WikiNews de

March 4, 2009

Kaspar Villiger soll neuer UBS-Verwaltungsratspräsident werden

Kaspar Villiger soll neuer UBS-Verwaltungsratspräsident werden

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 13:03, 4. Mär. 2009 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Zürich / Basel (Schweiz), 04.03.2009 – In einer Medienmitteilung informierte die Geschäftsleitung der UBS überraschend über den Verzicht von Peter Kurer auf einen Antritt zur Wiederwahl an der Generalversammlung vom 15. April 2009. Designierter Nachfolger ist Alt-Bundesrat Kaspar Villiger.

Peter Kurer zeigte sich zufrieden mit seinem Einsatz als Präsident der UBS. Mit seiner Entscheidung will er den mit der Auswechslung von Marcel Rohner als CEO durch Oswald J. Grübel begonnenen Wandel weiterführen.

Mit Hinweis auf eine gefühlte Verpflichtung gegenüber der Schweiz begründet Kaspar Villiger seine Bereitschaft zur Übernahme des Präsidiums der UBS. Dies seien aussergewöhnliche Zeiten für das Land und das Unternehmen.

In einer ersten Stellungsnahme äusserte SVP-Präsident Toni Brunner Zweifel an der Kompetenz Villigers im neuen Amt. Ein Wechsel sei zwar nötig, aber ein Alt-Bundesrat sei nicht die richtige Wahl. Als möglichen Nachfolger nannte Brunner den abtretenden Nationalbankpräsidenten Jean-Pierre Roth.

Die Börse reagierte schwach auf die Veröffentlichung und legte seit Handelsbeginn um 4,35 Prozent zu.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 26, 2008

Fußball-EM 2008: Deutschland nach 3:2-Sieg gegen die Türkei im Finale

Fußball-EM 2008: Deutschland nach 3:2-Sieg gegen die Türkei im Finale

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 18:43, 26. Jun. 2008 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Mannschaftsaufstellung der beiden Teams

Basel (Schweiz), 26.06.2008 – Vor 39.374 Zuschauern trafen am gestrigen 25. Juni im Baseler „St. Jakob-Park“ die Fußballnationalmannschaften Deutschlands und der Türkei im Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft 2008 aufeinander. Das Spiel endete mit 3:2 Toren für die deutsche Mannschaft, die damit im Finale steht. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan nahmen als Gäste an der Veranstaltung teil.

Das erste Tor fiel in der 22. Minute durch Ugur Boral, die Türkei ging in Führung. Vier Minuten später sorgte Bastian Schweinsteiger für den Ausgleich. Durch ein Tor von Miroslav Klose ging die deutsche Mannschaft in der 78. Minute mit 2:1 in Führung. Semih Şentürk gelang in der 86. Minute noch einmal der Ausgleich. In der 90. Minute erzielte Philipp Lahm den 3:2-Siegtreffer für die deutsche Nationalmannschaft.

Das ist der erste Sieg der deutschen Mannschaft über die Türkei seit 16 Jahren und nach Meinung vieler Beobachter ein ganz hartes Stück Arbeit. Über weitere Strecken gelang der deutschen Mannschaft nur sehr wenig. Die Abwehr wirkte manchmal orientierungslos und stürzte von einer Verlegenheit in die andere. Philipp Lahm hatte mit Kazim und der Berliner Arne Friedrich auf der rechten Seite mit Ugur große Probleme. Auch Christoph Metzelder und Per Mertesacker verloren mehrfach die Übersicht gegen ihre türkischen Gegenspieler. Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger spielten hingegen gut. Michael Ballack jedoch konnte auf die Partie keinen Einfluss nehmen. Torsten Frings blieb in der ersten Halbzeit wegen seines Rippenbruchs erst einmal draußen. Als dann aber Simon Rolfes wegen einer Platzwunde an der Schläfe ausgewechselt werden musste, kam auch Frings ins Spiel.

Die Fernsehübertragung des Fußballspiels war zeitweise unterbrochen, da es im Fernsehzentrum IBC in Wien aufgrund eines Unwetters einen Stromausfall gab. Viele Fans reagierten verärgert. Sie überbrückten die Zwangspause entweder mit lautstarken Gesängen oder wurden still, um den Telefon-Kommentaren von Béla Réthy zu lauschen.

Nach dem Spiel lagen sich viele Tausende Fans in den Armen und feierten den Sieg der deutschen Mannschaft. In der Basler Innenstadt hatten sich 110.000 Fans das Spiel angesehen.

Millionen Menschen wurden einem Wechselbad der Gefühle ausgesetzt; erst der Schlusspfiff in Basel erlöste die Menschen. In Berlin war rund eine halbe Million Menschen auf die Fanmeile gekommen, um das Spiel zu verfolgen. Aber wegen des großen Andrangs wurde die Fanmeile eine Stunde vor Anpfiff geschlossen. Viele Zuschauer drückten den Spielern von Joachim Löw die Daumen. Auch in anderen deutschen Städten sahen Zehntausende das Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Auswahl der Türkei. In das Münchner Olympiastadion waren mehr als 30.000 Fans gekommen. In der Nürnberger Innenstadt kamen rund 25.000 Menschen zusammen.

In der türkischen Großstadt Istanbul waren die türkischen Fans über das Ausscheiden ihrer Mannschaft traurig. Erst nach einigen Minuten stimmten die türkischen Fans wieder trotzige „Türkiye, Türkiye“-Rufe an. „Wir tragen den Kopf hoch“, sagte der türkische Staatspräsident Abdullah Gül in einem Fernsehinterview aus Basel. „Wir müssen nicht traurig sein“, sagte der Präsident. Die Türkei werde die Rückkehr ihrer Nationalmannschaft mit einem großen Fest feiern. In der Türkei liefen die Feiern weitgehend friedlich ab.

DFB-Präsident Theo Zwanziger und sein türkischer Amtskollege Hasan Dogan hatten vor dem Anpfiff an die Fußballfans auf beiden Seiten appelliert, das Spiel zu einer großen multikulturellen Feier werden zu lassen. Bundespräsident Horst Köhler zeigte sich überzeugt, dass das Spiel dazu beitragen wird, das Verhältnis zwischen Deutschen und Türken zu verbessern. Der Vorsitzende der türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, hatte die Fans aufgefordert, das Spiel Hand in Hand anzusehen und Fahnen beider Länder zu schwenken.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Fußball-Europameisterschaft 2008

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 23, 2008

Fußball-EM 2008: Russland ist im Halbfinale

Fußball-EM 2008: Russland ist im Halbfinale

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 08:38, 23. Jun. 2008 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Basel (Schweiz), 23.06.2008 – Am Samstag, den 21. Juni, spielten im dritten Viertelfinalspiel im Stadion St. Jakob-Park die Niederlande gegen Russland mit 1:3. Damit ist Russland im Halbfinale. Zur Halbzeit stand es 0:0. Den ersten Treffer für die Russen schoss Roman Pawljutschenkow in der 56. Minute. Van Nistelrooy glich in der 86. Minute aus und rettete so sein Team in die Verlängerung. Den Führungstreffer der Russen schoss dann Dimitrij Torbinski in der 112. Minute, und den letzten Treffer erzielte Andrej Arschawin in der 116. Minute.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Fußball-Europameisterschaft 2008

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 20, 2008

Fußball-EM 2008: Deutschland besiegt Portugal und erreicht das Halbfinale

Fußball-EM 2008: Deutschland besiegt Portugal und erreicht das Halbfinale

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 09:34, 20. Jun. 2008 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Basel (Schweiz), 20.06.2008 – In einer bis zum Schluss packenden Partie hat die deutsche Mannschaft das Team aus Portugal mit 3:2 besiegt und somit das Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft 2008 erreicht. Nach zuletzt enttäuschenden Leistungen in den Spielen gegen Kroatien und Österreich trat die Mannschaft gestern wie verwandelt auf und bestimmte über weite Phasen des Spiels das Geschehen. Bereits in der 22. Minute verwandelte Bastian Schweinsteiger eine Flanke von Lukas Podolski zum Führungstreffer. Nur vier Minuten später wurde die Führung durch ein Kopfballtor von Klose nach einer Vorlage von wiederum Schweinsteiger noch ausgebaut. Einen kleinen Dämpfer erlitt die deutsche Euphorie allerdings kurz vor der Pause. Den Schuss von Cristiano Ronaldo konnte Torwart Jens Lehmann zwar noch abwehren, aber beim Nachschuss von Nuno Gomes war auch Lehmann machtlos.

Nach der Pause setzte die deutsche Auswahl dann aber alles daran, den Vorsprung weiter auszubauen. Dies gelang in der 60. Minute auch: Nach einem Freistoß durch Schweinsteiger von der linken Seite traf Kapitän Michael Ballack zum 3:1. Spannend wurde es dann allerdings noch in der Schlussphase, in der der Portugiese Helder Postiga eine Flanke von Nani per Kopf versenkte und somit auf 3:2 verkürzte. In den darauf folgenden Minuten bis zum Spielschluss drängte Portugal weiter auf einen Ausgleich, doch schlussendlich siegte die Deutsche Mannschaft. Deutschland steht somit im Halbfinale, wo es in der kommenden Woche Mittwoch entweder auf Kroatien oder die Türkei treffen wird.

Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich zufrieden. Er sagte, dass die Mannschaft zu alter Stärke zurückgefunden habe. Dazu beigetragen haben möglicherweise auch von ihm vorgenommene drei Veränderungen in der Startaufstellung. So wurde der durch einen Rippenbruch ausgefallene Torsten Frings durch den Leverkusener Spieler Simon Rolfes ersetzt. Zusammen mit Thomas Hitzlsberger bildete er das defensive Mittelfeld. Auch Bastian Schweinsteiger stand erstmals von Beginn an auf dem Platz. Löw selber musste das Spiel unterdessen abseits des Platzes von einer Loge aus verfolgen: Nach einer angeblichen Undiszipliniertheit im Spiel gegen Österreich war er von der UEFA für ein Spiel gesperrt worden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Fußball-Europameisterschaft 2008

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 13, 2008

Fußball-EM 2008: Gastgeber Schweiz verliert 1:2 gegen die Türkei und scheidet aus

Fußball-EM 2008: Gastgeber Schweiz verliert 1:2 gegen die Türkei und scheidet aus

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 13:31, 13. Jun. 2008 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Basel (Schweiz), 13.06.2008 – Die Schweiz, einer der beiden Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft, hat am Mittwoch, 11. Juni, die „Wasserschlacht“ mit 1:2 gegen die Türkei verloren und kann auch bei einem Sieg am Sonntag gegen Portugal nicht mehr in das Viertelfinale vordringen.

In der 32. Minute ging die Schweiz durch einen kuriosen Treffer von Hakan Yakin in Führung. Doch in der zweiten Hälfte machten die Türken Druck, und Semih konnte in 57. Minute den Ausgleich erzielen. Nach einigen guten Chancen für beide Seiten erzielte Arda in der 93. Minute (Nachspielzeit) das 1:2 für die Türkei.

Die Türkei und die Tschechische Republik werden am Sonntag unter sich ausmachen, wer neben Portugal aus der Gruppe A ins Viertelfinale einziehen wird.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 8, 2008

Die Schweiz verliert das Eröffnungsspiel gegen Tschechien mit 0:1

Die Schweiz verliert das Eröffnungsspiel gegen Tschechien mit 0:1

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 15:50, 8. Jun. 2008 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Die Aufstellung der Mannschaften

Basel (Schweiz), 08.06.2008 – Die Schweiz hat gestern das Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft in Basel gegen Tschechien mit 0:1 verloren.

Die Schweiz begann von Anfang an kämpferisch. Bereits in der 3. Minute hatte Frei bei einem Fernschuss eine gute Torchance. In der 19. Minute scheiterte Gökhan Inler, nach einer Vorlage von Alex Frei, an Tschechiens Torwart Cech. Keine zwei Minuten später rettete Cech nach einem Schuss von Frei nur knapp. Ab der 25. Minute kamen die Tschechen etwas besser ins Spiel, jedoch ohne eine besondere Torchance herauszuspielen.

Die Schweiz verliert das Eröffnungsspiel gegen Tschechien mit 0:1
Mit dieser Leistung kann man erhobenen Kopfes vom Stadion weggehen.
Die Schweiz verliert das Eröffnungsspiel gegen Tschechien mit 0:1

– sagte der Schweizer Trainer Jakob Kuhn dem ZDF

Die erste Halbzeit endete für die Schweiz mit einem Schock: Kurz vor der Halbzeitpause verletzte sich ihr Kapitän Alex Frei bei einem Zweikampf mit Zdenek Grygera so schwer, dass er sofort ausgewechselt werden musste und nach ZDF-Informationen im weiteren Verlauf der EM nicht mehr einsatzfähig sein wird. Dennoch machten die Schweizer gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit weiter Druck und erspielten sich einige Chancen, die allerdings ungenutzt blieben.

Nach einem vermeintlich abgewehrten Eckball stürmten die Schweizer zu früh nach vorn und Vaclav Sverkos konnte in der 71. Minute das 0:1 für Tschechien erzielen. Die Schweizer kämpften jedoch weiter und hatten in der 80. Minute eine weitere Torchance: Cech konnte einen Schuss von Barnetta nicht festhalten. Vonlanthen bekam den Ball, doch sein Schuss traf nur die Latte. Der unermüdliche Vorwärtsdrang und Einsatz der auch nach Meinung des tschechischen Gegners besseren Schweizer blieb jedoch bis zum Schlusspfiff erfolglos.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Fußball-Europameisterschaft 2008

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 27, 2008

Fußballländerspiel: Deutschland besiegt Gastgeber Schweiz

Fußballländerspiel: Deutschland besiegt Gastgeber Schweiz

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:39, 27. Mär. 2008 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Spielstätte St. Jakob-Park

Basel (Schweiz), 27.03.2008 – Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat gestern in einem überragenden Spiel gegen den EM-Gastgeber Schweiz mit 4:0 im ausverkauften St. Jakob-Park gewonnen. Miroslav Klose sorgte in der 23. Minute für den Führungstreffer. In der zweiten Halbzeit sorgte Mario Gómez in der 61. und 67. Minute für die 3:0-Führung. Der eingewechselte Lukas Podolski erhöhte schließlich in Minute 89 auf 4:0.

Besondere Bedeutung hat dieses Spiel wegen seines Jubiläumscharakters, da es sich um das 800. Spiel einer DFB-Auswahl und das 50. Spiel gegen die Schweizer Nationalmannschaft handelt. Weiter ist dies das letzte Spiel vor der Bekanntgabe des EM-Kaders. Für die Schweizer stellt dies die vierte Niederlage in Folge da.

Kader der Mannschaften

Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, Eggimann, Senderos (75. von Bergen), Spycher; Behrami (58. Gygax), Inler, Fernandes (87. Huggel); Barnetta (80. Vonlanthen); Derdiyok (46. Nkufo), Frei (83. Yakin).

Deutschland: Lehmann; Lahm (87. Trochowski), Mertesacker, Westermann, Jansen (79. Rolfes); Fritz (Friedrich), Ballack, Hitzlsperger, Schweinsteiger; Gomez (75. Kuranyi), Klose (58. Podolski).

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 16, 2007

Basel: Erdwärme-Projekt löst erneut Erdbeben aus

Basel: Erdwärme-Projekt löst erneut Erdbeben aus

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 19:09, 16. Jan. 2007 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Basel (Schweiz), 16.01.2007 – Im Raum Basel bebte in der vergangenen Nacht um 1:09 Uhr erneut die Erde. Das Beben hatte nach Angaben des Regierungspräsidiums Freiburg eine Stärke von 3,3 auf der Richterskala, der Schweizerische Erdbebendienst gab die Stärke mit 3,2 an. Das Epizentrum lag wie bei den früheren Beben beim Bohrloch des Basler Geothermieprojektes im Basler Stadtteil Kleinhüningen. Die Erschütterungen waren im Umkreis von 15 Kilometern zu spüren. Informationen über aufgetretene Schäden liegen nicht vor.

Durch die Untersuchungen zur kommerziellen Nutzung von Erdwärme waren in den vergangenen vier Wochen bereits drei weitere Beben mit Magnituden zwischen 2,5 und 3,4 ausgelöst worden.

Außerdem traten seit Beginn der Bohrungen zahlreiche kleinere Beben mit Stärken bis zu 1,7 auf der Richterskala auf. Diese waren von den Wissenschaftlern auch erwartet worden, mit dem Auftreten von 10- bis 100mal stärkeren Beben hatte aber niemand gerechnet. (Da die Richterskala eine logarithmische Skala ist, ist ein Beben mit der Magnitude 2,7 rund 30-mal so stark wie ein Beben mit dem Wert 1,7, und ein Beben mit der Magnitude 3,7 wäre 1000-mal so stark.) Nach dem Beben vom 8. Dezember waren die Untersuchungen, bei denen in ungefähr 5 Kilometer Tiefe Wasser mit hohem Druck ins Gestein gepresst worden war, sofort eingestellt worden.

Voraussichtlich Ende Januar will die Basler Regierung darüber entscheiden, wie es mit den Arbeiten weitergehen soll.

Themenverwandte Artikel

  • Leichtes Erdbeben im Raum Weil am Rhein/Landkreis Lörrach (19.12.2006)

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 19, 2006

Leichtes Erdbeben im Raum Weil am Rhein/Landkreis Lörrach

Leichtes Erdbeben im Raum Weil am Rhein/Landkreis Lörrach

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 22:27, 19. Dez. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Basel (Schweiz) / Lörrach (Deutschland), 19.12.2006 – Gegen 17:48 Uhr (MEZ) erschütterte am 8. Dezember ein leichtes Erdbeben den Raum Basel/Weil am Rhein/Lörrach. Die Stärke wurde laut Landeserdbebendienst mit 3,6 auf der Richterskala gemessen. Das Beben verursachte leichte Sachschäden, darunter Risse in Hauswänden.

Wie bekannt wurde, war das Beben künstlich ausgelöst worden. Es steht in Zusammenhang mit einem Erdwärme-Projekt im Basler Raum. Für die mangelhafte Informationspolitik entschuldigte sich die Basler Regierungspräsidentin Barbara Schneider. Die Bevölkerung hätte früher über das bevorstehende Beben sowie mögliche Erschütterungen informiert werden müssen. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Projektverantwortlichen.

Das Beben war dadurch ausgelöst worden, dass Wasser in unterirdische Bohrungen gepresst worden war. Die Bohrungen sollten die Durchlässigkeit des Gesteins für das Erdwärmeprojekt verbessern. Wie es hieß, seien die Verantwortlichen jedoch von der Stärke des Bebens überrascht worden. Ein Sprecher der „Geothermischen Vereinigung“ mit Sitz im niedersächsischen Geeste, Werner Bussmann, führte zur Verteidigung des Vorhabens jedoch an, dass das Einpressen des Wassers nicht die alleinige Ursache des Bebens gewesen sein könne. Die aufgewendete Energie beim Einpressen des Wassers in das Gestein sei dafür zu gering gewesen. Es sei vielmehr mit einem stärkeren Beben im Basler Raum zu rechnen gewesen, da sich Basel in einer tektonisch aktiven Region befinde, in der sich ständig tektonische Spannungen aufbauen würden.

Das Geothermieprojekt soll trotz des Zwischenfalls fortgesetzt werden, verlautete aus dem Schweizer Umweltministerium. Zurzeit ruhen die Arbeiten allerdings.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Basel-Landschaft

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 24, 2006

Vor zwanzig Jahren: Fischsterben im Rhein durch Chemieunfall

Vor zwanzig Jahren: Fischsterben im Rhein durch Chemieunfall

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 21:40, 24. Okt. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Basel (Schweiz), 24.10.2006 – Für immer wird eine der größten Umweltkatastrophen mit dem Namen des damals in Basel ansässigen Chemiekonzerns Sandoz verbunden bleiben, der jetzt zu Novartis gehört. 1986 führte ein Brand in einer Lagerhalle des Konzerns zur Verunreinigung des Rheins mit 20 Tonnen hochgiftiger Pestizide und Insektizide. Auf einer Länge von 450 Kilometern kam es zu einem gigantischen Fischsterben. Vor allem Aale waren betroffen. Trinkwasser konnte nicht mehr aus dem Fluss gewonnen werden.

Der öffentliche Druck, der als Reaktion auf die Umweltkatastrophe entstanden war, führte zu großen Investitionen für den Gewässerschutz. Im Rahmen des „Aktionsprogramms Rhein“ wurden rund 60 Milliarden Euro in den Ausbau von Kläranlagen entlang des Rheinufers investiert. Viele Schwermetalle wie Kupfer, Cadmium, Blei und Quecksilber konnten reduziert und teilweise sogar ganz aus dem Rhein verbannt werden. Angesichts der getroffenen Maßnahmen spricht die „Internationale Kommission zum Schutz des Rheins“ (IKSR) heute wieder von „guter Wasserqualität“ des Rheins. 63 Fischarten sind wieder im Rhein vertreten, darunter auch Lachse.

Die Aufgaben des Gewässerschutzes gehen aber noch weiter. Zink, Kupfer und Cadmium sowie einige Pestizide und Stickstoff bereiten weiterhin Sorgen. Kürzlich warnte das Verbraucherschutzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen vor dem Verzehr von Rheinfischen unterhalb von Duisburg, weil perfluorierte Tenside durch die Nebenflüsse Möhne und Ruhr in den Rhein gelangt waren.

Themenverwandte Artikel

  • Giftmüllskandal in Basel? (24.02.2005)
  • Portal:Umwelt

Hintergrund

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Schadstoffbelastung des Rheins“.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »