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February 4, 2010

Sotheby\’s: Giacometti-Skulptur „L\’Homme qui marche I“ erzielt Rekord-Auktionspreis von 74 Millionen Euro

Sotheby’s: Giacometti-Skulptur „L’Homme qui marche I“ erzielt Rekord-Auktionspreis von 74 Millionen Euro

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Veröffentlicht: 20:44, 4. Feb. 2010 (CET)
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„Der schreitende Mann“ auf der Rückseite einer Schweizer Banknote

London (Vereinigtes Königreich), 04.02.2010 – Auch im Kunstmarkt werden Weltrekorde erzielt. 65.001.250 Pfund Pfund (umgerechnet 74 Millionen Euro) für eine Bronzeskulptur – das ist Weltrekord. Damit erzielte die lebensgroße Figur des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti „L’Homme qui marche I“ (1961) den höchsten jemals erzielten Verkaufspreis für ein Kunstwerk bei einer Auktion.

Das Kunstwerk stammt aus der Sammlung der Commerzbank und zierte bisher die Konferenzetage im Frankfurter Hochhaus der Dresdner Bank. Der erzielte Verkaufspreis fließt in eine Stiftung der Bank und an ausgewählte Museen.

Die Versteigerung dauerte nur acht Minuten, innerhalb derer der geschätzte Preis (zwischen 12 und 18 Millionen Pfund) schnell bis auf den Rekordwert stieg. Käufer ist ein anonymer Bieter. Der bisherige Rekordpreis wird von einem Gemälde Pablo Picassos („Junge mit Pfeife“) gehalten. Es wechselte 2004 in New York für 104.327.006 US-Dollar den Besitzer.

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December 18, 2005

Moore-Skulptur gestohlen

Moore-Skulptur gestohlen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Moore-Skulptur gestohlen

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Artikelstatus: Fertig 14:45, 19. Dez. 2005 (CET)
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„A Reclining Figure“

Hertfordshire (Großbritannien), 18.12.2005 – Drei Diebe haben mithilfe eines Kranes eine im Jahre 1969/1970 entstandene Bronzefigur gestohlen. Diese zwei Tonnen wiegende Skulptur namens „A Reclining Figure“ wurde von dem Künstler Henry Moore entworfen worden. Die Skulptur stand im Museum der Henry-Moore-Stiftung in Perry Green in der Grafschaft Hertfordshire.

Die Skulptur wurde mit einem Kran wohl auf einen Mercedes-Lastwagen gehievt. Bei einem Begleitfahrzeug, das dort gesichtet worden war, handelte es sich wahrscheinlich um einen Mini Cooper. Die Polizei vermutet, dass die Diebe die Figur einschmelzen lassen wollen, um den Materialwert zu bekommen.

So ein Diebstahl sei einmalig, meinte der Sprecher der Henry-Moore-Stiftung. Sonst waren immer das Gewicht und die Größe ein Hindernis bei Diebstählen.

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September 17, 2005

Behindert, nackt und hochschwanger: Marmorstatue der Künstlerin Alison Lapper auf dem Trafalgar Square enthüllt

Artikelstatus: Fertig 21:12, 18. Sep. 2005 (CEST)
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Marc Quinn: Alison Lapper Pregnant

Marc Quinn: Alison Lapper Pregnant

London (Großbritannien), 17.09.2005 – Auf dem Trafalgar Square in London steht auf einem Pfeiler, der für wechselnde Aufstellungen von Statuen vorgesehen ist, seit dem 15. September eine neue Skulptur. Abgebildet ist die 1965 ohne Arme und mit Beinen ohne Knie und Unterschenkel geborene englische Künstlerin Alison Lapper wenige Wochen vor der Geburt ihres heute fünfjährigen Sohnes. Sie leidet unter einer als Phokomelie (griech. Robbengliedrigkeit) bezeichneten Dysmelie, ähnlich den Missbildungen nach Einnahme des Beruhigungsmittels Contergan (Thalidomid).

Die 3,5 Meter hohe Skulptur von Marc Quinn mit dem Titel „Alison Lapper Pregnant“ stößt auf unterschiedliche Reaktionen in der britischen Öffentlichkeit. Während Kritiker den künstlerischen Wert anzweifeln, weil die Statue zu kalt, glatt und monströs wirke, vergleichen andere das Werk mit der als Venus von Milo bekannten antiken griechischen Aphroditestatue, der ebenfalls die Arme fehlen. Hervorgehoben wird, dass Sexualität und Mutterschaft Behinderter eindrücklich in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden, inmitten der Standbilder auf dem Trafalgar Square, die triumphierende männliche Helden des britischen Weltreichs darstellen. Der Künstler sieht in seinem Werk weiblichen Heroismus in der Auseinandersetzung mit Vorurteilen und bei der Bewältigung besonderer persönlicher Lebensumstände ausgedrückt, außerdem symbolisiere die gezeigte Schwangerschaft die Möglichkeiten, die die Zukunft biete.

Marc Quinn hatte mit seiner Statue den Wettbewerb der Stadt London um den Platz auf dem 4,7 Meter hohen Pfeiler gewonnen, im April 2007 soll dort ein Werk des deutschen Installationskünstlers Thomas Schütte, eines weiteren Gewinners, installiert werden.

Wikipedia bietet Hintergrundinformationen zum Thema: Alison Lapper, Marc Quinn und Phocomelia in englischer Sprache
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July 19, 2005

Nofretete: „Die Schöne ist gekommen“ – zur Berliner Museumsinsel

Nofretete: „Die Schöne ist gekommen“ – zur Berliner Museumsinsel

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Die Büste der Nofretete

Berlin (Deutschland), 19.07.2005 – Nach einer wechselvollen Standortgeschichte kehrt die wohl berühmteste Frauenbüste auf die Berliner Museumsinsel zurück, bevor sie 2009 ihren dann wohl endgültigen Standort im Neuen Museum finden wird, in dem die ägyptische Sammlung als Ganzes ausgestellt werden soll.

Gemahlin, Hohepriesterin und später Nachfolgerin des Pharaos Echnaton, der die Glaubensvorstellungen des alten Ägypten für die Dauer seiner Herrschaft von Grund auf revolutionierte, war diese Frau. Nofretete – ihre geheimnisvolle Schönheit fasziniert den Betrachter auch über die Jahrtausende hinweg immer noch, wenn auch hinter Panzerglas in einer meterhohen Vitrine. Ihr künstlerisches Abbild ist bis heute einer der großen Publikumsmagneten der deutschen Hauptstadt geblieben. Die Berliner Museumsinsel ist um eine Attraktion reicher.

Quellen

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