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May 2, 2016

Frau stirbt nach Schönheits-OP, Mann erhält Schadensersatz

Frau stirbt nach Schönheits-OP, Mann erhält Schadensersatz

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Veröffentlicht: 10:02, 03. Mai 2016 (CEST)
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Hamburg (Deutschland), 02.05.2016 – Im Januar 2011 war die 23jährige Carolin Wosnitza nach einer missglückten Busenoperation in der Hamburger Alster-Klinik gestorben. Ihr Ehemann forderte zunächst eine Million, dann 844.000 Euro Schadensersatz, da ihm durch den Tod seiner Frau, die als Pornodarstellerin arbeitete, Einnahmen verloren gegangen seien.

Am 5. Februar 2013 ist die Narkoseärztin wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe von 14 Monaten Haft verurteilt worden. Sie sei während der Operation verantwortlich dafür gewesen, dass ein Alarmton ausgeschaltet war und somit der Herzstillstand der Patientin zu spät bemerkt wurde.

Das Gericht hielt die Forderung des Ehemanns für überhöht und schlug eine gütliche Einigung in Höhe von 460.000 Euro vor. Ein Sprecher des Gerichts erklärte dazu: „Bei seinen Berechnungen für den Vergleichsvorschlag kam das Gericht zu dem Schluss, dass für die Prognose der hypothetischen Einkommensentwicklung erhebliche unternehmerische Risiken berücksichtigt werden müssen.“ Die beiden Prozessparteien Tim Wosnitza und die Alster-Klinik sollen sich bis zum 10. Mai zu dem Vorschlag des Gerichts äußern.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Recht in Deutschland

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June 12, 2012

Japan: 64-jähriger Boss einer Yakuza-Bande kommt gegen 15 Millionen Euro Kaution frei

Japan: 64-jähriger Boss einer Yakuza-Bande kommt gegen 15 Millionen Euro Kaution frei

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Veröffentlicht: 20:07, 12. Jun. 2012 (CEST)
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Yenschein

Kyōto (Japan), 12.06.2012 – Der 64-jährige Kiyoshi Takayama ist die Nummer Zwei der Yamaguchi-gumi, einem berüchtigten Zweig der Yakuza mit 20.000 Mitgliedern. Gegen Zahlung von umgerechnet 15 Millionen Euro kam er jetzt aus der Untersuchungshaft frei.

Die Haft war gegen ihn angeordnet worden, weil er einen Bauunternehmer bei einer Erpressung um 40 Millionen Yen (umgerechnet etwa 400.000 Euro) erleichtert haben soll. Jetzt befindet er sich in einem Krankenhaus in Behandlung, sein Gesundheitszustand soll schlecht sein. Die Yakuza-Banden stehen seit kurzer Zeit im Fadenkreuz der Ermittlungsbehörden Japans, lange konnten sie sich darauf verlassen, dass die Polizei nicht genau hinschaute, wenn sie ihr Geld mit Drogengeschäften, Glücksspiel und Prostitution erwirtschafteten. Ihre Hauptquartiere findet man noch jetzt im Telefonbuch.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Organisierte Kriminalität
  • Japans Polizei meldet Erfolg gegen die Yakuza (17.03.2012)

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May 3, 2012

Athen: Bilder von HIV-positiven Prostituierten veröffentlicht

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Veröffentlicht: 18:53, 3. Mai 2012 (CEST)
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In Griechenland veröffentlichte Bilder von Prostituierten die HIV-positiv getestet wurden (Fotos: griechische Polizei)

Athen (Griechenland), 03.05.2012 – Die griechischen Gesundheitsbehörden hatten bei einer Aktion gegen die illegale Prostitution 100 Damen des ältesten Gewerbes der Welt festnehmen und auf den HI-Virus testen lassen, bei elf der Frauen mit positivem Ergebnis. Nachdem diese eingeräumt hatten, mit Freiern ungeschützten Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, ordnete die Staatsanwaltschaft die Veröffentlichung von Bildern im Internet an, die die Gesichter der Frauen zeigen.

Hintergrund der Veröffentlichung: Man will die Männer erreichen, die sich möglicherweise infiziert haben, um die weitere Ausbreitung des Virus zu vermeiden. Seitdem melden sich zahlreiche bei den Gesundheitszentren der griechischen Hauptstadt und lassen sich auf das Humane-Immundefizienz-Virus testen, bei dreien der Männer wurde das Virus im Blut gefunden.

Laut Polizeiangaben sind in der Innenstadt von Athen 3.000 illegale Prostituierte tätig. Oft sind sie drogenabhängig und wurden von skrupellosen Menschenhändlern nach Griechenland gebracht. Der griechische Gesundheitsminister Andreas Loverdos sagte, nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer hätten verantwortungslos gehandelt. „Man müsste eigentlich auch ihre Fotos veröffentlichen, damit man sieht, welche Idioten in diesem Land nicht verhüten.“

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  • Portal:AIDS
  • Portal:Griechenland

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March 17, 2012

Japans Polizei meldet Erfolg gegen die Yakuza

Japans Polizei meldet Erfolg gegen die Yakuza

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Veröffentlicht: 05:10, 17. Mär. 2012 (CET)
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Verbot für Träger von Tätowierungen in einem Badehaus. Tätowierungen sind typische Kennzeichen für Mitglieder der Yakuza

Tokio (Japan), 17.03.2012 – Die nationale Polizeibehörde Japans teilte am Donnerstag mit, dass die Zahl der Yakuza Mitglieder um mehr als zehn Prozent gesunken ist. Das bedeute einen Rückgang innerhalb von zwölf Monaten um 8.000 Personen, die der Jahrhunderte alten kriminellen Organisation Japans zugerechnet werden. Die verbleibende Zahl von 70.000 ist die niedrigste seit Einführung der Kriminalstatistik 1958 in Japan.

Damit haben sich die Zeiten für das Verbrechersyndikat, das von offizieller Seite Bōryokudan (dt. „gewalttätige Gruppe“) genannt wird geändert. Früher war es nicht unüblich, einfach wegzusehen. Seit einiger Zeit gehen die lokale Regierungen verstärkt gegen die Verbrecherorganisationen vor. Firmen distanzieren sich und machen keine Geschäfte mehr mit Unternehmen, denen eine Nähe zur japanischen Mafia nachgesagt wird. Somit wird das Geld knapp in den Kassen der Yakuza. Dies habe viele Mitglieder veranlasst, aus Geldnot die Organisation zu verlassen, so ein Ermittler gegenüber der Nachrichtenagentur Jiji Tsūshinsha. Seit 1992 sank die Zahl der Yakuza-Mitglieder um 20.000, in diesem Jahr wurden schärfere Gesetze zur Bekämpfung der Kriminalität erlassen.

Früher hatte sich das Syndikat hauptsächlich mit Glücksspiel und Prostitution beschäftigt, später kamen Erpressung und Bestechung hinzu. Damit nahmen die Akzeptanz, das Stillhalten von Behörden und Bevölkerung ab.

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  • Portal:Organisierte Kriminalität

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October 30, 2011

Werl: 19-jährige Rumänin zur Prostitution gezwungen

Werl: 19-jährige Rumänin zur Prostitution gezwungen

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Veröffentlicht: 16:25, 30. Okt. 2011 (CET)
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Bordell in einem Rotlichtviertel (Archivaufnahme)

Werl (Deutschland), 30.10.2011 – Schon vor Monaten war die 19-jährige Rumänin nach Deutschland gelockt worden, man sagte ihr, sie könne als Kellnerin arbeiten. Hier wurde sie von einem Menschenhändler und Zuhälter gefügig gemacht und musste an verschiedenen Orten ihren Körper verkaufen. Von den Einnahmen sah sie nichts, sie erhielt lediglich Unterkunft und Verpflegung.

Mindestens zwei Mal ist die junge Rumänin in Deutschland weiterverkauft worden. Der Preis der Frau lag dabei zwischen 6.000 und 10.000 Euro. Vor acht Wochen hatte sie ein 23-jähriger Mann aus Werl gekauft und in Bordellen der Umgebung eingesetzt. Dann gelang es der Frau die Mutter zu verständigen, so gelangte die Polizei an den Ort an dem sie festgehalten wurde und konnte sie aus den Fängen des Zuhälters befreien.

Gegen den 23-jährigen Werler erging Haftbefehl wegen Körperverletzung, Vergewaltigung und Menschenhandel. Er hatte die Rumänin bedroht und geschlagen und es kam zu sexuellen Übergriffen.

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  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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October 2, 2011

Der oberste Mafia-Jäger Roberto Scarpinato warnt Deutschland

Der oberste Mafia-Jäger Roberto Scarpinato warnt Deutschland

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Veröffentlicht: 12:58, 2. Okt. 2011 (CEST)
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Hamburg (Deutschland), 02.10.2011 – Roberto Scarpinato besucht Hamburg und warnt in Gesprächen mit Politik, Justiz und Polizei eindringlich vor dem wachsenden Einfluss der organisierten Kriminalität: „Die richtige Mafia braucht in Deutschland und den Nachbarländern keine Schießerei und agiert nicht mit Gewalt. Das sind nicht Schutzgeld erpressende Pizzabäcker.“ Der 59-jährige gebürtige Sizilianer geht davon aus, dass man in Europa und Deutschland ein völlig falsches Bild hat.

Scarpinato ist Sohn eines Richters, der in den 1950-er Jahren im Kampf gegen die Mafia aktiv war. An der Universität Catania studierte er Rechtswissenschaften. Nach seinem Studiumsabschluss nahm er 1977 eine Stelle als Richter in Rom an. 1988 kehrte er nach Palermo zurück, wo er zum Anti-Mafia-Pool rund um die Richter Giovanni Falcone und Paolo Borsellino stieß, die beide 1992 von der Cosa Nostra ermordet wurden.

Die Italienische Organisierte Kriminalität (IOK) nutzt oft deutsche Strohmänner um immense Summen in die legale Wirtschaft zu investieren. Schon in 20 Jahren könne es möglich sein, dass sie weltweit über das meiste Kapital verfügt. US-Ermittlungsbehörden unterstützen diese These. Von der Mafia unterwanderte Bauunternehmungen können schon heute andere Firmen mit Dumpingpreisen unterbieten, da sie Gewinne aus Drogenhandel, Prostitution und der illegalen Giftmüllentsorgung zuschießen und das inkriminierte Vermögen dadurch waschen, in den legalen Wirtschaftskreislauf zurückfließen lassen. Scarpinato: „Wir wissen, dass die Mafia in Hamburg in Restaurants und Hotels investiert hat, hier Geld verdient. Kapital fließt in großem Umfang nach Deutschland.“ In Palermo sei ein Mann zu 21 Jahren Haft verurteilt worden, der in Nordrhein-Westfalen Firmen mit 400 Angestellten habe. Auf das Vermögen des Verurteilten in Deutschland könne nicht zugegriffen werden, weil die Gesetze zur Bekämpfung von mafiösen Organisationen in Deutschland nicht ausreichten. Er fordert, dass auch hierzulande bei Mafia-Verdacht abgehört und kriminelles Vermögen nach Verurteilungen einkassiert werden kann.

Zehn bis 20 Jahre, rechnet Scarpinato, werde es noch dauern, bis die Mafia die deutsche Politik unterwandert haben werde.

Live war der bekannte Mafia-Jäger am Dienstag, den 27.09.2011, mit dem Vortrag „Mafia – ein Parasit befällt Europa“ zu sehen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Organisierte Kriminalität

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September 28, 2011

Bulgarien: Berüchtigter Roma-Boss festgenommen – Proteste gegen die Minderheit überschatten Wahlkampf

Bulgarien: Berüchtigter Roma-Boss festgenommen – Proteste gegen die Minderheit überschatten Wahlkampf

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Veröffentlicht: 20:51, 28. Sep. 2011 (CEST)
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Gypsies.JPG

Sofia (Bulgarien), 28.09.2011 – Am vergangenen Freitag wurde im bulgarischen Dorf Katunits ein 19-Jähriger von einem Kleinbus überfahren. Der Fahrer ist aus dem Umfeld von „Zar Kiro“ und soll vorsätzlich gehandelt haben. Die Straftat löste Proteste der Nationalisten gegen die Großfamilie aus, die sich ausweiteten und sich schließlich gegen alle Roma richteten. Der als Roma-König bekannte Kiril Raschkow soll die Angehörigen des getöteten 19-jährigen Slawen mit dem Tod bedroht haben, was zu seiner Festnahme führte. Die Proteste überschatten den Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl am 23. Oktober 2011.

Kiril Raschkow, der unter dem Namen „Zar Kiro“ bekannt ist, lebt im Dorf Katuniza in Südbulgarien. Nach Berichten der bulgarischen Presse ist er der Anführer einer Gruppierung, die der Organisierten Kriminalität zugerechnet wird. Noch in der Zeit des Kommunismus soll er durch den illegalen Handel mit Devisen und Gold reich geworden sein. Später verkaufte er gepanschten Alkohol und verdiente Geld mit Taschendiebstahl und Prostitution. Durch seine erkauften Verbindungen war er nahezu unantastbar geworden. Beträchtliche Reichtümer soll er angesammelt haben. Angst und Schrecken soll er unter denjenigen verbreitet haben, die sich seinen Zielen in den Weg stellten.

Nach dem möglicherweise vorsätzlich begangenen Tötungsdelikt mit dem Kleinbus richteten sich die Proteste zunächst gegen den Clan von Raschkow. Schnell wurde die Minderheit allgemein durch Nationalisten an den Pranger gestellt. Teilweise kam es zu Gewalttätigkeiten. Über 140 Personen wurden von der Polizei festgenommen. Bei einer Schlägerei starb ein 16-jähriger nach einem Herzversagen. Immobilien von Raschkow wurden angezündet.

Nachdem Kiril Raschkow die Familie des Slawen mit dem Tod bedroht haben soll, wurde er festgenommen, andere Quellen berichten, dass er an einen sicheren Ort in Sofia verbracht wurde. Ein Hauptkommissar nach der Festnahme: „Raschkow ist dort, wo er seit langem hätte sein sollen. Der Clan-Chef und seine Familie haben 20 Jahre lang straffrei das gemacht, was sie wollten“.

Staatspräsident Georgi Parwanow ist besorgt. Der Konflikt in Katuniza sei nicht ethnisch, sondern persönlich motiviert. Keinesfalls dürfe das Thema den Wahlkampf dominieren. Die nationalistische Ataka-Partei hat trotz der Mahnung das Thema aufgegriffen und fordert harte Maßnahmen gegen die Kriminalität der Minderheit. So befürwortet sie die Wiedereinführung der Todesstrafe.

Unter den Roma in Bulgarien gibt es eine hohe Arbeitslosigkeit. Dies hängt auch mit fehlenden Bildungschancen zusammen. Nach einem Plan der Europäischen Union (EU) vom Sommer 2011 müssen alle 27 EU-Staaten Konzepte zur Förderung der Minderheit vorlegen. Ziel ist es mittelfristig die Situation der Roma wesentlich zu verbessern. Nach einem EU-Dokument leben sie in Armut, leiden unter sozialer Ausgrenzung und werden diskriminiert. Eine Chance auf hochwertige Ausbildung und damit einen guten Arbeitsplatz haben sie nicht. Selbst ihre Lebenserwartung ist geringer.

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July 25, 2011

Ciudad Juárez: Massenfestnahme bei Razzia gegen Menschenhandel

Ciudad Juárez: Massenfestnahme bei Razzia gegen Menschenhandel

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Veröffentlicht: 12:01, 25. Jul. 2011 (CEST)
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Prostituierte in Mexiko

Ciudad Juárez (Mexiko), 25.07.2011 – Am Freitag (22. Juli) und Samstag (23. Juli) fand eine großangelegte Razzia gegen Menschenhändler in der nordmexikanischen Grenzstadt Ciudad Juárez statt. Die mexikanische Bundespolizei erklärte am Sonntag, dem 24. Juli, es seien 500 Männer und 530 Frauen festgenommen worden. 20 minderjährige entführte Mädchen konnten befreit werden.

2010 wurden allein in der Stadt Ciudad Juárez 59 Mädchen verschleppt, im Bundesstaat Chihuahua 48 weitere Frauen und Mädchen. Menschenrechtsgruppen hatten schon lange auf die unhaltbaren Zustände hingewiesen. Jahrelang war das Schicksal entführter Frauen im alltäglichen Drogenkrieg untergegangen.

Die Frauen werden als billige Arbeitskräfte verkauft oder der Prostitution zugeführt. Oft endet ihr Schicksal mit dem Tod. Mord ist in Ciudad Juárez alltäglich – bei durchschnittlich sieben Tötungsdelikten am Tag.

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June 28, 2011

Mailänder Staatsanwälte ermitteln im Fall Ruby gegen drei Vertraute von Berlusconi

Mailänder Staatsanwälte ermitteln im Fall Ruby gegen drei Vertraute von Berlusconi

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Veröffentlicht: 14:34, 28. Jun. 2011 (CEST)
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Mailand (Italien), 28.06.2011 – Gegen den Chefredakteur der Tagesschau TG 4, Emilio Fede, den Showgirl-Manager Lele Mora und die Regionalpolitikerin Nicole Minettiengen soll in Mailand der Prozess wegen Begünstigung der Prostitution eröffnet werden. Die Anklage wirft ihnen vor, ein ausgeklügeltes System geschaffen zu haben, um die wilden Partys in Berlusconis Villa bei Mailand „mit Mädchen zu beliefern“. Staatsanwalt Pietro Forno: „Es war ein systematisch aufgezogenes Bordell, das die Wünsche des 74-jährigen Berlusconi zu befriedigen hatte“.

Am Montag ließen sich die drei Angeklagten vor Gericht von Rechtsanwälten vertreten und glänzten mit Abwesenheit. Gegen Lele Mora wurde letzte Woche Untersuchungshaft in einem Verfahren wegen Bankrott angeordnet. Achteinhalb Millionen Euro soll er aus der insolventen Firma LManagement beiseite geschafft haben. Auch eine Unterstützung seines Freundes Berlusconi in Höhe von 3 Millionen Euro für die Firma ist verschwunden.

Das Verfahren gegen Berlusconi wegen Amtsmissbrauch zieht sich in die Länge, wie frühere Verfahren dürfte es bewusst verschleppt werden. 17 Einsprüche seiner Anwälte liegen dem Gericht vor. Dem Ministerpräsidenten von Italien wird vorgeworfen, die 17-jährige marokkanische Prostituierte Ruby nach einem Diebstahl rechtswidrig unter Ausnutzung seiner Position aus dem Gefängnis geholt zu haben.

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June 1, 2011

Berlin Moabit: Bewaffneter Raubüberfall auf ein Bordell

Berlin Moabit: Bewaffneter Raubüberfall auf ein Bordell

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Veröffentlicht: 17:33, 1. Jun. 2011 (CEST)
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Zuganstüren in einem Bordell.JPG

Berlin (Deutschland), 01.06.2011 – Zwei Männer, die sich als Freier ausgaben, überfielen am Montagabend, den 30. Mai, drei Prostituierte im Alter von 27, 34 und 49 Jahren und raubten ihnen Bargeld und Wertsachen.

Am Montag gegen 19 Uhr läutete ein Mann bei einem Bordell im Berliner Stadtteil Moabit in der Bredowstraße. Nachdem er von einer der anwesenden Damen eingelassen worden war, die ihn für einen Kunden hielt, begab er sich ins Bad. Kurz darauf kam ein weiterer Mann ins Etablissement, der schnell seine tatsächlichen Absichten offenbarte, als er eine Pistole aus dem mitgeführten Rucksack holte. Die beiden Männer bedrohten die Dirnen und fesselten sie. Nun durchsuchten sie die Räumlichkeiten und entwendeten die Wertsachen der Liebesdienerinnen. Gefesselt ließen sie die Damen bei ihrer Flucht zurück. Als sich eine der Hilflosen befreien konnte, verständigte sie die Polizei.

Gegen die bislang unbekannten Täter wird wegen schweren Raubes ermittelt.

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  • Portal:Polizeieinsätze
  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren
  • Portal:Berlin

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