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December 31, 2015

Großbrand in Dubaier Hotel

Großbrand in Dubaier Hotel – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Großbrand in Dubaier Hotel

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Veröffentlicht: 15:25, 1. Jan. 2016 (CET)
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Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), 31.12.2015 – Im Dubaier Hotel The Address Downtown Dubai ist wenige Stunden vor dem Jahreswechsel ein Feuer ausgebrochen. Das Luxushotel befindet sich in den unteren Etagen eines 306 Meter hohen Wolkenkratzers. Der Brand breitete sich spektakulär von der 20. Etage über die Fassade bis etwa in die Höhe der 50. von 63 Etagen aus. Vier Feuerwehrteams bekämpften die Flammen und konnten das Feuer nach einigen Stunden eindämmen und löschen.

Eine Person starb, nachdem sie bei der Evakuierung eine Herzattacke erlitten hatte. Es wurden 14 Menschen verletzt, 16 Personen erlitten eine Rauchvergiftung. Bei Ausbruch des Feuers war das Hotel mit 196 Zimmern voll ausgebucht.

Das Hochhaus befindet sich im Stadtzentrum von Dubai. Das Großfeuerwerk zu Sylvester wurde planmäßig abgebrannt, wobei die Umgebung des Address Downtown jedoch evakuiert wurde.

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July 17, 2012

Vereinigte Arabische Emirate: US-Marine tötet indischen Fischer

Vereinigte Arabische Emirate: US-Marine tötet indischen Fischer

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Veröffentlicht: 22:53, 17. Jul. 2012 (CEST)
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Indische Fischer

Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), 17.07.2012 – Am gestrigen Montag beschoss ein Schiff der US-Marine ein Motorboot, in dem sich indische Fischer befanden. Bei dem Angriff wurde einer der Fischer getötet, und drei weitere wurden verletzt.

Das US-Marineschiff soll die Schüsse aufgrund einer mutmaßlichen Bedrohung abgegeben haben. Ein Sprecher des Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten erklärte kurze Zeit später, dass es während dieses Zwischenfalls einen Toten gab. Laut Angaben der Vereinigten Arabischen Emirate soll es sich bei dem Toten um einen Fischer aus Indien handeln. Tarek Ahmed al-Hidan vom Außenministerium in Abu Dhabi sagte, dass drei weitere Fischer verletzt wurden.

Nach Militärangaben geschah der Angriff am gestrigen Montag in der Nähe von Dschabal Ali in den Gewässern der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Fischerboot soll sich absichtlich der „USNS Rappahannock“ genähert haben und drehte trotz wiederholter Warnungen und Warnschüsse nicht ab. Das Maschinengewehrfeuer durch ein Sicherheitsteam an Bord wurde erst eröffnet, nachdem alle Versuche der US-Besatzung, das Boot aufzuhalten, gescheitert waren.

Einzelheiten über die Herkunft des Bootes wurden noch nicht mitgeteilt. Es heißt lediglich, dass der Vorfall untersucht werde. In den vergangenen Monaten nahm die Präsenz der US-Marine im Persischen Golf zu. Die ansteigende Aktivität im Golf vonseiten der USA wird damit begründet, dass eine mögliche Bedrohung durch den Iran vorliegt. Die iranischen Revolutionsgarden verfügen über zahlreiche kleine Schiffe mit Raketenwerfern.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Vereinigte Arabische Emirate
  • Portal:Indien
  • Portal:Vereinigte Staaten
  • Portal:Iran

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October 30, 2010

Sprengstoffpakete in zwei Frachtflugzeugen mit Ziel USA abgefangen

Sprengstoffpakete in zwei Frachtflugzeugen mit Ziel USA abgefangen

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Veröffentlicht: 20:55, 30. Okt. 2010 (CEST)
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Sanaa (Jemen) / Birmingham (Vereinigtes Königreich) / Dubai (Dubai), 30.10.2010 – In Frachtflugzeugen, die – aus dem Jemen kommend – auf dem Weg zu Zielen in den Vereinigten Staaten waren, entdeckten Sicherheitskräfte in der Nacht auf Freitag Pakete, die Sprengstoff enthielten. Auf dem Flughafen Dubai war die Chemikalie Nitropenta (PETN) in einem Computerdrucker versteckt worden. In dem Paket waren außerdem die SIM-Karte eines Mobiltelefons und der Zündstoff Bleiazid gefunden worden. Wie ein Polizeisprecher des Emirats Dubai mitteilte, befand sich in dem Computerdrucker „ein geschlossener Stromkreislauf, der mit der SIM-Karte eines Handys verbunden war.“ Die Bauweise gleicht der, wie sie auch von dem internationalen Terrornetzwerk al-Qaida verwendet worden sei, sagte ein Polizeisprecher in Dubai. Ein ähnliches Päckchen war dann auf einem Flugplatz in der Nähe von Birmingham (England) gefunden worden.

Die britische Innenministerin Theresa May hat inzwischen bestätigt, dass das Paket, das man in einem Flughafen in der Nähe von Birmingham gefunden hatte, einen funktionsfähigen Sprengsatz enthalten habe.

Ermittler schließen nicht aus, dass es sich bei den Paketsendungen, die an jüdische Einrichtungen in den Vereinigten Staaten adressiert waren, um Testläufe gehandelt hat, um herauszufinden, wie sensibel die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen im internationalen Luftverkehr reagieren.

US-Präsident Barack Obama sprach von einer terroristischen Bedrohung für die Vereinigten Staaten.

Wie die Sicherheitsorgane im Jemen mitteilten, seien inzwischen weitere 26 verdächtige Päckchen gefunden worden. Außerdem seien Mitarbeiter von Luftfrachtgesellschaften und der Frachtabteilung des internationalen Flughafens Sanaa festgenommen worden und würden zurzeit vernommen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Terrorismus

Quellen

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April 4, 2010

Dubai: Dreißig Tage Haft für Küsse auf die Wange

Dubai: Dreißig Tage Haft für Küsse auf die Wange

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Veröffentlicht: 19:53, 4. Apr. 2010 (CEST)
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Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), 04.04.2010 – Zwei Briten, die sich in einem Restaurant in Dubai mit einem Kuss auf die Wange begrüßten, wurden von einem Berufungsgericht zu 30 Tagen Haft und einer Geldstrafe von je 1000 VAE-Dirham (rund 200 Euro) verurteilt. Nach Verbüßung der Strafe werden sie des Landes verwiesen. Nach Angaben ihres Rechtsanwaltes Khalaf al-Hosany sind Ayman Najafi, 24 und Charlotte Adams, 25, kein Paar, kennen sich jedoch schon länger. Die beiden wurden von einer 36-jährigen Frau aus den Emiraten angezeigt, die in dem Restaurant in der Jumeirah Beach Residence speiste.

Die nach den Sittlichkeitsgesetzen der Vereinigten Arabischen Emirate eines Verbrechens beschuldigten Briten wurden im November festgenommen und können das Land nicht verlassen, weil die Polizei ihre Reisepässe beschlagnahmt hat. Sie haben nun 30 Tage Zeit, um gegen die Entscheidung des Gerichtes Berufung einzureichen. Verurteilungen von Ausländern wegen unsittlichem Verhalten sind in Dubai kein Einzelfall. Ein Paar aus Indien wurde im März zu drei Monaten Gefängnis verurteilt, weil es anstößige SMS ausgetauscht hatte.

John Strawson, ein Professor für islamisches Recht, sagte der BBC, „Ich glaube, dass die Kombination des angeblichen Küssens und der Konsum von Alkohol an einem illegalen Ort dazu führte, dass dieser Fall einer ist, den die Behörden wirklich ernsthaft verfolgen wollten.“ Zwar drückten die Behörden bei Touristen oft ein Auge zu, da der Fremdenverkehr ein bedeutender Wirtschaftsfaktor sei, aber hier spiele wohl eine Rolle, dass der im Norden Londons geborene Najafi muslimischen Glaubens sei.

Quellen

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February 19, 2010

Britischer Außenminister Miliband empört über „Mossad-Affäre“

Britischer Außenminister Miliband empört über „Mossad-Affäre“

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Veröffentlicht: 23:39, 19. Feb. 2010 (CET)
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London (Vereinigtes Königreich) / Jerusalem (Israel) / Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), 19.02.2010 – Mit ungewöhnlich scharfen Worten hat sich am Donnerstag, dem 18. Februar der britische Außenminister David Miliband an die Regierung Israels gewandt. Nachdem sich herausstellte, dass sechs der elf mutmaßlichen Mörder des am 20. Januar getöteten Hamas-Führers Mahmud al-Mabhuh gefälschte Pässe mit Identitäten von in Israel lebenden britischen Staatsbürgern verwendet haben, ließ Miliband den israelischen Botschafter Ron Prosor einbestellen.

Der britische Staatssekretär Peter Ricketts verlangte bei seinem Treffen mit Prosor von Israel eine umfassende Kooperation bei der Aufklärung der Angelegenheit. Miliband erklärte nach dem Treffen, dass seine Regierung Israel die Möglichkeit geben wollte, Informationen über den Zwischenfall mit der britischen Regierung zu teilen. „Wir hoffen und erwarten, dass sie vollständig mit der Untersuchung kooperiert, die vom Premierminister eingeleitet wurde und von der „Serious Organised Crime Agency“ (übersetzt etwa: ‚Abteilung für organisierte Schwerverbrechen‘) durchgeführt wird.“ Miliband stellte fest, dass die britische Regierung der Angelegenheit auf den Grund gehen werde. Das Wichtigste sei es, die missbräuchliche Verwendung von Reisepässen britischer Bürger aufzuklären. Der israelische Botschafter in London sagte nach dem Treffen vor der britischen Presse, dass er keine der gewünschten Angaben machen konnte.

Auch der israelische Botschafter in Irland musste im dortigen Außenministerium vorsprechen. Botschafter Zion Evrony erklärte, dass er Minister David Cooney nichts zum Vorfall sagen konnte. Nach Angaben aus Dublin handelt es sich bei den drei irischen Pässen um echte Vordrucke, die allerdings nicht von den irischen Behörden ausgegeben wurden.

Mabhuh war am 20. Januar in einem Luxushotel in Dubai tot aufgefunden worden. Er war ein hochrangiger Anführer der Qassam-Brigaden, dem militärischen Arm der Hamas. Mabhuh soll nach israelischen Angaben 1989 während der Ersten Intifada die Entführung und Ermordung von zwei israelischen Soldaten organisiert haben. Außerdem sei Mabhuh einer der Hauptorganisatoren des Waffenschmuggels in den Gazastreifen gewesen.

Zunächst hatte es nach einem natürlichen Tod ausgesehen, bis sich herausstellte, dass Mabhuh in seinem Hotelzimmer mit einem Elektroschock betäubt und danach vermutlich mit einem Kissen erstickt wurde. Die Polizei Dubais verdächtigt anhand von Videoaufnahmen eine Frau und zehn Männer, den Mord ausgeführt zu haben und leitete bei Interpol die Fahndung nach den vermeintlich sechs Briten, drei Iren sowie jeweils einem Deutschen und einem Franzosen ein. Die Verdächtigen hätten kurz vor der Tat mit gefälschten Pässen verschiedener europäischer Staaten im selben Hotel wie Mabhuh eingecheckt und wenige Stunden nach dem Attentat das Land bereits wieder verlassen. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die auf den britischen Pässen genannten Personen in Israel leben und zum Tatzeitpunkt nicht in Dubai waren. Der betroffene Brite Melvin Adam Mildiner erboste sich: „Man hat uns zu gesuchten Personen gemacht.“ Die Behörden in Dubai fahnden inzwischen nach mindestens 16 Personen, zwei weitere Personen, beides Palästinenser, wurden inzwischen in Dubai in Polizeigewahrsam genommen. Generalleutnant Dahi Chalfan Tamim erklärte vor der Presse, dass die Ermittlungen in Dubai ergaben, „dass der Mossad in den Mord an al-Mabhuh verwickelt ist. Es ist 99-prozentig sicher, wenn nicht gar zu 100 Prozent, dass der Mossad hinter dem Mord steht.“

Die bereits kühlen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Israel dürften durch den Vorfall weiter belastet werden. „Der britische Pass ist ein wichtiger Teil der britischen Identität und wir müssen sicherstellen, dass alles getan wird, dies zu schützen“, erklärte der britische Premierminister Gordon Brown und sprach sich für eine vollständige Aufklärung der Vorwürfe aus. Parlamentsmitglied Mike Gapes, der dem außenpolitischen Ausschuss vorsitzt, glaubt auch an eine Verwicklung des israelischen Geheimdienstes, andernfalls habe „jemand versucht, es so aussehen zu lassen, als seien es die Israelis“.

Zur Todesursache Mabhuhs gibt es unterschiedliche Angaben. Hamas sprach von einer Vergiftung und Tötung durch Stromschlag, der Bruder des Getöteten gab einen Tod durch „Stromschlag und Ersticken mit einem Kleidungsstück“ an. Nach Polizeiangaben wurde Mabhuh erstickt. Dubais Polizeichef wies darauf hin, dass verschiedene Tatbegleitumstände eine Verwicklung des Mossad nahelegen. Hamas selbst hatte zwischenzeitlich auch die von Mahmud Abbas geführte Palästinensische Autonomiebehörde als Drahtzieher des Mordes beschuldigt. Den Mossad hatte man allerdings von Anfang an auch im Verdacht. Hamas hat inzwischen Rache für die Ermordung Mabhuhs angekündigt.

Israel hat eine Verwicklung weder bestätigt noch dementiert. Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman hält es jedoch nicht für korrekt, dass man wie selbstverständlich auf Israel und seinen Geheimdienst zeige. Hinter der Tat könne auch jeder andere Geheimdienst stehen. Der Mossad benutzte allerdings schon früher gefälschte britische Pässe bei Auslandseinsätzen seiner Agenten, so etwa bei dem Attentat in Amman auf Hamas-Chef Chalid Meschaal 1997 – damals wurden kanadische Pässe verwendet – und 1987 wurden acht für den Mossad bestimmte britische Pässe in einer Telefonzelle in Deutschland gefunden. Israel hatte in diesem Zusammenhang der damaligen Premierministerin Margaret Thatcher versprechen müssen, dass sich das nicht wiederholen werde.

Nach Auffassung der BBC liegt es nicht im Interesse sowohl des Vereinigten Königreiches als auch Israels, dass der Vorfall zu einer diplomatischen Krise führt. Das Verhältnis zwischen beiden Staaten ist seit der Gründung des Staates Israel schwierig. Von israelischer Seite wird vor allem die Haltung der Briten während des Holocaust kritisiert. Das Weißbuch von 1939 bedeutete eine Abkehr von der Zwei-Staaten-Lösung der Balfour-Deklaration und bewirkte ein Einwanderungsverbot für jüdische Siedler. Die Briten benötigten acht Monate, um Israel als Staat anzuerkennen, erheblich länger als die Vereinigten Staaten, die diesen Schritt innerhalb weniger Minuten vollzogen. Für Jahrzehnte existierte im britischen Außenamt eine Fraktion, die den Israelis nicht freundlich gesonnen war. In den 1950er- und 1960er-Jahren waren Briten und Franzosen dennoch die wichtigsten Lieferanten Israels für Waffen. Doch im Jom-Kippur-Krieg verhängte der damalige Premierminister Edward Heath ein Waffenembargo, sodass sich Israel den Vereinigten Staaten zuwandte. Der derzeitige Premierminister Brown ist Israel zugeneigt.

Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle hat die Unterstützung seines Landes bei der Untersuchung des Mordfalls angeboten. Auch das deutsche Bundeskriminalamt beschäftigt sich mit der Angelegenheit. Einige Mitglieder des Kommandos sollen aus Deutschland nach Dubai geflogen sein. Westerwelle erklärte, „angesichts der bisher bekanntgewordenen Informationen halte ich es für dringend geboten, die Umstände des Todes von Mahmud al-Mabhuh gründlich aufzuklären“. In deutschen Sicherheitskreisen geht man ebenfalls davon aus, dass der Mossad für die Tötung Mabhuhs verantwortlich war, allenfalls eine „untergeordnete logistische Hilfe“ durch Jordanien sei möglich. Die im Zusammenhang mit dem deutschen Reisepass verwendete Identität wurde inzwischen als die des in Tel Aviv wohnenden amerikanischen Juden Michael Bodenheimer identifiziert. Er ist streng religios und hat nach Angaben seiner Familie „mit Politik nichts am Hut“.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Politik im Vereinigten Königreich

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January 2, 2010

Der Burj Dubai, das höchste Gebäude der Erde, wird am 4. Januar eröffnet

Der Burj Dubai, das höchste Gebäude der Erde, wird am 4. Januar eröffnet

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Veröffentlicht: 18:08, 2. Jan. 2010 (CET)
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Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), 02.01.2010 – Das mit 818 Metern höchste Gebäude des Planeten, der Burj Dubai, wird am kommenden Montag in Anwesenheit von Scheich Muhammad ibn Raschid Al Maktum feierlich seiner Bestimmung übergeben.

Das Gebäude der Superlative soll 1.100 Wohnungen in 164 Stockwerken Platz bieten. Außerdem gibt es Büro- und Geschäftsflächen. Kosten: umgerechnet 4 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Das Emirat Dubai hat 75 Milliarden US-Dollar Schulden.

Themenverwandte Artikel

Commons-logo.svg Wikimedia Commons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema „Burj Dubai“.

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November 17, 2007

Freie pakistanische Medien werden abgeschaltet

Freie pakistanische Medien werden abgeschaltet

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Veröffentlicht: 23:29, 17. Nov. 2007 (CET)
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Islamabad (Pakistan) / Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), 17.11.2007 – Auf enormen Druck des pakistanischen Präsidenten, General Pervez Musharraf, wurde der aus dem Scheichtum Dubai sendende Fernsehkanal Geo TV am 16. November um null Uhr Dubai Zeit (GMT +04:00) abgeschaltet. Seit dem darf der Sender keinerlei Nachrichten, Diskussionen oder Analysen mehr senden. Gesendet werden lediglich Serien, Dramen und Musikvideos, zum Großteil Wiederholungen. Geo News galt in den Augen internationaler Beobachter als der beliebteste Fernsehsender des Landes.

Mian Mohammed Nawaz Sharif, ein Politiker der oppositionellen PML/N, wird von „thenews.com“ mit den Worten zitiert, die Schließung der Sender seien ein tragischer Moment in der Geschichte Pakistans, da das Musharraf-Regime jedes Symbol der freien Rede und der Demokratie in dem Land auslösche. Auch viele andere Vertreter der pakistanischen Öffentlichkeit zeigten sich schockiert von den jüngsten Maßnahmen der Regierung, die die freie Berichterstattung der Medien unterbinden sollen.

Die Einschränkung der freien Berichterstattung folgt der Ausrufung des Notstandes in Pakistan durch General Musharraf, bei der die Richter des Obersten Gerichtshofs entlassen worden waren. Heute wurde gemeldet, dass auch ARY One World, ein in der pakistanischen Sprache Urdu berichtender Sender, seinen Betrieb einstellen musste.

In einem Interview mit BBC am heutigen Samstag verteidigte Musharraf den Ausnahmezustand mit der Warnung, die Nuklearwaffen des Landes könnten in falsche Hände geraten, wenn bei den für Januar geplanten Wahlen Unruhen ausbrächen.

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July 22, 2007

Burj Dubai nun höchstes Gebäude der Welt

Burj Dubai nun höchstes Gebäude der Welt

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Veröffentlicht: 22:11, 22. Jul. 2007 (CEST)
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Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), 22.07.2007 – Der Burj Dubai ist nun das höchste Gebäude der Welt. Das noch bis 2008 im Bau befindliche Gebäude ist inzwischen 512 Meter hoch, hat somit die Höhe des 508 Meter hohen Gebäudes Taipei 101 überstiegen und soll noch auf zirka 700 Meter anwachsen.

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December 18, 2006

Keine Kinder mehr bei Kamelrennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Keine Kinder mehr bei Kamelrennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten

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Artikelstatus: Fertig 17:31, 18. Dez. 2006 (CET)
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Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), 18.12.2006 – Die Regierung der Vereinigten Arabischen Ermirate und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF haben sich auf ein gemeinsames Programm zur Entschädigung von Kindern geeinigt, die als Jockeys an Kamelrennen teilgenommen haben.

Hintergrund des Programms ist eine in den USA eingereichte Sammelklage, die sich unter anderem gegen Muhammad ibn Raschid Al Maktum, den Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate, sowie gegen dessen Bruder und 500 weitere Personen richtet. Gegenstand der Sammelklage, die im September von Anwälten im Namen einiger betroffener Eltern und tausender nicht namentlich bekannter Kinder in Miami eingereicht worden war, sind Entführungen und Versklavungen von Kindern. So sollen Kinder im Alter von vier Jahren in die Emirate entführt worden sein, wo sie dann als Jockeys trainiert worden sein sollen. Wenn sie zu schwer für den Sport wurden, seien sie in ihre Heimatländer deportiert worden, wo viele – laut einem Bericht des US-Außenministeriums aus dem Jahr 2005 – Schwierigkeiten hatten, ihre Eltern wiederzufinden beziehungsweise die in ihren Heimatländern gesprochene Sprache nicht mehr beherrschten. Muhammad ibn Raschid Al Maktum trägt aus der Sicht der Kläger durch seine finanzielle Unterstützung für den Kamelreitsport eine Mitschuld an dieser Praxis. Die Herrscher der Emirate haben die Anschuldigungen zurückgewiesen und verweisen darauf, dass der Einsatz von Kindern als Kameljockeys untersagt wurde. Die Nachrichtenagentur AP berichtet davon, dass laut der Regierung der Emirate ein derartiges Verbot vollständig umgesetzt worden sei, was von UNICEF bestätigt wurde. Während langer Rennen säßen nun Roboter auf dem Rücken der Kamele, so die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate. Bereits 1993 hatte UNICEF die Emirate bei der Umsetzung eines Verbots der Teilnahme von Kindern an Kamelrennen unterstützt. Am Sonntag sagte Omar Shehadeh, ein Sprecher des UN-Kinderhilfswerks, dass man nach Stichproben sagen könne, dass es in den Emiraten keine Kinderjockeys bei Kamelrennen mehr gebe. Laut Omar Shehadeh haben einige Eltern nicht gewusst, was mit ihren Kindern geschehen würde, die in verschiedene Golfstaaten gebracht wurden. Der Hauptgrund für die Zustimmung der Eltern sei Armut, sagte der UNICEF-Sprecher weiter.

Die ehemaligen Kinderjockeys werden nach Regierungsangaben mit insgesamt neun Millionen US-Dollar entschädigt. Mit dem Geld sollen die Kinder ihren rechtmäßigen Lohn und eine Ausgleichszahlung dafür erhalten, dass sie in der Zeit als Jockey keiner anderen Erwerbsarbeit nachgehen konnten. Ein weiterer Teil der Summe soll in Bildungsmaßnahmen investiert werden. Nach Angaben von „news.bbc.co.uk“ werden im Zuge der Initiative mehr als 1.000 Kinder in ihre Heimatländer zurückgebracht. Die meisten der Kinder stammen aus Pakistan, Bangladesch, dem Sudan und Mauretanien.

Das Programm wird vorerst keine Anwendung in weiteren Golfstaaten finden. Saudi-Arabien, Katar und Kuwait haben zwar ein Verbot für die Teilnahme von Minderjährigen an Kamelrennen erlassen. Dort gibt es jedoch weder Programme zur Entschädigung ehemaliger Kinderjockeys noch zur Rückführung in deren Heimatländer. Nach Schätzungen von Aktivisten, die sich für den Schutz der Kinder engagieren, werden in den Golfstaaten bis zu 40.000 Kinder im Sportbereich eingesetzt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:UNICEF
  • Portal:Zur Lage der Kinder der Welt

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June 26, 2006

Entführte russische Diplomaten im Irak hingerichtet

Entführte russische Diplomaten im Irak hingerichtet

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Artikelstatus: Fertig 14:50, 26. Jun. 2006 (CEST)
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Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) / Bagdad (Irak), 26.06.2006 – Eine Al-Qaida nahe Gruppe hat am Sonntag im Internet in einer Videobotschaft die Hinrichtung von drei der vier am 3. Juni entführten russischen Diplomaten veröffentlicht. In einer vorausgegangenen Nachricht forderte sie den Abzug aller russischen Truppen aus Tschetschenien binnen 48 Stunden.

Auf einer Internetseite, die immer wieder von Terroristen für derartige Nachrichten genutzt wird, hinterließ eine Gruppe namens „Mudschaheddin Shura Council“ einen 90 Sekunden langen Film, in dem zwei Maskierte zu sehen waren, die nachdem sie „Gott ist groß“ gerufen hatten, zwei Männer enthaupteten und einen weiteren erschossen. Das Schicksal des vierten Diplomaten ist weiterhin ungewiss. Nach Angaben der Terrorgruppe töteten sie ihn ebenfalls.

In einem Statement sagten die Terroristen, dass das Urteil Gottes über die russischen Diplomaten ausgesprochen worden sei, als Rache für Folter, Töten und Vertreibung ihrer Brüder und Schwestern in Tschetschenien von der ungläubigen russischen Regierung.

Das russische Außenministerium wollte den Tod der Männer jedoch noch nicht bestätigen.

Aliya Agliulin, die Schwester von Rinat Agliulin, hatte in einer Botschaft an die Entführer, die am vergangenen Mittwoch auf dem in Katar ansässigen Fernsehsender Al Jazeera ausgestrahlt wurde, die Männer aufgefordert, weise zu handeln, und bat um Freilassung ihres Bruders und der anderen.

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