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January 26, 2011

Filmproduzent Bernd Eichinger gestorben

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Filmproduzent Bernd Eichinger gestorben

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Veröffentlicht: 22:49, 26. Jan. 2011 (CET)
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Bernd Eichinger (2008)

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 26.01.2011 – Der deutsche Filmproduzent Bernd Eichinger ist am Montag, dem 24. Januar, unerwartet im Alter von 61 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Eichinger produzierte zahlreiche zum Teil auch international erfolgreiche Filme, darunter „Christiane F.“, „Der Untergang“ und „Der Baader Meinhof Komplex“.

Eichinger starb am Montagabend bei einem Abendessen in Los Angeles. Er hatte seinen zweiten Wohnsitz in Hollywood. Sein Tod wurde von Prominenten aus Film und Politik mit Bestürzung aufgenommen. Die Nachricht überschattete auch die Diva-Verleihung am Dienstagabend in München. Bundespräsident Christian Wulff würdigte Eichinger in einem Kondolenzschreiben an seine Witwe als jemanden, der sich „um das Filmschaffen in Deutschland und das Ansehen des deutschen Films in der Welt verdient gemacht“ habe. Der Direktor der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, Jan Schütte, sagte: „Eichinger war vielleicht der größte und originellste Filmemacher der deutschen Nachkriegsgeschichte – vielleicht der einzige von wirklichem Weltformat.“

Der 1949 geborene Eichinger galt als leidenschaftlicher Filmproduzent. Er produzierte insgesamt mehr als 70 Filme und war auch als Regisseur und Drehbuchautor tätig. 1979 übernahm er das angeschlagene Filmunternehmen Constantin Film, an dem er bis 2006 Anteile behielt. Seinen Durchbruch schaffte er 1981 mit dem Film „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Weitere bekannte Filme aus den folgenden Jahren waren „Die unendliche Geschichte“ und „Der Name der Rose“. Der Film „Nirgendwo in Afrika“ aus dem Jahr 2001 wurde mit einem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet. „Der Untergang“ und „Der Baader Meinhof Komplex“ wurden für einen Oscar nominiert. Eichinger war wegen seiner Ausrichtung am Mainstream-Kino unter Filmemachern aber auch umstritten.

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June 30, 2006

Bayerischer Verdienstorden für Veronica Ferres und Bernd Eichinger

Bayerischer Verdienstorden für Veronica Ferres und Bernd Eichinger

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Artikelstatus: Fertig 23:28, 30. Jun. 2006 (CEST)
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München (Deutschland), 30.06.2006 – Mehrere bekannte Persönlichkeiten sollen den „Bayerischen Verdienstorden“ erhalten. Die diesjährigen Empfänger der Ehrung sind unter anderem die deutsche Schauspielerin Veronica Ferres (41) und der deutsche Filmproduzent Bernd Eichinger (57). Einen weiteren Preis erhält der Steuerexperte der Union, Professor Paul Kirchhof.

Der Bayerische Verdienstorden wird „als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das Bayerische Volk“ verliehen.

Die Verleihung der Orden soll am kommenden Mittwoch in München stattfinden. Die Übergabe nimmt Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) vor.

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April 15, 2005

Eichingers Film „Der Untergang“ soll auch in Israel gezeigt werden

Eichingers Film „Der Untergang“ soll auch in Israel gezeigt werden

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Bernd Eichinger

Berlin (Deutschland) / Tel Aviv (Israel), 15.04.2005 – Bernd Eichingers Film über die letzten Tage Hitlers, „Der Untergang “, startete im Herbst 2004 in den deutschen Kinos. Jetzt soll der Film auch in Israel in die Kinos kommen.

Die Israelin Nurit Schani, Besitzerin der israelischen Kino-Vertriebsgesellschaft „Lev Cinemas“ gab diesen Entschluss gestern bekannt. In ihren Kinos liefen Testvorführungen des von Eichinger produzierten Films. Rund 1.000 Zuschauer hatten sich danach für die Aufnahme in israelische Kinos entschieden.

Nurit Schanis Familie entkam dem Holocaust. Sie sind sich dennoch bewusst, wie kritisch die Aufnahme des Films mit dem Thema Nationalsozialismus in das israelische Kinoprogramm werden kann. Nachdem sie aber bisher nur positive Reaktionen erleben konnte, fiel ihr die Entscheidung leicht. Den Film nicht auszustrahlen, hätte Schani der Zensur gleichgesetzt.

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