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August 10, 2016

Chemie-Industrie: Weltkonzerne pokern um die Macht

Chemie-Industrie: Weltkonzerne pokern um die Macht

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Veröffentlicht: 22:33, 10. Aug. 2016 (CEST)
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BASF – hier ein Blick auf die Produktionsanlagen im Jahre 2006 – ist noch Weltmarktführer der Branche

Leverkusen (Deutschland), 10.08.2016 – Vor einiger Zeit wurde spekuliert, ob der deutsche Chemiekonzern BASF seine Pflanzenschutzsparte an den US-Saatgutspezialisten Monsanto verkauft. Monsanto musste in der Landwirtschaft deutliche Umsatz- und Ergebniseinbrüche hinnehmen und suchte daraufhin nach neuen Geschäftsfeldern. Nun wird der schwächelnde US-Konzern das Objekt der Begierde für einen anderen Chemiegiganten: Die Farbenfabriken Bayer aus Leverkusen planen eine Übernahme. Nachdem der erste Versuch gescheitert war, darf Bayer jetzt bei Monsanto in die Bücher schauen. Die Verhandlungen sind also noch nicht beendet.

Werner Wenning ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bayer AG

Welche Folgen das Ergebnis dieser Verhandlungen auf den Weltmarkt haben wird, ist noch ungewiss. Seit Dezember 2015 wollen sich die Chemiekonzerne DuPont und Dow Chemical zusammenschließen und würden damit die Nummer 1 in der Branche. Die Firma BASF, die bisher an der Spitze steht, würde damit auf Platz 2 verwiesen, den bisher die Dow Chemical innehat. Allerdings stehen hier – wie auch bei anderen Fusionen – noch einige bürokratische Hürden im Raum. Diese Hürden können zum Beispiel überwunden werden, wenn ein Konzern eine Fachabteilung an den Konkurrenten verkauft und damit eine marktbeherrschende Stellung aufgibt. Der deutsche Bayer-Konzern stand zwar 2014 in der Weltrangliste nur auf Platz 10, doch diese Liste berücksichtigt ausschließlich den Umsatz im Chemikalienbereich.

Veränderungen können sich in den Marktanteilen anderer Branchen ergeben. So macht Dow Chemical bisher ihren Umsatz zu 100% bei Chemikalien, BASF zu 80% und Bayer zu 50%. Im internationalen Geflecht der Konzerne könnte auch das chinesische Unternehmen Sinopec eine Rolle spielen, das 2014 nur knapp 13% seines Umsatzes im Chemikalienbereich machte und trotzdem mit rund 58 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz kurz hinter Dow Chemical auf Platz 3 der Liste landete. Dabei ist zu bedenken, dass die Übergänge zwischen Chemikaliengeschäft und anderen Branchen teilweise fließend sind. So ist Sinopec vor allem im Bereich der Petrochemie tätig.

Tankstelle von Sinopec in Hongkong

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April 8, 2012

Bayer Leverkusen entlässt Trainer Robin Dutt

Filed under: Leverkusen,Themenportal Sport,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Bayer Leverkusen entlässt Trainer Robin Dutt

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Veröffentlicht: 12:21, 8. Apr. 2012 (CEST)
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Robin Dutt

Leverkusen (Deutschland), 08.04.2012 – Am Samstag verlor Bayer Leverkusen gegen SC Freiburg mit 0:2 – nach einer 1:7-Niederlage in der Champions League gegen den FC Barcelona. Trotz der schlechten Leistungen der Nationalspieler Rolfes und Schürrle sowie Castro, den sich Bundestrainer Jogi Löw anschaute, suchte Dutt nach dem Spiel keinen Schuldigen, sondern blieb fair, niemand werde an den Pranger gestellt.

Daraufhin hat Bayer 04 Leverkusen am 2. April 2012 bekannt gegeben, seinen Trainer Robin Dutt mit sofortiger Wirkung zu entlassen. Nach nur 275 Tagen wurde der vom SC Freiburg kommende Trainer wegen ausbleibenden Erfolges auf die Straße gesetzt. Auch Dutts Co-Trainer Buric und Langner verlassen Bayer 04 Leverkusen. Als Nachfolger fungieren der Ex-Profi Sami Hyypiä als Teamchef und der U-19-Trainer Sascha Lewandowski.

Wurde Bayer 04 Leverkusen im letzten Jahr Vizemeister, so kämpft man dieses Jahr um die Teilnahme an der Europa League. Sowohl Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser als auch Sportdirektor Rudi Völler haben die Teilnahme an diesem internationalen Wettbewerb als Saisonziel weiterhin zum Ziel, obwohl die letzten fünf Pflichtspiele verloren wurden.

Es ist der achte Trainerwechsel in der laufenden Bundesligasaison. In der vergangenen Saison wurden zwölf Trainer ausgewechselt.

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  • Portal:Fußball

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June 29, 2009

Fußballer Bernd Schneider beendet Karriere

Fußballer Bernd Schneider beendet Karriere

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Veröffentlicht: 11:34, 29. Jun. 2009 (CEST)
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Bernd Schneider hat seine Karriere beendet

Leverkusen (Deutschland), 29.06.2009 – Fußballprofi Bernd Schneider hat seine Karriere beendet. Wie bekannt wurde, bat Schneider seinen Verein Bayer 04 Leverkusen um die Auflösung seines bis 2011 gültigen Vertrages. Schuld ist eine Rückenmarksverletzung, ausgelöst von einer Bandscheibe an der Halswirbelsäule. Aus gleichem Grund hatte sich Schneider bereits vor 14 Monaten operieren lassen, wodurch er die Fußball-Europameisterschaft 2008 verpasste.

Bis zuletzt hatte sich der 35-Jährige Hoffnungen auf ein Comeback gemacht. Noch vor sechs Wochen meldete sich Schneider in der Bundesligapartie gegen Mönchengladbach für einen Kurzeinsatz zurück. Nun jedoch kam auf Anraten seiner Ärzte das Aus. Schneider, der seine Karriere bei Carl-Zeiss-Jena begann, galt als einer der besten offensiven Mittelfeldspieler Deutschlands und war seit 2000 eine feste Stütze der deutschen Nationalmannschaft, für die er 81 Länderspiele bestritt. Sein größter Erfolg war die Vizeweltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea.

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Fußballer Bernd Schneider beendet Karriere

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Bernd Schneider hat seine Karriere beendet

Leverkusen (Deutschland), 29.06.2009 – Fußballprofi Bernd Schneider hat seine Karriere beendet. Wie bekannt wurde, bat Schneider seinen Verein Bayer 04 Leverkusen um die Auflösung seines bis 2011 gültigen Vertrages. Schuld ist eine Rückenmarksverletzung, ausgelöst von einer Bandscheibe an der Halswirbelsäule. Aus gleichem Grund hatte sich Schneider bereits vor 14 Monaten operieren lassen, wodurch er die Fußball-Europameisterschaft 2008 verpasste.

Bis zuletzt hatte sich der 35-Jährige Hoffnungen auf ein Comeback gemacht. Noch vor sechs Wochen meldete sich Schneider in der Bundesligapartie gegen Mönchengladbach für einen Kurzeinsatz zurück. Nun jedoch kam auf Anraten seiner Ärzte das Aus. Schneider, der seine Karriere bei Carl-Zeiss-Jena begann, galt als einer der besten offensiven Mittelfeldspieler Deutschlands und war seit 2000 eine feste Stütze der deutschen Nationalmannschaft, für die er 81 Länderspiele bestritt. Sein größter Erfolg war die Vizeweltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea.

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April 1, 2008

Neapels Müll wird jetzt in Deutschland entsorgt

Neapels Müll wird jetzt in Deutschland entsorgt

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Veröffentlicht: 23:06, 1. Apr. 2008 (CEST)
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Neapel (Italien) / Leverkusen / Hamburg (Deutschland), 01.04.2008 – Italien exportiert Müll nach Deutschland. Kein Aprilscherz, sondern ein Verzweiflungsakt der italienischen Behörden, um das Müllproblem der Stadt Neapel wenigstens kurzfristig ein wenig zu lindern. Kommunen in Deutschland nehmen der italienischen Region Kampanien 160.000 Tonnen Müll ab, darunter mehrere Städte in Nordrhein-Westfalen (Bonn, Düsseldorf, Herten, Kamp-Lintfort, Köln, Leverkusen, Weisweiler und Wuppertal) sowie die Stadt Hamburg. Diese Städte verfügen über leistungsfähige Müllverbrennungsanlagen, die noch freie Kapazitäten haben. Was liegt also näher als ein Geschäft mit den vom Müllnotstand geplagten italienischen Behörden. Die Stadt Hamburg kassiert dafür 150 Euro pro Tonne, hinzu kommen noch die Transportkosten in Höhe von 200 bis 230 Euro. Nach Angaben der FAZ nimmt die Stadt Hamburg so knapp 37 Millionen Euro ein. Der Transport erfolgt auf dem Schienenweg. Darauf haben sich der Sonderbeauftragten der italienischen Regierung für den Müllnotstand und die Umweltministerien des Bundes und der Länder geeinigt. Wolfgang Hürter, Aufsichtsvorsitzender von SWB, nennt den Vorgang ein „ein Musterbeispiel für internationale Solidarität unter den Kommunen in der EU. Es entspricht dem Gedanken ‚Global denken, lokal handeln‘, dem sich die Stadt Bonn verschrieben hat.“ Ein Ministeriumssprecher des deutschen Bundesumweltministeriums sagte, dass Deutschland als einziges EU-Land über entsprechende Kapazitäten verfüge. Es existiert bereits ein Abkommen zwischen Italien und dem Bundesland Sachsen, nach dem in diesem Bundesland 35.000 Tonnen Müll entsorgt werden. Allerdings soll die Hilfe kein Dauerzustand werden. Die Verbrennung des Mülls in Hamburg und Nordrhein-Westfalen ist auf zehn Wochen befristet. Auch mit der Schweiz und Israel verhandelt der italienische Müllkommissar De Gennaro.

Neapel (2005)

Das Müllproblem in Neapel besteht bereits seit Monaten und eine kurzfristige Lösung ist nicht in Aussicht. In zwei Jahren soll eine Verbrennungsanlage in Acerra den Müll Neapels aufnehmen. Die Ursachen des Müllproblems sind vielschichtiger Natur. Eine große Rolle spielt dabei die italienische Mafia, die über Jahre eine Lösung der Müllproblematik über politische Kontakte blockierte, um selbst den Müll auf wilden Deponien zu entsorgen. 1.200 illegale Giftmüllkippen „schmiegen“ sich in die wegen ihrer landschaftlichen Reize hochgepriesene Region um Neapel. Hinzu kommen die sich im ewigen Parteienstreit blockierenden politischen Parteien, die sich gegenseitig für das Müllproblem verantwortlich machen. Die andere Seite der Müllmisere: Die Camorra erwirtschaftet Schätzungen zufolge fast 20 Milliarden Euro pro Jahr.

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  • Portal:Umwelt
  • Portal:Organisierte Kriminalität

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September 8, 2006

Fußball-WM der Menschen mit Behinderung: Deutschland im Viertelfinale

Fußball-WM der Menschen mit Behinderung: Deutschland im Viertelfinale

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Artikelstatus: Fertig 20:58, 8. Sep. 2006 (CEST)
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Bielefeld (Deutschland), 08.09.2006 – Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Menschen mit Behinderung hat die deutsche Mannschaft in Bielefeld gestern den Einzug ins Viertelfinale geschafft. Das Tor schoss Andreas Timm in der 48. Minute. Weitere Chancen konnte die Mannschaft nicht verwerten. Auch eine rote Karte gab es – für den russischen Torwart, weil er vor dem deutschen Strafraum ein hartes Foul gegen Dirk Müller, den deutschen Torwart, beging, obwohl der Ball schon weggespielt worden war.

Schon beim Eröffnungspiel am 29. August hatte die deutsche Mannschaft gegen die Japaner mit 3:0 gewonnen. Die Tore schossen Rodel Schmitz vom VfL Leverkusen (11. Minute), Ahmet Demir aus Düren (53. Minute) und Tufan Civelik aus Datteln in der letzten Minute – dieses durch einen Foulelfmeter. Somit steht Deutschland an erster Stelle in der Gruppe A.

Das nächste Spiel mit der deutschen Mannschaft ist am kommenden Sonntag in Bottrop gegen Frankreich. Das Endspiel findet am 16. September in Leverkusen in der BayArena statt.

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  • Portal:Sport

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May 31, 2006

Vorbereitung zur WM 2006: Deutschland spielt 2:2 gegen Japan

Vorbereitung zur WM 2006: Deutschland spielt 2:2 gegen Japan

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Artikelstatus: Fertig 16:08, 31. Mai 2006 (CEST)
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Deutsche Fußball-Nationalmannschaft

Leverkusen (Deutschland), 31.05.2006 – Deutschland spielte in einem Vorbereitungsspiel zur Fußball-Weltmeisterschaft 2:2 gegen Japan, nachdem die deutsche Elf bereits 0:2 zurücklag. Die Begegnung fand am 30. Mai in der BayArena von Leverkusen statt. Die Tore für Deutschland schossen Miroslav Klose in der 75. Minute und Bastian Schweinsteiger per Kopfball in der 80. Minute. Für Japan erzielte der Spieler Takahara beide Tore, der in der letzten Saison noch beim Hamburger SV spielte.

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May 9, 2006

Jens Nowotny ist Wunschkandidat von Christoph Daum

Jens Nowotny ist Wunschkandidat von Christoph Daum

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Artikelstatus: Fertig 19:46, 9. Mai 2006 (CEST)
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Leverkusen (Deutschland), 09.05.2006 – Am 27. April 2006 wurde bekannt gegeben, dass Jens Nowotny seinen Fußballclub, den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen, verlassen wird.

Am Montag den 8. Mai hat sich Christoph Daum bei Nowotny gemeldet. Er möchte den deutschen Nationalspieler gerne in die Türkei holen. Daum ist Trainer des türkischen Meisters Fenerbahçe Istanbul. Daum sagte, der 32 Jahre alte Nowotny sei sein Wunschkandidat, und weiter: „Jetzt liegt es am Jens, ob er zu uns kommen will. Jens ist ein absoluter Vollprofi, eine Führungsfigur. Er könnte Fenerbahçe helfen.“

Daum war früher auch Trainer von Leverkusen.

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April 28, 2006

Jens Nowotny verlässt Bayer 04 Leverkusen

Jens Nowotny verlässt Bayer 04 Leverkusen

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Artikelstatus: Fertig 15:35, 28. Apr. 2006 (CEST)
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Leverkusen (Deutschland), 28.04.2006 – Jens Nowotny wird seinen Fußballverein, den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen, verlassen. Diese Entscheidung gab gestern in Leverkusen der Sportdirektor von Bayer 04, Rudi Völler, bekannt.

Die Entscheidung ging laut Völler von Nowotny aus. Der Abwehrspieler hatte dem Verein mitgeteilt, „etwas Neues machen zu wollen“. Völler bedauerte diesen Schritt, sagte aber zu, die Entscheidung zu respektieren. Nowoty gehörte dem Verein zehn Jahre an. In letzter Zeit war das Verhältnis des Spielers zu seinem Verein getrübt. Zwei rechtliche Auseinandersetzungen und eine vorübergehende Spielsuspendierung stand zwischen beiden Parteien. Bei der heutigen Bekanntgabe wurde dies jedoch nicht erwähnt.

Der 32-jährige Spieler der deutschen Nationalmannschaft wird seinen Vertrag bei Bayer 04 noch bis zum Ende der Spielsaison 2005/2006 erfüllen. Für welchen Verein er 2006/2007 spielen wird, ist noch unbekannt. Für sein Ausscheiden aus dem Spielerkader erhält Nowotny von Bayer eine Abfindung. Die Summe wird mit rund 4,7 Millionen Euro angegeben.

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April 22, 2006

Jens Nowotny für Fußball-WM nachnominiert

Jens Nowotny für Fußball-WM nachnominiert

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Artikelstatus: Fertig 12:13, 22. Apr. 2006 (CEST)
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Leverkusen (Deutschland), 22.04.2006 – Der Fußballspieler Jens Nowotny wurde gestern von Bundestrainer Jürgen Klinsmann für die WM nachnominiert. Die telefonische Berufung kam überraschend. Zum letzten Mal war der Abwehrspieler vor zwei Jahren bei einem Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der EM 2004 dabei.

Der 32-jährige Spieler des Clubs Bayer 04 Leverkusen wurde in letzter Minute zum Vorbereitungstest der deutschen Nationalmannschaft in Düsseldorf eingeladen. Er sagte: „Ich habe mich natürlich sehr gefreut über den Anruf des Bundestrainers. Das spornt noch einmal mehr an für die nächsten Aufgaben mit Bayer Leverkusen.“

Insgesamt nimmt Klinsmann 19 Spieler nach Düsseldorf mit.

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