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May 14, 2008

In 20 Minuten zum Flughafen Franz-Josef Strauß

Veröffentlicht: 20:35, 14. Mai 2008 (CEST)
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Blick auf Münchener S-Bahn Haltestelle Hackerbrücke

Blick auf Münchener S-Bahn Haltestelle Hackerbrücke

München (Deutschland), 14.05.2008 – Nicht in zehn Minuten nach dem Einstieg in den Hauptbahnhof zum Flughafen Franz Josef Strauß, so wie es einst der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber in seiner legendären Rede wollte, aber immerhin in 20 Minuten soll in Zukunft der Passagier die Strecke zurücklegen können.

Zumindest, wenn es nach dem Willen des Fahrgastverbandes „Pro Bahn“ geht. Der hat nun ein Konzept vorgelegt, das dieses ermöglichen soll. Kernpunkt: Es soll eine neue S-Bahn-Linie eingerichtet werden, die noch im Fahrplan befindliche Zeitreserven besser ausnutzen soll. Die Idee des Konzepts beruht darauf, das zeitraubende Trennen und Zusammenfügen von S-Bahn-Zügen am Haltepunkt Neufahrn wegfallen zu lassen. Dadurch könnten zusätzliche Fahrten angeboten werden. Mittelfristig könnte danach eine weitere Verkürzung der Fahrstrecke erfolgen, indem eine Ausweichstrecke zwischen Feldmoching und Neufahrn gebaut werde.

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July 6, 2006

Flughafen München: Sicherheitslandung wegen fehlendem Bugrad

Flughafen München: Sicherheitslandung wegen fehlendem Bugrad

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Artikelstatus: Fertig 12:27, 6. Jul. 2006 (CEST)
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Archivbild einer Embraer 145 der Luxair

München (Deutschland), 06.07.2006 – Ein Passagierflugzeug vom Typ Embraer 145 musste am Dienstagabend am Flughafen München eine Sicherheitslandung vornehmen.

Die Maschine der Fluggesellschaft Luxair mit 21 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern befand sich planmäßig auf dem Weg von Saarbrücken nach München. Beim Start hatte die Maschine ein Rad des Bugfahrwerks verloren.

Aus diesem Grund kündigte der Pilot dem Tower des Zielflughafens eine Notlandung an. Daraufhin bereitete sich der Flughafen München sowie die Flughafenfeuerwehr auf die Landung vor. Dabei gab es trotz des fehlenden Rades keine Probleme. Alle Flugzeuginsassen konnten das Flugzeug unverletzt verlassen, die Maschine konnte aus eigener Kraft in die Parkbucht rollen. Warum die Maschine beim Start ein Rad verlor, muss jetzt ermittelt werden.

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March 7, 2006

Journalist wegen Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz verurteilt

Journalist wegen Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz verurteilt

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Artikelstatus: Fertig 22:34, 7. Mrz. 2006 (CET)
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Düsseldorf (Deutschland), 07.03.2006 – Heute sprach das Düsseldorfer Oberlandesgericht in zweiter Instanz das Urteil im Fall eines Journalisten.

Der Mann hatte im Januar 2002 mehrere Butterfly-Messer in Flugzeuge geschmuggelt. Er tat dies in Ausübung seines Berufes für eine Fernsehsendung. Den Vorgang wiederholte er auf mehreren großen deutschen Flughäfen, unter anderem auf den Flughäfen Düsseldorf, München, Berlin und Frankfurt. Der Mann konnte jeweils problemlos mit den Messern in die Flugzeuge gelangen, obwohl nach den Terroranschlägen in den USA am 11. September 2001 die Sicherheitsmaßnahmen überall verschärft wurden.

Die Richter verhingen über den Mann das mildeste Urteil, das möglich war. Er wurde verwarnt. Nach der ersten Instanz sah es noch anders aus: Damals hatte der Staatsanwalt ein Strafmaß von knapp 10.000 Euro für die Taten angesetzt. Die damaligen Richter hatten den Journalisten zu 750 Euro Strafe verurteilt. Das neue Urteil fiel für ihn wesentlich besser aus, weil er nun überhaupt keine Strafe bezahlen muss.

Der Anwalt des Journalisten hatte darauf hingewiesen, dass die allgemeine Sicherheit auf den Flughäfen durch die Aktionen verbessert wurde: „Er hat die Sicherheit im Luftverkehr nicht gefährdet, sondern gefördert.“ Dies hat der Bundesgrenzschutz auch vor dem Gericht bestätigt. Nach Angaben eines Beamten wäre das Kontrollpersonal nach Ausstrahlung der Fernsehsendung aufmerksamer geworden und die Sicherheitschecks wurden nochmals verschärft. Die Richter erkannten die gute Absicht des Mannes und die daraus entstandenen Folgen positiv an. Dennoch mussten sie dem Gesetz folgen und den Mann verurteilen.

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March 6, 2006

Flughafen München: Maschine der Siberia Airlines kam von der Startbahn ab

Flughafen München: Maschine der Siberia Airlines kam von der Startbahn ab

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Artikelstatus: Fertig 21:45, 6. Mrz. 2006 (CET)
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München (Deutschland), 06.03.2006 – Am 4. März kam es auf dem Münchner Flughafen zu einem Flugzwischenfall. Ein Airbus A310 war gerade auf der südlichen Startbahn unterwegs, als er von der Piste rutschte. Vermutlich war die Glätte durch den starken Schneefall verantwortlich für den Ausrutscher. Die Maschine geriet neben der geteerten Straße auf die Wiese und die Räder versanken dabei in der Erde.

An Bord des Airbus der russischen Fluggesellschaft „Siberia Airlines“ befanden sich zum Unglückszeitpunkt 166 Fluggäste und acht Besatzungsmitglieder, das Ziel war Moskau. Verletzt wurde niemand.

Nach dem Zwischenfall musste diese Startbahn stundenlang gesperrt werden, was vorgestern bereits zu teilweisen Behinderungen des Münchener Flugverkehrs führte. Die Wetterverhältnisse führten im Laufe nächsten Stunden zu Annulierungen von Flügen. Aktuell lag am Sonntagmorgen den 5. März auf dem Flughafen Schnee in Höhe von 42 Zentimeter. Über Nacht waren 35 Zentimeter hinzugekommen. Danach wurde der Flugbetrieb in München vorübergehend ganz eingestellt. Wie lange der Zustand anhält, war zu dem Zeitpunkt noch nicht vorhersehbar. Das Landeskriminalamt München hat sich mittlerweile in die Ermittlungen für die Klärung der Ursache eingeschaltet.

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October 31, 2005

Flughafen München: Drei nicht geplante Landungen innerhalb von zwei Stunden

Flughafen München: Drei nicht geplante Landungen innerhalb von zwei Stunden

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Artikelstatus: Fertig 17:35, 31. Okt. 2005 (CET)
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München (Deutschland), 31.10.2005 – Der Münchener Flughafen erlebte einen ungewöhnlichen Samstag. Drei nicht geplante Landungen innerhalb von zwei Stunden hielten den gesamten Flughafen auf Trab.

Einer der drei Zwischenfälle ereignete sich mit einem Airbus A319 der Lufthansa. Die Maschine mit 99 Personen an Bord befand sich auf dem Flug von München nach Belgrad. 15 Minuten vor der geplanten Landung in Belgrad kehrte der Airbus um und flog nach München zurück. Dort setzte die Maschine mit einem so genannten „high speed landing“ auf der Landebahn auf. Diese Art der Landung erfolgt in einer wesentlich höheren Geschwindigkeit als üblich. Die Landung verlief ohne Schäden an der Maschine, auch die an Bord befindlichen Personen blieben unverletzt.

Die Passagiere beschwerten sich nach der Landung über den Service der Lufthansa. So wären nur rund die Hälfte der Passagiere mit 30 Minuten Verzögerung in einer anderen Maschine nach Belgrad geflogen worden. Die übrigen Fluggäste wurden über Düsseldorf nach Belgrad transportiert. Diese Gäste wurden von der Lufthansa nicht ausreichend über ihren Weiterflug informiert. Über eine Stunde wurden sie über ihren Weiterflug im Unklaren gelassen. Anrufe bei der Service-Hotline der Lufthansa waren vergeblich. Auch dort lagen keinen Informationen vor. Auch mussten sie ungewöhnlich lange auf ihre Koffer warten, einige Koffer kamen erst am Sonntag in Belgrad an. Eine Sprecherin der Lufthansa bedauerte den Zwischenfall mit den Koffern. Kein Verständnis hingegen brachte sie für die Beschwerden über den verzögerten Weiterflug auf. Ihrer Meinung nach wäre doch die Hälfte der Passagiere umgehend weitergeflogen worden. Die Lufthansa gab nach dieser außergewöhnlichen Landung bekannt, ein Bremsproblem mit der Hydraulik sei der Grund für die Umkehr gewesen. Die Entscheidung für den Rückflug nach München hatte der Pilot gefällt. In Belgrad befindet sich keine Wartungsstation für den Airbus, in München hingegen schon.

Die zweite außergewöhnliche Landung am Samstag, den 29. Oktober in München betraf ebenfalls einen Airbus. Dieser gehört der türkischen Fluggesellschaft Atlasjet. Er befand sich bereits auf dem Flug von München nach Antalya, als er wegen Hydraulikproblemen umkehrte. Hier waren 188 Fluggäste an Bord. Sie wurden mit anderen Maschinen weitergeflogen.

Dem dritten Zwischenfall mit einem Airbus A320 der Turkish Airlines lag ein Notfall zugrunde. Ein Passagier erkrankte auf dem Flug von Istanbul nach Köln schwer, so dass sich der Pilot zu einer Zwischenlandung in München gezwungen sah. Der Passagier wurde in ein Münchener Krankenhaus eingeliefert.

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August 12, 2005

Siemens-Manager äußert sich zu Geschäftsaussichten des Transrapid

Siemens-Manager äußert sich zu Geschäftsaussichten des Transrapid

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Transrapid in Shanghai

Braunschweig / Duisburg (Deutschland), 12.08.2005 – Der Siemens-Manager Andreas Busemann hat sich gegenüber der Braunschweiger Zeitung zu den Geschäftsaussichten des Transrapid geäußert. Demnach geht er davon aus, dass ein Konsortium unter der Führung von Siemens im Jahr 2006 den Auftrag für die Verlängerung der Transrapid-Strecke in China bekommt. Sie soll von Shanghai bis in die Nachbarstadt Hangzhou weitergeführt werden.

Die Chancen für die Realisierung der Strecke vom Flughafen München in die Innenstadt schätzt der Manager auf 50 Prozent.

Das Unternehmen Thyssen-Krupp teilt gleichzeitig mit, dass die Sparte Transrapid Verluste schreiben würde.

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August 2, 2005

Baubeginn des Transrapid in München für 2007 geplant

Baubeginn des Transrapid in München für 2007 geplant

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München (Deutschland), 02.08.2005 – Nach Aussage des bayerischen Wirtschaftsministers Otto Wiesheu (CSU) nach der Kabinettssitzung soll der Baubeginn der Transrapidstrecke vom Münchner Flughafen in die Innenstadt im Jahr 2007 beginnen. Die Fertigstellung der Strecke ist für das Jahr 2010 vorgesehen. Der Wirtschaftsminister rechnet damit, dass die Planfeststellung im Jahr 2006 beendet ist.

Die Kosten für das Projekt betragen nach den heutigen Schätzungen etwa 1,6 Milliarden Euro, davon kommen 500 Millionen Euro vom Bund.

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June 16, 2005

München: Großalarm wegen Airbus

München: Großalarm wegen Airbus – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

München: Großalarm wegen Airbus

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München (Deutschland) / Peking (China), 16.06.2005 – Heute Morgen gab es in München wegen der Landung eines Airbus A340 der Lufthansa Großalarm.

Während des Fluges hatten die Piloten eine elektronische Warnung erhalten, dass einer der Vorderreifen am Bugfahrwerk einen Platten hatte. Da der Pilot erhebliche Probleme bei der Landung befürchtete, wurde am Franz-Josef-Strauß-Flughafen der Alarm ausgelöst. Ein Großaufgebot an rund 100 Polizisten, Feuerwehren, Rettungsdiensten und Technischem Hilfswerk stand bereit. Der Einsatz wurde jedoch nicht notwendig, die Maschine setzte problemlos auf der Landebahn auf und kam sicher zum Stehen. Es kam niemand zu Schaden.

Der Airbus mit 250 Personen an Bord kam aus der chinesischen Hauptstadt Peking. Nach der Landung stellten Flugzeugexperten fest, dass der defekte Reifen zu wenig Luft hatte.

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May 19, 2005

Finanzspritze für den Transrapid: 113 Millionen Euro für Weiterentwicklung

Finanzspritze für den Transrapid: 113 Millionen Euro für Weiterentwicklung

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Berlin (Deutschland), 19.05.2005 – Der Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe kündigte bei der heutigen Unterzeichnung des Vertrages zur Weiterentwicklung der Systemtechnik mit der Siemens AG, ThyssenKrupp AG und Transrapid International an, dass die Bundesregierung 113 Millionen Euro für die Weiterentwicklung der Transrapid-Technologie zur Verfügung stellen will. Ziel der Investition ist es, den Transrapid auch für Kurzstrecken tauglich zu machen. Bisher war die Magnetschwebebahn in erster Linie für lange Strecken konzipiert worden.

Konkret sollen vor allem Teilsysteme des Fahrzeugs, der Antrieb und die Betriebsleittechnik weiterentwickelt werden. Der Transrapid soll so im Personenverkehr schneller, effizienter und billiger werden.

Bei der Investition handelt es sich auch um eine wirtschaftspolitische Entscheidung. Stolpe führte aus, dass der Transrapid international auf große Aufmerksamkeit stoße. „Hochwertige Punkt-zu-Punkt-Verbindungen sind ein Marktsegment für die Magnetschwebebahntechnik, wie ernsthafte Interessenbekundungen auch aus dem Ausland zeigen.“

Bisher fährt der Transrapid nur in China und auf einer Versuchsstrecke im Emsland. In München hofft man, für die Anbindung des Flughafens an das Stadtzentrum Ende 2006 das Planfeststellungsverfahren zu beenden und Anfang 2007 mit dem Bau beginnen zu können.

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December 20, 2004

Bayern fordert höhere Zuschüsse für den Transrapid ein

Bayern fordert höhere Zuschüsse für den Transrapid ein

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Transrapid-Versuchszug

München (Deutschland), 20.12.2004 – Das Bundesland Bayern wird seine Anteile an der Bayerischen Magnetschwebebahnvorbereitungsgesellschaft (BMG) für den Bau des Transrapid an die Deutsche Bahn AG abtreten. Dies bestätigten heute der bayerische Wirtschaftsminister Wiesheu und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn Mehdorn in einer Pressekonferenz in München.

Gleichzeitig erhob Wiesheu mit dem Hinweis auf die Gleichbehandlung der Bundesländer die Forderung nach Erhöhung der Zuschüsse durch den Bund auf 900 Millionen Euro. Bislang sind jedoch nur 525 Millionen im Bundeshaushalt fest eingeplant, die erst dann ausgezahlt werden, wenn ein belastbares Finanzierungskonzept vorliegt. Das Finanzierungskonzept kann nach der Angabe von Wiesheu erst mit dem Abschluss des Planfeststellungsverfahren Mitte 2006 vorgelegt werden.

Der bayerische Wirtschaftsminister bestritt im Zusammenhang mit der Veräußerung der Anteile der BMG die Gerüchte, das Land würde sich aus dem Projekt zur Verbindung des Flughafen München mit dem Münchener Hauptbahnhof zurückziehen. Vielmehr bedeute die Abgabe der BMG-Anteile nur, dass die Bayerische Staatsregierung die mit dem Projekt verbundenen wirtschaftlichen Risiken nicht mehr im bisherigen Umfang mitzutragen bereit sei.

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich nach einer Schätzung aus dem Jahre 2000 auf 1.850 Millionen Euro. Geplant ist, die Magnetschwebebahn bis 2010 in Betrieb gehen zu lassen. Das Projekt zum Bau der Magnetschwebebahn ist seit seiner Konkretisierung umstritten. Kritiker halten der bayerischen Staatsregierung vor, mit geschönten Zahlen hinsichtlich der Kosten und der Wirtschaftlichkeit der geplanten Verbindung zu hantieren.

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