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July 2, 2006

Beatles-Musical „Love“ kam auf die Bühne

Beatles-Musical „Love“ kam auf die Bühne

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Artikelstatus: Fertig 14:02, 2. Jul. 2006 (CEST)
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Las Vegas (Vereinigte Staaten), 02.07.2006 – Im Mirage Theatre in Las Vegas fand am Freitag die Premiere eines Musicals statt. Titel des Musicals: LOVE. Zuschauer waren unter anderem die Witwe John Lennons, Yoko Ono (71), und die beiden Ex-Beatles Paul McCartney (64) und Ringo Starr (64). Die Organisation des Musicals wurde von Paul McCartney und Ringo Starr erstmals aktiv unterstützt.

Sichtlich bewegt sagte Paul McCartney nach der Aufführung bei einem kurzen Auftritt auf der Bühne: „Das ist für John und George!“ Sein Ex-Kollege Ringo Starr meinte: „Es hat mich schon berührt, denn zwei von uns waren nicht dabei. Das wird einem wieder so richtig bewusst, wenn man sich das ansieht.“ John Lennon wurde 1980 ermordet und George Harrison starb 2001. Yoko Ono fügte hinzu: „Das einzige, was ich bedauere, ist, dass er nicht hier ist, weil es ihm sehr gefallen hätte.“

Die Kritiken fielen unterschiedlich aus. Von „fast unanständig spektakulär und tief bewegend – unvergesslich“ bis hin zu „Trotz all seines technischen Zaubers und seiner fantastischen visuellen Effekte bleibt ‚Love‘ seltsam unbefriedigend“ kamen die gegensätzlichsten Urteile in die Presse.

Quellen

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February 14, 2005

Startschwierigkeiten bei Tropical Island

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Lübbenau/Spreewald (Deutschland), 14.02.2005 – Die Euphorie war groß als Mitte Dezember 2004 in der Nähe Berlins ein Urlaubsparadies, das Tropical Island, mit einer künstlichen Tropenlandschaft eröffnete. Mitte Februar 2005 holte die Wirklichkeit die Manager des Projektes ein.

Bereits zur Eröffnung eilte nur zirka die Hälfte der erwarteten Besucher in die Halle. Ein Lichtblick kam auf, als sie zwischen Weihnachten und Silvester während der Ferienzeit gut gefüllt war, zeitweise musste sogar wegen Überfüllung geschlossen werden.

Mittlerweile wurden aber erste Zahlen bekannt, aus denen hervorgeht, dass die für die Kostendeckung notwendigen Besucherzahlen nur erreicht werden können, wenn weiterhin eine konstante Zahl von Besuchern in das Tropical Island kommt. Speziell während der Woche finden derzeit zu wenige Gäste den Weg in das Erlebnisparadies. Vor allem Rentner und Paare ohne Kinder genießen die Ruhe unter der Woche. Jüngere Gäste und Familien mit Kindern bleiben aus. Die Betreiber des Urlaubszentrums haben angekündigt, künftig keine Besucherzahlen mehr zu veröffentlichen. Sie möchten damit Negativwerbung vermeiden.

Auch so manche Ärgernisse, die die Gäste bisher erlebten, mögen schuld sein an den derzeitigen Problemen. Anfänglich war das Wasser zu kalt und die Raumlufttemperatur in der riesigen Halle zu niedrig. Unmut gab es auch über den grauen Betonboden und die vielen Pflanzen, die in der künstlichen Umwelt mangels Licht nicht überlebt hatten. Viel stärker fällt jedoch die Tatsache ins Gewicht, dass sich die Beschwerden über das Personal häuften. Insbesondere die Unfreundlichkeit des Fahr- und Sicherheitspersonals fiel auf. Manche Gäste ärgerten sich darüber, dass das ursprünglich versprochene „Zelten am Strand“ von den Behörden aus Brandschutzgründen untersagt wurde. Hier hatten sich die Betreiber in Vorfeld nicht ausreichend abgesichert.

Die Centermanager sind nun bemüht, diese Mängel abzustellen. Um das Interesse an der Halle zu erhöhen wurde jetzt eine große Werbekampagne gestartet. Zusätzlich finden Sportevents, Workshops und Musicalveranstaltungen statt. Neuerdings können auch kompakte Wellness-Angebote genutzt werden.

Ein gutes Zeichen für den profitablen Betrieb ist die Tatsache, dass das Management die Anfangsfehler erkannt hat und für Abhilfe sorgt. So besteht doch die Hoffnung mit diesem tropisch angehauchten Urlauberlebnis ein Paradies auf Dauer erhalten zu können.

Am Montag, 28.02.2005 beginnen in Tropical Islands die Umbaumaßnahmen zur Verbesserung der Raumsituation. Um mehr Tageslicht zu bekommen, werden auf der Südseite der Halle die undurchsichtigen Dachmembran abgebaut und durch UV-durchlässige Folie ersetzt. Besuchern sowie den in der Halle befindlichen Pflanzen soll damit eine natürliche Bräunung ermöglicht werden.

Die betroffene Südseite, bestehend aus insgesamt vier Dachfeldern mit einer Fläche von insgesamt 20.000 Quadratmetern wird in einer Höhe ab 107 Metern Höhe abgedeckt. Anschließend werden die nächsten drei Felder bearbeitet.

Die Arbeiten des ersten Dachfeldes werden bis zum 10. März andauern. In dieser Zeit werden die Südsee und Teile des Regenwaldes gesperrt. Wann die nächsten drei Felder bearbeitet werden, steht noch nicht definitiv fest.

Das Management von Tropical Islands reagiert nun auf die niedrige Kundenfrequenz unter der Woche. Während am Wochenende bis zu 8.000 Gäste gezählt werden, sind es während der Woche immer noch zu wenige. Als Lösung des Problems sehen die Verantwortlichen die Verlängerung des Stundentaktes und Differenzierungen bei den Eintrittspreisen.

Die geplanten Änderungen sollen vorerst vom 19. März bis zum 17. Juni 2005 gelten. Da sich die meisten Gäste im Durchschnitt sechs Stunden in der Halle aufhalten, wird der Zeittakt für das Basisticket von derzeit vier Stunden auf sechs Stunden erhöht. Die Differenzierung bezieht sich auf die Ankunftszeiten der Gäste. Je nach dem um welche Uhrzeit die Badewilligen im Tropical Islands eintreffen, ändern sich die Preise. So kann des Kunde selbst bestimmten, in welche Kategorie sein Eintrittspreis fällt. Zudem wird ein Sonderpreis für Gäste, die nach Mitternacht eintreffen.


Fotos vom 18.12.2004:

Hallendach von innen

Blick vom Regenwald auf die Bali Lagune

Die Südsee mit Strand und Veranstaltungsbühne

Regenwald, Bali Lagune und Wayang-Bühne

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December 14, 2004

Nürnberg im Wetten-dass-Fieber

Nürnberg im Wetten-dass-Fieber – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Nürnberg

Nürnberg (Deutschland), 14.12.2004 – Nach 23 Jahren Wetten dass..? und 152 Ausgaben kam am Samstag erstmals eine Sendung live aus Nürnberg. Für den Moderator Thomas Gottschalk war dies eine Rückkehr in seine Heimat Franken. Die Sendung verfolgten insgesamt 14,59 Millionen ZDF-Zuschauer, was einem Marktanteil von 46,9 Prozent entspricht.

Gäste dieser weihnachtlich gefärbten Show waren unter anderem: Iris Berben, Robbie Williams, Roger Federer, Marianne & Michael, Sarah Biasini, Jackie Chan, Anna Netrebko, Kylie Minogue, Brian May und Roger Taylor mit ihrem Musical „We will rock you“, Willy Astor sowie Andreas Köpke und Benjamin Auer. Robbie Williams und Kylie Minogue waren die Highlights der Sendung, Iris Berben sorgte für nachdenkliche Minuten. Sie berichtete unter anderem über ihre derzeitige Tournee mit dem Thema Hitler-Tagebücher.

Die Show fand im CCN CongressCenter Nürnberg statt, die Stadtwette auf dem Nürnberger Jakobsplatz. Für die Stadtwette sollten 300 Nürnberger Bürger als Weihnachtsbaum verkleiden und sich so aufstellen, dass mit der Weihnachtsbaumbeleuchtung die Form eines leuchtenden Weihnachtsbaums entsteht. Es kamen an die 600 „Weihnachtsbäume“ und die Wette war gewonnen. Die Moderation der Stadtwette hatte Karen Webb, die in Nürnberg aufgewachsen ist und jetzt beim ZDF arbeitet.

Es fanden fünf Wetten statt. Dabei versuchte ein Kandidat, das Gewicht von Zuschauern, die sich auf ein Brett auf seinen Bauch stellten, bis auf zwei Kilogramm genau zu schätzen, was ihm aber nicht gelang. Ebenso scheiterte eine Kandidatin mit dem Versuch, mit einem rohen Ei in der Hand mit Karateschlag fünf Ytong-Steine durchzuschlagen ohne das Ei zu zerstören. Erfolgreich erledigten ihre Aufgabe die Kandidaten, die über eine Strecke von Neonröhren gingen. Den Akteuren der zum Sieger gekürten Wette gelang es schließlich, ein Auto vom Boden eines Schwimmbeckens auftauchen zu lassen, indem sie auf- und abtauchend Atemluft in an das Fahrzeug gebundene Beutel bliesen. Bei der Jugendwette schließlich gelang es einem Brüderpaar aus der Gegend um Nürnberg verschiedene Rennautos auf einer Carrera-Bahn nur anhand der Fahrgeräusche zu identifizieren.

Seinen Wetteinsatz für die verlorene Stadtwette löste Thomas Gottschalk tags darauf in der Kirche St. Elisabeth am Jakobsplatz in Nürnberg ein. Er hielt eine nachdenkliche, dem Ort angemessen ernste Sonntags-Predigt über seine Beziehung zu Gott in der Welt des Showbusiness.

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December 13, 2004

Begeisterung in Köln – Queen is back

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Musical Dome Köln

Köln (Deutschland), 13.12.2004 – Am gestrigen Abend wurde in Köln die Premiere des Musicals „We will rock you“ gefeiert. Im ausverkauften Kölner Musical Dome mit ausschließlich geladenen und überwiegend prominenten Gästen gab es minutenlange Standing Ovations.

Die musikalische Leitung der Kölner Inszenierung hatten die ehemaligen Queen-Musiker Brian May und Roger Taylor übernommen. Der Autor ist Ben Elton. Das Ensemble besteht aus 27 überwiegend jungen Tänzern und Sängern. Geplant ist in Köln eine Laufzeit von einem Jahr mit acht Aufführungen pro Woche.

In dem dreistündigen Musical mit 25 der größten Queen-Hits geht es nicht um die Biographie der Rockband Queen, sondern es spielt im Jahr 2304 und hat eine eigenständige Geschichte, die mit Queensongs untermalt wurde.

Seit der Premiere des Musicals im Londoner West End im Mai 2002 haben zwei Millionen die Londoner Aufführungen gesehen. Weitere Produktionen des Musicals gab es in Melbourne, Madrid, Las Vegas und Moskau.

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Abschied von Kevin Coyne

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Nürnberg (Deutschland), 13.12.2004 – Nürnberg hat Abschied genommen von dem bekannten britischen Rockmusiker, Maler, Autor und Mitkomponist des Musicals Linie 1 Homepage Kevin Coyne. Coyne, der 1992 den Preis der Stadt Nürnberg erhalten hatte, ist am 2. Dezember 2004 verstorben. Coyne litt seit längerem an Lungenfibrose, sein Tod kam dennoch völlig überraschend.

Der eineinhalbstündige feierliche Trauergottesdienst fand in der zu zwei Drittel gefüllten Friedenskirche im Nürnberger Stadtteil St.-Johannis statt. Neben deutschen und britischen Verwandten, Bekannten und Freunden Kevin Coynes haben auch Künstler aus der fränkischen Kultur- und Musikszene sowie zahlreiche Bewohner der Region von ihm Abschied genommen. Die Stadt Nürnberg war persönlich vertreten durch die Kulturreferentin Julia Lehner, der Oberbürgermeister Ulrich Maly erwies dem bekannten Einwohner in Form eines Kranzes die letzte Ehre.

Johannisfriedhof Nürnberg

Alle sehr persönlich gehaltenen Texte der evangelischen Pfarrerin Waltraud Friedewald wurden ebenso wie die Ansprachen Karl Bruckmaiers und Brendan Crokers von der Dolmetscherin Velia Wortmann ins Englische übersetzt. Bruckmaier ist der Musik-Kritiker der Süddeutschen Zeitung und bekennender Fan von Kevin Coyne. Croker, ein Künstler-Freund Coynes aus der englischen Heimat, sang für ihn und bezog dabei die Trauergemeinde mit ein. Einige Gebete wurden ebenfalls in englischer Sprache vorgetragen. Der bekannte Nürnberger Autor des Theaterstückes Schweig Bub!, Fitzgerald Kusz, ein Freund Kevin Coynes, übersetzte zwei englische Gedichte und trug sie in deutscher und fränkischer Sprache vor. Die Chansonsängerin Jutta Czurda reihte sich ebenfalls in die Trauergemeinde ein.

Neben einem einzigen sakralen Kirchenlied wurden so bekannte Lieder wie Amazing Grace, Jerusalem, The Old Rugged Cross und A Good year for the Roses gesungen. Die Kevin-Coyne-Band hat unter anderem auch Lieder von ihm live gespielt: Just a lonely Man. Es wurden auch mehrere Songs seiner neuen CD „Live rough and more!“ gespielt, die Kevin Coyne am 10. Dezember 2004 in Nürnberg persönlich vorstellen wollte.

Auf Wunsch der Familie Kevin Coynes hat jeder Teilnehmer der Feierlichkeiten einen kleinen goldenen Stern zum Gedenken an den Künstler erhalten. Im Anschluss an die Trauerfeier fand die Beisetzung auf dem Nürnberger Johannisfriedhof Nürnberg statt. Am Grab wurden Gedichte von Rainer Maria Rilke vorgetragen.

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