für Krebs mitverantwortlich gemacht.

Themenverwandte Artikel

  • Vorerst keine bundeseinheitliche Regelung zum Nichtraucherschutz (09.12.2006)
  • Rauchen kann teuer werden (15.10.2006) (auch Quelle)
  • Portal:Gesundheit
  • Portal:Nichtraucherschutz

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October 15, 2006

Rauchen kann teuer werden

Rauchen kann teuer werden – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Rauchen kann teuer werden

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Artikelstatus: Fertig 01:19, 15. Okt. 2006 (CEST)
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Paris (Frankreich) / Luxemburg (Stadt) (Luxemburg) / Berlin (Deutschland) / Turin (Italien), 15.10.2006 – Um Nichtraucher zu schützen, greifen immer mehr Städte und Regierungen auf teilweise Rauchverbote zurück. In Irland, Italien, Finnland, Schweden, Norwegen, Spanien und Malta herrscht schon länger ein gesetzliches Rauchverbot an öffentlichen Orten. Vor kurzem zog Frankreich nach, als Premierminister Dominique de Villepin ein striktes Verbot auch für Cafés, Bars und Restaurants ankündigte.

Die Luxemburger Regierung gab nun bekannt, welche Strafen man zu erwarten hat, wenn man gegen das kürzlich im Großherzogtum in Kraft getretene „Anti-Tabak“ Gesetz verstößt. 25 Euro muss jeder zahlen, der dabei erwischt wird, wenn er in öffentlichen Räumen oder in Restaurants raucht. Ausgenommen sind spezielle Raucherräume in Restaurants, ferner Gaststätten, welche neben Getränken nur kleine Mahlzeiten anbieten. In diesen Gaststätten darf nur zu bestimmten Uhrzeiten nicht mehr geraucht werden.

In Deutschland haben sich die Union und die SPD prinzipiell auf ein künftiges Rauchverbot in öffentlichen Räumen geeinigt. Uneinigkeit besteht laut mehreren Medienberichten vor allem über die Regelungen für das Gaststättengewerbe.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung meldet, ist nach der Einführung des generellen Rauchverbotes in gastronomischen Betrieben in Italien die Zahl der Patienten mit akutem Herzinfarkt „merklich zurückgegangen“. Demnach habe ein Team um den Epidemiologen Francesco Barone-Adesi von der Universität in Turin die Daten aller Patienten zusammengetragen, die zwischen Februar 2001 und Juni 2005 aufgrund eines akuten Herzinfarktes in der oberitalienischen Region Piemont behandelt worden seien. Bis Dezember 2004 sei die Zahl der stationär versorgten Infarktpatienten konstant gewesen. Nach Einführung des neuen Nichtraucherschutzgesetzes sei zumindest bei den jüngeren Altersklassen die Zahl dieser Patienten um durchschnittlich elf Prozent gesunken.

Um einer drohenden gesetzlichen Regelung vorzugreifen, haben in Deutschland unterdessen zahlreiche gastronomische Betriebe die Flucht nach vorn gewagt. Unter der Internetadresse www.nichtraucherfuehrer.de findet der nichtrauchende Kunde Auskunft über Restaurants und Gaststätten, in denen er von blauem Dunst ungestört speisen und trinken kann. Diese Seite ist eine Initiative des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga).

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August 22, 2006

Allen Carr, Bestsellerautor von Nichtraucherbüchern, hat Lungenkrebs

Artikelstatus: Fertig 23:33, 22. Aug. 2006 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 22.08.2006 – Allen Carr, 73, der Autor des weltweit erfolgreichen Buches „Endlich Nichtraucher“, hat Lungenkrebs. Der Krebs wurde bei einer Routineuntersuchung entdeckt. „Es war ein Schock, aber ich bleibe optimistisch“, wird Allen Carr auf „20min.ch“ zitiert. Carr hat mit 16 Jahren angefangen zu rauchen und jahrzehntelang 100 Zigaretten täglich geraucht. Nach eigenen Angaben hörte er vor 23 Jahren mit dem Rauchen auf und hilft seitdem mit Seminaren und Büchern anderen Rauchern, ebenfalls das Rauchen aufzugeben. Allen Carr: „Seit ich das Rauchen aufgegeben habe, bin ich der glücklichste Mensch gewesen – und fühle mich immer noch so.“

Ein Sprecher der von Carr gegründeten, kommerziell arbeitenden Selbsthilfeorganisation Easyway sagte, vermutlich habe Carr den Krebs durch das Passivrauchen auf den von ihm veranstalteten Seminaren, in denen viel geraucht werde, bekommen. Carrs Ärzte sagten, es sei nicht feststellbar, ob Carrs lange Zeit als Kettenraucher den Krebs ausgelöst habe.

Carr schrieb neben vielen Selbsthilfebüchern für Raucher auch zum Thema Flugangst, Alkohol und Ernährung. Nach eigenen Angaben wurden über zehn Millionen Bücher, Videos, DVDs und CDs von Carr verkauft.

Carr will nicht aufgeben, sondern mit seiner Arbeit weitermachen.

Themenverwandte Artikel

  • Jugendschutz: 100.000 Zigarettenautomaten werden entfernt (07.05.2006)
  • Rauchen auf dem Flughafen Brüssel seit Karsamstag verboten (19.04.2006)
  • Nichtraucherschutz in Deutschland nicht auf EU-Standard (13.04.2006)
  • WHO: Keine Jobs mehr für Raucher (02.12.2005)
  • Norwegische Studie: Auch leichtes Rauchen kann tödlich sein (22.09.2005)
  • Bayerische Schüler dürfen ab 2006 an Schulen nicht mehr rauchen (05.10.2005)
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