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March 5, 2012

Rentner tötet Ärzte in Weilerbach und begeht Suizid

Rentner tötet Ärzte in Weilerbach und begeht Suizid

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Veröffentlicht: 18:35, 6. Mär. 2012 (CET)
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Ein Hubschrauber der Polizei Rheinland-Pfalz

Weilerbach (Deutschland), 05.03.2012 – Ein 78-jähriger Rentner hat in einer Arztpraxis in Weilerbach bei Kaiserslautern am Montag zwei Ärzte (48 und 63 Jahre alt) erschossen. Eine 60-jährige Arzthelferin wurde durch einen Schuss verletzt. Auf seiner Flucht schoss er einen Polizisten an.

Beide getöteten Ärzte sollen miteinander verwandt gewesen sein. Laut Nachbarn sei der Rentner ein verbitterter Mann gewesen, mit dem niemand mehr etwas zu tun haben wollte. Auslöser der Tat soll gewesen sein, dass der 78-Jährige zu lange in der Praxis auf seine Behandlung habe warten müssen. Dagegen spricht, dass ein Abschiedsbrief aufgefunden wurde. Demnach könnte die Tat als sog. erweiterter Selbstmord geplant gewesen sein. In die Praxis war er mit zwei Schusswaffen gekommen. Der Rentner litt an einer Krebserkrankung und hatte schon länger psychische Probleme.

Nach dem Täter wurde mit einem Großaufgebot der Polizei gefahndet, Hubschrauber waren im Einsatz. Nachdem festgestellt worden war, dass er sich in sein Wohnanwesen begeben hatte, wurde dieses von Kräften des Sondereinsatzkommandos (SEK) gestürmt. Der Rentner wurde erschossen in dem Haus aufgefunden. Die Umstände sprechen dafür, dass er sich selbst getötet hat. Bei der Durchsuchung des Wohnhauses wurde neben dem Abschiedsbrief ein kleines Waffenarsenal – bestehend aus sechs Gewehren und drei Pistolen – aufgefunden.

Weilerbach ist eine Gemeinde im Bundesland Rheinland-Pfalz mit 4.500 Einwohnern.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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February 17, 2012

Trier: Alkoholleichen sorgen für Ausnahmezustand

Trier: Alkoholleichen sorgen für Ausnahmezustand

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Veröffentlicht: 18:25, 17. Feb. 2012 (CET)
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Diverse Spirituosen

Trier (Deutschland), 17.02.2012 – An Altweiberfastnacht eskalierte die Lage in Trier: Feuerwehr, Rettungsdienst und Krankenhäuser waren mit der Masse jugendlicher Alkoholleichen völlig überfordert. Die Feierlichkeiten in der ältesten Stadt Deutschlands konzentrierten sich besonders auf den Hauptmarkt und den Kornmarkt in der Innenstadt, wo die Polizei zuvor ein Glasverbot eingerichtet hatte. Dies hielt jedoch niemanden von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen vom Genuss alkoholischer Getränke ab.

Die Folgen: Schon am frühen Nachmittag sind die Kräfte von Feuerwehr, Malteser Hilfsdienst, Deutschem Rotem Kreuz und Johanniter Unfallhilfe völlig überfordert. Notarztwagen kommen fast im Sekundentakt. Um die Situation unter Kontrolle zu bekommen, musste die Berufsfeuerwehr eine Schnelleinsatzeinheit für Sanitätseinsätze des Kastrophenschutzes alarmieren, die unter anderem mit einem Großraumrettungswagen anrückte. Bereits um 16 Uhr können die über 20 medizinischen Fachkräfte von rund 60 Patienten berichten. Diese Situation fand ihre Fortsetzung in den Trierer Krankenhäusern, die jeweils rund 20 junge Menschen mit zum Teil schweren Alkoholvergiftungen behandeln mussten. Dass diese mit diesem Andrang völlig überfordert waren zeigt der Umstand, dass die Patienten teilweise auf den Fluren untergebracht werden mussten. Mit bis zu 4 Promille seien die oft nicht mehr ansprechbaren Jugendlichen eingeliefert worden, 10 bedurften einer intensivmedizinischen Überwachung, ein Patient lag bis zum Abend auf der Intensivstation. Ob sich die Lage über Nacht entspannen würde, war zunächst ungewiss.

Von ähnlichen Problemen weiß auch die Polizei zu berichten. Aufgrund von Schlägereien zwischen Alkoholisierten erfolgten mehrere Festnahmen. Zahlreiche erteilte Platzverweise und die Hinzuziehung des Jugendamtes konnten dennoch nicht erreichen, dass die öffentliche Ordnung überall aufrecht erhalten werden konnte. So waren am Hauptmarkt grölend torkelnde Jugendliche bereits am Nachmittag anzutreffen, einige saßen apathisch am Boden, während wieder andere Häuserfassaden als Toilette benutzen. Die Polizei kündigte unterdessen eine “kritische Nachbereitung mit den zuständigen Stellen” an.

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February 13, 2012

Bruchmühlbach-Miesau: Bewaffneter Banküberfall

Bruchmühlbach-Miesau: Bewaffneter Banküberfall

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Veröffentlicht: 18:42, 13. Feb. 2012 (CET)
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Landkreis Kaiserslautern (Deutschland), 13.02.2012 – Am Montagvormittag ereignete sich im westpfälzischen Bruchmühlbach-Miesau ein Banküberfall, in dessen Rahmen mehrere tausend Euro erbeutet wurden. Zwei mit Sturmhauben maskierte Täter drangen gegen 10:30 Uhr in die Filiale der Bank ein und bedrohten die dortigen Angestellten mit Handfeuerwaffen. Mit ihrer Beute von mehreren tausend Euro flüchteten sie anschließend zu Fuß. Die Fahndung der Polizei verlief bislang erfolglos.

Beide Täter sind etwa 1,75 bis 1,80 m groß und schlank. Die Polizei bittet daher um weitere Zeugenhinweise.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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Hochspeyer: Fernseher verursacht Wohnhausbrand

Hochspeyer: Fernseher verursacht Wohnhausbrand

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Veröffentlicht: 19:12, 13. Feb. 2012 (CET)
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Hochspeyer (Deutschland), 13.02.2012 – Am Samstagabend kam es in Hochspeyer zu einem Gebäudebrand. Auslöser des Feuers im anderthalbstöckigen Wohnhaus war vermutlich ein technischer Defekt eines Fernsehers. Die anrückenden Feuerwehreinheiten aus der Verbandsgemeinde Hochspeyer sowie aus Enkenbach-Alsenborn konnten den gehbehinderten Bewohner des Hauses retten. Eine Frau musste ambulant versorgt werden, als sie einen Zusammenbruch erlitt. Trotz des Einsatzes der Feuerwehr wurde das Gebäude durch das Feuer völlig zerstört, der Sachschaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro.

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  • Portal:Feuerwehr

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Sulzbachtal: Wohnhaus durch Brand völlig zerstört

Sulzbachtal: Wohnhaus durch Brand völlig zerstört

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Veröffentlicht: 19:17, 13. Feb. 2012 (CET)
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Sulzbachtal (Deutschland), 13.02.2012 – In der Nacht zum 6. Februar 2012 wurde ein Wohnhaus in Sulzbachtal durch ein Feuer völlig zerstört. Dabei kamen zwei Personen zu Schaden. Wieso es in dem 1954 errichteten Bauernhaus zum Brand kam ist derzeit, wie auch die genaue Höhe des Sachschadens, noch unklar. Zur Brandbekämpfung kamen die Feuerwehren aus den Verbandsgemeinden Otterbach und Otterberg sowie aus der kreisfreien Stadt Kaiserslautern zum Einsatz. Dennoch war das Gebäude nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.

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  • Portal:Feuerwehr

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February 10, 2012

Kaiserslautern-Dansenberg: Explosionsgefahr nach Gasaustritt

Kaiserslautern-Dansenberg: Explosionsgefahr nach Gasaustritt

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Veröffentlicht: 20:45, 10. Feb. 2012 (CET)
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Arbeiten mit einem Trennschleifer

Kaiserslautern (Deutschland), 10.02.2012 – Am Vormittag des 9. Februar 2012 kam es im Kaiserslauterer Ortsteil Dansenberg zu einem größeren Feuerwehreinsatz, als bei Arbeiten in einer ehemaligen Gaststätte eine Gasleitung mit einem Trennschleifer angesägt wurde. Die verursachenden Arbeiter retteten sich ins Freie und verständigten den örtlichen Gasversorgungsbetrieb sowie die Feuerwehr. Die zuerst an der Einsatzstelle eingetroffenen städtischen Arbeiter sperrten den Gefahrenbereich ab und begannen mit der Evakuierung umliegender Gebäude.

Ein Trupp der städtischen Berufsfeuerwehr, der durch freiwillige Feuerwehreinheiten aus Dansenberg sowie der Stadt Kaiserslautern unterstützt wurde, drang in das Gebäude vor und dichtete die Leckage ab. Im Kamin glühten noch Aschereste, es bestand Explosionsgefahr.

Neben der Feuerwehr kamen auch Kräfte des Katastrophenschutzes der Stadt Kaiserslautern sowie ein Leitender Notarzt zum Einsatz. Er betreute vor allem die evakuierten Menschen in der Dansenberger Sporthalle.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Feuerwehr

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December 5, 2011

Koblenz: Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft

Koblenz: Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft

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Veröffentlicht: 15:09, 5. Dez. 2011 (CET)
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Die im Rhein gefundene Luftmine, erkennbar sind auch die Pumpen mit denen Wasser abgepumpt wurde.

Foto: Holger Weinandt

Koblenz (Deutschland), 05.12.2011 – Das Niedrigwasser im Rhein hatte die britische Luftmine an den Tag gebracht – nach zwei Wochen Vorbereitung und der in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands größten Evakuierung wurde der rund 1.800 Kilogramm schwere Sprengkörper von Mitarbeitern des Kampfmittelräumdienstes im Laufe des 4. Dezember entschärft. Zuvor hatten mehr als 45.000 Bewohner die Evakuierungszone verlassen müssen.

Bereits am Morgen waren Lautsprecherwagen der Polizei durch die Koblenzer Innenstadt gefahren und hatten die Bewohner zum Verlassen ihrer Wohnungen aufgefordert. Man zwinge die Menschen notfalls und lasse Wohnungen durch Schlüsseldienste öffnen, falls die Menschen sich weigerten, teilte Olav Kullak von der Koblenzer Berufsfeuerwehr mit. Bereits am 2. Dezember war die Verlegung von Gefängnisinsassen in andere Haftanstalten in Angriff genommen worden. Außerdem wurden hunderte von pflegebedürftigen Personen aus sieben Altenheimen und Patienten von zwei in der Evakuierungszone liegenden Krankenhäusern evakuiert. 2.500 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Ordnungsamt und Polizei waren an der Evakuierung beteiligt, dazu zahlreiche Freiwillige von Maltesern und Johannitern.

Die Evakuierungszone betraf ein Gebiet von etwa 1.800 Metern um den Fundort der Luftmine.

Für die 99-jährige, aus Breslau stammende Annelotte Weidlich war die Evakuierung vor allem wegen der Zugluft lästig. „Ich stamme aus Breslau. Dort wurde ich im Krieg evakuiert“, sagte sie. „Dagegen ist das hier gar nichts.“ Die Bombe war in der Nähe des Deutschen Ecks am 20. November von Spaziergängern entdeckt worden. Als bedeutender Verkehrsknotenpunkt wurde Koblenz von den Alliierten im Zweiten Weltkrieg besonders intensiv bombardiert, weshalb noch immer Blindgänger gefunden werden. Diese Evakuierung war bisher die umfangreichste. Die bisher größte Evakuierung betraf am Pfingstmontag 1999 rund 11.000 Koblenzer.

Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes bei der Vorbereitung am 3. Dezember

Foto: Holger Weinandt

Die Entschärfung behinderte auch den Verkehr. Aus Sicherheitsgründen wurde der Zugverkehr auf beiden Rheinufern eingestellt. Die Züge wurden umgeleitet. Auch mehrere Bundesstraßen und zwei Koblenzer Rheinbrücken wurden für den Verkehr gesperrt.

Die Entschärfung begann um 13:40 Uhr. Eine US-Fliegerbombe wurde ebenfalls entschärft. Sie war nahe der Luftmine im flachen Wasser aufgetaucht war. Obwohl die Fliegerbombe verzogen war, verliefen die beiden Entschärfungen ohne Zwischenfälle. Ein Tarnnebelfass der Wehrmacht wurde anschließend gesprengt. „Wir waren mit zehn Mann im Einsatz. Und wir fahren mit zehn Mann nach Hause. Das ist das Wichtigste“, kommentierte der Leiter des Kampfmittelräumdienstes, Horst Lenz, nachher erleichtert. Für die vielen Einsatzkräfte des Roten Kreuzes war der Tag jedoch noch nicht zu Ende. Die evakuierten Personen mussten zurückbefördert werden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Evakuierung in Koblenz am 4. Dezember 2011“.

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November 28, 2011

Schon wieder schwerer Verkehrsunfall auf der B 37

Schon wieder schwerer Verkehrsunfall auf der B 37

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Veröffentlicht: 17:57, 28. Nov. 2011 (CET)
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Landkreis Kaiserslautern (Deutschland), 28.11.2011 – Gerade einmal drei Wochen nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 37 bei Hochspeyer, bei welchem insgesamt vier Menschen ums Leben kamen, ereignete sich am Samstag Nachmittag erneut ein schwerer Unfall, nur 300 Meter von der damaligen Unfallstelle entfernt. Diesmal kam es zum Crash, als eine 22-Jährige bei einem Überholversuch mit einem entgegenkommenden PKW kollidierte. Durch den Aufprall wurden die 22-jährige Fahrerin, ihre Beifahrerin und der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs eingeklemmt und schwer verletzt; dessen sechsjähriger Sohn kam mit leichten Verletzungen davon. Neben den Feuerwehren der Verbandsgemeinde Hochspeyer kamen auch die Berufsfeuerwehr Kaiserslautern, der Katastrophenschutz und ein Unfallsachverständiger während der Rettungsarbeiten zum Einsatz, weswegen die B 37 für rund drei Stunden voll gesperrt wurde.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Schwerer Verkehrsunfall bei Kaiserslautern fordert mehrere Todesopfer (5.11.2011)
  • Weiteres Todesopfer nach schwerem Verkehrsunfall (21.11.2011)

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November 21, 2011

Weiteres Todesopfer nach schwerem Verkehrsunfall

Weiteres Todesopfer nach schwerem Verkehrsunfall

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Veröffentlicht: 06:43, 21. Nov. 2011 (CET)
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Landkreis Kaiserslautern (Deutschland), 21.11.2011 – Nachdem bei einem schweren Verkehrsunfall auf des Bundesstraße 37 beim westpfälzischen Hochspeyer drei Menschen gestorben waren, ist nun auch die Unfallversursacherin ihren Verletzungen erlegen. Indes bleibt die Unfallursache weiterhin unklar; in einer, mit der Staatsanwaltschaft abgesprochenen, Presseerklärung wurden auch keine Auskünfte über die von der 60jährigen Fahrerin genommene Blutprobe gegeben.

Den schweren Verkehrsunfall überlebten ein 42-jähriger Mann, eine 23-jährige Mitfahrerin und der 20-jährige Beifahrer nicht. Das neun Monate alte Kleinkind des verstorbenen Beifahrers trug nur leichte Verletzungen davon. Alle Fahrzeuginsassen seien im nahen Frankenstein wohnhaft und italienischer Nationalität.

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November 7, 2011

SWR beendet Mittelwellenausstrahlung

SWR beendet Mittelwellenausstrahlung – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Veröffentlicht: 19:21, 7. Nov. 2011 (CET)
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Der traditionsreiche „Rheinsender“ bei Mainz: seit Jahrzehnten auf 1017 kHz weit über Rheinland-Pfalz hinaus empfangbar

Baden-Baden (Deutschland), 07.11.2011 – Der Südwestrundfunk hat am Montag, den 7. November 2011 bekanntgegeben, die Hörfunkausstrahlung auf Mittelwelle endgültig einzustellen. Bisher wird das bis auf den Raum Stuttgart nicht über UKW verbreitete Wortprogramm SWR cont.ra über sechs Mittelwellensender ausgestrahlt. Ein konkretes Abschaltdatum wurde noch nicht mitgeteilt. Allerdings wird die Wirksamkeit der damit einhergehenden Kosteneinsparungen bereits für das Jahr 2012 angekündigt, sodass mit einer kurzfristigen Umsetzung gerechnet werden muss.

Die ARD-Rundfunkanstalt für die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz begründet den Schritt mit der inzwischen nicht mehr zeitgemäßen Audioqualität auf Empfängerseite sowie mit der damit im Zusammenhang stehenden weitgehenden Abwendung der Hörer von der Mittelwelle. Stattdessen wolle man sich neben der Pflege der UKW-Netze der SWR-Radioprogramme zukünftig verstärkt auf den Ausbau des Digitalradios als neuen Übertragungsweg konzentrieren.

Im Zuge der technischen Neuorientierung soll ein neues Hörfunkprogramm „SWR info“ etabliert werden. Auch hierzu wurde noch kein Datum bekanntgegeben, ebensowenig zu seinem Inhaltskonzept sowie zur Frage eines Weiterbestehens von SWR cont.ra.

Der SWR ging 1998 aus den bis dahin bestehenden Anstalten Südwestfunk (Rheinland-Pfalz und ehemals zur französischen Besatzungszone gehörende Teile von Baden-Württemberg) und Süddeutscher Rundfunk (zur amerikanischen Besatzungszone gehörende Teile Baden-Württembergs) hervor. Bis dahin wurden die Mittelwellensender zur Ausstrahlung der jeweiligen 1. Programme genutzt, die als informationsorientierte Vollprogramme die Funktion einer Grundversorgung der Sendegebiete erfüllt hatten.

Mittelwellensender sind aufgrund der notwendigen Sendeleistungen von oft mehreren hundert Kilowatt sehr energie- und mithin kostenintensiv. Ein Vorteil gegenüber UKW ist das größere Empfangsgebiet; in den Nachtstunden kann ein sich in Deutschland befindender Mittelwellensender unter Umständen in ganz Europa empfangen werden. Während dieser Übertragungsweg in Deutschland schon länger praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit genutzt wird und sogar einem Großteil der Hörfunknutzer noch nicht einmal bekannt ist, spielt er beispielsweise in den USA eine zentrale Rolle auf dem kommerziellen Hörfunkmarkt für die Ausstrahlung von Talk- und Nachrichtensendern, für die eine gehobene Audioqualität nicht erforderlich ist.

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