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February 7, 2016

Widerstand in Polen gegen die Aufnahme von Flüchtlingen

Widerstand in Polen gegen die Aufnahme von Flüchtlingen

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Veröffentlicht: 11:14, 7. Feb. 2016 (CET)
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Witold Waszczykowski

Warschau (Polen), 07.02.2016 – Nach einer Meinungsumfrage von Juli 2015 wollten 70 Prozent der Polen keine Flüchtlinge aus muslimischen oder afrikanischen Ländern. Die ablehnende Haltung hat sich in letzter Zeit verstärkt. Eine Rolle spielt dabei die Religion: Polen ist mehrheitlich katholisch. 87 % der polnischen Gesamtbevölkerung sind römisch-katholisch, und davon geben 54 % an, ihren Glauben auch zu praktizieren.

Die neue polnische Regierung unterstützt die ablehnende Haltung in der Bevölkerung, begründet dies jedoch sicherheitspolitisch. Außenminister Waszczykowski erklärte: „Wir lassen niemanden nach Polen, der Polen einer Gefahr aussetzen könnte. Die Hauptbedingung für die Aufnahme von Flüchtlingen ist die eigene Sicherheit.“

Gegenwärtig wird in der EU um die Verteilung von 160.000 Flüchtlinge verhandelt. Dies ist jedoch nur ein kleiner Teil der über eine Million Menschen, die 2015 Jahr nach Europa flüchteten. Polens liberale Ministerpräsidentin Ewa Kopacz wollte 7.000 Flüchtlinge in Polen aufzunehmen. Das wären weniger als 5 Prozent des Gesamtkontingents von 160.000. Polen hat rund 38,5 Millionen Einwohner. Nach den Wahlen im Oktober 2015 errang die nationalkonservative Partei Prawo i Sprawiedliwość (PiS) eine absolute Mehrheit und will über die Zahl der Flüchtlinge neu verhandeln. Die neue Ministerpräsidentin Beata Szydlo sprach von 400 Menschen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Religion

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November 8, 2015

Frontex: Regierung Merkel hat angeblich gelogen

Frontex: Regierung Merkel hat angeblich gelogen

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–MuttiAusBerlinWedding (Diskussion) 19:14, 11. Nov. 2015 (CET)

Logo der EU-Grenzschutzagentur Frontex

Warschau (Polen), 08.11.2015 – Die EU-Grenzschutzagentur Frontex hat gemeldet, dass sie die deutsche Bundesregierung bereits im Frühjahr 2015 über die hohen Flüchtlingszahlen informiert habe. Der Leiter von Frontex, Fabrice Leggeri bestätigte, dass er die Bundesregierung im März über eine Zahl von ca. 500.000 bis 1 Millionen Flüchtlinge informiert habe. Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es keinen EU-Verteilungsschlüssel gibt.

Trotzdem behauptete die Regierung-Merkel bis Mai, man rechne mit etwa 250.000 Flüchtlingen. Später wurde die Prognose auf 500.000 erhöhtund hielt an dieser bis August fest. Dem Innenministerium wird darüberhinaus vorgeworfen , die Zahlen von Frontex nicht an die Bundesländer weitergegeben zu haben, weshalb diese sich nicht darauf vorbereiten konnten.

Die Regierung Merkel behauptete, man hätte nicht mit einer so hohen Anzahlt an Flüchtlingen rechnen können, und sei deshalb nicht in der Lage gewesen sich darauf vorzubereiten. Dies wurde als Rechtfertigung für die teils chaotischen Zustände an der deutsch-österreichischen EU-Binnengrenze, sowie die zusätzlichen Grenzkontrollen und Einschränkungen im Bahnverkehr nach Österreich benutzt.

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December 23, 2013

Polen: Mehr als 30 Menschen an Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben

Polen: Mehr als 30 Menschen an Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben

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Veröffentlicht: 23:59, 23. Dez. 2013 (CET)
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Bei modernen Holzöfen besteht kaum Gefahr einer Kohlenmonoxid-Vergiftung

Warschau (Polen), 23.12.2013 – In den Wintermonaten 2012/2013 waren in Polen 91 Menschen durch Kohlenmonoxid-Vergiftungen gestorben. Deshalb haben mehrere Städte in diesem Jahr verboten, mit Kohleöfen zu heizen. Das polnische Innenministerium warnt gegenwärtig mit einer Informationskampagne vor den Gefahren durch Ofenheizung und unzureichende Belüftung, der Auslandsdienst des Polnischen Rundfunks verbreitet die Informationen in sechs Sprachen. In diesem Winter wurden bereits 30 Tote registriert, 700 Menschen mussten wegen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung behandelt werden. Bei der Behandlung kommt es darauf an, die Einwirkung des Kohlenmonoxids sofort zu beenden und den Vergifteten mit Sauerstoff zu beatmen.

Kohlenstoffmonoxid – kurz auch Kohlenmonoxid genannt – ist ein farbloses und geruchloses Gas, das sich bei der Verbrennung infolge unzureichender Sauerstoffzufuhr bildet. Die Gefahr einer Vergiftung entsteht, wenn die Rauchgase in Wohnräume gelangen, zum Beispiel durch fehlerhafte Belüftung. Besonders bei älteren Öfen oder bei unsachgemäßer Bedienung besteht diese Gefahr. Sie beschränkt sich nicht nur auf Kohleöfen, sondern kommt auch bei defekten Gasheizungen oder Dieselaggregaten vor. Bei Geräten, die dem heutigen Stand der Technik entsprechen und richtig angeschlossen sind, ist die Gefahr jedoch gering. Helfen können auch Geräte, die den Kohlenmonoxid-Gehalt messen und bei Überschreitung des kritischen Wertes einen schrillen Warnton abgeben. In der Heizperiode häufen sich jedoch die Fälle von Kohlenmonoxid-Vergiftungen.

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September 11, 2012

Polen: Zahl der Exorzisten stark angestiegen

Filed under: Kirche,Themenportal Religion,Veröffentlicht,Warschau — admin @ 5:00 am

Polen: Zahl der Exorzisten stark angestiegen

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Veröffentlicht: 13:27, 11. Sep. 2012 (CEST)
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Holzschnitt (1598) Exorzismus an einer Frau von einem Priester und seinem Assistenten durchgeführt wird. Dämon kommt aus ihrem Mund.

Warschau (Polen), 11.09.2012 – Vor 15 Jahren gab es in Polen vier Exorzisten, jetzt sind es 120. Das stellt eine Steigerung von 3.000 Prozent dar. Der katholische Priester Aleksander Posacki, Experte für kirchliche Dämonenaustreibungen in Warschau, erklärte Polen sei damit neben Italien das einzige Land mit einer erwähnenswerten Anzahl von Exorzisten.

Posacki ist Mitglied der Internationalen Vereinigung der Exorzisten. 2011 wurde in Polen ein Bischof zum Exorzismusbeauftragten benannt. 1998 wurden die Regeln für den Exorzismus vom Vatikan neu gefasst. Seit dieser Zeit können Fachleute aus Medizin und Psychiatrie beratend hinzugezogen werden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Polen
Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Exorzismus“.

Quellen[Bearbeiten]

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September 7, 2012

Polen: Atomkraftwerk an der Ostseeküste geplant

Polen: Atomkraftwerk an der Ostseeküste geplant

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Veröffentlicht: 12:37, 7. Sep. 2012 (CEST)
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Bauruine des polnischen Kernkraftwerks Żarnowiec von 1990

Warschau (Polen), 07.09.2012 – Angesichts des Wachstums der polnischen Industrie und des zunehmenden Bedarfs an elektrischer Energie plant die Regierung in Warschau ein Atomkraftwerk an der Ostseeküste. In etwa zehn Jahren soll das Kraftwerk elektrischen Strom liefern und auch die Abhängigkeit vom Energielieferanten Russland verringern. Umweltschützer melden bereits Bedenken an, Hotel- und Restaurantbesitzer fürchten einen Rückgang der Besucherzahlen beim Tourismus.

Polen hat die größten bekannten Kohlevorräte in der EU und deckte im Jahre 2008 rund 90 % seines Energiebedarfs mit diesem fossilen Brennstoff. Ein Projekt zum Bau eines Kernkraftwerks an der Ostseeküste 50 km nordwestlich von Danzig war 1972 von der polnischen Regierung gestartet worden, nach der Katastrophe von Tschernobyl 1986 und der politischen Wende 1989 jedoch 1990 endgültig aufgegeben. Der Standort ist aber weiterhin Teil des Atomprogramms, das im März diesen Jahres mit 404 gegen 2 Stimmen vom Parlament in Warschau beschlossen wurde. Ursprünglich war eine Ausschreibung für Mitte 2012 vorgesehen. Doch als offensichtlich wurde, dass auch Finanzierung und die Beteiligung strategischer Partner dabei zu berücksichtigen waren, verschob der staatliche Energiekonzern die Ausschreibung, um den traditionellen Leistungskatalog für das Kraftwerk zu erweitern. Die Planungen für ein Kernkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 3000 MW werden voraussichtlich im Jahre 2013 abgeschlossen sein, der Betriebsbeginn ist für das Jahr 2024 vorgesehen, die Kosten betragen schätzungsweise 10 Milliarden Euro.

Gegenwärtig betreibt Polen nur einen Forschungsreaktor mit einer thermischen Leistung von 30 MW, der allerdings bisher nur mit 20 MW gefahren wird. Das Atomprogramm sieht den Bau von insgesamt 27 Kernkraftwerken vor, um so langfristig den Energiebedarf des Landes zu decken.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Umwelt

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June 28, 2012

Fußball-Europameisterschaft: Italien zieht ins Finale

Fußball-Europameisterschaft: Italien zieht ins Finale

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Veröffentlicht: 22:42, 28. Jun. 2012 (CEST)
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Warschau (Polen), 28.06.2012 – In der 21. Minute des Halbfinales Deutschland – Italien der Europameisterschaft erzielte der aus Ghana stammende Mario Barwuah Balotelli das 1:0 für Italien, in der 36. Minute das 2:0. Trotz seiner Größe von 1,93 m konnte der deutsche Torwart Manuel Neuer die beiden Bälle nicht halten. Balotelli spielt sonst als Stürmer für Manchester City in der englischen Premier League; seit 2008 ist er italienischer Staatsbürger und Mitglied der dortigen Nationalmannschaft. Zu Beginn der zweiten Halbzeit holte Deutschland auf und bedrängte das gegnerische Tor. In der 69. Minute wurde der körperlich erschöpfte Balotelli ausgewechselt. Dennoch blieb es zunächst beim 2:0. In der Verlängerung von insgesamt 5 Minuten fiel durch einen Elf-Meter zwar das erste deutsche Tor, aber es blieb beim Sieg für Italien mit 2:1. Am 1. Juli findet das Endspiel zwischen Spanien und Italien statt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Fußball
Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Fußball-Europameisterschaft 2012“.

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June 13, 2012

EM 2012: Mehr als 130 Festnahmen bei der Begegnung von Polen und Russland

EM 2012: Mehr als 130 Festnahmen bei der Begegnung von Polen und Russland

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Veröffentlicht: 17:50, 13. Jun. 2012 (CEST)
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Polizei – ausgerüstet mit Waffen zum Verschießen von Gummigeschossen

Warschau (Polen), 13.06.2012 – Am Dienstag kam es in Warschau zu schweren Ausschreitungen von polnischen und russischen Hooligans vor und nach der Begegnung der Fußballnationalteams in der Gruppenrunde der Fußball-Europameisterschaft. Die Polizei, die ebenfalls attackiert wurde, nahm mehr als 130 Personen fest. 15 Personen mussten mit Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert werden, unter den Verletzten ist auch ein Deutscher.

Vor dem Spiel waren tausende russische Fans entlang der Weichsel auf dem Weg zum Nationalstadion. Es kam zu Provokationen zwischen Polen und Russen und anschließend zu Flaschenwürfen und Schlägereien. Die gewalttätigen Konfrontationen setzen sich während und nach dem Spiel fort. Immer wieder lebten Gruppen von Hooligans ihre Aggressionen an gegnerischen Fans aus. Die einschreitende Polizei wurde mit Gegenständen wie Feuerwerkskörpern und Steinen beworfen und setzte Tränengas, Gummigeschosse und Wasserwerfer ein.

Polizeisprecherin Monika Brodowska gab bekannt, dass derzeit Videoaufnahmen ausgewertet werden, um weitere Straftäter zu identifizieren.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Polen

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June 12, 2012

Fußball-Europameisterschaft 2012 startet mit „Unentschieden“

Fußball-Europameisterschaft 2012 startet mit „Unentschieden“

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Veröffentlicht: 21:33, 12. Jun. 2012 (CEST)
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Warschau / Breslau (Polen), 12.06.2012 – Das Eröffnungsspiel zur Fußball-Europameisterschaft 2012 in Warschau zwischen Polen und Griechenland endete 1:1. Die Griechen lagen zur Halbzeitpause 1:0 gegen den Gastgeber zurück. Im zweiten Spiel des Eröffnungstages, dem 9. Juni 2012, das in Breslau stattfand, unterlagen die Tschechen Russland deutlich mit 1:4. Der Halbzeitstand lag bei 2:0 für Russland.

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March 26, 2012

Polen: Erster Auslandsbesuch Gaucks

Polen: Erster Auslandsbesuch Gaucks – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Warschau (Polen), 26.03.2012 – Seinen ersten Auslandsbesuch macht Joachim Gauck – wie schon seinerzeit Horst Köhler – in Polen. Er trifft sich dort mit seinem polnischen Amtskollegen, Bronisław Komorowski.

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June 13, 2010

Warschau: Tatverdächtiger im Dubai-Mordfall festgenommen

Warschau: Tatverdächtiger im Dubai-Mordfall festgenommen

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Veröffentlicht: 15:47, 13. Jun. 2010 (CEST)
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Warschau (Polen) / Berlin (Deutschland), 13.06.2010 – Die polnischen Strafverfolgungsbehörden haben in Warschau auf Ersuchen der Bundesrepublik einen mit europäischem Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen. Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe bestätigte damit Meldungen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, wonach bereits Anfang Juni eine Festnahme stattgefunden hat. Die polnischen Behörden prüften derzeit den Auslieferungsantrag, sagte der Sprecher. Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums bestätigte ebenfalls die Verhaftung eines Israelis, machte aber keine näheren Angaben.

Der Mann, dessen Identität vom Spiegel mit Uri Brodsky angegeben wird, wird mit den gefälschten Pässen in Verbindung gebracht, die bei der Ermordung des Hamas-Funktionärs Mahmud al-Mabhuh am 20. Januar verwendet wurden, in Zusammenhang gebracht. Interpol sucht auf Ersuchen der Vereinigten Arabischen Emirate nach mehreren Personen.

Brodsky soll demnach mitgeholfen haben, dass sich einer der Täter vor einem Jahr einen deutschen Reisepass verschaffen konnte. Beim Einwohnermeldeamt Köln wurde damals ein Reisepass auf den Name „Michael Bodenheimer“ beantragt. Dieser wurde in Dubai verwendet, als ein mutmaßlich 26 Personen umfassendes Kommando vor dem Attentat auf Mabhuh einreiste und nach dem Mord das Land verließ.

Die Polizei in Dubai hatte bei den Ermittlungen die betrügerische Nutzung von Reisepässen aus Australien, Frankreich, Irland und dem Vereinigten Königreich festgestellt. Teilweise handelte es sich um echte Dokumente, die mit anderen Fotos versehen wurden. Dubai hatte Israel beschuldigt, dass dessen Geheimdienst Mossad das Attentat in einem Luxushotel ausgeführt habe. Israel hat die Anschuldigungen weder dementiert noch bestätigt.

Themenverwandte Artikel

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