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August 21, 2012

Flower-Power-Ikone Scott McKenzie ist tot

Flower-Power-Ikone Scott McKenzie ist tot

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Veröffentlicht: 02:44, 21. Aug. 2012 (CEST)
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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 21.08.2012 – Der US-amerikanische Folksänger Scott McKenzie verstarb, wie gestern bekannt wurde, im Alter von 73 Jahren in seiner Wohnung in Los Angeles. Der Sänger landete 1967 mit dem Song „San Francisco“ (Text von John Phillips) einen Welthit, der zur Hymne der Flower-Power-Bewegung der 1970er Jahre wurde. In den 1980er Jahren schloss sich McKenzie der Gruppe The Mamas and the Papas an, die von seinem Freund John Phillips gegründet worden war. McKenzie litt seit zwei Jahren an dem Guillain-Barré-Syndrom, einer Entzündung des peripheren Nervensystems, und war erst kürzlich aus dem Krankenhaus entlassen worden. Eine Nachbarin fand den Leichnam des Sängers am Sonntag in seiner Wohnung.

YouTube-like logo.png Scott McKenzie: San Francisco

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February 12, 2012

Whitney Houston ist tot

Whitney Houston ist tot – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Whitney Houston ist tot

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Veröffentlicht: 15:37, 12. Feb. 2012 (CET)
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Whitney Houston im Jahr 1991

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 12.02.2012 – Die US-Amerikanische Sängerin und Schauspielerin Whitney Houston verstarb am Samstag (Ortsdatum) im Alter von 48 Jahren. Zuletzt gab eine Sprecherin Houstons bekannt, dass sich Houston aufgrund ihres massiven Alkohol- und Drogenproblems in einer Entzugsklinik befinde.

Nach einem Bericht von CNN wurde die Soulsängerin in einem Hotel in Beverly Hills tot aufgefunden. Eine Sprecherin bestätigte den Tod der erfolgreichen Sängerin, Schauspielerin und Filmproduzentin mit den Worten: „Es ist unglücklicherweise wahr“. Ein Polizeisprecher: „Um 16.45 ist sie für tot erklärt worden, es gibt keinen Anlass, an einen kriminellen Hintergrund zu denken, die Untersuchung der Kriminalpolizei läuft noch“ (Todeszeitpunkt nach MEZ: Sonntag früh).

Über 170 Millionen Tonträger von ihr wurden verkauft. Mit 200 Gold-, Platin-, Silber-, und Diamantschallplatten sowie sechs Grammys gehörte Whitney Houston zu den erfolgreichsten Sängerinnen ihrer Zeit.

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June 24, 2011

US-Schauspieler Peter Falk 83-jährig gestorben

US-Schauspieler Peter Falk 83-jährig gestorben

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Veröffentlicht: 23:59, 24. Jun. 2011 (CEST)
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Peter Falk alias „Columbo“

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 24.06.2011 – Wer kennt ihn nicht, den nur scheinbar immer zerstreuten, aber doch so verschlagenen, fast immer Zigarre rauchenden „Inspektor Columbo“ mit dem abgetragenen Trench-Coat und dem klapprigen Peugeot aus der US-Krimiserie „Columbo“? Seit Jahrzehnten fanden und finden die unzähligen Folgen des Inspektors Columbo immer wieder den Weg in die Abendprogramme deutscher und internationaler Fernsehsender. Die Rolle schien ihm wie auf den Leib geschnitten zu sein. Am Donnerstagabend starb der Schauspieler Peter Falk im Alter von 83 Jahren in seinem Haus in Berverly Hills.

Eine offizielle Erklärung zu seiner Todesursache wurde von seiner Familie nicht veröffentlicht. Es ist jedoch bekannt, dass Falk an Demenz litt. Seit dem Sommer 2009 stand Falk unter der Vormundschaft seiner Frau Shera.

Zwischen 1968 und 2003 wirkte Peter Falk an fast 70 TV-Produktionen des schrulligen Polizeiinspektors des Los Angeles Police Departments mit.

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March 24, 2011

Elizabeth Taylor gestorben

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Elizabeth Taylor gestorben

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Veröffentlicht: 22:14, 24. Mär. 2011 (CET)
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Elizabeth Taylor (1956)

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 24.03.2011 – Die US-amerikanische Filmschauspielerin Elizabeth Taylor („Liz Taylor“) ist am gestrigen Mittwoch, dem 23. März 2011, im Alter von 79 Jahren in Los Angeles an einem Herzleiden gestorben.

Die letzten Wochen hatte der Hollywoodstar im Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles verbracht, wo sie auch im Kreise ihrer vier Kinder verstarb. Einer ihrer letzten öffentlichen Auftritte war ihre Teilnahme an dem Begräbnis Michael Jacksons im September 2009, dem sie persönlich sehr nahe stand. Die Familie bat darum, auf Blumengebinde zu verzichten und stattdessen für die von Taylor ins Leben gerufene AIDS-Stiftung zu spenden.

Liz Taylor war ein legendärer Hollywoodstar und bekannt für ihren stürmischen und exzessiven Lebensstil, der sie oft in die Schlagzeilen brachte. Zu ihren bekanntesten Filmen gehören „Cleopatra“ (1963) und „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ (1966). Insgesamt trat die Schauspielerin in mehr als 50 Filmen auf. Liz Taylor erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter zweimal einen Oscar.

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March 3, 2011

Hollywood-Star Jane Russell stirbt im Alter von 89 Jahren

Hollywood-Star Jane Russell stirbt im Alter von 89 Jahren

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Veröffentlicht: 10:34, 3. Mär. 2011 (CET)
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Pin-up-Foto aus dem Jahr 1945

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 03.03.2011 – Der filmemachende Flugzeugbauer Howard Hughes gab ihr 1944 ihre erste Hauptrolle in dem Western „Geächtet“ und machte Jane Russell damit zum Sexsymbol. Die „Liga für Anständigkeit“ wetterte gegen den Film, für dessen Plakat eine im Heu liegenden Russell mit offenstehender Bluse posierte. Es dauerte mehrere Jahre, bis der Film endlich in den Kinos gezeigt werden durfte – Jane Russell war den Zensoren zu sexy, wegen der „unzähligen Aufnahmen der nicht völlig bedeckten Brüste“, nicht aber den amerikanischen GIs, die Russell als Pin-up mit sich trugen.

Die Rollen Jane Russels waren vielseitig. 1952 spielte sie unter der Regie von Josef von Sternberg an der Seite von Robert Mitchum in „Macao“ eine Nachtclubsängerin. Raoul Walsh drehte 1955 „Drei Rivalen“. In diesem Western mit Clark Gable stellte Russell eine Frau dar, die mit drei Männern auf einen Viehtreck geht.

Jane Russell im Jahr 2008

Foto: Luke Ford

Ihr bekanntester Film kam 1953 in die Kinos, „Blondinen bevorzugt“. Hier spielte sie an der Seite von Marilyn Monroe, mit der sie freundschaftlich verbunden war. In dem Streifen sang sie mit Monroe gemeinsam den Titel „Diamonds Are a Girl′s Best Friend“. Hier konnte sie ihr komödiantisches Talent zur Schau stellen. Und dass Jane Russell nicht nur weibliche Rundungen aufzuweisen, sondern auch gut bei Stimme war, bewies sie später auch am Broadway und in Las Vegas. Mehrere Schallplatten mit ihrem Gesang wurden im Laufe der Jahre produziert. Selbst noch in hohem Alter trat sie zweimal im Monat in einem Hotel von Santa Maria auf. Hier, 170 km von Hollywood entfernt, verbrachte Russell ihren Lebensabend, nachdem ihr dritter Ehemann gestorben war.

Die in ihrem Leben dreimal verheiratete Jane Russell stammte aus Bemidji, Minnesota. Ihre erste Ehe mit einem Sportler wurde geschieden, ihr zweiter Ehemann erlag einige Monate nach der Hochzeit einem Herzinfarkt. Russell arbeitete als Sprechstundenhilfe, bevor sie nach Kalifornien ging, doch die Anekdote, Hughes hätte sie bei einem Zahnarztbesuch entdeckt, ist unrichtig. Eigene Kinder hatte Jane Russell keine. Nach einer illegalen Abtreibung bei einer Engelmacherin konnte sie keine Kinder mehr bekommen, so dass sie später drei Kinder adoptierte.

Jane Russell starb am 28. Februar in ihrem Haus in Santa Maria, Kalifornien an einer Atemwegserkrankung.

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Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Jane Russel“.

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February 3, 2011

Country-Sänger Charlie Louvin gestorben

Country-Sänger Charlie Louvin gestorben

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Veröffentlicht: 17:34, 3. Feb. 2011 (CET)
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Charlie Louvin (2008)

Wartrace (Vereinigte Staaten), 03.02.2011 – Der Country-Sänger Charlie Louvin verstarb am 26. Januar 2011 in seinem Haus in Wartrace, Tennessee. Er wurde 83 Jahre alt. Louvin wurde zusammen mit seinem Bruder Ira Louvin als „The Louvin Brothers“ mit Liedern wie „I Don’t Believe You’ve Met My Baby“ bekannt und konnte seine Karriere auch nach der Trennung des Duos 1963 fortführen. Er war mehr als 50 Jahre lang ein Mitglied der Grand Ole Opry.

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November 29, 2010

Der große Komödiant Leslie Nielsen ist tot

Der große Komödiant Leslie Nielsen ist tot

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Veröffentlicht: 23:47, 29. Nov. 2010 (CET)
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Leslie Nielsen

Fort Lauderdale (Vereinigte Staaten), 29.11.2010 – Wie seine Familie mitteilte, verstarb der aus Kanada stammende Schauspieler Leslie Nielsen, der vor allem am Ende seiner Schauspielkarriere durch komödiantische Rollen bekannt geworden war, im Alter von 84 Jahren in Fort Lauderdale (Florida) an einer Lungenentzündung.

In Deutschland und anderen Ländern war Nielsen vor allem durch die Klamauk-Komödie „Die nackte Kanone“ als tollpatschiger Lieutenant Frank Drebin bekannt geworden. Nielsen, 1926 als Sohn eines Mountie in der kanadischen Provinz Saskatchewan geboren, begann erst nach einer dreißigjährigen Karriere im Filmgeschäft, in der er aber nie wirklich große Rollen spielte, seine komödiantische Ader zu entdecken. Einen Durchbruch schaffte er erst durch eine Rolle in dem 1980 entstandenen Film „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“. Seine letzte Rolle spielte Nielsen 2009 in der Horrorfilmparodie „Stan Helsing“ – als Kellnerin.

Die deutschen Fernsehzuschauer erkannten ihn vor allem an seiner Synchronstimme Horst Schön, der auch „Bert“ aus der „Sesamstraße“ synchronisierte.

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May 30, 2010

Dennis Hopper ist tot

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Veröffentlicht: 10:28, 30. Mai 2010 (CEST)
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Dennis Hopper † (Aufnahme von 2008)

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 30.05.2010 – Einer der ganz Großen Hollywoods hat die Bühne für immer verlassen. Der US-amerikanische Schauspieler Dennis Hopper starb am 28. Mai im Alter von 74 Jahren in Venice, Kalifornien an Krebs. Hopper spielte in mehr als 140 Filmen. Er war zweimal für einen Oscar nominiert und gewann einmal einen Golden Globe. Weltberühmt wurde Hopper durch seine Rolle in „Easy Rider“.

Hopper stammte aus Dodge City, Kansas. Nach ein paar Fernsehrollen wirkte er in Nebenrollen in den James-Dean-Klassikern „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ und „Giganten“ mit. Er lernte Henry Fonda kennen und dessen Sohn Peter, mit dem er an der Verwirklichung von „Easy Rider“ arbeitete. Der dritte im Bunde war Jack Nicholson. Hopper war nicht nur Hauptdarsteller des Filmes, sondern führte auch Regie und begründete so, fast nebenbei, das New Hollywood. Es waren Nicholson, Fonda und Hopper, die Harley-Davidson-Motorräder und die Musik der Gruppe „Steppenwolf“, die den Film von 1969 zu einem Klassiker machten.

Doch in Hoppers Karriere folgte auf diesen Erfolg eine Zeit von Misserfolgen. Zwar spielte er im Vietnam-Kriegsdrama „Apocalypse Now“ mit, doch erst als ihm David Lynch in seinem Film „Blue Velvet – Verbotene Blicke“ die Rolle des Sadisten Frank Booth gab, kam wirklich die Wende. Auch seine nächste Regiearbeit, „Colors – Farben der Gewalt“, kam an, Hopper war wieder da. 1994 stellte er in „Speed“ den psychopathischen Bombenleger Howard Payne dar, der Keanu Reeves und Sandra Bullock in Atem hält. Ein Jahr später spielte er den Bösewicht in Kevin Kostners Endzeitdrama „Waterworld“.

Spektakulär wie seine Rollen war auch sein Privatleben. Hopper war fünfmal verheiratet und hatte vier Kinder, jedes mit einer anderen Frau. Er wurde wegen Raserei verhaftet und fiel wegen Alkohol- und Drogenkonsums auf.

Hopper wirkte auch in dem Film „Der amerikanische Freund“ des deutschen Regisseurs Wim Wenders mit. Mit ihm sollte ihn eine langjährige Freundschaft verbinden. Es war ein Film Wenders′, in dem Hopper eine seiner letzte Rollen spielte: in „Palermo Shooting“ stellte er 2008 den Tod dar. Der hat ihn nun geholt.

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March 8, 2010

Oscar-Verleihung 2010: Kriegsdrama „The Hurt Locker“ als bester Film ausgezeichnet

Oscar-Verleihung 2010: Kriegsdrama „The Hurt Locker“ als bester Film ausgezeichnet

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Veröffentlicht: 21:18, 8. Mär. 2010 (CET)
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Kathryn Bigelow erhielt den Preis für die beste Regieleistung

Christoph Waltz, als bester Nebendarsteller ausgezeichnet

Sandra Bullock, als beste Schauspielerin ausgezeichnet

Jeff Bridges: „bester Schauspieler“

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 08.03.2010 – Bei der Verleihung des 82. Academy Award of Merit (Oscar) in Los Angeles wurde überraschend der Film der Regisseurin Kathryn Bigelow für ihren Kriegsfilm „The Hurt Locker“ mit sechs Oscars ausgezeichnet, darunter für den besten Film und die beste Regie. Es war das erste Mal in der Geschichte der Oscar-Verleihung, dass eine Frau für die beste Regie ausgezeichnet wurde. Der Oscar ist der begehrteste Filmpreis insbesondere der US-Filmbranche und wird seit 1929 jährlich vergeben.

Den Preis als beste Schauspielerin erhielt Sandra Bullock für die weibliche Hauptrolle in dem Film „The Blind Side“. Am Vortag war Bullock bereits als „schlechteste Schauspielerin des Jahres 2009“ für ihre Rolle in dem Film „All About Steve“ (Alles über Steve) mit der Goldenen Himbeere ausgezeichnet worden. Als bester Schauspieler wurde Jeff Bridges als Hauptdarsteller in dem Film „Crazy Heart“ geehrt, in dem er einen abgehalfterten Country-Sänger spielt.

Der Kassenschlager Avatar, ein Science-Fiction-Film, dem viele gute Chancen auf einen Oscar ausgerechnet hatten, ging leer aus.

In den deutschsprachigen Medien wurde besonders der Oscar für die beste Nebenrolle hervorgehoben, der an den österreichischen Schauspieler Christoph Waltz vergeben wurde, der in dem von Quentin Tarantino gedrehten Streifen „Inglourious Basterds“ einen SS-Offizier mimt. Da der Film teilweise im Potsdamer Filmstudio Babelsberg gedreht wurde, freute sich der Vorstandsvorsitzende der traditionsreichen deutschen Filmproduktionsstätte: „Mit der Auszeichnung ist Studio Babelsberg das fünfte Mal seit 2003 und das dritte Jahr in Folge erfolgreich bei den Oscars vertreten.“

Der Preis für den besten fremdsprachigen Film ging an einen Film aus Argentinien: „El Secreto de Sus Ojos“ (Das Geheimnis ihrer Augen).

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March 7, 2010

Filmpreis als schlechteste Schauspielerin 2009: „Goldene Himbeere“ für Sandra Bullock

Filmpreis als schlechteste Schauspielerin 2009: „Goldene Himbeere“ für Sandra Bullock

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Veröffentlicht: 19:24, 7. Mär. 2010 (CET)
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Sandra Bullock

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 07.03.2010 – Die zweifelhafte Ehre einer Auszeichnung als schlechteste Schauspielerin des Jahres 2009 im Rahmen des Golden Raspberry Award wurde am Vorabend der Oscar-Verleihung der US-amerikanischen Schauspielerin Sandra Bullock zuteil. Die Schauspielerin ließ es sich nicht nehmen, den Preis am Samstag in einem kleinen Theater in Los Angeles persönlich entgegenzunehmen. In ihrer gut vorbereiteten Dankesrede scherzte sie: „Dies ist eine ganz besondere Auszeichnung.“ Der Preis wird jährlich als eine Art Gegen-Oscar am Vorabend der Oscar-Verleihung vergeben.

Den anwesenden 700 Filmfans schlug sie dann einen Deal vor: „Irgendetwas sagt mir, ihr alle habt den Film gar nicht gesehen, weil ich nicht hier wäre, wenn ihr ihn wirklich gesehen und verstanden hättet, was ich zu sagen versuchte.“ Dann verteilte sie eine Wagenladung voll DVDs des Films an die applaudierenden Zuhörer. Den Zuhörern nahm sie das Versprechen ab, sich die DVD anzusehen und dann erneut zu beurteilen, ob es sich wirklich um den schlechtesten Film gehandelt habe. Dann werde sie im nächsten Jahr gerne wiederkommen um den Preis zurückzugeben.

Bullock hatte die „Auszeichnung“ für ihre Rolle als durchgeknallte Kreuzworträtsel-Erfinderin Mary Horowitz in der Filmkomödie „All About Steve“ (Alles über Steve) erhalten, bei dem sie auch als Ko-Produzentin mitwirkte. Bei der bevorstehenden Oscar-Verleihung ist Bullock als beste Schauspielerin in dem Film „The Blind Side“ nominiert.

Es kommt recht selten vor, dass eine so geschmähte Schauspielerin ihren Preis persönlich abholt. Zuletzt tat dies Halle Berry für ihre Mitwirkung in dem Film „Catwoman“ (2005).

Weitere Preise des „Golden Raspberry Award“ wurden ebenfalls gestern vergeben. Als schlechtester Film des Jahres 2009 wurde „Transformers: Revenge of the Fallen“ (Transformers – Die Rache) auserkoren. Eine besondere „Ehre“ wurde John Travoltas Filmepos „Battlefield Earth“ (Kampf um die Erde) zuteil. Der Film wurde als schlechtester Film des Jahrzehnts ausgezeichnet. Auch der Preis als schlechtestes Filmpaar wurde an Bullock, zusammen mit ihrem Filmpartner Bradley Cooper, verliehen – ebenfalls für den Film „All About Steve“.

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