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December 4, 2010

Fluglotsenstreik in Spanien: Regierung ruft Alarmzustand aus

Fluglotsenstreik in Spanien: Regierung ruft Alarmzustand aus

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Veröffentlicht: 15:15, 4. Dez. 2010 (CET)
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Madrid (Spanien), 04.12.2010 – Das spanische Militär hat am Freitagabend die Kontrolle über den Luftraum des Landes übernommen, die spanische Regierung verhängte nach einer außerordentlichen Kabinettssitzung den „Alarmzustand“. Laut Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba werden die Fluglotsen mit dieser Maßnahme dem Militärrecht unterstellt. Wer nicht zur Arbeit erscheint, macht sich dann der Befehlsverweigerung schuldig und muss möglicherweise mit einer langjährigen Gefängnisstrafe rechnen. Die Angeklagten werden dann einem Schnellverfahren nach militärischem Recht unterworfen. Nicht erklärte Streiks der Fluglotsen haben gestern den Flugbetrieb in Spanien nahezu zum Erliegen gebracht. Acht Flughäfen mussten aufgrund des Streiks ihren Betrieb einstellen.

Der Alarmzustand ist eine Maßnahme, die eine unmittelbare Vorstufe des Ausnahmezustandes darstellt. Die Regierung erhält unter dieser Bedingung besondere Vollmachten. Seit dem Ende der Franco-Herrschaft in Spanien wurde der Alarmzustand zum ersten Mal ausgerufen. Die spanische Regierung hat außerdem angekündigt, den Notstand auszurufen, wenn sich die Situation nicht verbessern sollte und die Fluglotsen an ihre Arbeitsplätze zurückkehren würden.

Hintergrund des Streiks sind Verhandlungen der Fluglotsen mit der Flughafenbehörde AENA über Löhne und Arbeitsbedingungen. Bereits vor zwei Wochen hatte die Fluglotsengewerkschaft erklärt, dass die Fluglotsen für dieses Jahr ihre Maximalarbeitszeit erreicht hätten. Gegen 17 Uhr am Freitagnachmittag hatten sich dann viele Fluglotsen überraschend krank gemeldet und ihren Dienst nicht angetreten. Rund 250.000 Passagiere waren betroffen.

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August 27, 2006

Die EU stellt fast 7.000 Soldaten für die UN-Friedenstruppe

Die EU stellt fast 7.000 Soldaten für die UN-Friedenstruppe

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Artikelstatus: Fertig 12:08, 27. Aug. 2006 (CEST)
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UN-Generalsekretär Kofi Annan begrüßt das Engagement der Europäer

Brüssel (Belgien), 27.08.2006 – Der Generalsekretär der Vereinten Nationen Kofi Annan hat in Verhandlungen mit den EU-Außenministern am Freitag, den 25. August in einer Sondersitzung eine Einigung über die Beteiligung der Europäischen Union an der internationalen Blauhelmtruppe für den Libanon erzielt. Danach stellt die EU fast 7.000 Soldaten für den Einsatz der UN-Friedenstruppe, Frankreich erhöhte sein Truppenangebot kurzfristig von 200 auf 2.000 Soldaten, Spanien stellt 1.200 Soldaten zur Verfügung, Polen entsendet 500 Soldaten, Finnland 250 und Belgien wird sich mit knapp 400 Soldaten an der Mission im Nahen Osten beteiligen. Die Blauhelmtruppe soll insgesamt 15.000 Mann stark sein – das hat der UN-Sicherheitsrat in seiner Resolution 1701 festgelegt. Die Soldaten verstärken die bisher 2.000 Mann starke UNIFIL-Mission. Neben Staaten der EU haben Malaysia, Indonesien und Bangladesch Soldaten für die verstärkte UN-Mission im Libanon fest zugesagt. Zudem werden noch Gespräche mit dem Ministerpräsidenten der Türkei geführt. Annan äußerte sich positiv über die Verhandlungen mit der EU: „Wenn man alles zusammenzählt, dann stellt Europa das Rückgrat für die Truppe“, so Annan. Bis zum Februar 2007 stehen die Truppen unter dem Oberbefehl der Franzosen, dann übernehmen die Italiener die Führung, die mit 3.000 Soldaten das größte Kontingent stellen. Die Natur der deutschen Beteiligung ist weiterhin unklar, fest steht jedoch, dass Deutschland Marinesoldaten an die libanesische Küste entsenden wird, um Waffenlieferungen an die radikal-islamische Hisbollah zu unterbinden; das gab der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier bekannt.

Die Truppen der UN-Friedenstruppe werden auf Wunsch des libanesischen Premierministers Fuad Siniora nicht an der Grenze zu Syrien stationiert, solange der Libanon nicht den ausdrücklichen Wunsch danach äußert. Syrien gab bekannt, dass es eine mögliche Stationierung von Soldaten an der libanesisch-syrischen Grenze als „feindlichen Akt“ ansehen würde.

Kofi Annan betonte, dass das Mandat der Friedenstruppe nicht die Entwaffnung der Hisbollahmiliz einschließe. Dies sei eine Aufgabe der libanesischen Streitkräfte.

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September 4, 2005

Drei Tote bei Absturz eines Flugzeuges der spanischen Armee

Drei Tote bei Absturz eines Flugzeuges der spanischen Armee

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Artikelstatus: Fertig 23:19, 4. Sep. 2005 (CEST)
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Jaén (Spanien), 04.09.2005 – Ein Flugzeug der spanischen Armee ist gestern Mittag gegen 12:45 Uhr MESZ nahe der südspanischen Stadt Jaén in ein Wohnhaus gestürzt. Drei Menschen starben dabei.

Bei dem abgestürzten Flugzeug handelte es sich um ein Trainingsflugzeug des Typs „Casa-101“. Der Pilot, ein Soldat, sowie zwei Bewohner des Einfamilienhauses starben bei dem Absturz. Bei den getöteten Bewohnern handelt es sich um eine 30-jährige Frau und ihr acht Monate altes Baby.

Nach Augenzeugenberichten war die Maschine zu tief geflogen und hatte nach Angaben des spanischen Verteidigungsministeriums die vorgegebene Flugroute nicht eingehalten. Vor dem Absturz wollte der Pilot noch mit dem Fallschirm abspringen, die Zeit dafür reichte aber nicht mehr aus. Den geöffneten Fallschirm fand der Bergungstrupp in der Maschine neben der Leiche des Piloten. Warum er die Kontrolle über die Maschine verloren hat, wird derzeit ermittelt.

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August 17, 2005

Hubschrauberabsturz in Afghanistan war wohl ein Unfall

Hubschrauberabsturz in Afghanistan war wohl ein Unfall

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Madrid (Spanien) / Kabul (Afghanistan), 17.08.2005 – Der Absturz des Hubschraubers der Internationalen Schutztruppe ISAF in Afghanistan war wahrscheinlich ein Unfall.

Die ersten Vermutungen, es habe sich um feindlichen Abschuss gehandelt, haben sich heute nach Angaben des spanischen Verteidigungsministeriums nicht bestätigt. Die Behörden gehen mittlerweile davon aus, eine starke Windböe habe den Hubschrauber möglicherweise aus dem Gleichgewicht gebracht.

Gestern waren bei dem Absturz 17 Insassen, allesamt spanische Soldaten, ums Leben gekommen.

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August 16, 2005

Bei einem Hubschrauberabsturz in Afghanistan sterben 17 spanische Soldaten

Bei einem Hubschrauberabsturz in Afghanistan sterben 17 spanische Soldaten

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Karte Afghanistans

Madrid (Spanien) / Kabul (Afghanistan), 16.08.2005 – Das spanische Verteidigungsministerium in Madrid teilte mit, dass bei einem Hubschrauberabsturz in Afghanistan in der Nähe von Herat 17 spanische Soldaten, die der Internationalen Schutztruppe ISAF angehören, gestorben sind. Es gäbe keine Überlebenden, über die Ursache sei ebenfalls noch nichts bekannt. In einer Radiomeldung ist darüber hinaus davon die Rede, dass ein zweiter Hubschrauber in der Nähe notlanden musste, dabei habe es Verletzte gegeben.

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  • Hubschrauberabsturz in Afghanistan war wohl ein Unfall (17.08.2005)

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June 3, 2005

Black Box der Mirage geborgen

Black Box der Mirage geborgen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Black Box der Mirage geborgen

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Neuburg an der Donau (Deutschland), 03.06.2005 – Gestern konnte die Black Box des am Montag in der Nähe von Neuburg an der Donau im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen abgestürzten Mirage F-1-Kampfjets der spanischen Luftwaffe geborgen werden. Zuvor wurden umfangreiche Vorbereitungen für die Bergung abgeschlossen. An der Absturzstelle arbeiten neben deutschen Soldaten auch Vertreter der spanischen Luftwaffe.

Die Maschine, die zu einer Flugübung unterwegs war, hatte sich wesentlich tiefer in die Erde gebohrt als zunächst angenommen. Die Black Box wurde in ungefähr acht Meter Tiefe neben Triebwerk und Höhenleitwerk der Maschine gefunden. Zur Vorbereitung der Bergung wurde eine große Menge Kerosin abgepumpt. Kontaminierter Boden im Umfang von etwa 3.000 Litern Erde musste abgetragen und in Schrobenhausen entsorgt werden.

Die Black Box des Kampfjets ist völlig unversehrt, so dass nun der Flug ausgewertet werden kann. Dadurch erhoffen sich die Luftfahrtspezialisten Aufschluss darüber, warum die Maschine kurz nach dem Start abgestürzt war. Heute und Morgen findet die Bergung der Maschine statt, an der auch regionale Firmen beteiligt sind. Fest steht bereits, dass die Maschine kurz nach dem Start Feuer gefangen hatte.

Der Pilot des Jets, ein 27-jähriger spanischer Soldat, rettete sich mit dem Schleudersitz und wurde nur leicht verletzt. Er konnte das Ingolstädter Krankenhaus bereits nach kurzer Behandlung wieder verlassen.

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  • „Mirage“-Kampfjet abgestürzt
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May 30, 2005

„Mirage“-Kampfjet abgestürzt

„Mirage“-Kampfjet abgestürzt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

„Mirage“-Kampfjet abgestürzt

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Artikelstatus: Fertig 08:57, 30. Mai 2005 (UTC)
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Neuburg an der Donau (Deutschland), 30.05.2005 – Ein “Mirage F-1”-Kampfjet der spanischen Luftwaffe ist heute morgen in der Nähe von Neuburg an der Donau im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen abgestürzt.

Die Maschine schlug zwei Kilometer südlich von Illdorf auf freies Feld in unbewohntem Gebiet auf. Der Pilot konnte rechtzeitig den Schleudersitz und seinen Fallschirm auslösen und sich retten. Ursprüngliche Meldungen, es wären zwei Piloten an Bord gewesen, stellten sich als falsch heraus. Der Pilot wurde in der Nähe der Absturzstelle gefunden. Er erlitt leichte Verletzungen und kam mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Ingolstadt.

Erste Meldungen, wonach es sich um einen “Phantom”-Kampfjet der Bundeswehr handelte, wurden vom Bundesverteidigungsministerium in Berlin korrigiert. Das Flugzeug war kurz vor dem Absturz in Neuburg an der Donau gestartet und befand sich auf dem Weg zu einer internationalen Luftkriegsübung im süddeutschen Raum. Diese Übung namens “Elite” ist die größte Übung der Luftwaffe im Jahr 2005.

Mittlerweile ist auch klar, dass die Maschine keine Waffen an Bord hatte, auch dies war bei der Absturzmeldung nicht geklärt. Die Ermittlungen der Generalflugsicherheit der deutschen Bundeswehr für die Absturzursache beginnen derzeit.

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