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September 10, 2012

Bei Start abgestürzt: ein Toter bei Flugshow

Bei Start abgestürzt: ein Toter bei Flugshow

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Veröffentlicht: 15:58, 10. Sep. 2012 (CEST)
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Metzingen (Deutschland), 10.09.2012 – Bei einem Flugfest auf dem Metzinger Roßfeld gab es am gestrigen Sonntag einen Toten und mehrere Verletzte.

Das Unglück ereignete sich gegen 16.15 Uhr, als ein Pilot beim Start seines Hubschraubers aus bisher ungeklärter Ursache in geringer Höhe auf die Seite stürzte. Ein 38-Jähriger Mann wurde von umherfliegenden Wrackteilen so schwer getroffen, dass er noch an der Unglücksstelle verstarb. Zwei Zuschauer wurden schwer, ein weiterer leicht verletzt. Der Pilot und der Kopilot wurden ebenfalls leicht verletzt. Notfallseelsorger der Kirche sowie DRK-Seelsorger kümmerten sich um die Angehörigen und panische Zuschauer.

Ob in zwei Jahren eine erneute Flugshow auf dem Roßberg stattfindet ist unklar.

Der Schaden des Unglücks beläuft sich auf ca. 2 Millionen Euro. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, die Staatsanwaltschaft Tübingen und die Kriminalpolizei Reutlingen haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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July 5, 2012

Eltville am Rhein: Psychatrische Klinik in Brand gesetzt

Eltville am Rhein: Psychatrische Klinik in Brand gesetzt

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Veröffentlicht: 03:16, 5. Jul. 2012 (CEST)
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Psychatrische Klinik Eichberg in Eltville am Rhein

Eltville am Rhein (Deutschland), 05.07.2012 – Im Gebäude 8 der psychatrischen Klinik in Eltville am Rhein brach in dem Zimmer einer 55-jährigen, offensichtlich stark alkoholisierten Frau ein Brand aus. Die Patientin bekam das Feuer nicht mehr unter Kontrolle, so dass das Feuer auch auf andere Zimmer überging. Die Frau und vier weitere Patienten mussten von der Feuerwehr aus dem brennenden Haus gerettet werden. Alle geretteten Personen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Ein 54-jähriger Feuerwehrmann erlitt während der Rettungsmaßnahmen einen Herz-Kreislaufstillstand und musste von einem anwesenden Notarzt reanimiert werden.

Im Bezug auf die Brandursache wurden die Ermittlungen von der Kriminalpolizei Wiesbaden aufgenommen. Der alkoholisierten Patientin wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen die 55-Jährige wird nun wegen besonders schwerer Brandstiftung ermittelt. Wie hoch der Sachschaden ist, ist derzeit noch unklar. Heute wird die Arbeit der Brandermittler an der Brandstelle aufgenommen.

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June 21, 2012

Spanien: Deutscher tödlich beim Paragliding verunglückt

Spanien: Deutscher tödlich beim Paragliding verunglückt

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Veröffentlicht: 13:32, 21. Jun. 2012 (CEST)
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Ein Paraglider über dem Stubaital

Organyà (Spanien), 21.06.2012 – Am vergangenen Mittwoch ist ein 36 Jahre alter Deutscher beim Paragliding in der spanischen Region Katalonien in den Tod gestürzt.

Vorläufigen Ermittlungen zufolge wollte der Mann auf dem Flughafen der Ortschaft Organyà landen, doch sein Gleitschirm hatte sich gelöst und verursachte somit den Absturz, so berichtete es die spanische Nachrichtenagentur Europa Press.

Der 36-Jährige soll abseits der Landebahn auf den Boden geprallt sein. Die Feuerwehrmänner der in der Nähe liegenden Stadt Lleida eilten mit einem Hubschrauber zum Unfallort, konnten den 36 Jahre alten Deutschen jedoch nicht mehr retten.

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February 17, 2012

Trier: Alkoholleichen sorgen für Ausnahmezustand

Trier: Alkoholleichen sorgen für Ausnahmezustand

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Veröffentlicht: 18:25, 17. Feb. 2012 (CET)
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Diverse Spirituosen

Trier (Deutschland), 17.02.2012 – An Altweiberfastnacht eskalierte die Lage in Trier: Feuerwehr, Rettungsdienst und Krankenhäuser waren mit der Masse jugendlicher Alkoholleichen völlig überfordert. Die Feierlichkeiten in der ältesten Stadt Deutschlands konzentrierten sich besonders auf den Hauptmarkt und den Kornmarkt in der Innenstadt, wo die Polizei zuvor ein Glasverbot eingerichtet hatte. Dies hielt jedoch niemanden von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen vom Genuss alkoholischer Getränke ab.

Die Folgen: Schon am frühen Nachmittag sind die Kräfte von Feuerwehr, Malteser Hilfsdienst, Deutschem Rotem Kreuz und Johanniter Unfallhilfe völlig überfordert. Notarztwagen kommen fast im Sekundentakt. Um die Situation unter Kontrolle zu bekommen, musste die Berufsfeuerwehr eine Schnelleinsatzeinheit für Sanitätseinsätze des Kastrophenschutzes alarmieren, die unter anderem mit einem Großraumrettungswagen anrückte. Bereits um 16 Uhr können die über 20 medizinischen Fachkräfte von rund 60 Patienten berichten. Diese Situation fand ihre Fortsetzung in den Trierer Krankenhäusern, die jeweils rund 20 junge Menschen mit zum Teil schweren Alkoholvergiftungen behandeln mussten. Dass diese mit diesem Andrang völlig überfordert waren zeigt der Umstand, dass die Patienten teilweise auf den Fluren untergebracht werden mussten. Mit bis zu 4 Promille seien die oft nicht mehr ansprechbaren Jugendlichen eingeliefert worden, 10 bedurften einer intensivmedizinischen Überwachung, ein Patient lag bis zum Abend auf der Intensivstation. Ob sich die Lage über Nacht entspannen würde, war zunächst ungewiss.

Von ähnlichen Problemen weiß auch die Polizei zu berichten. Aufgrund von Schlägereien zwischen Alkoholisierten erfolgten mehrere Festnahmen. Zahlreiche erteilte Platzverweise und die Hinzuziehung des Jugendamtes konnten dennoch nicht erreichen, dass die öffentliche Ordnung überall aufrecht erhalten werden konnte. So waren am Hauptmarkt grölend torkelnde Jugendliche bereits am Nachmittag anzutreffen, einige saßen apathisch am Boden, während wieder andere Häuserfassaden als Toilette benutzen. Die Polizei kündigte unterdessen eine “kritische Nachbereitung mit den zuständigen Stellen” an.

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January 8, 2012

Puchheim: Einsatzkräfte bei Brandbekämpfung verletzt

Puchheim: Einsatzkräfte bei Brandbekämpfung verletzt

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Veröffentlicht: 16:25, 8. Jan. 2012 (CET)
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Feuerwehr am Brandort

Feuerwehreinsatz in Puchheim an einer Autowerkstatt 003.JPG

Puchheim (Deutschland), 08.01.2012 – Am Sonntag kurz nach fünf Uhr wurden Polizei und Feuerwehr von Puchheim alarmiert. Eine Autowerkstatt im Gewerbegebiet Puchheim Bahnhof steht in Flammen.

Die Bekämpfung des Brandes dauerte um 14.35 Uhr noch an, die Verkehrssperren in Puchheim wurden jedoch gegen 12.30 Uhr aufgehoben. Die Feuerwehr muss vom Brandherd Abstand halten, da man Gasflaschen in der brennenden Autowerkstatt vermutet. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Balkontüren geschlossen zu halten. Man fürchtete neue Brände durch den Funkenflug und den Austritt gefährlicher Chemikalien. 180 Feuerwehrleute sind vor Ort. Es entstand ein Millionenschaden. Ein Polizist und ein Feuerwehrmann erlitten leichte Verletzungen. Bis 10.00 Uhr war die Bahnstrecke zwischen Puchheim und Fürstenfeldbruck gesperrt.

Bilder[Bearbeiten]

Commons-logo.svg Wikimedia Commons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema „Fire Puchheim 2012-01-08“.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Feuerwehr
  • Portal:Bayern

Quellen[Bearbeiten]

Originäre Berichterstattung
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Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Details befinden sich auf der Diskussionsseite.

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November 10, 2011

Sachsen-Anhalt: 13-Jährige zündet Brandsätze in der Schule

Sachsen-Anhalt: 13-Jährige zündet Brandsätze in der Schule

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Veröffentlicht: 06:03, 10. Nov. 2011 (CET)
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Ballenstedt (Deutschland), 10.11.2011 – Bewaffnet mit zwei Brandsätzen, mehreren Küchenmessern und einem Beil betrat eine 13-jährige Schülerin heute Morgen ihre Schule, ein Gymnasium in Ballenstedt. Die zwei Flaschen mit Brandbeschleuniger leerte sie an zwei Örtlichkeiten in der Schule aus und setzte die Flüssigkeiten in Brand. Die Feuer konnten vom Personal gelöscht werden. Eine Lehrerin erlitt einen Schock. Die Schule wurde geräumt. Die 400 Schüler und die 40 Lehrer hielten sich vor dem Gebäude auf, als Polizei und Feuerwehr eintrafen. Unter den Schülern befand sich die 13-jährige Brandstifterin, die ein Messer in der Hand hielt. Im Rucksack der Schülerin wurden weitere Messer und ein Beil aufgefunden. Das Mädchen wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Vor der Tat war das Mädchen in der Schule bereits auffällig gewesen. Im Elternhaus soll sie Probleme gehabt haben.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

Quellen[Bearbeiten]

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September 24, 2010

Amoklauf in Lörrach: Ermittlungsstand vom 24. September 2010

Amoklauf in Lörrach: Ermittlungsstand vom 24. September 2010

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Veröffentlicht: 19:45, 24. Sep. 2010 (CEST)
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Lörrach (Deutschland), 24.09.2010 – Nach dem Amoklauf im Lörracher Krankenhaus am Sonntag ermittelte die Staatsanwaltschaft Lörrach weitere Details zu den Hintergründen sowie zum Ablauf der Tat.

Mittlerweile hat die Polizei alle in der Waffenbesitzkarte der Täterin eingetragen Langwaffen sicherstellen können. Sie waren bei einem Jäger im Landkreis Lörrach deponiert. Die Täterin hatte beabsichtigt, eine Jagdausbildung zu beginnen. Kriminaltechniker fanden etwa 50 Liter Nitroverdünnung, 10 bis 20 Liter Benzin und mehrere Liter Spiritus in den Räumlichkeiten der Täterin, was den Schluss nahelegt, dass die Tat zumindest teilweise geplant war. Neben der Fehlgeburt im Jahr 2004, an die sie sich wiederholt erinnerte, fand die Polizei eine weitere Verbindung zum Elisabethenkrankenhaus. Nach einem gefundenen Schreiben hatte sie sich 2006 um eine Stelle als Verwaltungsangestellte beworben, war jedoch vom Krankenhaus abgelehnt worden.

Nach Rekonstruktionen des Tathergangs hatte sich der getötete Pfleger der Amokläuferin entgegen gestellt und sie für einen wesentlichen Zeitraum aufgehalten. Damit verhinderte er sehr wahrscheinlich weitere Todesopfer.

Das Miterleben des Amoklaufs traumatisierte zahlreiche Einsatzkräfte; bisher wurden 50 von ihnen durch Psychologen, Ärzte und Fachkräfte betreut.

Themenverwandte Artikel

Quelle

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September 21, 2010

Amoklauf in Lörrach: Ermittlungsstand vom 21. September 2010

Amoklauf in Lörrach: Ermittlungsstand vom 21. September 2010

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Veröffentlicht: 21:29, 21. Sep. 2010 (CEST)
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Lörrach (Deutschland), 21.09.2010 – Gegen 18.30 Uhr kam es am Sonntag, den 19. September 2010 im Lörracher St.-Elisabethen-Krankenhaus zu einem Amoklauf, bei der die Amokläuferin und drei weitere Menschen getötet wurden. Die Hintergründe der Tat sind teilweise noch unklar. Die Ermittlungen laufen unter Hochdruck weiter.

Tathergang

In der Nähe des katholischen St.-Elisabethen-Krankenhauses kam es etwa gegen 18 Uhr in einem Wohnhaus in der Markus-Pflüger-Straße 22 zu einer durch Brandbeschleunigung ausgelösten Detonation. Ein Teil der Häuserwand zur Hofseite wurde heraus gesprengt; das Haus stand darauf hin in Flammen. Die Täterin (41) hatte dort zuvor ihren Ex-Partner (44) erschossen und das fünfjährige gemeinsame Kind getötet. Laut dem Lörracher Oberstaatsanwalt Dieter Inhofer fand man am Jungen „Einwirkungen stumpfer Gewalt“. Er wurde vermutlich bewusstlos geschlagen und erstickte durch eine übergestülpte Plastiktüte; es gab keine Schussverletzungen. Der Ehemann wurde durch zwei Schüsse in Hals und Kopf getötet.

Anschließend lief die mit einer kleinkalibrige Sportwaffe des Typs Walther GSP (Kaliber .22lfb), einer Munitionsmenge von mindestens 300 Schuss und einem Messer bewaffnete Täterin in das Krankenhaus auf der gegenüberliegenden Straßenseite und schoss auf dem Weg dahin mehrere Passanten und ein vorbeifahrendes Auto an. Zwei Passanten wurden durch die Schüsse verletzt. Einen traf sie am Rücken, einen anderen streifte eine Kugel am Kopf. Beide Opfer standen nicht in Lebensgefahr. Im Krankenhaus angekommen suchte sie zielstrebig die gynäkologische Abteilung auf und tötete durch mehrfache Messerstiche und drei Kopfschüsse einen 56 Jahre alten Krankenpfleger. Die Schießerei behinderte die unterdessen vor Ort eingetroffene Feuerwehr.

Das ebenfalls eingetroffene Polizeikommando stürmte das Krankenhaus und forderte die Täterin zur Aufgabe auf. Als sie dies verneinte und auf eine Türe eines Krankenzimmers feuerte, kam sie im Feuergefecht durch 17 Einschüsse um. Im Krankenhausflur fanden die Spurensicherung nach dem Einsatz 100 verschossene Patronenhülsen von der Täterin.

Hintergründe und Folgen

Ausgebranntes Wohnhaus am 20. September 2010

Der Vorfall forderte, zusammen mit der Täterin, insgesamt vier Todesopfer und 18 Verletzte, teilweise aufgrund von Rauchvergiftung durch den Wohnungsbrand.

Die Täterin und ihr Ehemann lebten seit Juni 2010 getrennt. Der gemeinsame Sohn war über das Wochenende bei der Mutter zu Besuch und sollte am Sonntagabend vom Vater abgeholt werden. Möglicherweise handelt es sich bei der Tat um ein Familiendrama infolge eines Sorgerechtsstreits. Die Täterin war Rechtsanwältin und besaß als ehemalige Sportschützin mehrere damals legale Waffen. Nach Angaben des Deutschen Schützenbundes war die Täterin bereits seit 1996 nicht mehr Mitglied im Schützenverein. Nach dem seit 2003 geltenden Recht hätte sie ihre Waffen abgeben müssen. Warum die Frau anschließend ins Krankenhaus lief, bleibt weiter unklar. Fest steht, dass sie im April 2004 im Elisabethenkrankenhaus eine Fehlgeburt in der 16. Woche erlitten hatte. Einen Abschiedsbrief fand man bisher nicht.

Die Tat löste einen Großeinsatz von 150 Polizeibeamten, 120 Feuerwehrleuten, 100 Kräften des DRK und des THW aus ganz Südbaden aus. Zwischen der Explosion und dem letzten Schuss vergingen knapp 40 Minuten. Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) lobte die hohe „Professionalität“ des Einsatzes. Offenbar wurden seit dem Amoklauf an der Albertville-Realschule in Winnenden Notfall- und Einsatzpläne für derartige Vorfälle verschärft. Die Polizei ist angewiesen, im Falle eines Amoklaufs den Tatort nach Möglichkeit sofort zu stürmen, den Täter zur Aufgabe zu zwingen und ihn im Verweigerungsfall unschädlich zu machen.

Der erschossene Pfleger hinterlässt eine Frau und drei Kinder. Für seine Hinterbliebenen ruft die Stadt Lörrach zu Spenden auf. Den Anwohnern der verbrannten Wohnungen stellt die Stadt übergangsweise Ersatzwohnungen und Zimmer in Hotels zur Verfügung.

Der Amoklauf löste erneut eine bundesweite Diskussion über die Verschärfung des Waffenrechts in Deutschland aus.

Themenverwandte Artikel

Quellen

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September 20, 2010

Amoklauf im Lörracher Krankenhaus

Amoklauf im Lörracher Krankenhaus – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Amoklauf im Lörracher Krankenhaus

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Veröffentlicht: 21:27, 20. Sep. 2010 (CEST)
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Tatort am Elisabethenkrankenhaus am 20. September 2010

Lörrach (Deutschland), 20.09.2010 – Gegen 18.30 Uhr kam es am Sonntag, den 19. September 2010 im Lörracher St.-Elisabethen-Krankenhaus zu einer Schießerei und Messerstecherei, bei der nach Angaben der Polizei zwei Menschen getötet wurden. Bei den Opfern handelt es sich um einen 56 Jahre alten Anästhesiepfleger und die 41-jährige Täterin selbst, die bei einem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben kam. Auf ihrem Weg zum Krankenhaus verletzte die Täterin zwei Passanten. Die mutmaßliche Täterin benutzte für ihre Tat eine kleinkalibrige (Kaliber 22) Sportwaffe.

In der Nähe des katholischen Krankenhauses waren etwa eine halbe Stunde vor der Schießerei im Krankenhaus in einem gegenüberliegenden Wohnhaus ihr Ex-Mann (44) und ihr fünfjähriges gemeinsames Kind offenbar ebenfalls durch Schussverletzungen ums Leben gekommen. In dem Haus kam es nach dem Mord zu einer durch Brandbeschleuniger ausgelösten Explosion und einem Brand. Die Brandlöscharbeiten wurden durch die anschließende Schießerei im Krankenhaus zunächst behindert. Der Vorfall forderte insgesamt 18 Verletzte, teilweise aufgrund von Rauchvergiftung durch den Wohnungsbrand. Möglicherweise handelt es sich bei der Tat um ein Familiendrama infolge eines Sorgerechtsstreits. Die Täterin war als Sportschützin ausgebildet und besaß legal mehrere Waffen.

Die Tat löste einen Großeinsatz von rund 300 Rettungskräften, Feuerwehrleuten und Polizisten aus ganz Südbaden aus.

Themenverwandte Artikel

Commons-logo.svg Wikimedia Commons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema „Amoklauf im Lörracher Krankenhaus“.

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July 30, 2010

Heidelberg: Schwere Schäden durch Starkregen

Heidelberg: Schwere Schäden durch Starkregen

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Veröffentlicht: 14:26, 31. Jul. 2010 (CEST)
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Heidelberg (Deutschland), 30.07.2010 – Am Abend des 28. Juli 2010 führten heftige Niederschläge in den nördlichen Stadtteilen Heidelbergs zu erheblichen Schäden. Insbesondere in Handschuhsheim, Neuenheim, Schlierbach und Ziegelhausen, aber auch südlich des Neckars in der Altstadt kam es zu zahlreichen Überschwemmungen. Die Feuerwehr Heidelberg zählte bis gestern Mittag zunächst 60 Einsätze mit einer hohen Dunkelziffer, da ein Teil der Einsätze zu diesem Zeitpunkt noch nicht statistisch erfasst war. Allein bei der Polizei gingen rund 150 Notrufe ein. So musste unter anderem die parallel zum Neckar verlaufende B 37 wegen Überflutungen an zwei Stellen gesperrt werden, auch an der Alten Brücke.

Um die noch nicht bezifferbaren Schäden zu beseitigen, waren neben der Berufsfeuerwehr auch alle Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Heidelberg im Einsatz. Diese musste vor allem Kanaldeckel reinigen und Keller auspumpen. Am neuen Justizgebäude in der Bahnhofstraße drohten Teile eines Baugerüstes einzustürzen und wurden Isoliermaterialien vom Dach geweht, so dass eine weiträumige Absperrung eingerichtet werden musste. Am Ochsenkopf schlug zudem ein Blitz in einen Kamin ein. Am Stift Neuburg stürzte in Ziegelhausen eine unterspülte Klostermauer ein, wodurch allein hier ein Schaden von rund 90.000 Euro entstand. An der Theodor-Heuss-Brücke am Neckar wurde eine komplette Tiefgarage überspült.

Nachdem die Feuerwehr bis in die Morgenstunden mit den Schäden durch das abendliche Unwetter beschäftigt war, kam es gegen 11 Uhr erneut zu Starkregen. Dieser hob in Ziegelhausen und Handschuhsheim zahlreiche Kanaldeckel aus. Generell konzentrierten sich die Schäden vor allem auf den Ortskern von Handschuhsheim, wo ganze Straßenzüge überflutet waren.

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